MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : DAS ZERTEILTE LEBEN
Erstellt am 27.03.2008 22:40:00 (3032 x gelesen)

Von Corinna

Glaube, Physik und die Wahrheit


Dieser Bericht befasst sich u.a. mit allen Facetten des wahren Leid‘s derjenigen, die man im Allgemeinen und aus moderner Sicht als ABDUCTEEs (Entführte) bezeichnet ..

.wobei ich nicht glaube, dass der Körper einer Person jemals in ein mechanisch hergestelltes ‘UFO’ verfrachtet wurde (da es diese Flugdinger m.M. nach gar nicht gibt). Aber das spielt keine Rolle: Das Leiden der Betreffenden ist groß - und ich darf hier aus Erfahrung sprechen - denn subjektives Erleben, ist Erleben, unabhängig davon, ob es durch “reale” physische Umstände oder eine Art manipulative Wahrnehmungsprojektion entsteht.

Wenn es auch zahlreiche andere Erlebnisse gibt, die zwar wohl mit dem Phänomen zu tun haben, sich aber nicht als UFO- oder Alienerlebnisse äußern : Die Erlebnisse der sog. Abductees sind bizarr, wenn nicht absurd. Sie befinden sich auf einer Reise, die sie meist in völliger Einsamkeit und unfreiwillig angetreten sind und die öffentliche Meinung degradiert sie nicht selten zu Irren, Schizo’s, Lügnern, Psycho’s oder Schwächlingen.

Ein sogenannter Abductee (Entführter) kann normalerweise kein Verständnis erwarten, es sei denn, er trifft auf Gleichgesinnte. Seine unglaubwürdigen Erlebnisse stempeln ihn zum Spinner ab und fortan ist seine Rolle in der Gesellschaft die eines Außenseiters. Manche Betroffenen zerbrechen an ihren Erfahrungen, erkranken, geraten in Abhängigkeiten, verlieren den Bezug zur Umwelt und ihren Liebsten.

Man darf nicht vergessen, dass die Erfahrung, Aliens und Wesen begegnet zu sein oder in UFOs verschleppt worden zu sein, wohl nur EINE Ausprägung eines manipulativen, kontrollierenden Phänomens sind, - unzählige Menschen haben ebenfalls seltsame und allzu oft beängstigende Erlebnisse - manche besitzen nur eine blasse Ahnung von solchen - und betrachten diese nicht als Alien-Erlebnisse. Die anschließende Deutung eines Betroffenen hängt ab, von der Art des Erlebnisses, und so könnte die Wahl des 'Aktes' vom Lieferanten durchaus mit dem gewünschten Ergebnis einhergehen.

Überhaupt: Sog. Abductees werden meistens von einer Vielzahl von verschiedenen Phänomenen konfrontiert die offenbar irgendwie zusammenhängen. Fragen nach Manipulation, Religion und Gott, Möglichkeiten einer vorgespiegelten Realität (Matrix) drängen sich auf. Besonders auffällig ist, dass Entführungserfahrungen in vielen Fällen Ähnlichkeiten aufweisen mit Umständen, die sonst unter Drogeneinfluss empfunden werden.

Gemein ist allen Begegnungen - egal, wie sie gedeutet oder empfunden werden - aber eines: das Erlebnis verändert das Bewusstsein und eigene Glaubensvorstellungen. Der Betroffene erfährt Bestätigung und Facetten des Daseins, die er in manchen Fällen vielleicht lebenslang mit sich herumgetragen hat, in anderen Fällen nie für möglich gehalten hat.

In vielen Fällen entwickelt sich die Persönlichkeitsänderung des Abductees langsam. Nach und nach setzt er Erfahrungen wie Puzzleteilchen zusammen, Schritt für Schritt begreift er zaghaft seinen Lebenslauf, und nicht selten findet ein erstes nachhaltig veränderndes Erlebnis - wie ein Initiationsritual - erst später im Leben statt.

Leichte Ahnungen werden zu Gewissheiten und Ängste zu einer ratlosen Panik, die einem Außenstehenden völlig unbegreiflich sind. Keiner kann so richtig nachvollziehen, was ein Alienentführter erlebt, wenn er aus der Realität und dem bekannten Leben herausgerissen wird.


DER ALIEN KRIMI

Was mit einem Abductee aus einer Art “kriminologischer” Sicht passiert, habe ich einmal in unserem Forum geschildert:

Sog. Abductees werden meistens während Nahsichtungen, in ihren Autos, oder in ihren Schlafzimmern von fremden Wesen überrascht (Einbruch, Bedrohung, Überfall), dann paralysiert (Übernahme der Kontrolle des Köpers, Körperverletzung, Freiheitsberaubung). Sie "verlieren" in der Regel irgendwann das Bewusstsein und können sich meist erst später - oft Jahre - an Fetzen der Vorgänge wieder erinnern. Oft fehlt ihnen auch einfach ein Stück Zeit - Missing Time/ Missing Memory.

Bis dahin haben die meisten Abductees verschiedenartige Erkrankungen durchlaufen, weit verbreitet sind u.a. Fybromyalgie, Panikattacken, Persönlichkeitsveränderungen, Depressionen, Schlafstörungen, Autoimmunerkrankungen usw usw (Traumatisierung, Körperverletzung).

Mancher Abductee wird seiner Meinung nach in ein Raumschiff ? oder "UFO" gebracht (Entführung, Kidnapping, Freiheitsberaubung) - wenn nicht sogar in andere Zeiten, Dimensionen etc (Lebensgefahr, Mordversuch). In der Regel - so ergeben viele bisher durchgeführten Befragungen - werden schmerzhafte und verletzende körperliche Eingriffe an den Abductees durchgeführt (Körperverletzung, Gewalt, Verstrahlung/ Infizierung? teilweise mit schlimmen Langzeitwirkungen bis zum Tode).

Gelegentlich finden die körperlichen Eingriffe auch im Schlafzimmer des Betroffenen statt (Alb/Vampir). Oft sind diese Eingriffe sexueller Natur (Vergewaltigung). Welche Art von körperlichen Eingriffen und Manipulationen tatsächlich genau stattfinden - sowie das Motiv - ist unbekannt.

