MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : HAUSTIER VERSCHWUNDEN - KATZENVEIT u. RITUELLES - Teil 2 - UPDATE
Erstellt am 25.02.2012 11:00:00 (3097 x gelesen)

Des Rätsels Lösung? - Teil 2

D) In einer Nebenrolle: Mensch

Vorherige Berichte:
Des Rätsels Lösung?
A) Der Katzenveit: Das alte Phänomen der verschwundenen Katzen
B) Sammel-Leiden-schaft: Kleiderspende und Kleideropfer
C) “ZIEH’ DICH WARM AN” - Die Verbindung!

s. HIER: http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1744


D) In einer Nebenrolle: Mensch

In etwa 4-wöchentlichem Abstand werden in unserer Straße morgens die Sammelkörbe (überwiegend von 'Quo Vadis') in die Vorgärten geschleudert. Diesen Montag war es wieder soweit und diesmal war meine Nachbarin derart verärgert, dass sie sogar die Polizei herbeirief. Der 'Körbeaufsteller' nahm die Körbe von unseren Grundstücken daraufhin wieder mit.

Am Dienstag waren dann frühmorgens auch alle anderen Körbe aus der Straße wieder abgeholt worden. Kurz darauf wurde die Post ausgetragen und ich erhielt eine mehrseitige Bürgerbefragung vom “Statistischen Amt für Hamburg u. Schleswig Holstein“ (für beide Länder die zentrale Dienstleistungseinrichtung auf dem Gebiet der Amtlichen Statistik). Im Schreiben wird auf die "Dritte Verordnung über eine empirische Datenerhebung zur Steigerung der Qualität von Dienstleistungen in der Hamburger Verwaltung“ verwiesen, wo es in § 2 heißt:

"Die Befragung erstreckt sich auf eine repräsentative Auswahl von 20.000 Bürgerinnen und Bürger der Freien und Hansestadt Hamburg, die nach einem Zufallsverfahren aus dem Melderegister ausgewählt werden und deren Alter zwischen 18 und 80 Jahren liegt.“

Die Fragen auf den insgesamt acht Seiten beziehen sich überwiegend auf persönliche Wohn-, Arbeits- und Lebensverhältnisse und diesbezügliche Zufriedenheit, Erfahrungen mit Dienststellen der Verwaltung, sowie Fragen zum Internetanschluss. Über das sehr, sehr seltsame aber auffallend häufige, und zeitliche Zusammenfallen von Altkleidersammlungen und Befragungen/Umfragen (oft auch Telefonumfragen) habe ich insbesondere HIER bereits berichtet (ggfs. bitte nochmals nachlesen).

Legt man nun meine Ermittlungen und Ideen aus den vorhergegangenen, oben verlinkten Berichten zugrunde (HAUSTIER VERSCHWUNDEN - KATZENVEIT u. RITUELLES Teil I - ‘Des Rätsels Lösung’), machen die Umfragungen und Erhebungen zunächst wenig Sinn - bis auf die Annahme, dass gezielt nach Haustieren gestellte Fragen wiederum andeuten sollen, dass Altkleidersammler vor den Sammlungen ausspionieren wollten, in welchen Haushalten Tiere anzutreffen sind. Das heißt: Derartige Umfragen könnten geeignet sein, den Verdacht - in Bezug auf den vermeintlichen Katzenfänger - nochmals nachhaltig auf die Kleidersammler zu lenken, wobei diese in der Regel nichts mit verschwundenen Tieren zu tun haben.

Ich habe auf solche Elemente bereits in anderen Artikeln hingewiesen: Offenbar liefert das ‘Phänomen’ bei merkwürdigen Sachverhalten (wie z.b. dem der verschwundenen Tiere) oft gleich diejenigen Indizien und Spuren mit, die vernünftige und nachvollziehbare Schlussfolgerungen zulassen. Im Falle der verschwundenen Haustiere stellt sich das so dar, dass viele betroffene Katzenbesitzer aus Befragungen (insbesondere Fragen nach Haustieren) schlussfolgern, dass die Altkleidersammler, die sich ebenfalls zum fraglichen Zeitpunkt umhertreiben, hinter diesen Befragungen stecken. Fasst man nämlich die ohnehin bereits verdächtigten Altkleidersammler mit den 'Spionageanrufen' zusammen, ergibt sich ein nachvollziehbares Bild und die Umfragen erhalten damit einen logischen und nachvollziehbaren Sinn.

