MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : SOUL's SYSTEM - DAS SEELENSYSTEM - TEIL 1
Erstellt am 20.03.2010 10:30:00 (2458 x gelesen)

Alien-Markierungen aus dem Jenseits

Von Corinna


Was man innerhalb der "modernen“ UFO-Szene gerne als Alien Markierungen..

(Scoop Marks, Schnitte, Blaue Flecke, Brandflecke usw.) und als Indiz für körperliche Eingriffe oder Gewebsentnahme durch Aliens deutet, gibt es schon sehr lange.

Während man die sichtbaren Male auf der Haut zu Hexenverfolgungszeiten als Teufelsmale und während der „Hoch-Zeiten“ der Vampirglauben als Biss- oder Saugwunden deutete, hielt man sie noch früher für Spuren aus dem Jenseits. Das ist eine Tatsache und wird leider in der mainstream Ufoforschung, wo Abductionforscher mit der Hybridenzucht-These durch die Lande ziehen und wo man grey ETs für verantwortlich erklärt, nie erwähnt.

Der französische Professor und Autor Claude Lecouteux berichtet in seinem Buch "Witches, Werewolves and Fairies – Shapeshifters and the Astral Doubles in the Middle Ages (1992)“ von Menschen, dessen Seele den Körper komplett verlassen hatte, und welche deshalb bereits tot waren, während sie sich eigentlich „lediglich“ auf Seelenreise im Jenseits befanden, die sie später u.a. als Visionen bezeichneten.

Auch wenn man heutzutage davon ausgehen muss, dass Menschen in solchen Fällen, in denen sie zu voreilig für tot gehalten wurden, wohl der damaligen (medizinischen) Unkenntnis wegen falsch eingeschätzt wurden, gab es dennoch Fälle, in denen die Körper zweifellos tot waren. Zum Beispiel wenn bereits die Totenstarre eingesetzt hatte.

Die von Lecouteux gesammelten Berichte über ins Leben zurückgekehrte Tote beschreiben Fälle, in denen die Seele (oder "anima“ ) den Körper für bis zu fünf Wochen(!) verlassen hatte, bevor sie zurückkehrte und der Mensch praktisch wiederbelebt war. Die "Zurückgekehrten“ hatten in der Regel keine Ahnung, wieviel Zeit inzwischen vergangen war (Missing Time).

Typisch für solche Seelenreisen waren die mitgebrachten (Haut-) Zeichen und Wunden aus der Anderwelt und die anhaltende Schwäche des Betroffenen. Der Körper zeigte die durch die Seele erlittenen Qualen und Verletzungen. Gelegentlich deutete man die Markierungen als von Dämonen beigebrachte Verletzungen bei einer Stippvisite der Seele in der Hölle, - wie bei einem französischen Mönch, der im Jahre 1104 in seiner Seelenvision von einem Dämon mit einem Stein an der Brust verletzt wurde. Nachdem seine Seele in den Körper zurückgekehrt war, verursachte diese Verletzung nach 40 qualvollen Tagen schließlich seinen endgültigen Tod. Fälle wie dieser erinnern an heutige Erlebnisse mit sogenannten ETs.

In 1197 war eine Frau am Morgen gefallen und hatte das Bewusstsein verloren. In ihrer Vision war sie über Lava gelaufen und als sie wieder erwachte, wies ihr Körper genau diese Verbrennungen auf, die sie sich bei ihrer außerkörperlichen Reise zugezogen hatte.

Ebensolche Hautwunden – oder Markierungen wurden denjenigen beigebracht, deren Seelen nicht selbst die Körper verließen, sondern die während des Schlafes Besuch von tatsächlich Verstorbenen bzw. ihren verkörperten Seelen (Geistern) erhielten. Der Geist hinterließ Markierungen / Zeichen als Beweis dafür, dass es ein (Seelen-) Leben nach dem Tode gibt (hier muss erwähnt werden, dass während sog. Albattacken – die auch Vampirattacken sind – häufig verstorbene Angehörige als Angreifer erkannt werden: in Wahrheit ein Hinweis auf 'shapeshiftende‘ Dämonen?).

