MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : DIE "MEN IN COLOR" GANG
Erstellt am 19.07.2009 12:00:00 (4471 x gelesen)

Ein Käfig voller Narren

Von Corinna

Wie die MiB (Men in Black) haben auch andere Figuren Menschen verwirrt und bedroht..

Und genau wie bei den MiB-Vorfällen kam eigentlich Niemand zu schaden.

Im Mai und Oktober (2007) veröffentlichte ich hier einen Bericht über seltsame Job Interviews. Nach Aussagen von Dr. David Jacobs und Budd Hopkins - zwei US Abduction Forschern (deren Ansichten bzgl. 'Abductions' ich übrigens nicht teile) - hätten mehrere junge Menschen sich an sie gewandt und davon berichtet, angesprochen und zu Job Interviews eingeladen worden zu sein:

"Was ihnen im Nachhinein selbst unverständlich schien: Die Kontaktierten ließen sich von Unbekannten zu Hause abholen und mit einem Auto an abgelegene Orte bringen, wo sie dann - soweit sie es erinnerten - in eigenartigen, oft fast leeren Häusern, äußerst merkwürdige Einstellungsgespräche mit komischen Leuten über sich ergehen ließen. Im Großen und Ganzen war ihnen die Situation, der angebliche Job - nahezu alles - fremd und unbekannt. Anschließen seien sie zurück nach Hause gebracht worden, wo sie dann erstmals anfingen, sich über ihr eigenes Verhalten zu wundern." (Bericht: Verlinkung s. unten)

Ähnlich wie die physisch/nicht-physischen, nicht-menschlichen ‘MEN IN BLACK‘ (MiB) und ‚PHANTOM JOB INTERVIEWER‘ haben die ‚PHANTOM CLOWNS‘ in den USA für kurzzeitiges Aufsehen gesorgt - lesen Sie dazu die Artikel Phantom Clowns I und II, Verlinkung s. unten. Aber es gibt weitere Vorfälle, die sich während ähnlicher, beinahe bedrohlicher Szenarios abspielten:


PHANTOM SOZIALARBEITER

Am 30. Januar 1990 tauchten zwei ordentlich gekleidete, junge Frauen in der Wohnanlage Parkhill-Flats, in Sheffield, England, an der Haustür der 24jährigen Elisabeth Coupland auf. Sie behaupteten, von der "National Society for the Prevention of Cruelty to Children" zu kommen (Nationale Gesellschaft zur Prävention von Gewalt gegen Kinder) und wollten die fünf und 24 Monate alten Kinder von Mrs. Coupland untersuchen. Diese willigte ein.

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Die Parkhill-Flats-Wohnanlage, eines der größten Gebäude-Komplexe Europas

Wenige Tage später erschien eine der Frauen wieder bei Mrs. Coupland - diesmal in Begleitung eines Mannes. Sie sagten, man hätte sie ermächtigt, die Kinder in Gewahrsam zu nehmen. Mrs. Coupland sagte, sie würde sofort die Polizei anrufen, daraufhin zogen die 'Sozialarbeiter‘' ab.

Diese Besuche liefen nach einem Muster ab, das sich in den folgenden Monaten in vielen Teilen Englands wiederholte. Angebliche Gesundheitsbeauftragte oder Sozialarbeiter wurden beschrieben, die an Türen auftauchten, Kinder untersuchen oder abholen wollten, und die jedes Mal schnell verschwanden, wenn die Bewohner diese Aussagen anzweifelten oder die Polizei anrufen wollten. In den meisten Fällen handelte es sich um ein oder zwei Frauen, manches Mal um eine Frau und einen Mann.

Die Frauen waren stets von durchschnittlicher Größe und um Ende Zwanzig, stark geschminkt und sehr ordentlich angezogen. Sie trugen Clipboards (Klemmbretter) und Visitenkarten bei sich. Alles in allem wirkten sie - nach Aussagen von Müttern (und Vätern) - 'professionell‘... beinahe wie Ärzte. Manche der strangen Besucher sprachen mit örtlichem Akzent, manche hatten sogar vor dem Besuch angerufen.

Insgesamt 23 unabhängige Polizeieinheiten waren beauftragt worden, diese merkwürdigen, falschen Sozialarbeiter aufzufinden. Bis zum Mai 1991 hatten die seltsamen Besuche sich derartig ausgebreitet, - alleine am 6. Mai kam es zu drei verschiedenen Vorfällen dieser Art in Nantwich, Cheshire - , dass man schließlich annahm, es handele sich um mindestens vier organisierte, kriminelle (vermutlich pädophil ausgerichtete) Gruppierungen, die hinter diesen Taten steckten.

Man wusste allerdings auch, dass das Thema sich als nicht ganz so 'einfach‘ entpuppen würde, denn die Pädophilen-Theorie war angesichts der außergewöhnlich vielen involvierten Frauen wohl nicht so ohne weiteres aufrechtzuerhalten.

Die Polizei machte keine Fortschritte. Es war scheinbar unmöglich, irgendwelche Spuren, die zu den falschen Sozialarbeitern führen würden, aufzunehmen. So setzte man eine Belohnung von 10.000 Pfund aus für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen würde.

Die Anzahl der Besuche durch die merkwürdigen Sozialarbeiter stieg weiter an. Bis Anfang Juli waren 173 Fälle gezählt worden und Anfang August 1991 waren es bereits 251! Die völlig verblüffte, ratlose Polizei reagierte mit Mutlosigkeit. Nur in 18 Fällen war man irgendwelchen Anhaltspunkten nachgegangen, die sich im Nachhinein als wertlos herausgestellt hatten.

Nie war ein Kind tatsächlich von den merkwürdigen Sozialarbeitern mitgenommen worden, - dieses Vorhaben war, so schien es, jedes Mal unterbrochen worden, wenn die betreffenden Eltern mit Skepsis reagiert hatten. [Zur Erinnerung: Niemals hatten die Clowns in den USA während der Phantom-Clowns-Welle tatsächlich Kinder entführt.] Auch wurde in keinem der bekannt gewordenen Fälle von den Eltern jemals von sexueller Belästigung durch die Sozialarbeiter berichtet worden, so dass die Theorie von den 'Pädophilen-Gruppen‘ nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte.

