MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : ALB-DUCTED - Teil 2
Erstellt am 11.07.2007 04:10:00 (8521 x gelesen)

Artikel von Corinna Bloess

BOOGEYMAN!
Wer fürchtet sich vorm Schwarzen Mann?


Betrachten wir einen Satz aus Teil 1 des Artikels (Hinter den 7 Bergen..) etwas näher:
“Eine weitere Ähnlichkeit kann man bei dem Bigfoot erkennen: In den Überlieferungen der Feenwelt nannte man diese Kreatur 'Bogie'."

Es gibt - bei den Amerikanern gebräuchlich - den "Boogeyman“ (bei uns würde man vielleicht den Ausdruck „Schwarzer Mann“ verwenden). Im großen und ganzen handelt es sich bei dem neuzeitlich so benannten Boogeyman - dessen Erwähnung ich bisher in der deutschen Ufoforschung schmerzlich vermisste ;) - um einen altertümlichen Dämonen, einen Teufel.

"Schwarz" hat übrigens nicht unbedingt mit der Haut- oder Fellfarbe zu tun, sondern bezieht sich besonders auf den Umstand, dass der Bogie (Boogey, Bogey) sich an dunklen Orten und in Wäldern verbirgt, erscheint und verschwindet, oder sich unter dem Bett und in dem berühmten Einbauschrank versteckt (Das Monster im Schrank: Jedermann bekannt aus US Filmen!)

Man sagt über ihn auch, er sei eine ziemlich unangenehme Art von Gespenst. In England glaubte man u.a. er stehle Kinder. Er ist sehr gefährlich und greift jeden an, der ihm keinen Respekt zollt. Er wird gelegentlich als klein, schwarz, behaart, ziemlich gedrungen mit hässlichem Gesicht (ein Alb?) beschrieben.

Bogies/ Boogeys galten früher als die Mächtigsten unter den Geistern, weil sie die Gehilfen des Teufels waren. Der Boogey hat die Fähigkeit, sich in jede beliebige Gestalt verwandeln zu können. Das Spiel, das wir alle(!) im Sportunterricht spielen mussten „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann“ dürfte ebenfalls auf diese Kreatur zurückzuführen sein! Fragen Sie einmal den Sportlehrer ihrer Kinder, woher der Name - der Charakter - dieses Spieles kommt, er wird es wahrscheinlich nicht wissen. Es würde mich nicht wundern, wenn das Spiel komplett missgedeutet werden würde und im schlimmsten Fall sogar an rassistische Motive denken lässt.

Oder denken wir an den Freund unserer Kleinsten: Der Bi-Ba-Butzemann, der im Kreise herum tanzt und sein "Säckchen“ hinter sich wirft. Diesen Sack trägt er mit sich herum, um böse Kinder abzuschleppen, sie eventuell zu verspeisen (Erläuterung folgt weiter unten). Andere Stimmen meinen, es handelte sich ursprünglich um einen Poltergeist, der mit seinen Knochen klappere, wenn er sich "schüttele“, und das Säckchen sei in Wirklichkeit ein Senschen. Nicht, dass ein Poltergeist was für Kinder wäre, aber in diesem Fall wäre es das kleinere Übel. Im übrigen klingt Knochenklappern und Sense doch eher nach dem Sensemann, oder? Ich tippe allerdings auf die 1.Version. Butzemann soll nämlich auch der “Bojse Mann” (Böse Mann) heißen. Erwähnen kann man an dieser Stelle auch das Rumpelstilzchen, ein hässlicher Kobold, der von der Königin ausgetrickst wird, als er ihr Kind haben will. Eine Geschichte übrigens, die bei vielen Kindern einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt.

Feen und Zwerge spielen überhaupt in den meisten Märchen eine Rolle. Schneeweißchen und Rosenrot helfen einem Zwerg, der seinen Bart eingeklemmt hat, indem sie diesen abschneiden und ernten als Dank praktisch nur seinen Zorn.

Vieles, was wir im Alltag leben, singen, erzählen, lesen, tun, weitergeben, hinnehmen, hat seinen Ursprung offensichtlich im Verborgenen. Die moderne Abgeklärtheit der Zivilisation - und daran ist die Wissenschaft nicht ganz unschuldig - hat dafür gesorgt, dass das einstige Wissen des Menschen um unerklärte Phänomene in Bereiche der Märchen und Fantasien verlagert wurde. Wir zögern nicht einmal, unseren Dreijährigen beizubringen, verzückt zu den Liedern zu klatschen, die eigentlich ein höchst unheimliches und besorgniserregendes Phänomen verniedlichen. Finden wir das eigentlich gut?

