MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : DER SCHWARZE JOKER
Erstellt am 30.12.2011 10:00:00 (7311 x gelesen)

Happy New Fear!

Von Corinna

So rutscht die Bevölkerung dahin.. ins Neue Jahr..

.. und es wird wie das ALTE sein, mit denselben Einflüssen, derselben Manipulation, denselben mythologischen Grundlagen, derselben modernen Unwissenheit.

SILVESTER...

(.. so will ich den Bericht zum Schwarzen Joker einleiten) ..vom lateinischen "Silva“ (= Wald) bedeutet "Waldmensch“, und steht damit für Waldgeister, Naturgeister, Feen, Elfen, Monster, Gezwerge und sonstige Dämonie. Wer hier regelmäßig mitliest, weiß, dass der Jahreswechsel in der dunklen Jahrszeit innerhalb der sog. Rauhnächte liegt, - wenn die Tore zur Anderwelt (angeblich) besonders weit geöffnet sind (s. auch Artikel DIE RAUHNÄCHTE)

Weltweit nutzt man praktisch jede Gelegenheit, irgendwelche religiös motivierten Feierlichkeiten zu begehen, bei denen man den Wesen aus der Anderwelt Geschenke (früher Menschenopfer) darbringt, sich vor ihnen schützt, und versucht, ihnen zu imponieren. Nimmt man an allen Gelegenheiten teil, so kommt man aus dem symbolischen Opfern praktisch gar nicht mehr heraus, wobei es d.E. nach unerheblich ist, ob man sich dessen bewusst ist. Mitgefangen - mitgehangen, sozusagen. Die Teilnahme entspricht einer Huldigung und einer emotionalen Massenansammlung, die m.E. nach Ziel dieser ganzen Hysterien ist. Über Karneval, Halloween, Nikolaustag und Weihnachten haben wir schon mehrfach berichtet, und auch das Fest zur Jahreswende gehört natürlich zu den traditionellen Opferritualen.

In Burghead, England, z.B. wird noch zu Ehren des alten Neujahrfestes (jetzt 11. Januar) an Silvester ein Feuerkelch durch die Gegend getragen ("Burning of the Clavie"). Es handelt sich um - wie es heißt - ein abscheuliches, heidnisches Ritual, möglicherweise aus der Zeit der Vorfahren der Schotten oder anderen nordischen Kulturen, und wahrscheinlich mit "Samhain“ verwandt. Dieser Brauch reiht sich ein in die weltweit vielfach begangenen Feste mit irgendwelchen Feuern, was heute gemeinhin als Ersatz-Feuer-Opfer steht (mehr dazu z.B. im Artikel BURNING MAN), wobei man - wie bei allen Opferfesten - leichte Zweifel anmelden darf, ob diejenigen, die sie begehen, eigentlich noch eine Ahnung haben, auf was ihre Feten zurückzuführen sind.

Über das Neujahrsfest in China, das in einigen Bereichen vergleichbar ist mit unserem Silvester, haben wir ebenfalls bereits in ICH GEH MIT MEINER LATERNE berichtet, Auszug:

"Zum Jahreswechsel bereitet China sich aufwendig vor. Traditionell werden die Häuser gereinigt, um die bösen Geister des Vorjahres zu vertreiben. Man setzt sich zusammen und betet für die Seelen der Verstorbenen. Um 23 Uhr wird das Neue Jahr durch Öffnen von Fenstern und Türen hereingelassen. Die ersten Feuerwerke werden gezündet und Räucherstäbchen abgebrannt. Etwa zwei Wochen nach dem Neujahrstag endet die Feier mit dem Laternenfest, dessen Ursprünge (mindestens) bis in die Han-Dynastie (206 v.Chr.-220 n.Chr.) zurück reichen. In einem großen Umzug werden Lichter und Lampions durch die Straßen getragen. Spektakulär sind die von Trommeln begleiteten Drachen- und Löwentänze. Die Tänzer erhalten Glücksbringer und kleine Gaben in den Straßen (Opfergaben an die mächtigen Wesen, vrgl. Halloween).

Verbunden ist das Chinesische Neujahr auch mit Ritualen für den alten, chinesischen Küchengott. Er verlässt sieben Tage vor dem Neujahrstag das Haus und kommt vier Tage nach dem Neujahrsfest wieder zurück. Bevor er geht, werden ihm süßer, klebriger Reis, Kuchen oder Puddings geopfert, um ihm den Mund zu verkleben, so dass er keine Gelegenheit hat, dem Himmlischen Gott, dem “Jadekaiser”, Schlechtes vom vergangenen Jahr zu berichten. Er kann nur das “Süße“ wiedergeben. Bei seiner Heimkehr werden ihm erneute Speiseopfer dargebracht.“ (Zitat Ende)


Eine alte, chinesische Legende besagt ferner, dass jedes Jahr das menschenfressende Monster "Nian“ (auch genannt Pi-xie, was interessant ist, da Pixies auch nordeuropäische Trolle bzw. Feen sind) aus dem Versteck in den Bergen oder aus dem Meer kommt, um seinen Hunger mit Kindern zu stillen. Um sich vor diesem Biest zu schützen, war es üblich, Lärm und Feuer zu machen und alles in blutrote Farbe zu tauchen. In der Regel wird der/das Nian als eine Art Mix aus meist geflügeltem Löwe, Drachen und Hund beschrieben, das auch wie das Einhorn ein Horn tragen kann. Der drachenartige Löwe ist oft (auch gerne als Vogel Greif-Mix) auf deutschen Flaggen zu sehen. Mythologische Dämonen funktionieren weltweit, oftmals sind nur Bezeichnungen und Deutungen unterschiedlich.

