MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : DIE SCHWARZE SONNE
Erstellt am 08.07.2008 09:00:00 (3412 x gelesen)

War Hitler besessen?

von Reptomaniac

Die Zeit des Dritten Reiches stellte nicht nur politisch eine unrühmliche Ausnahmeerscheinung in der Geschichte Europas dar. Weitgehend unbekannt ist die seltsame magisch-religiöse Komponente und der Dämonenmystizismus, der während dieser Jahre betrieben wurde..

Die Weltanschauung Adolf Hitlers und seiner Anhänger fiel ja nicht unvermutet vom Himmel, sondern er wurde vor allem während seiner Wiener Zeit von damals reichlich vorhandenen magisch-religiösen Gruppierungen, Sekten und auch Zeitschriften und Büchern maßgebend beeinflußt. Diese Sekten und magischen Zirkel reichten oft bis ins 18. oder 19. Jahrhundert zurück und beschäftigten sich oft mit schwarzmagischen Praktiken.

Wesentlichen Einfluß auf die nationalsozialistische Bewegung hatten aber auch die Werke von Mme. Helena Petrowna Blavatsky (1831-1891) und die Theorien von Agarthi, einem geheimnisvollen unterirdischen Reich, eine Missinterpretation Nietzsche´scher Gedankengänge sowie Bücher wie "The Coming Race" von Edward Bulwer-Lytton.

Inwieweit innerhalb des engeren Führungszirkels der Nationalsozialisten tatsächlich schwarze Magie und vielleicht sogar Dämonenkult betrieben wurde, lässt sich heute nur schwer sagen. Dennoch gibt es einige Indizien dafür. Tatsache ist, dass viele führende Parteigenossen okkultistischen, astrologischen Weltanschauungen anhingen. Manche Autoren meinen, Hitlers Taten seien nur dadurch zu erklären, dass er Kontakte zu dämonischen Wesenheiten unterhielt und von diesen Mächten besessen war.

Kurz vor Aufkommen des Nationalsozialismus gab es in Berlin eine kleine Gruppe, die "Loge der Brüder vom Licht" oder "Vril-Gesellschaft", die ihre Lehren hauptsächlich auf das oben genannte Werk von Bulwer-Lytton gründete. Die Miglieder dieser Sekte glaubten, bestimmte Geheimnisse zu kennen, um die menschliche Rasse zu verändern. Es gab Verbindungen dieser Gruppe zu den Rosenkreuzern und theosopischen Gesellschaften.

Weitere magisch-esoterische Vereinigungen, welche auf die Nazis teilweise Einfluß ausübten, waren der "Order of the Golden Dawn", dem auch der bekannte Okkultist Aleister Crowley angehörte und die Thule-Gesellschaft.

Gerade was die Golden Dawn angeht, gibt es einige Hinweise auf Kontakten zu Dämonen. Der Gründer Samuel Mathers behauptete, in Verbindung mit geheimen Meistern zu stehen und schreibt selbst darüber in einem an die "Mitglieder des zweiten Grades" gerichteten Manifest, das er 1896 verfasst hat:

"... Meine Beziehungen zu ihnen haben mir gezeigt, wie schwer es für einen Sterblichen, so fortgeschritten er auch sein mag, ist, ihre Gegenwart zu ertragen..."

Weiter berichtet er über die Nachwirkungen solcher Begegnungen:

"Bei den nervösen Zusammenbrüchen war mein Körper von kaltem Schweiß bedeckt und das Blut strömte mir aus Nase und Mund und bei einigen Gelegenheiten auch aus den Ohren."

Im Jahre 1921 veröffentlichte der Philosoph René Guénon eine Studie über die Lehren der Frau Blavatsky und die sich darauf gründenden Geheimgesellschaften. In diesem Werk schreibt er unter anderem:

"Aber sollte nicht hinter all diesen Bewegungen etwas anderes und Gefährlicheres stehen, das die Anführer dieser Gruppen selbst nicht kennen und dessen Werkzeuge sie doch andererseits sind?"