Eventuell, so meinte man nun, handelte es sich lediglich um die 'Scouts‘ oder Spione, die für solche Gruppen Kinder ausspionieren sollten, - oder um Personen einer Art 'Bürgerwehr‘, die nach sexuell missbrauchten Kindern suchte. Genaugenommen aber war man mit den Ermittlungen kein Stück weitergekommen, denn keine Erklärungsmöglichkeit hielt bei genauerer Betrachtung stand.

Da weder Verdächtige verhaftet worden waren noch sonst irgendjemand anzuklagen war, brach eine Art sozialer Panik aus. Inmitten dieser Verunsicherung versickerte die ganze Angelegenheit im Alltag und schließlich in der Erinnerung, genau wie die Clowns der USA und wie einst die MiB‘s.

Da insbesondere aber Clowns oder Sozialarbeiter von kaum Jemandem mit dem sogen. UFO Phänomen in Verbindung gebracht wurden - ganz im Gegensatz zu den MiB, die ja explizit bei Ufo-Zeugen auftauchten - , findet man diese Vermutung im Mainstream-Ufobereich auch nicht. So stellen die MiB - jene schwarzgekleideten, merkwürdigen Herren - in der Ufologie eine Art Ausnahmeerscheinung dar, was sie aber nicht sind!

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http://en.wikipedia.org/wiki/File:Parkhill2.jpg, by Paolo Margari X-novo

Die 'falschen‘ Sozialarbeiter, so denkt Autor Patrick Harpur, waren dämonischer Natur. Das ist schwer zu glauben, denn sie waren so überzeugend, besaßen Ausweise, wirkten so irdisch. Ihre Intention, Kinder zu untersuchen und mitzunehmen, zeigt - wie bei den Clowns - deutliche Parallelen zu den mythologischen Aussagen bezüglich dem Interesse von Dämonen und 'Hexen‘ an Kindern.

Wir würden erwarten, dass Dämonen mächtiger, größer sind, als unser kleines Leben. Trotzdem verbrannten wir Frauen, in der Annahme, sie seien die Verkörperung bzw. Körpergeber von Dämonen. Die falschen Sozialarbeiter stehen deutlich im Zusammenhang mit Hexen und deren Archetypus. Sie besitzen auf den ersten Blick keine supernatürlichen Fähigkeiten, - außer der, sich jeglichem Zugriff entziehen zu können - zu verschwinden. Ihr herausragende Charakteristik - ihre Absurdität - aber, stellt die Trickster Qualität dar. Sie übertreten das Gesetz um z.B. echte Sozialarbeiter oder deren Aktivitäten - sowie unsere Erwartungen - zu verspotten. Gleichzeitig ist die, wie so oft insbesondere auf Kinder abzielende, Drohgebärde unübersehbar.

So wie es durchaus echte Kriminelle gegeben hat, die als Clowns verkleidet Kinder sexuell belästigt haben, oder Banken ausgeraubt haben - so gibt es auch Kriminelle, die sich als Sozialarbeiter ausgeben, um in die Wohnungen von meistens älteren Menschen zu gelangen. Was nun echt ist, ist manchmal schwer zu erkennen, daher ist es sehr schwer, den Sinn hinter solchen Szenarien auszumachen.

Die Trickster Manifestationen aus der 'Anderen Welt‘ passieren gem. Harpur den Menschen nicht nur 'von außen‘, sondern agieren auch 'durch Menschen‘. Man würde gem. Harpur also erwarten, dass menschliche Scherzbolde die dämonisch begonnenen Witzchen fast wie arglose, manipulierte Opfer weiterführen, was, wie angeführt, auch passiert.

Es gibt zudem einige Artikel, die aufzeigen, dass von offiziellen Stellen nach dem Jahr 2000 ernsthafte Besorgnis darüber ausgedrückt wurde, dass (echte) Sozialarbeiter in Fälle von Kindesmisshandlung involviert waren, was einen Kollaps der ethischen Ansprüche an solche Berufe gleichkommt.

Zwar haben diese echten Sozialarbeiter nicht an Türen geklingelt und mit falschen Ausweisen um Herausgabe der Kinder gebeten, aber immerhin: Das Phänomen der 'Phantom Sozialarbeiter‘ hat entweder einen wunden Punkt der Menschen - die Aufrichtigkeit und den sorgsamen Umgang mit Schutzbefohlenen - wiedergespiegelt, oder diese Punkte einer verbreiteten Manipulation unterzogen. Manchmal frage ich mich, wie weit diese Manipulationen eigentlich reichen:

In den USA z.B. sprach ich letzten Monat mit einer Frau und Mutter, die mir berichtete, dass sie im Alter von 13 Jahren eine nächtliche Horrorerfahrung machen musste. Sie erwachte von irgendwelchen Geräuschen, als ein "unsichtbares, sehr hartes und schweres Wesen“ sich von oben auf sie niedersetzte. Im folgenden hatte sie nicht nur Todesangst, sondern auch Atemnot und Schmerzen. Außerdem, so sagt sie, sei sie von diesem Wesen vergewaltigt worden. Sie kannte das Gefühl, vergewaltigt zu werden, war sie doch als Kind fortgesetzt sexuell missbraucht worden.

Wir wissen, was jeder Psychologe dazu sagen würde, und was man in Verbindung mit sogen. Alienentführungen auch schon häufiger lesen musste: Die traumatischen Kindheitserlebnisse des Mädchens haben zu dieser rein-psychologischen, nächtlichen Krise geführt: Natürlich - so würde jeder vernünftige Mensch sagen - war da KEIN Wesen.

Da ich mich mit derartigen Erlebnissen (Alpdrücken, Incubus- oder Vampirattacken) aber eingehend beschäftigt habe, weiß ich, dass diese Erlebnisse auch - und zwar in den allermeisten Fällen - solche Menschen trifft, die kein derartiges Kindheitstrauma erlebt haben. Vielmehr stellt diese nächtliche Attacke selbst bei vielen Zeugen das einzige traumatische Erlebnis dar. In auffällig vielen Fällen geht es übrigens einher mit UFO-Sichtungen.

