LIGHT MY FIRE

Datum 07.08.2007 19:46:55 | Thema: Artikel

..das Feuer aus dem Nichts

von Reptomaniac

Es gibt Menschen, die von innen heraus, ohne jede äußere Einwirkung verbrennen..
Feuer!

Neben Wasser, Erde und Luft eines der vier Elemente der klassischen Naturphilosphie. Von keinem anderen geht so ein geheimnisvoller Zauber aus. Jeder, der einmal nachts in der freien Natur, weitab von menschlicher Behausung, an einem Lagerfeuer sitzt und in die prasselnden Flammen blickt, kann sich kaum der hypnotischen, magischen Wirkung entziehen.

Feuer hat einen sehr zwiesp√§ltigen Charakter, zum einen bedeutet es Licht und W√§rme - wir, die wir es gewohnt sind, nur auf einen Knopf zu dr√ľcken, damit wir Licht haben, um die Dunkelheit zu vertreiben, damit wir W√§rme zum Heizen oder zum Kochen haben, k√∂nnen uns kaum mehr vorstellen, was das Feuer in den alten Zeiten f√ľr die Menschen bedeutete und welches Ungl√ľck es war, wenn die sorgsam geh√ľteten Flammen erloschen.

Zum anderen bedeutet es aber auch Verw√ľstung, Elend und Tod - ein Ungeheuer, das in seiner Gier alles verschlingt, was es erreichen kann, wenn es nicht aufmerksam bewacht wird.

Seit Prometheus f√ľr uns aus dem Olymp das Feuer zur Erde gebracht hat, w√§hnten wir uns als die Herren und Herrinnen √ľber jenes Element, dachten es gez√§hmt zu haben, genau so wie wir in unserer Hybris glaubten, uns die Erde untertan gemacht zu haben. Welch ein Irrtum!

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Die Alten wussten es noch: Feuer lebt und in diesem Element wirken Wesen, Elementargeister, wie sie der große Gelehrte Paracelsus beschrieben hat und vielleicht fordern diese Wesen auch von uns einen Tribut.

In fr√ľheren Zeiten waren neben Blutopfern auch Brandopfer von Menschen - sp√§ter Tieren - √ľblich, um die hungrigen G√∂tter und D√§monen gn√§dig zu stimmen. Heute verbrennen wir kaum noch Menschen aus religi√∂sen Gr√ľnden.

Aber hin und wieder wieder h√∂ren wir Geschichten √ľber Personen, die aus v√∂llig unerfindlichen Gr√ľnde quasi von innen heraus Feuer fingen und verbrannten, w√§hrend ihre Kleidung und Umgebung kaum beeintr√§chtigt wurde. K√∂nnte es sein, dass...? Eine unheimliche, erschreckende Vorstellung.


"Heiße" Fälle

Einer der ersten Berichte √ľber einen seltsames Todesfall durch spontanes Verbrennen datiert aus dem Jahre 1731. Das ungl√ľckliche Opfer war die 62j√§hrige Gr√§fin Cornelia Bandi aus der N√§he von Verona. Die Gr√§fin ging am Abend des 4. April zu Bett und als ihre Zofe sie am n√§chsten Morgen wecken wollte, sah diese etwas Grauenvolles. Im Gentleman's Magazin wurde √ľber den Vorfall geschrieben:

"Der Fu√üboden des Zimmers war mit einer z√§hfl√ľssigen Masse bedeckt, die sich nur schwer entfernen lie√ü...Von den Fenstern tropfte eine schmierige, widerliche gelbe Fl√ľssigkeit, die merkw√ľrdig stank...Etwa einen Meter vor dem Bett befanden sich ein Haufen Asche und zwei unversehrte Beine, die noch Str√ľmpfe trugen. Zwischen ihnen lag der Kopf. Das Gehirn, der halbe Hinterkopf und das Kinn waren verbrannt."

Der Arzt Dr. Hartell wurde am 12. Mai 1890 selbst Zeuge eines unheimlichen Vorfalls, den er der medizinisch-juristischen Gesellschaft von Massachusetts meldete. Dr. Hartell fuhr durch Ayer, wurde dort angehalten und in ein kleines Waldst√ľck gef√ľhrt. Dort sah er auf einer Lichtung eine Frau, die an den Schultern, am Unterleib und an beiden Beinen brannte. Weder der Arzt, noch der Zeuge, der ihn zu Hilfe gerufen hatte, konnten eine Ursache f√ľr den Brand finden. Die Autoren Maxwell Cade und Delphine Davis berichten von einem mit ihnen befreundeten Arzt, der selber im Jahre 1959 Zeuge eines √§hnlichen Ereignisses wurde.

Am 22. März 1908 fand Wilhelmina Dewar aus Whitley Bay in Northumberland gegen Mitternacht ihre Schwester Margaret verbrannt in deren Bett im gemeinsamen Haus der beiden vor. Es gab keinerlei Hinweise auf einen Brand im Haus und auch das Bettzeug war nicht angesengt(!) Bei der polizeilichen Vernehmung wurde Frau Dewar unterstellt, sie sei betrunken gewesen und hätte nicht mehr gewusst, was sie sagte.

Die Zeitungen griffen die Geschichte auf und nannten sie eine L√ľgnerin und Trinkerin. Wahrscheinlich war dieser √∂ffentliche Druck der Grund, dass Frau Dewar sp√§ter ihre Aussage widerrief und jetzt behauptete, sie habe ihre Schwester im Erdgeschoss brennend, aber noch lebend angefunden und sie nach oben ins Schlafzimmer gebracht, wo sie dann gestorben sei.

Die Sache hatte nur einen Haken: Zum einen war die Behauptung, dass Frau Dewar trunks√ľchtig sei, v√∂llig an den Haaren herbeigezogen. Beide Frauen waren pensionierte Lehrerinnen und hatten stets einanst√§ndiges Leben gef√ľhrt.

Auch ist es nicht zu glauben, dass eine brennende Person eine Treppe hochsteigt, um sich dann ins Bett zu legen.. Und zweitens: Warum gab es im Erdgeschoss keine Brandspuren? Trotz dieser erheblichen Widerspr√ľche blieben die Polizei und der Leichenbeschauer bei ihrer - Sinn machenden - Version.

