MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : PHANTOM CLOWNS - Teil 1 - UPDATE 3 vom 8. Sept. 2012
Erstellt am 02.09.2012 23:50:00 (10517 x gelesen)

PHANTOM CLOWNS - TEIL 1

von Corinna


Der fies grinsende ‚Pennywise’, den Stephen King mit dem Meisterwerk “ES” ins Leben rief...

...ist wohl nicht seiner Fantasie entsprungen. Bereits Jahre bevor dieser auf Kinder heisshungrige, daemonische Shapeshifter unser Horrorherz erfreute, haben merkwuerdige Clowns Kinder bedroht und versucht, diese zu entfuehren. Die Art und Weise wie dieses passierte, schien allerdings alles andere als 'professionell':

CLOWNEREI

Wenn nicht unbekannterweise schon frueher, dann scheint es im Fruehling 1981 in Boston, Massachusetts zum ‚Ausbruch’ eines neuen (?), unheimlichen Phaenomens gekommen zu sein. Waehrend der ersten Maiwoche tauchten einige buntgekleidete Spassvoegel auf und versuchten die Kinder einer ansaessigen Schule in ihren Van zu locken. Das besorgniserregende Vorgehen dieser verkleideten ‚Maenner’ wurde in der Schule, in den Medien und bei der Polizei offen diskutiert.

Am 6. Mai 1981 dann warnte die Bostoner Polizeistation vor Maennern in Clownskostuemen, die Kinder belaestigen wuerden. Einer dieser Maenner trug das Kostuem Berichten zufolge nur ‚obenherum’, waehrend er unten herum nackt war. Er war zwischen 16.00 und 18.00 Uhr mit einem schwarzen Van in der Naehe eines von Kindern besuchten Parks aufgetaucht und war ebenfalls in der Naehe der Mary F. Curley Schule gesehen worden.

Einen Tag vorher hatten zwei Clowns in Brookline versucht, Kinder mit Suessigkeiten in ihren Van zu locken. Die Polizei hatte eine gute Beschreibung des Fahrzeugs erhalten: Es handelte sich um ein aelteres, schwarzes Modell, das an der Seite Leitern trug. Einer der Frontscheinwerfer war kaputt. Nachdem die Clowns an der Longwood Avenue Grundschule gesehen worden waren, wurden alle Lehrer zu besonderer Aufmerksamkeit aufgerufen.

In der vorangegangenen Woche hatte der Bostoner Polizeiermittler Daniel O’Connell bereits ein Memo an alle Schulen im Distrikt herausgegeben: „Die zustaendigen Polizeibehoerden wurden darauf aufmerksam gemacht, dass Erwachsene Maenner in Clownsverkleidung Kinder auf ihrem Schulweg belaestigt und erschreckt haben. Bitte halten Sie alle Schueler dazu an, sich von Fremden fernzuhalten, besonders vor solchen, die Clownskostueme tragen.“

Am 8. Mai wurde aus dem oestlichen Boston sowie der weiteren Umgebung mehrfach berichtet, dass Clowns versucht hatten Kinder zu entfuehren. Betroffen waren die Ortschaften Charlestown, Cambridge, Canton, Randolph und andere, kleinere Orte. Die Polizei stroemte aus, stoppte Vans und Pickup Trucks, sowie Fahrzeuge von Kleinunternehmen,die Geburtstagsfeiern arrangierten und dessen Fahrer in Clownkostueme gekleidet waren, - aber die Taeter waren nicht darunter.

Frustration machte sich bei der Polizei breit. Alle eingehenden Berichte betrafen insbesondere die Sicherheit von Grundschuelern zwischen fuenf bis sieben Jahren. Dann lautete die Schlagzeile des ‚Boston Globe’: „Die Polizei gibt bekannt, dass Berichte ueber Clowns, die Kinder belaestigen, nachgelassen haben.“ Und die Bevoelkerung beruhigte sich etwas.

Das war das Ende der merkwuerdigen Vorkommnisse.

Oder nicht? Fuenfzig Meilen suedlich, in Providence, Rhode island, waren Sozialarbeiter auf ansteigende Zahlen von Clownsberichten aufmerksam geworden. Die verkleideten Maenner wuerden Kinder belaestigen.

Tausend Meilen weiter westlich, in Kansas City, Kansas, jagte die Polizei am Nachmittag des 22. Mai einen Clown, der mit einem Messer bewaffnet an sechs Grundschulen versucht hatte, Kinder in seinen Van zu treiben. Sein gelber Wagen war schon am Morgen von einer Mutter beobachtet worden, als er sich Kindern auf dem Schulweg genaehert und angehalten hatte.

Der Fahrer und vermeintliche Clown hatte zwei Maedchen angesprochen , die dann schrien und wegliefen. Ihren Angaben zufolge hatte der Clown sie mit einem Messer bedroht und aufgefordert, einzusteigen. Bis Mittags waren Dutzende solcher Berichte bei der Polizei eingegangen, und bis zum spaeten Nachmittag standen die Telefone nicht still.

Schon eine Woche zuvor hatte es in Kansas aehnliche Berichte gegeben. Kinder gaben an, von einem Clown auf dem Nachhauseweg verfolgt worden zu sein. Manchen Berichten zufolge waren die Kinder mit einem Schwert bedroht worden. Die „Killer Clown Affaere“ veranlasste manche Eltern, ihre Kinder ueberhaupt nicht mehr in die Schule zu lassen.

Eine Schuelerin der sechsten Klasse der Fairfax Grundschule sagte aus, sie habe den Clown den Schulzaun und das Schulgelaende entlangrennen sehen. Offenbar hatte er versucht, Schueler in seinen dort parkenden, gelben Van zu lotsen. Der Clown trug ein schwarzes T-Shirt mit einem Teufel darauf, sowie schwarze Hosen. An jeder Seite des Koerpers hatte er Suessigkeiten herabhaengen. Die Kinder waren panisch und in Todesfurcht.

Kansas City (Kansas) und Kansas City (Missouri) waren nicht die einzigen Staedte im Mittleren Westen der USA, wo Kinder von Clowns verfolgt wurden. Auch in Omaha und Denver war es zu solchen Attacken gekommen.

