MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : TRI TRA TRALLA-LA
Erstellt am 21.04.2010 11:40:00 (6186 x gelesen)

Von Corinna

Haben Sie Ihre Kinder schon in unsere dämonische Realität eingeführt?

Eine der Formen des Harlekin (Hellequin/ Halloween) ist der KASPER...

Das Kasperle - und der Verkehrskasper - sind klassische und beliebte Dämonenformen (Abwandlung des Clown, Jester, Narr, Harlekin, Fool, Joker, Buffoon, Puck, Teufel) für unsere Kleinsten - wie nett!

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http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eggink01.jpg ,
(Florian Prosch i.A. der Piccolo Puppenspiele für die WP. Original uploader: Flopro at de.wikipedia)

“Kasper trägt üblicherweise eine lange Zipfelmütze, ein an den Harlekin erinnerndes Kleid mit großem, buntem Muster und hat eine Klatsche (auch Pritsche genannt) als symbolische Waffe. Aus diesem Schlagstock leitet sich das englische Wort slapstick für die selbige Form der Komödie ab.

Kasperls charakteristisch grinsendes Gesicht mit der auffälligen Nase, oft einer Hakennase [die möglicherweise für einen Schnabel steht, vgl. insbesondere venezianischer Karneval], erinnert an Fastnachts-Masken und macht ihn auch verkleidet erkennbar. Das Kaspertheater ist ein dem Märchen vergleichbarer Mikrokosmos mit überschaubaren Verhältnissen, aber deutlich satirischen und clownesken Zügen.

Ursprünglich war es ein Jahrmarktsvergnügen für Erwachsene und Jugendliche. Die Grundlage war meist dem in England populären "Punch and Judy“-Spiel entlehnt: Mr. Punsch [italienisch 'Pulchinello' - die Ex-Marionette] soll auf sein Kind aufpassen.

Da es schreit, wirft er es zum Fenster hinaus, bekommt Streit mit seiner Frau Judy, verprügelt diese und schlägt der Reihe nach alle Personen und Gewalten tot, die ihm begegnen (Polizist, Krokodil, Teufel und sogar den Tod).

Das heutige [..] Kaspertheater dient fast ausschließlich der Unterhaltung jüngerer Kinder. Zu seinem Standardpersonal gehören:

- für das Gute: Kasper (Punch), Seppl (Freund und oft Sinnbild für Ehrlichkeit, aber auch Einfalt), Gretl (im Englischen "Judy“ - die Frau und Stimme der Vernunft), Großmutter, Fee
-für Ordnung, Gerechtigkeit und Obrigkeit: Prinzessin, Prinz, König, Wachtmeister
-für das Böse: Hexe, Zauberer, Teufel, Räuber, Krokodil (als Ersatzdrache- oder Reptoid)“(wikipedia)
“[/color]

Die Kinder stehen stets auf der Seite des Kasper, der über allen anderen Figuren steht (Andeutung der Macht einer göttlichen Figur), und lernen frühe Bewunderung, die aber einem Unterwerfen gleichkommt. Mit seiner witzigen Cleverness und dem aufdringlich lauten Humor verschafft der Trickster-Kasper sich nämlich weniger warme Zuneigung, als vielmehr Respekt, der sich auf Vorsicht gründet. Genauso verhalten sich Kinder gegenüber dem Kasper-verwandten Clown: Die grell-bunt gekleideten Maskenfiguren biedern sich an - ohne mögliche Ablehnung wirklich zu akzeptieren und verwenden "Spaß“, der in Wahrheit eine Drohgebärde darstellt (ähnlich dem Drohen des Weihnachtsmannes, - einer weiteren Teufelsversion).

Das Kind sieht und hört das vordergründige "Kumpelverhalten“, ahnt aber die hintergründige Gefahr, die vom Trickster ausgeht und verhält sich fast wie bei einem Stockholm Syndrom (Kooperation durch Wahrnehmungsverzerrung, oder Bemühung, verschont zu bleiben):

Es gewährt dem Trickster die plumpe Grenzüberschreitung bzgl. der eigenen Person und gibt widerwillig vor, einverstanden zu sein. Frühkindliche Konfrontationen mit einem Trickster-Symbol weisen Parallelen zu einer religiösen Gottesfurcht auf mit dem stetigen Wunsch, den Gott nicht zu erzürnen.