Die sexuellen Übergriffe in der Kindheit müssen sich also nicht zwangsläufig in eingebildeten Monsterattacken entladen. Möglicherweise ist es umgekehrt:

Da ich annehme (hierzu bitte lesen INTERVIEW MIT EVE LORGEN ), dass diese 'Wesen‘ sich u.a. von unseren Emotionen ernähren, halte ich es für möglich, dass das Mädchen vielleicht gezielt ausgesucht wurde, gerade WEIL es traumatisiert war, und damit bereits im Vorwege über leckere Dämonenkost, wie Depressionen und Ängste, verfügte.

Der Vollständigkeit halber muss ich anmerken, dass es - beim Weiterverfolgen diese Gedankens - auch eine noch schlimmere Vorstellung gibt: Das Mädchen wurde gezielt dämonisch manipulierten Einflüssen (Missbrauch) ausgesetzt, gerade DAMIT diese Traumata entstehen und DAMIT die schlimmen Emotionen später abgeerntet werden können.

Wenn DAS möglich ist, dann wäre auch fortgesetzter und dämonisch initiierter Missbrauch durch 'echte‘ Sozialarbeiter möglich - und eigentlich auch alles nur denkbare andere.....

Am 30. Mai 2005 z.B. hat die Polizei von Inglby Barwick die Phantomzeichnung eines Mannes veröffentlicht, der sich - in Begleitung einer 'Kollegin‘ - bei einer jungen Frau als Sozialarbeiter bzw. Gesundheitsbeauftragter ausgegeben und nach den Kindern gefragt hatte. Als die junge Frau und Mutter nachbohrte, gingen die beiden Personen einfach weg.

Das ist nicht wirklich das typische Verhalten von Pädophilen, oder? Sie müssten eigentlich immer mit Nachfragen und Nachprüfungen seitens der Eltern rechnen, daher wäre ihr Vorhaben von vornherein zum Scheitern verurteilt. Nicht mit den Familien bekannte Pädophile versuchen daher in der Regel das Vertrauen der Kinder zu gewinnen - wenn sie diese alleine antreffen - nicht das der Eltern.

Der Mann in dem genannten Fall, weiß und Anfang Dreißig, soll etwa 1,77m groß gewesen sein, und kräftig. Sein Kopf war rasiert und er trug ein grün-weiß gestreiftes Poloshirt sowie dunkle Jeans. Im linken Ohr trug er einen kleinen, goldenen Ohrring. Er sprach mit deutlichem, lokalen Akzent. Die geschminkte Mittdreißigerin an seiner Seite war 1,70m und schlank. Ihr dunkles Haar trug sie als strengen Pagenkopf. Sie war mit einem langen, dunklen Pullover, weißer Bluse und schwarzen Hosen bekleidet.

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Am 9. Oktober 2002 wurde in den britischen News das Phantombild zweier Frauen gezeigt:

Sie hatten sich in Berinsfield, Teesside, Süd-Oxfordshire, - zusammen mit einem männlichen ‘Kollegen‘ - als Krankenschwestern bzw. Sozialarbeiter ausgegeben und einen zweijährigen Jungen im Hause seiner Mutter 'untersucht‘, nachdem sie die Mutter irgendwie überzeugt hatten, sie hereinzulassen - was in Anbetracht der Begründung des Besuches schon seltsam genug war:

Ihren eigenen Angaben zufolge würden sie versuchen, Fälle von sexuellem Missbrauch aufzudecken. Der 1,77m große Mann soll Ende Dreißig und dunkelhaarig gewesen sein. Die beiden recht großen Frauen, von denen eine eine Brille trug, und die andere in Schwesterntracht aufgetaucht war, waren später noch einmal gesehen worden, als sie aus einem schwarzen Ford Mondeo ausgestiegen waren.

Die Polizei warnte die Bevölkerung, und rief dazu auf, sich bei derartigen Besuchern immer die behördlichen Ausweise zeigen zu lassen. Wenn einem irgendetwas merkwürdig vorkomme, solle man sofort die Polizei benachrichtigen.

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Ein anderes Phantombild wurde von den News im Februar 2005 veröffentlicht:

Die gesuchte Frau mit altmodisch geschnittener Ponyfrisur und seitlichen Haarspangen war von zwei Müttern aus Stockton und Boosbeck (ebenfalls aus der Teesside Gegend, Oxfortshire) wegen versuchter Kindesentführung angezeigt worden.

Die etwa 1,80m große Verdächtigte hatte sich bei den beiden Müttern jeweils am 9. Februar 2005 als Sozialarbeiterin ausgegeben und angegeben, sie sei geschickt worden, um die (zwei und 18 Monate alten) Babies abzuholen.

Die Frau wusste ungewöhnlicherweise Einzelheiten über die Kinder. In beiden Fällen wurde ihr der Zutritt verweigert und die seltsame Person ging wieder. Jon Green, Polizeipressesprecher, warnte vor solchen relativ selten vorkommenden Besuchen.

Harpur denkt, dass Hoaxing (Schadenfrohes Scherzen, Lustig-Machen) eine dämonisch initiierte Tätigkeit ist, die dann möglicherweise weitere, andere dämonische Begebenheiten nach sich zieht (im Falle der Phantom Sozialarbeiter könnte das z.B. bedeuten, dass die betroffenen Familien irgendwann Poltergeist-, UFO-, Missing Time- oder nächtliche Besucher-Erlebnisse haben).

Harpur führt weiter aus, dass die christliche Kirche gewissermaßen eine Mitschuld an der Art des Auftauchens von Dämonen trägt. Wenn die Kirche diese (genialen Trickster-) Wesen nicht mit dem einzig ihnen bekannten Bild des Bösen - dem Teufel - vermengt hätte, würden sie möglicherweise nicht in dieser Form erscheinen. Hier macht er die Begegnungen deutlich an den menschlichen Erwartungen und ihrem kollektiv verankerten Wissen fest. So wie die 'bösen Hexen‘ sind Phantom-Sozialarbeiter ein Produkt unserer uns gesellschaftlich-christlich eingehauchten, dämonisierenden Erwartung. Deshalb erscheinen sie zunächst mehr hinterlistig als wirklich verletzend.

Alle Dämonen sind natürlicherweise Trickster (s. hierzu den Artikel 'Phantom Clowns - Teil 2'). Wenn wir fortfahren, ihnen ihren eigenen Bereich nicht zuzugestehen, indem wir sie verleugnen oder in Abrede stellen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn sie noch dämonischer werden, noch deutlicher, und noch gefährlicher, bis sie uns - entweder durch andere, kurzzeitig besetzte Menschen, oder Phantom-Menschen oder durch andere Gestalten - schließlich noch mehr verletzen.

