MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : DIE THUNDERBIRD ENTFÜHRUNG
Erstellt am 29.07.2007 00:24:40 (7029 x gelesen)

...und der Mothman-Clan

von Corinna

Vor 30 Jahren, am 25. Juli 1977, spielte der 10jährige Marlon Lowe auf einem Feld in der Nähe von Lawndale, Logan County, Illinois, USA...

..als zwei enorme Vögel über ihm auftauchten. Einer der beiden schoss nach unten, griff nach dem Jungen und trug ihn ein paar Meter mit sich, bevor er ihn wieder fallen ließ (möglicherweise weil die Mutter des Jungen so laut schrie?).

Sieben Zeugen hatten den Vorfall beobachtet und alle beschrieben zwei riesige, kohlrabenschwarze Vögel, mit langen, weiß geringelten Hälsen, langen, gebogenen Schnäbeln und einer Flügelspannweite von über drei Metern (!).

Jerry Coleman war damals der erste, der die Zeugen Marlon, Ruth und Jake Lowe zweimal in 1977 - u.a. gleich nach dem Vorfall - befragt hatte. In 1979 wurden sie erneut interviewt. Das beste Material über den Fall findet sich in folgenden, englischsprachigen, Büchern:

(1) Creatures of the Other Edge (NY: Anomalist Books, 2006)
(2) Mysterious America (NY: Paraview Pocket - Simon and Schuster, 2007)
(3-4) Strange Highways (Alton, IL: Whitechapel, 2003) und More Strange Highways (Alton, IL: Whitechapel, 2006)
(5) Thunderbirds: America’s Living Legends of Giant Birds (NY: Paraview, 2004). Mark A. Offenbar hat es in 1977 mehrere Riesenvögelsichtungen in Illinois - und überall im Mittleren Westen der USA - gegeben
(6) “The 1977 Lawndale, Illinois Thunderbird Case” (2007). Jerry D. Coleman

Wie steht es überhaupt mit Riesenvogel-Sichtungen?

Von Anfang an verglich man den Lawndale Thunderbird mit dem Andean Condor, einer Spezies, die weiß geringelte Federn am Hals aufweist. Wegen der Größe der gesichteten Vögel und der langen Geschichte von Thunderbird-Sichtungen, gab es auch Überlegungen, ob es eine unbekannte, überlebende Ur-Art geben würde.

Wikipedia:
“Die Donnervögel (Dromornithidae) waren riesige flugunfähige(!) Vögel aus Australien und Tasmanien. Sie sind die einzige Familie der Ordnung Dromornithiformes, welche systematisch den Gänsevögeln (Anseriformes) nahesteht. Sie sind auch unter dem Namen Riesen-Emus bekannt. Die Aborigines nannten sie Mihirung. Die ältesten Funde sind ca. 20 Millionen Jahre alt.
Dromornis australis und der Stirton-Donnervogel (Dromornis stirtoni) wurden über eine halbe Tonne schwer und 3 Meter hoch. Genyornis Newtoni lebte noch im Pleistozän, war den Aborigines bekannt. Knochenfunde in menschlichen Siedlungen zeigen das er gejagt wurde. Er starb vor ca. 26.000 Jahren aus.”


Phorusrhacids “Terror Birds” waren riesige, fleischfressende Vögel und die dominante Raubtiergattung in Südamerika, vor etwa 62 bis 2 Millionen Jahren. Sie waren etwa ein bis drei Meter groß. Ihre Flügel konnten wie Arme ausgestreckt und dann zum “Hacken” benutzt werden. Beim “Titanis Walleri“, z.B. handelte es sich ebenfalls eine der größeren Vogel Arten, man kennt ihn aus Nord Amerika. Seine Vorfahren wurden bisher nicht gefunden.

Der Ausdruck THUNDERBIRD (Donnervogel) beschreibt außerdem eine große Vogelartige Kreatur der amerikanisch Indianischen Mythologie und Folklore. Eine kleine Zahl Forscher schreibt ihnen echsenartige Gesichtszüge wie bei dem Pterosaurus oder dem Pteranodon zu. Da man nicht davon ausgehen kann, dass diese Ur-Vögel irgendwo heimlich “überlebt” haben, werden Thunderbirds vorwiegend als religiös mythologische Wesen betrachtet.