Es gibt aber Hinweise darauf, dass die mit dem Verschwinden der Tiere und den Kleidersammlungen zusammenfallenden Befragungen neben der Absicht der “falschen Spur” noch andere Aspekte erfüllen könnten:

Diejenigen Umfragen, die überhaupt irgendwelche Rückschlüsse auf Tierklau-Absichten zulassen, müssen Fragen nach Haustieren (Tierfutter etc.) beinhalten. Es gibt aber auch Befragungen, die sich überhaupt nicht mit Fragen nach Haustieren beschäftigen, wie z.B. die, die mir nun im zeitlichen Zusammenhang mit Sammelkörben zugegangen ist. Ich gehe davon aus, dass von 'Haustierklau‘ betroffene Besitzer eine Befragung nur dann als 'wichtig‘ erachten, wenn diese Fragen nach Haustieren enthält (umso mehr, wenn dieselben Besitzer kurz vor oder kurz nach der Umfrage das eigene Tier vermissen).

An Betroffene gerichtete Umfragen, die keinerlei Fragen nach Haustieren beinhalten, dürften diesen Personen im Hinblick auf das vermisste Tier nicht weiter auffallen. Ich vermute daher, dass im Zusammenhang mit verschwundenen Tieren überhaupt nur haustierbezogene Umfragen gemeldet und diskutiert werden. Die Diskussion von den für Haustierklau nicht relevanten Umfragen ergäbe nämlich (logisch schlussgefolgert) keinerlei Sinn. Man weiß deshalb allerdings auch nicht, wie viele das Haustierthema nicht beinhaltende Umfragen an Betroffene gerichtet wurden.

Für die nachfolgenden Interpretationen wären allerdings gerade diese Angaben von Interesse: Werden Katzenbesitzer (oder Anwohner insgesamt) zum Zeitpunkt von Altkleidersammlungen am Wohnort besonders häufig von (beliebigen) Meinungsumfragen und statistischen Erhebungen behelligt, die mitunter auch keinerlei Fragen nach Haustieren beinhalten?

Schauen wir uns die Hintergründe und Begriffe um Befragungen, Meinungs- und Marktforschungen und Statistiken an (teilweise übernommen von Wikipedia):

Eine Erhebung, Befragung (= Empirie, von griechisch embiría, empireia) ist die rein wissenschaftlich, d.h. auf methodischem Weg, gewonnene Erfahrung: "Unter Empirie wird in der Wissenschaft eine im Labor oder im Feld durchgeführte Sammlung von Informationen verstanden, die auf gezielten Beobachtungen beruhen. Der Begriff Empirie wird auch im Zusammenhang mit den Ergebnissen solcher Beobachtungen, nämlich den empirischen Daten, verwendet. In der Philosophie, insbesondere der Wissenschaftsphilosophie, wird zwischen Empirie und Evidenz unterschieden."

("Die Wissenschaftsphilosophie behandelt philosophische Grundfragen der Wissenschaften, wie z.B. die folgenden: Was ist eine wissenschaftliche Theorie? Was zeichnet eine wissenschaftliche Erklärung aus - und wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Erklärung? Wann und unter welchen Bedingungen gilt eine wissenschaftliche Behauptung als bestätigt? Was ist Kausalität? Wie lässt sich der Entwicklungsprozess der Wissenschaften beschreiben? Was bedeutet wissenschaftlicher Fortschritt? Was ist das Verhältnis von Theorie und Erfahrung? Welchen ontologischen und erkenntnistheoretischen Status haben Naturgesetze?“ - Quelle: www.philosophie.uni-mainz.de)

Der erwähnte, wissenschaftsphilosophische Ausdruck 'Evidenz‘ lehnt sich hier an (u.a. aufgrund von Wiederholbarkeit) vorliegende, wissenschaftliche Beweisbarkeit an, wobei - gerade im Bereich Physik - jeder noch so oft durchgeführte Versuch und am Ende stehende Beweis letztlich immer nur eine in die Zukunft gerichtete Wahrscheinlichkeit beschreibt. Der 'einemillon-und-einste‘ Versuch nämlich, KÖNNTE ein anderes Ergebnis zeigen, als die eine Million zuvor durchgeführten Versuche. Empirien/Umfragen führen uns also letztlich die grundsätzliche Frage nach Wissenschaftlichkeit vor Augen. Im diesem Zusammenhang möchte ich auf folgende Berichte verweisen:

Die Physik des Glaubens
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1379
Die Physik des Glaubens - Teil 2
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1549
Der Gestank der Aliens
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=928

Empirische Sozialforschung bezeichnet die systematische Erhebung von Daten über soziale Tatsachen durch Beobachtung, Befragung/Interview, Experiment oder durch die Sammlung sog. prozessgenerierter Daten und deren Auswertung. Als empirische Wissenschaften oder Erfahrungswissenschaften gelten Disziplinen, in denen die Objekte und Sachverhalte der Welt, wie z.B. Planeten, Tiere, Verhaltensweisen von Menschen oder auch politische Organisationsstrukturen durch Experimente, Feldbeobachtung oder Fragebogen untersucht werden.

Empirische Forschung unterscheidet sich von der alltagsweltlichen Wahrnehmung durch die Systematik des Vorgehens und durch die Forderung nach Objektivität und Wiederholbarkeit der Beobachtungen, die an Alltagserfahrungen in dieser Form nicht gestellt wird. In den Erfahrungswissenschaften dienen empirische Beobachtungen dazu, theoretische Annahmen über die Welt zu überprüfen (wobei es sich beim Überprüfenden natürlich um einen Menschen handelt). Ob darüber hinaus auch Theorien anhand empirischer Daten entwickelt werden können, ist teilweise strittig. Das genaue Verhältnis von Empirie und Theorie wird in der Wissenschafts- sowie allgemeiner Erkenntnistheorie behandelt und ist Gegenstand zahlreicher philosophischer Kontroversen. Es gibt in der Wissenschaft keine einheitliche Meinung darüber, ob sich theoretische Aussagen empirisch sicher bestätigen oder nur prinzipiell widerlegen lassen.

Man muss eigentlich davon ausgehen, dass Befragungen keinerlei Echt-Zustände wiederspiegeln können. Die Art der Fragen,- die Tatsache, sich beim 'gefragtwerden' überhaupt erst eines Zustandes bewusst zu werden, - Zeit, Ort und Umfang von Befragungen, Grund oder Auftraggeber der Befragung, usw..., all das führt eigentlich zu manipulierten Ergebnissen. Resultate lassen allenfalls eine Schätzung (Einschätzung) zu.

Der Empirismus ist eine im 17. Jahrhundert entstandene, ursprünglich auf Francis Bacon und David Hume zurückgehende philosophische Strömung, die die generelle Abhängigkeit allen Wissens von der Erfahrung betont [Anm.: Bacon starb im April 1626 nahe London an den Folgen des einzigen von ihm überlieferten empirischen Versuches: Beim Experiment, ob sich die Haltbarkeit toter Hühnchen durch Ausstopfen mit Schnee verlängern ließe, zog er sich eine Erkältung zu und erlag wenig später einer Lungenentzündung].

Radikale Spielarten des Empirismus gehen davon aus, dass der menschliche Verstand eine 'tabula rasa' sei, in dem Wissen erst durch Sinneserfahrungen entstehen könne ("Nichts ist im Intellekt, was nicht vorher in den Sinnen gewesen ist“). Philosophische Gegenargumente zu dieser Position wurden von den Vertretern des Rationalismus, etwa von René Descartes formuliert, der auf die grundlegende Fehlbarkeit der Sinne hingewiesen hat. Immanuel Kant hat sich in seiner Kritik der reinen Vernunft um eine Überwindung des Gegensatzes zwischen Empirismus und Rationalismus bemüht, indem er die Bedeutung von "a priori“ gegebenen – das heißt vor aller Erfahrung im Verstand vorhandenen – Begriffen wie Raum, Zeit und Kausalität postuliert hat.

