MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : “ICH GEH MIT MEINER LATERNE..”
Erstellt am 04.11.2011 16:00:00 (4716 x gelesen)

..und meine Laterne mit mir:
Von Lampions, Himmelslaternen und St. Martin


Von Corinna

Die allgemeine Auffassung, dass Himmelslaternen nichts mit dem UFO Phänomen zu tun haben, teilen wir nicht:

Zwar werden die sog. “Chinalaternen” von Menschen in den Himmel geschickt, während UFOs einem "Unbekannten Phänomen" angehören, doch die Verbindungen liegen - wie wir aufzeigen werden - auf der Hand. Der Gebrauch von Papierlaternen hat seinen Ursprung in eben diesem unbekannten, "göttlich-dämonischen" Phänomen: Sowohl Laternenumzüge als auch Chinalaternen beruhen auf einem alten Glauben an Götter und Geister.

Laternenumzüge finden an verschiedenen Daten im Herbst statt und bedienen verschiedene, inzwischen neuzeitliche Motive. So gilt der am 11. November stattfindende Umzug vielerorts dem am 8. November 397 bei Tours, Frankreich, gestorbenen Heiligen Martin von Tours, - dem großherzigen Reiter, der einem Bettler half, - und wird auch gelegentlich mit einem Gedenken an Martin Luther (gest. 11.Nov.) verbunden. Früher begann mit diesem Tag das 40 Tage dauernde Weihnachtsfasten (Fasten = Zeit der Entbehrung, fällt unter Selbstkasteiung zum Gefallen der Götter, s. unten verlinkter Artikel "To Fall To Pie(r)ces").

Typisch für den Tag des Sankt Martin ist auch das Martinssingen (Sünnematten, Mattenherrn oder Matten, Mähren, u.a. Preisen des "Vogels" bei dem Kinder (manchmal maskiert) von Haus zu Haus ziehen, singen, rasseln, trommeln, und um Gaben bitten (vergl. Halloween). Wer nichts schenkt, dem wird ein Streich gespielt. Anlässlich des Martinstages wurden ebenfalls die Halloween-typischen Kürbislaternen mitgeführt.

Angeblich wurde der Martinstag vor dem 1.Weltkrieg nur in den Gebieten Deutschlands gefeiert, die zum alten Frankenreich der Merowinger und Karolinger gehörten, also Nordfrankreich und Belgien/Luxemburg, Elsass-Lothringen, Rheinland, Hessen, Kurpfalz, das nördlichste Württemberg und das bayerische Franken. Später soll er sich teilweise mit dem Nikolaustag vermischt haben. So finden dort am Sint Nicolaas (Sinterklaas) mancherorts auch Laternenumzüge statt.

Ob es zur Person des Martin handfeste, historische Daten gibt, ist mir nicht bekannt. Vielleicht löst er sich bei näherer Recherche in ein Phantom auf - an dessen Stelle ein unheiliges Wesen tritt, welches vor 5000 Jahren bereits in den Sternen von Babylon verewigt wurde und das "einen Schatten auf die unmittelbar bevorstehende Eopche der Menschheitsgeschichte werfen sollte“. Bei Sankt Martin, so in dem unten verlinkten Bericht von Dr. Werner Papke, nämlich handelt es sich um den babylonischen Heiligen Nimrod, den ersten Weltherrscher nach der Flut, den König von Babel, den Antichrist. Martin wurde erst von der römischen Kirche "verchristlicht“. Ähnliches geschah womöglich mit der heiligen Lucia, die weniger auf die Figur einer Heiligen zurückgehen dürfte (wie z.B. in Schweden alljährlich gefeiert), sondern auf die Oberdämonin Lilith.

Beim seit 1781 im September zu feiernden Lambertusfest (Käskenspiel) des westfälischen Münsterlandes werden die Kinder mit ihren Laternen auf die Straße gerufen. Es finden zu Ehren des Hl. Bischof Lambert dem Martinssingen vergleichbare Gesangsumzüge statt. Ursprünglich sollen Knechte und Mägde das fröhliche Fest anlässlich des Jahreszeitenwechsels gefeiert haben. Man hängte Lichterkränze auf und stellte Kerzen an die Straße. Angelehnt an alte Opferrituale - wie bei z.B. "Beltane", dem dänischen "Sankt Hans“ oder dem heutigen "US-Burning Man" Festival - s. BURNING MAN - (und diese Riten sind auch wahrer Hintergrund der Laternenfeste) - sammelt man bereits zwei Wochen vor dem Festtag Holz und Zweige, stellt hieraus Pyramiden hier und brennt diese nach dem Umzug dann ab. Diese Verbrennung steht stellvertretend für ein Brandopfer.