In der ersten Juniwoche 1981 sagten Kinder aus Pittsburgh, Pennsylvania, aus, zwei als Clowns verkleidete Maenner in einem Van haetten sie belaestigt. Das war der Beginn einer Serie von Clownsfaellen in der Gegend um Pittsburgh. Aus dem Garfield Bezirk kam die Meldung ein Mann, verkleidet als pink- und weissfarbener Hase, habe Kinder erschreckt. Er sei von seinem blauen Van aus auf sie zugehuepft. In derselben Woche gab es noch einen weiteren solchen, strangen 'Hasenbericht'.

In anderen Berichten, z.B. aus Arlington Heights (Pennsylvania) hiess es, ein Clown, ein Gorilla und einmal ein ‚Spiderman’ haetten Schulkinder gejagt. Gem. Aussagen des Polizeiinspectors William Moore kam es taeglich zu etwa fuenfzehn Berichten ueber aehnlich gelagerte Faelle. Trotz ausgiebiger Suche wurde niemals ein Verantwortlicher gefunden. Man war sich aber einig, dass diese Vorfaelle wirklich passiert waren, es gab viel zu viele Zeugen.

(Zusammenfassende Übersetzung aus Loren Coleman's Buch "Mysterious America" durch Corinna, ohne Gewähr für die Richtigkeit. Übersetzungen - 'Zitate Dritter' - dürfen nicht übernommen werden.)

Die Clown Geschichten versickerten irgendwann im Alltag - und der Phaenomene Forscher Loren Coleman haette sie vielleicht als (wenn auch sehr merkwuerdige) Uebergriffe von Kinderschaendern abgetan, wenn es nicht Anlass zu anderer Sorge gegeben hätte: ....

Nach Coleman’s Gespraechen mit diversen Forschern aus anderen Teilen der Staaten zeigte sich langsam, dass die Clown-Bedrohung noch weiter verbreitet zu sein schien als zunaechst noch angenommen. Nicht nur Pennsylvania, Massachusettes, Nebraska und Kansas, also der obere Mittelwesten bis Osten, waren betroffen, sondern ganz offensichtlich breitete sich hier ein vermeintlich neues, unheimliches Phaenomen aus, und die einzelnen betroffenen Staedte – so konnte man anhand der Medienmeldungen erkennen – schienen ueberhaupt keine Ahnung zu haben, dass sie es keinesfall mit einem lokalen-, sondern mit einem US-weiten Problem zu tun hatten.

Nur durch ‘forteanische’ [so genannt nach dem Phaenomene Forscher und Autor Charles Fort] Verbindungen und Erfahrungen war es Coleman moeglich, Ernst und Umfang des Clown-Dramas zu erkennen. Das aussergewoehnlich merkwuerdige Phaenomen, das sich im Fruehling 1981 ueber die ganze USA ausbreitete, wurde aber in den Medien kaum mehr erwaehnt und auch nicht als ‘Phaenomen’ erkannt. Einer der Berichterstatter meinte, es handele sich bloss um eine Art ‘Massenhysterie’.

Aber was passierte wirklich?

‘Unuebliches Clownsverhalten’ in mindestens sechs Grosssteaedten und vielen kleineren Orten, teilweise Tausende von Meilen voneinander entfernt, innerhalb etwa eines Monats und ueberall in den USA, kann schon als Mysterium bezeichnet werden. Wurden die Clowns mit ihren Van’s noch irgendwo ausserhalb der USA gesehen? Werden sie immer noch gesehen?

Bereits im Maerz 1981 kam es in der Kleinstadt Mineral Point zu einem Vorfall, der moeglicherweise ein Vorbote fuer die nachfolgenden Clown-Ereignisse gewesen sein mag:

Der Graceland Friedhof war von einem Vampir heimgesucht worden. Der Polizeibeamte Jon Pepper hatte ihn gesehen und als ‘von grosser Statur mit einem weissgemalten Gesicht und einem langen dunklen Umhang’ beschrieben. Immerhin, es gab eine Gemeinsamkeit mit den Clowns: das weisse Gesicht. Die oeffentliche Aufmerksamkeit wurde von dem Vampirterror jedoch schnell abgelenkt, als Praesident Ronald Reagan in Washington DC beinahe ermordet wurde.

Der Mineral Point Vampir scheint zu einer ganzen Heerschar von forteanisch-okkulten Gestalten zu gehoeren. Der viktorianische Springheel Jack z.B. war gross und duenn und trug einen langen Umhang (s. auch Artikel ‘Springteufelchen’ www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=269 ). Vergleichbar mit dem M.Point Vampir sind auch der Mad Gasser von Illinois aus 1944 sowie der grosse in einen dunklen Mantel gehuellte ‘Grinning Man’ (Grinsende Mann) von Mineral Wells, West Virginia, aus 1966, der von Woody Derenberger beobachtet wurde, als er einem UFO entstieg.

MEN IN BLACK (MiB)

In den 90’er Jahren berichtete die US Zeitschrift ‘Fortean Times’ von Phantom-Sozialarbeitern in England, die in Wohnungen gekommen seien, mit der Absicht, Kinder mitzunehmen. Das gleiche unheimliche Phaenomen hat es in den USA nach der Jahrtausendwende gegeben: Auf der Internationalen UFO Konferenz in Laughlin, Nevada, USA, berichteten Dr. David Jacobs und Budd Hopkins naemlich von ebensolchen Faellen aus den USA. Aehnlich verhaelt es sich mit seltsamen Job-Interviews mit jungen Menschen (s. hierzu unseren Artikel ueber unheimliche Job Interview www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=633 ). In all diesen Faellen treten anscheinend real vorhandene Personen unter hoechst merkwuerdigen Umstaenden auf und geben vor, Jemand zu sein, der sie nicht sind. Die Parallelen zu den beruechtigten 'Men in Black' (MiB) sind unuebersehbar!

Coleman denkt, dass die Clowns (wie die MiB) nur eine weitere Auspraegung des unheimlichen Begegnungsphaenomens sind, dessen Wurzeln in die tiefste Vergangenheit reichen. Wie die MiB, die schon in europaeischer Vormittelalter-Zeit als Teufel bezeichnet wurden und gelegentlich als ‘Schwarzer Mann’ oder “Aethiopier’ auftauchten, handelt es sich bei dem CLOWN um einen Shapeshifter (Gestaltenwandler), einen Trickster, - unsere Interpretation eines vermummten Kobolds, den man wohl mit nichts passender benennen kann als mit ‘Daemon”.

