MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Ufos, Wesen & Co : KINDER und UFOs + update 2013
Erstellt am 28.11.2012 11:00:00 (3065 x gelesen)

Ich befasse mich seit längerer Zeit mit der Frage...

...wie man als Erziehungsberechtiger - insbesondere als UFO-Zeuge - die Erziehung der eigenen Kinder bzgl. aller paranormalen Fragen ausrichten sollte...

Dieses wird dann eine noch kniffligere Angelegenheit, wenn man selbst in das sogen. Besucher-Phänomen involviert ist oder wenn man sogar annehmen muss, dass das eigene Kind involviert sein könnte.

Vielleicht befinden sich ja sogar Psychologen unter Ihnen, oder Personen, die zu dieser Sache schon über eigene Erfahrungen berichten können.

Ich lese z.Zt. unter anderem ein Kinder-UFO-Buch, und weiß noch nicht, was ich davon halten soll....

Corinna, 24.11.2006

(Als Anhang zu einem meiner' Alb-ducted' Texte schrieb ich u.a. in 2007:

Kinder u. das Alienphänomen:

Ich suche immer noch nach interessanten - und möglichst praktizierten - Erziehungsmethoden und Ansichten drüber, wie man einem Kind das Phänomen nahe bringt. Und damit meine ich nicht die als "etwas ungeeignet“ zu betrachtende Boogey-Methode....Wer etwas dazu beitragen kann, bitte melden!

UPDATE 2013

Sechs Jahre sind vergangen, und die oben genannte Frage hat sich wohl für andere Leute (die vielleicht weder Kinder NOCH paranormale Erlebnisse haben, - und auch keine Kinder mit paranormalen Erlebnissen...?) zwischenzeitlich beantwortet: Als Zusammenarbeit der 'Ufo-Institutionen' gibt es auf http://www.ufo-information.de/index.php/hauptseite nun eine Kinderabteilung. Unter dem dortigen Motto (Zitat) "Ufos kinderleicht erklärt" und mit HIife einer Art blinden 'Tabaluga-Drachen' werden Kinder hier in eine wissenschaftliche - und grundlegend skeptisch ausgerichtete - Ufo-Welt eingeführt, die "kinderleicht" das erklärt, was eigentlich Niemand gesichert weiß.

Auf http://www.ufo-information.de/index.php/information heißt es: "Die für dieses Thema verwendeten Texte wurden unter Mithilfe eines halben Dutzend Schulpädagogen zusammengestellt und richtet sich an die Zielgruppe der Altersklassen 8-12 Jahre." Ich verstehe das so, dass, die Autoren ein paar Lehrer kennen, und nun schulische Lehrmethoden anwenden, um Ihre Meinung als 'Wissen' an Kinder weiterzugeben.

Abgesehen davon, dass kein konventioneller, selbsternannter "seriöser Hobby-Ufologe" die 'Ufos' jemals nachvollziehbar ERKLÄRT hat, halte ich diese Art des Versuches der Konditionierung von Kindern für eher befremdlich. Da die beiden - sich auf gen. Seite als (Zitat) "Ufo-Phänomen-Erforscher" bezeichnenden - Hauptautoren (Dennis Kirstein und Jochen Ickinger, beide, soweit ich es beurteilen kann, wohl Befürworter eines kritischen Diskurses: www.ufo-information.net/index. ... itraege/beitraege?start=4), Einfluss auf die gedankliche Entwicklung anderer Leute Kinder nehmen möchten, würde ich persönlich das zum Anlass nehmen, Ufo-Klüngelanten solcher Art in ihrer Gesamtheit als psychologisch auffällig zu bezeichnen: Wieso will man gerade Kinder in Sachen Ufos beeinflussen, - Menschen also, die sich selbst noch kein umfassendes Bild von der Welt, dem Leben, und seinem Sinn machen konnten -, wenn man selbst das Phänomen nicht verstanden hat? Auf mich (Mutter, Para- und Ufo-Zeugin) wirkt das wie der Versuch der Skeptiker-Szene, sich Skeptiker-Nachwuchs heranzuziehen.