Hier vertritt Harpur klar eine etwas andere Meinung als ich. Obwohl ihm die Vorliebe der Dämonen für Kinder bekannt ist, hat er sich möglicherweise mit den wirklichen, medizinischen Konsequenzen von 'Alien Abductions' und nächtlichen Dämonenbesuchen sowie dem Sinn der seit Anbeginn der Menschheit praktizierten Menschenopfern nicht in der Weise befasst, wie ich, denn m.E. nach passiert und passieren diese von ihm angedeuteten Verletzungen und Übergriffe in der Tat - und zwar in viel größerem Ausmaß als gemeinhin angenommen.

Wenn nämlich die MiB (Männer in Black) bei einem Ufozeugen auftauchten, dann haben sie ihm zwar - außer Drohungen - nichts angetan, dennoch kann man davon ausgehen, dass der betr. Ufozeuge bereits derart tief und wahrscheinlich lebenslang in ein seltsames Phänomen involviert war, dass er irgendwann auf andere Weise Schaden nehmen würde, erkranken würde, oder bereits erkrankt war:


PHANTOM MÄNNER IN SCHWARZ

In Verbindung mit oft hirnlos formulierten Verschwörungstheorien, die besagen, die US Regierung würde geheime UFO- und ET-Informationen zurückhalten, wurden die MiB in der Ufo Literatur nicht selten als Roboter oder FBI Agenten dargestellt. Dass sie die Ufozeugen dann auch noch aufforderten, unter keinen Umständen über ihre Erlebnisse und Ufosichtungen zu sprechen (und das meist schon bevor der verblüffte Zeuge dieses überhaupt irgendwo erwähnt hatte) unterstreicht diese Verschwörungsthesen noch. Das ist das Instrument des Tricksters. Er benutzt menschliche Erwartungen und Gedanken.

Das MiB Phänomen ist für sich schon so bizarr - natürlich hat es zu noch bizarreren Schlussfolgerungen und Diskussionen geführt. Dabei handelt es sich bei den MiB um ein Dämonenphänomen, wie es klassischer kaum geht: Die dämonische Realität - schwarzgekleidete, merkwürdig anmutende Nicht-Personen tauchen auf bei UFO Zeugen - liefert uns eigentlich in jedem Phänomen die physikalische Nichtbeweisbarkeit gleich mit, was wiederum selbst als ein Beweis von physikalischer Nichtbeweisbarkeit des Phänomens zu werten ist.

Dieses wird mit jeder physikalischen Spur des Phänomens, die man gesammelt hat und die nie zu irgendetwas führte, nur noch deutlicher. Leider steht die - zumindest hierzulande taurigerweise meist nur von Männern besetzte - Ufoszene nicht so sehr auf Anti-Physik. Sie - die Ufologen - sind von ganz anderen Zielen getrieben: Die Zeugen sehen Raumschiffe, also handelt es sich um Raumschiffe.

Die klassische 'nuts-and-bolts' -Ufologie, die uns allen ein Zeitalter von intergalaktischen Star Wars Kriegern, Enterprise, und kategorisierenden Alien-Rassismus bescherte, präsentiert die Unfähigkeit der Menschen, sich selbst als 'außerhalb von Körperlichkeit‘ wahrzunehmen, und ist ein Schlag ins Gesicht für die ganze Menschheitsgeschichte, die eigentlich immer, bis zum Ausbruch der sogenannten Zivilisation, von höheren, ÜBERSINNLICHEN Wesenheiten wusste.

Die Ufologen, die teilweise Millionen von Ufobüchern verkauft haben, wussten es nicht. Der Schaden, den sie in ihrem Technik-Wahn angerichtet haben, ist gem. Wissenschaftler, Ufoforscher und Autor Jacques Vallee "immens“. Die Schadenbegrenzung oder Schadenregulierung ist ein mühseliges Unterfangen, denn es gilt, einen ganzen Mythos umzukrempeln...

Am 16. Juli 1967 tauchten zwei Männer bei Robert Richardson in Toldeo, Ohio, USA, auf. Sie befragten ihn nach einem Erlebnis, bei dem er mit seinem Auto ein auf der Straße 'parkendes‘ UFO angefahren hatte. Er war später an die Unfallstelle zurückgekehrt und hatte von dort ein Stück Metall mitgenommen, dessen Herkunft er - ganz nuts-and-bolts-infiziert - mit dem UFO verband. Er hatte dieses Teil dann an eine Ufologengruppe geschickt, hatte aber nie wieder von denen gehört.

Die beiden unbekannten Männer redeten etwa zehn Minuten mit Richardson und fuhren dann in einem schwarzen, 1953'er Cadillac davon. Er notierte sich die Wagennummer, wunderte sich später aber noch selbst, dass er sie nicht einmal nach den Ausweisen gefragt hatte. Die Nummer vom Nummernschild war - wie er herausfinden durfte - natürlich niemals vergeben worden.

Eine Woche später wurde er von zwei anderen Männern in einem Dodge aufgesucht. Sie waren dunkelhäutig und trugen schwarze Anzüge. Einer von ihnen sprach mit ausländischem Akzent. Zunächst wollten sie Richardson dazu bringen, einzugestehen, dass er niemals eine Ufobegegnung gehabt hatte. Dann verlangten sie von ihm die Herausgabe des Metallteils, von dem sie eigentlich nicht wissen konnten. Richardson erklärte, dass er das Teil bereits abgegeben hatte, daraufhin drohten die beiden Männer ihm: Er sollte es besser wieder zurückholen, wenn ihm daran gelegen sein, dass seine Ehefrau so hübsch bliebe, wie sie sei...

Diese Art überzogener Äußerungen ist typisch für Men in Black, die in den meisten Fällen in altmodischen Anzügen oder Uniformen und Limousinen auftauchten und irgendwie orientalisch oder fremd wirkten. Ausweise und Nummernschilder sind stets falsch (was an verschiedene Aspekte derjenigen Altkleidersammler erinnert, die mit dem Verschwinden von Katzen in Verbindung gebracht werden, s. dazu meine Berichte "Haustier verschwunden"). Die MiB kennen in der Regel Einzelheiten aus dem Leben der Zeugen, die kein Mensch wissen kann. Men in Black sind B-Movie Dämonen. Sie tauchen kurz nach Ufosichtungen bei den Zeugen auf, die dann meistens gerade alleine zuhause sind.

