MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : LIGHT MY FIRE
Erstellt am 07.08.2007 17:46:55 (3213 x gelesen)

..das Feuer aus dem Nichts

von Reptomaniac

Es gibt Menschen, die von innen heraus, ohne jede äußere Einwirkung verbrennen..

Feuer!

Neben Wasser, Erde und Luft eines der vier Elemente der klassischen Naturphilosphie. Von keinem anderen geht so ein geheimnisvoller Zauber aus. Jeder, der einmal nachts in der freien Natur, weitab von menschlicher Behausung, an einem Lagerfeuer sitzt und in die prasselnden Flammen blickt, kann sich kaum der hypnotischen, magischen Wirkung entziehen.

Feuer hat einen sehr zwiespältigen Charakter, zum einen bedeutet es Licht und Wärme - wir, die wir es gewohnt sind, nur auf einen Knopf zu drücken, damit wir Licht haben, um die Dunkelheit zu vertreiben, damit wir Wärme zum Heizen oder zum Kochen haben, können uns kaum mehr vorstellen, was das Feuer in den alten Zeiten für die Menschen bedeutete und welches Unglück es war, wenn die sorgsam gehüteten Flammen erloschen.

Zum anderen bedeutet es aber auch Verwüstung, Elend und Tod - ein Ungeheuer, das in seiner Gier alles verschlingt, was es erreichen kann, wenn es nicht aufmerksam bewacht wird.

Seit Prometheus für uns aus dem Olymp das Feuer zur Erde gebracht hat, wähnten wir uns als die Herren und Herrinnen über jenes Element, dachten es gezähmt zu haben, genau so wie wir in unserer Hybris glaubten, uns die Erde untertan gemacht zu haben. Welch ein Irrtum!

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Die Alten wussten es noch: Feuer lebt und in diesem Element wirken Wesen, Elementargeister, wie sie der große Gelehrte Paracelsus beschrieben hat und vielleicht fordern diese Wesen auch von uns einen Tribut.

In früheren Zeiten waren neben Blutopfern auch Brandopfer von Menschen - später Tieren - üblich, um die hungrigen Götter und Dämonen gnädig zu stimmen. Heute verbrennen wir kaum noch Menschen aus religiösen Gründen.

Aber hin und wieder wieder hören wir Geschichten über Personen, die aus völlig unerfindlichen Gründe quasi von innen heraus Feuer fingen und verbrannten, während ihre Kleidung und Umgebung kaum beeinträchtigt wurde. Könnte es sein, dass...? Eine unheimliche, erschreckende Vorstellung.


"Heiße" Fälle

Einer der ersten Berichte über einen seltsames Todesfall durch spontanes Verbrennen datiert aus dem Jahre 1731. Das unglückliche Opfer war die 62jährige Gräfin Cornelia Bandi aus der Nähe von Verona. Die Gräfin ging am Abend des 4. April zu Bett und als ihre Zofe sie am nächsten Morgen wecken wollte, sah diese etwas Grauenvolles. Im Gentleman's Magazin wurde über den Vorfall geschrieben:

"Der Fußboden des Zimmers war mit einer zähflüssigen Masse bedeckt, die sich nur schwer entfernen ließ...Von den Fenstern tropfte eine schmierige, widerliche gelbe Flüssigkeit, die merkwürdig stank...Etwa einen Meter vor dem Bett befanden sich ein Haufen Asche und zwei unversehrte Beine, die noch Strümpfe trugen. Zwischen ihnen lag der Kopf. Das Gehirn, der halbe Hinterkopf und das Kinn waren verbrannt."

Der Arzt Dr. Hartell wurde am 12. Mai 1890 selbst Zeuge eines unheimlichen Vorfalls, den er der medizinisch-juristischen Gesellschaft von Massachusetts meldete. Dr. Hartell fuhr durch Ayer, wurde dort angehalten und in ein kleines Waldstück geführt. Dort sah er auf einer Lichtung eine Frau, die an den Schultern, am Unterleib und an beiden Beinen brannte. Weder der Arzt, noch der Zeuge, der ihn zu Hilfe gerufen hatte, konnten eine Ursache für den Brand finden. Die Autoren Maxwell Cade und Delphine Davis berichten von einem mit ihnen befreundeten Arzt, der selber im Jahre 1959 Zeuge eines ähnlichen Ereignisses wurde.

Am 22. März 1908 fand Wilhelmina Dewar aus Whitley Bay in Northumberland gegen Mitternacht ihre Schwester Margaret verbrannt in deren Bett im gemeinsamen Haus der beiden vor. Es gab keinerlei Hinweise auf einen Brand im Haus und auch das Bettzeug war nicht angesengt(!) Bei der polizeilichen Vernehmung wurde Frau Dewar unterstellt, sie sei betrunken gewesen und hätte nicht mehr gewusst, was sie sagte.

Die Zeitungen griffen die Geschichte auf und nannten sie eine Lügnerin und Trinkerin. Wahrscheinlich war dieser öffentliche Druck der Grund, dass Frau Dewar später ihre Aussage widerrief und jetzt behauptete, sie habe ihre Schwester im Erdgeschoss brennend, aber noch lebend angefunden und sie nach oben ins Schlafzimmer gebracht, wo sie dann gestorben sei.

Die Sache hatte nur einen Haken: Zum einen war die Behauptung, dass Frau Dewar trunksüchtig sei, völlig an den Haaren herbeigezogen. Beide Frauen waren pensionierte Lehrerinnen und hatten stets einanständiges Leben geführt.

Auch ist es nicht zu glauben, dass eine brennende Person eine Treppe hochsteigt, um sich dann ins Bett zu legen.. Und zweitens: Warum gab es im Erdgeschoss keine Brandspuren? Trotz dieser erheblichen Widersprüche blieben die Polizei und der Leichenbeschauer bei ihrer - Sinn machenden - Version.

Ende Dezember 1916 entdeckte der Hotelbesitzer Thomas W. Morphey im "Lake Denmark" in der Nähe von Dover seine Haushälterin Lilian Green in einem Zimmer verbrannt auf dem Boden liegend. Frau Green war noch am Leben, konnte aber keinerlei Erklärung über den Vorfall geben. Ein Brandherd wurde nicht gefunden.