Ende Dezember 1916 entdeckte der Hotelbesitzer Thomas W. Morphey im "Lake Denmark" in der N√§he von Dover seine Haush√§lterin Lilian Green in einem Zimmer verbrannt auf dem Boden liegend. Frau Green war noch am Leben, konnte aber keinerlei Erkl√§rung √ľber den Vorfall geben. Ein Brandherd wurde nicht gefunden.

Eine Frau Stanley Lake starb in Kingston, State New York, USA, im Januar 1930 durch Verbrennungen. Im Untersuchungsbericht hieß es dazu: "Obwohl ihr Körper ernsthafte Verbrennungen erlitten hatte, waren ihre Kleider nicht einmal angekohlt."

Anfang der 40er Jahre wurde Paul V. Weekly aus Sioux City in Iowa gegen 3.30 Uhr von einem komischen Gef√ľhl an seinem Fu√ü geweckt. Als er die Bettdecke entfernte, bemerkte er, dass sein Bett brannte. Er l√∂schte die Flammen und schlief dann weiter. Eine Stunde sp√§ter wiederholte sich das Ganze

Im Jahre 1942 wurde der 59jährige Aura Troyer, der Pförtner einer Bank in Bloomington, Illinois, verbrannt aber noch lebend im Keller des Gebäudes aufgefunden. Das einzige, was er vor seinem Tod noch sagen konnte, war: "Es ging alles so plötzlich."

Allen M. Small aus Deer Isle in Maine wurde am 13. Januar 1943 tot auf dem Teppich, der leicht angesengt war, gefunden. Trotz intensiver Suche wurde kein Brandherd gefunden. Die Klappen des Ofens waren geschlossen und die Pfeife des Opfers lag auf dem B√ľcherregal.

Am 1. Februar 1943 wurde der völlig verbrannte Körper des Invaliden Arthur Baugard in seinem Haus in Lancaster, State New York, aufgefunden. Seltsamerweise war nichts anderes verbrannt.

Der verbrannte Körper von Frau Ellen. K. Coutres wurde im Dezember 1949 in ihrem Haus in Manchester, New Hampshire, von der Polizei entdeckt. Der Ofen war schon seit einiger Zeit nicht mehr in Betrieb. Die Frau muss wie eine Fackel gebrannt haben, dennoch wurden
keinerlei Spuren des Feuers an ihrer hölzernen Wohnungseinrichtung gefunden.

Am 18. Mai 1957 wurde die Leiche von Frau Martin aus Philadelphia, Pennsylvania, von ihrem Sohn im Keller ihres Hauses gefunden. Nur noch der verbrannte Rumpf war √ľbrig, Arme und Beine waren zu Asche verbrannt. Das Seltsame war, dass der Ofen kalt war und Zeitungen, die nur 60 cm von der Toten entfernt lagen, keine Brandspuren aufwiesen.

In einem Pflegeheim in San Francisco wurde der Patient Jack Larber am 31. Januar 1959 unter sehr merkw√ľrdigen Umst√§nden aufgefunden. Er hatte gerade ein Glas Milch bekommen und als nach f√ľnf Minuten noch einmal nach ihm geschaut wurde, fand man ihn von bl√§ulichen Flammen umgeben. Jack Larber war passionierter Nichtraucher und trug auch niemals Streichh√∂lzer bei sich.

Ein weiterer stranger Fall ereignete sich am 5. Dezember 1966 in Coudersport in Pennsylvania. Dort wurde der 92j√§hrige Dr. John Irving Bentley, ein ehemaliger Arzt, in seinem Haus tot aufgefunden, d.h. alles was der Leichenbeschauer von ihm noch vorfand, war ein Unterschenkel. Der Rest war nur noch Asche. Nachdem bekannt war, dass Dr. Bentley Pfeifenraucher war und man in der Badewanne noch schwelende Kleidungsst√ľcke fand, wurde angenommen, die Brandursache seien herabfliegende Funken von der Pfeife gewesen.

Aber warum ist er dann gestorben, wenn es ihm gelungen war, die in Brand geratene Kleidung auszuziehen? Der Forscher Larry E. Arnold ging der Sache nach und entdeckte einige Widerspr√ľche, die den offiziellen Stellen nicht aufgefallen waren. Das Ergebnis seiner Untersuchungen ver√∂ffentlichte er 1976 in der Zeitschrift 'Pursuit'.

Zum Beispiel war seltsam, dass die Pfeife des Toten "sorgf√§ltig an ihren Platz neben dem Stuhl" gelegt wurde, was ein in Brand geratener Mensch in seiner Panik wohl kaum tun w√ľrde. Au√üerdem konnte der ehemalige Arzt kaum noch gehen und war auf eine Gehhilfe angewiesen. Er w√§re auf keinen Fall erst den langen Weg ins Bad gegangen, um dort seine brennende Kleidung auszuziehen. Was nichts anderes bedeutet, dass das Ungl√ľck erst im Bad stattgefunden haben muss. Arnold bem√§ngelt weiter, dass die Asche niemals analysiert wurde.

Ein besonders eigenartiges Erlebnis hatte Jack Angel aus Savannah in Georgia am 12. November 1974. Er war in seinem Wohnmobil abends schlafen gegangen und wachte erst nach vier Tagen wieder auf. Seine rechte Hand war schwarz verbrannt, ebenso hatte er Brandspuren an den Armen, an den Beinen und an der Brust. Obwohl der ganz Wohnwagen gr√ľndlichst untersucht wurde, fand man keine Ursache.

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Menschenopferung bei den Azteken

Und noch mehr Seltsamkeiten gibt es zu berichten. Aus Kalifornien stammt diese unglaubliche Geschichte. Ein Mr. Jones rauchte gerade, als seine Frau etwas Merkw√ľrdiges bemerkte. "Ich sah zu ihm hin√ľber und entdeckte, dass aus seinen √Ąrmeln Rauch quoll... Pl√∂tzlich war es wieder vorbei." Mr. Jones erz√§hlte, dass ihm so etwas schon fr√ľher beim Autofahren passiert sei.

Etwas ganz √Ąhnliches passierte einer namentlich nicht benannten Frau im Mai 1981. Gleich zweimal soll es vorgekommen sein, dass Rauch aus den √Ąrmeln ihrer Bluse kam.

Aber nicht nur in Wohnungen geschehen solch unglaubliche Dinge, auch in Autos passieren unerklärliche Ereignisse.

In Wabash, Indiana wurde Carl. C. Blocker am 3. Mai 1951 brennend im Stra√üengraben gefunden. In seinem Auto wurden nur leichte Brandspuren am Fahrersitz gefunden. Trotz intensiver Suche wurde keine Ursache f√ľr das Feuer entdeckt. Mr. Blocker erlag seinen Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus.