Man darf davon ausgehen, dass der Boogey heute zu erzieherischen Zwecken missbraucht wird "Wenn du nicht lieb bist, kommt heute Nacht der Boogeyman“ - mehr dazu unten). Der starke Boogey schlägt dann zu, wenn das Opfer schläft. In manchen Regionen der USA ist der Boogey stets männlich, in anderen weiblich. Im Mittleren Westen versteckt er sich nicht im Zimmer, sondern kratzt üblicherweise am Fenster [durch Fensterkratzen macht sich übrigens häufig auch der „Alb“ bemerkbar (Hufford), s. www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... ws/article.php?storyid=96 ].

Der Boogey erscheint so verschieden wie ein Shapeshifter (Formwechsler), und bleibt doch immer das gleiche: Ein nächtlicher, im Dunkel operierender Dämon. Auch was körperliche Male angeht, gibt es hier wieder eine Verbindung: Warzen - so heißt es - hat man vom Boogeyman bekommen.

Die genaue Herkunft des Namens "Boogeyman“ ist weitestgehend unbekannt. Man soll ihn im 16. Jahrhundert im Englischen u.a. auch als Bezeichnung für "Teufel“ benutzt haben. Die Wurzeln des Wortes könnten in dem Englischen "bugge“ (beachte heutiges amerikanisches umgangssprachliches "bug“ für allerlei nervende Insekten), bogy, oder bugbear liegen oder der skandinavischen Ausführung "bugge“ (important man) liegen, was später in dem englischen Wort "big“ (groß, bedeutend) überlebte. Im Walisischen kannte man "bwg“ (Geist). Das Wort “bogey“ kam auch im Schottischen und Nordenglischen vor und meinte als "bogle“ dort "Geist“ oder "Schreckgespenst„ (to boggle = zurückschrecken). Bugger oder Booger galten im frühen Amerika als vulgäre Ausdrücke. Die oft verwirrenden Wortableitungen zeigen deutlich - wie auch bei dem englischen Wort "Nightmare“ (Alptraum oder Nachtmahre, wobei "Mare“ wiederum gebräuchlich für den nachts aufsitzenden und Menschen quälenden Alb, auch Incubus, ist. Mare bedeutet eigentlich Pferd), dass unsere Sprache in vielen Bereichen geprägt ist von mythologischen und nicht selten dämonischen Erkenntnissen und Ursprüngen, was den meisten Leuten gar nicht bewusst ist. Wussten sie z.B., dass man die Alben (Elfen) früher am Ufer der dann danach benannten Elbe gesehen haben will?


Beispiele für den Boogeyman in anderen Kulturen

In Aserbaidschan nennt man ihn "Khokhan“ und er hilft Eltern dabei, die Kinder gefügig zu machen. Brasiliens und Portugals Eltern ziehen den gleichen Nutzen aus dem Drohen mit einem Wesen genannt "Hohem do Saco“: der Bag-Man. Er trägt wie der Weihnachtsmann einen Sack auf dem Rücken, in den er ungezogene Kinder einsammelt. Es wird auch das Eating Beast "Bicho Papão“ genannt, ein Kinderfressendes Monster. "Torbalan“ schreckt die Kinder in Bulgarien, auch er sammelt sie in einem Sack ein. Als "Talasam“ lauert er in Wandschränken. Der tschechische Boogeyman "Bubak“ klaut Kinder und Erwachsene und schleppt sie- ebenfalls - in einem Sack fort, während die dänischen Kind sich vor dem "Bussemand“ ("Butzemann“) - Namensabstammung Busemann? - fürchten, der sie nachts unter das Bett zerrt.

Finnlands Boogey, der "Mörkö“ erscheint in angsteinflößender, dunkler, geisterhafter Kreatur. Ägyptens Kinder werden davor gewarnt an Kanälen zu spielen, denn dort lauert El Nadaha ( "The caller", "The siren") - und in Frankreich sorgt der "Croque mitaine“ für das gute Benehmen der Kinder, während sein schwarzgekleideter Kollege, "Pere Fouettard“ darauf lauert, sie in Säcken wegzuschleppen. Baboulas versteckt sich unter den Betten der griechischen Kinder und Mumus ist sein ungarischer Vetter. Kindersammelnde Sackmonster in Indien nennt man "Bori“ oder "Baba“ oder "Chownki Daar“, im Süden Indiens ist der Name "Buchadu“ geläufiger.