Eine Frau Stanley Lake starb in Kingston, State New York, USA, im Januar 1930 durch Verbrennungen. Im Untersuchungsbericht hieß es dazu: "Obwohl ihr Körper ernsthafte Verbrennungen erlitten hatte, waren ihre Kleider nicht einmal angekohlt."

Anfang der 40er Jahre wurde Paul V. Weekly aus Sioux City in Iowa gegen 3.30 Uhr von einem komischen Gefühl an seinem Fuß geweckt. Als er die Bettdecke entfernte, bemerkte er, dass sein Bett brannte. Er löschte die Flammen und schlief dann weiter. Eine Stunde später wiederholte sich das Ganze

Im Jahre 1942 wurde der 59jährige Aura Troyer, der Pförtner einer Bank in Bloomington, Illinois, verbrannt aber noch lebend im Keller des Gebäudes aufgefunden. Das einzige, was er vor seinem Tod noch sagen konnte, war: "Es ging alles so plötzlich."

Allen M. Small aus Deer Isle in Maine wurde am 13. Januar 1943 tot auf dem Teppich, der leicht angesengt war, gefunden. Trotz intensiver Suche wurde kein Brandherd gefunden. Die Klappen des Ofens waren geschlossen und die Pfeife des Opfers lag auf dem Bücherregal.

Am 1. Februar 1943 wurde der völlig verbrannte Körper des Invaliden Arthur Baugard in seinem Haus in Lancaster, State New York, aufgefunden. Seltsamerweise war nichts anderes verbrannt.

Der verbrannte Körper von Frau Ellen. K. Coutres wurde im Dezember 1949 in ihrem Haus in Manchester, New Hampshire, von der Polizei entdeckt. Der Ofen war schon seit einiger Zeit nicht mehr in Betrieb. Die Frau muss wie eine Fackel gebrannt haben, dennoch wurden
keinerlei Spuren des Feuers an ihrer hölzernen Wohnungseinrichtung gefunden.

Am 18. Mai 1957 wurde die Leiche von Frau Martin aus Philadelphia, Pennsylvania, von ihrem Sohn im Keller ihres Hauses gefunden. Nur noch der verbrannte Rumpf war übrig, Arme und Beine waren zu Asche verbrannt. Das Seltsame war, dass der Ofen kalt war und Zeitungen, die nur 60 cm von der Toten entfernt lagen, keine Brandspuren aufwiesen.

In einem Pflegeheim in San Francisco wurde der Patient Jack Larber am 31. Januar 1959 unter sehr merkwürdigen Umständen aufgefunden. Er hatte gerade ein Glas Milch bekommen und als nach fünf Minuten noch einmal nach ihm geschaut wurde, fand man ihn von bläulichen Flammen umgeben. Jack Larber war passionierter Nichtraucher und trug auch niemals Streichhölzer bei sich.

Ein weiterer stranger Fall ereignete sich am 5. Dezember 1966 in Coudersport in Pennsylvania. Dort wurde der 92jährige Dr. John Irving Bentley, ein ehemaliger Arzt, in seinem Haus tot aufgefunden, d.h. alles was der Leichenbeschauer von ihm noch vorfand, war ein Unterschenkel. Der Rest war nur noch Asche. Nachdem bekannt war, dass Dr. Bentley Pfeifenraucher war und man in der Badewanne noch schwelende Kleidungsstücke fand, wurde angenommen, die Brandursache seien herabfliegende Funken von der Pfeife gewesen.

Aber warum ist er dann gestorben, wenn es ihm gelungen war, die in Brand geratene Kleidung auszuziehen? Der Forscher Larry E. Arnold ging der Sache nach und entdeckte einige Widersprüche, die den offiziellen Stellen nicht aufgefallen waren. Das Ergebnis seiner Untersuchungen veröffentlichte er 1976 in der Zeitschrift 'Pursuit'.

Zum Beispiel war seltsam, dass die Pfeife des Toten "sorgfältig an ihren Platz neben dem Stuhl" gelegt wurde, was ein in Brand geratener Mensch in seiner Panik wohl kaum tun würde. Außerdem konnte der ehemalige Arzt kaum noch gehen und war auf eine Gehhilfe angewiesen. Er wäre auf keinen Fall erst den langen Weg ins Bad gegangen, um dort seine brennende Kleidung auszuziehen. Was nichts anderes bedeutet, dass das Unglück erst im Bad stattgefunden haben muss. Arnold bemängelt weiter, dass die Asche niemals analysiert wurde.

Ein besonders eigenartiges Erlebnis hatte Jack Angel aus Savannah in Georgia am 12. November 1974. Er war in seinem Wohnmobil abends schlafen gegangen und wachte erst nach vier Tagen wieder auf. Seine rechte Hand war schwarz verbrannt, ebenso hatte er Brandspuren an den Armen, an den Beinen und an der Brust. Obwohl der ganz Wohnwagen gründlichst untersucht wurde, fand man keine Ursache.

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Menschenopferung bei den Azteken

Und noch mehr Seltsamkeiten gibt es zu berichten. Aus Kalifornien stammt diese unglaubliche Geschichte. Ein Mr. Jones rauchte gerade, als seine Frau etwas Merkwürdiges bemerkte. "Ich sah zu ihm hinüber und entdeckte, dass aus seinen Ärmeln Rauch quoll... Plötzlich war es wieder vorbei." Mr. Jones erzählte, dass ihm so etwas schon früher beim Autofahren passiert sei.

Etwas ganz Ähnliches passierte einer namentlich nicht benannten Frau im Mai 1981. Gleich zweimal soll es vorgekommen sein, dass Rauch aus den Ärmeln ihrer Bluse kam.

Aber nicht nur in Wohnungen geschehen solch unglaubliche Dinge, auch in Autos passieren unerklärliche Ereignisse.

