KNUT-O-MANIE UND MEDIENOPFER + Updates

Datum 19.03.2011 17:30:00 | Thema: Artikel

[Nie zuvor hat die Freundschaft zwischen Mensch und Tier weltweit so tief berĂŒhrt wie im Falle des EisbĂ€ren-Babies Knut und seinem Pfleger Thomas Dörflein. Jetzt haben sie endlich wieder zueinander gefunden: Knut ist tot. 19. MĂ€rz 2011]

Der BĂ€renhunger der Aliens

Von Andrium

Die Nachricht vom plötzlichen Tod des Pflegers von EisbÀr Knut, Thomas Dörflein, macht die Menschen weltweit ungewöhnlich betroffen...
ABSCHIED VON EINEM ZIEHVATER

Nachdem das tapsige EisbĂ€rbaby Knut lange Zeit fĂŒr erhebliche EmotionsstĂŒrme in der Republik sorgte und er in der internationalen Medienlandschaft als knuddeligster Deutscher gefeiert wurde, ja einen regelrechten Hype auslöste, wurde es nach einer angehĂ€ngten Klimadebatte mit EisbĂ€ren als Zugpferden lange Zeit stiller um die “weißen Riesen“.

Der durch Knut weltbekannte Tierpfleger, der 44jĂ€hrige Thomas Dörflein, welcher sich (im wahrsten Sinne) aufopfernd um das EisbĂ€rbaby gekĂŒmmert hatte, brach am Montag, den 22. September, tot in der Wohnung einer Bekannten zusammen. Dörflein erholte sich seit lĂ€ngerem von einem Krebsleiden. Am Montag hatte er frei und wollte sich am Dienstag nach Angaben des Zoos einer Knie-Operation unterziehen. Man schließt wohl Fremdeinwirkung und Selbstmord aus. Als Todesursache wurde nun ein Herzinfarkt als Folge einer Thrombose festgestellt. Ein Termin fĂŒr die Beerdigung Dörfleins ist noch nicht festgelegt. Evtl. soll sein Leichnam am 13. Oktober beigesetzt werden, sagte Dörfleins Schwester Patrizia GrĂŒnberg. Die LebensgefĂ€hrtin des verstorbenen Pflegers wĂŒnsche dieses Datum, weil er an dem Tag 45 Jahre alt geworden wĂ€re. Der Berliner Zoo, in dem Dörflein ĂŒber 25 Jahre treue Dienste leistete hat, wird keine eigene Trauerfeier fĂŒr ihn veranstalten.

Der Kinofilm "Knut und seine Freunde" (www.knut-und-seine-freunde.de/) ist eine Mischung aus Dokumentation und Fiktion. Bei der letzten MĂ€rz stattgefundenen Premiere des zuvor von Hollywood mit einem 5-Milionen-Angebot heiß umworbenen Film-Projektes waren auch Thomas Dörflein, Regisseur Michael Johnson und Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz unter den rund 1500 GĂ€sten. Im GesprĂ€ch fĂŒr die englische Knut-Stimme war Suri, die Tochter von Tom Cruise und Katie Holmes. Familie Cruise hatte Knut wĂ€hrend des langen Berlin-Aufenhaltes anlĂ€sslich der Dreharbeiten zu Stauffenberg regelmĂ€ĂŸig besucht.


"Knut und seine Freunde":




DER GOLDENE KOMPASS

Taggenau auf Knuts ersten Geburtstag kam am 5. Dezember 2007 der Fantasy-Streifen "Der Goldene Kompass" von Chris Weitz mit Tom 'Scientology' CruiseŽs Exfrau Nicole Kidman in die Kinos [Datumsparallele zum von uns im Artikel "Darry - Blutige TrÀnen" beschriebenen Kindermordfall].

“Der goldene Kompass” ist ein mĂ€rchenhaftes Abenteuer, das in einem Paralleluniversum spielt, in welchem sich die Seelen der Menschen auch als Tiere manifestieren, - in dem sprechende EisbĂ€ren, Hexen, und allerlei Fabelwesen sich in blutigen Schlachten bekĂ€mpfen und kleine Kinder auf ungeklĂ€rte Weise verschwinden. Der Film basiert auf der Romantrilogie “His Dark Materials“ von Philip Pullman, welcher sich wiederum auf John Miltons “Paradise Lost“ beruft. Film wie Romanvorlage bedienen eine ganze Palette mythologischer, spiritueller und philosophischer Themen und beinhalten Beschreibungen paganistischer Rituale und freizĂŒgiger SexualitĂ€t. Letzteres fĂŒhrte in den Vereinigten Staaten zu einer teilweisen Zensur des Romans auf Verlangen christlicher Kirchevereinigungen.

Im Zentrum der Story steht Lyra (= Sternbild Leier, Zauberharfe), ein 12-jĂ€hriges MĂ€dchen, welches sich gemeinsam mit ihrem DĂ€mon (!), dem kleinen formwandlerischen Tier mit Namen “Pantalaimon“, auf die Reise macht, ihren besten Freund Roger zu befreien. Lyras Onkel, der freimaurerisch wirkende Wissenschaftler Lord Asriel (= Erzengel, als Helfer Gottes zustĂ€ndig fĂŒr Geburt und Tod, gespielt von Daniel Craig), macht sich wĂ€hrenddessen auf, ein seltsames, "Staub“ genanntes, kosmisches PhĂ€nomen zu erforschen. Die Reise der GefĂ€hrten wird zu einer Rettungsmission, von der nicht nur Lyras Welt, sondern auch das Schicksal unserer eigenen Welt abhĂ€ngt. Im Film hört der monströse, heldenhafte EisbĂ€r-Begleiter und Freund von Lyra auf den Namen “Ragnar“.

Ragnar kommt aus dem skandinavischen und bedeutet der Krieger/KĂ€mpfer. "Ragna" ohne "r" ist ein weiblicher Vorname. Er entstammt dem Norwegischen und ist die Kurzform fĂŒr Ragnhild oder Reinhild. Der Name besteht aus zwei WortstĂ€mmen, wobei "Ragine" im Deutschen mit "Rat" und "Hilta" mit "Kampf" oder "KĂ€mpferin" ĂŒbersetzt werden kann.

Ragnarök ist der Endkampf der Götter und Riesen, in dessen Folge die ganze Welt untergeht. Die Ragnarök (altnordisch "Schicksal der Götter“; aus regin, gen. pl. ragna = "Gott“ + rök = "Ursache, Sinn des Ursprungs“) ist die Sage von Geschichte und Untergang der Götter (Weltuntergang) in der Nordischen Mythologie, wie es die VöluspĂĄ prophezeit. Die deutsche Übersetzung als "GötterdĂ€mmerung“ geht auf eine teilweise Fehlinterpretation von Snorri Sturluson zurĂŒck: WĂ€hrend die Ă€ltere Lieder-Edda von Ragnarök, dem "Schicksal der Götter“, singt, schreibt er in seiner Prosabearbeitung stets ragna rökr, „GötterdĂ€mmerung“ (vgl. altnordisch rĂžkkr, „Dunkelheit“). Der letzte Teil des Ragnarök schildert die neue Welt, welche nach dem Untergang der alten Welt entsteht. Lange Zeit wurde in diesen Teil eine Beeinflussung von der christlichen Johannesapokalypse hinein interpretiert.

Ragnarök bietet auch einen Zusammenhang mit der sog. "Wolfszeit" - derjenigen Zeit vor dem Weltende, wenn BrĂŒder zu Wölfen werden und sich umbringen. Zu den Wölfen kommen wir weiter unten noch...

Dörflein bildete also in gewisser Weise den göttlichen Krieger selbst aus, den Ragnar, den mĂ€chtigen EisbĂ€ren, das grĂ¶ĂŸte lebende Landraubtier - dem alle Welt zu FĂŒĂŸen lag - und dann wurde er geopfert, was ihm nach altem VerstĂ€ndnis bestimmter Kreise auch noch eine pervertierte Ehre sein sollte. Es mag auch ein sehr sonderbarer Zufall sein, dass der Redakteur des Berliner Zoos ausgerechnet Ragnar KĂŒhne heißt (wer heißt schon bitte Ragnar?).

Die zeitliche, namentliche und thematische Übereinstimmung in Zusammenhang mit BĂ€ren, dem Namen Ragnar und dem Film “Der Goldene Kompass“ ist dabei nur die Spitze eines bizarren Eisbergs von SynchronizitĂ€ten und numerologischen AuffĂ€lligkeiten (11,22,33,44, usw. u. Jahres- und Wochentage) rund um BĂ€ren, Berlin und den Tod. Im Folgenden wollen wir daher einige weitere Beispiele (von unzĂ€hligen) hervorheben, die uns wĂ€hrend der Recherchen zu Knut und dessen Umfeld aufgefallen sind.