Wenn sich nach vielen Jahren eine innere Gewissheit breitmacht, dass etwas Seltsames vorgeht, - oft, als sei eine Tür zum Unterbewustsein aufgestossen worden - und der Abductee über seine Erfahrungen spricht, dann wird er verlacht und nicht selten Opfer von übler Nachrede, Beleidigung, Diffamierung (Mobbing) - und wird der Lüge oder des Wahnsinns bezichtigt. Seine Aussage zählt meist wenig, Man spricht ihm damit seine Glaubwürdigkeit ab - etwas, was jedem halbblinden Zeugen vor einem Gericht noch belassen wird.

Der Abductee indes lebt in dem ständigen Terror und der täglichen (nächtlichen) Angst, wieder Opfer zu werden (Persönlichkeitsveränderung, Dauerstress, Stalking, Sozialverluste, Psychoterror) Die meisten Abductees werden lebenslang entführt- oder "besucht" - in "Stoßzeiten" offenbar (so besagen Untersuchungen der US Forscher) sogar bis zu 15, 16 mal im Monat - oder sie werden lebenslang von anderen, paranormalen Erlebnissen und Begegnungen geplagt.

Die Täter können natürlich nie gefasst werden (ungesühnt), womit ein Ende der Traumatisierung nicht abzusehen ist. Das Opfer darf sich in vielen Fällen auch noch mit chronischen Erkrankungen und z.B. Arbeitsunfähigkeit (beginnende Armut, Enteignung) herumplagen.

Gelegentlich wird der Wille und die Einstellung bzgl Recht und Unrecht des Opfer dergestalt beeinflusst, dass es selbst irgendwann beginnt, die Entführungen als positiv anzusehen und den 'Tätern‘ ihre kriminellen Handlungen nachsieht. Inwieweit es sich da um Solidarisierung aufgrund der Ausweglosigkeit der Situation (sog. Stockholm Syndrom), oder um Manipulation durch die strangen Wesen handelt, kann nicht untersucht werden . Es handelt sich allerdings deutlich um einen teilweise Persönlichkeitsverlust . Das kann dann auch zu Beziehungs- und Familienproblemen führen.

Ob es Fälle gibt, in denen die Opfer gar nicht zurückgebracht werden (Verschwinden) ist ungewiss, wird aber heftig diskutiert. Es gibt u.a. gibt es eine sehr hohe Zahl vermisster Kinder - besonders in den USA. In Fällen der nichtzurückgebrachten Verschleppten könnte man - nach menschlicher Gesetzesaufassung - wohl von Mord sprechen.

MOBB ME

In "Der Himmel weint Ufos“ schrieb ich zum Gesellschaftlichen Aspekt des "UFO Skeptizismus“:

(Zitat) Unsere auf Christentum basierende, demokratische Gesellschaft funktioniert, solange nicht allzu viele “aus dem Ruder laufen”. Ein bedeutendes Merkmal eines demokratischen Systems ist, dass durch gesetzliche Regelungen die Regierung ohne Revolution wechseln kann (wikipedia.de).Trotz eines unumstrittenen Freiheitsgewinnes für den Einzelnen innerhalb einer Demokratie ist Revolution (Umwälzung) nicht erwünscht. Der mainstream-artige Zusammenhalt bildet die Grundlage für das gemeinsame System der Gleichberechtigung .Also Freiheit, Freies Denken, usw. vollzieht sich in der Regel gemessen an einem Gesamtwillen.

Um unsere Gesellschaft zu verstehen, muss man gewisse geschichtliche Entwicklungen berücksichtigen. Wenn früher Hexenjagden zum Alltag gehörten, so sind es heute Mobbing, Intrigen, Verschwörungen, Politische Skandale, Gewalt und Bedrohung. Das Prinzip der einst kirchlichen Gesellschaft - "Anpassung“ - zählt auch heute noch zu den Tugenden. Man soll sich nicht auflehnen, nicht widersprechen, nicht laut sein. Die Mehrheit lässt sich gemächlich auf dem Strom der Normalität treiben, und wer gegen den Strom schwimmt, verursacht starken Wellengang und bringt die gemütlich aber hilflos Treibenden aus der Ruhe!

[Menschen, die augrund ihrer Erlebnisse "anders" sind, wirken wie Krebszellen, die sich innerhalb eines Organs gegen ihre Bestimmung auflehnen, und müssen daher bekämpft werden, am besten bevor SIE sich ausbreiten.]

Man kann es als Naturgesetz bezeichnen, dass UFOs die Menschen aus der Ruhe bringen. UFOs [und ähnliche Phänomene] sind nicht erwünscht, jeder Gedanke an UFOs ist eine Mini Revolution und ein Angriff auf das funktionierende System. Der gesellschaftliche Druck ist daher immens: Über UFOs und fantastische Erlebnisse redet man nicht, denn nach wissenschaftlicher Auffassung kann es sie nicht geben. Wer das Gegenteil behauptet ist im mildesten Fall "etwas schräg“ - im schlimmsten Fall als irre anzusehen.

Das UFO Thema wird auf allen Ebenen durch Lächerlichmachen bekämpft, der UFO Zeuge ebenfalls. Wer was darstellen will, anerkannt sein möchte, positive Aufmerksamkeit erregen will, muss auf dieser Anti UFO Welle der Mehrheit mitschwimmen, denn alles andere wäre nicht normal. Die Macht der gesellschaftlichen Erwartung ist so groß, dass sie einer Gehirnwäsche gleichkommen kann...(Zitat Ende)

Einer, der seltsame Erfahrungen gemacht hat, die dem Gesellschaftszwang zuwiderlaufen, ist also im Prinzip immer der Geächtete. Wenn man die dennoch hohe Anzahl derer berücksichtigt, die seltsame Erlebnisse machen, kommt es einem fast vor, als sei eine von vornherein abgesprochene Kampagne am Wirken.

Man darf nicht einmal ein Aufkeimen dieser Phänomene zulassen - was bei einem Ernstnehmen zweifellos der Fall wäre - denn die Konsequenzen für die flachdenkende Gesellschaft wären mühselig. Phänomene-Opfer werden daher ausgegrenzt und bilden eine eigene, wenn auch wie ich glaube größer als zu erwartende, Randgruppe.

Diese gesellschaftliche Ausgrenzung kann beinahe als ein Massenmobbing bezeichnet werden und wird von sogenannten "UFO Skeptikern„ - die ihre Jahre absurderweise damit fristen, ein Phänomen zu widerlegen, das es ihrer Meinung nach nicht gibt - mit-verursacht und unterstützt (der Ufo-Skeptiker ist also immer auch ein Handlanger der Regierung und des mainstreams). Man kann also feststellen, dass es sich bei dem Herunterspielen der Erlebnisse in der Öffentlichkeit durch UFO Zweifler und durch die breite, öffentliche Masse um eine die geltende Gesetze verletzende Diskriminierung handelt. [Es hat mindestens einen Fall gegeben, in dem ein Abductee seinen Arbeitsplatz verlor, nachdem er im Fernsehen von seinen Erlebnissen berichtet hat.]