HARLEKIN, HALLOWEEN UND DER NARR

Die Bezeichnung des HARLEKIN (der anfangs eine Hoernerkappe trug und stets fuer teuflische Streiche sorgt), reicht weit in die Vergangenheit zurück und stammt urspruenglich vom altfranzösischen (H)arlekin, (H)erlekin, (H)ellequin, Harlequin u.ä. aus dem 12. Jahrhundert ab. Sein Name laesst sich über italienisch (H)ellechin(n)o ("kleiner Teufel") erklaeren. Nach meinen Recherchen bedeutet die Bezeichnung 'Hellekin / Hellquin' - wie auch  'Halloween'  - 'der Hölle entstammend' - oder 'Kind der Hölle'.  Die urspruengliche franzoesische Gestalt geht wahrscheinlich auf einen uralten Luftgeist zurück, der als Anfuehrer (Teufel) mitsamt seinem Gefolge ganz nach Art des hierzulande bekannten ‚Wilden Heer’ (Wilder Jaeger, Wilde Jagd, Totenheer) Menschen erschreckte und sie entfuehrte.

Das Wilde Heer, das in seiner damaligen Erscheinung (erstmals bezeugt um 1091) als gespenstischer Zug mit Pferdegetrappel und Daemonengeheul einher ging ist – da bin ich sicher – dem heutigen UFO Phaenomen zuzurechnen.

Erst spaeter veraenderte sich die Form des Harlekin  – er wurde sozusagen komoedienreif in bunte Rauten und Spaesse verpackt. So kam er dann zurueck nach Nordeuropa, wo ihm weitere Elemente angedichtet wurden, wie z.B. die Gloeckchen und Schellen, die Strumpfhosen, die gebogenen Schuhe (bei den Glöckchen könnten allerdings noch andere Elemente eine Rolle spilene, auf die ich hier und jetzt nicht eingehe).

Auch der buntgekleidete, zipfelbemuetzte und mit Schellen behangene NARR (Englisch: ‘Jester’) hat seine Wurzeln in der Harlekin Mythologie. Er ist provokant, frech, unberchenbar, tolpatschig, spielfeudig und dabei hinterlistig. Er kannte Gott nicht ["Dixit insipiens in corde suo: Non est Deus" = "Es spricht der Narr in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott"], war in sich selbst verliebt, zaehlte als negative Gestalt und stand der Gegenmacht, - dem Teufel – nahe, welcher für den Ursprung aller Narrheit stand- , und wurde dadurch zu einem Gleichnis fuer den Tod.

So fand er den Einzug in die mittelalterliche Fastnacht, in der er heute noch eine große Rolle spielt. Als negative Gestalt in der negativen Zeit (die Fastnacht vor der österlichen Fastenzeit) spielt er hier seine Rolle als Gottesleugner, Tod und Teufel, und mit den Heiligen Symbolen der Macht. Was uns sinnvoll erscheint verkehrt er ins Sinnlose, unsere aeusseren und inneren Ordnungen bringt er durcheinander. [In Goethes „Faust II“ tritt der Teufel als Hofnarr auf.]

Der franzoesische Clown, der PIERROT (oft mit Traenen als trauriger Clown dargestellt) und der HARLEKIN haben im Volk eine lange Tradition je nach Kultur. Der rotbenaste, oft derbe Zirkusclown entstand erst im 18. Jahrhundert. Bis dahin gab es u.a. auch Pantomimen, Gaukler und mystisch groteske Clownsgestalten, die irgendwann von sich kommerziell entwickelnden Gesellschaften ueberollt wurden, und fortan auf Marktplaetzen fuer Witzeleien sorgten.

Auch der Clown ist - ‘harlekinesisch’ - in bunte Fetzen gehuellt, grell geschminkt und traegt viel zu grosse Schuhe. Die Verkleidung drueckt seine Wandlungsfaehigkeit aus, die Schminke verhuellt sein wahres ICH. Gerade der Charakter des klassischen Weissgesichtsclowns drueckt traditionell sein herrisches, autoritaeres, allwissendes, eingebildetes aber durchaus ernstes Wesen aus.

Der CLOWN (fruehe englische Form: ‘the fool’ oder “The Joker’, auch genannt “Dummer August’), den man schon im fruehen Aegypten kannte, begruendet sich auf daemonische Wesen (genauer gesagt auf den Teufel), die Menschen - vorzugsweise Kinder - jagten, diese schlugen, und entfuehrten.

Sein Herangetappse macht sich z.B. durch sein Schellengeklingel bemerkbar, so wie z.B. der Alb (Vampir) sich durch Fussgetrappel oder Fenstergekratze ankuendigen soll, die Feen sich durch ihren Gesang, das Wilde Heer sich durch Blashoerner und Pferdegetrappel:

Das PHAENOMEN ist offenbar extrem selbstverliebt und herrschsuechtig und legt grossen Wert darauf gesehen, gehoert, verehrt und ueberall verewiglicht zu werden! Um das zu erreichen gaukelt es uns alles vor, was noetig ist, und hat dabei vermutlich noch seinen Spass.

CLOWNPHOBIE

Nicht wenige Menschen finden Clowns eher unheimlich statt amuesant. Gerade Kinder haben haeufig Angst vor vermummten und auffaelligen Kreaturen, wie auch z.B. vor dem Weihnachtsmann. Clownskostueme und Schminke verdecken die ueblichen Gesichtsmerkmale, weshalb man ihnen nicht trauen kann!

Clowns tragen ueblicherweise Handschuhe und uebergrosse Schuhe, so dass dieses oft – unbewusst - als missgestaltet wahrgenommen wird und ueberhaupt nicht als komisch. Das oftmals uebertriebene Kichern eines Clowns und sein aufdringliches Verhalten loest bei einigen Menschen hoechstes Misstrauen aus. [Sie wissen ja jetzt, warum…] Die uebergrosse Angst vor Clowns hat einen wissenschaftlichen Namen: Coulrophobie.