Zum Thema geflügelte Monster und Drachen können Sie mehr nachlesen im Artikel: DIE THUNDERBIRD ENTFÜHRUNG UND DER MOTHAMN-CLAN

Die Feuerwerke unseres hiesigen Neujahrsfestes (Silvester) in den Rauh- oder Perchtnächten (Percht = Frau Holle und ihr Zug aus reitenden Dämonen = quasi ein altes UFO Phänomen) sollen natürlich auch die bösen Dämonen vertreiben. Dass die ehemals lärmenden Umzüge, das Peitschenknallen, und das Getrommel - oder auch neuzeitliches Böllern - jedoch irgendeine Auswirkung auf dämonische Einflüsse haben, wage ich zu bezweifeln. Auch Opfergaben dürften diese Wesen nicht milde stimmen. Das gesamte menschliche Feier- und Traditionsverhalten weist vielmehr auf hilfloses Ausleben von alten, nutzlosen Opfer-Brauchtümern, die allerdings auf Volksglauben und damit erlebte Ereignisse schließen lassen. Wer sich nämlich mit diesem Dingen nicht befasst, hat z.B. keine Chance, je eine Idee von den Hintergründen des sog. UFOphänomens zu erhaschen.

In vielen Gebieten ist das "Rummeln“ noch üblich, dabei gehen die verkleideten Kinder von Tür zu Tür und bitten um Süßigkeiten oder kleine Geldbeträge, was natürlich - wie wir es von Halloween und teilweise vom Walpurgisfest kennen - ein umgewandeltes Opferritual darstellt (s. Artikel HALLOWEEN).

Wie bei Dämonenfesten ansonsten üblich, soll die Familie zusammenbleiben und sich am Tisch versammeln. Der Brauch sieht dieses vor, denn "im Kreise" seiner Nächsten erfährt man besonderen Schutz vor den bösen Geistern. Und trotz aller Dämonenangst war es schon immer üblich, für die erbrachten Opfer von den Dämonen eine Gegenleistung zu erwarten. Darunter fallen auch Glückswünsche an die Familie, die mit Symbolik verdeutlicht werden. Unter den hier verwendeten Silvester-Glückssymbolen ( in der Hoffnung, man könne trotz allem die Glücksgötter bemühen) steht der Schornsteinfeger mit an erster Stelle.

SCHORNSTEINFEGER

Und warum bitte soll der rußige Schornsteinfeger Glück bringen?? Glaubt man den landläufigen Erklärungen, so war es eben ein wahrer Segen, wenn bei einem verstopften Kamin ein Schornsteinfeger auftauchte. Und deshalb - so meinen ganz Schlaue - wird der Schornsteinfeger bis heute als Glückssymbol gehandelt. Völliger Blödsinn. Ansonsten würde es Glückssymbole von allen möglichen Berufszweigen geben, die alle auf ihre Weise als “glücklich” zu bezeichnen waren, wie z.B. die Hebamme. Aber gab es je Knallbonbons oder Silvester Grußkarten mit einer Hebamme darauf? Oder mit dem Abbild eines Bäckermeisters?

Schornsteine fegen gehört zu den ältesten, ausgeübten Berufen überhaupt. Im englischen Sprachraum ist der Schornsteinfeger indes schon lange der Inbegriff von Schaurigkeit. Wie in Charles Kingsleys “Water Babies” werden sie als herzlos und missbrauchend beschrieben. Die Bezeichnung “Der Schwarze Mann”, so wie der Feger genannt wird, lässt eine Verbindung zu einem unheimlichen Phänomen vermuten: Dem besonders in UFOkreisen bekannten “Man in Black” (MiB) Phänomen.

Schwarz scheint aber nicht unbedingt die bevorzugte Farbe dieses Phänomens zu sein: Vielmehr steht das “Schwarz” stellvertretend für die Schwärze der Nacht, der Gefahr und dem blinden Ausgeliefertsein im Schlaf. Möglicherweise kann der ganze Wirbel um das Winterhalbjahr und all seine dämonisch-orientierten Festlichkeiten ebenfalls mit der Dunkelheit dieser Jahreszeit in Verbindung gebracht werden. Je dunkler es ist, umso weniger kann der Mensch den Angreifer kommen sehen. Der Schornsteinfeger trägt einen Sack und einen Kaminbesen (“Broom“, vrgl. Heath Leedger, Broome Street, PHANTOM CLOWNS - TEIL 3), den ansonsten an sich nur die Hexe mit sich herumträgt...

Üblicherweise als Schornsteinfeger dargestellt wird der Schwarze Peter” des bekannten Kinder-Kartenspieles. Der Ursprung dieses Spieles ist wahrscheinlich in den Spielen "Old Maid“ (englisch für Alte Jungfer, oder alte Hexe "Old Hag") bzw. "Vieux garçon" (franz. für "Alter Knabe") oder dem englischen "Jackass“ zu suchen [was wiederum zur Namensgebung für "Black Jack“ (auch gen. 17+4) geführt haben dürfte].

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Kartenspiele besitzen meistens eine oder mehrere Karten mit JOKER-Funktion

Jack ist u.a. ein für den Tod verwendeter Name, so heißt die britische Piratenflagge: "Black Jack“. Diese einfachen, genannten Glücksspiele funktionieren im Prinzip wie der "Schwarze Peter", allerdings mit herkömmlichen Karten: Man einigt sich auf eine einzelne Karte (meist eine Königin), oder fügt einen Joker hinzu. Einer der Spieler bleibt am Ende immer auf der zuvor festgelegten, "schlimmen“ Karte sitzen. In Japan - wo man einen Joker hinzufügt - nennt man das "Ding“ beim Namen: Baba-Nuki, wobei Baba auf den Boogeyman hinweist (s. Artikel NIKOLAUS).