BLASZKIEWITZ, DER "DUNKLE RITTER"

Beginnen wir mit dem Chef von Knut-Pfleger Thomas Dörflein, dem Direktor des Berliner Zoos Dr. Bernhard Blaszkiewitz (Witz = Joke!). Schon der Vorname des Mannes weckt einige Assoziationen zu BĂ€ren ("BĂ€renstark", “BĂ€renherz“). Sein Nachname Blaszkiewitz ist hierzulande recht selten und kommt in Deutschland nur knapp 10 Mal vor. Jener Dr. Bernhard Blaszkiewitz ist in seiner “Freizeit“ Leiter der Berliner Komturei des “Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ – ein Kirchenorden in der Tradition der Templer und Kreuzritter.

Freimaurertum geht - wie die bekannten freimaurerischen Historiker Christopher Knight und Robert Lomas in Ihrem Werk "Uriels Auftrag“ beschreiben - auf Geheimgesellschaften der Renaissance und des Barock, auf Geistesgeschichtliche Strömungen sowie auf Ritterorden und katholische Schwurgenossenschaften zurĂŒck. Die religiöse Wurzel liegt in den Überlieferungen und Ideen des christlichen Abendlandes. In jenem Buch wird beschrieben, dass die Freimaurerei die letzte Bastion einer alten Lehre darstellt, die bis zur Zeit von Jesus und Jakobus in der Jerusalemer Urgemeinde zurĂŒckverfolgt werden kann. Vom Orden der Tempelritter waren die Rituale im Mittelalter wiederentdeckt und von ihnen nach Schottland gebracht worden, wo der Orden im 14. und 15. Jahrhundert in die Freimaurerei umgewandelt wurde.
(s.www.muellerscience.com/ESOTERIK/Freimaurerei_Geschichte/Herkunft_Unwahrscheinliche.htm ).

Die Mitglieder des “Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ (englisch: Order of the Holy Sepulchre) - zu dessen Mitgliedern Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Justiz und Armee sowie weitere Angehörige des Aufsichtsrates des Zoos und des Tierparks zĂ€hlen - bezeichnen sich selbst als die 'Besten der Besten' und stehen unter dem Schutz des Papstes. Ihr Leitspruch lautet: 'Deus lo vult' (Gott will es). "Im Ritterorden vom Heiligen Grab", so heißt es in einem Ordensstatut, "sollen die Ideale der KreuzzĂŒge in neuzeitlicher Form weiterleben". Inwieweit das mit einem "Dienen im christlichen Sinne" korreliert, sei dahingestellt.


Besonders interessant in diesem "Name-Game-Knut-Fall" (Knut u.a. =Nachkomme) ist die Stadt Berlin selbst: Berlin-Tempelhof, ein Ortsteil, in dem es ein Wohngebiet, die sog. “BĂ€rensiedlung“, den berĂŒhmten Flughafen und eine große Haftanstalt gibt. Ist das Viertel womöglich ein Opfertempel im Herzen der deutschen BĂ€ren-Hauptstadt? Im Herz des BĂ€ren, sozusagen?

Tempelhof wurde von den Tempelrittern gegrĂŒndet (und ist daher das geeignete Zuhause fĂŒr einen Ritter). Davon geht die Forschung deshalb aus, da das Dorf 1290 Tempelhof genannt wurde und sich 1435 mit seinen Nachbardörfern im Besitz der Johanniter befand, die 1318 allgemein den Templerbesitz in der Mark Brandenburg ĂŒbernommen haben. 1312 wurde durch Papst Clemens V. der Templerorden aufgehoben und nach Jahren des Widerstandes dessen Besitz dem Johanniterorden ĂŒbertragen. Das erst 1949 geschaffene Wappen fĂŒr den Bezirk Tempelhof zeigt das rote Tatzenkreuz der Tempelritter auf silbernem Grund, gekrönt von drei Burgzinnen und einem BĂ€ren.

Der Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem betĂ€tigt sich heute bei der ZusammenfĂŒhrung von GlĂ€ubigen, geht der Logenarbeit nach und betreibt allerlei karitative Einrichtungen, besonders in Israel. Hier sei neben KindergĂ€rten und Schulen vor allem das Heim "Creche", in Bethlehem, fĂŒr Waisenkinder hervorzuheben (www.ritterorden.de/ritterorden ... e/Allgemein.php?navid=100) Im Stile der amerikanischen Shriner fördert man gerne die Clowns, um die lieben Kinderlein zu unterhalten ( http://crechedebethleem.free.fr/clown.html)

Das mannigfaltige Auftreten des ambivalenten Clowns-Charakters oder Jokers in Zusammenhang mit Kindern, Hilfsorganisationen und seltsamen TodesfĂ€llen haben wir in anderen Artikel (s.alle Phantom-Clowns-Artikel) bereits zur GenĂŒge besprochen. Zum besseren VerstĂ€ndnis der vorliegenden, zugegebenermaßen komplexen Materie sei dem geneigten Neueinsteiger ebenso die LektĂŒre der “Name-Game“-Artikelserie und der Artikel zum Trickster-PhĂ€nomen allgemein ans Herz gelegt (Links zu Clown-orientierten Berichten und Hilfsorganisationen finden sie am Ende DIESES Artikels, und HIER).

Am Rande sei erwĂ€hnt, dass es auch eine Kinderhilfsorganisation namens “BĂ€renherz-Stiftung“ in Deutschland gibt, welche einen BĂ€ren im Logo trĂ€gt, Spenden durch Benefizveranstaltungen sammelt und sich um schwerkranke und schwerstbehinderte Kinder kĂŒmmert. Generell fĂ€llt auf, dass (Teddy-)BĂ€ren und symbolische Herzen oft gemeinsam auftreten, - so als bestĂŒnde zwischen diesen beiden Elementen eine alte Verbindung. Zahlreiche Dekorations- Geschenk- und Spielzeugartikel basieren auf dem kitschigen BĂ€renherz-Thema.

Der BĂ€r ist als Symbol fĂŒr Macht und StĂ€rke bereits seit langer Zeit das Wappentier der Stadt Berlin, doch könnte er im Mittelalter einen VorgĂ€nger in Gestalt des askanischen Adlers gehabt haben. Dieser findet sich auf den Ă€ltesten bekannten Stadtsiegeln von Berlin (http://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_Berlins). Der Adler symbolisiert den mythologischen Vogel Greif, also im weiteren Sinne auch einen Thunderbird, Mothman, Beelzebub, Garuda, Batman, Isis, Engel ,Drache, geflĂŒgelter Jinn usw.


_MSC_ORIGINAL_IMAGE

[Berliner Wappen ab 1338] Auf dem zweiten Berliner Stadtsiegel von 1280 sind erstmals zwei BĂ€ren abgebildet, die den Adler flankieren. Im Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts hatte sich der BĂ€r endgĂŒltig als Wappentier Berlins durchgesetzt. Der Berliner Wappen-BĂ€r (was man auch noch erkennen kann) war ursprĂŒnglich eigentlich ein Werwolf (Wendigo) - womit ebenfalls eine Verbindung zum eng verwandten Hexenglauben und dem ihm vorausgeganenen Urglauben an Vampire hergestellt ist.

Neben dem Vogel Greif ist der Werwolf ein hĂ€ufig auf Wappen und anderen Darstellungen zu findendes Mischwesen (Ă€hnlich Skinwalker), welches -halb Bestie, halb Mensch- fĂŒr Angst und Schrecken sorgte und dem immer wieder mysteriöse Bluttaten und ungehemmter Kannibalismus nachgesagt wurden. Bei Plato und Pausanias wurden die Menschenopfer auf dem Lykaion (Berg auf der Peloponnes) erwĂ€hnt: Wer ihr Fleisch aß wurde zum Werwolf. Des weiteren muss der Werwolf-Mythos an sich den sog. Hellhounds zugeordnet werden (Schwarze, dĂ€monische Hunde), zu denen auch der Ă€gyptische Totengott Anubis ("Öffner der unteren Pforten") gerechnet werden muss, womit wiederum eine Verbindung zur Isis und damit zur Obervampirin ersichtlich wird.

Vielleicht ist die kollektiv-hysterische Verehrung eines BĂ€ren (anstelle z.B. eines Elefanten oder anderen Jungtieres, welche ja auch in den Zoos vorhanden waren) als eine eigentlich dem Werwolf (Shapeshifter /Trickster) anzugedeihende Emotion zu deuten. Der BĂ€r ist dabei der tricksende Wegweiser.