[Hinweis: Interessante Ausführungen zum Thema der gegenwärtigen Stellung der empirischen Sozialforschung in Deutschland lesen Sie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zur_gege ... lforschung_in_Deutschland - , eine Darstellung von Francis Bacon‘s Bemühungen, u.a. mysteriös gestaltende Wesen bei der Beurteilung von naturgesetzlichen Vorgängen auszuschließen, hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Bacon ]

Würde man eine Befragung unter Jägern durchführen, die knapp an einem Hasen vorbeigeschossen haben, und die Ergebnisse nach zwei Gruppen aufteilen - denjenigen die kurz vor dem Hasen vorbeigeschossen haben und denjenigen, die kurz hinter dem Hasen vorbeigeschossen haben - so würde man vermutlich im Mittel bestätigt bekommen, dass der Hase getroffen wurde. Aus allen Antworten von Jägern, die an einem Hasen vorbeigeschossen haben, würde man eine gewisse Häufigkeit von getroffenen Hasen ermitteln, während selbige vergnügt herumhüpfen.

Kommen wir zu den im Rahmen von Erhebungen durchgeführten Beobachtungen:

"Die Beobachtung ist die zielgerichtete, aufmerksame Wahrnehmung von Objekten oder Vorgängen, ggf. unter Verwendung technischer Hilfsmittel. Sie ist eine Methode der empirischen Sozialforschung, d.h. sie soll bestimmte Ist-Zustände ermitteln, und wiedergeben können. Die Beobachtung als wissenschaftliche Methode ist von der naiven Alltagsbeobachtung zu unterscheiden: Die Alltagsbeobachtung ist tendenziell subjektiv und bedingt durch die unmittelbaren Bedürfnissen des Beobachters. Hingegen versucht die wissenschaftliche Beobachtung, objektiv und systematisch zu sein. Um diese Systematik zu erreichen, bedarf es eines Beobachtungsplanes und einer Organisation des Beobachtungsprozesses, in denen festlegt wird, was von wem, wann und wo beobachtet wird, - ob das Beobachtete und in welcher Form interpretiert wird, und wie das Beobachtete zu protokollieren ist."

Man muss allerdings berücksichtigen, dass nach verschiedenen Beobachtungsplänen durchgeführte Beobachtungen zur gleichen Frage wahrscheinlich im Ergebnis voneinander abweichen würden, womit Beobachtungen letztlich - wie Umfrageergebnisse - eigentlich nur zu Einschätzungen führen können.

Trotzdem: Beobachtung ist neben der Befragung und der Inhaltsanalyse eine wichtige Methode der Sozialwissenschaften. Mit ihr soll soziales Verhalten erfasst werden. Beobachtung bezeichnet Methoden des systematischen Verfolgens von sozialer Interaktion unter Zuhilfenahme von eigenen Notizen, Protokollen oder medialer Aufzeichnungen. Man bedient sich - je nach zu ermittelndem Umstand, Absicht und Fragestellung - verschiedener Beobachtungsarten, wie z.B. der offenen Beobachtung: Der Beobachter gibt sich den Probanden dabei als Beobachter zu erkennen. Das Resultat wird aber wohl von Befangenheit und Reaktion des Beobachteten abhängig sein.

Es gibt ferner die verdeckte Beobachtung: Der Beobachter gibt sich nicht als solcher zu erkennen. Bei der verdeckten Beobachtung unterscheidet man wieder zwischen der 'verdeckt nicht-teilnehmenden‘ und der 'verdeckt teilnehmenden Beobachtung‘: Bei der erstgenannten versucht der Beobachter unbemerkt zu bleiben und nicht einzugreifen. Bei der zweiten Variante gibt der Beobachter sich gegenüber seinen Interaktionspartnern ebenfalls nicht als solcher zu erkennen, agiert aber, - steuert, greift ein.

Bei der Frage nach einem unbekannten System (Phänomen, Trickstermacht), das sowohl in physikalische Gegebenheiten wie auch in sozialkulturelle Entwicklungen oder sogar persönliche Handlungen eingreifen kann, vermute ich, dass es sich im Großen und Ganzen um eine 'verdeckt teilnehmende Beobachtung‘ handelt. Der Beobachter wäre in diesem Fall dasjenige Phänomen, das (schicksalhaft) alles organisiert - sich also einmischt - und keiner der Beobachteten weiß es (Altkleidersammler, Umfragende, Katzenbesitzer etc).