In "Phantom Clowns" 1 -3 schrieb ich u.a.:

"Der Clown an sich ist eine uralte, übernatürliche Figur, die sich - in provozierender und herausfordernder Weise - einerseits öffentlich 'verstecken‘ will, dieses andererseits aber unumwunden und hämisch zugibt. Gleichzeitig will sie Vertrauen erwecken (insbesondere bei Kindern). Der Clown ist ein Trickster und durfte in Kulturen wie Europa, China und Ägypten den König in Frage stellen, verspotten und herausfordern.

Aber nicht nur am Hofe gab es den Narren. Auch schon in alten Naturvölkern, so zum Beispiel bei den Indianern Nordamerikas - kannte man rituelle Clownerie. Durch eine Art rituelles Theater stellte der Naturclown menschliche Handlungen dar, indem er vorgab sie zu verrichten, oder sie ins Absurde verkehrte.

So fand man in diesen Völkern zum Beispiel Clowns, die masturbierten oder (auch homosexuellen) Verkehr hatten. Die maskierten, indianischen Clowns tanzten den heiligen Tänzern in den Weg, stolperten herum, versuchten, die leitenden Tänzer abzulenken oder die Aufmerksamkeit der anderen Tänzer auf sich zu ziehen.

Clowning hatte bei den Indianern eine magische Funktion, war Politik, Fruchtbarkeit und Schamanismus. Und diese Fäkalien-essenden, sexuell-obszönen Individuen klapperten wie Klapperschlangen, tanzten und sangen auch, wann immer ein Stammesangehöriger an einer vermeintlich durch Dämonen hervorgerufenen Krankheit litt. Das zeigt unter anderem, wie fortgeschritten das Verständnis der Indianer gegenüber Krankheitsdepressionen war.


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Die ältere Bezeichnung "HARLEKIN“ (der anfangs eine Hörnerkappe trug und stets für teuflische Streiche sorgt), reicht weit in die Vergangenheit zurück und stammt ursprünglich vom altfranzösischen (H)arlekin, (H)erlekin, (H)ellequin, Harlequin u.ä. aus dem 12. Jahrhundert ab. Sein Name lässt sich über das italienische (H)ellechin(n)o ("kleiner Teufel" aus der Hölle / 'hell') erklären. Diese ursprüngliche französische Gestalt geht wahrscheinlich auf einen uralten Luftgeist zurück, der als Anführer (Teufel) mitsamt seinem Gefolge ganz nach Art des hierzulande bekannten 'Wilden Heer’ (Wilder Jäger, Wilde Jagd, Totenheer) Menschen erschreckte und sie entführte. [Anderswo wird das Heer von z.B. Frau Holle angeführt..]

Das Wilde Heer, das in seiner damaligen Erscheinung (erstmals bezeugt um 1091) als gespenstischer Zug mit Pferdegetrappel und Dämonengeheul einher ging ist dem UFO Phänomen zuzurechnen. Von der Bezeichnung Harlequin/Hellequin muss man demzufolge auch das Wort HALLOWEEN ableiten.

Erst später veränderte sich die Form des Harlekin (ähnliches hat man auch bei der ursprünglich dämonischen Figur des Robin Hood erlebt, s. DER KLEINE PUCK) - er wurde sozusagen komödienreif in bunte Rauten und Späße verpackt. So kam er dann zurück nach Nordeuropa, wo ihm weitere Elemente angedichtet wurden, wie z.B. die Glöckchen und Schellen, die Strumpfhosen, die gebogenen Schuhe..

Auch der buntgekleidete, zipfelbemützte und mit Schellen behangene NARR (Englisch: ‘Jester’) hat seine Wurzeln in der Harlekin Mythologie. Er ist provokant, frech, unberechenbar, tollpatschig, spielfreudig und dabei hinterlistig. Er kannte Gott nicht ["Dixit insipiens in corde suo: Non est Deus" = "Es spricht der Narr in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott"], war in sich selbst verliebt, zählte als negative Gestalt und stand der Gegenmacht, - dem Teufel – nahe, welcher für den Ursprung aller Narrheit stand- , und wurde dadurch zu einem Gleichnis für den Tod.