Die in unseren Artikeln oft erwähnte Verbindung zwischen sog. Alienerlebnissen und Geistererlebnissen wird hier abermals deutlich. In "The Golden Legend“ von Jacques de Voragine (1225-1298) wird z.B. von einem Franzosen berichtet, der nachts Besuch von einem verstorbenen Studenten erhielt und durch einen Tropfen Schweiß des Geistes ein Loch in der Hand zurückbehielt.

Übrigens fand man auch die exhumierten Körper von zuvor als seelenlose "Zombies“ umhergewanderten Personen mit Körpermalen vor, die man auch bei Abductees kennt. Der Unterschied zwischen Geistern und Zombies liegt eventuell darin, dass die einen Körper- die anderen Seelenlos scheinen. Möglicherweise – so Patrick Harpur in "The Philosopher’s Secret Fire (The Shadow of the Body)“ – scheint es nur so, denn Körper und Seele bilden zwangsläufig eine Einheit, wobei beide sowohl physisch als auch spirituell existieren – und in manchen Kulturen Uneinigkeit darüber herrscht, ob nun der Körper oder die Seele zeitweise abhanden kommt.

Offensichtlich waren (sind) Double-/ bzw. Seelenreisen mehr als nur psychische Zustände oder Visionen. Die Hautspuren galten als ein eindeutiger Beweis dafür, dass etwas mehr geschah, als nur reines, geistiges "Visionieren“. Die Reisen der Seelen – oder auch der Astral Doubles - führten in die Welt, in der auch z.B. Schamanen sich willentlich bewegen, wenn sie verstorbene Vorfahren kontaktieren und auf der Suche nach verlorenen Seelenanteilen sind.

Ebenfalls ähnlich einzuordnen ist der Schlaf. In allen Kulturen galten Träume als Kommunikation mit der anderen – der verborgenen - Welt. Während des Schlafens war die Seele nicht nur reisebereit, sondern auch geöffnet gegenüber der Welt, in der die Supermächte und dämonische Wesen sich herumtrieben, die einen davontragen konnten. Was man seinerzeit als abgespaltenes Seelenbewusstsein verstand kommt dem heute in der Ufologie beschriebenen "Oz-Faktor“ nahe: Eine unwirkliche Wahrnehmung und eine wie verzerrt wirkende Realität treten zutage.

Es ist das gleiche geblieben: Der Kontakt mit Wesenheiten hängt zusammen mit einer veränderten Wahrnehmung, mit der Anderwelt, die wahrscheinlich das Jenseits ist, - und mit einer Übersinnlichkeit, die der Mensch ohne Abspaltung der Seele normalerweise nicht wahrnehmen kann. Diese Abspaltung findet vorwiegend während des Schlafens oder dem Schlaf ähnlichen Bewusstseinszuständen statt (mag aber gelegrntlich auch bei völliger Wachheit von außen hervorgerufen werden) – und es wird die physikalische Wahrheit des Einzelnen (des oder der Ausgewählten) durch Wahrnehmungsbeeinflussung verändert.

Dass dieses gelegentlich auch im Beisein anderer, unbeteiligter Personen stattfinden kann – ohne, dass diese etwas merken -, hat David Hufford in "The Terror That Comes In The Night“ beschrieben: So erleiden Menschen Albattacken im Flugzeug oder an anderen öffentlichen Plätzen, während es von anderen Personen unbemerkt bleibt.

Während eines sog. Entführungserlebnisses liegt ein solcher Schlaf- oder Trance-ähnlicher Zustand vor. Sogenannte Aliens existieren in einer Gestalt, die bei vollkommen eingeschlossener Seele und lediglich in der von uns bewohnten körperlichen Wel t nicht wahrnehmbar sind. Zudem existieren sie - wie erwähnt - nicht objektiv, d.h. für jedermann. Was sie kontaktieren und entführen, oder attackieren, ist nicht unser Körper, sondern ein Astral Double, oder unsere Seele – unser "Ich“ der anderen Ebene.

So erklärt sich wohl auch die nachfolgende Schwäche und, langfristig gesehen, die Erkrankung von Abductees (welche sich selbst in der Regel als körperlich in UFOs verschleppt ansehen, wobei es wohl allenfalls ihr Astralkörper, Geistkörper, Traumkörper Seelenkörper – der Sitz des Bewusstseins - war, der etwas erlebte, bzw. dem ein Erleben "aufgeträumt“ wurde). Der Seelenkörper des vermeintlich "Gekidnappten“ trägt die Verletzung in den zurückgebliebenen, materiellen Körper zurück bzw. erleidet sie stellvertretend für den Körper (s. auch Artikel 'Die Füße der Aliens - Teil 4').