Wie ich in Artikeln schon haeufig erwaehnt habe, leben wir eine ‘Daemonische Realitaet’ und alle Auspraegungen dieses fremden, uebersinnlichen Phaenomens finden sich in unserenTraditionen, unseren ‘Ritualen’ und unserem Ailtag wieder. Unsere Welt besteht aus mythologischen Puzzleteilchen. Und immer wieder sind KINDER darin verwickelt. Einige ‘kindgerechte’ Daemonenbeispiele: Clowns, Kinderlieder (Oh du dummer August.., Bi Ba Butzemann..), unzaehlige Kinderbuecher , Schulsportspiele (Wer fuerchtet sich vor’m Schwarzen Mann), Halloween, Weihnachten, Fasching, Silvester, usw. usw.) Einige Artikel zu den Themen Halloween und daemonische Feste, Braeuche, Gepflogenheiten, Kinder und Daemonen, verschwundene Kinder:

www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=831
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=418
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=363
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=194
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=401

DMT

Nein, DMT (Dimethyltryptamin) ist wohl nicht verantwortlich fuer Alienentfuehrungen, aber ich finde es bemerkenswert, dass Dr. med. Rick Strassmann, der mehrfach DMT Therapien mit zum Teil ungluecklich gestressten Menschen durchfuehrte, in seinem Buch "The Spirit Molecule - a doctor's revolutionary research into the biology of NDE's and mystical experiences" [NDE=Nahtoderfahrung] beschreibt, dass viele Patieneten nach der Gabe von milden Dosen von DMT zunachst das Gefuehl hatten herumgeflogen zun sein, und CLOWNS gesehen zu haben...Die Betroffene Cassandra zum Beispiel beschrieb ihr Erlebnis als transdimensional. Jemand nahm ihre Hand und trug sie aus dem Koerper, flog mit ihr davon, dann sah sie Clowns mit grossen roten Nasen.

Koennte das eventuell bedeuten, dass Eingriffe durch das Unbekannte Phaenomen zwar von aussen kommend aber dennoch weniger aeusserlich als viel mehr innerlich - durch direkte Wirkung und Veraenderung in der Wahrnehmung des Gehirns stattfinden? Wirkt das Phaenomen auf uns wie eine Droge? (Mehr zu DMT & CE4 in dem Artikel von 'Greyhunter' W. Raab: www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... ?storyid=343&keywords=DMT )

Corinna, 15. Oktober 2007

Quellen:
Mysterious America, L. Coleman
Mythologie nach C. Lecouteux
DMT- The Spirit Molecule, Strassmann
Wikipedia.de und .org
http://clownswilleatme.ytmnd.com/
Das Anti-Clowns-Forum:
www.coulrophobia.com/
Satanica Sexualis
Meine Artikel und entspr. Quellen

UPDATE 1

CLOWNS BELÄSTIGEN KINDER IN CHICAGO

Am 14. Oktober 2008,berichteten die Chicago’er Medien von einem unheimlichen Clown, der probiert hatte, Kinder in sein Fahrzeug zu locken. Der Unbekannte trug vollständiges Clowns-Make-Up mit aufgemalten Tränen. In mindestens vier Fällen am 7. und 10. Oktober, hatte er in zwei verschiedenen Gegenden Chicago's (8300 South Mackinaw Avenue und 10000 South Normal Avenue) versucht, mit bunten Luftballons Kinder in seinen weißen Van zu locken. Die Kinder rannten davon und benachrichtigten die Polizei.

In einem der Fälle wurde ein brauner Pickup-Truck beschrieben. Mackinaw oder Mackinac ist auch der Name einer 8km langen Brücke in Michigan. Das wäre nicht weiter auffällig, wenn man sie nicht auch als "Big Mac" bezeichnen würde (= McDonalds und Ronald). Zur Zeit finden an dieser Brücke Inspektions- und Reparaturarbeiten statt. Bild- und Infobände über diese besondere Brücke werden vom Kiwanis Club in St. Ignace vertrieben. Der bunte Kinderfänger trieb sich auch nahe der Schule "Polaris Charter Academy" herum (Polaris=Polarbear=Knut, HIER).

Die Polizei nimmt die Fälle der Clownsbelästigungen sehr ernst. Schulen benachrichtigten Eltern, einige sorgten sogar für Aufsichtskräfte vor den Schulen. Das Video zu diesem Bericht von “myfox Chicago” (Fox = Zorro, s Artikel Phantom Clowns 4) unbedingt ansehen: http://abclocal.go.com/wls/video?id=6451697 oder VIDEO. Am 15. Oktober veröffentlichte die “Red Alerts” Webpage folgenden Bericht: www.red-alerts.com/crime-news/ ... king-children-in-chicago/ . UNHEIMLICH!!!

Corinna, 17.10.2008

UPDATE 2

Ardmore: Clowns und Name-Game


Wie man bereits in vorherigen Artikeln zum Clownsthema (s. Links unten) erfahren durfte, begegnen einem mysteriöse Clowns auch gelegentlich abseits ihrer gewohnten “Biotope“ (Zirkusse und Jahrmärkte), wobei sie dann in völlig unbestellter und ortsfremder Manier ihre bizarren, öffentlichen Auftritte inszenieren.

Nicht selten zeigen sich die großfüßigen Rotnasen dann von ihrer eher dunklen und boshaften Seite, wenn sie (meist zeitlich und regional gehäuft) ihre Aufwartung an Straßenkreuzungen, vor Grundschulen und Kindergärten machen. Dabei begegnet einem der “freiberufliche“ Clown bei seinem Treiben entweder zu Fuß oder alternativ auch ärmlich-motorisiert z.B. in einem alten Lieferwagen (warum Phantom-Clowns, Katzenfänger, Men in Black und andere zwielichtige Gestalten gerade für Lieferwagen eine Vorliebe hegen, bleibt einmal dahingestellt.). Und als seien all diese Merkwürdigkeiten nicht schon genug, tragen manchmal auch noch besondere Ortsnamen zur Komplettierung der bizarren, trans-dimensionalen Szenerie ihr übriges bei...