Das allgemeine Bestreben der meisten deutschen "Ufo-Experten" (sie sind alle HOBBYFORSCHER), sich selbst in den Mittelpunkt der Forschung zu stellen, hat sich - wie man nach einigen Jahrzehnten wohl behaupten darf - nicht gerade als erfolgreiches Konzept erwiesen. Die eigentliche Ufoforschung ist hinter dem Ego der "Ufologen" verschwunden. Man hat zu Hintergrund und Herkunft von unbekannten Flugobjekten so gut wie NICHTS herausgefunden, jedenfalls nichts, was Irgendwem weitergeholfen hätte. In der Regel beschäftigt man (oder vielmehr fast immer 'Mann') sich mit der Identifzierung von Flugobjekten, also mit dem Bestimmen von IFOs (Identifizierte Fliegende Objekte), was eigentlich mit dem Rätsel von "echten Ufos" ohnehin nichts zu tun hat.

Wieviel Zeit hingegen hat man investiert, und was hat man nicht schon alles auf die Beine gestellt, um a) beachtet zu werden und b) vom Nichterfolg der eigenen Forschung abzulenken (hier könnte man jetzt das zeitaufwendige 'Verabschieden' von Uforegelwerken, Gesetzen und Präambeln anführen, das gegenseitge Interviewen, zahllose Vorträge, umständliches Clubgehabe und wichtiges Auftreten in den Medien usw). Die meiste Zeit verbringt 'Ufoforschermann' nach meinem Eindruck damit, der eigenen Herrlichkeit Profil zu verleihen - oder vielleicht mit dem Organisieren seiner Organisation: Wer ist Vorsitzender, Vizevorsitzender, Stellvertretender Vorsitzender, Stellvertretender Vizevorsitzender, Urlaubsvertretung vom Stellvertretenden Stellvertreter usw. Wir - die unbescholtenen Ufo-Doofis - erfahren von diesen wichtigen Entscheidungen durch den Pressesprecher, oder, wenn dieser 'mal verreist ist, wohl vom Vizepressespecher. Ich ertappe mich manchmal dabei, wie ich hoffe, dass diese Ufologen keine Kinder haben, die sich vielleicht irgendwann für ihre Väter schämen müssen.

Bei all dem oberwichtigen Selbstverwalten der harten Ufo-Männer in ihrer harten Ufowelt bleibt aber offenbar noch etwas Zeit übrig, die man der Seelenwäsche fremder Kinder widmen könnte. 'Man' findet, "dass bei diesem Thema eine rechtzeitige Aufklärung besonders wichtig" ist, (Zitat Roland Gerhardt (Cenap), s. http://scienceblogs.de/astrodicticum- ... fos-kinderleicht-erklart/ ). Bei soviel pädagogischer Prägungsabsicht richtet sich mir die Löwenmähne auf - denn vielmehr stellt sich mir die Frage, wie es denn um eine Aufklärung der Hobbyufologen selbst bestimmt ist (?), derjenigen, die sich jetzt aufgemacht haben,
Kindern eine Idee als Wahrheit zu verkaufen. Auf mich wirkt das wie eine Gehirnwäsche, die geeignet ist, einem unvoreingenommenen Menschen ein Stück Freiheit auf Entwicklung zu nehmen, in der Art, wie es frühzeitliche Prägung in Richtung einer bestimmten Religion ebenfalls tut.