POSITIVE MANIPULATION

Es wird zuweilen von “positiven Entführungserfahrungen” gesprochen. Solchen Menschen wird u.a. gesagt, sie seien Teilnehmer an - für das Überleben der Menschheit oder der Aliens - wichtigen Experimenten, man würde ihnen helfen, sie seien auserwählt oder ähnliches. Auch bei positiven Erlebnissen muss man von manipulativen Handlungen am Opfer - mit allen möglichen Stressfolgen - ausgehen (s. hierzu u.a. die Artikel MIND CONTROL - DIE VERSTECKTE GEFAHR und INTERVIEW MIT EVE LORGEN)

Wahr ist, dass eine Involvierung mit Wesen zu besonderen Lebensproblemen führen kann. Dass ist wohl so beabsichtigt, und liegt außerhalb des Einflusses des Betroffenen. Es ist aber ebenfalls davon auszugehen, dass Wesenheiten Glücksgefühle und Liebe verursachen, - entgegen dem, was oft behauptet wird, ist es nämlich so, dass diese Wesen sich nicht nur von "Negativität“ angezogen fühlen, sondern auch von Positivität. Sie sind ganz verrückt nach Liebe und Glück und Sex, säen diese und ernten es - genau wie alle anderen Emotionen - ab.

2Positive“ (Engel) Wesen werden von vielen Ufoforschern ebenfalls auf das 2UFO Phänomen“ zurückgeführt. Das ist zumindest ein Hinweis darauf, dass "Das Phänomen" sich immer wie ein Trickster verhält - dabei kommt es nicht auf positiv oder negativ an sondern auf Vielfalt und Einflussnahme und einzig darauf, dass das Wesen nur seine eigenen Interessen verfolgt.

Ich bin ziemlich sicher, die Wesen verursachen beides: Sogenannte „positive“ als auch "negative“ Gefühle. Wer also den Drang verspürt, sich alles "positiv“ zurecht zu denken, kann sich ebenfalls bereits unter Einfluss befinden. Sobald "sie“ in unseren Gehirnen IHRE Welt austoben, ist es unmöglich auszumachen, was aufgrund von Manipulation entsteht und getan wird und was nicht. Man redet sich die Dinge schön, aber es liegt nicht in der Hand eines Menschen, Wesen herbeizudenken oder wegzudenken.

Wer eine Nah-UFOsichtung - oder andere, krasse Erlebnisse hatte - ist involviert. Und eine Involvierung stellt eine Manipulation dar, ob das nun als positiv oder negative empfunden wird, ist irrelevant und bleibt ohne Auswirkung auf das Phänomen.

Zizat aus meinem Artikel "Hell‘s Angels“(http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=455):
"Man muss sich, im Verlaufe der Ufoforschung, ernsthaft fragen, wer oder was wir eigentlich sind... und, ob wir es überhaupt begreifen würden, denn die Frage nach dem freien Willen schallt mir lauter denn je in den Ohren. Denn auch wenn unsere Gefühle "echt“ sind, sind sie möglicherweise nicht freiwillig gefühlt.

Das, was uns bewegt kommt im Falle des Alienproblems von außen und dringt in uns ein, vereinigt sich mit uns. Wir werden bewegt, und das bewegt uns. Wir werden benutzt, und das nutzt uns ab. Wir werden veranlasst, dieses oder jenes zu denken und zu tun, und das lässt uns nicht los. Es ist schwer, wenn nicht fast unmöglich, ein derartiges Einmischen in unser Verhalten und Fühlen zu akzeptieren, aber wer sich in einer Abductionkonstellation wiederfindet, muss sich mit dieser Möglichkeit auseinandersetzen.

Natürlich stößt ein solches Denkmodell auf totale Ablehnung. Die Behauptung, Aliens machten uns zu willenlosen Marionetten, käme einem Bewusstseins- und Persönlichkeisverlust gleich, und das ist völlig inakzeptabel. Was aber, wenn es wahr ist?

Das Erlebte verändert definitv die Denk- und Handlungsweise der Betroffenen. Das muss so beabsichtigt sein, und das lässt nichts gutes erahnen: Wir haben die (Klang) Körper - sie dirigieren.. "

DER ABDUCTEE

"Dein bisher gelebtes Leben trägst du wie einen Koffer mit dir herum, und er wird täglich schwerer. Wie kleine Fotoalben lagern die Stationen deines Lebens in dem Koffer. Nach und nach sind von seinem Boden Bilder nach oben gerüttelt worden, die du verdrängt hattest, oder die dir bisher ein Rätsel waren. Mit dem Bewusstwerden der unglaublichen Ereignisse aber brach eine zweite Vergangenheit wie ein Erdbeben in dein Leben, und viele der bisher wenig beachteten Bilder ergeben nun einen Sinn.

Der Koffer nämlich, ist nicht nur das Haus deiner Selbst, er hat als Untermieterin auch eine zweite, unerkannte Wirklichkeit beherbergt. Die bange Frage nach ihrem Aussehen raubt dir den Atem und die Angst vor ihr lähmt deine Handlungen. Dein Denken stockt und deine Entschlossenheit verliert sich in wellenartigem Zögern. Du willst kämpfen, aber wofür ?

Das dumpfe Selbstgespräch in deinem Inneren, die manchmal ganz kurzfristig und stumm aus dir herausbrechenden Tränen, der endlose Weg über einen Berg und die unbeantworteten Fragen, die auf deiner Zunge brennen, sind der schmerzhafte Aufschrei deines Herzens, der immerwährend in deinen Ohren hallt, heiß über dem Horizont glüht, deine Sicht blendet und deine Schritte schwächt, da dir die Richtung genommen wurde. Vielleicht bist du mühselig im Kreis gelaufen.