In Schweden heißt das Spiel Svarte Petter, in den Niederlanden und Belgien ist es als Zwarte Piet (Schwarzer Piet bzw. Peter) bekannt. "Zwarte Piet“ ist dort gleichzeitig der Name des kinderfressenden Helfers des heiligen Nikolaus (Sinterklaas, Weihnachtsmann), der im deutschsprachigen Raum als Knecht Ruprecht oder Krampus bezeichnet wird. Alle Einzelheiten dazu können Sie bitte - wie erwähnt - in NIKOLAUS nachlesen. Dort habe ich auch beschrieben, dass der Weihnachtsmann höchstpersönlich zur gleichen Gattung gehört. "Santa“ (der auch Satan ist) verkörpert die gleiche Gestalt, wie der Nikolaus (auch Joulupukki= Puck), der Ruprecht, der Schwarze Peter (Zwarte Piet). Beim "Zwarten Piet“ fällt zudem auf, dass dieser "Mohr“, wie er auch genannt wird, in seinem Narrenkostüm einen Joker repräsentiert. Wieder wird die Verbindung zwischen zipfelbemützten, sackschleppenden Weihnachtsgestalten und dem tricksenden Joker-Dämonen deutlich. Alles Zufall und unwichtig? Mitnichten. Höchstens etwas verworren - weswegen die hypnotischen Traditionen umso besser funktionieren.

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Zwarte Piet (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zwartepiet.png, by EnSintClopedie)

Im kleinen Unterschied zu dem Ruprecht ist der Zwarte Piet keine einzelne Person, sondern tritt traditionsgerecht meist in Gruppen auf (schlimm genug...). Dem Brauch unserer europäischen Nachbarn nach bringen Sinterklaas und der Zwarte Piet während des Sinterklaasfestes am 5. Dezember Geschenke. Zwarte Piet klettert dabei durch die Schornsteine der Häuser (Zusammenhang Schornsteinfeger!) - in denen die Menschen sorglos schlafen - und verteilt Süßigkeiten. Der Schornstein scheint dabei eine logische Erklärungsmöglichkeit zu bieten, wie zum Teufel diese Wesen nachts in die Häuser gelangen.

Zur Frage, wer der "Schwarze Peter“ ist, meinte übrigens Wissenschaftsautor Ernst Probst, dass (was wenig bekannt sei) diese Figur an den Räuber Peter Petri, der im 18. und 19. Jahrhundert im Hunsrück und Odenwald sein Unwesen trieb, erinnere. Dieser 1752 im Moselgebiet geborene, schwarzhaarige Holzfäller und Räuber sei Lehrmeister und Komplize des Schinderhannes (1777-1803) gewesen, der als Deutschlands berühmtester Räuber gilt. 1812 verurteilte man Petri in Mainz zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe, die er in Bicetre bei Paris absitzen sollte. Ob diese Figur jemals lebte, ist mir nicht bekannt. Auffällig an dieser Erzählung ist jedoch, dass der Schwarze Peter ihr zufolge eine Art Robin Hood darstellt, was man auch vom Zorro und von der auf Zorro basierenden Figur des Batman bereits kennt. In Wahrheit aber war der "Ur-Robin“ nie ein Räuber, sondern ein Walddämon (s. Artikel DER KLEINE PUCK).

Bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatte Zwarte Piet - wie der Ruprecht - oft eine Rute bei sich, mit der er böse Kinder bestrafte. Die Rute sieht man heutzutage nur noch sehr selten. Gedroht wird aber immer noch, es ist nach wie vor üblich, dass kleinere Kinder sich vor diesen Weihnachtsfiguren (berechtigterweise) fürchten. Eltern finden dieses niedlich. Sowohl der Weihnachtsmann, als auch der Zwarte Piet, vermerken die bösen Taten der Kinder in einem Buch. Zudem wird Kindern gelegentlich erzählt, dass der Zwarte Piet die ungezogenen Kinder in einem Jute Sack verschleppt (was immerhin nicht einmal übertrieben gelogen ist). Bevor der Zwarte Piet den Job beim Sinterklaas antrat, war übrigens der Teufel des Sinterklaases Begleiter.

Der süße, kleine Schornsteinfeger, der "Schwarze Peter“ ist ein kinderfressender Dämon

Möglicherweise haben diese weltweit bestehenden Volksglauben wegen der dunklen (schwarzen), teuflischen und kinderraubenden Wesen eine Rolle bei der grundsätzlichen Ausprägung von Rassismus gespielt (ich habe in "NIKOLKAUS“ bereits auf das für schwarze US Bürger einst übliche Schimpfwort "Boogie“ - von "Boogeyman“ - hingewiesen). So besteht neben den herkömmlichen Geschichten auch die, dass Sinterklaas einen Sklavenjungen kaufte, um ihm die Freiheit zu schenken, ihn, den Schwarzen Piet, dann aber behielt. Möglicherweise, heißt es auch, hat aber Sinterklaas, der nach niederländischer Tradition aus dem ehemals von Mauren ("Mohren“) besetzten Spanien stammt, seinen Gehilfen von dort mitgebracht.