Auch bei Mr. Waymon P. Wood aus Greenville in South Carlolina, der am 1. März 1953 verbrannt in seinem Auto aufgefunden wurde, fand man nur kleinere Spuren am Fahrersitz. Hinweise auf die Ursache des Brandes wurden nicht entdeckt.

Das gleiche passierte der Ex-Schauspielerin Olga Worth Stephens auf einem Parkplatz in Dallas, Texas im Oktober 1964. Auch hier war der Wagen kaum beeinträchtigt.

Ausgesprochen strange war der Fall des 27jährigen Billy Thomas Peterson aus Pontiac in Michigan am 13. Dezember 1959. Peterson war in seine Werkstatt gegangen, nachdem er sich von seiner Mutter verabschiedet hatte. Ein Passant, der etwa 30 Minuten später Qualm aus der Werkstatt kommen sah, fand Peterson tot in seinem Auto liegen. Der junge Mann hatte Auspuffgase in seinen Wagen geleitet und dadurch Selbstmord begangen.

Das Seltsame war, dass seine Leiche au√üerdem noch schwer verbrannt war. Und noch seltsamer war, dass weder sein Kopfhaar noch die √ľbrige K√∂rperbehaarung auch nur angesengt waren. Ebenso waren seine Kleidung und sogar seine Unterw√§sche noch vollkommen in Ordnung.

Der Forscher Ron Willis erw√§hnt einen Fall aus dem Jahre 1971. L√©on Eville wurde am 17. Juni bei Arcis-sur-Aube in Frankreich verbrannt in seinem verschlossenen Auto gefunden. Durch das Feuer war das Fensterglas geschmolzen, was bedeutet, dass eine Temperatur √ľber 1000 Grad Celsius geherrscht haben muss, denn erst dann f√§ngt Glas zu schmelzen an.

Betty Satlow aus Hoquiam, Washington, starb ebenfalls an Kohlenmonoxid-Vergiftung. Das geschah am 7. Dezember 1973. Aus völlig ungeklärten Ursachen heraus brannte ihre Leiche, die in das Leichenschauhaus gebracht wurde, im Sarg(!)

Am 9. Oktober 1980 verungl√ľckte Jeanna Winchester mit ihrem Auto in Jacksonvill in Florida beim Versuch, gelbe Flammen, die urpl√∂tzlich bei ihr auftraten, zu l√∂schen. Im Wagen wurden kaum Brandspuren au√üer einem kleinen braunen Fleck am Fahrersitz und einem schwarzen an der T√ľrf√ľllung gefunden. Nirgendwo war Benzin ausgelaufen oder versch√ľttet. Der Polizeibeamte T. G. Hendrix meinte dazu:

"In meinem zw√∂lf Jahren Dienst habe ich noch nie etwas √Ąhnliches erlebt." Frau Winchester konnte sich im Krankenhaus nicht mehr an den Vorfall erinnern. "Zuerst dachte ich, es m√ľ√üte doch eine logische Erkl√§rung geben, aber ich konnte keine finden." Sie hatte nicht geraucht und die Fenster waren hochgekurbelt, so da√ü von au√üen nichts Brennbares in den Wagen gelangen konnte.


Versuche der Skeptiker, die Ursachen zu erklären

Bei derartig seltsamen Umst√§nden muss man sich etwas einfallen lassen als Ursache f√ľr diese seltsamen Br√§nde und Todesf√§lle. Radikalskeptiker, die f√ľr alles und jedes sofort die passende Erkl√§rung haben, sind auch hier um Antworten nicht verlegen. F√ľr solche Leute sind alle die F√§lle purer Schwindel und haben niemals so stattgefunden - den Zeugen werden L√ľgen unterstellt, wie wir im Falle der ehemaligen Lehrerin Frau Dewar sehen konnten.

J. L. Casper schrieb 1961 in seinem Handbook of the Practice of Forensic Medicine (Handbuch der gerichtsmedizinischen Praxis): "Es ist traurig, dass wir selbst im Jahre 1961 in einem wissenschaftlichem Werk noch das M√§rchen der spontanen Selbstentz√ľndung behandeln m√ľssen." Und in den 90er Jahren meinte Dr. Thurston, der amtliche Londoner Leichenbeschauer: "Die sogenannte Selbstenz√ľndung gibt es nicht und hat es nie gegeben."

F√ľr die √Ėffentlichkeit des 18. und 19. Jahrhunderts war die Sache klar: Bei den Opfern handelte es sich √ľberwiegend um Trunkenbolde, die wegen ihres liederlichen Lebenswandels von Gott bestraft wurden und das Feuer war nur der Vorgeschmack auf die ewigen, nie verl√∂schenden Flammen der H√∂lle!

Andere wiederum bestritten oder bestreiten die Existenz dieser komischen Fälle zwar nicht, versuchen aber mit allen Mitteln eine rationale Erklärung zu finden. Leider merken diese Leute nicht, wie absurd ihre Erklärungsversuche oft sind. Da wird allen Ernstes behauptet, es könnte damit zusammenhängen, dass das Körperfett eine brennbare Substanz ist, ebenso wie Alkohol. Genauso gern wird die These vom Raucher, der in seinem Bett einschläft und dann verbrennt, genannt.

Wenn man an solche Theorien glaubt, dann m√ľsste der √ľberwiegende Teil der Opfer √ľbergewichtige Alkoholiker, die im Bett rauchten, gewesen sein, was nicht stimmt.

Auch die Tatsache, dass die Feuer urplötzlich aufgetreten sind, wird völlig außer Acht gelassen. Und warum gibt es in der unmittelbaren Umgebung der verbrannten Körper kaum irgendwelche Brandspuren? Warum lässt man die Tatsache, dass es auch Nichtraucher unter den Opfern gab, unter den Tisch fallen?

Und als letztes: Es gab auch Autofahrer und Autofahrerinnen darunter, also nicht nur Opfer, die zuhause im Bett Feuer gefangen haben. Schließlich und endlich wäre es doch wohl bekannt geworden, wenn bei den Überlebenden durch die medizinische Untersuchung ein erhöhter Blutalkoholwert festgestellt worden wäre.

Von manchen Forschern wird auch vermutet, dass Kugelblitze mit dem Ph√§nomen etwas zu tun haben k√∂nnten. Und als ausgesprochen skurril kann man wohl jene Theorie bezeichnen, wonach entstehende Gase im Darmtrakt z√ľnden und so das Feuer entfachen.