Die größte Sehnsucht in dir, die Liebe, ist klar und leicht wie ein Atemzug und liegt doch wie ein Fels auf deinem Haupt, der dich jederzeit zu zerschmettern vermag. Hast du den Abgrund herab geschaut? Die Tiefe empfunden? War dein Blick schon am Boden? Wirst du nun springen oder fliegen? Wirst du aufsehen, oder dich dem Sog ergeben? Wirst du leben oder sterben - und kennst du den Unterschied? Auf welche Seite fällst du, wenn du aus dem Gleichgewicht gerätst? Das züngelnde Feuer streckt seine hungrigen Arme nach dir aus.

Du bist ein gebranntes Kind."


DAS LEIDENSPRINZIP

TROTZDEM: Aus all dem durchgemachten Leid eines von fremden Wesenheiten “überfallenen” Menschen entsteht nicht notgedrungen etwas NEGATIVES. Zwar entsteht ETWAS, aber die Bewertung, das Deuten in Positiv/Negativ, ist meines Erachtens ein gesellschaftlich vordiktierter Vorgang, der mit dem eigentlichen Dasein eines Menschen nichts zu tun hat.

Immer wieder wird die behauptet, dass Negativität und Leid auf der einen Seite, und Positivität und Glück auf der entgegengesetzten Seite stehen, und dass das eine anzustreben und das andere möglichst zu vermeiden ist. Diese Trennung und bewertende Unterscheidung von positiv und negativ ist m.E. nach nicht nachvollziehbar. Sie klingt in meinen Ohren wie eine beinahe vereinfachte Lebensanschauung einer Welt, in der es nur gut und böse, schwarz und weiß gibt.

Aussagen über "positive“ oder "negative“ Erlebnisse beruhen auf einem subjektiven, persönlichen Empfinden und können niemals eine allgemeine Gültigkeit besitzen. Alles was als positiv bezeichnet wird, kann gleichzeitig negativ sein und umgekehrt, es kommt immer auf den Ausgangspunkt des Betrachters an. Und so ist es ohnehin fragwürdig, wie man persönliche Positivität mit dem Leid anderer vereinbaren und als Glück bezeichnen kann. Das geht nur innerhalb einer ignoranten Denkweise.

Aber abgesehen davon, verstehe ich Leben ohnehin nicht als einen immerwährenden Drang auf der Suche nach Glück. Ein kritisches, tiefes und bewegtes Empfinden der Dinge - ein Auskosten der Möglichkeiten und ein Getragenwerden von den Wellen der Lebendigkeit - zählt meiner Meinung nach viel mehr, als eine oberflächliche, persönlich herumgetragene Glückseligkeit, die angesichts einer chaotischen, gewaltvollen, ungerechten und kranken Welt ohnehin nur egoistischen Charakter haben kann.

Was das „Leiden“ angeht, das immer als „negativer Teil“ dargestellt wird: Leben heißt leiden. Das ist eine uralte Aussage. Im Buddhismus zum Beispiel ist Leiden der zentrale Begriff der Existenzerfahrung. Wer sich seinem Leiden nicht ergibt, kann seine Existenz demnach nicht erfahren. Leiden liegt allem Dasein zugrunde. Zwar vermittelt der Buddhismus einen Wert darin, das Leiden zu überwinden, aber dazu muss es erst mal da sein. Leiden - aus buddhistischer Sicht - ist mehr als nur Schmerz, Traurigkeit, Drangsal, Angst, Einsamkeit und Todesgewissheit.

Leiden ist ein Teil von allem und das grundlegende Charakteristikum einer jeden Existenz und Daseinssituation, denn in allem, was entsteht und sich vollzieht, ist das Ende immer schon mitangelegt. Unbeständigkeit, Vergänglichkeit, Wesenlosigkeit sind somit die Merkmale, die allem Dasein anhaften und mit dem Begriff ‚Leiden‘ gekennzeichnet werden . Nicht aber mit dem Begriff „negativ“. Wenn man Leid nicht zulassen will, es durch Positivitäts-Zwang umgehen will, hat man schon mal gar keine Möglichkeit mehr, überhaupt irgendwann Erkenntnis zu erlangen. Weil man sich selbst, und alles Dasein verleugnet.

Da Leiden nach buddhistischer Anschauung auch aus Unwissen entsteht, ist das Leid, welches Wissen erbringt, auch gleichzeitig selbst ein Mittel gegen Leiden. Leiden heilt demnach Negativität des Leidens und wird zu Erkenntnis. Mit dem Ende der negativen Bewertung des Leidens wird Leiden zur Befreiung. Leiden, das nicht als negativ empfunden wird, sondern als Erkenntnis, ist nur möglich, wenn man den Drang, etwas haben zu wollen (z.B. Glück haben zu wollen durch Positivität) abgelegt hat.

Glücksgefühle werden im Buddhismus übrigens im Kontext universeller Vergänglichkeit als letztlich leidvoll beschrieben, da auch sie immer nur von begrenzter Dauer sind und bei ihrem Vergehen zu frustrierenden Erfahrungen führen. Sog. „Positives“ kann also auch Auslöser für „Negatives“ sein.

Und obwohl ich kein Buddhist bin: Die Menschheit leidet sich von Generation zu Generation. Und niemand ist in der Lage zu beurteilen, ob Leid, weil es sich nicht gut anfühlt, negativ ist und ob froh sein, weil es sich gut anfühlt, positiv ist. Denn Leid hat für sich eine unabwendbare Qualität und das nicht nur, weil es uns in die Lage versetzt, das Nicht-leiden zu erkennen, sondern deshalb, weil es gehaltvoll ist.

Ein Mensch, der zum Beispiel viel leiden musste, könnte alles in allem ein viel gehaltvolleres Leben verzeichnen, als jemand, der sich ständig glücklich wähnte. Das persönliche herbeigesehnte Glück setzt sich über das Leiden anderer hinweg, und ich sehe darin nicht die Erfüllung des Lebensprinzips sondern ein Ausleben von Oberflächlichkeit und Selbsttäuschung.

Am Ende des Lebens steht der Tod. Wir werden mit ihm geboren. Das Aufgeben des Lebens ist also Bestandteil des Lebens. Tod kann als Erlösung angesehen werden, läuft aber nur mit Leid (etwas aufgeben) zusammen ab. Das Leiden ist also Bestandteil des Lebens und nur wenn man das - ohne Leiden zu BEWERTEN -, erkennt, kann man Gehalt (oder Erlösung) erwarten. Ohne Leiden gibt es kein Mitgefühl, ohne Leiden gibt es keine Liebe, keine Lebendigkeit.