Am 11. August 2009 kam es im amerikanischen Städtchen Ardmore (im Süden des Bundesstaates Indiana) entlang der von Gebüschen und losen, schäbigen Siedlungen umrahmten Bahnlinie namens “Ardmore Trail“ zu einer dieser seltsamen, sporadischen Begegnungen mit dem sinistren Clownscharakter. Und wie so häufig bleibt auch vorliegender Fall rätselhaft und seitens der ermittelnden Behörden wohl ungeklärt. Die “WSBT 24/7 News“ berichteten an jenem Tag kurz und unschlüssig über die Begegnung:

"Clown jagte Mann nahe des Ardmore Trail - Die Polizei suchte nach einem Mann in einem Clownskostüm, war aber nicht in der Lage, den Verdächtigen in den frühen Morgenstunden des Dienstags (11.August 2009) ausfindig zu machen. Die Fahndung begann, als ein Autofahrer die Behörden von St. Joseph County zu Hilfe rief, nachdem er von dem Fremden westlich von South Bend verfolgt wurde. Der Mann wählte den Notruf kurz vor 3 Uhr morgens und gab an, dass die verdächtige Person im Clownsanzug zu Fuß unterwegs sei und ihm hinterher rannte, während er in seinem Laster am Block 55500 in Höhe der Melrose Avenue vorbeifuhr. Der Clown sei dann zurück ins Unterholz verschwunden. Polizeibeamte, welche auf den Notruf reagierten und zu besagter Stelle fuhren, waren lt. Notrufleitstelle nicht in der Lage, den Clown aufzuspüren.“

Man mag sich darüber wundern, warum es ein derart unbedeutendes Ereignis überhaupt in die Nachrichten schafft, aber allem Anschein nach haben wir es hier mit einer “Beinahe Entführung“ zu tun und damit bringt diese Meldung unschöne Assoziationen zu den zahlreichen “Phantom Clowns“-Vorfällen wieder hoch, in deren Verlauf es ebenfalls zu Kindesbelästigungen, versuchten Entführungen oder gar zu grausigen Morden kam (wir berichteten). Evtl. sollte der - für sich betrachtet nichtige - Zwischenfall auch nur die Aufmerksamkeit auf einen weitaus größeren Zusammenhang lenken. Grund genug also, sich das Ganze einmal etwas näher anzusehen...

Begibt man sich auf die “Name-Game“-Suche zum Namen “Ardmore“, so fällt schon bald auf, dass diese Ortsbezeichnung in Sachen Synchro-Mystik einiges zu bieten hat. Schon am 6. August 2009 kam es in einem anderen Ardmore -diesmal in Oklahoma- zu einer versuchten Entführung eines kleinen Mädchens. Der Sender “KXII-TV“ berichtete:

"Die Polizei von Ardmore sagte aus, dass ein 10-jähriges Mädchen am Donnerstag Abend unweit ihres Elternhauses mit dem Fahrrad unterwegs war, als sich ein ihr fremder Mann näherte und von dem Kind verlangte, in dessen Wagen einzusteigen. Die sonst ruhige Nachbarschaft ist wegen des Vorfalls außer sich. Die Gegend rund um die H-Street Southwest in Ardmore wird von Anwohnern als ruhiger und friedvoller Ort bezeichnet; ideal, um seine Kinder dort aufwachsen zu lassen. Aber seit letztem Donnerstag Abend hat die kleine Gemeinde ihre Unschuld verloren und scheint nicht mehr der einst so sicher geglaubte Ort zu sein... Die Polizei von Ardmore gab an, dass der Verdächtige lt. Personenbeschreibung des Mädchens weißhäutig gewesen sein soll. Die Eltern des Kindes hatten ihrer Tochter immer wieder eingeschärft, nicht mit Fremden mitzugehen und dies mag ihr bei jener Gelegenheit das Leben gerettet haben, denn sie lehnte die 'Einladung“'des Unbekannten ab und flüchtete sich sofort ins Haus ihrer Eltern.“

Damit wären der Ardmores und auch der Nachstellungen schon zwei - und das binnen einer knappen Woche - doch das Rätsel um den offenbar nach forteanischer Manier vorbelasteten Ortsnamen (analog z.B. “LaFayette“, “Decatur“, “Bell“, etc.) geht noch weiter:

Am 18. August berichtete der Sender “KYW Newsradio“ über einen Fall aus Lower Merion, Pennsylvania, bei dem eine 23-jährige Joggerin in den frühen Abendstunden des vorangegangenen Montags von einem unbekannten, bewaffneten Angreifer sexuell belästigt wurde. Die junge Frau war in der Gegend um St. Georges und Glenn Road im Stadtteil Ardmore unterwegs, als sie von einem Unbekannten in einen Vorgarten gezerrt und mit einer Waffe bedroht wurde. Dem Opfer gelang es jedoch, dem Angreifer seine Waffe im Handgemenge zu entreißen und aus dessen Gewalt zu fliehen, bevor es zu einem sexuellen Übergriff kommen konnte. Der Täter soll heller Hautfarbe, von untersetzter Statur und Anfang Zwanzig gewesen sein und hatte blondes, lockiges Haar, so die Polizeibehörde von Lower Merion, welche nun mit Hilfe einer Phantomzeichnung nach dem Mann fahndet.

Laut NBC soll sich am 20. August ein Mitarbeiter des örtlichen christlichen Jugendclubs gemeldet haben, der die fragliche Tat auf einer Überwachungsaufzeichnung des Vereinshauses entdeckte. Das Video wird derzeit von den Behörden ausgewertet.

Mit diesem Beispiel hätten wir bereits die dritte, synchronistische Verknüpfung von (versuchten) Übergriffen auf Passanten in Orten namens Ardmore innerhalb von nur 12 Tagen. Die aktuellste Nachrichtenmeldung in Verbindung zum Namen Ardmore beschwört darüber hinaus die albtraumhaften Erinnerungen an diverse Schulmassaker (Columbine, Winnenden, etc.) herauf:

Der Fall ereignete sich am 24. August in der Ardmore Highschool in Oklahoma, als die komplette Schule wegen einer Bombendrohung geräumt werden musste. Schüler fanden einen Schriftzug auf der Schultoilette, welcher aussagte: “Die Schule wird hochgehen“ und alarmierten sofort die Schulleitung. Daraufhin kam es zu einer großangelegten Evakuierung, während bewaffnete Spezialeinheiten mit Spürhunden das Gelände nach Sprengstoff und verdächtigen Gepäckstücken absuchten. Bis jetzt konnte der für das Graffiti Verantwortliche noch nicht dingfest gemacht werden, aber der Pressesprecher der Polizei von Ardmore gab an, dass es sich wohl um einen üblen Scherz gehandelt haben muss, da es in letzter Zeit an Nachbarschulen bereits zu ähnlichen Bombendrohungen ohne klares Motiv gekommen sei.