Die Betroffenen halten sie für kurze Zeit für normal, später fallen ihnen viele absurde Details auf. Wie bei den Phantom- Sozialarbeitern oder Clowns hat ihr Besuch einen bösen Hintergrund, welcher sich aber so - wie dargestellt - niemals bewahrheitet. Diese Art Dämonenspiel hinterlässt keine Horrovisionen, sondern allenfalls mittlere Paranoia. Und Trickster lieben es, kleine, persönliche Paranoia zu entfachen.

Der Forscher für Paranormale Phänomene und Autor John A. Keel hat sich mit allen möglichen Erscheinungen und Begleiterscheinungen, dort, wo Dämonen ihr Unwesen treiben, herumgeplagt und beschäftigt.

Als er sich z.B. in den 60‘er Jahren in Point Pleasant, West Virginia, USA, (und Umgebung) zwecks Erforschen des Mothman Phänomens aufhielt, sah er sich mit nächtlichem Fußgetrappse auf Dächern, mit orientalisch aussehenden nächtlichen Gartenwanderern, mit fliegenden Lichtern, Poltergeistern, merkwürdigem Telefonterror, Feenkreisen, Synchronizitäten, Männern in leuchtender Kleidung und anderem Absurden konfrontiert. Das 'Phänomen‘ rief sogar bei Zeugen an, die er im Begriff war aufzusuchen, und warnte vor ihm. Die ganze Gegend war 'mothmanisiert‘.

Keel, der von dem - was wir gelegentlich als UFO Phänomen bezeichnen - so eingenommen war, erhielt Telefonanrufe von mysteriösen Fremden, die man normalerweise nicht erhält. Er wurde von Hunden, fliegenden Leuchtobjekten und schwarzen Cadillacs verfolgt, die sich - als er diese seinerseits verfolgen wollte -, in Sackgassen in Luft auflösten.

Seine MiB Erlebnisse waren nur ein Teil von einer dämonischen Wirklichkeit, die ihn in sich aufsog oder ihn übermannte. Er mag knapp dem Wahnsinn entronnen sein, als er irgendwann verstand, dass die Botschaften von UFO Insassen, Monstern oder MiB nicht wörtlicher genommen werden dürfen, als das ganze Phänomen selbst nachvollziehbaren Sinn mache. Später bezeichnete Keel seine Erfahrungen als Geschenk und langsamen Lernprozess. Er bezeichnete sich selbst als glücklich, dass das Phänomen mit ihm so viel Geduld gehabt hatte und ihn so - Stück für Stück - erkunden ließ, was vorging. Andere, die dem Phänomen so nahe gekommen waren - das wusste er - hatten nicht so viel Glück gehabt.

Da, als er verstand, dass diese Wesen nicht von anderen Planeten, sondern aus Räumen in und um unserer vermeintlich begrenzten Realität stammten, beendete er das Spiel, in das er getrieben worden war, da eine Beurteilung des Phänomens seiner Ansicht nach nicht etwa schwierig - sondern unmöglich zu fällen war.

"Rückblickend“ so sagte Keel, "kann ich erkennen, was da geschah. Das Phänomen hat mich langsam an diejenigen Aspekte herangeführt, die ich niemals berücksichtigt oder für möglich gehalten hatte.“ Keel hatte gelernt, dass 'sie‘ nichts von dem sind, für was wir sie halten. Es gibt kein Ziel mit 'Wahrheit‘ als Antwort. "Das Phänomen selbst ist die Antwort“, so Keel..


PHANTOM FOTOGRAFEN

Daher ist es Keel vermutlich rückblickend auch nicht besonders eigentümlich vorgekommen, dass viele der in 60‘er Mothman-Sichtungen involvierten Personen nicht nur von verrückten Anrufen, Briefen, UFOs und Monstern geplagt wurden, sondern einige auch über seltsame Fotografen berichteten, die ihnen auflauerten oder sie verfolgten, um dann - wie Mothman Paparazzi - Fotos von ihnen zu schießen.

Als Keel eines Tages im Frühling 1967 mit einer weiblichen Begleitung an einer wenig belebten Straße in New York City entlangmarschierte, tauchte plötzlich hinter einer Hausecke ein dünner, großer und bös' dreinblickender Mann auf, der seine Kamera hob und abdrückte.

Ein paar Tage später rief ihn ein Forscher-Kollege an, der gerade im Begriff war, mit einem Kamera Team nach West Virginia zurückzufahren. Auch er war - so berichtete er - kürzlich mitten in NYC fotografiert worden. Der Fotograf war Indianer und trug einen schwarzen Anzug. Man einigte sich darauf, dass es sich in beiden Fällen lediglich um Fotowütige Touristen gehandelt habe. Hat es vermutlich aber nicht...

In West Virginia war Mrs. Hyre dabei, sich mit Belästigungen durch Phänomene herumzuplagen. Ein leuchtendes Objekt schwebte über ihrem Grundstück und schickte Strahlen in den Garten, wofür es mehrere Zeugen gab. Nicht lange danach fühlte sie sich von einem kleinen Mann in khakifarbener Uniform verfolgt. Sie meinte ihn bereits vorher gesehen zu haben und ging auf ihn zu, woraufhin er davonrannte und in einen schwarzen Wagen sprang, der von einem sehr großen Kerl gefahren wurde.

Drei Tage nach diesem Vorfall kam sie nach einem langen Tag gegen 23.30 Uhr zuhause an, als ein schwarzer Wagen genau in dem Moment neben ihr hielt, als sie die Tür aufschloss. Ein Mann sprang heraus und machte ein Foto von ihr. "Unsere Men in Black“ stellte Keel fest, "hatten ein neues Spiel entdeckt.“ Oder vielleicht fand dieses auch schon seit Jahren statt, nur keiner hatte es gemerkt. Und als wenn er nicht schon genug Ärger hatte, so meinte Keel, musste er jetzt auch noch Phantom Fotografen hinterher jagen...