Die konventionelle, konservative und engstirnig auf wissenschaftliche Gesichtspunkte gestützte, herkömmliche 'Ufologie' erfüllt die Aufgabe einer Ersatzreligion. Sie stellt Wissenschaftliches Denken über eigene Denkfähigkeit, so wie Religionen ihren Glauben über das Denken stellen. Zumindest lässt sie aber immerhin grundsätzlich die Möglichkeit von "echten" Ufos zu. Im herkömmlichen Ufo-Skeptizismus hingegen wird die einzige, wissenschaftlich mögliche Theorie (diejenige, bei der Ufos ausserirdische Flugobjekte sind) aus ebenfalls wissenschatftlichen Erwägungen angezweifelt. (s. hierzu z.B. Alienologie und Der Himmel weint Ufos ). Eine Alternative kommt irgendwie nicht vor: Ein tragischer Irrtum.

(Weitere Lesetipps: Der Gestank der Aliens, Das zerteilte Leben, Die Physik des Glaubens, Die Physik des Glaubens -2-, Ist Wissenschaft bloß Religion? )

In 'Alienologie' schrieb ich vor 5 Jahren:
"Und damit befinden wir uns in einer weiteren Verwirrung. Beeinflussen das Phänomen und wir uns gegenseitig ? Hat der Mensch das Phänomen geschaffen? Oder sind wir ‘eins’ - die Lebenden und die Toten? Denn auch Erlebnisse während Nahtoderfahrungen weisen auf gewisse Ähnlichkeiten mit [paranormalen- und] UFO Erlebnissen hin und könnten andeuten, dass die Grenze zwischen dem Diesseits und dem Jenseits womöglich gar nicht so verläuft, wie wir uns das vorstellen...Das Phänomen, wer auch dahintersteckt, leistet stets ganze Arbeit. In jedem Paket, das es uns zuwirft, befindet sich ein Rätsel.

Wie in einer übersinnlich angelegten Quizshow gestaltet sich das Leben derjenigen, die an ET’s glauben, oder damit in Berührung kamen -, derjenigen, die versuchen, das Phänomen zu erklären und derjenigen, die das Phänomen wegerklären wollen. Zwei der Gruppen sind bereits [...] zurückgefallen: Die Verfechter der klassischen ET Theorie, und die Zweifler, die das Vorhandensein des ganzen Phänomens abstreiten. Die der ersteren Gruppe zugehörigen, haben die [in diesem Text umschriebenen] Umstände übersehen und befinden sich bereits in religionsähnlich verwirrten Gefilden, wobei sie sich bizarrerweise auf wissenschaftliche Erklärungsmodelle berufen. Die Personen der zweiten Gruppe befinden sich m.M. nach eventuell in Gefahr. Zum einen bestreiten sie eine vorhandene und machthungrige Intelligenz, was fast einer Gotteslästerung gleichkommt (..und was Gott mit seinem Zorn anrichtet, wissen wir ja ). Zum anderen entledigten sie sich durch ihre “Taten” und Aussagen bereits aller Möglichkeiten auch nur annäherungsweise etwas vom Geheimnis und Wunder des Lebens zu erhaschen. Ein solcher Zustand ist nicht wachstumsfähig, nicht ausbaufähig, und kann nur als Stillstand bezeichnet werden." (Zitat Ende)

Sie (die herkömmliche, skeptische 'Ufologie') löst die Fragen der gesamten Menschheit - und ihr altes Wissen - in Voreingenommenheit auf. Ist man in Ufo-Skeptiker Kreisen bereits so verzeifelt, dass man die eigene Unwissenheit nun auf die Kinder anderer übertragen muss?