...also falscher Alarm, nur ein geschmackloser Scherz, wieder einmal nur “so getan als ob“?

Dass auch das Tricksterphänomen ein regelrechter Liebhaber dummer Streiche, hinterhältiger Scharaden und böswilligen Schabernacks ist, muss nach unseren intensiven Erläuterungen in Artikelform eigentlich nicht mehr separat erwähnt werden...

In den Vereinigten Staaten findet man u.a. die beiden oben genannten Städte bzw. Stadtteile mit selbigem Namen; und auch “Ardmore Trail“ kommt etwa dreimal in den USA vor; dazu einmal “Ardmore Way“. Durchaus interessant ist, dass ein “Ardmore Trail“ in Oshkosh, Winnebago liegt, ganz in der Nähe des “Lake Winnebago“ und des “Lake Butte des Morts“ (frz. für “Grabhügel“). Wir wissen: “Winnebago“ ist nichts anderes als die indianische Bezeichnung für den Windigo, also die amerikanische Version des menschenfressenden Werwolfes und Gestaltwandlers; und was es mit “Grabhügeln“ auf sich hat, werden wir ebenfalls gleich noch untersuchen! (Windigo, s. Phantom Clowns 4 - Massaker).

Die Bedeutung des Namens des ebenfalls "Winnebago" (auch "Ho-Chunk") genannten Indianerstammes ist offiziell umstritten. Es ist jedoch anzumerken, dass der Stamm der Winnebago über eine reichhaltige Mythologie verfügt, die sehr ausführlich und detailliert über Geisterwelten, Thunderbird- und Trickster-Wesenheiten berichtet ( http://hotcakencyclopedia.com/ , http://hotcakencyclopedia.com/ho.Trickster.html u. http://hotcakencyclopedia.com/ho.Trickster%26Children.html ). Natürlich sind blutige Vorfälle wie in Winnipeg (s. 'Phantom Clowns 4'), Winnenden etc. von Name-Game Relevanz.

Oklahoma's 'Ardmore' aus obigem Beinahe-Entführungsfall wurde nach dem einstmals wohlhabenden Vorort und einer gleichnamigen, historischen Eisenbahnstation der Pennsylvania-Bahn in Philadelphia getauft; und diese beiden ihrerseits nach dem irischen Ardmore, welches die älteste, christliche Siedlung auf den irischen Inseln ist (mehr dazu später).

Am 22. April 1966 (John Keel´s “Mothman-Jahr“ bzw. “Jahr des Garudas“) kam es in Ardmore, Oklahoma zur schwersten Flugzeugkatastrophe in der Geschichte des Bundesstaates, bei der 83 Menschen ihr Leben ließen. Und ganz nebenbei bemerkt: “Zufällig“ wurde in Ardmore, Oklahoma auch der Paranormal-Forscher, Autor und Begründer der modernen Synchro-Mystik John Shelby Downard geboren.

Ein weiteres Ardmore ist ein Städtchen in Giles und Lincoln County im Bundesstaat Tennessee, welches unmittelbar an seine Schwesterstadt Ardmore in Alabama angrenzt. Letztere liegt im Limestone County und gehört zum Einzugsgebiet Huntsville-Decatur (!). Hier steht im Alabama-Welcome-Center, südlich der Grenze zu Tennessee an der Bundesstraße 65, eine ausrangierte NASA Saturn 1B-Mondrakete, welche wie ein riesiger, moderner Obelisk in den Himmel ragt. Über Mondraketen als neuzeitliche Form einer “Götternadel“ und über Freimaurer auf dem Mond berichteten wir bereits intensiv, z.B. HIER und HIER. Im Herkunftsland der Ortsbezeichnung 'Ardmore' (Irland) findet man wiederum insgesamt etwa fünfmal selbigen Ortsnamen.

Wie oben bereits erwähnt, bezieht sich “Ardmore“ auch in den Vereinigten Staaten dank zahlreicher irischer Auswanderer in erster Linie auf Irland; die entsprechenden Benennungen der Städte, Dörfer und Straßen im Vereinigten Königreich und in den USA sind daher sehr wahrscheinlich allesamt auf das “erste“ Ardmore an Irlands Südküste im Landkreis Waterford County zurückzuführen, welches durch die Ruinen der romanischen Kirche, der Grabeskirche (Oratorium) und des Klosters von St. Declan hervorsticht. Besonders auffällig ist der obelisken-hafte, 30 Meter hohe und spitz zulaufende Rundturm aus dem 12. Jahrhundert, der die Landschaft ebenso weit sichtbar und pfeilgleich überragt, wie jenseits des Atlantiks die Saturnrakete in Ardmore, Alabama.

Der Turm gehört zu den imposantesten seiner Art und ist sehr gut erhalten. Er legt Zeugnis einer bewegten und blutigen Geschichte ab, denn er galt als “Leuchtturm des Christentums“ im Zuge der gewaltsamen Missionierung der druidischen Heiden (u.a. durch den Heiligen Patrick) und spielte auch in späteren Schlachten zwischen Iren und Briten eine strategische Rolle als Festung und militärischer Ausguck.

Die Ruinen der angrenzenden Kirche von St. Declan sind ebenso von historischem und mythologischem Interesse, denn man findet an ihren Mauern u.a. Darstellungen von Adam und Eva im Garten Eden, eine Skulptur des Erzengel Michaels, welcher die Seelen abwiegt (vgl. Anubis' Seelenwaage im ägyptischen Totenkult), Szenen des salomonischen Gerichtes und das Abbild einer magischen (Feen-)Harfe (vgl. Laute des Orpheus oder Sage von der sprechenden Harfe). Ferner wurden neben der Kirche zwei alte, phallusförmige Ogham-Steinstelen mit alter Runeninschrift gefunden. Diese Ogham (auch: Oghum) sind nach dem alt-irischen Gott der Redekunst Ogma / Ogmios benannt (Parallele zum Trickster-Gott der Redekunst Hermes bzw. Merkur, vgl. ferner "Ozma of Oz": http://en.wikipedia.org/wiki/Ozma_of_Oz) und wurden für gewöhnlich als eine Art Namensschild neben den selbst unbeschriebenen Menhiren aufgestellt. Für mehr Details zu den Verbindungen zwischen Menhiren, Megalithkultur, Obelisken und göttlichen Mächten lesen Sie bitte im Artikel “Götterfunken“.