In der persischen Kultur nennt man den Boogey "Lulu“, dieser frisst Kinder auf. Das italienische Äquivalent zum Boogey ist der Schwarze Mann: "L‘uome Nero“. Groß und ganz in schwarz gekleidet - und mit Kopfbedeckung - entführt er nachts ungehorsame Kinder. Das Wort "nero“ wird im italienischen auch in rassistischem Sinne verwendet und ersetzt das eigentliche Wort für "schwarz“: "Negro“. Japan, Mexiko, Norwegen, Holland, die Philippinen, Polen: Alle haben einen Namen für den Kerl, der sich im Schrank versteckt, und unartige Kinder straft. In französisch-sprechenden kanadischen Regionen nimmt er die ungehorsamen Kinder gleich mit in seine Höhle. Das Gleiche ist vom rumänischen "Bau-Bau“ und vom russischen "Babay“ zu erwarten (interessante Parallele zu den Worten Baby und Babylon). In Serbien und Kroatien droht man den Kindern mit der weiblichen Ausführung, der "Babaroga“ oder "Baba“, sie hat einen "gesunden Appetit“ und isst gerne mal ein Kind. El Cuco und El Ogro, die kleinen, haarigen Monsterspanier, greifen auch gerne zu und lassen es sich "schmecken“.

In Schweden wartet der "Svarta Mannen“ (Schwarze Mann) unter dem Bett, - in der Schweiz nennt man ihn u.a. "Böögg“. Der türkische "Dunganga“ packt die bösen Kinder in seinen Korb und trägt sie weg, um sie zu fressen. In Vietnam ängstigt man die Kinder mit dem "Ong Ba Bi“ (Mr. Three Bags). Auch er hat offenbar Taschen zum Abtransport der Kinder bereit! Weltweit offenbar schlafen Kinder (mehr oder weniger ruhig), in dem Bewusstsein, dass ein schwarzes Monsterwesen sie nachts eventuell bestrafen könnte. Alles nur Märchen? Eine weltweite Phantasie, die sich nur rein zufällig ähnelt? Ein globales Erziehungsmuster? Falls ja, wer hat das empfohlen?


Nikolaus und seine Freunde

Der Boogeyman - den es in seiner Erscheinung schon lange vor dem Nikolaus gab (angeblich Nikolaus von Myra, Priester, geb. um 280 in der Türkei, gab Geld für die Armen) - scheint eigentlich zum bösen Gegenstück des Heiligen Nikolaus ("Santa Claus“, und in Anlehnung daran auch "Weihnachtsmann“ - bei uns kommt der Weihnachtsmann also eigentlich zwei Mal, am 6. und 24. Dezember) mutiert zu sein. Santa lässt denen, die "gut“ waren, nachts Geschenke da, - fliegt mit einem Schlitten von Haus zu Haus. Auch der Boogey erscheint offenbar nicht selten mit Sack, aber statt Geschenke abzuladen, packt er wohl Kinder ein, und verschleppt sie. Offensichtlich hat auch hier ein alter dämonischer Glaube für eine neuere Auslegung und Erziehungsmethode herhalten müssen.

Kleine Themenabweichung: Bei dem zwergenhaften, skandinavischen "Tomte“ z.B., der nachts durch winterliche Straßen zog (zieht?), handelte es sich der Legende nach um einen Shapeshifter, der sich auch unsichtbar machen konnte. Man sah ihn nur selten, und gewöhnlich für kurze Momente, war er doch üblicherweise unterwegs, wenn alles schlief. An sich meinte man, er beschütze die Höfe, doch er war sehr stark für seine kleine Gestalt und äußerst leicht aufgebracht, so dass er in seiner Wut einzelne Kühe und nicht selten ganze Tierherden tötete (Tierverstümmelungen), während er Pferde zu bevorzugte. Tomte verfügte über die Macht, andere in einen Tomte zu verwandeln (Ähnlichkeit Vampir) woraufhin diese dann selbst über die Lande fliegen mussten. Tomte sah mit seinem langen Bart aus wie ein Weihnachtsmann in Zwergenformat, verhielt sich jedoch mehr wie ein Kobold oder Heinzelmann (www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=143).