In Wabash, Indiana wurde Carl. C. Blocker am 3. Mai 1951 brennend im Straßengraben gefunden. In seinem Auto wurden nur leichte Brandspuren am Fahrersitz gefunden. Trotz intensiver Suche wurde keine Ursache für das Feuer entdeckt. Mr. Blocker erlag seinen Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus.

Auch bei Mr. Waymon P. Wood aus Greenville in South Carlolina, der am 1. März 1953 verbrannt in seinem Auto aufgefunden wurde, fand man nur kleinere Spuren am Fahrersitz. Hinweise auf die Ursache des Brandes wurden nicht entdeckt.

Das gleiche passierte der Ex-Schauspielerin Olga Worth Stephens auf einem Parkplatz in Dallas, Texas im Oktober 1964. Auch hier war der Wagen kaum beeinträchtigt.

Ausgesprochen strange war der Fall des 27jährigen Billy Thomas Peterson aus Pontiac in Michigan am 13. Dezember 1959. Peterson war in seine Werkstatt gegangen, nachdem er sich von seiner Mutter verabschiedet hatte. Ein Passant, der etwa 30 Minuten später Qualm aus der Werkstatt kommen sah, fand Peterson tot in seinem Auto liegen. Der junge Mann hatte Auspuffgase in seinen Wagen geleitet und dadurch Selbstmord begangen.

Das Seltsame war, dass seine Leiche außerdem noch schwer verbrannt war. Und noch seltsamer war, dass weder sein Kopfhaar noch die übrige Körperbehaarung auch nur angesengt waren. Ebenso waren seine Kleidung und sogar seine Unterwäsche noch vollkommen in Ordnung.

Der Forscher Ron Willis erwähnt einen Fall aus dem Jahre 1971. Léon Eville wurde am 17. Juni bei Arcis-sur-Aube in Frankreich verbrannt in seinem verschlossenen Auto gefunden. Durch das Feuer war das Fensterglas geschmolzen, was bedeutet, dass eine Temperatur über 1000 Grad Celsius geherrscht haben muss, denn erst dann fängt Glas zu schmelzen an.

Betty Satlow aus Hoquiam, Washington, starb ebenfalls an Kohlenmonoxid-Vergiftung. Das geschah am 7. Dezember 1973. Aus völlig ungeklärten Ursachen heraus brannte ihre Leiche, die in das Leichenschauhaus gebracht wurde, im Sarg(!)

Am 9. Oktober 1980 verunglückte Jeanna Winchester mit ihrem Auto in Jacksonvill in Florida beim Versuch, gelbe Flammen, die urplötzlich bei ihr auftraten, zu löschen. Im Wagen wurden kaum Brandspuren außer einem kleinen braunen Fleck am Fahrersitz und einem schwarzen an der Türfüllung gefunden. Nirgendwo war Benzin ausgelaufen oder verschüttet. Der Polizeibeamte T. G. Hendrix meinte dazu:

"In meinem zwölf Jahren Dienst habe ich noch nie etwas Ähnliches erlebt." Frau Winchester konnte sich im Krankenhaus nicht mehr an den Vorfall erinnern. "Zuerst dachte ich, es müßte doch eine logische Erklärung geben, aber ich konnte keine finden." Sie hatte nicht geraucht und die Fenster waren hochgekurbelt, so daß von außen nichts Brennbares in den Wagen gelangen konnte.


Versuche der Skeptiker, die Ursachen zu erklären

Bei derartig seltsamen Umständen muss man sich etwas einfallen lassen als Ursache für diese seltsamen Brände und Todesfälle. Radikalskeptiker, die für alles und jedes sofort die passende Erklärung haben, sind auch hier um Antworten nicht verlegen. Für solche Leute sind alle die Fälle purer Schwindel und haben niemals so stattgefunden - den Zeugen werden Lügen unterstellt, wie wir im Falle der ehemaligen Lehrerin Frau Dewar sehen konnten.

J. L. Casper schrieb 1961 in seinem Handbook of the Practice of Forensic Medicine (Handbuch der gerichtsmedizinischen Praxis): "Es ist traurig, dass wir selbst im Jahre 1961 in einem wissenschaftlichem Werk noch das Märchen der spontanen Selbstentzündung behandeln müssen." Und in den 90er Jahren meinte Dr. Thurston, der amtliche Londoner Leichenbeschauer: "Die sogenannte Selbstenzündung gibt es nicht und hat es nie gegeben."

Für die Öffentlichkeit des 18. und 19. Jahrhunderts war die Sache klar: Bei den Opfern handelte es sich überwiegend um Trunkenbolde, die wegen ihres liederlichen Lebenswandels von Gott bestraft wurden und das Feuer war nur der Vorgeschmack auf die ewigen, nie verlöschenden Flammen der Hölle!

Andere wiederum bestritten oder bestreiten die Existenz dieser komischen Fälle zwar nicht, versuchen aber mit allen Mitteln eine rationale Erklärung zu finden. Leider merken diese Leute nicht, wie absurd ihre Erklärungsversuche oft sind. Da wird allen Ernstes behauptet, es könnte damit zusammenhängen, dass das Körperfett eine brennbare Substanz ist, ebenso wie Alkohol. Genauso gern wird die These vom Raucher, der in seinem Bett einschläft und dann verbrennt, genannt.

Wenn man an solche Theorien glaubt, dann müsste der überwiegende Teil der Opfer übergewichtige Alkoholiker, die im Bett rauchten, gewesen sein, was nicht stimmt.

Auch die Tatsache, dass die Feuer urplötzlich aufgetreten sind, wird völlig außer Acht gelassen. Und warum gibt es in der unmittelbaren Umgebung der verbrannten Körper kaum irgendwelche Brandspuren? Warum lässt man die Tatsache, dass es auch Nichtraucher unter den Opfern gab, unter den Tisch fallen?

Und als letztes: Es gab auch Autofahrer und Autofahrerinnen darunter, also nicht nur Opfer, die zuhause im Bett Feuer gefangen haben. Schließlich und endlich wäre es doch wohl bekannt geworden, wenn bei den Überlebenden durch die medizinische Untersuchung ein erhöhter Blutalkoholwert festgestellt worden wäre.