Der Dichter Dietrich Eckart und der Architekt Alfred Rosenberg, beide Mitglieder der Thule-Gesellschaft* machten 1920 die Bekanntschaft des jungen Hitler. Beide beeinflussen ihn neben anderen im Sinne der magisch-religiösen Lehren ihrer Geheimgesellschaft. Als Eckart im Jahre 1923 stirbt, hinterlässt er eine seltsame Botschaft:

"Folgt Hitler! Er wird tanzen, aber die Musik zu seinem Tanz habe ich komponiert. Wir haben ihm die Mittel gegeben mit IHNEN in Verbindung zu treten..."

Bei Thule soll es sich um eine versunkene Insel weit im Norden, ähnlich wie Atlantis handeln und nach Meinung von angeblichen Eingeweihten sollen Wesenheiten, die zwischen Menschen und geistigen Geschöpfen (Dämonen) außerhalb der Erde stehen über ein ungeheures Kraftreservoir verfügen und nur darauf warten, wieder die Herrschaft über die Erde zu übernehmen. ganz im Sinne der "Großen Alten" des Horrorschriftstellers Lovecraft.

Eckart schickt noch vor seinem Tod ein langes Manuskript an seinen Logenbruder Karl Hauhofer. Und dieser soll nach Angaben von Rudolf Hess der "Große Magier", der eigentliche Führer der Thule-Gesellschaft gewesen sein. Hausdorfer besuchte Hitler während dessen Festungshaft fast täglich und indoktrinierte ihn mit den Theorien seines magischen Ordens. Die Mitglieder der Thule-Gesellschaft waren sich sicher, die Weltherrschaft zu erringen und schworen, Selbstmord zu verüben, wenn sie einen Fehler begehen sollten, die ihren Pakt (mit wem?) gefährdeten. Auch verpflichteten sie sich, Menschenopfer darzubringen.

Die Organisation innerhalb der nationalsozialistischen Bewegung, die sich auf die Theorien der Thule-Gesellschaft stützte, war der geheimnisumwitterte Schwarze Orden der SS. Die Aufnahme in diesen Orden auf den sogenannten Ordebsburgen soll mit satanischen Ritualen verbunden gewesen sein, obwohl es darüber keine Aufzeichungen gibt.

Hatte nun Hitler selber Begegnungen mit solchen Wesen, genauer gesagt mit Dämonen? Der Senatspräsident von Danzig, Hermann Rauschning, berichtet von einem seltsamem Ereignis:

"Eine Person aus seiner näheren Umgebung hat mir erzählt, dass Hitler zuweilen nachts aufwache und kramphafte Schreie ausstoße. Er ruft um Hilfe, sitzt auf dem Rand seines Bettes und wirkt wie gelähmt. Er ist von einer Panik erfasst, die ihn so zittern lässt, dass das ganze Bett erschüttert wird.... Hitler stand aufrecht in seinem Zimmer, schwankte und sah mit einem Ausruck des Entsetzens um sich ´Das ist er! Das ist er! Er ist gekommen!´, stammelte er...Plötzlich gab er sinnlose Zahlen und Worte und dann Satzfetzen von sich... Auf einmal keuchte er: ´Da! Da in der Ecke! Er ist da!´ Er stampfte mit dem Fuß auf den Boden und schrie."

Rauschning schreibt weiter über Hitler:

"Seine Vorliebe für Horoskope und die Nachtseiten der Natur hängt mit seiner Überzeugung zusammen, dass der Mensch mit dem All in einer magischen Verbindung steht."

Über Hitlers mögliche Besessenheit durch dämonische Wesen schreibt Rauschning:

"Und auch bei Hitler ist es unzweifelhaft so, dass gewisse Kräfte durch in hindurchgehen. Fast dämonische Kräfte, denen der Mensch, der Hitler heißt, nur die augenblickliche äußere Hülle bietet."

Und Hitler selbst äußerte sich in einem Gespräch mit Rauschning:

"Ihr wisst nichts von mir...Es wird sich eine Umwälzung auf der Erde vollziehen, die ihr, die nicht Eingeweihten, nicht verstehen könnt..."