Leiden NICHT zu bewerten, - nicht ständig nur bemüht zu sein, es abzulegen und mit Glück zu ersetzen, setzt eine tiefe Erkenntnis über Qualität und Lebensprinzip voraus, über die der seit einiger Zeit anhaltende und überall publizierte - mich fast abschreckende - Gesellschaftszwang, sich alles positiv zu denken, nicht verfügt. Menschheit ist - wenn überhaupt - für nichts positiv, außer für sich selbst.

Zu versuchen, möglichst viel „Positives“ anzuhäufen, um das Leben doch wenigstens so POSITIV und glücklich wie möglich zu gestalten, kann in eine Selbstlüge ausarten. An Stelle von ständiger Bemühung um Positivität - für die nicht einmal ein Anlass erkennbar ist - sollte die Einsicht, die Demut, und die Neugier auf Grenzen, Möglichkeiten und Gehalt treten. Ich behaupte NICHT, dass Leid unbedingt erstrebenswert und positiv ist, aber ich behaupte, dass es a) eben darauf nicht ankommt und b) es höchst NEGATIV anmutet, Leiden von vornherein als negativ zu bezeichnen.

Im Leid liegt Bewegtsein und es ist von gleicher Qualität wie z.B. Freude. Man erkennt das, wenn man die Tiefe besitzt, persönlichen Egoismus abzulegen und das Leben nicht mehr als Suche nach Glück sondern als „Sein“ erkennt. Gerade sog. Abductees, - Menschen die Erfahrungen an unbekannten Grenzen erlebten und die eine besondere Bandbreite von Emotionen empfinden -, können das nachvollziehen. Trotz der teilweise beängstigenden Erfahrungen die sie machen müssen, empfinden sie die Erlebnisse AUCH als Bereicherung. Abductees leiden, aber empfinden das nicht unbedingt als negativ.

Die kanadische Ufo- und Phänomene Forscherin Barb Campbell z.B. wird seit der frühesten Kindheit von Wesen, Geistern, UFOs, und Unheimlichkeiten heimgesucht. Ihr ist bewusst, dass sie sich zeitweise wohl in Gefahr befindet und sie hat, wie die allermeisten Abductees, Angst. Es gibt Phasen, in denen sie nachts nicht schläft, trotz totaler Erschöpfung.

In einem von mir am 11. April 2007 für Ufos&Co durchgeführten Interview antwortete sie auf die Frage: „Wenn man dir anbieten würde, niemals in das Phänomen involviert worden zu sein, würdest du das Angebot annehmen? Würdest du es vorziehen, keiner von ‚denen‘ zu sein?“ mit "NEIN!

Erst vor ein paar Tagen habe ich sie erneut danach gefragt. Sie sagte, wenn die Wesen sich irgendwann von ihr verabschieden würden, wäre sie traurig. Das Paranormale ist ein Bestandteil ihres Lebens - des Lebens an sich. Ohne diesen Teil wäre das Leben langweilig und sinnlos, so Barb (http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=476)

Was den Abductees vielleicht irgendwann zuteil wird, ihr Weg aus dem Leiden hin zur Erkenntnis, ist aber kein Ziel. Wer allerdings Leid von vornherein vermeiden möchte, - wer denkt es sei negativ und daher nicht erstrebenswert, kann niemals diesen Ausweg finden. Vielleicht ist Leid nicht eine Bereicherung beim Versuch, glücklich zu sein, aber eine Bereicherung, bei dem Bestreben, Erkenntnis zu gelangen. Gerade Abductees sind nicht selten diejenigen, die mit Glück und „Positivität“ alleine nicht viel anfangen können. Ihre Suche geht so tief, dass vielleicht deswegen der Nicht-Involvierte Mensch das nicht so verstehen kann.

Leben geht nur durch Leid und vielleicht verkehrt die westlich zivilisierte Gesellschaft den Begriff des Glücks völlig ins Verkehrte? Unsere künstliche, Ich-bezogene Spaß- und Konsumgesellschaft funktioniert nur, da sie uns zu einer Lebenseinstellung erzieht, die sich auf ein alles andere ignorierende Lebensgefühl von Massenpositivität als Bewertungsgrundlage stützt. Das ist in meinen Augen eine kranke Gesellschaft

Man darf bei den Bereicherungen und Erkenntnissen, die Abductees erfahren, nicht zwischen positiver oder negativer Bereicherung unterscheiden, denn darum geht es meiner Ansicht nach nicht. Natürlich sind viele Erlebnisse als angstvoll, gefährlich, traumatisch zu bezeichnen. Sie sind Leid!

Die aus ihnen entstehende Bereicherung jedoch hat immer eine eigene Qualität! Und bei dieser Qualität gibt es kein „positiv“ oder „negativ„. Die Qualität steht für sich. Es geht um die Bereicherung an sich und darum, sie als solche bewertungsfrei anzunehmen. Und so verhält es sich mit dem ganzen Leben.

Die breite Masse sieht es als vorgegebene Defintion, dass Glück mehr zählt als Leid, und daher immer anzustreben ist. Glück wird als „positiv„, Leid als „negativ“ bezeichnet. Die Erkenntnis oder Bereicherung, die leidvolle Reise eines Abdcutees in das Unbekannte, kann nicht als „negativ“ bezeichnet werden. Es kann nur wertfrei angenommen werden.

Und am Ende ist es vielleicht eine Reise in das „Wertvolle“, da die Bereicherungen in den Gedanken und Erkenntnissen eines Abductees mit nichts zu vergleichen sind. Paranormale Erlebnisse sind somit als wertvolles Leid anzusehen. Sie sind eine Fülle von Leben und Erfahrung, die bei Nicht-Abductees lediglich mit Ahnungslosigkeit und wertlosen Massendefinitionen gefüllt ist.

Das moderne Leben in einer zivilisierten, westlichen Welt, in einer Dreizimmerwohnung mit Farbfernseher und Waschmaschine, einem Supermarkt in der Nähe und einer der Geschichte der Menschheit trotzenden stets selbstdiktierten „positiven“ Lebensauffassung im lächelnden Gesicht, hat nichts mit dem eigentlichen Prinzip des Lebens zu tun.

Diese Gesellschaft ist krank und uns ist eine Fassade übergestülpt, die das eigene Erkennen fast unmöglich macht. Das Funktionieren in dieser Gesellschaft ist fast nur dann möglich, wenn man wesentliche Teile des Lebens ignoriert, und das ist der Teil, wo uns anerzogen wird, dass positives Denken Glück erzeugt und negatives Denken Leid erzeugt, und dass das eine von höherem Wert ist, als das andere. Das stimmt aber nicht! Glück und Leid habe beide ihren Wert, keines von beiden ist von höherem Wert als das andere.