Zoo-Direktor Blaszkiewitz engagiert sich aber nicht nur bei den Nachfahren der Kreuzritter, sondern geriet in letzter Zeit wegen seiner fragwĂŒrdigen BetriebsfĂŒhrung in die Kritik. So muss er - nach Meinung mancher Kritiker - nach hart profitorientierten, ja unmenschlichen Vorstellungen gehandelt haben, wenn es um die Bestandskontrolle der Zoo-Populationen ging. Der Zoodirektor sieht seinem RĂŒcktritt und einem Gerichtsverfahren wg. Tiertötung (= Opfer, VerstĂŒmmelung, etc.) entgegen (s. auch www.bild.de/BILD/berlin/aktuel ... ef/baeren-schlachten.html ). Die Tierschutzorganisation 'Peta' hat schwere VorwĂŒrfe gegen den Berliner Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz erhoben. Er sei möglicherweise fĂŒr die "Tötung ohne vernĂŒnftigen Grund" von ĂŒber 150 Tieren verantwortlich, sagte ein Peta-Sprecher.

Nach angeblicher Meinung von B. sollen alte und mĂ€nnliche Tiere besonders nutzlos sein, weil man mit ihnen nicht mehr zĂŒchten könne, dann wĂŒrden sie nur noch fressen und Geld kosten. (Uns wĂŒrde mal interessieren, wo all die Millionen, die man mit Knut machte, wirklich stecken.)

FĂŒr den Vorwurf der TierquĂ€lerei und der sinnlosen Tiertötung gebe es konkrete Hinweise, welche die TierschĂŒtzer jedoch nicht nĂ€her benennen wollten. Man möchte mit der Schweigehaltung einer möglichen Manipulation des Verfahrens vorbeugen. Die Organisation hat eigenen Angaben zufolge bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gestellt und fordert die ÜberprĂŒfung sĂ€mtlicher TodesfĂ€lle von Tieren im Tierpark der vergangenen fĂŒnf Jahre.

Der Zoo-Chef gestand u.a. die Tötung von vier kleinen, verwilderten KĂ€tzchen, die er vor Jahren im Lamahaus entdeckt hatte - er tötete sie eigenhĂ€ndig in dem er ihnen (O-Ton:) “fachmĂ€nnisch das Genick brach“. Ein Sprecher des Berliner Tierschutzvereins sagte, es sollen Informationen vorliegen, dass es sich nicht um einen Einzelfall gehandelt hat. Nicht nur der Zoo-Direktor, sondern auch angestellte Pfleger sollen des weiteren an den Tötungen und einigen Tier-MisshandlungsfĂ€llen beteiligt gewesen sein.

In diesem Fall haben Direktor und beteiligte Pfleger unserer Meinung nach eindeutig ihren Beruf verfehlt und sind traurige Beispiele fĂŒr die Tatsache, dass die Ignoranz und Grausamkeit des Menschen keine Grenzen kennt... Viele Menschen sind in jeder Hinsicht absolut zuverlĂ€ssige Mitarbeiter bzw. bereitwillige Spender, wenn es um das Hervorbringen von negativen Energien geht. Sollte es eine Kraft geben, die all dies systematisch aberntet, so spielen wir dem PhĂ€nomen unwissentlich, aber nicht weniger bereitwillig in die dĂ€monischen Arme und kommen dem unbekannten Fressfeind und seinem "BĂ€renhunger" noch auf halbem Wege entgegen.



UNGEKLÄRTE PANDA TODE

Das BĂ€ren-Karussel im Berliner Zoo dreht sich aber noch weiter. Nicht nur EisbĂ€r Knut und der Tod seines Ersatzvaters, geschweige denn die 150(?) auf das Konto von von Blaszkiewitz gehenden, toten Tiere sorgten fĂŒr große GefĂŒhle und reichlich Medienzirkus, auch PandabĂ€ren reihten sich ein in den Totentanz der öffentlichen Aufmerksamkeit:

Ende MĂ€rz 2007 herrschte in Berlin große Trauer um Yan Yan (Chinesisch fĂŒr “die Schöne“): Die alte PandabĂ€rin aus dem Berliner Zoo war im Alter von 22 Jahren und nach 11 Jahren Aufenthalt (macht zusammen 33!) in Berlin verstorben. Montags wurde der langjĂ€hrige Publikumsliebling gegen 15.45 Uhr im Außengehege ohne vorherige Anzeichen einer Krankheit leblos entdeckt. Die Todesursache ist unklar. Damit hatte der Ă€lteste Tiergarten Deutschlands eine seiner großen Attraktionen verloren. Pandas werden nur selten in europĂ€ischen Zoos ausgestellt. Jahrelang hatten Tierfreunde auf Nachwuchs bei den fortpflanzungsmĂŒden PandabĂ€ren in Berlin gehofft. Doch alle Versuche schlugen fehl, so auch mehrere kĂŒnstliche Befruchtungen. AusfĂŒhrlich hatten die Berliner Medien ĂŒber jede dieser Befruchtungsversuche berichtet.

Nun bleibt der LebensgefĂ€hrte der BĂ€rin, Bao Bao (chin. “SchĂ€tzchen“), allein zurĂŒck. Das mĂ€nnliche Tier ist mittlerweile das Ă€lteste weltweit in einem Zoologischen Garten lebende Exemplar und gleichzeitig der einzige Große PandabĂ€r, der in einem deutschen Zoo gehalten wird. Yan Yan kam durch die StĂ€dtepartnerschaft mit Peking nach Berlin und lebte seit 1995 als Leihgabe in der Hauptstadt.

Bao Bao dagegen war ein Staatsgeschenk Chinas an den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD). BĂ€renkurator Heiner Klös, der das Tier damals aus Peking mit geholt hatte und derzeit mit dem neuen Publikumsliebling Knut beschĂ€ftigt ist, zeigte sich gegenĂŒber der Todesnachricht aufs tiefste erschĂŒttert. Der ungeklĂ€rte Tod des populĂ€ren Pandas erinnert an einen Fall, welcher sich Ende Februar 2008 im NĂŒrnberger Tiergarten zutrug:

Zwei sog. 'Kleine PandabĂ€ren' (oder Rote KatzenbĂ€ren) starben in der Nacht zu einem Montag eines rĂ€tselhaften Todes. Beide Tiere hatten eine geöffnete Bauchdecke, die Verletzungen waren vermutlich durch einen spitzen Gegenstand hervorgerufen worden. Die Kriminalpolizei ermittelte bis dato ergebnislos in diesem Fall nach einem TĂ€ter. Einer der PandabĂ€ren lag im Freien, der andere in der Stallung. Die Verletzungen der beiden Pandas seien nahezu identisch, so die Ermittler. Laut einer Untersuchung durch das Landesamt fĂŒr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit handelte es sich nicht um Schnittwunden durch ein Messer. Die BĂ€ren teilten sich sich das Gehege mit drei Muntjaks (Zwerghirsche).

Eine Verletzung durch die Muntjaks, die ĂŒber scharfe, verlĂ€ngerte EckzĂ€hne verfĂŒgen, könne aber weitgehend ausgeschlossen werden, da diese bereits seit 1998 mit den KatzenbĂ€ren zusammenleben und die Tiere sich gegenseitig regelmĂ€ĂŸig in ihren Stallungen ohne ZwischenfĂ€lle besucht haben. Andere Tierexperten wollen die Muntjaks nicht ganz aus dem Verdacht nehmen, da das Verhalten der kleinen, exotischen Allesfresser noch kaum erforscht sei. Abschließend bleibt hier festzustellen, dass die FĂ€lle den klassischen TierverstĂŒmmelungen entfernt Ă€hneln, da diese ebenfalls gerne exotischen Raubtieren oder blutrĂŒnstigen SektenanhĂ€ngern zugeschrieben werden, wobei aber die Todesursache und die wahren TĂ€ter meist niemals aufgeklĂ€rt werden.

Der PandabĂ€r gilt in China als GlĂŒckssymbol und als Schutztier fĂŒr den geschĂ€ftlichen und finanziellen Erfolg der Menschen. Gleichzeitig erinnert der Pandakopf mit seiner Schwarz-Weißen Kopfzeichnung an einen tricksterhaften Harlekin, an eine Maske bzw. an einen TotenschĂ€del und damit an den Tod selbst. Das kontrastreiche Fell wird auch mit der Yin-Yan-Symbolik assoziiert bzw. mit dem schwarz-weißen Schachbrettmuster der Freimaurertempel. Generell verbindet man das Panda-Fell mit dem Thema der DualitĂ€t oder PolaritĂ€t: Gut-Böse, Gott-Satan, Chaos-Ordnung, Licht-Schatten, etc..