In einer verregneten April Nacht befand ein Mann aus Ohio sich auf der Route 2, als von oben, aus den Bäumen, eine mindestens 3,50m breite, schwarze Gestalt auftauchte und über das Auto flog. Der zu Tode erschrockene Zeuge trat aufs Gaspedal und fuhr schließlich über 115km/h, aber die Kreatur hielt mit ihm mit. Schließlich nahm sie eine andere Richtung.

Als er Monate später, im Oktober, nach der Arbeit heimkam, fand er einen schwarzgekleideten 'Herumtreiber‘ in seinem Apartment vor. Das Gesicht konnte man im Dunkeln nicht erkennen, aber der Typ war etwa 1,80m groß und als der Zeuge gerade an den Lichtschaltern herumgrabbelte, wurde er von dem Eindringling fotografiert. Das Blitzlicht war äußerst grell und der Zeuge für einen Moment 'blind‘. Der ungebetene Besucher nutzte die Gelegenheit, um zu verschwinden.

Eine nördlich von Point Pleasant lebende Famile, die von UFOsichtungen betroffen war, hatte ebenfalls in der Folge mit einer Reihe merkwürdiger Erlebnisse umzugehen. Nachdem z.B. die Ehefrau bereits über merkwürdige Männer, die sich in der Nachbarschaft herumtrieben, berichtet hatte, traf der Ehemann, als er eines Tages die Hauptstraße hinabspazierte, auf zwei orientalisch aussehende Männer, die seltsam wankten und ihn angrinsten. Der Zeuge fühlte sich nicht wohl ob dieser Gestalten, und wechselte auf die andere Straßenseite. Einmal hatte ein schwarzer Wagen vor dem Haus des Zeugen gestoppt, und ein schwarzgekleideter Mann hatte Fotos gemacht.

Keel hatte nicht nur aus West Virginia oder New York derartige Berichte von seltsamen Fotografen erhalten. Sie kamen von überall her, sogar von der anderen Seite der USA: Seattle. Einer der Zeugen aus dem Nordwesten hatte geschrieben, dass die Fotografen sich drei Tage lang in der Nähe seines Hauses herumgetrieben hatten. Danach begannen die verrückten Telefonanrufe, Post-Missverständnisse usw.

Der Hobby Ufologe hielt das anfangs noch für Späße, dann für Belästigungen durch Regierungsstellen, schließlich aber wurde sein Haus von Gespenst-artigen und stark angsteinflößenden Attacken bzw. Angreifern z.B. in Form von immens lauten Herzschlagartigen Pochen heimgesucht.

Keel hatte von diesem Poltergeistähnlichen Phänomen bereits aus anderen Bundesstaaten gehört. Einige Mothman Zeugen hatten das ebenfalls erlebt. Die Phänomene, die vor, während oder nach UFO-Erlebnissen - in vielen Fällen aber auch ganz ohne jegliche solche - passieren, hängen zusammen.

Jemand sollte es den Verfechtern der klassischen Ufologie sagen. Ufologie ist kein Oberbegriff. Ufos sind nur ein kleiner Teil eines großen Ganzen. Sie sind Kirschen in der Welt der Früchte.


PHANTOM SUPERMARKT NEULINGE

Die amerikanischen Entführungsforscher Jacobs und Hopkins machten im März 2006 auf ein ganz neues, seltsames Phänomen aufmerksam: Die eigenartigen 'Supermarkt-Neulinge‘. Aus verschiedenen US Bundesstaaten hätten sie Anrufe von Zeugen erhalten, die nur wegen vorhergegangener Alienerlebnisse die Idee hatten, dass eine neue bizarre Erfahrung möglicherweise mit den zuvor erlebten Ereignissen in Verbindung stehen könnte.

Sie waren beim Einkaufen im Supermarkt - einer der langweiligsten und bald monoton sich stetig wiederholenden Alltagsbeschäftigung - von merkwürdig gekleideten und seltsam sprechenden Personen angesprochen und darüber befragt worden, was man so kaufen würde, und wofür diese oder jene Produke gut seien...

Die etwas hölzern und ratlos erscheinenden 'Supermarkt Frischlinge' wirkten dabei auf die Zeugen, als hätten sie noch nie in ihrem Leben eingekauft, und als hätten sie bis jetzt im Gefängnis oder auf einer einsamen Insel gelebt. Eine der möglichen Schlussfolgerungen und spontan während des von Jacobs und Hopkins gehaltenen Vortrages geäußerte Annahme war die, dass es sich um die von UFO Insassen gezüchteten Hybriden handeln könnte, welche nun langsam unter die Menschheit gebracht werden sollen. Hierzu gehöre natürlich, dass sie menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen 'annehmen' müssten.

Da gerade Jacobs und Hopkins diejenigen Forscher waren, die die Alien-Hybrid-Zucht-Theorie mit besonderem Eifer betrieben und betreiben, - und damit erst die Basis für solche Annahmen mit-geschaffen haben - liegt eine dergestalte Deutung natürlich auf der Hand. Vor allem aber stellt diese Idee natürlich die beliebteste Alien Idee dar.

Wie ich bereits in dem Artikel ALIENOLOGIE näher beschreiben habe, ist die Grundlage der Außerirdischen-These (und diese beinhaltet gerne, dass die Aliens während Alienentführungen genetische Experimente zwecks Hybridenzucht durchführen) eine auf unserem erlernten wissenschaftlichen Weltbild basierende Theorie. Wir sind gewissermaßen selbst Urheber dieser Idee, die wir gedankenlos überall verbreiten und dessen Verbreitung wir ebenfalls unterstützen.

Die uns äußerlich und in ihrem Verhalten ähnelnden Aliens von fernen Planeten, die uns technisch so megaweit voraus sind, benutzen unsere Biologie mittels 'High Tech‘. Da diese Theorie selbst wissenschaftlich nachvollziehbar und menschlich einsehbar und schlüssig ist, ist sie nach wie vor der Renner unter den UFO Theorien. Sie gestaltet sich wie eine Religion, funktioniert durch blinden (Wunsch-) Glauben, vernachlässigt superwichtige Erkenntnisse und kann daher nur als Ersatz Religion bezeichnet werden.