SCHUTZ

Von Ritualen und Schutzpraktiken würde ich abraten. Wer das Phänomen so weit akzeptiert hat, dass er meint, Schutzpraktiken anwenden zu müssen, ist im Prinzip schon „im Sack“ und handelt mM nach bereits unter Beeinflussung. Das „Phänomen“ hat dann eigentlich schon erreicht, was es neben dem Nahrungsabernten beabsichtigt hat: Macht. Einem wie auch immer gearteten Ritual geht also das Anerkennen der fremden Macht voraus, etwas, was diese Wesen unbedingt beabsichtigen. Jedes Ritual gestaltet sich daher bereits wie eine Verehrung.

Die Manipulation unserer Glaubensvorstellungen hat demnach bereits stattgefunden, sobald man sich mit Ritualen befasst. Und alle diese Rituale sind mM nach ohnehin wirkungslos. Sollten sie für eine Weile funktionieren, dann eben genau deshalb, weil das Phänomen das so beabsichtigt. Eine ähnliche Auffassung vertritt John Keel, Ufologe und Forscher.

DASS eine flächendeckende Manipulation und Unterordnung bereits maßgeblich stattgefunden hat, kann man an der von uns täglich gelebten Mythologie, an den Religionen, an Massenhysterien und Glaubensvorstellungen erkennen, die ich bereits häufig zum Thema meiner Artikel gemacht habe.


DIE PHYSIK DES GLAUBENS

Paul Charles William Davies (* 22. April 1946) ist ein britischer Physiker und Sachbuchautor, z.Zt. als Professor an der Arizona State University tätig, wo er auch das BEYOND Forschungszentrum begründet hat, das zum Auftrag hat, Forschung, Austausch und Diskussion zu elementaren Fragen des Universums und der Entstehung des Lebens zu fördern. Seit 2005 ist Davies Leiter einer Arbeitsgruppe der Internationalen Akademie der Astronautik, die Vorgehensweisen für den Fall ausarbeiten soll, dass im Rahmen des SETI-Projektes tatsächlich Signale außerirdischer Wesen aufgefangen werden sollten.

Außer der Astrobiologie und der Chemischen Evolution sind Kosmologie und Quantenfeldtheorie seine Forschungsgebiete und Thema seiner zahlreichen allgemeinverständlich gehaltenen Bücher, in denen er auch weltanschauliche und religiöse Fragen anspricht.

In der mir hier vorliegenden Wochenendausgabe vom 24./25. Nov. 2007 der "International Herald Tribune“ - herausgegeben von der New York Times - schrieb Davies unter der Überschrift "Having Faith in Science" (In die Wissenschaft vertrauen), dass es sich "bei Wissenschaft um die zuverlässigste Form von Wissen über die Welt handelt, denn Wissenschaft beruht auf prüfbaren Hypothesen. Im Gegensatz dazu basiert Religion auf Vertrauen. Während in der Wissenschaft eine gesunde Portion Skeptizismus vonnöten ist, lebt Religion völlig ohne Zweifel."

Nun ist es aber so, schrieb Davies, dass Wissenschaft auf einem eigenen Glaubenssystem beruht. Sie läuft gemäß der Vorstellung ab, dass die gesamte Natur rational und fassbar geordnet ist. Man könnte kein Wissenschaftler sein, wenn man denken würde, dass das ganze Universum ein sinnloses Wirrwarr von Seltsamkeiten wäre.

Die gebildetste Aussage über rationale Verständlichkeit bzgl. des Kosmos findet sich in den Gesetzen der Physik - den fundamentalen Regeln der Natur. Die Gesetze von Gravitation, Elektromagnetismus, die Gesetze, die die Welt innerhalb der Atome regulieren, die Gesetze der Bewegung, sie alle werden durch ordentliche Mathematik ausgedrückt.

"Woher aber", so fragte Davies, "stammen die Gesetze der Physik?" Diese, die es möglich machen, dass wir immer wieder etwas aus sich selbst heraus erklären können? Charles Fort, US Phänomene Forscher, führte in seinen Bücher einmal als Beispiel Folgendes an: "Frage: Was ist eine Insel? Antwort: Ein von Wasser umgebenes Stück Land. Frage: Was ist ein von Wasser umgebenes Stück Land? Antwort: Eine Insel."

Die Aufgabe der Wissenschaftler, so Davies, ist es, die Gesetze zu entdecken und sie anzuwenden, - aber NICHT, ihre Herkunft zu hinterfragen. Die Gesetze werden als gegeben hingenommen, wie eine Kennzeichnung, eine Eigenheit des Momentes der kosmischen Geburt und damit für alle Zeiten als unabwendbar veranlagt. Um also Wissenschaftler sein zu können, und die Dinge zu erklären, muss man darauf vertrauen, daran glauben, dass das Universum von unveränderlichen, absoluten, universellen, mathematischen Umständen von unbekanntem Ursprung abhängt. Die Welt, so müsse man voraussetzen, ist logisch angeordnet.

Als Wissenschaftler muss man also darauf vertrauen, dass diese Regeln niemals versagen oder geändert werden. Davies hat viele seiner Studenten gefragt, warum diese Gesetze so sind, wie sie sind? Die Antworten variierten von „Das ist keine wissenschaftliche Frage“ bis hin zu „Das weiß Niemand“ oder „Es gibt keinen Grund, es ist einfach so“...

Genauso würde wohl ein Gläubiger auf die Frage nach Gott antworten? Die Idee nämlich, dass die Gesetze einfach grundlos existiere "ist zutiefst irrational", so Davies, "und beruht auf Glauben und Vertrauen". Physik erklärt sich also aus sich selbst aber basiert auf reinem Glauben. Und um das zu erkennen, muss man weder Physiker noch Gläubiger sein, es genügt, wenn man wie ich, Betroffener ist.

Um Phänomene zu erklären, die sich außerhalb der wissenschaftlichen Denkweise abspielen, müsste man annehmen, dass alles, was wir physikalisch schlussfolgern, letztlich auf Absurdität basiert. "Falls das so ist", so Davies, "dann wären die physikalischen Gesetze der Natur ein cleverer TRICK", den wohl Irgendjemand unserer Weltanschauung - unserer Welt - übergestülpt hat...