In der PopulÀrkultur unserer Tage ist das Panda-Thema ebenfalls prÀsent:

Aktuell (und zeitlich ganz gut passend zur Olympiade in China) lĂ€uft der Film “Kung-Fu-Panda“ weltweit in den Kinos. Die Handlung erzĂ€hlt von einem tollpatschigen PandabĂ€ren, welcher zum KĂ€mpfer ausgebildet wird und sich auf die Suche nach einem magischen Artefakt begibt, um durch dieses ĂŒbernatĂŒrliche KrĂ€fte zu erlangen. Bedeutender Sponsor des Films war der World Wildlife Fund, der den markanten Panda seit je her in seinem Logo trĂ€gt. Der WWF sponserte ĂŒbrigens auch den oben aufgefĂŒhrten Film "Der Goldene Kompass"...

Die Bild-Zeitung ging sogar so weit, zum Panda-Filmstart einen geistfreien Panda-Wettbewerb zu veranstalten und schickt die glĂŒcklichen Gewinner nach San Diego zu “Tenacious D.“-Darsteller und “Satansrocker“ Jack Black (Schwarz!), welcher fĂŒr den Panda-Film die Hauptrolle synchron-sprach.




In der aktuellen Action-Komödie "Tropic Thunder" begegnet uns eine Szene, in der Regisseur und Hauptdarsteller Ben Stiller mit einem ĂŒbergestĂŒlpten PandabĂ€ren-Kopf herumlĂ€uft, nachdem er den BĂ€ren mit bloßen HĂ€nden tötete. Jack Black, der Synchronsprecher des Kung-Fu-Pandas, spielt rein zufĂ€llig auch in Stillers Kriegskomödie eine der Hauptrollen, und auch Tom Cruise ist mit von der Partie. Die fĂŒr "Tropic Thunder" verantwortliche Film-Produktionsfirma "Red Hour" (Rote Stunde - Stunde des Blutes?) trĂ€gt als Logo einen fiesen Clown (www.redhourfilms.com/).

Das Moviejahr 2008 steht ganz offenbar unter dem Zeichen des chinesischen PandabÀren, der wie ein AuslÀufer der olympischen Emotionswelle noch weiter ins Land rollt.




Nebenbei sei bemerkt, dass auch das Trikot unserer "Deutschen Nationalelf" (Artikel-Hinweis: "Ole- Der Massenwahn") ebenfalls in pandamĂ€ĂŸigem Schwarz-Weiß gehalten ist. Und wer steht mehr im negativen und positiven Fokus der Massen als Nationalspieler? Höchstens noch unsere Politiker/innen, welche ebenfalls meist schwarz-weiße AnzĂŒge oder KostĂŒme tragen...Willkommen im Pandaland!



DIE MEDIENOPFERKULTUR

Man darf sich fragen, was diese Knuto-manie bezwecken sollte und ob der Rummel um Knut mit dem Tod des Tierpflegers und den entsprechend breiten Reaktionen der Öffentlichkeit etwas miteinander zu tun haben. Brauchen die Menschen einfach solcherlei Firlefanz, um sich vom Nachdenken ĂŒber die RealitĂ€t abzulenken oder ist dieser mannigfaltige Massenwahn schon das Anzeichen fĂŒr Verblödung im Endstadium?

Oder geht es der Volksseele etwa so miserabel, dass ein tapsiger EisbĂ€r ĂŒber Monate der einzige Lichtblick im depressiven, medialen Fokus darzustellen vermag? Auf dass das Funkeln glĂŒcklicher EisbĂ€rbaby-Augen unseren tristen Alltag erhellen möge? (Nicht zu vergessen, dass mit Knut und dem EisbĂ€rthema im Nachhinein auch wieder die Angst vor der KlimaerwĂ€rmung indirekt geschĂŒrt wurde...)

In gewohnter Manier hatten es die (internationalen!) Medien wieder einmal geschafft, ihre wertvolle Sendezeit und die teuren Titelseiten monatelang mit quasi "nichts und wieder nichts" zu fĂŒllen. Kosteneffektiver produziert es sich gar nicht mehr! Auch wenn das sonst mit anderen Themen genauso geschieht, warum braucht ausgerechnet ein EisbĂ€r eine eigene, stĂŒndliche Live-Berichterstattung?

Die tiefere Antwort auf all diese Fragen mag darin liegen, dass Medienrummel und positive Aufmerksamkeit manchmal nur die Vorbereitungsphase fĂŒr ein viel dunkleres Vorhaben darstellt. Es wird die BĂŒhne fĂŒr ein Schauspiel geschaffen, welches allzu oft in einer menschlichen oder tierischen Tragödie endet. Tod und Schicksal ganz nach altgriechischer Manier. Das Muster ist in den modernen Dramen einfach und seit der Antike immer das gleiche geblieben, egal ob Prinzessin Diana, Romy Schneider, Marilyn Monroe, die Kennedys, Heath Ledger oder ein bescheidener, aber leider berĂŒhmt gewordener EisbĂ€rpfleger als Hauptdarsteller fungieren.

Der “tragische Held“ muss dabei nicht immer ein Mensch sein; stellvertretend und zeitweilig genĂŒgt - wie zu biblischen Zeiten - auch ein liebgewonnenes Tier, wie z.B. die oben erwĂ€hnte PandabĂ€ren. Als vorĂŒbergehende Ersatznahrung fĂŒr die Götter reichen Tiere als Opfergabe wohl dann aus, wenn genug menschliche GefĂŒhle mit im mörderischen Spiel sind (und vielleicht sind es letztlich sowieso die Emotionen, auf die es ankommt?).

Erst kommt die mediale Aufmerksamkeit, der Hype, all die positiven Emotionen bis hin zur völligen Enthirnung der Massen; dann folgt der tragische Tod eines Protagonisten, wodurch noch mehr Aufmerksamkeit entsteht. Das stellvertretende Sterben bringt nun im Kontrast zum vorhergegangenen, glĂŒckseligen HochgefĂŒhl die gegenteiligen, negativen Emotionen massenhaft ausgeprĂ€gt zu Tage. Per TV, Presse und Internet wird erst das (globale) Dorf zum Richtplatz zusammengetrommelt; das PhĂ€nomen wartet bis auch alle hinschauen bzw. "im Bilde" sind, bis alle Zuschauer das Opfer kennengelernt haben und eine Form persönlicher Anteilnahme entstanden ist; um daran anschließend diese Person im Fokus der ungezĂ€hlten Blicke (bzw. Köpfe, Herzen) zu opfern und durch die Identifikation mit dem Gerichteten ungeheure emotionale AusbrĂŒche zu provozieren.

Erst die ĂŒberschwĂ€ngliche Euphorie, dann allgemeines Entsetzen. Erst Weiß, dann Schwarz – ganz wie das Panda-Fell. Eine Achterbahn der polarisierenden GefĂŒhle fĂŒr Millionen in allen Bereichen öffentlichen Interesses: Wirtschaft, Politik, Profi-Sport, Fernsehshows, Promi-Kult, etc. ; Höhenflug und Niedergang mit den entsprechenden Entladungen psychischer Energie wo man nur hinschaut.

Mit dem Tod des Helden stirbt auch immer ein Teil von uns psychologisch mit und die Zeugen des grausamen Aktes leiden an diesem Verlust noch lange kollektiv weiter; wĂ€hrend das eigentliche Opfer seinen Leidensweg schon mit dem Tode abgeschlossen und seine Aufgabe als Katalysator in dem kranken Spiel lĂ€ngst erfĂŒllt hat. Eine hocheffektive, da selbstunterhaltende Kettenreaktion des Leidens wird losgetreten; und dies mit den simplen Komponenten der Massenaufmerksamkeit und dem Opfertod bzw. dem UnglĂŒck einer einzigen, aber “von allen geliebten“ Person bzw. Tier-Persönlichkeit.

Wenn der Energieerhaltungssatz auch auf psychische Energie anwendbar sein sollte (Artikel-Hinweis: Soul's System), drĂ€ngt sich die Frage auf, wohin die gigantischen Emotionsströme als Ergebnis unserer so wirksam multimedial-aufbereiteten Opferrituale denn fließen bzw. wer oder was diese Energien nutzt, ausbeutet oder “frisst“.