Die "Zwarte Piet“ Tradition wird aus antirassistischer Motivation natürlich stark kritisiert. Auch die Tatsache, dass er mit grellrot geschminkten Lippen und sonstiger, grell-bunter Clownsschminke in einem Narrenkostüm herumläuft, hält man zuweilen für die Karrikatur eines Farbigen. Vertreter der Tradition jedoch sollen dieses angeblich so erklären, dass der Zwarte Piet von der Hitze aus den Schornsteinen so rote Lippen hat, und dass sein Haar durch den Ruß so kraus ist..

Aber vielleicht, so denke ich, irrt man sich da, und es handelt sich einfach um das Blut der Kinder, das von seinen Lippen tropft, und um den Schweiß der Ekstase, der an seinen Haaren klebt...?

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Schornsteinfeger lockt Kinder

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Pied Piper (Rattenfänger von Hameln) im Santarock, http://en.wikipedia.org/wiki/File:Pied_Piper2.jpg , published before January 1, 1923.

Das “Blutrot” hat sich im Laufe der Zeit auch bei der Kleidung des Weihnachtsmannes (Santa) durchgesetzt, der sich (wie in den USA üblich) ‘Pietgleich’ durch den Schornstein stürzt, den Sack (zum Abtransport der Kinder) fest in der Hand. Dass dieser Schornsteinfeger-artige Weg, sich unbemerkt ins Haus zu stehlen, gegenwärtig als eine glücksversprechende Maßnahme gedeutet wird, zeigt einmal mehr, wie sehr der ahnungslose Durchschnitts-Partygast hypnotisiert ist, an Massenritualen teilzunehmen.

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Nebenbei sei noch angemerkt, dass Schornsteine rauchen, so dass der “Schornsteinfeger” mich ein klein wenig an den 11. September erinnert (siehe auch Artikel 911+MOTHMAN). Immerhin: “Sept” heißt “Sieben”, und nicht “Neun“ (lat. septem = sieben), - im römischen Kalender war der September ursprünglich der siebte Monat. Im Jahr 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn allerdings um zwei Monate vorverlegt, so dass die Namens- und Zählbeziehung entfiel. Die Zahlen “Seven Eleven” (“Sieben Elf“, 711 oder 7 Eleven) - nach amerikanischer Schreibweise folgt der Monat vor dem Tag - bedeuten “Sieben Elfen”: Elfen sind Trolle, Feen, Shapeshifter und bärtiges (Weihnachts-) Gezwerge aus der Anderwelt (Schneewittchen und die Sieben Zwerge). Aber diese unerhörten Zufälligkeiten nur am Rande.

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BILDQUELLE << English: Moroguchi 1-chome 7-Eleven, Osaka - April 2005, by MASA
Hinweis einer intl. Einzelhandelskette auf den dämonischen 11. September? Das 7-Eleven US Motto lautet übrigens: "Oh Thank Heaven for 7-Eleven“ (Dem Himmel sei Dank für 7-Eleven), was man - wenn man bös-genau ist, mit 'Dem HImmel sei Dank für Sept 11' übesetzen müsste. 7-Eleven hat 2002 mehr als 2 Mio US Dollar für die Opfer der 911 Anschläge gespendet.

Kommen wir zurück zu all den zotteligen Unholden und blutsaugenden Strolchen, die nachts Körbe und Säcke in die Häuser tragen, um Kinder zu paralysieren und sie abzutransportieren um sie später zu verspeisen.

Es handelt sich bei den Tätern keinesfalls stets um männliche Wesen. Zu den weiblichen Vertretern gehört zum einen die bekannte, böse Hexe. Sie ist, wie der regelmäßige Leser weiß, selben Ursprungs. Aber auch das mit magischen Fähigkeiten ausgestattete Kindermädchen Mary Poppins, das mit seinem Regenschirm herbeigeflogen kommt (Mary Poppins bedeutet “Mary (Maria) taucht plötzlich auf” und erinnert stark an Mariensichtungen!) gehört dazu.

Um dieses zu verdeutlichen, haben Dämonen-Ober-Erzieher Walt Disney und Mary Poppins Authorin Pamela Lyndon Travers (geb. als Helen Lyndon Goff) dieses in ihrer Geschichte anhand Mary’s engen Beziehung zu einer ganzen Schar von Schornsteinfegern verdeutlicht.

Das bekannteste Lied dieser Men in Black (MiB) Sippschaft dürfte wohl: “Chim Chimeney Chim Cheree” (Chimney = Schornstein) sein. Man beachte, wie der Schwarze Peter die Kinder “abschleppt”:




“Scary Mary Poppins”.SHE APPEARS” - SIE erscheint (- und Kind verschwindet durch Schornstein):


In die Kategorie der herabsegelnden, ufo- und dämonengerechten Kinderräuber fällt übrigens auch der hier in den 70’er Jahren in 33 Folgen bekannt gewordene, tschechische “Zauberer” Pan Tau - der meist in einem Fluggefährt (Raumschiff) oder einer Wolke herbeifliegende Regenschirm-tragende und fast niemals sprechende “Man in Black“ - der immer dort herumlungert, wo Kinder sind. Statt zu reden kommuniziert er auf pantomimisch-tänzerische Art - und damit clownsähnlich - mit den Menschen.

Egal, was 'Pan' hier bedeutet (tschechisch "Herr (Tau)“), es handelt sich um eine teuflische Namensparallele. Gelegentlich hat er einen (menschlichen) Doppelgänger. Ansonsten besitzt der Trickster Pan Tau die Fähigkeit - sich durch Herumgetippse auf seiner Zauber-Melone (vrgl. Narrenkappe, Tarnkappe) - in eine Puppe zu verwandeln. Auf die aussagekräftigen Abenteuer des Pan Tau werde ich später einmal näher eingehen.