Das gleiche Ritual ist bisweilen auch noch beim Martinsumzug zu beobachten. Oft stecken die Kinder ihre Laternen am Ende des Umzugs in diese Pyramiden. Da die Laternen auch für Lebenslichter stehen, sieh man hier angedeutete Selbstopferungen. Sowohl Lambert als auch Martin mussten ihre Namen an ein altes, heidnisches Opfer-Ritual hergeben, was im Christentum geradezu als klassisch bezeichnet werden kann. So kommt es auch, dass kaum jemand mehr um die Hintergründe dieser dämonenverehrenden Feierlichkeiten weiß.

Im Schweizer Kanton Graubünden feiert man am 29. Dezember traditionell zur Wintersonnenwende das Lichterfest "Glümeras“, bei dem wohl kleine Lichterschiffchen aus Nussschalen oder Baumrinden gebastelt und in die Dorfbrunnen oder Bäche gelegt werden. Das in ihnen befindliche flüssiges Wachs wird an Dochten angezündet. Das Fest der schwimmenden Lampions entspricht vielen im asiatischen Raum stattfindenden Feiertagen.

Zum Spätherbst feiern die Hindus weltweit das religiöse Lichterfest "Diwali" (Lichterschwarm), dabei werden Fenster und Häuser mit Kerzen und Lichterketten geschmückt. Nach ihrem Glauben soll den Geistern der Verstorbenen mithilfe der Lichter entweder der Weg in den Himmel - oder der Weg zurück nach Hause - gewiesen werden.

Gleichzeitig wird der Sieg des Prinzengott Rama (das Gute) über den Dämonen Ravana (das Böse) gefeiert. Interessant ist, dass Rama klar der guten Seite zugeordnet wird. Sein Helfer im Kampf gegen Ravana war der Magier und Meister, Hanuman, der Affengott. Ihm sagt man die Kraft der Wirbelstürme und die Fähigkeit zu fliegen nach. Außerdem kann er jede erdenkliche Gestalt annehmen - und wird damit selbst zu einem Trickster. Auch das Fest Diwali weist wegen der Verbindung zu Toten und Geistern klare Parallelen zu Halloween auf (s.
HALLOWEEN - DAS TOR ZUR DUNKELHEIT)

"Boun Ok Phansa“ nennt man das traditionelle Lichterfest in Laos. Es wird zum Ende der Fasten- und Regenzeit im Oktober begangen. Schon Tage vorher wird alles mit Lampions geschmückt, so dass alles im Schein der Laternen leuchtet. Wie in der Schweiz werden mit Kerzen geschmückte Boote auf dem Fluss nach einer Lichterprozession zu Wasser gelassen. Hauptattraktion sind riesige, über und über mit Lichtern bestückte Drachen- oder Göttervogel-förmige Bambusboote (vergl. Thunderbird, Garuda, Mothman..geflügelte Wesen,
s. DIE THUNDERBIRD ENTFÜHRUNG)

Schon beim ersten Morgengrauen findet der große Almosengang "dag bat“ statt. Dabei treten Hunderte von Mönchen aus den Klöstern, reihen sich auf und präsentieren ihre Bettelschalen, als würden sie stellvertretend für ihre Götter (Dämonen) um Opfergaben bitten (auch hier wieder klare Verbindung zu allen Halloween-Komponenten.) Gläubige bieten ihre Opfer in Form von Speisen und Räucherstäbchen dar.

Das Fest markiert das Ende der "Phansa"-Zeit, welche vom Anfangstag "Khao Phansa" bis zum Ende "Ok Phansa" genau drei Monate dauert und im südostasiatischen Monsunklima in die Regenzeit fällt. Während dieser Zeit müssen Mönche in ihren Klöstern bleiben und Entbehrung praktizieren. Fasten und Entbehrungen zu Ehren irgendwelcher Götter fällt unter Selbstkasteiung, was immer als Opfer-Ersatzhandlung zu deuten ist ( s. TO FALL TO PIE(R)CES)

Dem "Boun Ok Phansa“ ganz ähnlich ist das thailändische Fest "Loy Krathong". Man bedankt sich zum Ende der Regenzeit bei der Göttin des Wassers, Mae Kongna, für Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Bewässern und Tränken der Tiere. Flüsse, Teiche und Kanäle verwandeln sich dabei in der Vollmondnacht des 12. Mondmonats in wahre Lichtergärten von explodierenden Farben. Tausend festlich gekleidete Thais versammeln sich bei Dunkelheit und stoßen lotosförmige, mit Räucherstäbchen, Speisen, Münzen, Fingernägeln, Haaren, Speisen und anderen Opfern bestückte Blätterschiffchen („Krathongs“) in die Gewässer (Haare und Fingernägel stehen hier als Ersatzmenschenopfer. Und Seelenersatz - s. auch DIE ZAHNFEE.