Die Tatsache, dass zum Zeitpunkt von verschwundenen Haustieren überhaupt auffällig häufig Erhebungen durchgeführt werden, könnte also als Hinweis auf unsere unfreiwillige und völlig nichtsahnende Rolle in einem von oben gelenkten, absurd-aberwitzigen Spiel verstanden werden. Und dieses Spiel, das von einer sich in Raum- und zeitfreien Zone befindlichen Intelligenz möglicherweise aus purer Langeweile (was sonst?) gespielt wird, diktiert natürlich auch die Regeln:

Es erschafft den Anschein von Wahrscheinlichkeit, Wissenschaftlichkeit und der Möglichkeit, kausal begründete Zukunftserwartungen äußern zu können, - und lässt in den dazwischen liegenden Abgründen dieses erschaffenen, matrixartigen Regelwerkes Katzen verschwinden, und hebt damit gleichzeitig alle Regeln wieder auf (während es Umstände schafft, die uns - am 'großen Plan‘ unbeteiligte Mitspieler - weiterhin an die Regeln glauben lässt).

Und damit kommen wir zur Analyse von erhobenen Daten, dem Begriff "Statistik“:

“Die Statistik ist die Zusammenfassung bestimmter Methoden, um empirische (erhobene) Daten zu analysieren.“ und ist eine "vergleichende zahlenmäßige Erfassung, Untersuchung und Darstellung von Tatbeständen, die sich aus Massenerscheinungen ergeben.“

Das auf Worten wie stat‚ stet, statt, Stätte (fest, stehen, feststehen, be-ständig, Stand usw.) basierende und z.B. zu Zustand, Umstand, anstatt, gestatten, zugestehen, Staat, Stand-Ort, Status (Stellung), Statue, Stadt usw. leitende Wort bedeutet soviel wie 'Staatswissenschaft‘ und 'Ist-Zu-stand'. 1785 wurde der Begriff von Sir John Sinclair für die Politische Arithmetik übernommen (The Statistical Account of Scotland ... ). Aus der politschen Arithmetik (John Graunt, Sir William Petty, John Arbuthnot), die mit Sterbetafeln u.ä. rechneten, entstand anhand der Arbeiten von Quetelet durch Fusion mit der Wahrscheinlichkeitstherie (Bernoulli, Pascal, de Moivre) die heutige Statistik.

Der Begriff Statistik beinhaltet vor allem das Wort 'Statist‘: "Theater/Film Darsteller, der als stumme Figur, bes. in Volks- und Massenszenen, mitwirkt (unbedeutende Nebenperson).“

Und Wiki bestätigt:
"Ein Statist ist eine Person, die nicht eigenmächtig oder individuell handelt. Der Statist steht am Rande bzw. im Hintergrund des Geschehens und greift nicht in das eigentliche Geschehen ein. Statisten in Film- und Theaterproduktionen sind Darsteller, die keine tragenden Rollen spielen. Im Gegensatz zum Komparsen agieren sie vornehmlich in der Menge mit anderen und haben keine individuelle Rolle. Sie wirken unauffällig, sind 'einer von vielen'. Sie haben in der Regel die Aufgabe, für ein glaubwürdiges und lebendiges Hintergrundbild zu sorgen. Sie kämpfen mit anderen in einer Armee, stehen als Schaulustige mit anderen um ein Mordopfer, sitzen mit anderen in einem Café oder sind Fußballfans im Stadion. Regisseure geben ihnen bewusst keine präzisen Regieanweisungen, da sie sich natürlich und keinesfalls gleichförmig verhalten sollen.

Manchmal mischen sich Regisseure, Drehbuchautoren oder Produzenten unter die Statisten (Anm.: Hinweis auf das Doppelgänger-, Phantom- und 'Man in Black‘-Phänomen?) - ihre Auftritte werden als Cameo-Auftritt bezeichnet (von 'Kamee', s. http://de.wikipedia.org/wiki/Kamee). Cameo mag mit dem Wort Chamäleon zusammenhängen, bzw. der Fähigkeit, sich anzupassen oder zu maskieren, obwohl man heraussticht, was als subtiler Hinweis auf das Trickster-Phänomen verstanden werden kann.