Mit Pan Tau begann übrigens die überaus erfolgreiche Kooperation zwischen dem WDR (Gert K. Müntefering) und dem tschechischem Autorenteam Ota Hofmann & Jindrich Polak, aus der auch weitere dämonische Highlights des anderweltlichen Kinderfernsehens hervorgingen: "Die Märchenbraut" (1980), "Luzie, der Schrecken der Straße" (1980), "Der fliegende Ferdinand" (1982), "Die Besucher" (1983), "Die Tintenfische aus dem zweiten Stock" (1986), "Die Rückkehr der Märchenbraut"..

Pan Tau:


Die romantisch-verklärte Sicht auf das uralte, gefährliche und gefürchtete Phänomen entstand wohl erst mit der wissenschaftlichen “Aufgeklärtheit”. Das uns aufgedrückte, sachliche Weltbild jedoch lässt (außer für vielleicht eigenartige Wissenschaftler selbst) keinen Platz für Eigenartigkeiten. So wurden Hexen (die Vampire sind) und andere herumsausende Kinderfresser zu Spielkameraden. Das Phänomen jedenfalls überlebt und wird sich ewiglich auszudrücken und in Szene zu setzen wissen.

Das man diesen altertümlich-dämonischen und neuzeitlich-uforistischen Wesen nachsagt, sie würden Kinder verschleppen, mag verschiedene Ursprünge haben. Zum Einen kann es Tatsache sein. Dass sie gesehen wurden und werden, und dass erlebt wurde, wie sie krankmachen, muss ebenfalls angenommen werden. Zum Anderen sind die Attacken dieser Wesen, die alle mehr oder weniger Vampire sind, m.M. nach außer für die HIER aufgelisteten Krankheiten auch für den plötzlichen Kindstod verantwortlich.

Die alten Überlieferungen von Changelings (Wechselbalge) könnten weniger mit zurückgelassenen (ausgetauschten) Fremdwesen als viellleicht vielmehr mit der zurückgelassenen Veränderung des Babies zu tun haben (also einer Krankheit, Schwäche, oder dem Tod).

Im Übrigen haben Wesen (gefürchtete Gottheiten) offenbar weltweit nach Blutopfern verlangt (wie hier in verschiedenen Artikeln dargestellt wurde). Die menschliche Opferkultur hat sich insbesondere auf Kinder konzentriert, weil entweder die Götter explizit nach diesen (Frischlingen) verlangten, oder weil es am einfachsten war, wehrlose Kinder zu zerlegen. Auch wegen der Jahrtausende lang geopferten Kinder hat sich das Kinderfresserprinzip etabliert: Wesen = Kinderfressen (mehr u.a. in DER BABY-PARASIT und DINNER FOR DEITY).

..DREIMAL SCHWARZER PETER

Die drei Weisen (Könige) aus dem Morgenland, Caspar, Balthasar und Melchior (Feiertag 6. Januar), - denen der Weihnachtsstern erschien - sind eine (weitere) Erfindung der christlichen Kirche. Das Matthäusevangelium berichtet: "..und sahen das Kindlein, warfen sich nieder, huldigten ihm, taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gold und Weihrauch und Myrrhe”. Und so ähnlich wird es zum Weihnachtsopferfest in den Krippenspielen der Kirchen vorgespielt. So, oder so ähnlich wird es unseren Kindern aufgezwungen.

In Spanien bringen die "Heiligen Drei Könige" - und nicht das von Luther erfundene Christkind und auch nicht der Weihnachtsmann - den Kindern die Geschenke. An einigen Orten stellen die Kinder - wie am Nikolaustag - ihre Schuhe hinaus. Auf spanisch heißen die Heiligen Drei Könige: "tres reyes magos" und auf frz. "trois rois mages"; beides leitet sich von "magus" ab, also von "mächtig" und "magisch". Die "Mages" waren eine sonnenanbetende, persische Priesterkaste, welche auch als die ersten Jünger Zarathustras (vgl. Freddy Mercury, Artikel LUCIFER'S BRUT) beschrieben werden.

Das ganze Nikolaus-, Weihnachts-, Krippen- und kirchliches Festtags-Getue ist in Wirklichkeit ein kaum zu entwirrendes Knäuel aus winterlichem Opferwahn und Dämonenverehrung, und es spielt keine Rolle, ob ein goldgelockter Engel, ein Nikolaus, ein Afrikaner oder gar ein Bigfoot die Geschenke bringen. Eine Rolle spielt einzig und alleine, was eigentlich zu dieser - mittlerweile bald weltweiten - Massenhysterie führte:

Wohl ein Trickster Phänomen, das Marien, Werwölfe, Geister und UFOs gleichermaßen erzeugen kann und erscheinen lässt, und Menschen mit geradezu unglaublicher Überzeugungskraft dazu brachte (bringt?), andere Menschen zu verstümmeln. Es ist ein schwarzes, düsteres, hämisch grinsendes und sich stets willkürlich in zahllosen Masken kleidendes und wandelndes Geheimnis...

..der SCHWARZE JOKER

Im 14. Jahrhundert glaubte man im christlichen Abendland, die Welt bestehe aus Europa, Asien und Afrika. Die drei Weisen, so besagt eine Überlieferung, verkörperten diese Kontinente, daher soll einer der dreien ein Afrikaner, seinerzeit als "Mohr“ bezeichnet, gewesen sein.