Von alters her zeigt man angesichts der Kraft der Flüsse und der Regenstürze Demut, will die Götter milde stimmen, und erbittet - als Gegenleistung für die der Wassergöttin gebrachten Opfer - Sicherheit und gute Reisernte (inwieweit der Tsunami als Mae Kongna's Strafe angesehen wird, ist mir nicht bekannt). In der Yi Peng Version des Festes werden übrigens Tausende von Heißluftballons zum Himmel gelassen.

Yi Peng(19s sek.):


Das leuchtende, drei Tage- und Nächte andauernde japanische Fest der Seelen, genannt "Oboen-Fest", präsentiert sich mit Feuern auf den Hügeln und Straßenlaternen in den Städten. Sie sollen den Seelen der Toten den Weg weisen. Seit der Tragödie von Hiroshima am 6. August 1945 erinnert man in Japan außerdem jedes Jahr mit einer solchen so genannten O-Bon-Zeremonie an die Toten. Kinder aus aller Welt basteln die Laternen, die auf dem Fluss ausgesetzt werden. Die Kerzenlichter sollen Symbole für die Seelen sein, die langsam in die Dämmerung treiben und schließlich versinken.

Zum Jahreswechsel bereitet China sich aufwendig vor. Traditionell werden die Häuser gereinigt, um die bösen Geister des Vorjahres zu vertreiben. Man setzt sich zusammen und betet für die Seelen der Verstorbenen. Um 23 Uhr wird das Neue Jahr durch Öffnen von Fenstern und Türen hereingelassen. Die ersten Feuerwerke werden gezündet und Räucherstäbchen abgebrannt. Etwa zwei Wochen nach dem Neujahrstag endet die Feier mit dem Laternenfest, dessen Ursprünge bis in die Han-Dynastie (206 v.Chr.-220 n.Chr.) zurück reichen. In einem großen Umzug werden Lichter und Lampions durch die Straßen getragen. Spektakulär sind die von Trommeln begleiteten Drachen- und Löwentänze. Die Tänzer erhalten Glücksbringer und kleine Gaben in den Straßen (Opfergaben an die mächtigen Wesen, vrgl. Halloween).

Verbunden ist das Chinesische Neujahr auch mit Ritualen für den alten, chinesischen Küchengott. Er verlässt sieben Tage vor dem Neujahrstag das Haus und kommt vier Tage nach dem Neujahrsfest wieder zurück. Bevor er geht, werden ihm süßer, klebriger Reis, Kuchen oder Puddings geopfert, um ihm den Mund zu verkleben, so dass er keine Gelegenheit hat, dem Himmlischen Gott, dem “Jadekaiser”, Schlechtes vom vergangenen Jahr zu berichten. Er kann nur das “Süße“ wiedergeben. Bei seiner Heimkehr werden ihm erneute Speiseopfer dargebracht.

Auch das im August (7. Chinesischer Monat, auch gen. Geistermonat) anstehende chinesische Geisterfest ist eine traditionelles Gelegenheit, den Göttern, Geistern und Seelen aus der Unterwelt zu opfern. Die nämlich erscheinen gem. dem chinesischen Glauben in Scharen, um verbrannte Geldscheine, Speiseopfer und auf Papierbooten ausgesetzten Seelen-Lichter (Laternen) in Empfang zu nehmen.

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Himmelslaterne Hamburg, Foto: Corinna

In Pingxi, Nordvietnam, werden kleine Heißluftballons aus Papier, deren Brennstoff wie ein Kerzenlicht leuchtet, in den Himmel geschickt. Die Himmelslaternen werden mit Wünschen beschriftet und sollen Glück bringen. Auch hier stellt das Licht das umgewandelte Opfer dar (die Süßigkeit für die Dämonen, oder ehemals das Menschenleben), die Wünsche markieren die erwartete Gegenleistung.