Auf der oben gen. "Ufo-Kinderseite" heisst es (Zitat):
"Merke Dir also: Ein Ufo, also ein unidentifiziertes fliegendes Objekt, ist es für die Person, die es sieht, nur deshalb, weil sie im Moment der Sichtung nicht erkennen kann, was es wirklich ist. Um das herauszufinden, gibt es Ufo-Forscher." (Zitat Ende - www.ufo-information.de/index.p ... fos-kinderleicht-ufo-spur ). Ein wahrer Zeuge eines paranormalen Phänomens würde so etwas niemals SO von sich geben. Zwar ist die obige Aussage 'grundsätzlich' richtig - im Zusammenhang mit der auf der Kinderseite hergestellten Verbindung zwischen Ufos und dem Weltall jedoch, wird eine völlig falsche Fragestellung auf den Weg gebracht. Das Rätsel von Ufos (bzw. ihrer vermeintlichen Insassen) wird ausschließlich auf astronomische Gegebenheiten und die (fragliche) Möglichkeit von außerirdischen Besuchern ausgerichtet, bzw. Irrtümern, die dieses fälschlich annehmen lassen. Verbindungen des Ufo-Phänomens (als kleiner Teilbereich eines größeren Phänomens) zu Religion & Naturreligion, Psychologie, Philosophie, Schamanismus, Mythologie, Etymologie usw. sind bis zu den Hobby-Ufoexperten offenbar noch nicht vorgedrungen. Daher sind sie - was mich angeht - außerstande eine kompetente Ufoforschung für Kinder (und auch sonst Jedermann) zu betreiben. Ich finde es geradezu schändlich, sich öffentlich mit Unwissen an Kinder zu wenden (bzw. an Eltern, Lehrer, Kinderbuchverlage und Kindersendungen, s. u.a.: http://www.ufo-information.de/index.php/information ) und eine Wissenschaftlichkeit vorzugaukeln, die schlicht nicht vorhanden ist.

Kindern, die Ufos gesehen haben (was meines Wissens nach bei unter 12 Jährigen sehr selten vorkommt) wird gem. Kinderseite u.a. geraten: "Rede mit Deinen Eltern darüber und bitte Sie, dass sie mit uns Kontakt aufnehmen." (Zitat s. www.ufo-information.de/index.php/ufo-gesehen ). Diejenigen Eltern, die selbst paranormale Erlebnisse und Ufosichtungen hatten, werden den Kontakt zu skeptischen Hobby-Ufologen nicht gerade suchen... daher ist dieser Aufruf insbesondere für diejenigen Eltern relevant, für die die Ufothematik neu ist. Und auch nur solche Personen kann die skeptische Ufoforschung wirklich erreichen.

Ich habe schon oft beklagt, dass Eltern viel zu wenig zuhören, wenn Kindern ihnen ihre paranormalen Erlebnisse schildern. Dabei handelt es sich allerdings weniger um Ufosichtungen, sondern vielmehr um (kindgerecht verpackte) Erlebnisse, wie insbesondere vielgestaltige 'bedroom visitors" (Schlafzimmerbesucher), unsichtbare Freunde usw.

Traurigerweise wird die öffentlich bekannte 'Ufoforschung' beherrscht von einer Szene, dessen Gehirntätigkeit sich offenbar an den Grenzen einer solchen Aussage (s.o.: "Merke dir also...etc bla bla") erschöpft, und die daher - weil sie es nicht besser weiß? oder kann? - das tief-lebensphilosophische, und paranormal-religiöse Rätsel von Ufo's mit den Mittel der abgestumpften, modernen Gesellschaft zu töten versucht. Das Vorgehen, wichtige Teilbereiche des Lebens auszuräumen, birgt viele Gefahren, nicht zuletzt die, aus Versehen eigene Gehirnzellen mit-abzutöten. Manchmal denke ich leicht gegruselt, dass dieser Vorgang bereits in vollem Gange ist...

Kinder, Ufos und Phantome

Das Wort PHANTOM (phainomenon, phantasma etc.) beschreibt eine Erscheinung, einen Geist, ein (wortverwandtes) 'Phänomen'. Diese 'sichtbar gewordene' (= phaniein, phainesthai) Erscheinung bzw. virtuelle Gestalt - die meistens auffallend glänzt oder hell leuchtet (idg. Wurzel bha/bhö, pha/phö = fa/fö = glänzen, leuchten, scheinen) - war Grundlage für verschiedene Deutungen und entsprechende Glaubensentwicklungen. Es gab sie schon immer, diese übermenschlichen Erscheinungen, und sie werden u.a. ausgedrückt in eben diesem Wort 'Phantom' ("Fa-ntom": Wind- bzw. Feenwesen: vgl. Vodoo, Wodan, Vatati, Vater, Fee, Vimana etc.wie von mir häufig beschrieben.)