Balthasar ist ein Vorname babylonisch-hebräischen Ursprungs und leitet sich ab von Baal (hebräisch Ba‘al, auch Bel, Ba‘lum, Bal, Be‘lu, Belus, Ba‘lu, Ba‘el usw.). Balthasar bedeutet "Baal/Gott schütze sein Leben", oder auch in "Belsazar“: "Baal/Gott schütze den König", wobei Baal so viel wie Herr, Meister und ein Gott des Lichts bedeutet. Diese Gottheit wurde später im Christentum zum Dämonen Baal. Im Germanischen überlebte diese Bezeichnung z.B. in den Namen Balder und Baldur. Ferner taucht er auf in Baal-Sebub (Belzebub, "Herr der Fliegen"), in Bi-Ba-Butzemann (Namen für den kinderfressenden Boogeyman oder Teufel, s. Artikel NIKOLAUS), Bhaal, Bael, Baël (Französisch), Baell usw. Er lebt ebenfalls in Hannibal (phönizisch für "Baal ist gnädig“) fort, und wer weiß, was sonst noch darauf zurückzuführen sein mag...

In dem englischen, puritanischen Zeitalter wurde Baal entweder mit Satan gleichgesetzt oder als sein Hauptassistent angesehen. Die Kanaaniter huldigten ihm, indem sie diesem oft als dreiköpfiges Monster dargestellten Ungeheuer ihre Kinder opferten.

Caspar, Melchior und Balthasar tauchen auch unter anderen Namen auf, so heißen sie bei den Syrern: Larvandad - Hormisdas - Gushnasaph, bei den Armeniern: Kagba und Badadilma, bei den Äthiopiern: Tanisuram, Mika, Sisisba und Awnison, Libtar, Kasäd. Mal werden sie als Jüngling, erwachsener Mann und Greis dargestellt; der erste soll Melchior gewesen sein, ein Greis mit weißem Barte, der zweite Caspar, ein bartloser Jüngling, der dritte Balthasar, mit dunklem Vollbart (integre barbatus), - 'mal als eine unbekannte Anzahl Männer.

Anderen überlieferten Erzählungen zufolge, zogen am 6. Januar drei (weibliche) Berchten umher (Percht), so dass guter Grund besteht, anzunehmen, dass auch der christliche Volksbrauch der oben erwähnten "Heiligen Drei Könige" eine direkte Übernahme bzw. ein „Aufsaugen“ der älteren Perchttradition (Dämonenhuldigung) ist. Der Sternsinger-Brauch des Kreidezeichens und des Haussegens wird auch von Vertretern der katholischen Kirche heute als basierend auf einem heidnischen Schutzzauber angesehen, die Buchstaben C B M (für "Christus segne dieses Haus") sind auch die drei Anfangsbuchstaben der drei heiligen Madeln Kenaz, Berkana und Ehwaz (Katharina, Barbara, Margarethe), gleichzeitig der Könige Caspar, Balthasar und Melchior.

Die heutzutage begangenen Dreikönigsfestivitäten - zum Tag der Heiligen Drei Könige beinhalten traditionellerweise die von Haus zu Haus ziehenden Sternsinger, die - wie auch im Artikel RAUHNÄCHTE beschrieben-, die Antwort des Christentums auf die lärmenden Perchtumzüge sind. Die Sternsinger ziehen umher, wie sonst die mit Fellen zu dämonischen Monstern verkleideten Perchtläufer - sie nennen sich nur anders.

Perchtläufe finden noch heute in manchen Orten statt, insbesondere in der Zeit um den 5. Dezember und in der Nachweihnachtszeit (den Rauhnächten von Heiligabend bis zum genannten Dreikönigstag). Das Perchtenlaufen, das im Prinzip eine Nachahmung und Verehrung des "Wilden Heers“ von Dämonen ist, vermischt sich mit einem anderen Brauch der Alpenregion, dem Krampuslaufen. Perchtenkostüme finden sich auch auch bei verschiedenen Faschingsumzügen, seit neuestem auch zu Halloween.

Erklärung: Epiphanias bzw. Epiphanie (griechisch "ich erscheine", vrgl. "Phänomen") oder 'Erscheinung des Herrn‘ ist der ursprüngliche und heute noch meist gebrauchte Name des am 6. Januar, dem historischen Weihnachtsdatum, begangenen christlichen Festes. Im Volksmund und in vielen Kalendern ist er das Dreikönigsfest. Schon im hellenistischen Ägypten wurde in der Nacht vom 5. zum 6. Januar die Geburt des Sonnengottes Aion aus der Jungfrau Kore gefeiert. Am Tag des 6. Januar folgte das Schöpfen des heilbringenden Wassers aus dem Nil.

Das Fest wird bei uns den sogenannten "drei Weisen aus dem Morgenland“ zugeordnet, in den Ostkirchen jedoch als Tag der Taufe Christi und Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit begangen. Da der 24. Dezember nach julianischem Kalender auf den 6. Januar nach gregorianischem Kalender fällt, taucht gelegentlich die falsche Behauptung auf, manche Orthodoxen Kirchen würden am 6. Januar Weihnachten bzw. Heiliger Abend feiern. Weihnachten ist aber auch dort am 25. Dezember.

Der 25. Dezember des julianischen Kalenders, nach dem diese orthodoxen Kirchen die Kirchenfeste begehen, fällt jedoch im 20. und 21. Jahrhundert auf den 7. Januar des gregorianischen Kalenders. Die Armenische Apostolische Kirche hat den 6. Januar als Weihnachtsfest beibehalten. Da für die armenischen Christen im Heiligen Land weiterhin der julianische Kalender Gültigkeit besitzt, wird Weihnachten dort nach gregorianischem Kalender am 19. Januar begangen.