Die meisten Umzüge finden statt in oder kurz vor den sog. rauen Nächten (vergl. Perchtnächte), weswegen ein Zusammenhang zu einer Ausprägung des Ufo Phänomens besteht: Dem Wilden Heer - s. auch DER KRAMPUS sowie oben und unten verlinkten Artikel "Halloween", Auszug :

"Die Geschenke auf dem weihnachtlichen Gabentisch zur Perchtnacht (25. Dezember oder 6. Januar) waren einst den Dämonen vorbehalten, für sie musste auch der Tisch reichhaltig mit Speisen gedeckt werden, beim Essen durften sie nicht beobachtet werden (Percht = Mahr, Alb oder das 'Mahl der Feen', zieht auch als Wildes Heer und Wiedergänger mit großem Lärm umher). Nur wenn es der Percht(a) mit ihrem Gefolge gut erging, konnte man mit einem friedlichen Jahr und guter Ernte rechnen. Weihnachtsgeschenke an den Weihnachtsmann sind also lediglich stellvertretende Opfer an die Dämonen.“

Das weltweite Laternen-Geschleppe und in-den-Himmel-senden ist eine Handlung der Verehrung gegenüber den dämonischen Göttern und bösen Geistern, geprägt von Unterwürfigkeit, Opferbereitschaft und tiefer Religiosität - und hat sich offenbar wie alle anderen Überbleibsel von Opferritualen wie ein Zwang in menschliche Gene eingebrannt. Die Lichterfeste gehen ferner Hand in Hand mit Festen zur Wintersonnenwende z.B. der Wiccas. In Persien, Mesopotamien und Babylon feierte man diese Zeit ebenso, wie im antiken Rom, wo auf der Wintersonnenwende die Geburt des Mithras (Dies Natalis Invicti Solis) traf, dem unbesiegten Sonnengott. Das Fest "Dong Zhi“ markiert in China, Japan und Korea den Wechsel vom Yin in das Yang sowie die Rückkehr der Geister der Ahnen in die Familien. Letzteres wird auch in ukrainischen Bräuchen betont. Bei den Hopi und Zuni Indianern läutete die Wintersonnenwende die Zeit der Kachinas - der Götter- ein.

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Photograph by Toby Ord on 31 Oct 2003, http://en.wikipedia.org/wiki/File:Jack-o%27-Lantern_2003-10-31.jpg
[Foto: Jack O’Lantern (Jack mit der Laterne), der Mann, der gem. der ursprünglich irischen Sage seine Seele dem Teufel verkaufte, welche fortan als Glut in einer ausgehöhlte Rübe in der Finsternis umherirrt, IST das Halloween Symbol der ausgehöhlten Kürbislaterne in die eine bös‘ grinsende Fratze geschnitten ist]


ERGO:

Heidnischer Volksglaube entspricht, wie anhand des Laternenbeispiels zu sehen ist, auch weltlichem Glaube. Religion war einmal EINS, überall, bevor sich kulturabhängige und Völkerwanderungs-bedingte Strömungen entwickelten. Verschiedenartige Deutungen, Erlebnisse und gesellschaftliche Strukturen führten zu unterschiedlichen Namen für ein- und dasselbe Phänomen. Besonders aber die Wandlungsfähigkeit des Phänomens veranlasste die (genarrten) Menschen von der Existenz vielzähliger, göttlicher Mächte auszugehen.

Wenn Kinder auf Laternenumzügen marschieren, dann ist das wie ein Gang der symbolischen Selbstopferung. Durch das gemeinschaftliche Begehen der Lichter-Feste, die Prozessionen, das gemeinsame Beten und Marschieren, und das Vermischen des Opferrituals mit dem Abwehrzauber des Feuerwerks, entstehen große Emotionen, die wie Funken aus der Dunkelheit herausleuchten.

Wer "Chinalaternen“ gen Himmel schickt, übt ein uraltes Ritual aus und symbolisiert damit Dämonenverehrung, Unterwürfigkeit, und sendet - auch wenn es einem nicht bewusst ist - seine Seele (Lebenslicht) als (umgewandeltes Menschen-) Opfer an das Phänomen, um es milde zu stimmen.

Aufgeschriebene Wünsche begründen sich auf den uralten Brauch der Hoffnung auf einer der Opferung folgende Gegenleistung: Der Versuch auf einen solchen Handel wirkt beinahe wie eine anbiedernde Kumpelei; der Mensch meint zum einen, seine Opfer seien den Göttergaben gleichzusetzen (Nachahmungseffekt, gottesgleich sein zu wollen) und verfällt zum anderen praktisch in eine Art "Stockholm Syndrom“. Das Opfern beinhaltet außerdem einen Abwehrversuch, indem man dem Gott gibt, was er verlangt, bevor dieser seinen Zorn walten lässt und noch größere Schäden anrichtet.