So fand er den Einzug in die mittelalterliche Fastnacht, in der er heute noch eine große Rolle spielt. Als negative Gestalt in der negativen Zeit (die Fastnacht vor der österlichen Fastenzeit) spielt er hier seine Rolle als Gottesleugner, Tod und Teufel, und mit den Heiligen Symbolen der Macht. Was uns sinnvoll erscheint verkehrt er ins Sinnlose, unsere äußeren und inneren Ordnungen bringt er durcheinander. [In Goethes „Faust II“ tritt der Teufel als Hofnarr auf.]

Der französische PIERROT (oft mit Tränen als trauriger Clown dargestellt) und der HARLEKIN haben im Volk eine lange Tradition je nach Kultur. Der rotbenaste, oft derbe Zirkusclown entstand erst im 18. Jahrhundert. Bis dahin gab es u.a. auch Pantomimen, Gaukler und mystisch-groteske Clownsgestalten, die irgendwann von sich kommerziell entwickelnden Gesellschaften überrollt wurden, und fortan auf Marktplätzen für Witzeleien sorgten.

Auch der Clown ist - ‘harlekinesisch’ - in bunte Fetzen gehüllt, grell geschminkt und trägt viel zu grosse Schuhe. Die Verkleidung drückt seine Wandlungsfähigkeit aus, die Schminke verhüllt sein wahres ICH. Gerade der Charakter des klassischen Weißgesichtsclowns drückt traditionell sein herrisches, autoritäres, allwissendes, eingebildetes aber durchaus ernstes Wesen aus.

Der CLOWN (frühe englische Form: ‘Fool’ oder “Joker’, auch genannt “Dummer August’), den man in seiner Urform schon im frühen Ägypten kannte, begründet sich auf dämonische Wesen (genauer gesagt auf den Teufel), die Menschen - vorzugsweise Kinder - jagten, diese schlugen, und entführten. Sein Herangetappse macht sich z.B. durch sein Schellengeklingel bemerkbar, so wie z.B. der Alb (Vampir) sich durch Fußgetrappel oder Fenstergekratze ankündigt, die Feen sich durch ihren Gesang, das Wilde Heer sich durch Blashörner, Glockenklang, Pferdegetrappse, usw.

Das PHÄNOMEN ist offenbar extrem selbstverliebt und herrschsüchtig und legt großen Wert darauf gesehen, gehört, verehrt und überall verewiglicht zu werden! Um das zu erreichen gaukelt es uns alles vor, was nötig ist, und hat dabei vermutlich noch seinen Spaß.

Gerade Kinder haben häufig Angst vor vermummten und auffälligen Kreaturen, wie auch z.B. vor dem Weihnachtsmann. Clownskostüme und Schminke verdecken die üblichen Gesichtsmerkmale, weshalb man ihnen nicht trauen kann! Clowns tragen üblicherweise Handschuhe und übergroße Schuhe, so dass diese oft – unbewusst - als missgestaltet wahrgenommen werden und überhaupt nicht als komisch. Das oftmals übertriebene Kichern eines Clowns und sein aufdringliches Verhalten löst bei einigen Menschen höchstes Misstrauen aus. [Sie wissen ja jetzt, warum…] Die übergroße Angst vor Clowns hat übrigens einen Namen: Coulrophobie."


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Bild: Corinna

Kasper IST eine teuflische Clownsvariante, und eindeutig - wie so vieles anderes, das wir so leben und unseren Kindern servieren - dämonisch-mythologisch geprägt.

Das Phänomen bestimmt unseren Alltag und entscheidet über unsere Traditionen, den meisten Menschen ist das aber nicht bewusst, daher habe ich auf dieser Seite viel Zeit darauf verwendet, es darzustellen.

Kasperthetaer ist überdies eine frühe Form des „Comic Relief´‘, Kasper treibt sich - wie der Clown - vornehmlich in Kindernähe herum, schart die Kleinsten um sich. Das als harmlos angesehene Festivitätenspektakel gilt heutzutage fast als veraltet, Potter und Disneywesen [u.a. Tick (Tri), Trick (Tra) und Track (..lala)] haben ihm den Rang abgelaufen.