Der zipfelbemützte bärtige Weihnachtsmann ist also nicht das einzige zwerge- oder koboldartige Wesen, das Fliegen und des Nachts mancherlei wundersame Dinge verrichten kann. Diese Eigenschaften wurden ihm und dem Nikolaus praktisch weltweit "angedichtet“ und zweifellose sind sie in ihrem Urwesen beide dämonisch. Auf die Frage übrigens: "Warum trägt das Gezwerge Zipfelmützen oder Kapuzen? Und warum tragen auch Aliens meistens Kapuzen, Hüte, Helme oder andere Kopfbedeckungen?“ werden wir in einem anderen Bericht eingehen.

Über Knecht Ruprecht - der Überlieferung nach dem Gehilfen des Heiligen Nikolaus, welcher ja die Grundlage für den Weihnachtsmann darstellt - heißt es, er wurde dem Nikolaus als begleitender Gegenpol zur Seite gestellt. Wieso dieses geschah, ist nicht genau bekannt. Auf Welt.de meint man, dass der Wert des Drohens in der Kindererziehung liege, was gerne verschwiegen wird. Dafür seien nicht nur ideologische Gründe verantwortlich ("antiautoritäre Erziehung"), sondern auch das schlechte Gewissen sensibler Eltern. Deshalb schieben Mama und Papa oft Pappkameraden vor, wenn es darum ginge, den Kleinen zu drohen. In den 60'ern bekamen vorlaute Kinder sogar zu hören: "Wenn du nicht brav bist, holt dich der Bartsch" (Jürgen Bartsch war ein damals berühmter Kindermörder). Ein echter Evergreens des Drohens war aber Knecht Ruprecht, des Weihnachtsmannes rustikaler Gehilfe: "Wenn Du nicht das ganze Jahr über artig warst, gibt es statt Geschenken nur die Rute!". Mit der Rute (einer Art Reisigbündel) vollzog Knecht Ruprecht die Prügelstrafe. Es hat sich aber vermutlich um etwas mehr, als nur eine Prügelstrafe gehandelt. Auf wikipedia liest man über ihn:

"Die verschiedenen Gestalten des Knecht Ruprecht (im Mittelalter auch Belznickel, Belzebub oder einfach nur schlichtweg Teufel genannt) haben ihren Ursprung im spätmittelalterlichen Kinderschreck. Seit dem 16. Jahrhundert, verstärkt im 17., kursierten Flugblätter mit Schreckfiguren, die als zusätzliches Mittel der elterlichen Erziehung die Kinder zu Frömmigkeit mahnten. Am häufigsten verbreitet war der Kinderfresser [..] Die Figur geht auf eine im 16. Jahrhundert in Italien entstandene Vorstellung zurück, in der der Teufel die Seelen der Sünder verschlingt. Der Kinderfresser, oftmals auch in Begleitung einer sog. Butzenbercht (Bi-Ba-Butzemann), drohte den unfrommen Kindern in grausamen Versen, sie mitzunehmen, aufzuschlitzen, bis aufs Blut auszupeitschen oder gar aufzufressen. Wie Knecht Ruprecht trugen beide Figuren, der Kinderfresser und die Butzenbercht einen großen Sack oder Korb, worin sie die Kinder zu stecken versuchten.[..]“ Fröhliche Weihnachten

Damit dürfte wohl feststehen, dass Knecht Ruprecht und der in allen Kulturen bekannte Boogey verwandt sind. Dieses ganze Knäuel aus nächtlich erscheinenden und sackschleppenden, zipfelbemützten Figuren scheint auf ein Mischmasch aus kleinen koboldhaften Wesen, einem blutrünstigen Monster und dem Vanpir zurückzuführen sein - eventuell dem Alben, den mächtigsten Dämonen, der sich nachts - gelegentlich im Beisein eines reptoiden Wesen - anschleicht, Lebenskraft und Blut aussaugt, vergewaltigt, verschleppt oder anderes tut, von dem wir nicht wissen (der Alb ist übrigens auch mit Hxe gleichzusetzen). Allerliebst!