Aus Berichten der letzten 200 Jahre weiß man, dass es immer wieder - und relativ häufig - zu Sichtungen von solchen, insbesondere in indianischer Mythologie verhafteten, Riesenvögeln kommt. So gab es in den 60’er und 70’er Jahren etwa Berichte von fliegenden Kreaturen von der Größe eines Sportflugzeugs sowie von Fußabdrücken in den nordwestlichen Bundesstaaten Idaho, Utah und Washington, USA.

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Um ein paar weitere Beispiele zu nennen, kommen wir zunächst zu einer Geschichte aus dem Jahre 1890, die besagt, dass zwei Cowboys aus Arizona eine gigantische, vogelartige Kreatur getötet haben sollen. Diese soll weiche Haut, federlose Flügel wie eine Fledermaus und ein Alligatorengesicht besessen haben, was alles in allem einigermaßen dem Aussehen eines Pterodactyl entspricht.

In Les Corts, Spanien, z.B. entdeckte der Mathematikprofessor Claudio Ametller Font eine dunkle, riesige, vogelartige Kreatur, als er bei der Suche nach dem Ursprung komischer Geräusche aus dem Fenster sah.

Das Monster war 10-15m lang. In derselben Nacht beobachtete Pere Carbo eine ähnliche, etwa 5m breite Kreatur, die mit ihrem lauten zirpenartigen Geschnatter die ganze Nachbarschaft geweckt haben soll.

Anfang April 1995 bezeugte ein Polizeibeamter aus Saltos Cabra, Orocovis, Puerto Rico, in der Nacht einen fliegenden Riesenvogel mit langem Hals beobachtet zu haben. Anstelle eines Schnabels schien das Tier eine Schnauze zu besitzen. Seine Flügel waren „nackt“.

Ähnlich absurd klingt die Beschreibung von Maria Bones und ihrer Schwester, die ebenfalls im April 1995 eine seltsame Beobachtung machten: Bei ihrem abendlichen Spaziergang in einem Park in Fort Lauderdale, Florida stießen sie auf eine ca 1,20m kleine Kreatur mit langem Hals, die einer anderen Kreatur in unglaublicher Geschwindigkeit nachzujagen schien. Dann lief das Wesen hinter einen Baum und begann Maria mit Geräuschen zu „attackieren“. Das Gesicht des Wesens erinnerte an einen Vogel, die schwarzen Augen an ein Reptil - aber von hinten sah das Wesen wie ein Kind aus. Es verschwand bald darauf in den Büschen.

23. April 1995, Puerto Rico: Reynaldo Ortega, Einwohner aus Naranjito, machte eine Kontrollrunde auf seinem Land, da es in letzter Zeit häufiger zu mysteriösen Tierverstümmelungen gekommen war. Besonders nach den Hühnern wollte er sehen. Dabei entdeckte er ein großes, vogelartiges Biest auf seinem Dach. Es besaß Flügel, wie ein Adler, und stechende, rote Augen. Anstelle eines Schnabels besaß es ein wolfsartiges Maul und sah damit dem aus der Mythologie bekannten „Griffin“ ähnlich.

In Massachusettes, USA spielte sich im am frühen Morgen im Sept./ Oktober 1995 eine andere, unheimliche Begegnung ab: Auf dem Weg zur Arbeit geriet ein Zeuge auf einen leicht abschüssigen Straßenabschnitt, als er befürchtete, dass ein Drachenflieger in seinen Wagen krachen würde. Er stoppte den Wagen, um sodann feststellen zu müssen, dass es sich keinesfalls um einen Drachenflieger sondern um einen gigantischen Adler mit straßenbreiter Flügelspannweite von etwa 6,50m handelte.

Die Körpergröße des Monstervogels entsprach der eines erwachsenen Mannes. Majestätisch tapste die Kreatur herum, hob dann ab. Der Zeuge meint, einen 'Argentavis Magnificens' gesehen zu haben - einen geierähnlichen Ur-Vogel, der vor 5 bis 8 Millionen Jahren in Südamerika beheimatet war. Es handelte sich nach derzeitiger Kenntnis um den größten flugfähigen Vogel, der je gelebt hat!