[Auf Walt Disney - er war mindestens in einer freimaurerfreundlichen Vereinigung organisiert - und seine "kindgerechten“ Hexen, Zauberlehrlinge, Geister, Vampire, Teufel, Wunderwelten, Feen, Drogen, Phantome, Joker, Clowns, Ungeheuer usw. werde ich zu anderem Zeitüpunkt näher eingehen.]


Der Verkehrskasper..

...(meist im Auftrag der jeweiligen Verkehrswacht oder Polizei unterwegs)..stirbt aus. Gelegentlich aber bringen er, der Verkehrsteufel, die Verkehrshexe, Hund Schnuffi, der Polizist etc. den Grundschülern und Kindergartenkindern noch bei, wie man sich sicher durch den Straßenverkehr bewegt, wobei Teufel und Hexe die Kinder zu Fehlern verführen wollen und Kasper, der über allen stehende Kumpel, die Kinder dann rechtzeitig warnt. Das scheint auf den ersten Blick absurd, denn eigentlich IST ja Kasper das Symbol für den Teufel.

Der Trickster aber drückt sich nicht einfach als alptraumhafte Vision aus, sondern kleidet sich vorwiegend in das Gewand des "Guten"..für ihn ist ausnahmslos Fasching, die ganze Zeit über. Und sein Verhalten ist dem des Menschen nicht einmal unähnlich. Der Mensch nämlich bezeichnet sich nicht selbst als böse, während er Tiere ermordet - oder dieses duldet - und die Erde ausbeutet. Der menschliche Verstand ist in der Regel ungeheuer erfinderisch, wenn es darum geht, einer Auseinandersetzung mit den eigenen negativen Eigenschaften auszuweichen.

Tarnung (oder Gestaltenwandeln) ist ein Teil der dämonischen Realität und gerade das Clownssymbol - das klassischte Trickster Symbol überhaupt (erkennbare Maskierung d.h. man WEIß, dass dahinter eine andere Figur steht!) - drückt sich symbolisch immer wieder in kinderbezogenen Wohltätigkeitsorganisationen aus (Red Nose Day, Ronald McDonald etc. s. Artikel Phantom Clowns 1-3) -, stellt sich als Symbol des Guten und Gegner des Schlechten dar, wo es eigentlich der Verusacher des Leidens ist, und nur hämisch und machthungrig herumlungert - dem ganzen sozusagen seinen “Stempel“ aufdrückt.

Wie? "Es“ kann eben alle Grenzen überschreiten und nutzt seine Manipulationskräfte voll aus. Es geht um die Nähe, die konstante Beobachtung, Beeinflussung, Täuschung und Führung und wie einige andere Forscher gehe ich davon aus, dass der Clown - Trickster aus der Anderwelt - nicht nur auf Tiere sondern auch auf Kinder bzw. deren Lebensenergie scharf sein könnte. Der gewitzte Feind (Kasper) gibt sich als Freund aus - legitimiert sich. Er macht sich "lieb Kind“ - verführt und verbrüdert sich mit dem Guten (stellvertreten durch die Polizei) und pirscht sich dann "von hinten an“.

"Trickster sind Verursacher von Leid, Schmerz und Tod. Sie wollen ständig daran erinnern, dass alle unsere kulturellen Ansprüche den Launen von ETWAS unterworfen sind, was jenseits von uns liegt. Das Gesicht des Tricksters ist das Gesicht von Komödie und Tragödie. Er ist zu clever, zu hungrig, zu eigennützig. Die Dunkelheit, die sich in Wahrheit vor uns auftut, ist die des Tricksters, sie ist das Jenseitige, der Tod, die Anderwelt. Sie ist der Schock desjenigen Momentes, in dem wir leiden, - und solange wir darüber grübeln, wird sie sich unaufhaltsam auf uns zubewegen.“

Das Verwenden teuflischer Symbolfiguren für Kinder ist unser aller Alltag. Ob es dabei um den kinderfressende Bi-Ba-Butzemann (s. Artikel Boogeyman), Feen, kleine Hexen, Zauberlehrlinge u drgl. handelt - es sind alles Symbole für Kinderfresser (s. Artikel Der Baby Parasit u.a. unten verlinkte..). Die anderweltliche Macht präsentiert sich in Symbolen, lacht uns ins Gesicht und genießt unsere Unwissenheit darüber, dass wir alle eine uralte auf übersinnliche Wesen gegründete Mythologie leben, die sich zuweilen in Traditionen und Symbolik findet, hinter der wir sie gar nicht vermuten.