Fast alle(!) Bräuche und Traditionen sowie religiöse Rituale basieren auf einem Mischmasch von Volksglauben und Dämonenkult. (Die Anerkennung von UFOs und ETs fallen ebenso darunter, denn SIE - die Trickster - binden den Ufofans einen Narren auf.) Wie auf dieser Seite immer wieder dargestellt, leben wir die Bräuche als selbstverständlichen Alltag und kaum einer weiß um dessen Herkunft.


Himmelslaternen sind zwar keine UFOs, es gibt sie aber überhaupt erst WEGEN eines Phänomens, dass sich u.a. auch als Lichtphänomen wie z.B. Feenlichter, UFOs, tanzende Vampirlichter usw. zeigt (gestaltenwandlerische Trickstereigenschaft). Wir können also feststellen, dass Himmelslaternen ein geeignetes und sogar sehr wichtiges Objekt für die Ufoforschung sind, wenn auch weniger aufgrund ihrer bloßen Existenz als viel mehr wegen der GRÜNDE für ihre Existenz.

Die bloße von Ufozweiflern geäußerte Feststellung z.B., dass Laternen keine UFOs, sondern eben Laternen sind, ist aus Forschersicht als völlig unzureichend zu bezeichnen. Es scheint, dass die Existenz von Papierlaternen (als IFOs) dankbar dazu benutzt wird, die skeptische Grundauffassung, es gäbe überhaupt keine UFOs, zu untermauern. Dabei ist dieser Versuch geradezu absurd, da ja die Existenz dieser Laternen insgesamt auf diesem Phänomen basiert, das u.a. für "echte“ UFOs verantwortlich ist. Man bezieht sich als Skeptiker also bei der rationalen Erklärung letztlich auf genau dasjenige Phänomen, das man ja möglichst logisch wegerklären möchte. Man benutzt also ein reales UFO-Phänomen, um eben dieses anzuzweifeln. Hier wird unsere eigene Unfähigkeit, aus dem Kreis der Absurditäten auszubrechen, gut sichtbar.

Auch das Anzweifeln der Existenz von Ufos mittels Physik kann letztlich die Tatsache, dass physikalische Gesetze selbst nur ein Phänomen sind, nicht ausräumen (s. DIE PHYSIK DES GLAUBENS). Das Anzweifeln eines Phänomens kann ausschließlich auf dem Hinzuziehen eines anderen Phänomens basieren. Damit wird das Anzweifeln selbst absurd und verwandelt sich in einen Bestandteil des Gesamtphänomens, bei dem der stetige Versuch der rationalen Erklärungen fast die Existenz eines Gesamtabsurdums untermauert. Die Zweifler scheinen das nicht zu bemerken.



Dass Himmelslaternen als UFOs wahrgenommen werden, ist ein witziger Umstand, und entspricht ganz dem Geschmack des unbekannten Phänomens, das das Absurde liebt - wenn es sich als Phantom Sozialarbeiter, Phantom Helikopter, Man in Black, Phantom Fotograf, Phantom Riesenaffe oder sonstwas unter die bereits bestehenden - unserer Realität angehörenden - Dinge mischt. Es ist beabsichtigter Teil der Tarnung und des Spieles, das es spielt. Und wer weiß, ob es nicht unter all den, allzu leicht als Himmlslaternen identifizierten, Objekten nicht auch das eine oder andere echte UFO gibt, als gauklerisch-grinsende Antwort auf all unser Bemühen sozusagen? „rabimmel, rabammel, rabumm“

Corinna, 16. Sept 2008

Gib ein Stück deiner Seele:
www.elichter.de/

Info's:


Bücher zum Thema Menschenopfer
Verschiedene Internetseiten, wie z.B. Wikipedia
www.bibelcenter.de/bibliothek/papke/martinp.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Papke_(Historiker)
sowie Quellen, die für bereits bestehende Artikel bereits recherchiert wurden
Artikel
Halloween: Das Tor zur Dunkelheit
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1193
Burning Man
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=905
Dämonische Feste
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=418
To fall To Pie®ces
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1619
Die Zahnfee
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1627
Die Physik des Glaubens
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1379
Die Thunderbird Entführung und der Mothman-Clan
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=870
Der Krampus
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1308
Weihnachtsmann und Nikolaus
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=194
usw. usw.

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