Die Mitglieder der astronomischen Gesellschaft von Saragossa, Spanien sahen in der Nacht des 14. Dezember 1995 eine gigantische Vogelkreatur, die mit Federn und Schuppen bedeckt war. Sie schien die Flügel nicht zu schlagen, sondern leise in der Gegend herumzugleiten, bis sie in der Ferne verblasste.

Auch UFOs scheinen zuweilen einem Vogel zu huldigen: Am späten Abend des 13. Oktober 1999 waren ein Vater und sein Sohn auf Moorhuhnjagd als sie ein bizarres, 30cm über dem Boden schwebendes Gerät beobachteten. Es war geformt wie eine Tonne und besaß grelle rote und grüne Blinklichter. Eine Tür öffnete sich und ein gelb gekleidetes Wesen stieg aus, das Lichtstrahlen auf die Zeugen „warf“. Beiden Zeugen fiel eine Art Hahnenartiges Vogelsymbol am Schiff auf. Erst nach etwa einer Stunde schloss sich die Tür und das strange Objekt erhob sich mit lautem Getöse in die Lüfte.

Carlos David Vargas Montalvo, Angestellter an einer Rinderfarm an der Universität von Lajas, Puerto Rico, war um 5.30 Uhr des 14. Januar 1998 unterwegs, um die Tiere zu füttern, als ihm auffiel, dass eine der Kühe nicht wie üblich „angetreten“ war, sondern bewegungslos auf dem hinteren Feld liegengeblieben war. Auf Rufen und Locken reagierte sie nicht. Also begab er sich dorthin, um sicherzugehen, dass das Tier nicht verletzt oder krank war. Kurz bevor er das Tier erreicht hatte, begann die Kuh sich am Boden zu winden, und zwei große, weiße Flügel auszustrecken. Erst jetzt realisierte Carlos, dass es sich nicht um eine Kuh sondern eine bizarr aussehende, weiße, geflügelte Kreatur handelte. Das Wesen hob mit ein paar Flügelschlägen ab und verschwand in einer nahegelegenen Lagune.

Auch in Russland werden Vogelwesen beobachtet. Vier Männer aus der russischen Arkhangelsk Region sahen eines an einem Abend im Sommer 1998. Sie fuhren eine Straße entlang, als sie in der Dämmerung - etwa 15-20m vor sich - eine seltsame, Riesenvogelartige Kreatur bemerkten, die über die Straße rannte. Sie besaß etwa 1m lange Beine, einen relativ kleinen Körper, dunkle Federn und erinnerte die Zeugen an einen Straußen. Später fand einer der Zeugen das gesehene Tier in einem Buch wieder: Es war ein ausgestorbene Dinosaurierart.

In 2002 berichtete auch CNN über mehrere Sichtungen von strangen, übernatürlich großen Vögeln über Alaska. Die Augenzeugen schätzten die Flügelspannweite auf beinahe viereinhalb Meter.

Delfino Garcia Zarate war als Sicherheitsmann an einer technischen Schule in Veracruz, Mexiko, angestellt. Ende Januar 2003 machte er gerade seine ‚Runde‘, als er unheimliche Töne vernahm, die an das schnelle Flügelschlagen eines Vogels denken ließen. Er sah sich um und zu seinem Schrecken entdeckte er einen behaarten 'Mann' mit zwei riesigen, dunklen Flügeln. Zarate rannte ins Schulgebäude und blieb dort bis zum Morgen.

Etwa zur gleichen Zeit hatte eine Dame aus Unidad Puerta Grande sich auf ihrer Terrasse aufgehalten, und sah ebenfalls ein haariges, menschenähnliches Wesen mit Flügeln, das über sie hinweg flatterte. Zwei andere Zeugen aus Cocolapam hatten diese Kreatur ebenfalls bemerkt: Sie reparierten die TV Antenne auf dem Dach ihres Hauses, als ein grau behaartes Flügelwesen in einiger Entfernung durch die Luft glitt.

Gegen 3.00 Uhr morgens wurde die Kreatur erneut gesichtet. Eine Frau aus Cerro De Escamela konnte aus ihrem Badezimmerfenster sehen, wie eine riesige, geflügelte, dunkle Figur, die auf sie prähistorisch wirkte, langsam in der Gegend herumflog. Aus
Cerro del Borrego waren weitere Sichtungen gemeldet worden.