Trotz unserer funktionierenden Physik und vermeintlich erklärbaren Realität wird unser Dasein ganz offenbar durchwoben von Dingen, die dahinter liegen. Inszenierungen und Spuren der hungrigen, übersinnlichen Intelligenz sind überall, aber nur die wenigsten von uns nehmen sie wahr (gerne verrennt der wahrnehmungsbeschränkte Mensch sich in Religionen, in denen vermeintlich barmherzige Götter angebetet werden, oder er opfert seine Lebenszeit z.B. der Suche nach ET's).

Symbolik steht für Zuordnung und Verehrung, und wird als Leitzeichen für gewisse Organisationen verstanden. Es identifiziert die Mitglieder der jeweiligen Gruppen als zugehörig und Anhänger einer bestimmten Richtung - und das ist genau das, was das 'Phänomen‘ will. Es wendet hier menschliches Verhalten an, zeigt sich, es will verehrt, beachtet, gefürchtet, gehuldigt werden, es fordert die totale Unterwerfung und es greift zu allen Mitteln, die erforderlich sind:

So zieht es ein in die Kinderzimmer und die Kindergedanken, getarnt als Spielzeug. Was gelernt wird, ist nebensächlich, es geht vor allem um die Präsentation der dämonischen Macht. Wenn wenig Kinder geopfert werden, sterben sie eben anderweitig. Kinder sterben an Krebs (trotz Ärzten), werden ermordet (trotz Polizei), werden weltweit ausgebeutet (trotz Politik und Menschenrechten), werden missbraucht (trotz Jugendämtern), und verunglücken trotz Verkehrskasper ...denn egal, was Kasper lehrt : Er mag die Unfälle verursachen und sich an der freigesetzten Energie laben. Der Verkehrskasper ist nur das Symbol, sozusagen die Überschrift auf der Akte der im Verkehr zu Tode gekommenen Kinder.

Kinder stehen immer auf der Seite des Guten, haben ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. Kinder sind aber emotional leicht beeinflussbar und was ihnen gefällt, nehmen sie leicht an.

Diese beiden psychologischen Grunderkenntnisse bildeten den Hintergrund für die mittlerweile über 50 Jahre andauernde Erfolgsgeschichte des "Verkehrskaspers“. Aber was heißt denn eigentlich Erfolgsgeschichte?

Im Jahre 2003 warf ein Sprecher der GAL Fraktion Hamburg dem Senat Hilflosigkeit und Konzeptlosigkeit vor, was das Erhöhen der Sicherheit für Kinder im Verkehr anging.

Mit Geschwindigkeitskontrollen alleine sei es wohl nicht getan. Auch der Verkehrskasper, auf den dann zurückgegriffen werde, würde an der Zahl der Verkehrsopfer kaum eine erhebliche Veränderung bewirken. Die innenpolitische Sprecherin (Bündnis 90/Die Grünen) 2004, Irene Fröhlich erklärte, dass die Kinder durch zu viel und zu schnellen Autoverkehr gefährdet seien, und nicht durch das Fehlen einer Handpuppe.

Der Verkehrskasper ist also milde gesagt "Kasperkram“. Seine Verkehrserziehung ändert am Resultat oder der grundsätzlichen Verkehrsgefahr offenbar nicht wirklich etwas. Die Trickster (Dämonen) - um was es sich auch handelt - haben ein ausgeprägtes Verlangen nach menschlicher Lebensenergie, und jede Geburt bedeutet automatisch einen Nachschub der sich selbst vermehrenden Futterquelle Mensch - und einen Nachschub an Entertainment. Die immer wieder berichteten, teils absurden Begegnungen mit unbekannten Intelligenzen lassen m.E. nach den Schluss zu, dass das Phänomen einen gefährlich-makabren Humor besitzt und das Spiel mit unserer Wahrnehmung liebt. Das 'göttliche' Dasein in Zeit- und raumloser Form ist wohl unvorstellbar langweilig. Zudem kann eine göttliche Macht erst dann seine Macht unter Beweis stellen und sich entfalten, wenn es Wesen erschafft, an denen es selbige 'ausleben' kann.