Wie gesagt, wenn man die spontane Selbstentz√ľndung als existent anerkannte und nicht generell als Legende abqualifizierte, wurde die Hypothese aufgestellt, das Opfer sei √ľbergewichtig gewesen, wahrscheinlich betrunken, habe geraucht und dabei durch Unachtsamkeit entstehende K√∂rpergase entz√ľndet. Das vorhanden K√∂rperfett habe dann so √§hnlich wie eine Kerze den Flammen immer neue Nahrung zugef√ľhrt. Dabei wird aber wohlweislich verschwiegen, dass das Fett nur so lange brennen w√ľrde, wie Sauerstoff zugef√ľhrt wird.

Wie soll denn das Fett im K√∂rperinnern, von der Au√üenwelt abgeschottet, ohne Luftzufuhr √ľberhaupt Feuer fangen? Auch gab es, wie schon erw√§hnt, Nichtraucher unter den Opfern und in vielen F√§llen wurden auch keine Streichh√∂lzer oder Feuerzeuge in der N√§he gefunden. Ebenso waren bei manchen Vorf√§llen die √Ėfen au√üer Betrieb. Und selbst wenn mal eine Zigarette oder Glut herunterf√§llt, steht man nicht sofort in Flammen, denn man hat gen√ľgend Zeit, sie wieder aufzuheben, sogar noch bevor z.B. der Teppich auch nur angesengt wird.


Rätsel

Drei Dinge fallen bei solchen Feuertoden besonders auf: Als erstes, dass dieses unheimliche Ereignis innerhalb k√ľrzester Zeit auftritt. Ich habe weiter oben √úberlebende erw√§hnt, die davon sprachen, dass alles ziemlich schnell ging, urpl√∂tzlich kam. In manchen F√§llen, die ich hier nicht gesondert aufgelistet habe, wurden die Toten sitzend in ihren Sesseln, umgeben von Kissen gefunden. Auch in Autos entdeckte tote Personen, die noch auf ihren Pl√§tzen sa√üen und anscheinend vor ihrem Tod keinerlei Anstalten gemacht hatten, den Wagen zu verlassen.

Zusammen mit den Aussagen der √úberlebenden hei√üt das nichts anderes, als dass das Feuer innerhalb von Sekunden, ohne jede Vorwarnung und v√∂llig √ľberraschend ausgebrochen sein muss.

Ein weiteres auffälliges Mysterium ist, dass die Feuer auf engsten Raum beschränkt sind (Körper) und sogar brennbare Gegenstände in unmittelbarer Umgebung kaum Schaden nehmen. Wie schon geschildert, kommt es sogar vor, dass nicht einmal die Haare und die Kleidung der Opfer in Brand geraten sind.

Das dritte R√§tsel sind die ungew√∂hnlich hohen Temperaturen, die bei den K√∂rperverbrennungen entstehen m√ľssen. Und diese Tatsache h√§ngt auch eng mit der zweiten zusammen. Denn normalerweise m√ľsste nach einem K√∂rperbrand die ganze Wohnungseinrichtung nur noch in Schutt und Asche liegen. Damit ein menschlicher K√∂rper zu Asche verbrannt wird, braucht es n√§mlich extrem hohe Temperaturen. In einem Krematorium z.B. werden Temperaturen von √ľber 1600 Grad Celsius erreicht.

Der Gerichtsmediziner Dr. Krogmann, der auch als Anthropologe an der Universit√§t von Pennsylvania arbeitet, berichtete, dass die Knochen von Leichen, die √ľber acht Stunden lang in einem Krematorium bei 1110 Grad Celsius gebrannt hatten, noch nicht zerfallen waren. Das geschah erst bei einer Temperatur von 1650 Grad Celsius.

Dr. Krogmann sagte dazu: "Erst bei 1600 Grad und mehr habe ich beobachtet, wie Knochen schmolzen und sich aufl√∂sten, bis nichts mehr von ihnen √ľbrig war. Bei derart gro√üer Hitzeentwicklung versengt, verkohlt und verschmort alles in einem ziemlich gro√üen Umkreis um den Brandherd."

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Der menschliche Körper ist eigentlich nur schwer entflammbar und Personen, die durch ein Feuer sterben, weisen im allgemeinen nur oberflächliche oder partielle Verbrennungen auf.

Alle Experten sind sich darin einig, dass es eine extrem gro√üe Hitze braucht, damit Knochen zu Asche zerfallen, zudem muss st√§ndig √ľber Stunden Brennmaterial nachgef√ľhrt werden. Sogar in einem Krematorium bleiben nach einigen Stunden immer noch Knochen zur√ľck.


Wir fassen also zusammen:

Es handelt sich bei den spontanen "Selbstverbrennungen" um Feuer, das ohne erkennbare Ursachen und ohne Vorwarnung plötzlich - insbesondere innerhalb des Körpers - auftritt, dabei extrem hohe Temperaturen, die in kurzer Zeit Knochen zu Asche zerfallen lassen, entwickelt und nur auf einen sehr engen Raum, sprich auf den Körper des Opfers, begrenzt ist.

Einige Forscher, die nicht-physische Ursachen hinter den spontanen Selbstverbrennungen vermuten, sind der Ansicht, dass die Betroffenen das Ungl√ľck unbewusst selbst herbeif√ľhren. Bei den Opfern soll es sich nach dieser Theorie meist um alleinstehende und/oder √§ltere Personen handeln, die des Lebens √ľberdr√ľssig sind und ihren Tod sozusagen herbeisehnen.

Das kann aber so auch nicht stimmen, denn unter den Toten befinden sich sowohl Menschen aller Altersgruppen als auch Alleinstehende und in Familien lebende Personen. Was nichts anderes heisst, dass diese Hypothese auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.


Menschliche Fackeln

In der Literatur werden auch eigenartige F√§lle erw√§hnt, in denen Menschen entweder als eine Art Katalysator f√ľr ausbrechende Br√§nde dienen oder sogar selber in Brand geraten und in Flammen stehen, allerdings ohne manchmal selbst Schaden zu erleiden.