Der 3. Februar 2003 wurde für den 70jährigen Puertoricaner Domingo Ramos ein unvergessener Tag: Lautes Gezeter und Aufruhr aus seinen Kaninchenställen hatten ihn alarmiert. Aus dem Fenster beobachtete er dann ein Vogelwesen mit langen Flügeln und riesigen, vorstehenden Augen, das offenbar damit beschäftigt war, den Tieren das Blut auszusaugen. Danach griff es eine Ziege an, die es schwach und verletzt liegen ließ. Ramos schrie und die Kreatur hob ab und flog davon. Ramos sagte der Polizei später, das Monster habe menschliche Gesichtszüge besessen.

Ein Autofahrer aus Washington County, Pennsylvania befand sich am 2. Februar 2005 an einer Toll-Box (in den USA übliche Stellen, an denen eine Straßen-Gebühr entrichtet werden muss), als etwas großes, schwarzes, am Himmel, seine Aufmerksamkeit erregte: Ein Vogel in der Größe eines kleinen Flugzeug kreiste über ihm.

Kuala Terengganu, Malaysia: Am 2. April 2005 konnten mehrere Anwohner aus verschiedenen Gegenden gegen 20.00 Uhr eine riesige, vogelähnliche, weiße Gestalt beobachten, die am Himmel ‚herumlungerte‘. Strange: An der Oberseite des Halses befand sich nach Aussagen mancher Zeugen ein weißes Licht. Weniger als 4km entfernt hatte ein Mann etwa zwei Stunden später eine UFOsichtung gemeldet. Ein weiterer, weißer Riesenvogel soll am 18. Mai 2005 in einer Waldgegend in Washington County, Pennsylvania gesehen worden sein.

Aus Recreo, Viña del Mar, Chile stammt die Meldung vom 1. Juni 2007: Um 4.00 Uhr morgens war die gesamte betreffende Familie am schlafen, als ein ohrenbetäubender Lärm sie in ihrem Schlummer unterbrach: Es klang, als sei ein Tier auf dem Dach gelandet und würde nun kraftvoll darauf herumlaufen. Man vernahm Flügelschlagen, schnelle, schwere Schritte und donnerartige Geräusche (tunder). Ähnliches, sagten sie, sei bereits vor ein paar Jahren passiert. Damals hätten draußen die Hühner verrückt gespielt, beruhigten sich offenbar eines nach dem anderen. Später stellte die Familie fest, dass sieben von zehn Hühnern tot waren. Am Ende des Grundstücks konnten sie einen etwa 1m großer Vogel sehen, der ziegenartige Fußabdrücke hinterließ.

Riesenvögel, UFOs, Tierverstümmelungen...besteht ein Zusammenhang, ähnlich wie wir es bereits von einer anderen oft als überlebende Rasse angesehenen Kreatur berichtet haben: Dem Bigfoot?
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Der Begriff Thunderbird beschreibt - wie oben erwähnt - in der indianischen Mythologie einen gewaltigen Vogel. In der Sprache der Lakota heißt dieses als Fabelwesen bewertete Halbtier „Wakinyan“, was soviel bedeutet wie „Heilige Schwingen“. Die Spannweite seiner Flügel soll die doppelte Länge eines Kanus betragen. Das Geräusch seines Flügelschlages ist wie Donner, das Blitzen seiner Augen ist wie Lichter. Für die von ihm ausgesandten Blitze sind die Schlangen verantwortlich, die er mit sich trägt. In Masken und an Totempfählen wird der zorngeladene, intelligente und mächtige Vogelgott dargestellt.

In den Mythen der Ureinwohner an der amerikanischen Pazifikküste lebt der Donnervogel auf dem Gipfel eines Berges und wird als Götterbote und Diener des großen Geistes angesehen.

Die kanadischen Ureinwohner erzählen von einer Gattung Donnervogel, deren Angehörige sich in Menschen verwandeln konnten, indem sie ihren Schnabel wie eine Maske abnahmen und aus ihrem Federkleid schlüpften. Es gibt Geschichten von Donnervögeln, die in menschliche Familien eingeheiratet haben, und Familien, die ihren Ursprung auf solche Ehen zurückführen. An der Nordspitze Vancouvers leben reinrassige, menschengestaltige Donnervogel-Clans, die wann immer man sie erzürnt, ihr Federkleid wieder anlegen und Rache üben können.