Das Phänomen, welches - wie ich in "Die Physik des Glaubens“ meinte - wohl das Gesetz aller Möglichkeiten beherrscht, wird den Menschen nicht als gleichberechtigten Partner akzeptieren, denn er ist sein Spielzeug. Wenn der Mensch über die gleichen Mächte und Möglichkeiten verfügte, sich nicht mehr anstrengen müsste und alles könnte, nie mehr warten müsste, und möglicherweise unsterblich wäre, dann bliebe ihm ebenfalls nur noch, sich die Zeit zu vertreiben.

Vielleicht sind Ufo-Mythen und Religionen die Ausprägung einer dämonischen Spielsucht und einem Entladen eigenwilligen Humors, - sind Traditionen und Rituale die Verbindung zur widergöttlichen Geisterwelt, vielleicht katapultieren sie die Betroffenen ins Zentrum des dämonischen Einflusses. Die übersinnliche Intelligenz gaukelt edle, höhere Ziele vor und verführt den Menschen aus Eigennutz. Der größtmögliche Nutzen - nach dem Unterwerfen der Menschen - ist es, Menschenopfer (vorrangig Kinder) zu erzwingen.

Im Vergleich zu alten Kulturen haben wir heute ein erhebliches Problem mit dem Sterben. Obwohl der Tod das einzige ist, was wir bei einer Geburt für den Menschen voraussagen können, ist er auch dasjenige Element, dass der Mensch nicht nur am meisten tabuisiert, sondern auch ignoriert und bekämpft. Dieses Lebensmuster weist eine gewisse Paradoxität auf:

Um jeden Preis versuchen wir Leben (und damit Leiden) zu verlängern - ohne uns jedoch je mit dem unausweichlichen Sterben auseinanderzusetzen. Da wir unser Leben als zeitliche Abfolge empfinden (und darüber, ob es Zeit in diesem Sinne überhaupt gibt, wird munter gestritten) macht das für uns Sinn. Es besteht m.M. nach erheblicher Nachholbedarf was Haltung gegenüber Spiritualität angeht. Vielleicht ist ein außerschulisches Anschneiden des Themas ganz sinnvoll, und wenn sie nur dem zeitweiligen Entfliehen desjenigen Gedankenkäfigs dient, welches Schule um unsere Kinder mauert.


Ufo Tralla-la

Das UFO- und Alien Phänomen weist deutliche Zusammenhänge mit Geister- und Dämonenelementen auf, zudem gibt es Anhaltspunkte, die andeuten, dass es Parallelen zu Nahtoderlebnissen und Außerkörperlichen Erfahrungen gibt. Es könnte sich bei der Ebene, auf der wir von derlei Phänomenen betroffen sind, um das aus unserer Gesellschaft verbannte Jenseits handeln. Materielles und Körperlichkeit - und beides nimmt in unserer modernen westlichen Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwerte ein - mögen in Wahrheit eine untergeordnete Rolle im Leben spielen. Unsere Realität scheint ein Trugschluss zu sein, unsere Dummheit unsere Strafe...

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Der Teufel ist nicht nur die Ausprägung einer christlichen Moralvorstellung, sondern beschreibt neben diesem 'einen Namen unter vielen‘ die Funktion eines unbekannten und emotionsschürenden Machtsystems.

Es treibt uns in Wissenschaftlichkeit und Pseudowahrheiten, so dass der für uns ohnehin schon unbekannte Lebenszweck zusätzlich auf den Kopf gestellt wird. Unser Drang, Dinge zu erklären, führt unweigerlich zu Unverständnis und stellt uns vor die Wahl, die Paranormalitäten als religiös, oder als nicht vorhanden zu begreifen.

Der Trickster benutzt eine Eigenschaft, die wir kennen: Den Humor. Seine Vorstellung von Witz und Absurdität erlaubt ihm kleine Boshaftigkeiten, und verdreht diese in ein komisches Licht. Seine Interpretation von Spaß lässt ihn außerdem am Ende immer als Sieger darstehen, auch wenn er der eigentliche Pechvogel war.

Humor hat offenbar etwas mit Macht zu tun und wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am besten. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind es aber nicht wir, deren Lachen noch die Leere füllt, nachdem unsere Körper längst vergangen sind. Was würde passieren, wenn wir anfangen würden, unser Leben mit dem hintergründig-grotesken Humorverständnisses eines Tricksters zu betrachen?