Alle diese Beobachtungen führen uns unweigerlich zu den Fragen, welche Bedeutung eigentlich hinter diesem Namen stecken mag; was ihn so besonders macht, dass er dermaßen oft aufgegriffen und weiterverwendet wurde und weshalb sich paranormale und kultisch-religiöse Elemente nebst ungewöhnlichen Vorfällen in seinem Bannkreis zu häufen scheinen.

Der Name “Ardmore“ (bzw. irisch: Airde Móire) kommt aus dem Gälischen und bedeutet volkstümlich übersetzt soviel wie “große Höhe“ bzw. “markanter Hügel“. Damit kann eine natürliche Erhöhung gemeint sein, ein Aussichtspunkt, eine Landschaftsmarkierung, aber auch eine künstlich aufgeschüttete Anhöhe, also ein alter Kult-, Grenz- oder Grabhügel, von denen sich im ehemaligen Wirkungsbereich der Kelten auf den britischen Inseln noch zahllose Exemplare finden lassen (z.B. der berühmte Silbury Hill im Kornkreis-Epizentrum Wiltshire). Die räumliche Nähe und gleichzeitige Bedeutungsverwandtschaft des Ardmore Trail in Oshkosh, Winnebago zum o. g. Lake Butte des Morts (“Grabhügel-See“) mag daher entweder absoluter Zufall oder doch Teil eines großen Meisterplans sein.

Die gälische Eingangssilbe “ard“ bedeutet allgemein “hoch / erhaben“, aber auch “großartig“, “mächtig“ und “überlegen“ und wird in diesem Zusammenhang nicht nur für Orte, sondern auch für Personen und Wesen verwendet, welche höherstehend, von einer höheren Ebene stammend oder übermächtig sind (Herrscher, Götter und mythologische Gestalten). Auch das englische Wort für Luft, also “air“ mag sich indirekt von “ard“ ableiten; denn das griechische “aeros“ - wie das lateinische “aerem“ - geht auf die gemeinsame, vermutlich indo-europäische Wurzel “awer“ zurück, welche mit “ard“ verwandt sein könnte. Dies mag darauf beruhen, dass mächtige, geisterhafte und gottgleiche Wesen meist mit Flügeln und mit dem Element der Luft / des Windes assoziiert wurden bzw. ihr nebelhaftes Erscheinen inmitten luftiger Höhen allgemein mit dem Himmel in Verbindung gebracht wurde.

Man findet übrigens noch weitere Wortableitungen von älteren Begriffen, die (heutzutage) körperliche Größe beschreiben - sich aber einstmals auf die Benennung geistiger Größe u. Bedeutsamkeit bezogen - wie z.B. bei dem englischen Wort “big“ (=groß, mächtig, gewaltig) als Überbleibsel von “bogle“ (feenhaftes, haariges Geistwesen, Bogie, Boogeyman, Bigfoot, etc). - wie u.a. in "ALB-DUCTED - Teil 2" wie folgt erwähnt:

"Die genaue Herkunft des Namens Boogeyman ist weitestgehend unbekannt. Man soll ihn im 16. Jahrhundert im Englischen u.a. auch als Bezeichnung für 'Teufel' benutzt haben. Die Wurzeln des Wortes könnten in dem Englischen 'bugge' (beachte heutiges amerikanisches umgangssprachliches 'bug' für allerlei nervende Insekten), bogy, oder bugbear - oder der skandinavischen Ausführung 'bugge' (important man) liegen, was später in dem englischen Wort 'big' (groß, bedeutend) überlebte. Im Walisischen kannte man 'bwg' (Geist). Das Wort 'bogey' kam auch im Schottischen und Nordenglischen vor und meinte als 'bogle' dort 'Geist' oder 'Schreckgespenst' (to boggle = zurückschrecken). Bugger oder Booger galten im frühen Amerika als vulgäre Ausdrücke. Die oft verwirrenden Wortableitungen zeigen deutlich - wie auch bei dem englischen Wort 'Nightmare' (Alptraum oder Nachtmahre, wobei 'Mare' wiederum gebräuchlich für den nachts aufsitzenden und Menschen quälenden Alb/ Incubus, ist), dass unsere Sprache in vielen Bereichen geprägt ist von mythologischen und nicht selten dämonischen Erkenntnissen und Ursprüngen, was den meisten Leuten gar nicht bewusst ist." (Zitat Ende)

Die Endsilbe des Namens 'Ardmore', nämlich “mór“ kann zwar mit “Erde“ oder auch “Boden“ gedeutet werden (daher auch das deutsche “Moor“), jedoch übersetzt sich das gleichlautende Adjektiv im Gälischen darüber hinaus primär mit “wichtig“, “groß“, “gewaltig“, “ehrwürdig“, “respektiert“ und “hochrangig“. Somit wäre “Ardmore“ also ein Pleonasmus (eine Tautologie), d.h. eine Ausdrucksverdoppelung getreu dem Motto “doppelt genäht hält besser“; und ließe sich von daher auch mit “erhaben-mächtig“ übersetzen. Es muss den Kelten demnach überaus wichtig gewesen sein, die unglaubliche Größe und Machtstellung von Etwas oder Jemand durch den Begriff “Ardmore“ gleich zweifach zu verdeutlichen.