Der geniale Forscher und Schriftsteller Charles Fort berichtete in seinem Buch "Lo!" aus dem Jahre 1930 √ľber seltsame Br√§nde auf der Binbrook-Farm in Grimsaby im Winter 1904/05. Ein junges Dienstm√§dchen stand in Flammen und wahrscheinlich w√§re sie verbrannt, wenn ihr Arbeitgeber sie nicht aus ihrer Trance gerissen h√§tte. Das M√§dchen musste schon l√§ngere Zeit gebrannt haben, denn an ihrem R√ľcken hatte sie erhebliche Brandwunden.

In Budapest zog ein dreizehnj√§hriger Junge im Jahre 1921 das Feuer buchst√§blich auf sich. Wo er sich gerade aufhielt, brach Feuer aus. Sogar wenn er schlief, flackerten Flammen √ľber seinem Kopf und verbrannten sein Bettzeug.

Aus dem Jahr 1929 stammt der folgende Bericht: In dem Dorf Liberta auf Antigua, Leewards Islands wohnte ein Mädchen, dessen Kleidung sehr oft in Flammen stand, ebenso ihr Bettzeug. Diese sonderbaren Geschehnisse passierten, sowohl wenn sie zu Hause war, als auch wenn sie auf der Straße unterwegs war. Seltsamerweise wurde sie nie selbst dabei verletzt.

Im Jahre 1934 machte Anna Monara aus Triest von sich reden. Aus ihrer Brust sah man blaue Lichtblitze ausgehen, während sie schlief.

Auf der Insel R√©union im Indischen Ozean stand im Jahre 1983 ein zw√∂lfj√§hriges M√§dchen im Mittelpunkt seltsamer Ereignisse. Immer wieder brachen Feuer in ihrem Wohnhaus aus. Ein ganzes Stockwerk wurde Opfer der Flammen, auch verbrannte diverses Bettzeug. Das M√§dchen wurde nat√ľrlich verd√§chtigt, f√ľr die Feuer verantwortlich zu sein. Das Eigenartige daran ist aber, dass auch ihre Kleidung, die sie am Leib trug, einige Male in Flammen gestanden sein soll.

Die Betroffenen haben anscheinend oft gar nicht gemerkt haben, dass sie in Flammen standen. Sie befanden sich wohl in einer Art Trancezustand, wie wir z.B. dem oben genannten Bericht von Charles Fort entnehmen k√∂nnen. Die Brennenden schienen sich weder zu wehren, noch um Hilfe zu rufen. Charles Fort schreibt dar√ľber:

"Angesichts ihrer grausigen Ergebenheit hat man fast den Eindruck, als hätte sie ein Vampir hypnotisiert."

Irgendeine psychische Beeinflussung muss diesem unheimlichen Ph√§nomen vorausgehen, wie sonst ist es zu erkl√§ren, dass die Opfer es v√∂llig willenlos √ľber sich ergehen lassen, wie auch ein weiteres Beispiel einer √§lteren Dame aus dem Jahr 1905 zeigt:

Damals war am Morgen des 6. Januar Elizabeth Clark in ihrem Bett im Armenhaus von Hull mit schwersten Brandverletzungen gefunden worden. Seltsamerweise hatte man √ľberhaupt nichts geh√∂rt, weder Hilferufe, noch andere Ger√§usche, obwohl die W√§nde sehr d√ľnn waren.

Die Frau konnte nicht erklären, was passiert war, und starb wenig später. Drei Wochen vorher war eine Frau Cochrane aus Falkirk "bis zur Unkenntlichkeit" verbrannt in einem Sessel, umgeben von Kissen entdeckt worden. Auch in diesem Fall hatte niemand irgendwelche Hilferufe gehört.


Feuergeister...

Man darf die "√ľblichen" Feuer nicht unerw√§hnt lassen, bei dessen Enstehen allem Anschein nach keine Personen beteiligt waren, und die nie erkl√§rt werden konnten:

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Schon seit Generationen wird √ľber r√§tselhafte Br√§nde berichtet, denen man den Namen "Feuerspuk" gibt. Diese Br√§nde sollen, wie man sagt, durch "Feuergeister", die in Verbindung mit dem Poltergeistph√§nomen stehen, verursacht werden. Auch Hexen wurden immer wieder bezichtigt, mit Hilfe des Teufels durch magische Praktiken, Feuer in H√§usern und Scheunen verursacht zu haben.

Aus Neuschottland in Kanada wird der folgende Fall aus dem Jahre 1922 berichtet: Ein Feuergeist terrorisierte eine abgelegen Farm in Valedonia Mills, etwa 22 Meilen von Anitgonish gelegen. Innerhalb einer Nacht brachen im Haus, in dem der siebzigj√§hrige Alexander Macdonald zusammen mit seiner Frau und der f√ľnfzehn Jahre alten Adoptivtochter Mary Ellen lebte, zwischen 5.00 Uhr und 8.00 Uhr insgesamt 38 verschiedene Br√§nde aus.

Ein Nachbar - von Beruf Elektriker - der beim L√∂schen half, schildert die Ereignisse: "Wir waren wohl seit zwanzig Minuten dr√ľben, als das ganze Haus pl√∂tzlich und so hell erleuchtet wurde, als w√§re an der Hochspannungsleitung durch Kurzschluss ein Lichtbogen entstanden. Anders kann ich es nicht beschreiben."

Das Feuer tobte im Wohnzimmer, eine gr√ľne Jalousie hatte Feuer gefangen. Der Elektriker erz√§hlt weiter: "Die Flamme war bla√üblau. Das einzige womit ich sie wieder vergleichen kann, war die Stichflamme eines kurzgeschlossenen Stromkreises. Die Flamme war nicht hei√ü...F√ľnf Minuten sp√§ter schlug an einem nassen St√ľck Tapete im Speisezimmer eine Flamme hoch. Die n√§chste Flamme entdeckte ich an einem Bild aus Pappe, das im Wohnzimmer an der Wand direkt gegen√ľber der Jalousie hing."

In der nächsten Nacht zählte man 31 unerklärliche Feuer. Inzwischen war das gesamte Haus vom Löschwasser nass, dennoch brachen immer wieder neue Brände aus. "Ich habe gesehen, wie nasses Papier brannte...Auf dem Fußboden stand das Wasser etwa sieben Zentimeter hoch, aber als wir den Teppich hochhoben, stand er gleich in Flammen" erzählte ein Feuerwehrmann.

Auch aus späteren Jahren gibt es Berichte von rätselhaften Bränden, die ohne erkennbare Ursache ausbrachen:

Im Sommer 1983 brannte es in Wharncliffe und im benachbarten Beech Creek in West Virginia. Ganze Häuser wurden eingeäschert, in anderen sah man Flammen aus den Steckdosen kommen.