Seelenanteile können unterwegs verloren gehen. Wenn es zu viele werden, befindet der Betroffene (bzw. die Seele des Betroffenen) sich praktisch gesehen dem Jenseits näher als dem Diesseits – die Seele ist nicht mehr stark genug, um den Körper mit all seinen Funktionen in der "schweren“ körperlichen Welt zusammenzuhalten.

Neben Krankheit könnten hellseherische Fähigkeiten – und ein paar weitere übersinnliche Talente eine Folge von in der "Anderwelt“ verbliebenen Seelenanteilen sein. Man könnte das als eine Verbindung oder ein Band zur Anderwelt bezeichnen. Manche Abductees berichten z.B., dass sie heilerische Fähigkeiten besitzen. Wenn Teile ihrer eigenen Seele sich im Jenseits befinden – dort verloren gingen -, ist es leichter, auf ebensolche Teile anderer Seelen zuzugreifen, sie womöglich dem Kranken zurückzuführen. Das gleiche tun z.B. Schamanen, wenn sie sich beabsichtigt in Trancezustände versetzen.

Nicht nur Krankheiten oder übersinnliche Eigenschaften könnten durch Seelenreisen erklärt werden. Auch die Tatsache, dass Erlebnisse mit Wesenheiten selten ein Einzelfall bleiben, sondern einen ein ganzes Leben lang "verfolgen“ können damit zusammenhängen: Ein Tor ist geöffnet, eine Tür ist gefunden, ein Stück Seele hängt heraus, - mit einem feinen Faden an die betreffende Person gebunden. Die Brücke zu den "Anderen“ ist geschlagen und kann fortan jederzeit beschritten werden.

Es sind nicht selten Menschen, die in ihrer Kindheit ein Nahtoderlebnis hatten, die später über eigenartige Erlebnisse zu berichten wissen. In diesen Fällen mag der Nahtod die erste (unfreiwillige) Reise des Doubles ins Jenseits gewesen sein. Das Seelendouble lässt Spuren in die andere Welt zurück und der Mensch bleibt ein Leben lang mir dem Jenseits verbunden. Andere Ursachen könnten in einer früh durchmachten Vollnarkose liegen – welche ebenfalls die Zugänge zum Seelenkörper öffnet und Wesen der Seelenwelten freien Zutritt verschaft.

Möglicherweise spielen Rauschmittel eine Rolle (Drogen, Alkohol) oder in jungen Jahren verabreichte Medikamente (Psychopharmaka?) sowie seelische Traumata, die eine Seelenverletzung (ein "Loch“ - eine Wunde - in dem Seelenkörper) darstellen - gelegentllich wird auch über ein angebliches 'Leck' der Aura berichtet. Eine übergroße Bandbreite von Emotionalität (schon oft hatte ich behauptet, dass den "Wesen“ insbesondere nach unseren Emotionen gelüstet) mag ein weiterer Türenöffner zum Jenseits sein, und zwar dann, wenn Emotionen (Seele) alle Körperlichkeit übersteigen. Im englischen würde man diese Art Emotionen „Overwhelming“ nennen, bei uns sagen wir „Überwältigend“. Überwältigt wird bei dieser Art Emotion das eigene Identifizieren über den Körper.

Einen ganz anderen Schlüssel zur Anderwelt tragen wir alle in uns: Alleine durch die Tatsache, dass wir alle einmal Babys sind. Babys werden – wie ich in DER BABY PARASIT beschrieben habe – wohl ihrer Reinheit und frischen Lebenskraft wegen besonders gerne "angenascht“ (schon immer haben Menschen das gewusst, denn schon immer haben Wesen die Babys attackiert und nach ihnen verlangt, weshalb - in praktisch allen Kulturen - während Opferzeremonien mit Vorliebe Kinder / Babys geopfert wurden). Unglücklicherweise sind Babys noch schwach und nicht alle Babys überleben Attacken aus der anderen Welt. Die Seelen derjenigen, die überleben, mögen dieses feine Band zur Anderwelt besitzen und zeitlebens zum "Nachschlag“ einladen.