Ich bin nicht die einzige, die sagt, dass der Trickster oder der Clown eindeutig mit dem UFO-Phänomen zusammenhängen. Forscher und Autor George Hansen z.B. hat diese Thematik in dem Buch "The Trickster and the Paranormal“ aufgegriffen (ein Buch-Hinweis, dem wohl auch I. von Ludwiger für sein letztes Werk folgte). Fools und Clowns, so sagt Hansen, sind Tricksterformen, die natürlich hervorragende Eigenschaften verfügen. Ihre Assoziierung mit dem Übernatürlichen und ihre Verbindung mit dem Paranormalen sei unverkennbar.

Es ist nicht meine Absicht Ihnen weiszumachen dass Kasper ihre Kinder fressen wird, sondern aufzuzeigen, wie das uralte Phänomen, das die Menschen sogar dazu trieb ihre eigenen Kinder zu opfern, sich weiter, stetig, ungebrochen, in allen Kulturen und unserem wissenschaftlich Alltag präsentiert. Dabei scheint es unsere Glaubensvorstellungen zu gestalten und unsere Traditionen zu diktieren.

Der alle Kulturen durchziehende Trickster - und damit auch der Kasper/Clown - ist ein Beispiel für einen Jung‘schen Archetyp. Seine folkloristisch-cleveren Züge überleben alles und nicht zuletzt wohl deshalb, weil er sich stets aller möglichen Tricksereien, Täuschungen und Listigkeiten bedient. Deshalb begreife ich nicht, warum man in einem UFO ein außerirdisches Raumschiff erkennt oder erkennen will. Warum ist es so schwer, ein UFO als eine Täuschung zu begreifen? Liegt es an unsere Sucht, begreifbare Erklärungen zu besitzen? An unserem Hochmut, - der Idee, die 'Krone' der Schöpfung zu sein? An der Angst einzugestehen, dass irgendetwas mächtiger und böser ist, als unser kleines, dummes, unzulängliches Selbst?

“Wie der Autor George Hansen betonte, ist das quasi-menschliche Verhalten des Clowns (Tricksters) von großer Wichtigkeit. Sein Tun und Handeln sucht den Weg ins Übersinnliche nicht direkt, sondern auf Umwegen, auf denen er die Dinge bis an die Grenze treibt. Wenn diese erreicht ist, verkehrt er das Rationale in etwas Unbekanntes und Logik in Gegenteiliges. Damit erreicht der uns erstaunende "Fool" direkt unsere Gefühle:

Wir fürchten das Verrücken unserer vorstellbaren Grenzen, wir fürchten die Rätselhaftigkeit, weil wir sie nicht kontrollieren können und weil sie uns verletzt zurücklässt. Sie ist ein Loch im Universum, ein Loch in unseren Konzepten, ein Loch in unseren Systemen, das Loch im Netz unserer Sicherheit und die Bestätigung, dass unsere Gewissheiten brüchig sind.“


Das Loch in Ihren Konzepten versuchte zu füllen:

Corinna, 09.05.2008

Santa's Punch & Judy Show, 1948:


Punch & the Devil:


Quellen und Info’s

Verschwundene Kinder
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=831
Phantom Clowns
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1790
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1221
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1413
Der kleine Puck
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=401
Der plötzliche Kindstod
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1470
Boogeyman
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=194
Charles H. Fort - Webfehler der Realität
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1061
http://en.wikipedia.org/wiki/Buffoon
http://www.thebody.com/content/art/art30898.html
http://www.satteldorfer-kasper.de/mehrinfo.htm
http://www.metmuseum.org/toah/ho/09/eustn/ho_1975.1.473.htm
http://en.wikipedia.org/wiki/Trickster
*Wehe wenn der Teufel grinst* - Kinder u Unfallstatistik
www.zeit.de/2004/44/Risikofreudigkeit
Clowns & Kasper:
http://www.johngoto.org.uk/essays/Gra ... 0Parade/grand-parade.html
Punchinello als Rodeo Clown
http://www.netspace.org/~dbilbao/gallery/pw.htm
Wikipedia.de
Interessante Harry Potter Forendiskussion zu Kinderbeeinflussung:
http://www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=559&page=3

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