Wie bereits in “Götterfunken“ dargelegt wurde, leitet sich die substantivische Verwendung der gälischen Silbe “mór“ von “moir“ und “Moira“ (=“Los“, “Schicksal“) ab, was sich mit den Mädchennamen Maria und Marion deckt, denn die Moiren waren die drei Schicksalsgöttinnen der alten Griechen, die den Lebensfaden-spinnenden und - zerschneidenden Parzen / Fatae der alten Römer bzw. die Nornen der Germanen, welche allesamt ihrerseits starke Parallelen zur mythologischen Schicksalsfee “Frau Sybille“ aufweisen. Letztere war seit Alters her in Mitteleuropa als die “Spinnerin, die “große Mutter“, “Wilde Jägerin“, als die Königin der Feen und Hüterin von Grenzsteinen und Grabhügeln bekannt, und wurde entsprechend verehrt und gefürchtet. Im Christentum wurde aus den Schicksalsgöttinnen unter Betonung der positiven Eigenschaften dann schließlich die “gute“ Gottesmutter Maria.

Nehmen wir diese Deutungsvariante für “mór“ zu Grunde, dann lässt sich “Ardmore“ am sinnvollsten mit “große Schicksalsgöttin“ oder “mächtige Gottesmutter“ übersetzen; womit wir auch gleich die Erklärung hätten, warum sich der Ortsname in einer gewissen, unheimlichen Eigenständigkeit gerne mit Obelisken, Kirchen, Clowns, Werwölfen, Grabhügeln und eigenartigen Vorfällen zu schmücken beliebt.

Wie wir anhand obiger Betrachtungen sehen konnten, fügt sich Ardmore in den bunten Reigen Name-Game- (bzw. Main-Game-) relevanter Orte durchaus ebenbürtig mit bekannteren “Klassikern“ wie z.B. “LaFayette“ ein. Die ohnehin beachtliche Beweislast, welche uns auf die tatsächliche Existenz eines (halb-) göttlichen Namensspiels hinweist, wird durch dieses jüngste Beispiel nur noch erdrückender. In seinem ureigenen, beinahe kindlichen Aufmerksamkeitsbedürfnis sendet uns das Phänomen immer wieder Botschaften durch verschlüsselte Ortsbezeichnungen und verdächtige Vorkommnisse zu, damit wir Menschen Zeugen seiner allumfassenden Macht / seiner Willkür werden und folglich dem ewig maskierten Verantwortlichen dieser Spielchen - bzw. seinen Verkleidungen (!) - weiterhin brav die offenbar dringend benötigten Huldigungen entgegenbringen. Dass übrigens Kleider "Leute machen" - und ebenso wohl Ver-kleidungen "Götter machen" wurde im Bericht "Kleiderspende" beschrieben. Die eigentliche hinter der Bekleidung stehende Person / Seele - oder Wesenheit - bleibt unerkannt.

Andreas “Andrium“, 28.08.09

Quellen:
WSBT 24/7 News
KXII-TV
KYW Newsradio
NBC Philadelphia
Copycateffect
Clanmacrae
etymonline
Wiki

UPDATE 3

CLOWNS IN OBLIGATORISCHEM VAN

Am Montag, d. 23. April 2012, wurden in Idaho Falls, ID, USA, zwei achtjährige Jungen von drei Männen belästigt. Die Schüler waren in Nähe der Straßen 'Moonlite Drive' und 'Morningstar Lane' unterwegs, als ein Van mit den Männern an Bord, sich ihnen näherte. Einer der Männer trug eine Clownsmaske. Die Männer boten den Kindern Süßigkeiten an, woraufhin diese nach Hause rannten. Die Polizei sprach Warnungen aus, und gab allen betroffenen Eltern und Kinder in der Gegend eine Reihe Verhaltensregeln an die Hand. Näheres ist über den 'Moonlight Clown Case', wie die ansässige Presse ihn betitelte, nicht bekannt.

Interessanterweise wurden kurz darauf, zur jährlichen 'Parade zum 4. Juli', in Idaho Falls die sonst (Shriner-artigen) üblichen Cart-Clowns verboten – allerdings aus einem anderen Grund. Die Golfcart-Clowns-Truppe, die normalerweise Süßigkeiten verteilt und magische Tricks vorführt, wurde wegen der Benutzung der Carts verboten: „Wenn wir die Clowns Carts fahren lassen, müssten wir es Jedermann erlauben.“ soll die offizielle Stellungnahme geheißen haben. Zum ersten Mal in 29 Jahren blieb die Idaho Falls Clowns Parade damit aus.

Verschiedene Blogger, die zur Parade gerne Clowns gehabt hätten, beschuldigen Frank Vandersloot – den Chef des ansässigen Unternehmens 'Melaleuca' – hinter der Clowns Absage zu stecken. Vandersloot sei derjenige, der entscheiden würde, was wann in Idaho Falls geschehe, heißt es. Er sei der regelmäßige Organisator und Geldgeber der '4th of july'-Festivitäten in Idaho Falls. Melaleuca (= dt. Myrtenheide) ist eine Firma (MLM), die (in einer Art 'Pyramidensystem') Natur- und Wellnesprodukte herstellt und vertreibt. Multimillionär und Mormone Vandersloot ist einer von 13 nationalen Finanzierern der Mitt-Romney-2012-Präsidenten-(Mormonen)-Kampagne und hat diese mit der höchsten Summe von 1 Million Dollar unterstützt (beide sollen sich übrigens seit langem gut kennen).

Damit, so in manchen US Medien beschrieben, sei 'mal wieder bewiesen, wie einzelne US Millionäre den Ausgang von 'angeblich demokratischen' Wahlen beeinflussen können. Des weiteren leitet Vandersloot Hilfsprojekte, die z.B. 9/11-, Hurricane-Katrina-, und Fukushima-Opfer unterstützten. Er ist aber auch umstritten wegen häufiger Bemerkungen bzgl. Homosexueller. Er besitzt weitere Unternehmen und ist insbesondere im Idaho 'Cattle & Horse Ranching' zuhause. Idaho und Cattle-Farms lässt einen sofort an Mutilations denken. Ich würde daher annehmen, dass Vandersloot dieses Phänomen nicht unbekannt ist.

Ich war bereits im hübschen und unaufregenden Idaho Falls, daher ist dieser Bericht für mich auch sehr interessant.

Corinna, 8. Sept. 2012

Links:
www.motherjones.com/politics/2 ... laleuca-frank-vandersloot
www.lostinidaho.me/2011/06/pol ... uly-4th-in-this-town.html
u. andere US Medien


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