Die Ostkirche feiert seit der Einführung des 25. Dezembers als Weihnachten im Festkalender Epiphanias nur mehr die Taufe Jesu. Da ein Teil der Orthodoxie, u.a. Russland und Serbien, liturgisch am julianischen Kalender festhält, wird Weihnachten in den betroffenen Ländern derzeit am 7. Januar, Epiphanie am 19. Januar begangen. Der 6. Januar wird in der katholischen Liturgie als Hochfest der Erscheinung des Herrn gefeiert. Auch der Kalender der evangelischen Kirche verzeichnet ihn (siehe Kirchenjahr). Bis zur Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils hatte Epiphanias zudem eine Oktav, die am 13. Januar endete.

Der 6. Januar ist ein staatlicher Feiertag in Österreich, Italien, Spanien, Finnland, Griechenland, Zypern, Rumänien, Litauen, Kroatien, Tschechien und der Slowakei. In Deutschland entscheiden die Bundesländer über die Einrichtung dieses Feiertages, der gegenwärtig lediglich in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt arbeitsfrei ist. Auch in der Schweiz ist die Feiertagsregelung Angelegenheit der Kantone, dort ist er in Schwyz, Tessin und Uri sowie in Teilen Graubündens gesetzlich anerkannt.(wikipedia).


Verstanden? Ich fasse zusammen: Es ist ziemlich egal, wann man was feiert...

WEIHNACHTSRENNER UND ROTE FLITZER

Über die Zusammenhänge zwischen dem weltweiten Kinderleid und insbesondere dem Trickster-Clown habe ich vielfach berichtet, z.B. in RED NOSE DAY und PHANTOM CLOWNS - TEIL 2. So scheint der Clown (als Oberhaupt des Trickstertums) dem Kummer und Kindertod seinen grinsend-maskierten Stempel aufzudrücken, fast so, als habe er es gar verursacht und dieses mit seiner Grinse-"Unterschrift“ bekräftigt. So führt z.B. das von Potter-Darsteller Daniel Radcliffe unterstützte Demelza-Kinder-Sterbehaus einen tanzenden Clown als Logo. Ronald McDonald wacht über leidende Kinder in den Ronald McDonald Kinderhäusern, usw. Auch das nach "Baal“ benannte Kinder- und Jugendhospiz "Balthasar“ (Motto: "Leben-Lachen-Sterben-Trauern") zeigt in seinem Logo ein Grinsegesicht mit Krone, was wohl den "Heiligen König Balthasar“ darstellen soll, aber - natürlich - einem Joker gleicht: www.kinderhospiz-balthasar.de/

In letzter Zeit nehmen insbesondere im englischsprachigen Raum zur Weihnachtszeit die Santa-Läufe zu ("Santa on The Run“- Santa auf der Flucht - Beispielfotos: www.santasontherun.org.uk/page.asp?section=44§ionTitle=Photos u. http://www.thesantarun.org.uk/ ). Dabei handelt es sich um Massen-Rennereien um die Weihnachtszeit von als Weihnachtsmann verkleideten Menschen, in der Absicht, damit Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Fast immer steht irgendeine Kinderhilfsorganisation hinter diesen Veranstaltungen.

Wahrscheinlich stellen diese Läufe innerhalb der weltweit verpassten Weihnachtsohnmacht eine neue Art des Perchtlaufs dar, wobei die zotteligen Monster-Fellverkleidungen der Perchtläufer ohnehin dasselbe Phänomen meinen, wie es vom Weihnachtsmann dargestellt wird. Die Entwicklung hin zu solchen Spektakeln - so nehme ich an - ist natürlich von außen (von unserem unbekannten Phänomen) gesteuert und manipuliert.

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Schornsteinfeger und Joker begrüßen das Neue Jahr

Die Verbindung von Santa zur reitenden Percht ("Wildes Heer", "Wilde Jagd") liegt ohnehin auf der Hand, und wurde hier mehrfach angesprochen, zuletzt im Artikel RAUHNÄCHTE. Er (Nikolaus) kommt angeflogen in seinem himmlischen Wagen (Schlitten), und teilt sich diese unüblich-magische Einreiseform mit Pan Tau (Fluggefährt oder Wolke), dem Sandmännchen (Fluggefährt oder Wolke), Mary Poppins (Regenschirm), ETs in UFOs und manch anderer dämonischer (Spielzeug-) Figur. Alle gehen zurück auf ein Phänomen, das sich besonders gut vom Clown - dem gut sichtbar maskierten Wesen - symbolisieren lässt.

IMMER WIEDER ROBIN

Robin Hood diente - wie in DER KLEINE PUCK beschrieben, als dämonische Vorlage für Zorro,- dieser wiederum für Batman.

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Darstellung eines Hofnarren mit Batmankappe, 15. Jahrhundert, http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... l_of_the_15th_Century.png

Der Joker als deutlichst Maskierter, Batman, Zorro, Nikoläuse und anderes bemütztes oder bärtiges Gezwerge und Riesengezwerge, reitende Dämonen und Monster, fliegende Gestalten, Boogeymen, Black Men und Schwarze Peterchen, religiöse Erscheinungen und weitere shapeshiftende Wesen: Sie alle haben - wie der ROBIN, dem Walddämonen [Robin (Goodfellow oder Hood) wird gemeinhin als Begriff für den Teufel benutzt] - die menschliche Glaubenskultur maßgeblich beeinflusst. Irgendjemand veranlasst ihr Auftreten; plant ihre Spuren und Symbolik. Irgendjemand hat dafür gesorgt, dass auch der in 18 Tagen sein Amt antretende US Präsident Barack Obama von stranger Symbolik umgeben ist.