Wobei wir wieder bei dem von mir so oft zitierten Trickster-Phänomen wären...und bei dem Grund, warum diese Frage von Physikern so gerne als nicht relevant bezeichnet wird. Ferner erkennen wir nun, warum Phänomeneforschung so kompliziert und das Anzweifeln von Phänomenen so oberflächlich und intellektuell begrenzt ist.

Wenn man dann noch hinzuzieht, dass Phänomene womöglich teilweise aufgrund einer von außen veränderten Wahrnehmung basieren - was ich oft behauptet habe - hat man eigentlich gar keine Gesetze mehr, nach denen man sein Menschsein ausrichten kann. Sog. Realität und Irrationalität befinden sich beide in einem gesetzlosen, schwebenden vielleicht nicht einmal vorhanden Raum von Absurdität, in dem Wissenschaft genauso absurd ist, wie die erlebten Paranormalitäten, in dem physikalische Gesetze genauso zutreffen, wie gesetzloses Wirrwarr.

Keins von beiden beinhaltet mehr Glaubwürdigkeit, als das andere, es sei denn, man trifft für sich eine auf purem Glauben basierende Vorauswahl, nach der man sich richten möchte - wie Wissenschaftler oder Phänomenezweifler und Ufoskeptiker es tun. Die Physik selbst ist ein Raster, dem wir uns bereitwillig unterordnen, aber keine Antwort, da sie selbst dem Grunde nach genauso unbekannt ist, wie ein UFO.

Derjenige, der unter Entführungen oder Eingriffen durch fremde Wesenheiten zu leiden hat, leidet also vor allem auch unter dem wissenschaftlichen Weltbild, dem sich die Gesellschaften unterordnen, - und da er gesagt bekommt, dass seine Erlebnisse unmöglich sind, muss er sich fragen, ob er geistig gesund ist - nicht, weil seine Gesundheit in Wahrheit anzuzweifeln wäre, sondern deshalb, weil man lernt, dass es nur SO sein kann.

Angewandte Wissenschaft ist also KEINE Möglichkeit, ein UFO- oder Alienphänomen zu erklären, sondern eigentlich nur diejenige Glaubensgrundlage für die Meinung, das Phänomen existiere nicht.

Nur wenn man fähig ist, die wissenschaftlichen Fragen bis zum Ende zu stellen, wird man fähig sein, zu erkennen, dass Wissenschaft selbst ein Phänomen darstellt, das jeglicher beweisbaren Grundlage entbehrt.

Selbst die Annahme, es gäbe multiple Universen, wobei jedes seine eigenen physikalischen Gesetze haben könnte, die vielleicht (im Falle von Phänomenen) aufeinandertreffen? - so Davies: "würde keine Erklärung dafür liefern, wie all diese Gesetze entstanden sind oder zusammenspielen." Diese gesuchten 'Meta Laws' (Gesetze höherer Ebene) müssten nämlich ebenfalls von "irgendwoher" kommen und man hätte die eigentliche Frage einfach auf eine andere Stufe verfrachtet. Die Multiversen Theorie kann also keine befriedigende Erklärung für Phänomene darstellen.

Das Trickster Phänomen (Dämonen Phänomen), was beinahe einem intelligenten Matrix Phänomen gleichkommt, ist demnach wahrscheinlicher als jede andere Theorie, will man diejenigen Phänomene erklären, unter denen Abductees und andere Opfer von Paranormalitäten leiden. Sowohl Wissenschaft als auch Glauben basieren auf Vertrauen und auf einem unerklärlichen Wirrwarr, und - lieber Abductee - bitte benutzen Sie diesen Artikel, wenn sie wieder einmal in eine völlig ungerechtfertigte Erklärungsnot geraten! Nicht die seltsamen Erlebnisse sind eingebildet, sondern der Fundamentalismus der Wissenschaft, dessen Gesetze ebenso wenig sinnvoll nachzuvollziehen sind, wie reinster, unschuldiger Glaube.

Die Vorstellung von Physikalität, so schrieb Davies, ist zuallererst - in ihrem Beginn - eine religiöse Vorstellung. Und damit sind Davies' Aussagen geeignet, alle von seltsamen Alienerlebnissen Betroffene zum Aufatmen zu bringen: Sie alleine haben die Grenzen der Undurchschaubarkeit , eine Ahnung vom Ursprung, erlebt, jenseits von Wissenschaft und menschlicher Rationalität.

Die Frage nach den Phänomenen, ihrem Ursprung, ihrem Sinn, sind eine zutiefst philosophische und religiöse Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Leben und widersprechen KEINER Wissenschaft. Derjenige, der auf seltsame Weise mit - nach angewandter wissenschaftlicher Definition irrealen und unmöglichen - Vorgängen konfrontiert wird, findet sich eigentlich an den äußersten Grenzen dieser Wissenschaft und kann, mehr als jeder verbohrte Wissenschaftler, Aussagen über ihren Charakter treffen.

LEBEN IM TOD

Alienerfahrungen ähneln denjenigen, die Menschen unter Drogeneinfluss machen. Sie sprengen vorgegebene Räume und Realitäten, wissenschaftliche Krücken-Weltbilder und Daseinsebenen, und werden auch häufig mit Nahtoderfahrungen verglichen. Ist ein Abductee während eines Erlebnisses dem Zustand nahe, den wir als Tod bezeichnen?

Gibt es vielleicht keine scharfe lediglich durch körperliche Funktionen zu unterscheidende Grenze zwischen Leben und Tod? Sind es beides gleichberechtigte Ebenen, die wellenartig ineinander fließen? Könnte der Abductee oder anderweitig Betroffene dem Zustand der nach dem Tode vorliegenden Körperlosigkeit nahe gekommen sein? Oder ist er in diesem Zustand sogar stets verhaftet? Leidet er deshalb, weil man ihn darauf niemals vorbereitet hat? Weil nichts an diesem Phänomen unseren Vorstellungen von Dasein entspricht?

In ihrem 2000 erschienenden Buch "The Phoenix Lights“ warf die Autorin und Phonix-Lights-Zeugin Dr. Lynne D. Kitei, die Frage bzgl. der Verbindung zwischen Nahtod- und UFO Erlebnissen auf und beschäftigte sich u.a. mit Near-Death-Experiences (NDE‘s, Nahtoderfahrungen) von Kindern, die manches mal auch Out-Of-Body-Erfahrungen (OBE‘s, Außerkörperliche Erfahrungen) beinhalteten.