Ideen und Recherche: Corinna und Andrium, Ausarbeitung: Andrium, 25.09.2008

Gewidmet: Thomas Dörflein

"Rest in Peace":


"Devil in Disguise" soll Dörfliein Knut mit Gitarre vorgespielt haben:




UPDATE 1

Möglicherweise finden sich in all dem BĂ€rengetĂŒmmel Parallelen zur derzeitigen Situation am Börsenmarkt (englisch: “BEAR STOCK MARKET / Bear=BĂ€r) und damit weitere Hinweise auf einen - wie-auch-immer - großangelegten Lebensplan, der uns einfach ĂŒbergestĂŒlpt und abgespult wird.

Am vorgestrigen Montag verlor der Dow Jones 777 Punkte. Inzwischen ist das 700 Milliarden Dollar schwere Rettungspaket in einer Abstimmung vom US Abgeordnetenhaus abgelehnt worden. Die Zahlen 7, bzw. 777 sind nicht ohne okkulte Bedeutung: Die Bedeutung des “Tree of Life” (Baum des Lebens) soll sich in der heiligen Mathematik der Kabbala widerspiegeln (http://user.cyberlink.ch/~koenig/dpla ... tephen/kabbala/7777e.html), “777” ist dabei die Nummer Gottes. Ein komischer Zufall. In “777 and other Qabalistic writings of Aleister Crowley“ findet sich eine Sammlung von Hexengroßmeister Crowley's Werken, die u.a. auf der "Hermetic Qabalah“ basieren
(http://en.wikipedia.org/wiki/777_and_ ... tings_of_Aleister_Crowley).

Magie, Alchemie, mystische Konzepte und ein weltweites, philosophisches wie theologisches Motiv verstecken sich im universalen Bildnis des “Tree of Life“: Das Symbol fĂŒr die Vereinigung von Himmel und Erde, spirituelle Erleuchtung, die ĂŒbernatĂŒrliche Welt, Universum und Psyche, und Erschaffung des Kosmos findet sich in jeder alten Kultur. Es wird auch als “Kosmologie der Kabbala” bezeichnet. In seiner Bedeutung zeigen sich Parallelen zu allen Religionen, sowie zu natĂŒrlichen Elementen - zu Kundalini ebenso wie zur DNA und der Lilie, usw.

_MSC_ORIGINAL_IMAGE

Die an Arten umfangreiche Gattung der Lilie (Iris versicolor: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwertlilien) wurde nach der griechischen Göttin des Regenbogens (Iris) benannt (Regenbogenfarben: Verbindung zur freimaurerischen Umschlaggestaltung des in "Clownereien" besprochenen Kinderbuches und zum Hauptakteur, dem Hofnarr s. HIER

Aber auch sonst fĂŒhrt die Schwertlilie (Fleur de Lis) - das stilisierte Design einer Iris - uns schließlich und unvermeidbar zum “Court Jester” (Hofnarr, Trickster, Clown), der dadurch, dass er eine erkennbare Maskierung trĂ€gt, wohl den am meisten typischen Symbolcharakter des gestaltenwandlerischen Tricksters darstellt: Er liebt die Anwendung des von ihm erfundenen und u.a. von den Forschern Loren Coleman und John Keel so bezeichneten "Name Game“ (Namens-Spiel). Ist er fĂŒr alles verantwortlich? Ist das Leben SEIN Spiel? (Verbindung: Kartenspiel..Joker..) Die Lilie nĂ€mlich gleicht der “Narrenkappe” (http://www.thetreemaker.com/design-co ... leur-de-lis-clip-art.html)

Die Narrenkappe wiederum findet sich nicht nur auf dem Urhaupt der Clowns dieser Welt, sondern auch im Bankgewerbe. So stellt sie beispielsweise Logo und Bezeichnung fĂŒr ein Vorteilsprogramm fĂŒr Kunden von deutschen Sparkassen dar...

Der Terrence Malick-Film “Tree of Life” fĂŒr dessen Hauptrolle im Okt. 2007 noch Heath Ledger (Joker "The dark Knight") im GesprĂ€ch war, rundet das Bild der Parallelen zwischen BĂ€r, Börse, Kabbala, Tree of Life, der oft als Symbol in Ordensverbindungen benutzten Lilie, Joker, Banken und Spiel ab. Eigenartigerweise hat der aus Texas stammende Malick, der in den 70'ern das Drehbuch zu einem Paul Newman-Film schrieb (Newman † 26. September 2008, seine Kinder-Hilfsorganisationen fĂŒr Krebskranke Kinder und gegen Kindesmisshandlung s. www.scottnewmancenter.org/ u. http://www5.holeinthewallgang.org/ ), in 2002 / 2003 am Drama "Bear's Kiss" (Der Kuss des BĂ€ren) mitgewirkt. Laut Bescheibung geht es da um eine mĂ€rchenhafte Liebesgeschichte zwischen der jungen Zirkusartistin Lola und dem BĂ€ren Misha, der sich eines Tages in einen Menschen verwandelt. Die Verbindungen zu den oben beschriebenen Knut-Mysterien sind bedeutsam:

Beachten Sie in diesem Ausschnitt von "Bear's Kiss" den fiese-grinsenden Clown oberhalb des tanzenden "Paares", sowie den "echten" Clown ganz am Anfang (zum Song s. auch 2. Update im Bericht DIE GÖTTLICHE WEIBLICHKEIT):



Der BĂ€r hat sich in einen jungen Mann verwandelt. Lola sagt ihm, dass sie weiß, dass er nicht echt ist. Sie hĂ€lt ihn fĂŒr einen Shapeshifter:


Im clownsbunten Trailer (auch ein BÀrenbaby und Chinesen bzw.Mongolen kommen vor) wird dem "BÀren-Mann" von einer Wahrsagerin bestÀtigt, dass er sich als Formwandler zwischen den Welten bewegt. Sie fragt "Bist du ein Wolf oder ein BÀr" (Anspielung auf den Werwolf, der ein Shapeshifter ist):




Corinna, 01.10.2008


UPDATE 2

Zitat aus 1, Update:
"Möglicherweise finden sich in all dem BĂ€rengetĂŒmmel Parallelen zur derzeitigen Situation am Börsenmarkt (englisch: “BEAR STOCK MARKET] / Bear=BĂ€r) und damit weitere Hinweise auf einen - wie-auch-immer - großangelegten Lebensplan, der uns einfach ĂŒbergestĂŒlpt und abgespult wird."

Crowleys (777...) Sexualrituale (Scarlet Woman, scharlchrote Frau, 'Babalona', die LADY) lassen an Vivien Leigh in der Rolle der Scarlet O'Hara aus "Vom Winde verweht" denken: The Lady in RED (scharlach-rot wie Blut) mit Rhett (Red) Butler... Leigh (* 5. November 1913 in Darjiling, Indien; † 7. Juli 1967 in London; eigentlich Vivian Mary Hartley) war depressiv; von 1950 an stand sie zwar vermehrt auf der BĂŒhne, war jedoch oft krank und konnte wegen mehrmaligen NervenzusammenbrĂŒchen nicht regelmĂ€ĂŸig arbeiten.

Ihren letzten Film, "Ship of Fools" ("Das Narrenschiff", Narr=Joker / Fool), konnte sie nur mit mehrmaligen gesundheitlich bedingten Unterbrechungen fertigstellen. Leigh wurde hĂ€ufig mit Elektroschock-Therapie behandelt. [Ich könnte, was "Vom Winde verweht" und "Das Narrenschiff" angeht , hier wohl endlos fortfahren mit NamensparallelitĂ€ten und SynchronizitĂ€ten. Was uns "ĂŒbergestĂŒlpt" wird ist ein Spiel, ein CARDGAME ('Baraja') mit vielen JOKER'n. Bei "Scarlett ( Scarlet) Woman" denkt man z.B. auch an die irische SĂ€ngerin und Musik-Mystikerin Loreena McKennitt. Das Lied des ersten zum Film "Bear's Kiss" geposteten Videos - s.o. - ist von ihr..].

Sie - Vivien Leigh - war die Tochter eines reichen Börsenmaklers. BerĂŒcksichtigt man die Inflation, ist der 1939 mit zehn Oscars ausgezeichnete Film bis heute das kommerziell erfolgreichste Werk der Filmgeschichte. Der damalige Börsencrash (BEAR STOCK MARKET CRASH) Ă€hnelt der momentanen Situation.