Es handelte sich aber nicht um elektrische Flammen, denn obwohl die ganze Stromversorgung abgeschaltet wurde, h√∂rte der Spuk nicht auf. Ein Brandstifter wurde nie gefunden und auch sonst blieb die Sache ein absolutes R√§tsel. Der Fall ist insofern etwas untypisch, weil Feuergeister im allgemeinen sich damit begn√ľgen, einzelne Personen oder H√§user zu attackieren..

In einem Fall am 31. Januar 1988 war das Haus von Jerry Siciliano in New Jersey betroffen. Seltsamerweise brachen die Feuer immer nur in Steckdosen und Lichtschaltern aus - und zwar auch dann, nachdem die gesamte Stromversorgung in Haus abgeschaltet war. Der Chef der lokalen Feuerwehr meinte denn auch: "Ich habe keine Ahnung, was hier vorgeht."


...und blaue Flammen

Blaue Flammen scheinen bei den Feuer-Ph√§nomenen eine noch unbekannte Rolle zu spielen. Weiter oben habe ich √ľber den Fall einer Frau geschrieben, aus deren K√∂rper w√§hrend des Schlafs blaue "Blitze" schossen. Ebenso ist der Fall des Patienten, der von bl√§ulichen Flammen umgeben war, zu beachten.

In einem Bericht der New York Times vom 14. M√§rz 1922 lesen wir: "Blaue Flammen r√§tselhaften Ursprungs, die wie von selbst aus der Luft zu entstehen scheinen, drohen die gel√§hmte Mrs. Ona Smith, 23, die hier in einem kleinen Landhaus das Bett h√ľten muss, zu t√∂ten." Die Pfleger der Frau berichteten, dass die Feuer immer wieder am Bettzeug, an Kleidungsst√ľcken oder an den Wandvorh√§ngen ausbrachen.

Blaue Flammen spielten ebenfalls eine Rolle, als im Januar 1932 in North Carolina das Kleid von einer Mrs. Williamson in Flammen aufging, obwohl sie weder in der N√§he eines Feuers war, noch rauchte. Sie selber erlitt keine Verletzungen. Sp√§ter verbrannten Hosen im Schrank zu Asche, Vorh√§nge und andere Gegenst√§nde nahmen Schaden. Zeugen, darunter ein Gesundheitsbeamter, ein Arzt, sowie der B√ľrgermeister sahen rauchlose bl√§uliche Flammen auftauchen und wieder verschwinden. Erstaunlicherweise gab es keinerlei Verletzungen beim Feuerl√∂schen und nach f√ľnf Tagen verschwand der Spuk wieder.

Im Dominion Golf and Country Club bei Windsor in Ontario wurden im Dezember 1941 bei diversen Bränden bläuliche Flammen beobachtet. In einem Fall von insgesamt 43 Feuern tanzten die Flammen auf allen Tischdecken im Speisesaal. Eigenartigerweise wurde auch dabei niemand verletzt.

Es scheint bei solchen Ereignissen Parallelen zum Poltergeist-Phänomen zu geben, wie auch bei den rätselhaften Selbstverbrennungen eine paranormale Komponente im Spiel zu sein scheint. Und schließlich darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass bei UFO-Sichtungen oder bei Abductions oft von den Zeugen von blauen Lichtern oder Strahlen berichtet wird.


Brandopfer...

Neben den blutigen Opfern von Tieren und Menschen zu Ehren der G√∂tter waren lange Zeit auch Brandopfer √ľblich. Wahrscheinlich ist das darauf zur√ľckzuf√ľhren, dass man in fr√ľheren Zeiten der Ansicht war, die Seele bzw. Lebenskraft des Opfers w√ľrde in den Rauch eingehen und zusammen mit ihm nach oben in den Himmel zu der jeweiligen Gottheit aufsteigen, die sich dann daran erfreut.

Man muss aber auch bedenken, dass die Menschen erst einmal auf die Idee kommen mussten, Brandopfer seien √ľberhaupt erforderlich, um G√∂tter milde stimmen zu k√∂nnen. So opferten sie vermutlich genau DAS, was gefragt war und vielleicht aus Br√§nden und menschlichen Selbstentz√ľndungen die einfache Schlussfolgerung zogen: G√∂ttern gel√ľstet nicht nur nach warmen Blut, sondern auch der Todeskampf einer armen Seele in den Flammen komme ihnen nicht ungelegen.

Im Alten Testament lesen wir z.B. √ľber das Brandopfer in 2 Moses 29, 18: "Alsdann lass den ganzen Widder auf dem Altar in Rauch aufgehen; es ist ja ein Ganzopfer f√ľr den Herrn, ein lieblicher Wohlgeruch, ein Feueropfer f√ľr den Herrn."

Oder in 2 Moses 29, 38 - 42: "Auf dem Altar sollst du folgendes darbringen: Tagt√§glich und immerw√§hrend zwei einj√§hrige L√§mmer. Das eine Lamm sollst du am Morgen darbringen, das andere gegen Abend.....zu einem lieblichen Wohlgeruch als Feueropfer f√ľr den Herrn. Als ein best√§ndiges Brandopfer sei es in all euren Geschlechtern am Eingang des Offenbarungszeltes vor dem Herrn, wo ich mich euch offenbare, um mit dir zu reden."

Aber nicht nur bei den Israeliten des Alten Testaments finden wir Brandopfer, auch bei fast allen anderen V√∂lkern waren sie √ľblich, so z.B bei im vorderen Orient oder bei den Griechen. In einzelnen F√§llen wird die Verbrennung von Witwen oder Witwern nach dem Tod des Ehepartners in abgelegen Gegenden noch heute praktiziert (wie z.B. im l√§ndlichen Indien), obwohl das nat√ľrlich offiziell schon lange verboten ist. Der Volksglauben besagt in vielen Kulturen, dass der oder die Verstorbene als "Wiederg√§nger" (Vampir) zur√ľckkehrt, und das bedeute grunds√§tzlich nichts Gutes, m√ľsse daher verhindert werden.

Bei den Germanen scheinen Brandopfer zwar auch √ľblich gewesen zu sein, allerdings √ľberwogen hier die Blutopfer. Es gibt Berichte, nach denen nach einer gewonnenen Schlacht Gefangene auf m√∂glichst grausame Weise - z.B. indem sie gefesselt in Dornen geworfen wurden und dort langsam verbluteten - den Elben als Dank geopfert wurden. Bei Tieropfern wurde das Fleisch, nachdem es den G√∂ttern geweiht wurde, anschlie√üend gekocht und praktischerweise verzehrt.