Zur Frage, welche Babys denn "heimgesucht“ werden, und warum, kann man nur spekulieren. Es könnte wiederum eine Verbindung zu früheren Menschenopfer-Ritualen vorliegen, denn wenn irgendein Vorfahre an derartigen, blutigen Ritualen beteiligt war (und das waren zu einer bestimmten Zeit sehr sehr viele Menschen..) dann mag dieser Mensch als Teil des Rituals sich ähnlich wie bei heutigen Fussballspielen oder anderen Massenveranstaltungen innerhalb einer gewissen emotionalen Massenhysterie befunden haben – was mit einer Art Trance gleichzusetzen ist und ebenfalls Türen geöffnet haben könnte. Während Opferritualen geöffnete Seelentüren würden ihrerseits dazu führen, dass Seelenanteile in der anderen Welt verbleiben können, und zwar in der Welt derjenigen, denen man opferte.

Wie in Abducteefällen, die mit einer gewissen Familienhäufung vorkommen, müsste man auch bei Seelentrips bzw. den geöffneten Türen von einer gewissen Vererbung ausgehen. Die Zusammenhänge zwischen sog. Alienentführungen und den oben beschriebenen sog. Seelenreisen sind vielfältig und wir haben es m.M. nach mit ein und demselben Phänomen zu tun, das offenbar auch an Nachkommen weitergegeben wird – daher die familiäre Häufung und auch die Weitergabe dieser Fähigkeiten z.B. innerhalb von Schamanenblutlinien.

Die Zeugung eines Menschen würde, so betrachtet, nicht nur auf einer Weitergabe der DNA sondern auch auf einer Weitergabe der Seele aufbauen. Die Idee der neu entstehenden, der frei herumfliegenden oder der wiedergeborenen Seelen könnte unzutreffend sein – vielmehr könnte Seele (inklusive ihrer Bänder zur Anderwelt) beliebig teilbar und weitervererbbar sein?

Vielleicht stammen unsere in diesseitig verhafteten Körpern innewohnenden Seelen aber praktischerweise ohnehin aus der Anderwelt des Jenseits, so dass nicht nur durch den der Geburt mitgegebenen Tod eine ständige Nähe zum Jenseits besteht: Das Jenseits könnte nicht nur das Ziel unseres Weges sondern auch unser Start sein, sowie ein uns ständig begleitendes "Nebenher“.

Außerkörperliche Erlebnisse (AKE’s oder OBE’s) und Nahtoderlebnisse (NDE’s) sind offenbar gleich. Der Raum, in dem die "losgelöste“ Seele (beizeiten inkl. Ihrer Verkörperung) sich bewegt, ist der Raum der Weltenseele, das Zuhause der Seelen, die Welt der Spiritualität, wo Physik und Geist eins sind: Die Anderwelt der Feen und Dämonen, der (heimgekehrten) Toten und der Götter, wo Seelen sich einen Körper verleihen können und die diesseitige Physik beliebig definieren.

In unserer Kultur ist es Mode und normal, den Ort der Weltenseele abstrakt zu betrachten (allenfalls sprechen wir von dem kollektiven Unbewussten). Wir definieren uns nur über Körperlichkeit und Materie, machen diese stark begrenzten Gebiete zu unseren Lebensgesetzen und Lebensraum. Solange man versucht, die seelischen Anteile der Welt (anima mundi) den materiellen unterzuordnen (Wissenschaft!) wird man niemals begreifen, was mit Menschen passiert, die Visionen haben, die meinen, entführt worden zu sein, oder die sehen konnten, obwohl ihre Körper tot waren.

Solange wir glauben, dass wir Erfahrungen der Seele in ihrer eigenen Welt mithilfe der These von fliegenden Konstrukten und Bewohnern anderer Planeten erklären können, werden nur diejenigen davon profitieren, die derartige Ideen verbreiten und damit ihr Geld verdienen. Wer anderweltliche Erlebnisse nicht als Anlass nimmt, sich mit dem Wissen der Menschheitsgeschichte auseinanderzusetzen, wird auf ewiglich unwissend bleiben, - so wie die Scharen von Bigfoothuntern die mit Ausrüstungen beladen durch die Wälder kriechen oder die klassischen UFOautoren und UFOverschwörer, die sich (und ihre Anhänger) mit ihren Thesen und politisierenden Aktionen eigentlich nur lächerlich machen. Letzten Endes ignorieren sie die Fähigkeiten ihrer Seelenkörper und ersticken deren Freiheit, indem sie ein rationales Gedankengefängnis um sie errichten.