Das Phantom bedient sich beim 'Erscheinen' offenbar verschiedener Stärkegrade: Vom durchsichtbaren Hauch eines engelgleichen Geistes - über den in der Ferne vorbeilaufenden, altertümlich gekleideten Beobachter, - den zu Pestzeiten auf dem Feld lungernden 'men in black', oder den stummen Bedroom-Visitor - bis hin zu den 'handfesten' Figuren, die z.B. als Clowns Kinder am Arm packen: Phantome wurden nie geboren, und werden nie sterben, sie sind nicht wie wir, auch wenn sie manches Mal so ähnlich aussehen - sie erscheinen einfach, und verschwinden wieder. Dieser Umstand wurde in dem Wort 'Phantom' bestens verpackt und - wie man es auch dreht und wendet: Phantome bilden, zusammen mit Sprache, die Grundlage unserer Kultur.

Leider gesellte sich den Bedeutungen von 'Phantom' irgendwann - vermutlich mit Fortschreiten der modernen Wissenschaften - ein neuer Begriff: Trugbild (-> Phantasie). Die bis dahin religiös zu deutende, 'echte' Erscheinung wurde damit auf eine Einbildung (bestenfalls 'Vorstellungskraft') zurückgestuft. Ein Gespenst (Phantom, frz. fantome), wurde zum (wörtlich) 'Hirn-Gespinst'. Dem Kind, das eine echte Erscheinung hat, wird viel Phantasie unterstellt (die es eigentlich beim Wahrnehmen einer Erscheinung tatsächlich besitzt, jedoch bedeutet 'Phantasie'/Fantasie mittlerweile, sich viel Buntes einbilden zu können, NICHT etwas WIRKLICH zu sehen).

['Anm.: Gespenst' - übrigens - hat seine Wurzeln, anders als 'Geist', im Ausdruck spanen/spannen f. 'locken, verlocken, reizen' (vgl. 'kispanst' = Eingebung). In der Bezeichnung 'Hirngespinst' wird verdeutlicht, dass das 'Gesehene' seinen Ursprung im Innern des Betreffenden hat: In seinem Gehirn (obwohl es klar um 'Einflüsterung geht!) - während das als Synonym angegebene Wort 'Phantom' deutlich ausdrückt, dass etwas AUSSERHALB des Betreffenden geschieht.]

Dem Skeptiker, der offenbar nichts weiß über kulturelle Entwicklungen und Bedeutung der Sprache in der Ufologie, kommt dieses gerade recht. Er sagt eigentlich, dass es sich bei Erscheinungen aller Art um nichts anderes handelt, als um Trugbilder, als Einbildung oder Fehldeutung. Denn wenn es - im Falle eines Ufos - kein Trugbild war, dann bliebe nur die Erklärung der außerirdischen Raumschiffe und ihrer außerirdischen Besatzungen, was - z.B. gem. 'Kinderseite' - wegen der Entfernungen zwischen den Planeten etc. kaum möglich ist. Daher ist der größte Bereich der klassisch-skeptischen 'Ufologie' angefüllt mit dem Identifizireen von Flugobjekten (= 'IFOs'), was das Behandeln 'wahrer' Ufos ausschließt.

Man erkennt an den Techniken der Skeptiker die um sich greifende Ignoranz gegenüber der grundlegenden - in den Symbolen der Buchstaben enthaltene - Bedeutung. Sie (die Skeptiker) sind selbst eingebunden in das System der Phänomene und Phantome, leben Kultur, Symbolik der Sprache und Tradition, und begehen Rituale - sind aber zu bequem (oder anderweitig unfähig), sich mit den HIntergründen dieser Dinge zu beschäftigen und geben so ihr ungeprüftes, vermeintliches 'Wissen' einfach weiter.