Das "Ship of Fools" (Narrenschiff) ist eine alte, westliche Darstellung in Literatur und Kunst. Sie steht symbolisch fĂŒr das von verstörten, frivolen und kaum noch etwas spĂŒrenden Menschen bewohnte Schiff, das ohne KapitĂ€n ziellos dahintreibt. Michel Foucault, Autor von "Madness and Civilization", sah im Schiff ein Symbol fĂŒr das Bewusstsein von "GUT" und "BÖSE" der mittelalterlichen Vorstellungen (s. auch Updates des Artikels DIE GÖTTLICHE WEIBLICHKEIT).

Willkommen an Bord.

Corinna, 03.10.2008


Interessante Webpage: SCARLET-DRAGON
Batman ist eine Art Zorro - wurde nach ihm empfunden. Und - bitte ansehen:
SCARLET IST ZORRO
sowie:
www.entertainersbwe.com.au/entertainersaustinpowers1.htm (2. Bilderreihe)
www.felix-bloch-erben.de/index ... /Action/showNews/fbe/101/
www.scarlet-pimpernel.net/
www.blakeneymanor.com/spoofs.html


UPDATE 3

Aus aktuellem Anlass gibt es - kurz nach dem 2. Update - hier gleich noch ein 3. Update: Als ich nach eben durchwachter Nacht gegen 4.45 Uhr den Fernseher anschaltete, stellte ich (Corinna) völlig ĂŒberrascht fest, dass auf 3sat der im 1. Update beschriebene Film "Der Kuss des BĂ€ren" lief. Ich hatte KEINE Ahnung! Auf diesen Film war ich am 1. Oktober ĂŒber Aleister Crowleys 777 - die Kabbala - den "Tree of Life" - und den gleichnamigen Film samt Regisseur gekommen, der nĂ€mlich auch am "Bear's Kiss" Film mitgewirkt hatte.

WĂ€hrend ich vorhin so dasaß ["Das glaubt Andrium mir niemals", dachte ich...] und unglĂ€ubig versuchte, in diesen Film einzusteigen, klingelte auch schon das Telefon. Andrium! Er hatte den Film also ebenfalls entdeckt und als Update zum Knut Artikel bereits ein Posting in unserem Forum verfasst:

Hallo Corinna!
Es ist Freitagmorgen, halb fĂŒnf und gerade lĂ€uft auf 3sat zufĂ€llig genau der Film! Hast DuÂŽs gewusst, oder ist das wieder eine verdammte SynchronizitĂ€t?

Rate mal, als was Joachim Krol auftritt: Als trauriger Clown: Gleich in der Anfangsszene macht er vor einem Kinderpublikum eine "Suizidnummer" vor und will sich clownesk erhĂ€ngen ! Sehr lustig und ideal fĂŒr Kinder, nicht wahr?

Gleich in der nĂ€chsten Szene fragt eine Frau einen Motorrad-Stuntman: "Willst Du Dich umbringen?" Und tatsĂ€chlich verunglĂŒckt dieser eine Stunde spĂ€ter im Film. "Wer-BĂ€r" Misha bricht aus seinem KĂ€fig aus - und tötet Lou.

Jetzt kommt das Beste, pass auf, was nach dem Film mit dem BĂ€ren-Werwolf-Shapeshifter-Darsteller und Regisseurssohn passiert ist, welcher im Film am Ende beinahe stirbt:


"Die menschliche Seite des BĂ€ren Misha wurde dargestellt vom Sohn des Regisseurs, Sergei Bodrov Jr., der im Herbst 2002 bei Filmaufnahmen im Kaukasus tödlich verunglĂŒckte.'"(Berlinonline.de)

"...zumal es lange unklar bleibt, ob es sich um sexuelle Fantasien des jungen MĂ€dchens, vielleicht sogar Sodomie handelt, denn Lola hat sich buchstĂ€blich in den BĂ€ren vernarrt und wĂŒrde wirklich alles fĂŒr ihn tun. Nun soll der Glaube an Gestaltwandler in der sibirischen Heimat des Regisseurs Sergej Bodrow fest verwurzelt sein...

Einer von ihnen ist der Sohn des Regisseurs, der wenige Monate spĂ€ter bei Dreharbeiten im Kaukasus durch eine Naturkatastrophe tödlich verunglĂŒckte." (Kinofenster.de)

"Im September 2002 kam Bodrow bei den Dreharbeiten zu dem Film Svjasnoj (dt. 'Kontaktmann') bei einem LawinenunglĂŒck im Kaukasus ums Leben. Er wurde zusammen mit seinem 24-köpfigen Produktionsteam in einem Gletschergebiet der nordossetischen Karmadon-Schlucht verschĂŒttet. Es war nicht möglich, ihn zu bergen. Geologen rechnen damit, dass seine sterblichen Überreste frĂŒhestens 2012 von den Eismassen freigegeben werden." (wikipedia)


Zitat aus PHANTOM CLOWNS - TEIL 3 (Heath Ledger):

"Ledger hatte schon zuvor in Terry Gilliam Filmen mitgespielt. (Glliam war Monthy Python Mitglied - von da stammten die Sketche 'The Funniest Joke in the World', 'Joke Warfare' und 'The Killing Joke'). Seinen letzten, mit okkulten und magischen Elementen vollgestopften Gilliam Film - 'The Imaginarium of Dr. Parnassus"'- (in dem er einen mysteriösen Außenseiter spielte, der in die Hölle reist, um ein MĂ€dchen zu retten) konnte Ledger nicht zu Ende drehen. Er kam nicht zurĂŒck... Eigentlich nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass Gilliam selbst schon geglaubt hatte, dass ein Fluch auf ihm und seinen so oft geplatzten Projekten laste.


_MSC_ORIGINAL_IMAGE

Das im Zusammenhang mit den Filmaufnahmen kĂŒrzlich aufgenommen Bild, das Ledger in der Position des Tarot-GehĂ€ngten zeigt, mit seltsamen okkulten, blutigen Symbolen auf seiner Stirn, verstört die Fangemeinde. Deutlich erkennt man das 'Allsehende Auge' (The allseeing Eye) in einem Dreieck (Pyramide?). Gebrandmarkt. [/color]


Ganz schön unheimlich, diese sich wiederholende Konstellation von Joker, Galgen, BÀr und Tod... Der GehÀngte, der Tod und der Narr (Joker) sind bekannte Karten im Tarot-Spiel; im Lenormand-Deck des Tarots gibt es auch einen BÀren. (Wir empfehlen,zum besseren VerstÀndnis der ZusammenhÀnge zwischen Knut, den BÀren, dem Werwolf, Trickster, Clown und Heath Ledger, die PHANTOM CLOWNS Artikel TEIL 1, TEIL 2 und TEIL 3 zu lesen).


In einer der letzen Szenen des Filmes "Batman - The Dark Knight" ĂŒbrigens, wird der Joker endgĂŒltig gefasst. Er verfĂ€ngt sich auf der Flucht vor Batman auf einem Hochhaus an einem Baukran-Seil und baumelt hilflos, wie an einem Galgen, hoch ĂŒber der Straßenschlucht /dem Abgrund. Dabei hĂ€ngt Ledger, der Narr, ganz wie auf den Darstellungen der Tarot-Karte "The Hangman" kopfĂŒber, an nur einem Fuß befestigt ĂŒber der nachtschwarzen, tödlichen Tiefe. WĂ€hrend dieser SchlĂŒsselszene kommt es auch - trotz der verfĂ€nglichen Situation - zu einem tiefgrĂŒndigen GesprĂ€ch zwischen den beiden Erzrivalen. Der Joker klĂ€rt Batman darĂŒber auf, dass beide Charaktere symbiotisch einander brauchen und als zwei entgegengesetzte Seiten der gleichen Ur-Kraft fungieren. Diese Aussage hebt wieder die so oft eingeblĂ€ute PolaritĂ€t und DualitĂ€t hervor; die vereinfachte, soviel Leid verursachende Schwarz-Weiss-Struktur unserer eingeschrĂ€nkten Wahrnehmungswelt, welche sich in Schachbrettmustern, YinYan-Zeichen und evtl. auch in PandabĂ€ren symbolisch wiederfinden lĂ€sst.