In Nordamerika ist es seit den Siedlertagen immer wieder zu Sichtungen von gewaltigen Flugtieren gekommen. Insbesondere in den nördlichen US-Bundesstaaten muss es wahre Sichtungswellen gegeben haben. Der einzige für die Sichtungen als verantwortlich in engere Auswahl geratene Vogel ähnlicher Größe ist der Kalifornische Kondor, der allerdings um 1977 nur in kleinsten Populationen existierte.

Einige Kryptozoologen, darunter auch Ivan T. Sanderson und Loren Coleman, meinen, dass sich die Indianerlegenden jedenfalls möglicherweise mit überlebenden Flugsauriern, wie etwa den Kongamato in Zentralafrika, erklären ließen. Es käme hier allerdings höchstens eine Verbindung mit den ausgestorbenen amerikanischen Teratornen, gewaltigen Verwandten der heutigen Neuweltgeier, in Frage, dessen Flügelspannweite mit bis zu 8 Metern(?) angegeben wurde.

Besonders wahrscheinlich seien diese Theorien aber nicht. Außerdem werden die Vogelwesen immer wieder unterschiedlich beschrieben, mit menschlichen Gesichtern, oder Hundeschnauzen usw. und üben mitunter bizarre, vogelunübliche Tätigkeiten aus.

Die nordamerikanischen Stämme der Hopi und der Navajo sprechen in ihren Mythen von den "Fliegenden Schlangen". Auch andere Indianervölker kennen den Thunderbird, den Donnervogel, der auch als eine Mischung aus Drache und Adler dargestellt wird. Die Sioux glaubten, dass Thunderbirds in früheren Zeiten drachenartige Reptilienmonster (die „Unktehila“- die Schlangenartigen) aufgefressen und ausgerottet hätten.
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Handelte es sich in dem oben beschriebenen Fall aus Lawndale um einen Vogel, oder um ein Vogelwesen? Um ein echtes Tier aus Fleisch und Blut, oder um ein nur kurzzeitig physikalisch erscheinendes Wesen, das dann wieder verschwindet - wie man es wie z.B. von dem Bigfoot, der ebenfalls an eine ausgestorbene Spezies denken lässt, von See-Ungeheuern oder UFOs kennt? Oder auch vom Mothman (Mottenmann) - dem geflügelten Mensch-Vogelmonster, dessen Ursprung und wahre Identität wohl im Verborgenen, möglicherweise im Dämonischen liegt? So wie bei dem oft mit Flügeln beschriebenen "Jinni" - einem Dämon des Islams?

Mothman (Mottenmann) nannte man die Mischkreatur, die 1966 bis 1967 ihr Unwesen in Point Pleasant, Virginia/ USA trieb. Das Buch "The Mothman Prophecies" von John A. Keel sollte nach seinem Wunsch zunächst "Das Jahr des Garuda" heißen. Damit wollte Keel auf den unheimlichen Zusammenhang mit ‘Garuda’ hinweisen, der altindischen u. allgemein-asiatischen (sowohl hinduistischen als auch buddhistischen) Legende eines mysteriösen, Schlangenfressenden und Gottesgleichen Riesenraubvogel/Mensch-Wesens mit übernatürlich intelligenten Fähigkeiten, dem König der Vögel.

Ist der schlangenfressende Garuda mit der indianischen Mythologie des drachenvertilgenden Thunderbirds gleichzusetzen? Tauchen dieselben geflügelten aber unterschiedlich bezeichneten Wesen in allen Kulturen auf? So wie der Bigfoot, der z.B. in Asien auch Yeti heißt? Handelt es sich demnach nicht nur um eine kulturell und entwicklungsbedingten Aberglauben sondern um eine völkerunabhängige Kreatur, die als Folge zu verschiedenen kulturbehafteten Deutungen führte?

Könnte es sich um ein bizarres, paranormales Wesen handeln, dass seit Menschengedenken überall auf Erden seine Spielchen trieb? Tiere verspeiste und Menschen erschreckte? Und es vor allem HEUTE noch tut?

"Striga" war die antike römische Bezeichnung für einen vogelgestaltigen Dämon, der Kinder raubt und verspeist. Besonders alte Frauen sollen in Strigen verwandelt worden sein. So entwickelte sich die Ansicht, bei ´"Striga, Strega, Strix (Eule)" handele es sich um eine dämonische Hexe, die sowíeso für Kinderraub veantwortllich ware.