Das UFO Thema ist kein Thema der neuzeitlichen Technik oder der US-Regierungs-Verschleierung. Es ist kein Thema der Marsbewohner oder der angeblichen verschiedenen Alienrassen, sondern die ursprüngliche Frage von Leben und Tod. Wohlgemerkt nicht Leben ODER Tod, sondern Leben UND Tod. Denn beides besteht miteinander. Die Verbindungs-Tore befinden sich in unserer Wahrnehmung und Seele und wessen Seele lebt, der ist gleichzeitig tot. Wer sich in die Wüste hockt, und auf materielles Erscheinen von UFOs wartet – seine Seele dichtmacht – wird niemals verstehen. Die Seele ist dann bereits am Ende ihrer Reise angekommen.

Corinna, 02.08.2008


Info's / Quellen:
“The Terror that comes in the Night” – David Hufford
„Witches, Werewolves and Fairies – Shapeshifters and Astral Doubles in the Middle Ages“ – Prof. Claude Lecouteux
“The Philosopher’s Secret Fire” – Patrick Harpur

Hinweis:

Auszug aus meinem Artikel DAS ZERTEILTE LEBEN:

Leben im Tod

Alienerfahrungen ähneln denjenigen, die Menschen unter Drogeneinfluss machen. Sie sprengen vorgegebene Räume und Realitäten, wissenschaftliche Krücken-Weltbilder und Daseinsebenen, und werden auch häufig mit Nahtoderfahrungen verglichen. Ist ein Abductee während eines Erlebnisses dem Zustand nahe, den wir als Tod bezeichnen?

Gibt es vielleicht keine scharfe lediglich durch körperliche Funktionen zu unterscheidende Grenze zwischen Leben und Tod? Sind es beides gleichberechtigte Ebenen, die wellenartig ineinander fließen? Könnte der Abductee oder anderweitig Betroffene dem Zustand der nach dem Tode vorliegenden Körperlosigkeit nahe gekommen sein? Oder ist er in diesem Zustand sogar stets verhaftet?

Leidet er deshalb, weil man ihn darauf niemals vorbereitet hat? Weil nichts an diesem Phänomen unseren Vorstellungen von Dasein entspricht?

In ihrem 2000 erschienenden Buch "The Phoenix Lights“ warf die Autorin und Phoenix-Lights-Zeugin Dr. Lynne D. Kitei die Frage bzgl. der Verbindung zwischen Nahtod- und UFO Erlebnissen auf und beschäftigte sich u.a. mit Near-Death-Experiences (NDE‘s, Nahtoderfahrungen) von Kindern, die manches mal auch Out-Of-Body-Erfahrungen (OBE‘s, Außerkörperliche Erfahrungen) beinhalteten.

Kitei selbst hatte im Alter von acht Jahren ein Nahtoderlebnis während einer Narkose und kann somit die tausendfach gemachten Aussagen vom Loslösen des 'Ich‘ vom eigenen Körper, einem Lichttunnel, Lichtwesen, usw. bestätigen.

Während eines solchen Erlebnisses ist Raum, Zeit und Körperlichkeit aufgehoben und man befindet sich in einem - manchen Drogenerfahrungen nicht unähnlichem - Zustand von Nichtphysikalität und ungeheurer, emotionaler Wachheit und grenzenlosen Wissen. Nach einem solchen Erlebnis, so die Autorin, haben die Betroffenen in der Regel eine völlig andere Auffassung davon, was wichtig ist im Leben.

Kiteis Erfahrungen und Gedanken zu ihrem eigenen Erlebnis - das wie sie sagt wohl auf einer anderen Realitätsebene stattfand und beinahe nicht mit Worten zu erklären ist - können im Prinzip nur als religiös bezeichnet werden. Vielleicht, so fragte sie, ist alles auf der Welt bereits beschlossen und es kommt nur auf unsere eigene Deutung an?