Von manchen Forschern wird auch vermutet, dass Kugelblitze mit dem Phänomen etwas zu tun haben könnten. Und als ausgesprochen skurril kann man wohl jene Theorie bezeichnen, wonach entstehende Gase im Darmtrakt zünden und so das Feuer entfachen.

Wie gesagt, wenn man die spontane Selbstentzündung als existent anerkannte und nicht generell als Legende abqualifizierte, wurde die Hypothese aufgestellt, das Opfer sei übergewichtig gewesen, wahrscheinlich betrunken, habe geraucht und dabei durch Unachtsamkeit entstehende Körpergase entzündet. Das vorhanden Körperfett habe dann so ähnlich wie eine Kerze den Flammen immer neue Nahrung zugeführt. Dabei wird aber wohlweislich verschwiegen, dass das Fett nur so lange brennen würde, wie Sauerstoff zugeführt wird.

Wie soll denn das Fett im Körperinnern, von der Außenwelt abgeschottet, ohne Luftzufuhr überhaupt Feuer fangen? Auch gab es, wie schon erwähnt, Nichtraucher unter den Opfern und in vielen Fällen wurden auch keine Streichhölzer oder Feuerzeuge in der Nähe gefunden. Ebenso waren bei manchen Vorfällen die Öfen außer Betrieb. Und selbst wenn mal eine Zigarette oder Glut herunterfällt, steht man nicht sofort in Flammen, denn man hat genügend Zeit, sie wieder aufzuheben, sogar noch bevor z.B. der Teppich auch nur angesengt wird.


Rätsel

Drei Dinge fallen bei solchen Feuertoden besonders auf: Als erstes, dass dieses unheimliche Ereignis innerhalb kürzester Zeit auftritt. Ich habe weiter oben Überlebende erwähnt, die davon sprachen, dass alles ziemlich schnell ging, urplötzlich kam. In manchen Fällen, die ich hier nicht gesondert aufgelistet habe, wurden die Toten sitzend in ihren Sesseln, umgeben von Kissen gefunden. Auch in Autos entdeckte tote Personen, die noch auf ihren Plätzen saßen und anscheinend vor ihrem Tod keinerlei Anstalten gemacht hatten, den Wagen zu verlassen.

Zusammen mit den Aussagen der Überlebenden heißt das nichts anderes, als dass das Feuer innerhalb von Sekunden, ohne jede Vorwarnung und völlig überraschend ausgebrochen sein muss.

Ein weiteres auffälliges Mysterium ist, dass die Feuer auf engsten Raum beschränkt sind (Körper) und sogar brennbare Gegenstände in unmittelbarer Umgebung kaum Schaden nehmen. Wie schon geschildert, kommt es sogar vor, dass nicht einmal die Haare und die Kleidung der Opfer in Brand geraten sind.

Das dritte Rätsel sind die ungewöhnlich hohen Temperaturen, die bei den Körperverbrennungen entstehen müssen. Und diese Tatsache hängt auch eng mit der zweiten zusammen. Denn normalerweise müsste nach einem Körperbrand die ganze Wohnungseinrichtung nur noch in Schutt und Asche liegen. Damit ein menschlicher Körper zu Asche verbrannt wird, braucht es nämlich extrem hohe Temperaturen. In einem Krematorium z.B. werden Temperaturen von über 1600 Grad Celsius erreicht.

Der Gerichtsmediziner Dr. Krogmann, der auch als Anthropologe an der Universität von Pennsylvania arbeitet, berichtete, dass die Knochen von Leichen, die über acht Stunden lang in einem Krematorium bei 1110 Grad Celsius gebrannt hatten, noch nicht zerfallen waren. Das geschah erst bei einer Temperatur von 1650 Grad Celsius.

Dr. Krogmann sagte dazu: "Erst bei 1600 Grad und mehr habe ich beobachtet, wie Knochen schmolzen und sich auflösten, bis nichts mehr von ihnen übrig war. Bei derart großer Hitzeentwicklung versengt, verkohlt und verschmort alles in einem ziemlich großen Umkreis um den Brandherd."

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Der menschliche Körper ist eigentlich nur schwer entflammbar und Personen, die durch ein Feuer sterben, weisen im allgemeinen nur oberflächliche oder partielle Verbrennungen auf.

Alle Experten sind sich darin einig, dass es eine extrem große Hitze braucht, damit Knochen zu Asche zerfallen, zudem muss ständig über Stunden Brennmaterial nachgeführt werden. Sogar in einem Krematorium bleiben nach einigen Stunden immer noch Knochen zurück.


Wir fassen also zusammen:

Es handelt sich bei den spontanen "Selbstverbrennungen" um Feuer, das ohne erkennbare Ursachen und ohne Vorwarnung plötzlich - insbesondere innerhalb des Körpers - auftritt, dabei extrem hohe Temperaturen, die in kurzer Zeit Knochen zu Asche zerfallen lassen, entwickelt und nur auf einen sehr engen Raum, sprich auf den Körper des Opfers, begrenzt ist.

Einige Forscher, die nicht-physische Ursachen hinter den spontanen Selbstverbrennungen vermuten, sind der Ansicht, dass die Betroffenen das Unglück unbewusst selbst herbeiführen. Bei den Opfern soll es sich nach dieser Theorie meist um alleinstehende und/oder ältere Personen handeln, die des Lebens überdrüssig sind und ihren Tod sozusagen herbeisehnen.

Das kann aber so auch nicht stimmen, denn unter den Toten befinden sich sowohl Menschen aller Altersgruppen als auch Alleinstehende und in Familien lebende Personen. Was nichts anderes heisst, dass diese Hypothese auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.


Menschliche Fackeln

In der Literatur werden auch eigenartige Fälle erwähnt, in denen Menschen entweder als eine Art Katalysator für ausbrechende Brände dienen oder sogar selber in Brand geraten und in Flammen stehen, allerdings ohne manchmal selbst Schaden zu erleiden.