Sein Name, der Name seiner Frau (mehr zu den Namen bald) und andere Hinweise könnten darauf deuten, dass die Dinge eben nicht zufällig passieren, dass wir nicht freien Willens und ob einer ungewissen Zukunft durchs Leben wandern, sondern lediglich einer bereits vorhandenen Zeitlinie entlang marschieren, - einem vorgegebenen Plan folgen.

So mag auch manchen anderen Zeitgenossen ein solcher, irgendwo in der Luft vor sich hin wartender, Gedanke bereits angesprungen haben:

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Kommender US Präsident im Dämonenoutfit, Thanks to: http://www.unitedliberty.org

"Neger, Neger, Schornsteinfeger!“ ist eine Romanverfilmung nach der gleichnamigen Autobiografie des Deutsch-Liberianers Hans-Jürgen Massaquoi, und beschreibt die dem Autor im Dritten Reich wegen seiner Hautfarbe verursachten Probleme. Nur knapp entging er der Deportation in ein Konzentrationslager. Gedreht wurde der Zweiteiler, der am 1. und 2. Oktober 2006 erstmals im ZDF zu sehen war, an Schauplätzen in Köln, Düren, Wittenberge und Hamburg.

Über die okkulten Hintergründe des Nationalsozialismus haben wir hier bereits berichtet, u.a. in diesen Artikeln: DIE SCHWARZE SONNE, HIMMLER's HEXENWAHN, u. DIE UNBEKANNTE MACHT usw.

Man mag sich kaum vorstellen, wie eine totale Beeinflussung aller menschlicher Belange durch ein - wie auch immer geartetes und vielleicht nur als “göttliches” oder “teuflisches” Matrix-Phänomen zu bezeichnendes Rätsel - funktionieren könnte, doch man muss dieses als möglich betrachten. Ebenso, dass dann alle, somit auch kommende Politiker, möglicherweise unschuldig in ein dämonisches Matrixphänomen involviert sein könnten. Wir kennen diejenigen nicht, die die Fäden der Marionetten halten, die auf der Bühne des Lebens wirken.

Bleibt zu hoffen, dass viele der hämisch-humoristischen und einen oft in ungläubiges Staunen versetzenden Synchronizitäten, Namensparallelen und Hinweise nichts weiter sind, als eben das: Ein schwarzer JOKE.

Corinna, 02.01.2009
Verantwortlich für die Korrektur: Andrium


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Nachtrag 6. Januar: Heute ist der Perchtentag

..der Tag nach den (u.a. in dem Artikel RAUHNÄCHTE beschriebenen) Rauhnächten. Vielerorts gibt es heute "Weihnachtsgeschenke von der Percht (Lilith, Kinderfresser, Frau Holle, Demeter, Boogeyman, egal wie Sie sie nennen wollen, denn es ist alles EINS). So besucht z.B. die alte Hexe Befana heute die Kinder in Italien. Sie kommt dazu auf ihrem Besen angeflogen und rutscht durch den Schornstein (Weihnachtsmann 'Santa', Schornsteinfeger 'Schwarzer Peter'). Für die braven Kinder hält sie Geschenke bereit, für die Unartigen ein Stück Kohle (gen. 'JETT' - s. dazu Bericht VW WERWOLFSBURG zum Tod von Jett Travolta).

Die englische Perchtvariante, MARI LWYD, die auf keltische Zeiten und die Göttin Rhiannon zurückgeht, klingelt - anstelle der Sternsinger - heute an den Türen, singt, und stellt den Kindern Fragen. Wenn diese nicht beantwortet werden können, werden die Kinder gebissen, dann aufgefressen (Knusper, Knusper, Knäuschen..). Mari Lwyd taucht mit aufgestülptem Pferdeschädel auf, wohl in Anlehnung an ihr dämonisches Gefolge aus reitenden Leichen und Teufeln (UFO-relevantes Phänomen des "Wilden Heeres" oder "Wilden Jägers"), was aber anderen Pechtmasken (s. Artikel RAUHNÄCHTE) ähnlich kommt. Vergleichbare Masken-Ausführungen sieht man u.a. in dem Film "The Village" mit River Phoenix' Bruder Joaquim Phoenix.

In Russland freut man sich auf morgen, wenn Väterchen Frost (Weihnachtsmannvariante) mit seiner Begleiterin Babuschka erscheint und die bösen Kinder zu Eis gefriert (BABUSCHKA s. BABA usw. im Arikel NIKOLKAUS. Weitere Namensparallelen s. Bericht VW WERWOLFSBURG). Eine weitere Verbindung besteht zum Song "Babooshka" und Kate Bush, die bereits im Artikel 'PHANTOM CLOWNS - TEIL 3 - HEATH LEDGER' namensparallel auffiel...

Der 13. Januar schließlich - der St. Knuts-Tag (s. Artikel KNUT-O-MANIE) - beendet das Julfest in Schweden (s. Artikel LUCIFERS BRUT). Die Bäume werden entschmückt und aus den Fenstern geworfen. Mancherorts wird dem alten Brauch zufolge ein als Zottel-Monster verkleideter Ziegenbock durch das Dorf geschickt (Parallele Perchten - dämonische Pferde), der sich nimmt, was er will,

Ach, es gäbe noch so vieles zu sagen, zu den Kinderfressern, denen wir uns unterwerfen, indem wir ihnen jedes Jahr unsere Kleinsten aussetzen..Aber was heißt eigentlich WIR, ich meinte SIE

Corinna, 06.01.2009

Noch Zeit bis zum Glockenschlag?

Lesen: LUCIFER'S BRUT

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