Auch der Teufel wurde in den Anfängen der volkstümlichen Grafik als vogelartiges Untier mir Krallen, Schnabel und großen Flügeln ..und erst später - wahrscheinlich unter Einfluss des Gottes Pan - mit Bocksfüßen und Hörnern dargestellt.

Man denke da zB auch an Schweizerische, Osterreichische und Bayrische Sagen, in denen von Riesenadlern berichtet wird, die Kinder entführen, oder den Vogel Greif (s. zum Beispiel auf dem Greifswalder oder Rostocker Wappen, und vielen anderen...Link s. unten) . Der Vogel Greif ist riesig und stark, vermag einen Elefanten zu packen und hoch in die Luft zu tragen. Er lässt die Beute dann fallen, wo sie zertrümmert auf dem Boden liegenbleibt (Knochenbrüche verstümmelter Tiere?). Der Greif verspeist dann seine Beute.

Der Greif soll zwar das HInterteil eines Löwen besitzen, und wirkt irgendwie wie ein Drache - aber es gibt Gemeinsamkeiten mit den oben bschriebenen Kreaturen: Er besitzt Flügel, ist rieisig und mächtig, verschleppt seine Opfer um seine Blutrunst zu stillen. „Das geflügelte Ungeheuer“, wie Herodot den Vogel Greif nannte, taucht sowohl in der griechischen als auch persischen Dichtung auf. Aus dem orientalischen Märchenschatz von Tausendundeiner Nacht kennen wir den Vogel Rock (Roc), der vergleichbare Eigenschaften aufweist. Das Mittelalter glaubte an die Existenz des Greifen und beschrieb ihn in den Bestiarien.

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(Greifenstatue Washington)

Keel sah einen Zusammenhang zwischen dem unheimlichen, subtil spukenden und gefährlichen Mothman und dem Crash der Silver Bridge einerseits - und zwischen dem Riesenflügler und dem Garuda andererseits. Für Keel war Garuda, der übrigens u.a. das Nationalsymbol von Indonesien und Thailand darstellt, der Schlüssel zum Mothman Geheimnis. Vielleicht hätte er gar nicht so weit in die Ferne schweifen müssen:

Vielleicht war nämlich Mothmann die von den amerikanischen Ureinwohnern beschriebene und als THUNDERBIRD in die Geschichte eingegangene, mächtige Flügelkreatur.
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Auch die ägyptische Göttin Isis wird oft mit Flügeln dargestellt.

Isis ist die Frau, die viele Namen trägt. Sie ist Lilith... die Mutter der Dämonen, die weiße Frau, Maria, die Todesbotin Bawnshee [weil sie vielleicht selbst die Mörderin war?], .... oder auch der Lichtbringer „Luzifer“, der als der Alb (Elf, Lichtelf) sein Unwesen treibt.

Den meisten Geschichtlern und Forschern ist bewusst, dass der jetzigen und auch der einst von übermäßigem Frauenhass geprägten Gesellschaft eine ganz andere Kultur vorausging:

Am Anfang war da eine Göttin, Mutter Erde, die alles aus ihrem Schoß gebar. Eine Göttin, die weltweit unterschiedlich genannt wurde. Die gallische Epona, die römische Minerva, die ägyptische Isis, die babylonische Lilith, die Maisgöttin der Hopi...usw.

Aus ihr, der großen Göttin, ging alles Leben hervor, zu ihr schloss sich beim Tod der Kreis. Sie ist die mit den tausend Gesichtern, wandlungsfähig wie nichts anderes, mächtiger als das Leben selbst. Und sie war hungrig, ihre Kraft und Jugend, ihre Schönheit und Macht zu erhalten....

Lilith - oder welche Bezeichnung sie auch immer trägt - war nach alten hebräischen und babylonischen Volksglauben ein weibliches, kinderverschlingendes Monster mit Flügeln und Vogel-Klauenfüßen. Das Alpdrücken, für das ich die dämonischen, sogen. 'Alben' (Elfen) verantwortlich mache, und das besonders von sog. Abductees erfahren wird und zudem Krankheiten hervorruft, gibt es in allen Kulturen:

Man schätzt, dass 20-40% aller Menschen derartige Erfahrungen machen, - oft wird sich aber nicht erinnert, so dass es auch mehr sein können. Der Alb lässt sich so zurückführen auf die Göttin Lilith. Man kennt ihn ferner als Nikolaus, Knecht Ruprecht, Bi Ba Butzemann, Schwarzen Mann, den Teufel...usw. Vielleicht dient die Lilith als Sündenbock für den wahren Dämon im Hintergrund, den Ur-Gott, der in allen Religionen Gehorsam fordert.