Der geniale Forscher und Schriftsteller Charles Fort berichtete in seinem Buch "Lo!" aus dem Jahre 1930 über seltsame Brände auf der Binbrook-Farm in Grimsaby im Winter 1904/05. Ein junges Dienstmädchen stand in Flammen und wahrscheinlich wäre sie verbrannt, wenn ihr Arbeitgeber sie nicht aus ihrer Trance gerissen hätte. Das Mädchen musste schon längere Zeit gebrannt haben, denn an ihrem Rücken hatte sie erhebliche Brandwunden.

In Budapest zog ein dreizehnjähriger Junge im Jahre 1921 das Feuer buchstäblich auf sich. Wo er sich gerade aufhielt, brach Feuer aus. Sogar wenn er schlief, flackerten Flammen über seinem Kopf und verbrannten sein Bettzeug.

Aus dem Jahr 1929 stammt der folgende Bericht: In dem Dorf Liberta auf Antigua, Leewards Islands wohnte ein Mädchen, dessen Kleidung sehr oft in Flammen stand, ebenso ihr Bettzeug. Diese sonderbaren Geschehnisse passierten, sowohl wenn sie zu Hause war, als auch wenn sie auf der Straße unterwegs war. Seltsamerweise wurde sie nie selbst dabei verletzt.

Im Jahre 1934 machte Anna Monara aus Triest von sich reden. Aus ihrer Brust sah man blaue Lichtblitze ausgehen, während sie schlief.

Auf der Insel Réunion im Indischen Ozean stand im Jahre 1983 ein zwölfjähriges Mädchen im Mittelpunkt seltsamer Ereignisse. Immer wieder brachen Feuer in ihrem Wohnhaus aus. Ein ganzes Stockwerk wurde Opfer der Flammen, auch verbrannte diverses Bettzeug. Das Mädchen wurde natürlich verdächtigt, für die Feuer verantwortlich zu sein. Das Eigenartige daran ist aber, dass auch ihre Kleidung, die sie am Leib trug, einige Male in Flammen gestanden sein soll.

Die Betroffenen haben anscheinend oft gar nicht gemerkt haben, dass sie in Flammen standen. Sie befanden sich wohl in einer Art Trancezustand, wie wir z.B. dem oben genannten Bericht von Charles Fort entnehmen können. Die Brennenden schienen sich weder zu wehren, noch um Hilfe zu rufen. Charles Fort schreibt darüber:

"Angesichts ihrer grausigen Ergebenheit hat man fast den Eindruck, als hätte sie ein Vampir hypnotisiert."

Irgendeine psychische Beeinflussung muss diesem unheimlichen Phänomen vorausgehen, wie sonst ist es zu erklären, dass die Opfer es völlig willenlos über sich ergehen lassen, wie auch ein weiteres Beispiel einer älteren Dame aus dem Jahr 1905 zeigt:

Damals war am Morgen des 6. Januar Elizabeth Clark in ihrem Bett im Armenhaus von Hull mit schwersten Brandverletzungen gefunden worden. Seltsamerweise hatte man überhaupt nichts gehört, weder Hilferufe, noch andere Geräusche, obwohl die Wände sehr dünn waren.

Die Frau konnte nicht erklären, was passiert war, und starb wenig später. Drei Wochen vorher war eine Frau Cochrane aus Falkirk "bis zur Unkenntlichkeit" verbrannt in einem Sessel, umgeben von Kissen entdeckt worden. Auch in diesem Fall hatte niemand irgendwelche Hilferufe gehört.


Feuergeister...

Man darf die "üblichen" Feuer nicht unerwähnt lassen, bei dessen Enstehen allem Anschein nach keine Personen beteiligt waren, und die nie erklärt werden konnten:

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Schon seit Generationen wird über rätselhafte Brände berichtet, denen man den Namen "Feuerspuk" gibt. Diese Brände sollen, wie man sagt, durch "Feuergeister", die in Verbindung mit dem Poltergeistphänomen stehen, verursacht werden. Auch Hexen wurden immer wieder bezichtigt, mit Hilfe des Teufels durch magische Praktiken, Feuer in Häusern und Scheunen verursacht zu haben.

Aus Neuschottland in Kanada wird der folgende Fall aus dem Jahre 1922 berichtet: Ein Feuergeist terrorisierte eine abgelegen Farm in Valedonia Mills, etwa 22 Meilen von Anitgonish gelegen. Innerhalb einer Nacht brachen im Haus, in dem der siebzigjährige Alexander Macdonald zusammen mit seiner Frau und der fünfzehn Jahre alten Adoptivtochter Mary Ellen lebte, zwischen 5.00 Uhr und 8.00 Uhr insgesamt 38 verschiedene Brände aus.

Ein Nachbar - von Beruf Elektriker - der beim Löschen half, schildert die Ereignisse: "Wir waren wohl seit zwanzig Minuten drüben, als das ganze Haus plötzlich und so hell erleuchtet wurde, als wäre an der Hochspannungsleitung durch Kurzschluss ein Lichtbogen entstanden. Anders kann ich es nicht beschreiben."

Das Feuer tobte im Wohnzimmer, eine grüne Jalousie hatte Feuer gefangen. Der Elektriker erzählt weiter: "Die Flamme war blaßblau. Das einzige womit ich sie wieder vergleichen kann, war die Stichflamme eines kurzgeschlossenen Stromkreises. Die Flamme war nicht heiß...Fünf Minuten später schlug an einem nassen Stück Tapete im Speisezimmer eine Flamme hoch. Die nächste Flamme entdeckte ich an einem Bild aus Pappe, das im Wohnzimmer an der Wand direkt gegenüber der Jalousie hing."

In der nächsten Nacht zählte man 31 unerklärliche Feuer. Inzwischen war das gesamte Haus vom Löschwasser nass, dennoch brachen immer wieder neue Brände aus. "Ich habe gesehen, wie nasses Papier brannte...Auf dem Fußboden stand das Wasser etwa sieben Zentimeter hoch, aber als wir den Teppich hochhoben, stand er gleich in Flammen" erzählte ein Feuerwehrmann.