Den Reptoiden wird in der modernen Ufoforschung übrigens auch gelegentlich nachgesagt, sie rauben Kinder, um diese zu fressen - keine ganz neue Idee, wie man sieht. In der Tat geben einige beachtlich hohe Zahlen von vermissten Kindern - besonders in den USA - Anlass zu einer gewissen Beunruhigung. Inwieweit es Reptoiden überhaupt gibt oder ob es sich auch bei ihnen nur um eine der vielen Erscheinungsformen von etwas anderem handelt, ist völlig ungewiss. Wahrscheinlich sind auch sie eine "shapegeshiftete" Ausprägung eines unbekannten, gefährlichen Phänomens.

Auch die oben angesprochene, in unseren Breitengraden wohl beliebteste Legende, die des Weihnachtsmannes, der heutzutage im Allgemeinen ohne Ruprecht auftaucht und der seinerseits aussieht wie ein etwas zu groß und zu dick geratener Wichtel, funktioniert eigentlich nur in Verbindung mit der Drohung durch die Eltern: Geschenke für die braven Kinder, und die Rute für die Unartigen (Den russischen Nikolaus und als Weihnachtsmann durchgehenden "Väterchen Frost“ übrigens, kennt man im amerikanischen als Jack Frost, einem Elfenwesen, das Ungehorsam schon ‘mal damit bestraft, die betreffende Person zu Tode zu „gefrieren“.)

Eine andere, nennenswerte Daseinsberechtigung hat der Weihnachtsmann eigentlich nicht, da es ja eine Voraussetzung ist, lieb zu sein, um Geschenke zu erhalten. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass Kinder im allgemeinen nicht erfreut reagieren, wenn man ihnen die Wahrheit über die Weihnachtsmann-Lüge offenbart. Irgendwie sind alle "Weihnachtsmann-feiernden“ Nationen also ein wenig "schrullig“ mit ihren Kindern, und ohne zu zögern, wird gedroht, was das Zeug hält und Hintergründe sind kaum bekannt. Weit bedenklicher finde allerdings ich Boogey- oder Schwarze Mann-Drohungen. - des Weihnachtsmannes dunkler "Bruder“. Wie also - falls überhaupt sinnvoll - eine existierende, nächtliche Bedrohung den Kindern erklären?

Unter www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... ws/article.php?storyid=16 hatte ich das Thema schon einmal angeschnitten. Was soll man tun, wenn man annehmen muss, dass das Kind wirklich einen Boogeymann gesehen hat ("Bedroom-Visitor“: kündigt normalerweise den Anfang oder das Ende einer sog. Entführung an, bei der es sich um eine Alben- bzw. Vampirattacke handeln dürfte). Automatisch davon auszugehen, dass Kinder lügen, kann auf keinen Fall richtig sein, besonders, da das "Abduction-Phänomen“ sich erfahrungsgemäß durch das ganze Leben erstreckt und meistens in der Kindheit beginnt. Und jeder Abductee war wahrscheinlich einmal ein betroffendes Kind - wird diese Last vermutlich auch an die eigene Kinder "weitervererben“.


Das „Manko of Man“

Was das hier in Ansätzen beschriebene Phänomen angeht: Insgesamt sind die Hintergründe zu mythologischen Wesen fast zu verwirrend und vielfältig, als dass man sie in einem einzigen Menschenleben komplett recherchieren könnte. Jede beliebige Figur, ob nun Dämon, Teufel, Engel oder anderweitige Kreatur ist mit Namen und Wesen anderer Kulturen, Religionen und Zeiten verwoben, was konkrete Nachforschungen sehr mühsam gestaltet. Oftmals steht hinter Namen von Wesen oder Göttern ein Wirrwarr aus Deutungen, Ursprung und Verknüpfungen. Auffällig ist aber, dass die meisten Wesen in irgendeiner Form in allen Kulturen auftauchten, und sich damit ein altes, globales Wissen um feen- und dämonenhafte Besucher andeutet. Wichtig ist darum allein das Bemühen, aufzuzeigen, dass Zusammenhänge zum heutigen, globalen Alienphänomen bestehen.

Der Mensch, inmitten seiner Zivilisation ist m.E. nach nicht als abgespalten von der Gesamtgeschichte zu betrachten, daran ändern Zivilisation und abgeklärte Wissenschaft auch nichts. Die Menschheit trägt ihre Geschichte in sich. Wie die letzten Auswüchse von Krakenfingern hangeln sich die Überreste der Dämonen-Vergangenheit in unsere Zeit. Leider sind wir durch Konsum und ein mehr oder weniger funktionierendes, technisch fortschreitendes Gesellschaftsbild blind und abgestumpft genug, über sie hinweg zu latschen. Was soll der alte Kram, wenn zuhause verlockendes, wenn auch leider verdummendes Fernsehprogramm auf uns wartet, oder wenn wir gerade damit beschäftigt sind zuzusehen, wie die Werte in unserer Gesellschaft zu Staub verfallen. Da haben wir weiß Gott genug Probleme, und stapfen achtlos und kalt über die wahren Fragen des Lebens hinweg.