_MSC_ORIGINAL_IMAGE

Zitat aus PHANTOM CLOWNS - TEIL 3 (Heath Ledger):

"Der Mothman-Ă€hnliche Batman aus "Gotham City“ (alte Bezeichnung fĂŒr New York City) selbst stellt ein dĂŒsteres Wesen dar. In Art und Weise des Robin Hood soll er fĂŒr Gerechtigkeit und gegen den Joker kĂ€mpfen, in Wahrheit aber ist Robin Hood ein teuflischer DĂ€mon (s. "Der kleine Puck", Link unten). Er - Batman - besitzt schwarze FledermausfĂŒgel (Vampir, gefallener Engel, Satan), trĂ€gt "Hörner" und eine Maske, IST ein Gestaltenwandler (Shapeshfiter, Trickster) und damit ein DĂ€mon. Hin und wieder werden paranormale Begegnungen mit Batman-Ă€hnlichen FlĂŒgel-Gestalten, oder Ă€hnlich maskierten Kreaturen berichtet. Ein Beispiel dafĂŒr sind die von Coleman beschriebenen Zorro-Ereignisse: www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... article.php?storyid=1160. Batmans Erfinder wies ĂŒbrigens darauf hin, dass er selbst Batman fĂŒr eine Kreuzung zwichen Zorro und Dracula halte. Batmans (Ex) GefĂ€hrte Robin ist - wie schon der Name sagt - ebenfalls "des Teufels". Die ganze auf einem Comic basierende Batman/Joker Geschichte stellt m.E. nach einen Kampf der "Götter“ untereinander dar - eine Hierarchie der MĂ€chtigen, wie es anzunehmen im Altertum ĂŒblich war. Der Name des Batman Butlers Alfred Pennyworth - eine laut wikipedia 'Comic Relief‘ erfĂŒllende Rolle - lĂ€sst einen an Stephen King's Clown Pennywise denken."



Zu dem "Narrenschiff-Update" im Artikel ist mir doch prompt der schöne, gesellschaftskritische Song von Liedermacher Reinhard Mey eingefallen; immer sehr passend:



Andrium, 03.10.2008


"Sie zeigen mein Gesicht auf einem Poster, darunter der Satz 'He Will Rock You' (Er wird dich aufrĂŒtteln) - ich denke aber nicht, dass ich das bewirken werde...was also, wenn nicht? Das Ă€ngstigt mich zu Tode ...und ich fĂŒhle, dass mein Schicksal in der Hand von jemand anderen liegt - und alles wird von einer Supermacht gelenkt" (Zitat Heath Ledger)


UPDATE 4

Zitat aus 1. Update:
"Möglicherweise finden sich in all dem BĂ€rengetĂŒmmel Parallelen zur derzeitigen Situation am Börsenmarkt (englisch: “BEAR STOCK MARKET] / Bear=BĂ€r) und damit weitere Hinweise auf einen - wie-auch-immer - großangelegten Lebensplan, der uns einfach ĂŒbergestĂŒlpt und abgespult wird."

Wer es noch nicht mitbekommen hat. Island hat ein Problem und ist beinahe bankrott. Island = Iceland (Eis). Dass die Vorkommnisse um den EisbÀren Knut mit dem Börsenmarkt-Crash in Verbindung standen und stehen, ist - zumindest aus "Name-Game"-relevanter Sicht - also immer wahrscheinlicher: Eisland, Polareis, PolarbÀr, EisbÀr (Mehr dazu lesen Sie in unseren "The Name Game" Artikeln).

Interessant finde ich auch, dass Thomas Dörflein (wie am Morgen im Fernsehen berichtet) Briefkontakt zu einem an Krebs erkankten Jungen hatte. Die Neuigkeiten von Knut haben den Jungen psychologisch aufgebaut, so die Mutter. Zum Geburtstag wĂŒnschte er sich ein "EisbĂ€renzimmer" mit passender Tapete , Bettzeug und vielen Stofftieren. Kurz vor seinem Tod schickte Dörfllein dem Jungen Haare von Knuts Fell. Diese hatte Knut sich am Zaun abgerieben, so Dörflein.


Im Artikel ZAHNFEE schrieb ich:

"In Zeiten, da man noch an Hexen [DĂ€monen] glaubte, die Macht ĂŒber die eigene Person erlangen konnten, wenn sie dazu Haare, ZĂ€hne oder FingernĂ€gel von der zu verhexenden Person besaßen, war der richtige Umgang mit ausgefallenen ZĂ€hnen fĂŒr die Menschen noch Ă€ußerst wichtig. In verschiedenen Kulturen gab es deshalb allerlei BrĂ€uche, einen solchen Zahn an Tiere zu verfĂŒttern, zu verbrennen oder zu begraben, wobei insbesondere die erste Variante eine große Rolle spielte.

Der der Fee hinterlassene Zahn schenkt ihr die Macht ĂŒber das Kind. Wenn man ZĂ€hne einst vergrub, dann sicher deshalb, weil man sich vor dieser Fremdeinwirkung schĂŒtzen wollte. Hexenmeister Aleister Corwley z.B. verbrannte deshalb stets seine abgeschnittenen Haare. Die von der Fee hinterlassene MĂŒnze symbolisiert gleichzeitig die einstige Hoffnung der Menschen, die zornigen Götter durch Opfergaben (Menschenopfer) milde stimmen zu können. Der "Köperteil" des Kindes - der Zahn - ist als Ersatzopfer anzusehen."


Ferner schrieb ich:

"Anstelle von Haaren oder ZĂ€hnen wirken auch Blutflecke. In 'PHANTOM CLOWNs-Teil 3' beschrieb ich, wie im Film 'Brokeback Mountain' Ennis‘ (Heath Ledger) verliebter Film Freund Jack (Ledgers bester Freund Jake Gyllenhaal) heimlich Ledgers blutiges Hemd in seinen Besitz bringt - als romantische Erinnerung. Der Blutfleck steht zum einen fĂŒr diabolische UnnatĂŒrlichkeit (HomosexualitĂ€t! ..und darin auch besteht die Verbindung zu schwarzmagischen Sexualpraktiken verschiedenster Gruppen) und die Unmöglichkeit, sich von diesem Verbrechen 'reinzuwaschen. Ferner findet sich hier ein Hinweis auf ein Hexenritual: Derjenige, dessen blutbefleckte Kleidung [dessen Haare] im Besitz einer Hexe ist, ist des Todes. Bei einem Zahn verhĂ€lt es sich nicht anders."


Nun, Knut ist nicht gestorben, wie wir wissen. Der Hinweis auf einen Tod - eine Opferung - war aber vorhanden. Dörflein - als Knuts Zieh-Vater - ist vielleicht stellvertretend gestorben, in der (unbewussten) Absicht, seinen "Sohn" zu retten. FĂŒr manche mag das unwirklich klingen, - im Zusammenhang mit dem ganzen Vorfall (und all seiner Symbolik und den "Name Game" Elementen) betrachte ich Dörfleins Tod allerdings als Opfer fĂŒr einen dĂ€monisch inszenierten Lebensplan.

Letztlich erinnert mich diese Dörflein-Knut Verbindung an den biblischen Abraham, der fĂŒr seinen Sohn ein stellvertretendes Opfer suchte:

"Die biblische ErzĂ€hlung der Akedah, nach der Gott Abrahams Glauben auf die Probe stellt, indem er ihm befiehlt, seinen Sohn Isaak zu opfern (Opferung Isaaks), spiegelt nach moderner Auslegung die Abkehr vom Menschenopfer wider. Abraham nahm also an, dass Gott, das Ewige Wesen, ein ihm geziemendes Opfer fordere ("Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde."). Der Widder, der jedoch anstatt Isaak geopfert wird, wird kĂŒnftig bei allen Hirtennomaden geopfert (Tieropferrituale und SchĂ€chten !).

(Evangelikale Christen bringen diesen biblischen Mythos, in dem Gott (angeblich) lehrt, dass er keine Menschenopfer mag, mit dem Opfertod des christlichen Menschen-Gottes Jesus Christus in Verbindung)" (wikipedia).


Dörflleins "Sohn" war selbst ein Tier ..und damit vielleicht im eigentlichen Sinne der "Stellvertreter". Der Opferhinweis galt Dörflein. "Gott" findet offenbar doch mehr Gefallen an den Todesmomenten der Menschen und das ganze Jahrtausende lange Tiergemetzel und Geopfere macht am Ende gar keinen Sinn.

Der Gedanke, dass die Abrahamsgeschichte den Übergang vom Menschenopfer zum Tieropfer markiert, beruht auf der Annahme, dass Gott lediglich Abrahams UnterwĂŒrfigkeit prĂŒfte und auf das Menschenopfer verzichtete. Diese religiöse Grundaussage ist heftig umstritten. Ich finde es außerdem verwunderlich, dass man Gott ĂŒberhaupt Opfer zugesteht, nĂ€mlich Tiere (welche keine UnterwĂŒrfigkeit gegenĂŒber Gott zeigen können). Welchen Sinn macht es, dass Gott auf die menschliche Selbtsaufgabe bis hin zum Opfer verzichtet - sich aber trotzdem an Blut laben muss. Wozu braucht ein Gott ĂŒberhaupt Blut? Nur ein Parasit, ein Vampir, braucht Blut.