Auch aus späteren Jahren gibt es Berichte von rätselhaften Bränden, die ohne erkennbare Ursache ausbrachen:

Im Sommer 1983 brannte es in Wharncliffe und im benachbarten Beech Creek in West Virginia. Ganze Häuser wurden eingeäschert, in anderen sah man Flammen aus den Steckdosen kommen.

Es handelte sich aber nicht um elektrische Flammen, denn obwohl die ganze Stromversorgung abgeschaltet wurde, hörte der Spuk nicht auf. Ein Brandstifter wurde nie gefunden und auch sonst blieb die Sache ein absolutes Rätsel. Der Fall ist insofern etwas untypisch, weil Feuergeister im allgemeinen sich damit begnügen, einzelne Personen oder Häuser zu attackieren..

In einem Fall am 31. Januar 1988 war das Haus von Jerry Siciliano in New Jersey betroffen. Seltsamerweise brachen die Feuer immer nur in Steckdosen und Lichtschaltern aus - und zwar auch dann, nachdem die gesamte Stromversorgung in Haus abgeschaltet war. Der Chef der lokalen Feuerwehr meinte denn auch: "Ich habe keine Ahnung, was hier vorgeht."


...und blaue Flammen

Blaue Flammen scheinen bei den Feuer-Phänomenen eine noch unbekannte Rolle zu spielen. Weiter oben habe ich über den Fall einer Frau geschrieben, aus deren Körper während des Schlafs blaue "Blitze" schossen. Ebenso ist der Fall des Patienten, der von bläulichen Flammen umgeben war, zu beachten.

In einem Bericht der New York Times vom 14. März 1922 lesen wir: "Blaue Flammen rätselhaften Ursprungs, die wie von selbst aus der Luft zu entstehen scheinen, drohen die gelähmte Mrs. Ona Smith, 23, die hier in einem kleinen Landhaus das Bett hüten muss, zu töten." Die Pfleger der Frau berichteten, dass die Feuer immer wieder am Bettzeug, an Kleidungsstücken oder an den Wandvorhängen ausbrachen.

Blaue Flammen spielten ebenfalls eine Rolle, als im Januar 1932 in North Carolina das Kleid von einer Mrs. Williamson in Flammen aufging, obwohl sie weder in der Nähe eines Feuers war, noch rauchte. Sie selber erlitt keine Verletzungen. Später verbrannten Hosen im Schrank zu Asche, Vorhänge und andere Gegenstände nahmen Schaden. Zeugen, darunter ein Gesundheitsbeamter, ein Arzt, sowie der Bürgermeister sahen rauchlose bläuliche Flammen auftauchen und wieder verschwinden. Erstaunlicherweise gab es keinerlei Verletzungen beim Feuerlöschen und nach fünf Tagen verschwand der Spuk wieder.

Im Dominion Golf and Country Club bei Windsor in Ontario wurden im Dezember 1941 bei diversen Bränden bläuliche Flammen beobachtet. In einem Fall von insgesamt 43 Feuern tanzten die Flammen auf allen Tischdecken im Speisesaal. Eigenartigerweise wurde auch dabei niemand verletzt.

Es scheint bei solchen Ereignissen Parallelen zum Poltergeist-Phänomen zu geben, wie auch bei den rätselhaften Selbstverbrennungen eine paranormale Komponente im Spiel zu sein scheint. Und schließlich darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass bei UFO-Sichtungen oder bei Abductions oft von den Zeugen von blauen Lichtern oder Strahlen berichtet wird.


Brandopfer...

Neben den blutigen Opfern von Tieren und Menschen zu Ehren der Götter waren lange Zeit auch Brandopfer üblich. Wahrscheinlich ist das darauf zurückzuführen, dass man in früheren Zeiten der Ansicht war, die Seele bzw. Lebenskraft des Opfers würde in den Rauch eingehen und zusammen mit ihm nach oben in den Himmel zu der jeweiligen Gottheit aufsteigen, die sich dann daran erfreut.

Man muss aber auch bedenken, dass die Menschen erst einmal auf die Idee kommen mussten, Brandopfer seien überhaupt erforderlich, um Götter milde stimmen zu können. So opferten sie vermutlich genau DAS, was gefragt war und vielleicht aus Bränden und menschlichen Selbstentzündungen die einfache Schlussfolgerung zogen: Göttern gelüstet nicht nur nach warmen Blut, sondern auch der Todeskampf einer armen Seele in den Flammen komme ihnen nicht ungelegen.

Im Alten Testament lesen wir z.B. über das Brandopfer in 2 Moses 29, 18: "Alsdann lass den ganzen Widder auf dem Altar in Rauch aufgehen; es ist ja ein Ganzopfer für den Herrn, ein lieblicher Wohlgeruch, ein Feueropfer für den Herrn."

Oder in 2 Moses 29, 38 - 42: "Auf dem Altar sollst du folgendes darbringen: Tagtäglich und immerwährend zwei einjährige Lämmer. Das eine Lamm sollst du am Morgen darbringen, das andere gegen Abend.....zu einem lieblichen Wohlgeruch als Feueropfer für den Herrn. Als ein beständiges Brandopfer sei es in all euren Geschlechtern am Eingang des Offenbarungszeltes vor dem Herrn, wo ich mich euch offenbare, um mit dir zu reden."

Aber nicht nur bei den Israeliten des Alten Testaments finden wir Brandopfer, auch bei fast allen anderen Völkern waren sie üblich, so z.B bei im vorderen Orient oder bei den Griechen. In einzelnen Fällen wird die Verbrennung von Witwen oder Witwern nach dem Tod des Ehepartners in abgelegen Gegenden noch heute praktiziert (wie z.B. im ländlichen Indien), obwohl das natürlich offiziell schon lange verboten ist. Der Volksglauben besagt in vielen Kulturen, dass der oder die Verstorbene als "Wiedergänger" (Vampir) zurückkehrt, und das bedeute grundsätzlich nichts Gutes, müsse daher verhindert werden.