So finden sich nur vereinzelt dünne, ausgehungerte, ums Überleben ringende Tentakel, verstreut inmitten unserer modernen Welt. Krampfhaft klammern sie sich fest, tragen Erklärungen aus vergangenen Tagen, doch wir haben sie zugepflastert und sind mit Panzern über sie gefahren, und haben sie zum überwiegenden Teil durchtrennt. So leben wir zwar eine Kultur, die sich auch aus vergangenen Besucher-Erfahrungen geprägt hat, merken dieses aber nicht und lassen unsere Vergangenheit unter unseren Händen wegsterben, weil wir zu sehr mit dem Sterben der Zukunft beschäftigt sind. Da es jedoch durch die gesamte Geschichte Begegnungen gab, die sich genau so wie die heutigen sog. Alien-Encounters abspielten, und die allesamt unerklärt geblieben sind, muss man auch mit der alten Geschichte anfangen, will man auch nur ansatzweise etwas von dem Phänomen begreifen.

Fakt ist, dass David Hufford, ein Autor, der sich jahrelang mit der Erforschung des "Alb“ (nächtlicher Lungenquetscher, Incubus, Succubus, böse Fee etc.) beschäftigte, zu dem Schluss kommt, etwa 15-20 % der US Amerikaner machten in ihrem Leben mindestens ein nächtliches Alben-Erlebnis durch. Das wären dann etwa alleine 45 bis 60 Millionen US-Amerikaner (oder 975 Mio bis 1,3 Milliarden Menschen insgesamt), vorausgesetzt Hufford liegt mit seiner Einschätzung richtig.

Viele dieser albgeplagten Personen erinnerten sich auch konkret an „"klassische“ Alien Erlebnisse und bezeichnen sich selbst als Abductees. Mir selbst liegen solche Zeugenaussagen vor. Eine Verbindung zwischen den Eingriffen mythologischer Wesen und modernen Alien-Abductions ist deshalb mehr als wahrscheinlich und muss ganz einfach in Betracht gezogen werden - zunächst unabhängig davon, woher dieses übersinnlichen Wesen eigentlich kommen.

Es könnte sein, dass jeder, der einen Alb erlebt, ein sog. Abductee ist, aber nicht jeder Abductee bewusst einen Alb erlebt, was die Zahl der "Abductees“ - bleibt man einmal bei den geschätzten Millionen - noch entsprechend in die Höhe treiben würde. Und dabei muss man noch berücksichtigen, dass vielen Menschen wahrscheinlich gar nicht bewusst ist, dass sie in das sogenannte "Entführungsphänomen“ involviert sind, bei welchem es sich vielmehr um ein Attacke-Phänomen handeln dürfe, denn in UFOs werden die Betroffenen wohl kaum verschleppt.

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Zugegeben, diese Zahlenspielerei ist zunächst reine Spekulation, aber... was wäre wenn? Der wirkliche Umfang des Besucherphänomens Gestern, Heute und Morgen, ist nämlich kaum nachvollziehbar und wird wahrscheinlich um vieles gewaltiger sein, als man annimmt. Nicht nur deshalb ist es ein Phänomen von so großer Wichtigkeit! Wahrscheilnlich trägt es die Antwort, nach der die Menschen zu allen Zeiten suchten...

Ich denke ferner, dass nicht das Entführungsphänomen ein Randgebiet der Ufoforschung ist , - wie im Grundsatz meistens behauptet wird -, sondern, dass vielmehr UFOs ein Randgebiet des dämonischen Besucherphänomens sind. Es wurde zu allen Zeiten heimgesucht und attackiert, mit oder ohne UFOs.

Diesen Artikel - und weitere Teile dieses Artikels, die sich noch in Arbeit befinden - bitte ich als Einstieg zu anderen nachfolgenden themenbezogenen Beiträgen zu verstehen, und auch derer werden gewiss folgen, da das Ufo- und Alien- Phänomen sich, neben allen anderen Bereichen wie Physik, Medizin, Astronomie, Psychologie, Philosophie, Mathematik, Theologie u. Religion, usw. usw. - wie bereits erwähnt - eben besonders in der Mythologie begründet.