Im ĂŒbrigen - einmal vorausgesetzt, Gott hĂ€tte wirklich von Abraham gefordert, seinen Sohn zu opfern - kann man wirklich nicht mit Bestimmtheit sagen, ob nicht Abraham versucht hat, Gott mit dem Tieropfer auszutricksen und ob nicht alle Tieropferrituale dieser Welt dasselbe bedeuten und Ersatz-Menschenopfer-Handlungen sind.

Es ist allerdings fraglich, ob die "Götter" jemals ein von Menschen dargebrachtes Opfer angenommen haben. Vielmehr treffen sie ihre Wahl wohl gerne selbst...

Zum Thema OPFERN lesen Sie u.a. auch DINNER FOR DEITY

Corinna, 07.10.2008


UPDATE 5

Schicksal?

In der Nacht zum 11. Oktober 2008 (11.10) kam Jörg Haider ( * 26. Jan. 1950 in Bad Goisern, Oberösterreich) in Lambichl (Lamb= Lamm= Opferlamm?) - Gemeinde Köttmannsdorf - bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Er war nach einer Abendveranstaltung auf dem Weg zum Familienansitz im BĂ€rental, wo am Wochenende der 90. Geburtstag seiner Mutter gefeiert werden sollte. Der von ihm gelenkte VW Phaeton kam gegen 1.00 / 1.15 Uhr nachts von der Straße ab und ĂŒberschlug sich mehrfach. Haider (Heide?) verstarb in Folge seiner schweren Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus.

Das Auto, ein Phaeton:

"Phaethon (auch Phaeton oder PhaĂ«thon, v. griech.: phaino, ΊαέΞωΜ, scheinen, der Strahlende) ist in der griechischen Mythologie bei Hesiod der Sohn des Kephalos und der Göttin Eos, der Schwester des Sonnengottes Helios. Seit Euripides ist Phaethon der Sohn des Helios und der Klymene, also ein Neffe der Eos.

Als Phaethon heranwÀchst, bestreitet Epaphus, der Sohn der Io und Jupiters, ihm die göttliche Abstammung von Helios. Die Mutter Klymene versichert Phaethon, dass er der Sohn des Sonnengottes sei, und rÀt, den Vater im Sonnenpalast aufzusuchen und ein Zeugnis seiner Vaterschaft einzufordern. Helios, der Sonnengott, der ihn im Palast aufnimmt und als Sohn anerkennt, verpflichtet sich durch einen Eid, dem Sohn ein Geschenk seiner Wahl zu gewÀhren.

Phaethon erbittet sich nun, fĂŒr einen Tag den „Sonnenwagen“ lenken zu dĂŒrfen. Helios versucht, seinen Sohn von diesem Plan abzubringen. Jedoch vergeblich. Phaethon besteigt, als die Nacht zu Ende geht, den kostbaren und reich verzierten Sonnenwagen des Vaters. Das Viergespann rast los und gerĂ€t bald außer Kontrolle. Phaethon verlĂ€sst die tĂ€gliche Fahrstrecke zwischen Himmel und Erde und löst eine Katastrophe universalen Ausmaßes aus. Ovid berichtet: 'Die Erde geht in Flammen auf, die höchsten Gipfel zuerst, tiefe Risse springen auf, und alle Feuchtigkeit versiegt. Die Wiesen brennen zu weißer Asche; die BĂ€ume werden mitsamt ihren BlĂ€ttern versengt, und das reife Korn nĂ€hrt selbst die es verzehrende Flamme
 Große StĂ€dte gehen mitsamt ihren Mauern unter, und die ungeheure Feuersbrunst verwandelt ganze Völker zu Asche.' Erst Zeus, von der Mutter Erde um Hilfe gerufen, bereitet dem Chaos ein Ende und schleudert einen Blitz. Der Wagen wird zertrĂŒmmert und der Wagenlenker Phaethon stĂŒrzt in die Tiefe, wo er tot im Fluss Eridanus (Po) landet.

[..] Phaeton ist der Morgenstern (Venus) und bedeutet "glÀnzend, leuchtend". Er hat eine Verbindung zu Jesaja 14, 12-15, wo der Morgenstern gewöhnlich mit Lucifer in Verbindung gebracht wird." (wikipedia).

Der Unfall ereignete sich auf der Rosentaler Straße vor der Abzweigung nach Köttmannsdorf, und Haider befand sich alleine im Fahrzeug. Die Unfallursache ist bislang ungeklĂ€rt. Haider brach sich bei dem Unfall u.a. die HalswirbelsĂ€ule.

Haider war ein österreichischer Politiker. Von 1986 bis 2000 war er Vorsitzender der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Im April 2005 spalteten sich unter seiner FederfĂŒhrung zahlreiche FunktionĂ€re von der FPÖ ab und grĂŒndeten die neue Partei BĂŒndnis Zukunft Österreich. Er war von 1989 bis 1991 sowie von 1999 bis zu seinem Tode Landeshauptmann von KĂ€rnten

Corinna, 11.10.2008


UPDATE 6


Nach offiziellen Angaben handelt es sich bei der vermuteten Unfallursache um die Alkoholisierung des Jörg Haider, dessen Blut zum Unfallgeschehen einen Alkoholgehalt von 1,8 Promille betragen haben soll. Haider soll mit deutlich ĂŒberhöhter Geschwindigkeit (mit bis zu 170km/h) gefahren sein. Diese Version wird angezweifelt:

Nicht nur verspricht Volkswagen ein Höchstmaß an StabilitĂ€t und Crash Sicherheit fĂŒr den Phaeton, was einen angesichts Haiders völlig zerstörten Wagens wundern lĂ€sst (sĂ€mtliche Airbag- und Sicherheitssysteme mĂŒssen versagt haben, denn Haider wies eine Vielzahl von Verletzungen auf, die lt. Gerichtsmedizin alle fĂŒr sich tödlich gewesen wĂ€ren),- auch berichteten Zeugen, dass Haider am betreffenden Abend keinen Alkohol getrunken hatte, und um 1,8 Promille zu erreichen, muss man schon eine ganze Menge Alkohol zu sich nehmen. Diese erhebliche Menge mĂŒsste Haider innerhalb der letzten, einen Stunde vor dem Unfall, wĂ€hrend der es keine Zeugen gibt, zu sich genommen haben, was relativ unglaubwĂŒrdig klingt.

Nachzulesen sind die Ungereimtheiten um Haiders Unfall u.a. in diesen Berichten:
http://info.kopp-verlag.de/news/beoba ... nfallort-von-joerg-h.html
http://info.kopp-verlag.de/news/zeuge ... en-alkohol-getrunken.html
http://info.kopp-verlag.de/news/ente- ... ungen-im-fall-haider.html
http://info.kopp-verlag.de/news/neue-animation-von-rtl.html
http://info.kopp-verlag.de/news/cherc ... der-fahrzeug-mit-lkw.html
http://info.kopp-verlag.de/news/haide ... ng-von-beweismitteln.html
http://info.kopp-verlag.de/news/ex-we ... eine-bombe-beteiligt.html
http://info.kopp-verlag.de/news/haide ... n-kaernten-ermittelt.html
http://info.kopp-verlag.de/news/haide ... schertneue-obduktion.html
http://info.kopp-verlag.de/news/fall- ... k-ist-eine-botschaft.html
Welche Kraft es auch war, die die Fahrerseite von Haiders Wagen zerdrĂŒckte, - man sollte nicht vergessen, dass man dem "Skinwalker" (Trickster) nachsagt, er wĂŒrde AutounfĂ€lle verursachen (s. Artikel PHANTOM CLOWNS 4)

Corinna, 16.10.2008


UPDATE 7

Passt zur Unfallserie: Hubschrauberabsturz und Clowns in Chicago. Langsam kann ich es selbst nicht mehr glauben... Bitte lesen Sie das 2. UPDATE "Chicago" im Artikel "Flugzeugcrash Madirid" HIER: www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1601

Corinna, 17.10.2008

UPDATE 8

Bitte beachten Sie die regelmĂ€ĂŸig up'gedatete' Linkliste zum Fall Haider: s. oben im Update 6





Dieser Artikel stammt von Ufos-Co.de
http://www.ufos-co.de/news_artikel/htdocs

Die URL für diesen Artikel lautet:
http://www.ufos-co.de/news_artikel/htdocs/modules/news/article.php?storyid=1640