Auf diese Weise werden altes Wissen und Erfahrungen, Grundlagen von Naturreligionen, kulturelle Entwicklung und sakrale Lebensmittelpunkte einfach aufgelöst und münden in fahrlässiger Verblödung der Menschen. Es liegt nicht an dem Nachwuchs: Die Schuld ist bei den Erwachsenen zu suchen, die das Greuel der verdummten Gesellschaften - und all ihren Lügen und Krankheiten - an die Kinder weitergeben. So etwas kann nur deshalb passieren, weil es zu viele solche Erwachsenen gibt, die daran beteiligt sind, das Denken der Kinder zu beeinflussen. Mit der Intelligenz des Menschen nämlich ging es insgesamt bergab - nach "Entwicklung eines sesshaften Lebensstils und verbesserter Überlebensbedingungen" (Zitat: http://www.spiegel.de/wissenschaft/me ... mer-duemmer-a-866909.html , Spiegel.de gem. US Biologe Gerald Crabtree).

Es ist daher besonders traurig, dass die Skeptikerszene, die sich selbst wohl im Allgemeinen als sehr intelligent betrachtet, all das, was das Menschsein von Anbeginn begleitete, wider Wissen als möglichen Wahrnehmungsfehler und 'nicht der Aufregung wert' herunterspielt.

Es gibt weder wissenschaftliche Beweise FÜR noch GEGEN Ufos, noch irgendeinen Anhaltspunkt dafür, dass man dieses Rätsel überhaupt mit physikalischer Fragestellung oder gar der Darstellung von astronomischen Gegebenheiten angehen könnte. Im Gegenteil: Nichts spricht wirklich dafür, dass es eine Verbindung gibt zwischen 'Ufos' und anderen Planeten - und alles spricht eigentlich dafür, dass dies nicht so ist. Die 'echte' Ufologie ist verankert in tiefreligiösen, philosophischen und mythologischen Gefilden und kann ansatzweise nur verstanden werden, wenn man sich a) mit jenen HIntergründen der Ufologie und b) der menschlichen Kultur gut auskennt. Das jahrzehntelange Abspulen von astronomischen Umständen oder von Hinweisen auf angebl. geklärte Ufo-Fälle (IFOs) ist einfältig, hinterlässt aber dennoch seine Spuren. Insgesamt ist der Schaden, den die skeptische Ufoszene angerichtet hat, nicht mehr auszumerzen, es käme vielleicht (!) noch Schadensbegrenzung in Frage...

Jahrzehntelange, klassische Ufologie gepaart mit Ufo-Skeptikerei hat zu einem sich fast von selbst ausbreitenden Glaubenssystem geführt, das bereits diesen gewissen Hauch von Peinlichkeit vor sich her trägt; dieses vermutlich deshalb, weil es genau DAS ist... Der Samen der Ufoforscherei prallte einst auf Felder wissbegieriger Normal-Ottos und wurzelte in ausgemergelter Nachkriegsatmosphäre wie hungrige Baktieren in einer Wunde. Es war damals sogar noch leichter, als sowieso schon, den Menschen naive Theorien zu verkaufen. Psychologisch ist leicht zu erklären, wie Theorien der klassischen Ufologie und Ufo-Skeptikerei sich durchsetzen konnten - z.B. anhand der Forschung von Gustave Le Bon, Begründer der Massenpsychologie:

Le Bon vertrat die Auffassung, dass der Einzelne in der Masse seine Kritikfähigkeit verliert. Innerhalb einer Masse ist er leichtgläubiger. Die Masse besitzt - so gesehen - ganz und gar keine 'Schwarmintelligenz' (sondern eher eine Art 'Schwarmdummheit') und ist leicht zu lenken, und würde sich auf die erstbeste (insbesondere, wenn es die einzige ist) Erklärung stürzen, die man ihr anbietet. Diesen Charakteristiken liegen die allgemeinen und von Freud später aufgegriffenen Doktrinen Le Bons zugrunde, dass menschliche Handlungen von "unbewussten Impulsen" beherrscht werden, die irrational sind, und dass Ideen die Institutionen formen und nicht umgekehrt.