Bei den Germanen scheinen Brandopfer zwar auch üblich gewesen zu sein, allerdings überwogen hier die Blutopfer. Es gibt Berichte, nach denen nach einer gewonnenen Schlacht Gefangene auf möglichst grausame Weise - z.B. indem sie gefesselt in Dornen geworfen wurden und dort langsam verbluteten - den Elben als Dank geopfert wurden. Bei Tieropfern wurde das Fleisch, nachdem es den Göttern geweiht wurde, anschließend gekocht und praktischerweise verzehrt.

Feueropfer im mitteleuroäischen Raum sollte es erst dann wieder während der unseligen Zeit der Inquisition geben, als man dazu überging, Ketzer und vermeintliche Hexen öffentlich zu verbrennen, wobei gesagt werden muss, dass die Todesurteile immer von weltlichen Gerichten gefällt wurden. Ob dies ein Beweis dafür ist, dass die Kirche im allgemeinen barmherziger als die staatliche Obrigkeit war oder ob sie die Deliquenten nur deshalb der weltlichen Gerichtsbarkeit überließ, damit kein Makel auf sie fiel, mag jeder für sich selber beurteilen.


...und Feuerrituale

Die eben erwähnten Praktiken dienten nicht nur dem Zweck, Verurteilte auf möglichst grausame Art zu töten, sondern auch dazu, die Seele zu reinigen, denn schon immer wurde dem Feuer eine reinigende Kraft zugeschrieben. In der Kirche gibt es demnach auch die Lehre vom Fegefeuer, ein dritter jenseitiger Zustand neben Himmel und Hölle. Nach christlicher Auffassung gelangen alle diejenigen, die zu gut für die Hölle, aber noch zu schlecht für den Himmel sind, eine gewisse Zeit in das Fegefeuer und werden dort von ihren Sünden gereinigt und geläutert.

Nach Ablauf dieser zeitlichen Strafe dürfen sie in den Himmel eintreten. Der Ablasshandel diente dazu, gegen Bares den armen Sündern im Fegefeuer einen Teil ihrer Strafe zu erlassen, damit sie früher als sonst in die ewige Seligkeit eintreten konnten.

Hexen - von denen man annahm, sie seien von teuflischen Dämonen heimgesucht und 'belegt' worden -, suchten nach allgemeiner Auffassung Neugeborene heim, um diese auszusaugen oder zu entführen (Parallele: "Changelings") und sie, indem sie diese in eine Art übernatürliches Feuer werfen, dem Satan zu weihen. Überlicherweise sollen die Kinder durch diese Teufelstaufe aber keine körperlichen Schäden erlitten haben, da Hexen stets Heilpraktiken anzuwenden wussten.

Die Vorstellung dass es eine geheime Verbindung zwischen der Seele und dem Feuer gibt, war u.a. bei den Japanern und den Mayas verbreitet. Beide Völker glaubten, dass das Feuer die Macht besäße, Tote anzuziehen. In einer alten japanischen Zeremonie wurden am Ufer Hanfstengel in Brand gesetzt, weil man glaubte, die Seelen der Toten würden sich auf den Flammen niederlassen.

Die Mayas vollführten in den Jahren, die unter dem Zeichen des "Cauac" - dem unheilvollsten aller Zeichen - standen, ein Ritual durch, um Unglück abzuwenden, indem sie einen Holzstoß entzündeten und dann, wenn nur noch Glut übrig war, mit bloßen Füßen hindurch liefen. Bei dieser Zeremonie kam es immer wieder zu schweren Brandverletzungen.

Das Feuerlaufen kennen wir von den verschiedensten Völkern. In unseren Breiten war und ist teilweise so etwas ähnliches im Brauch, der Unterschied ist aber, dass hier durch das Feuer gesprungen wurde/wird. Weitere Rituale sind z.B. an bestimmten Festtagen brennende Holzräder von den Bergen ins Tals rollen zu lassen oder am Frühlingsanfang Strohpuppen, welche die Winterdämonen darstellen sollen, zu verbrennen.

Hierher gehört auch der im politischen Bereich übliche Brauch, Puppen herzustellen, die mißliebige Politker darstellen sollen, und zu verbrennen. Obwohl sich die meisten darüber nicht im klaren sind, ist das eindeutig ein Analogiezauber, um der betreffenden Person Schaden zuzufügen (Voodoo).


Feuergötter und Symbolik

Eine der ältesten religiösen Praktiken war die Verehrung des Feuers - und viele alten Völker beteten Götter und Göttinnen an, die in einem engen Verhältnis zu diesem Element standen. Auf Hawaii wurde die Feuer- und Vulkangöttin Pele verehrt, die Azteken beteten den Feuergott Xiuhtecutli an. Ebenso kannten die Inkas einen Gott des Feuers und die Völker des Nahen Ostens opferten ihre Kinder dem Moloch.

In der germanischen Mythologie ist das Feuer, dass von dem Feuerriesen Surtur beherrscht wird, neben dem Eis das Urelement vor der Weltenschöpfung. Auch die Verehrung von Sonnen-Göttern und -Göttinnen gehört in diese Aufzählung. Schließlich und endlich soll auch darauf hingewiesen werden, dass der jüdisch-christliche Gott Jahwe wahrscheinlich ursprünglich ein Berg- und Vulkangott war.

Dargestellt wird das Feuerelement durch ein gleichseitiges Dreieck mit der Spitze nach oben, was wahrscheinlich an eine brennende Flamme erinnern soll. Das Dreieck ist ja sowieso eines der ältesten Symbole. Immer wurde es entweder mit der Spitze nach oben (Feuer, Männlichkeit) oder nach unten (Wasser, Weiblichkeit) dargestellt, niemals mit der Spitze nach rechts oder links. Der christliche Gott wird oftmals auch durch ein Auge - das allsehende Auge! - innerhalb eines Dreiecks symbolisiert.

Die auffallende Nähe Gottes zum Feuerelement zeigt sich auch in seiner oben erwähnten ehemaligen Funktion als Vulkangott. Und auch in der Bibel finden wir Hinweise, wenn er sich z.B. dem Moses in einem brennenden Dornbusch offenbart.