Wer sie auch ist, oder für wen sie auch den Kopf hinhalten muss (vielleicht wegen ihrer Weiblichkeit): Die teuflische Lilith wird bei ihren Beutezügen begleitet von Lamien, vampirischen Wesen, die Alpdrücken verursachen, ebenfalls Kinder rauben und verschlingen und ihr Blut trinken.

Der Name "Lamie" soll entweder vom arabischen lahama, „zerfleischen” u. „zerreißen” stammen oder vom griechischen Wort für Rachen bzw. Kehle. In der Kabbala werden die Lamien den Sirenen gleichgesetzt, die sowohl als schwimmende Meerwesen oder fliegende Luftwesen auftreten und die Suchenden spirituell gefährden können.

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Lilith

So finden sich auch hier, über die Attribute der geflügelten Riesenwesen - wie schon so oft auf unserer Seite beschrieben - die Parallelen zu einer mehr dämonischen Welt aus Wesenheiten, die als Gestaltenwandler mit dem Menschen und seinen Vorstellungen spielen, seine Erwartungen in Bilder umsetzen und ihn zugleich an die Grenze seiner Erkennungsmöglichkeiten führen - während sie eigentlich seiner Lebenskraft und seines Blutes begieren, besonders das seiner Kindes.

Geflügelte Machtwesen, die wie Riesenvögel, Chupacabras, Dämonen und Götter usw. entweder mit Flügeln gesehen wurden, oder lediglich mit Flügeln dargestellt wurden, und die in allen Kulturen auftauchten, und dessen Eigenschaften nach Abzug unterschiedlicher Interpretationen offenbar stets auf die gleichen als „Götter“ bezeichneten Wesenheiten weisen..

..oder auf Götterboten...das bekannteste geflügelte Wesen sei hier nicht vergessen: der Engel.

Vielleicht handelt es sich bei dem RIESENVOGELPHÄNOMEN daher um eine im menschlichen Bewusstsein und seiner Geschichte verankerte zunächst von äußeren Erlebnissen entstandene mythisch-religiöse Vorstellung, die in gegenseitiger Wechselwirkung besonders innerhalb des UFO-, ALIEN- und MONSTERPHÄNOMENs zum Ausbruch kommt. Dem UFO Phänomen wohnt wohl alles Unmögliche inne. Jede Vorstellung erwacht zum Leben, wie jede Darstellung in neue Vorstellungen entführt.

Die Tatsache, dass das Unmögliche, in dem Moment, da es passiert, bereits Möglich geworden ist, und dass Phänomene uns regelmäßig in Gefilde außerhalb unseres baren Vorstellungsvermögens reißen, zeigt, auf widersprüchliche Weise, dass unsere Auffassung von “Unmöglich” und “Möglich” nicht stimmt und unsere eigenen Grenzen verantwortlich sind für die Nichterkenntnis.

Das Wort “Sehen“ stammt vom lateinischen “Sequi”: “to follow (folgen), mit den Augen (nach)folgen, begleiten, verfolgen gehorchen”. Nicht wer ‘sieht‘, kann ‘erkennen‘, sondern nur wer ‘kennt‘: Wer sieht, der folgt, - wer kennt, der macht die Regeln. Und wenn das PHÄNOMEN sich unseren Vorstellungen so gar nicht unterordnen will, dann sollten wir vielleicht unsere Vorstellungen dem Phänomen und seinen Regeln anpassen?

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Greif in Rostock

Quellen / Info’s:
Vogel Greif u. Wappen:
http://home.planet.nl/~artrako/Historie/Grijpvogels-DU.html
www.cryptomundo.com/cryptozoo-news/lawndale07/
www.ufoinfo.com
wikipedia.org und .de
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=371
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=638
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=363
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=815
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=170
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=795
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=638
Complete Guide of mysterious beings - John A. Keel
Verschiedene Dämonen Lexika
Verschiedene Internet Quellen
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