Feueropfer im mitteleuro√§ischen Raum sollte es erst dann wieder w√§hrend der unseligen Zeit der Inquisition geben, als man dazu √ľberging, Ketzer und vermeintliche Hexen √∂ffentlich zu verbrennen, wobei gesagt werden muss, dass die Todesurteile immer von weltlichen Gerichten gef√§llt wurden. Ob dies ein Beweis daf√ľr ist, dass die Kirche im allgemeinen barmherziger als die staatliche Obrigkeit war oder ob sie die Deliquenten nur deshalb der weltlichen Gerichtsbarkeit √ľberlie√ü, damit kein Makel auf sie fiel, mag jeder f√ľr sich selber beurteilen.


...und Feuerrituale

Die eben erw√§hnten Praktiken dienten nicht nur dem Zweck, Verurteilte auf m√∂glichst grausame Art zu t√∂ten, sondern auch dazu, die Seele zu reinigen, denn schon immer wurde dem Feuer eine reinigende Kraft zugeschrieben. In der Kirche gibt es demnach auch die Lehre vom Fegefeuer, ein dritter jenseitiger Zustand neben Himmel und H√∂lle. Nach christlicher Auffassung gelangen alle diejenigen, die zu gut f√ľr die H√∂lle, aber noch zu schlecht f√ľr den Himmel sind, eine gewisse Zeit in das Fegefeuer und werden dort von ihren S√ľnden gereinigt und gel√§utert.

Nach Ablauf dieser zeitlichen Strafe d√ľrfen sie in den Himmel eintreten. Der Ablasshandel diente dazu, gegen Bares den armen S√ľndern im Fegefeuer einen Teil ihrer Strafe zu erlassen, damit sie fr√ľher als sonst in die ewige Seligkeit eintreten konnten.

Hexen - von denen man annahm, sie seien von teuflischen D√§monen heimgesucht und 'belegt' worden -, suchten nach allgemeiner Auffassung Neugeborene heim, um diese auszusaugen oder zu entf√ľhren (Parallele: "Changelings") und sie, indem sie diese in eine Art √ľbernat√ľrliches Feuer werfen, dem Satan zu weihen. √úberlicherweise sollen die Kinder durch diese Teufelstaufe aber keine k√∂rperlichen Sch√§den erlitten haben, da Hexen stets Heilpraktiken anzuwenden wussten.

Die Vorstellung dass es eine geheime Verbindung zwischen der Seele und dem Feuer gibt, war u.a. bei den Japanern und den Mayas verbreitet. Beide V√∂lker glaubten, dass das Feuer die Macht bes√§√üe, Tote anzuziehen. In einer alten japanischen Zeremonie wurden am Ufer Hanfstengel in Brand gesetzt, weil man glaubte, die Seelen der Toten w√ľrden sich auf den Flammen niederlassen.

Die Mayas vollf√ľhrten in den Jahren, die unter dem Zeichen des "Cauac" - dem unheilvollsten aller Zeichen - standen, ein Ritual durch, um Ungl√ľck abzuwenden, indem sie einen Holzsto√ü entz√ľndeten und dann, wenn nur noch Glut √ľbrig war, mit blo√üen F√ľ√üen hindurch liefen. Bei dieser Zeremonie kam es immer wieder zu schweren Brandverletzungen.

Das Feuerlaufen kennen wir von den verschiedensten V√∂lkern. In unseren Breiten war und ist teilweise so etwas √§hnliches im Brauch, der Unterschied ist aber, dass hier durch das Feuer gesprungen wurde/wird. Weitere Rituale sind z.B. an bestimmten Festtagen brennende Holzr√§der von den Bergen ins Tals rollen zu lassen oder am Fr√ľhlingsanfang Strohpuppen, welche die Winterd√§monen darstellen sollen, zu verbrennen.

Hierher geh√∂rt auch der im politischen Bereich √ľbliche Brauch, Puppen herzustellen, die mi√üliebige Politker darstellen sollen, und zu verbrennen. Obwohl sich die meisten dar√ľber nicht im klaren sind, ist das eindeutig ein Analogiezauber, um der betreffenden Person Schaden zuzuf√ľgen (Voodoo).


Feuergötter und Symbolik

Eine der ältesten religiösen Praktiken war die Verehrung des Feuers - und viele alten Völker beteten Götter und Göttinnen an, die in einem engen Verhältnis zu diesem Element standen. Auf Hawaii wurde die Feuer- und Vulkangöttin Pele verehrt, die Azteken beteten den Feuergott Xiuhtecutli an. Ebenso kannten die Inkas einen Gott des Feuers und die Völker des Nahen Ostens opferten ihre Kinder dem Moloch.

In der germanischen Mythologie ist das Feuer, dass von dem Feuerriesen Surtur beherrscht wird, neben dem Eis das Urelement vor der Weltensch√∂pfung. Auch die Verehrung von Sonnen-G√∂ttern und -G√∂ttinnen geh√∂rt in diese Aufz√§hlung. Schlie√ülich und endlich soll auch darauf hingewiesen werden, dass der j√ľdisch-christliche Gott Jahwe wahrscheinlich urspr√ľnglich ein Berg- und Vulkangott war.

Dargestellt wird das Feuerelement durch ein gleichseitiges Dreieck mit der Spitze nach oben, was wahrscheinlich an eine brennende Flamme erinnern soll. Das Dreieck ist ja sowieso eines der ältesten Symbole. Immer wurde es entweder mit der Spitze nach oben (Feuer, Männlichkeit) oder nach unten (Wasser, Weiblichkeit) dargestellt, niemals mit der Spitze nach rechts oder links. Der christliche Gott wird oftmals auch durch ein Auge - das allsehende Auge! - innerhalb eines Dreiecks symbolisiert.

Die auffallende Nähe Gottes zum Feuerelement zeigt sich auch in seiner oben erwähnten ehemaligen Funktion als Vulkangott. Und auch in der Bibel finden wir Hinweise, wenn er sich z.B. dem Moses in einem brennenden Dornbusch offenbart.