Wir dürfen auch nicht die von vielen Augenzeugen immer wieder gesehenen UFOs in Dreiecksform außer Acht lassen. Diese 'Flugobjekte' haben meines Erachtens weder etwas mit einer außerirdischen - noch einer irdischen Technologie zu tun, sondern sind vielleicht eine dem heutigen (technisch-wissenschaftlich geprägten) Verständnis - unter Zuhilfenahme alten Menschheitswissens - angepasste Erscheinungsform von Entitäten jenseits unseres Vorstellungsvermögens.

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Was steckt wirklich dahinter?

Wie die Leser meiner Artikel sicher wissen gehe ich von der Existenz nicht-menschlicher, psychischer Mächte aus, die in die Mythologie aller Völker als Götter und Dämonen, Elfen, Feen, Zwerge und andere Gestalten der Sagen, Märchen und Legenden eingegangen sind und die sich in unserer Zeit u.a. als Aliens in UFOs präsentieren. Diese Wesenheiten passen sich in ihrer Erscheinungsform jeweils dem gerade vorherrschenden kulturellen und wissenschaftlichem Verständnis an oder aber wir interpretieren das Phänomen, das immer das gleiche bleibt, immer wieder neu und anders.

Zwischen uns Menschen und diesen Wesen scheint es so etwas wie eine gegenseitige Verbundenheit zu geben. Denn einerseits ist nach Auffassung aller Religionen die Welt (und damit auch wir) eine Schöpfung irgendwelcher übermächtigen, 'göttlichen' Wesen, andererseits sind diese Entitäten aber auch von ständiger Verehrung existenziell abhängig. (Das ging übrigens so weit, dass in früheren Zeiten manche Gläubigen ihrer Gottheit damit drohten, sie nicht mehr anzubeten, falls diese ihm nicht seine geäußerten Wünsche erfüllte).

Viel wichtiger für diese Götter oder Dämonen als die soeben erwähnte Anbetung und Verehrung durch ihre Anhänger scheint aber eine ständige Zuführung von Emotionen (und eventuell anderen körpereigenen Stoffen) - und zwar je extremer, desto besser - zu sein. Und welche Emotionen wären extremer als die während des Todeskampfes eines Lebewesens? In früheren Zeiten wurde dem gierigen Bedürfnis der Götter dadurch entsprochen, dass die Gläubigen ihnen massenweise Tiere und als besondere "Delikatesse" Menschen als Opfer darbrachten.

Blut scheint dabei eine ganz besondere Rolle zu spielen, welche kann nur vermutet werden... Möglicherweise könnte es so sein, dass diese Wesenheiten trotz ihrer geistigen Existenz auf irgendeine Art und Weise in der Lage sind, zeitweise materielle Gestalt in jeder gewünschten Form anzunehmen und dann vampirhaft ihren Opfern das Blut abzusaugen, wobei es ihnen anscheinend besonders auf die darin enthaltenen Stoffe ankommt.

Wofür sie das Blut letztendlich benötigen bleibt eine Spekulation, vielleicht stellt es für sie so etwas wie eine Rauschdroge oder ein Verjüngungsmittel dar. Dass die von ihnen Befallenen dabei erkranken und leiden, in einigen Fällen sogar nicht überleben, scheint für diese vampirischen Wesen überhaupt keine Rolle zu spielen.

Hinter dem Phänomen der spontanen Selbstverbrennung stecken nach meiner Auffassung niemand anderes als eben jene Wesenheiten. Alle Indizien deuten darauf hin, dass diese - wenn auch seltenen - sehr unheimlichen Ereignisse nicht auf irgendwelche erklärbaren physikalischen Ursachen zurückzuführen sind. Vieles spricht dafür, dass es sich hierbei um einen gewollten Eingriff dieser unheimlichen dämonischen Mächte in das Leben von ahnungslosen Menschen (und sicher auch von Tieren) handelt:

Das plötzliche Auftreten des Phänomens wie aus dem Nichts, der tranceähnliche Zustand der Opfer, die anscheinend niemals um Hilfe rufen, die augenscheinliche Verbindung zwischen anderen unerklärbaren Bränden zu poltergeistähnlichen "Feuerwesen", die unerkärlichen extrem hohen Temperaturen, bei denen Knochen zu Asche zerfallen. die Tatsache, dass der Brand nur auf den Körper des Betroffenen beschränkt ist und sogar in der unmittelbaren Umgebung fast keinerlei Schäden anrichtet und nicht zuletzt, dass das Feuer immer im Körper des Opfers ausbricht und diesen von innen nach außen verbrennt, was bei einem normalen Feuer nicht der Fall ist.

Wie schon erwähnt, wurden die Götter oder Dämonen in früheren Zeiten von ihren Anhängern ständig mit Menschenopfern versorgt, und zwar in ALLEN Kulturen, ÜBERALL. Nachdem solche Opferrituale stetig abnahm und heute kaum noch praktiziert werden, waren diese vampirischen Wesenheiten von ihrer Quelle abgeschnitten und haben sich wieder öfter darauf verlegt, sich ihre benötigte "Nahrung" - die extremen Emotionen (und auch das Blut) wieder selbst zu beschaffen.

Zum Schluss noch ein kleiner Rat:
Wenn Sie das nächste Mal jemandem begegnen und dabei spontan Feuer fangen (sich verlieben...), denken Sie daran, es könnte sich um einen Dämon oder eine Dämonin handeln und das "Feuer fangen" könnte durchaus wörtlich zu verstehen sein.


Quellen: / Info's:
Arthur Moewig KG, Rastatt - Geheimnisvolle Erscheinungen
Janet und Colin Bord - Unheimliche Phänomene des 20. Jahrhunderts
Prisma Verlag, Gütersloh - Unglaubliche Erscheinungen
Charles Panati - Lexikon religiöser Bräuche und Gegenstände
Paul Arnold - Das Totenbuch der Maya
Ron van Valkenberg - Atlas der Naturgeister
Wolfgang Golther - Handbuch der germanischen Mythologie
Karl Müller Verlag, Erlangen - Phänomene
Marko Pogacnik - Schule der Geomantie
Die Bibel

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