Zum Thema Cameo Auftritte heißt es bei Wiki:

"Es gibt zwei Erscheinungsformen eines Cameo-Auftritts. Bei einer Form mischt sich - wie erwähnt - ein Prominenter ( Regisseur, Autor..) unter die Statisten und legt es nicht darauf an, erkannt zu werden. In einer anderen Form bekleidet ein Prominenter eine kleine, aber vollwertige Sprechrolle. In manchen Fällen tritt er als "er selbst“ auf, wenn auch gelegentlich in Verkleidung. Diese Form wird häufig als Gastrolle bezeichnet. Wird der Prominente in Vor- und Abspann nicht genannt, so kann dies verschiedene Gründe haben. So kann es etwa sein, dass sich zum Beispiel Regisseure oder Autoren nicht als Schauspieler sehen, sich auf diese Weise selbst vermarkten wollen, oder dass die Anwesenheit des Prominenten eine besondere Überraschung darstellen soll“ (Easter Egg / Osterei). Bekanntestes Beispiel ist Alfred Hitchcock, der in den meisten seiner Filme kurz im Bild ist.

Statisten sind quasi die berechenbare 'Statik', die das ganze Gebäude zusammenhalten. Was innerhalb des Gebäudes (dem Leben bzw. auf der Bühne des Lebens) geschieht, entscheiden die 'Architekten' oder Bühnenbildner (vgl. die Figur des Architekten in der Film-Trilogie 'Matrix'). Hier dürfte einem dämmern, welcher Hinweis in dem zeitlichen Zusammenkommen von vermeintlich für Katzenklau verantwortlichen Altkleidersammlern (Opferveranstaltungen, s. vorhergehende Berichte) und 'statistischen' Befragungen versteckt sein könnte. (Es ist faszinierend, in welche Gebiete das Erforschen von paranormalen Zusammenhängen mich treibt.)

Corinna, 7. Oktober 2009

Update 24. Juni 2010

Wie bereits ganz oben geschildert, habe ich im letzten Herbst Fragebögen vom “Statistischen Amt für Hamburg u. Schleswig Holstein“ erhalten, die ich weder ausgefüllt noch zurückgeschickt habe. Vor etwa zwei Wochen erhielt ich eine Postkarte von dem Unternehmen "TNS Infratest". Man stellte sich als Marktforschungsinstitut vor und kündigte praktisch den Besuch eines Interviewers an - jedoch ohne irgendeine Zeitangabe.

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Letzten Dienstag Nachmittag war es soweit. Unverhofft stand ein freundlicher, älterer Herr von der Fa. Infratest vor meiner Tür. Ich lehnte ein Befragen höflich ab. Am nächsten Tag berichtete mir meine Nachbarin, dass ihr Kater (eine der wenigen hier noch herumlaufenden Katzen - die meisten sind abhanden gekommen) am Abend zuvor auffällig zerstruppelt und mit rundherum stark abgewetzten Krallen heimgekommen war. Er habe sich verängstigt und unüblich anhänglich verhalten. Sie vermutete, dass Jemand ihn gepackt hatte, in der Absicht, ihn wegzuzerren. Nur zwei Tage später fanden sich in unserer Straße wieder die morgendlichen, bunten Altkleidersammelkörbe. Vor MEINER Tür stand keiner.

Was für ein komisches Muster mag ich da aufgetan haben?

Corinna, 24. Juni 2010

Nachtrag 7. Januar 2011


Man weiß ja nie...:
http://zensus11.de/2011/01/fake-stati ... fe-in-berlin-brandenburg/

Update 25. Februar 2012

Das genannte Muster - das Zusammenfallen von bunten Altkleider-Sammelkörben und Statistischen Umfragen - hat sich seit dem obenstehenden Artikel immer wieder bewahrheitet; ich beobachte es regelmäßig.

Vor drei Tagen, am 22. Febr. 2012, fand ich vier gelistete Anrufe auf meinem Büroapparat vor. Sie stammten von einem Berliner Martkforschungsinstitut, das (wie mich beim Rückruf eine Stimme vom Band aufklärte) zur Zeit eine aktuelle Umfage zu allgemeinen Themen durchführt. Der letzte Anruf wurde um 20:40 Uhr notiert. Am Morgen des 23. Febr. erklärte ich meinem Mann, dass in zwei, drei Tagen wieder bunte Sammelkörbe zu erwarten seien. Und seit heute Morgen stehen sie wieder herum, blaue Altkleider-Sammelkörbe.

Was für ein komisches Muster mag ich da aufgetan haben? (bemerkt am 24. Juni 2010, s.o.)

Corinna, 25. Febr. 2012

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