Ihr Nahtoderlebnisses, der Blick in die andere Welt, verlieh Kitei mit der Zeit ein Glücksgefühl und ein Gefühl des Vertauens in das Dasein. Genau an dem Tag, an dem sie sich mit dem lang vergessenen NDE aus ihrer Kindheit auseinandersetzte, hatte sie - nach 1995 - die zweite Sichtung über Phönix. Ein paar Monate vor der Phoenix Massensichtung beobachtete sie an diesem Tag drei riesige, orangefarbene Lichter am Himmel.

Welche Verbindung besteht zwischen allen paranormalen Erlebnissen, Nahtoderlebnissen und dem Tod? Könnte es sich um eine Verbindung handeln, die sich auf Bewusstseinsebene abspielt? Sind UFO- und Anderwelterlebnisse womöglich ein kurzes Totsein?

Ist die regelmäßige Involvierung in seltsame Phänomene ein ständiges "mit einem Fuß“ Totsein? Macht das Totsein die Zunahme des Bewusstseins bei lebenden Abdcutees aus? Sind die Wesen, die sich von uns nähren, dort, wo wir noch hinkommen?

Weiter, siehe:
Soul's System - Das Seelensystem - Teil 2
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1669

UPDATE

Wie am 4. Februar 2009 auf Spiegel Online berichtet wurde, haben Wissenschaftler jetzt an Mäusen nachgewiesen, dass Mütter nicht nur ihr Erbgut, sondern auch Spuren von Erfahrungen an Kinder vererben. Allerdings kann das keine GANZ neue Erkenntnis sein, da ich eine diesbezügliche - Epigenetik betreffende - Sendung bereits vor einiger Zeit im Fernsehen gesehen habe...

Die Epigenetik beschäftigt sich mit der epigenetischen Vererbung, d. h. der Weitergabe von Eigenschaften auf die Nachkommen, die nicht auf Abweichungen in der DNA-Sequenz zurück gehen, sondern auf eine vererbbare Änderung der Genregulation und Genexpression. Eng damit verknüpft sind physiologische Prozesse der Individualentwicklung von Organismen, die besonders in der Zwillingsforschung untersucht werden. In beiden Fällen geht es vornehmlich darum zu verstehen, wie Information über die Genregulation, die nicht in der DNA-Sequenz codiert ist, von einer Zell- oder Organismen-Generation in die nächste gelangt (wiki).

Wie auch immer: Die neuen Ergebnisse scheinen epigenetische Forschungsansätze zu bekräftigen und stehen damit im Widerspruch zu der bisherigen, klassischen Lehre der Genetik, denn wie man seit den neuesten Testergebnissen nun weiß, werden eben nicht nur die in der DNA festgelegten Informationen sondern auch gewisse Eigenschaften, die im Laufe eines Lebens durch Umwelteinflüsse entstehen, auf Kinder weitervererbt. Ähnliches konnte man bisher nur in der Tierwelt vermuten.

Die Wissenschaft sieht die neuen Resultate als Beleg dafür an, dass es außer der vom DNA Code abhängigen Erbinformationen noch weitere vererbbare Anteile gibt.

Langsam scheint man sich einer der von mir oben angedeuteten Vermutungen anzunähern, die da lautete:

"Wie in Abducteefällen, die mit einer gewissen Familienhäufung vorkommen, müsste man auch bei Seelentrips bzw. den geöffneten Türen von einer gewissen Vererbung ausgehen. Die Zusammenhänge zwischen sog. Alienentführungen und den oben beschriebenen sog. Seelenreisen sind vielfältig und wir haben es m.M. nach mit ein und demselben Phänomen zu tun, das offenbar auch an Nachkommen weitergegeben wird – daher die familiäre Häufung und auch die Weitergabe dieser Fähigkeiten z.B. innerhalb von Schamanenblutlinien.

Die Zeugung eines Menschen würde, so betrachtet, nicht nur auf einer Weitergabe der DNA sondern auch auf einer Weitergabe der Seele aufbauen. Die Idee der neu entstehenden, der frei herumfliegenden oder der wiedergeborenen Seelen könnte unzutreffend sein – vielmehr könnte Seele (inklusive ihrer Bänder zur Anderwelt) beliebig teilbar und weitervererbbar sein.

Corinna, 05.02.2009

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