Kitei selbst hatte im Alter von acht Jahren ein Nahtoderlebnis während einer Narkose und kann somit die tausendfach gemachten Aussagen vom Loslösen des 'Ich‘ vom eigenen Körper, einem Lichttunnel, Lichtwesen, usw. bestätigen.

Während eines solchen Erlebnisses ist Raum, Zeit und Körperlichkeit aufgehoben und man befindet sich in einem - manchen Drogenerfahrungen nicht unähnlichem - Zustand von Nichtphysikalität und ungeheurer, emotionaler Wachheit und grenzenlosen Wissen. Nach einem solchen Erlebnis, so die Autorin, haben die Betroffenen in der Regel eine völlig andere Auffassung davon, was wichtig ist im Leben.

Kiteis Erfahrungen und Gedanken zu ihrem eigenen Erlebnis - das wie sie sagt wohl auf einer anderen Realitätsebene stattfand und beinahe nicht mit Worten zu erklären ist - können im Prinzip nur als religiös bezeichnet werden. Vielleicht, so fragte sie, ist alles auf der Welt bereits beschlossen und es kommt nur auf unsere eigene Deutung an?

Ihr Nahtoderlebnisses, der Blick in die andere Welt, verlieh Kitei mit der Zeit ein Glücksgefühl und ein Gefühl des Vertauens in das Dasein. Genau an dem Tag, an dem sie sich mit dem lang vergessenen NDE aus ihrer Kindheit auseinandersetzte, hatte sie - nach 1995 - die zweite Sichtung über Phönix. Ein paar Monate vor der Phoenix Massensichtung beobachtete sie an diesem Tag drei riesige, orangefarbene Lichter am Himmel.

Welche Verbindung besteht zwischen allen paranormalen Erlebnissen, Nahtoderlebnissen und dem Tod? Könnte es sich um eine Verbindung handeln, die sich auf Bewusstseinsebene abspielt? Sind UFO- und Anderwelterlebnisse womöglich ein kurzes Totsein? Ist die regelmäßige Involvierung in seltsame Phänomene ein ständiges "mit einem Fuß“ Totsein? Macht das Totsein die Zunahme des Bewusstseins bei lebenden Abdcutees aus? Sind die Wesen, die sich von uns nähren, dort, wo wir noch hinkommen?

DAS LEBENSPRINZIP

Die philosophische Frage nach dem Sinn des Lebens oder danach, was das Leben überhaupt ist, steht natürlich in seiner Unbeantwortbarkeit über allem, und manches Mal beschleicht mich in dieser allzu menschlich-logisch wissenschaftlichen Welt, in der der Umgang mit dem "Phänomen“ wie ein dummes, hilfloses Schreien erklingt, ein Unbehagen, dass mir manchmal nicht mehr deutlich wird, an wen ich mich mit meiner Arbeit wende oder wen ich erreiche, und das kann einem nur Angst machen.

Der Umgang der Menschen/ der Gesellschaft/ der Medien mit dem Phänomen (Fragen wie „Was tun wenn sie landen“ oder “Hilfe ich habe einen Punkt am Himmel gesehen“ usw.) kann einem manches Mal die Tränen in die Augen treiben. Sogenannte UFO Skeptiker, die mit z.B. "Ufos existieren nur in den Köpfen" völlig unbeabsichtigt eine treffende Aussage machen, und dabei aber denken, sie hätten einen ziemlich gelungene Anspielung auf die geistige Gesundheit von Betroffenen gelandet, sind so anstrengend flach, dass die Grenzen dessen, was erträglich ist, bereits überschritten sind.

Das Leid von Abductees ist nicht irrational, sondern vermutlich wahrhaftiger und emotional näher an irgendeiner Wahrheit, als alles andere.

Die Annahme, dass ein übergeordnetes Phänomen uns eine Realität und Physikalität vorgaukelt (zur Extra-Verwirrung bei unerklärlichen Phänomen sogar vermeintlich physikalische Beweise zurücklässt) - und diese vorgegaukelte Welt zu eigenen Zwecken ausnutzt - , ist so wahrscheinlich, dass jeder Versuch, Phänomene aus eben dieser Gaukelrealität heraus zu erklären, von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.

Dem angesehenen Wissenschaftler Davies zufolge, scheint es keine Hoffnung darauf zu geben, je erklären zu können, warum es die physikalischen Gesetze überhaupt gibt. Dass diese trotzdem ihrerseits zu Erklärungen herangezogen werden, ist fast absurd und zeigt sehr schön, in welcher hoffnungsvollen Lage wir uns wirklich befinden. Und solange man die Gesetze nicht erklären kann, so Davies, ist die Annahme, es bestünde eine 'Glaubensfreie Physik', eine Täuschung!

Die persönliche Abduction-Einsamkeit des Einzelnen ist eigentlich die Position eines Über-Normalos, vielleicht die eines Leidenden, aber auch die Position eines Reisenden oder gar Vermittlers zwischen den Welten, zwischen Leben und Tod, zwischen Wachsein und Traum, ..ist eine Frage nach dem Ich, dem Sein, dem Anfang und dem Ende - und eine Reise in die Weiten der Emotionen.

Die Erlebnisse sind lebhafter, als alles andere. Sie lösen naturbedingt Leiden aus, aber auch Erkenntnis über eine wahrhaftige "Anti-Realität", der man nur ehrfürchtig gegenüber stehen kann. Die Erlebnisse sind die Frage nach dem Ursprung und dem Stoff von Leben an sich. Vor allem stellt die Position der Grenzerfahrenden eine sinnvolle, intelligente Suche dar und eine allem anderen an Wichtigkeit übergeordnete Frage. Oder sagen wir es einmal so: Es ist keine Frage der Skeptiker.

Corinna, 12. Jan. 2008

Falls dem einen oder anderen Leser einige Passagen dieses Artikels bekannt vorkommen: In diesen Bericht sind einige meiner Foreneinträge eingebunden.

Auszug aus dem Artikel "Das zerteilte Leben" und ein nur auf diesen Teil bezogenes Update:
DIE PHYSIK DES GLAUBENS
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1379

Mehr :
Physik und das UFO Phänomen:
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=928
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1255
Alienologie
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=795
Matrix
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... oryid=986&keywords=matrix
Nahtod und OBE‘s
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1105
Realität / Simulation
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1253
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1266
Gut oder böse....positiv oder negativ
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=638
Mind Control
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=167

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