Zitat aus "Alienologie": Es handelt sich [bei den Hybridenbabies] um Kinder, die nicht auf normalen Wege gezeugt wurden, sondern so wie Jesus, von einer göttlichen (unbekannten) Macht erschaffen wurden. Denn es ist völlig irrelevant, ob die entführte Person Jungfrau war oder nicht. Damit kann die genetisch interpretierte Abduction-These, die von technisch versierten (überwiegend aus westlichen Zivilisationen stammenden), um Erklärung ringenden Verfechtern der klassischen Ufologie gerne zur Grundlage ihrer Forschung gemacht wird, ebenfalls im religiösen Bereich angesiedelt werden, auch wenn sie eigentlich wissenschaftlich sein soll (Alles andere - mit Verlaub - wäre ja lächerlich!).

Der Witz an der Außerirdischen Theorie ist, dass sie zumeist von Nicht-Christen unterstützt wird, die sich dabei ungewollt christlicher bzw. religiöser Mittel und Anschauungen bedienen müssen. Dem wohl auf dämonische Manipulation zurückzuführenden Einfluss von Religionen kann man offenbar nicht entkommen.

Weiter: "Solange es “NUR” Außerirdische sind, die in ähnlichen Verbänden leben wie wir, die Raumfahrt betreiben und medizinische und technische Forschung, die sogar so ähnlich aussehen wie wir, ...gibt es immer noch eine gute Chance auf den ersten Platz ..ganz nah bei Gott... und für die Nichtgläubigen gerät durch menschenähnliche Kreaturen gleichzeitig das sachliche Weltbild nicht ins Wanken. In den Aliens findet sich also Bestätigung für beides: Den Glauben an Gott, sowie eine andere, göttliche Schöpfung neben uns - UND den Nichtglauben an Gott, der ja das Vorhandensein einer Alienrasse nicht ausschließen muss. Religion durch Ausschluss von Religion...... Interessant..

Dass es sich bei den Phantom-Supermarkt-Neulingen wohl nicht um die "aus lauter Betty Hill‘s mit Aliens gekreuzte Nachkommenschaft" handelt, liegt auf der Hand - dann, wenn man sich mit dem Gesamt-Phänomen und seiner mythologischen Bedeutung ernsthaft beschäftigt. Dass man überhaupt auf die Idee kommen kann, es handele sich um Hybriden, die erst noch einkaufen lernen müssten, zeigt, wie einigermaßen traurig es um unser Denkvermögen - oder sollte ich sagen das Denkvermögen der Mainstream UFO Forscher und der meisten ihrer Anhänger - bestellt ist.


PHANTOM VERFOLGER

Menschen, die in dämonische Realitäten verstrickt sind (Ufonahzeugen, Alienabductees, u.a.), müssen teilweise als besessen, oder zumindest zeitweise besessen und umsessen bezeichnet werden. Dämonische Intelligenz ernährt sich von ihnen, - irgendwie.. von ihren positiven wie negativen Gefühlen und Glücks-Hormonen sowie ihrer Lebenskraft (vermutlich durch ihr Blut: Vampirismus). Schamanistisch gesehen werden ihnen ihre Seelen - oder Teile ihrer Seele - geraubt, welche der Schamane z.B., der einen Betroffenen heilen will, dann bei seiner Reise in die Anderwelt wiederfinden und dem betroffenen Körper zurückgeben muss.

Durch das ständige Verbleiben eines Teils der Lebenskraft 'Seele‘ des Betroffenen in der 'anderen Welt‚ ist er in ständiger Verbindung mit der dämonischen Realität (s. auch Artikel SOUL's SYSTEM - DAS SEELENSYSTEM - TEIL 1). So kann er u.U. paranormale Fähigkeiten entwickeln, bzw. sie 'werden‘ ihm auf-entwickelt. Seine teils merkwürdigen und teils beängstigenden Erlebnisse werden nie abreißen und seine Erkrankungen, sowohl körperlich als auch seelisch - vermutlich zunehmen.

Ich persönlich kenne keinen sog. Abductee über 30J., der nicht irgendwelche doch außergewöhnlichen Fähigkeiten entwickelt und ebenfalls ab einem bestimmten Zeitpunkt im Leben (meist plötzlich) erkrankt ist. Um welche Erkrankungen es sich dabei typischerweise handelt, habe ich in den Artikeln UFO KRANK und HOKUSPOKUS näher umrissen. Ich werde zu gegebener Zeit etwas detaillierter auf meine diesbezügliche und von anderen Ufologen konsequent vernachlässigte Forschung zurückkommen...

Solche Menschen sind nicht nur diejenigen, die überhaupt ein Gefühl und eine Ahnung dessen, was vorgeht, entwickeln können, sie werden vermutlich auch diejenigen sein, bei denen Phantom-Sozialarbeiter an der Tür auftauchen, denen ein Mothman vor das Auto flattert, oder denen nachts Geistwesen in langen Umhängen am Bett erscheinen.

Sie werden ständig komische Dinge erleben, und unter Umständen Begegnungen machen, mit Personen, die ihnen mysteriös vorkommen und ein 'unheimliche‘ Gefühl hinterlassen, ein Gefühl, das ganz klar besagt, dass 'Etwas‘ nicht stimmt.

Eine solche Zeugin erinnerte sich an Vorkommnisse, die beinahe 20 Jahre zurückliegen. Täglich verließ sie mit Kinderwagen und Baby das Haus, und machte sich auf in die ein paar Kilometer entfernte Einkaufspassage. Der tägliche Einkauf und Spaziergang fiel fast niemals aus, außer das Wetter ließ es überhaupt nicht zu. Nach ein paar Wochen fiel ihr ein Mann in einer roten Jacke auf.

Er ging stets ein paar Hundert Meter vor ihr. Es war egal, zu welcher Tageszeit sie das Haus verließ, er war von da an immer vor ihr. Wenn sie in Geschäfte ging, oder Zeit verstreichen ließ und sich auf eine Bank setzte, änderte das nichts. Unverändert lief der Typ vor ihr her, drehte sich gelegentlich nach ihr um. Manchmal meinte sie, er sei in einer Traube von Menschen verloren gegangen, und dachte schon, sie hätte sich etwas eingebildet. Aber er ging nicht verloren. Er war immer vor ihr, verfolgte sie sozusagen indem er vor ihr her lief. Er war nicht einzuholen und nicht abzuhängen und war erst nach vielen Wochen verschwunden.