Wir d√ľrfen auch nicht die von vielen Augenzeugen immer wieder gesehenen UFOs in Dreiecksform au√üer Acht lassen. Diese 'Flugobjekte' haben meines Erachtens weder etwas mit einer au√üerirdischen - noch einer irdischen Technologie zu tun, sondern sind vielleicht eine dem heutigen (technisch-wissenschaftlich gepr√§gten) Verst√§ndnis - unter Zuhilfenahme alten Menschheitswissens - angepasste Erscheinungsform von Entit√§ten jenseits unseres Vorstellungsverm√∂gens.

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Was steckt wirklich dahinter?

Wie die Leser meiner Artikel sicher wissen gehe ich von der Existenz nicht-menschlicher, psychischer Mächte aus, die in die Mythologie aller Völker als Götter und Dämonen, Elfen, Feen, Zwerge und andere Gestalten der Sagen, Märchen und Legenden eingegangen sind und die sich in unserer Zeit u.a. als Aliens in UFOs präsentieren. Diese Wesenheiten passen sich in ihrer Erscheinungsform jeweils dem gerade vorherrschenden kulturellen und wissenschaftlichem Verständnis an oder aber wir interpretieren das Phänomen, das immer das gleiche bleibt, immer wieder neu und anders.

Zwischen uns Menschen und diesen Wesen scheint es so etwas wie eine gegenseitige Verbundenheit zu geben. Denn einerseits ist nach Auffassung aller Religionen die Welt (und damit auch wir) eine Sch√∂pfung irgendwelcher √ľberm√§chtigen, 'g√∂ttlichen' Wesen, andererseits sind diese Entit√§ten aber auch von st√§ndiger Verehrung existenziell abh√§ngig. (Das ging √ľbrigens so weit, dass in fr√ľheren Zeiten manche Gl√§ubigen ihrer Gottheit damit drohten, sie nicht mehr anzubeten, falls diese ihm nicht seine ge√§u√üerten W√ľnsche erf√ľllte).

Viel wichtiger f√ľr diese G√∂tter oder D√§monen als die soeben erw√§hnte Anbetung und Verehrung durch ihre Anh√§nger scheint aber eine st√§ndige Zuf√ľhrung von Emotionen (und eventuell anderen k√∂rpereigenen Stoffen) - und zwar je extremer, desto besser - zu sein. Und welche Emotionen w√§ren extremer als die w√§hrend des Todeskampfes eines Lebewesens? In fr√ľheren Zeiten wurde dem gierigen Bed√ľrfnis der G√∂tter dadurch entsprochen, dass die Gl√§ubigen ihnen massenweise Tiere und als besondere "Delikatesse" Menschen als Opfer darbrachten.

Blut scheint dabei eine ganz besondere Rolle zu spielen, welche kann nur vermutet werden... M√∂glicherweise k√∂nnte es so sein, dass diese Wesenheiten trotz ihrer geistigen Existenz auf irgendeine Art und Weise in der Lage sind, zeitweise materielle Gestalt in jeder gew√ľnschten Form anzunehmen und dann vampirhaft ihren Opfern das Blut abzusaugen, wobei es ihnen anscheinend besonders auf die darin enthaltenen Stoffe ankommt.

Wof√ľr sie das Blut letztendlich ben√∂tigen bleibt eine Spekulation, vielleicht stellt es f√ľr sie so etwas wie eine Rauschdroge oder ein Verj√ľngungsmittel dar. Dass die von ihnen Befallenen dabei erkranken und leiden, in einigen F√§llen sogar nicht √ľberleben, scheint f√ľr diese vampirischen Wesen √ľberhaupt keine Rolle zu spielen.

Hinter dem Ph√§nomen der spontanen Selbstverbrennung stecken nach meiner Auffassung niemand anderes als eben jene Wesenheiten. Alle Indizien deuten darauf hin, dass diese - wenn auch seltenen - sehr unheimlichen Ereignisse nicht auf irgendwelche erkl√§rbaren physikalischen Ursachen zur√ľckzuf√ľhren sind. Vieles spricht daf√ľr, dass es sich hierbei um einen gewollten Eingriff dieser unheimlichen d√§monischen M√§chte in das Leben von ahnungslosen Menschen (und sicher auch von Tieren) handelt:

Das plötzliche Auftreten des Phänomens wie aus dem Nichts, der tranceähnliche Zustand der Opfer, die anscheinend niemals um Hilfe rufen, die augenscheinliche Verbindung zwischen anderen unerklärbaren Bränden zu poltergeistähnlichen "Feuerwesen", die unerkärlichen extrem hohen Temperaturen, bei denen Knochen zu Asche zerfallen. die Tatsache, dass der Brand nur auf den Körper des Betroffenen beschränkt ist und sogar in der unmittelbaren Umgebung fast keinerlei Schäden anrichtet und nicht zuletzt, dass das Feuer immer im Körper des Opfers ausbricht und diesen von innen nach außen verbrennt, was bei einem normalen Feuer nicht der Fall ist.

Wie schon erw√§hnt, wurden die G√∂tter oder D√§monen in fr√ľheren Zeiten von ihren Anh√§ngern st√§ndig mit Menschenopfern versorgt, und zwar in ALLEN Kulturen, √úBERALL. Nachdem solche Opferrituale stetig abnahm und heute kaum noch praktiziert werden, waren diese vampirischen Wesenheiten von ihrer Quelle abgeschnitten und haben sich wieder √∂fter darauf verlegt, sich ihre ben√∂tigte "Nahrung" - die extremen Emotionen (und auch das Blut) wieder selbst zu beschaffen.

Zum Schluss noch ein kleiner Rat:
Wenn Sie das nächste Mal jemandem begegnen und dabei spontan Feuer fangen (sich verlieben...), denken Sie daran, es könnte sich um einen Dämon oder eine Dämonin handeln und das "Feuer fangen" könnte durchaus wörtlich zu verstehen sein.


Quellen: / Info's:
Arthur Moewig KG, Rastatt - Geheimnisvolle Erscheinungen
Janet und Colin Bord - Unheimliche Phänomene des 20. Jahrhunderts
Prisma Verlag, G√ľtersloh - Unglaubliche Erscheinungen
Charles Panati - Lexikon religiöser Bräuche und Gegenstände
Paul Arnold - Das Totenbuch der Maya
Ron van Valkenberg - Atlas der Naturgeister
Wolfgang Golther - Handbuch der germanischen Mythologie
Karl M√ľller Verlag, Erlangen - Ph√§nomene
Marko Pogacnik - Schule der Geomantie
Die Bibel





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