Le Bon stellte dar, wie sich Glaubenslehren und Ideologien innerhalb einer Masse verbreiten. Immer wieder betonte er den geringen Einfluss von Vernunft [...] sowie die Anfälligkeit der Massen für Schlagworte, große Gesten und geschickte Täuschungen. Die einfach zu beeinflussenden Mitglieder einer Masse büßen ihre Kritikfähigkeit ein, die sie als Individuen besitzen. Ihre Persönlichkeit schwindet. Die Masse kann Persönliches nicht von Sachlichem unterscheiden. Sie erliegt leicht Suggestionen, deren Wirkung der Hypnose vergleichbar ist.

"Jede Folgerung, die wir aus unseren Beobachtungen ziehen, ist meistens voreilig: Denn hinter den wahrgenommenen Erscheinungen gibt es solche, die wir undeutlich sehen, und hinter diesen wahrscheinlich noch andere, die wir überhaupt nicht erkennen." - Psychologie der Massen
(Wiki. Buch: http://www.textlog.de/le-bon-psychologie.html )

Je mehr Menschen also von der Ufo- und E.T. Theorie erreicht werden, umso mehr setzt sich diese Idee als 'gemeingültig' durch - das gleiche gilt für skeptische Theorien. Man muss also - neben dem aufgeblähten Club- und Medienverhalten - auch versuchen, seine Ideen an Kinder weiterzugeben - so machen Religionen das auch, um den 'Nachwuchs' zu sichern -, um sicherzustellen, dass die eigene Theorie immer mehr in den 'allgemeingültigen' Vordergrund rückt.


Was kann man denjenigen raten, die ihren Kindern (insbesondere in Fragen von paranormalen- und Lebensphänomenen) nicht die Chance auf Hinterfragen und selbsttätiges Denken rauben lassen wollen? Halten Sie sie von einlullenden Massenmedien fern, von einseitigem Religionsunterricht und Skeptiker-gesteuerter 'Kinder-Ufoszenerie'. Bestätigen Sie ihr Interesse, ihren lebendigen Forschergeist und lassen sie nicht zu, dass sie von den gesellschaftlichen Zwängen und Bevormundungen eingekauft werden. Fördern sie den gesunden Zweifel der Kinder - nicht an Ufos und Wundern, sondern an fertig gepackten Lösungspaketen und Lebensmodellen, die ihnen von irgendwoher zugeworfen werden. Bereiten Sie sie auf die wichtigen Fragen des Lebens vor, und seiner Geheimnisse, indem sie ihnen u.a. altes Wissen zur Verfügung stellen und sie mit philosophischen Fragen konfrontieren. Leiten Sie sie an, Fähigkeiten, die über das normale Maß hinaus gehen, zu entwickeln, damit sie nicht irgendwann als eingerostete Skeptiker-Hirnis enden müssen, die dann ihrerseits wie tote Phantome der Unterwelt ihr zombiehaftes Pseudowissen abspulen; das wäre wirklich traurig.

Bücher, die - so sie denn existieren würden - man seinen Kindern vielleicht NICHT kaufen sollte:

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Stattdessen gibt es sehr viele andere wichtige Dinge, die man in der Schule leider nicht lernt und die man als 'Eltern' kindgerecht weitergeben kann!

"Lache nicht über die Dummheit der anderen! Sie kann deine Chance sein.”
(Winston Churchill )

Corinna, 2012/2013

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Oben: Madame Coratzky am "Land's End" in Cornwall, 1976, als KIND!, auf ihrer ersten hexenkundlerischen Untersuchungsreise - Bild: Corinna

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