Diese Erkenntnis ist weder neu, noch überraschend, dennoch gibt es immer wieder Forscher, die dieses ignorieren. Das Phänomen an sich ist offenbar so alt wie die Menschheit und da die Menschheit lebt, ist auch die Ufo Forschung keinesfalls “tot” wie man jüngst aus der Skeptikerecke vernahm. Neben diversen immer wieder auftretenden Bemerkungen von Personen, die sich jenseits von Verstand befinden müssen, “Abductees bräuchten wohl einen Arzt“, muss man vor allem die “klassische” Untertassen-Aufklärungs-Ufologie kritisieren:

Ufoforschung ist nicht tot, es ist vielmehr so, dass vielleicht das Gehirn so mancher Skeptiker sich im todesähnlichen Koma befindet, und dass ein paar selbsternannte Experten, die anhand irgendwelcher Fotos verzweifelt beweisen wollen, dass es viele missgedeutete Ufo-Stimuli gibt, das eigentliche Phänomen (das vorwiegend ein Begegnungsphänomen und weniger ein Ufo Phänomen ist ) in seiner Gesamtheit überhaupt nicht begreifen!!

Sie kümmern sich kaum um Besucherfälle, interessieren sich nicht für Tierverstümmelungen, vernachlässigen die Geschichte der menschenbegleitenden Phänomene und können so einen interessierten und betroffenen Menschen nur mehr zum Gähnen anrühren - und selbst, wenn es gelegentlich den Anschein macht, dass ihre einigermaßen naiven Erklärungsversuche geeignet sind, die “Massen” zu beschwichtigen, so geschieht dieses nur dort, wo die Masse selbst nicht denken kann. Denkvermögen jedoch ist eine Voraussetzung für die Erforschung und den Umgang mit einem übermächtigen Phänomen. Deshalb darf “Ufoforschung” - die lebendigste Forschung überhaupt - die Menschen nicht beschwichtigen und beruhigen, darf nicht ihre Sinne einlullen - sondern muss sie vor allem aufwecken, alarmieren, auf Entdeckungsreise schicken und zum Denken verführen...


Corinna

(Ein paar weitere Anmerkungen s. ganz unten )


Zum Thema: DER BABY PARASIT

Quellen / Info's:
www.word-detective.com
www.welt.de
http://www.fachwissen-katalog.de
Wikipedia.org und - .de
Versch. Mythologie Seiten
Mythologie Lexika
“Dimensionen” etc - Trilogie von Jacqes Vallee
“Daimonic Reality” von Patrick Harpur
Eigene Artikel auf ufos-co.de
Alle anfallenden Übersetzungen: Corinna, ohne Gewähr


P.S. Anmerkungen:

Kinder u. das Alienphänomen:
Ich suche immer noch nach interessanten - und möglichst praktizierten - Erziehungsmethoden und Ansichten drüber, wie man einem Kind das Phänomen nahe bringt. Und damit meine ich nicht die als „etwas ungeeignet“ zu betrachtende Boogey-Methode....Wer etwas dazu beitragen kann, bitte melden!

a) Es tanzt ein Biba Butzemann in unserm Haus (Kreis) herum, fidebum, es tanzt ein Biba Butzemann in unserm Haus herum. Er rüttelt sich, er schüttelt sich, er wirft sein Säcklein hinter sich. Es tanzt ein Biba Butzemann in unserm Haus herum.“ Für besonders Alberne: es gibt sogar "Butzismus“ und ein entsprechende Seite www.butzisten.de

b) "Ach wie gut, dass Niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß..“ Das Wort 'Rumpelstilzchen' bedeutet soviel wie 'lärmender, rumpelnder Kobold oder Poltergeist'. Der erste Teil des Wortes (Rumpel) stammt von dem Verb rumpeln, was mit rascheln, lärmen oder poltern beschrieben werden kann. Der zweite Teil des Wortes (Stilzchen) ist eine Verkleinerungsform des heute nicht mehr gebräuchlichen 'Stülz' (= Hinkender)..

Dämonische Feste:
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=418
Die Füsse der Aliens:
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=385
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=391
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=804
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=452
Zehenbeisser
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... 607&keywords=zehenbeisser

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