Wenn man einmal diese merkwürdige Art der Verfolgungsweise bedenkt, dann ist es durchaus möglich, dass der jungen Dame und dem Baby, die außerdem UFO-, Alien- und andere merkwürdige Erlebnisse durchmachen mussten und schließlich schwer erkrankten, da ein Dämon anhing - oder besser gesagt vorhing (zum Thema 'Vorverfolgen' und Gangstalking s. auch meinen Bericht DIE VAN-GELISTEN").

Was Phantom Sozialarbeiter, Phantom Clowns, Baby-Verfolger oder andere 'Human Demons‘ (menschliche Dämonen = Dämonen, die sich als Menschen unter uns zeigen) bezwecken, da sie ja gar nicht wirklich "zugreifen“, was ihnen eigentlich ein Leichtes sein dürfte, ist unbekannt, - so unbekannt wie das ganze Phänomen. Im Falle von MiB‘s würde man vermuten, dass sie das von ihnen selbst gelegte ET-Ei ausbrüten helfen wollen.

Corinna, 18. Nov. 2007


Upate s. unten

Hinweis:
‘Men in Black’ bedeutet nicht ‘Schwarze Männer’ sondern ist mehr als ‘Schwarzgekleidete Männer’ zu verstehen. Demzufolge bedeutet der von mir gewählte Titel ’Men in Color’ = ‘Männer (Menschen) in Farbe’ bzw. in farbiger Kleidung. Ich habe mich übrigens für ‘Color’ - amerikanisches Englisch - entschieden, - im britischen Englisch wäre es ‘Colour‘.

Hinweis 2:
Die Idee zur Unterüberschrift “Ein Käfig voller Narren” stammt von unserem Moderator Andrium.

Quellen:
Teilnahme am UFO Kongress Laughlin, Nevada, im März 2006
ALIENOLOGIE
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=795
SELTSAME JOB INTERVIEWS: ABDUCTION's?
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=633
PHANTOM CLOWNS I
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1790
PHANTOM CLOWNS II
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1221
PHANTOM CLOWNS III
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1413
Zeugenberichte
‚Daimonic Reality‘ Patrick Harpur
‚The Mothman Prophecies‘ John A. Keel


UPDATE, 15.07.2009

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http://en.wikipedia.org/wiki/File:Park_Hill_deck.JPG, Warofdreams

Das Unternehmen URBANSPLASH hat sich der oben genannten (ziemlich heruntergekommenen), auf einem Hügel erbauten, Parkhill-Flats Wohnanlage (auch genannt "Streets in the Sky") in Sheffield angenommen, um diese mit 146 Mio britischen Pfund wieder 'aufzurüsten'. In einem Video zeigt man, wie man sich zukünftiges Wohnen zwischen Läden und Treffpunkten hier vorstellt:


www.youtube.com/watch?v=_6qR0exy3EU&feature=player_embedded

www.urbansplash.co.uk/projects/park-hill
www.urbansplash.co.uk/documents/FS_ParkHill.pdf
www.open2.net/modernity/3_12.htm
www.urbanassault.t83.net/#/parkhillflats/4526592656/

Corinna


UPDATE 2, 19.07.2009

Ganz am Anfang des Artikels hieß es:

"Am 30. Januar 1990 tauchten zwei ordentlich gekleidete, junge Frauen in der Wohnanlage Parkhill-Flats, in Sheffield, England, an der Haustür der 24jährigen Elisabeth Coupland auf. Sie behaupteten, von der 'National Society for the Prevention of Cruelty to Children', NSPCC, zu kommen (Nationale Gesellschaft zur Prävention von Gewalt gegen Kinder) und wollten die fünf und 24 Monate alten Kinder von Mrs. Coupland untersuchen"

Werfen wir einen Blick auf die britische NSPCC ( http://www.nspcc.org.uk/ ). Es handelt sich um eine wohltätig/gemeinnützige, private Organisation, die 1884 durch den Reverend Benjamin Waugh im Londoner ’Mansion House’ gegründet wurde, wobei sie bis 1889 "London Society for the Prevention of Cruelty to children" hieß. Pate war Queen Victoria (Alexandrina Victoria; 24 Mai 1819 – 22 Jan. 1901). Das Mansion House wurde zwischen 1739 und 1752 im Palladian-Stil errichtet - benannt nach Andrea Palladio, dessen Architektur auf Werten und Symmetrie der antiken griechischen und römischen Tempel basierte. Diesbezüglich lesen Sie bitte den Bericht Aliens, Wasser und Pfannkuchen

Die Arbeit der NSPCC führte schließlich zu den ersten, britischen Gesetzen, die Kinder vor Missbrauch und Verwahrlosung schützen sollten, nachdem jene bis dahin weitestgehend nach Tierschutzgesetzen behandelt worden waren. Die Kampagnen der heutigen NSPCC sind nicht frei von Kritik. Einer der viel diskutierten Vorwürfe zum Beispiel besagt, dass die NSPCC in Trennungsfällen von Eltern häufig die Väter als gewalttätig darstellen würde. Insgesamt wirft man der NSPCC gelegentlich Inkompetenz vor, da sie angstmachende Anti-Eltern-Propaganda verbreiten würde. Die Organisation verteidigt sich durch die Behauptung, entsprechende Propaganda sei erforderlich, um die nötige Aufmerksamkeit zu schaffen ( http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_ ... _ritual_abuse_allegations ).

Größere Aufmerksamkeit erhielt die NSPCC anlässlich des Mordfalles der kleinen Victoria Climbie ( http://en.wikipedia.org/wiki/Victoria_Climbi%C3%A9 ) - dessen Vater sie für Satan hielt - als die Organisation sich vorwerfen lassen musste, nicht gehandelt zu haben. Weiterhin kam die Gruppierung (und einige andere Vereine) in den späten 80’er und frühen 90’er Jahren ins Gerede, als eine allgemeine Panik bzgl. angeblicher satanischer Rituale entstand:

Schuld waren die ‘falschen’ Sozialarbeiter, deren Auftauchen ganz oben im Artikel beschrieben wurde. Man beschuldigte die Organisation nicht etwa satanischer Rituale, sondern der Wegnahme von Kindern aus ihren Familien aufgrund von Verdächtigungen, für die es keinerlei Beweise gab. Die NSPCC reagierte auf die Vorwürfe, indem sie eine Art Leitfaden verteilte, der Hinweise bzgl. satanischer Rituale enthielt.

Corinna

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