Denis de Rougemont äußert sich folgendermaßen über Hitler:

"Manche, die in seiner Gegenwart einen Schauer heiligen Schreckens empfunden haben, halten ihn für den Sitz einer ´Herrschaft´ eines ´Throns´ oder einer ´Macht´, in dem Sinne, wie der heilige Paulus von den Geistern zweiter Ordnung spricht, die den Körper irgendeines Menschen befallen und ihn besetzen können wie eine Festung."

Es scheint, dass die führenden Nationalsozialisten von den Theorien eines geheiminsollen unterirdischen Reiches in Asien überzeugt waren, wurden doch so manche Expeditionen nach Tibet unternommen, um jenen geheimnisumwitterten Bewohnern dieser Unterwelt auf die Spur zu kommen und Verbindung mit ihnen aufzunehmen. Hintergrund dieser Bemühungen waren eigenartige Vorstellungen von der Geschichte der Menschheit, wie sie von Esoterikern wie Frau Blavatsky oder dem russischen Thaumaturgen Georg Iwanowitsch Gurdjew vertreten wurden.

Demnach wäre die jetzige Menschheit nicht die erste auf unserem Planeten, sondern hätte schon mehrere Vorläufer gehabt. Manche dieser Kulturen sollen bis auf den heutigen Tag noch in höhlenartigen Systemen tief unter der Erdoberfläche existieren, bevölkert von gottähnlichen Wesen mit einer ungeheuren Machtfülle. Das eigentliche Ziel der Menschheit wäre eine Höherentwicklung zu Überwesen, die dann die Herrschaft über die Erde antreten.

Könnte es vorstellbar sein, dass Hitler und einige seiner Genossen tatsächlich Kontakt zu dämonischen Wesenheiten herstellen konnten (oder vielmehr: stellten die Dämonen den Kontakt von sich aus her?) und mit ihnen einen Pakt eingingen? Und was haben sie diesen Wesen als Opfer für ihre Ambitionen zur Erlangung der Weltherrschaft versprochen?

Wir wissen ja, dass die Dämonen Blut und Menschenopfer besonders schätzen; in diesem Zusammenhang wäre die Vernichtung der europäischen Juden und die Entfesselung des Zweiten Weltkriegs mit Abermillionen von Toten geradezu einen hochwillkommene Opfergabe für jene unheimlichen Geschöpfe gewesen. Die Dämonen haben natürlich, wie wir wissen, ihre Zusagen nicht eingehalten.

Der Psychologe Erich Fromm bescheinigt Hitler versteckte nekrophile Neigungen, bekannt ist auch seine masochistische Veranlagung, die er mit Frauen aus seiner Umgebung und Prostituierten auslebte. Die Praktiken, die dabei vollzogen wurden, bestanden u.a. darin, dass sich die Frauen über ihn hocken und ihre Notdurft verrichten mussten und reichten bis hin zu Kopophragie. Mehrere Frauen (z.B. Renate Müller, Inge Ley und Hitlers Nichte Geli Raubal) fühlten sich dadurch so angewidert und gedemütigt, dass sie Selbstmord begingen.

Ein weiteres Indiz für Hitlers Besessenheit ist, dass er oftmals Stimmen hörte. Dieses Stimmenhören wird von Dämonologen als ein Anzeichen für "Umsessensein" angesehen. Seltsam ist auch, dass er manchmal in verschlüsslter Form Befehlszentralen erwähnte, von denen er sich kontrolliert fühlte und deren Anordnungen er blind gehorchte. Er glaubte offenbar tatsäclich, mit übernatürlichen Wesenheiten in Kontakt zu stehen, die ihm sagten, was er zu tun hatte. Oder war dies vielleicht mehr als nur ein Glaube und entsprach der Realität?

Es ist eine unheimliche und beängstigende Vorstellung, dass sich eine Gruppe von Menschen absichtlich dem Teufel verschrieben haben koennte, um die absolute Macht zu erringen und ihm als Gegenleistung Millionen von Menschen opferten..

Reptomaniac, 22. 10. 2007
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Quellen:
Louis Pauwels und Jacques Bergier - Aufbruch ins dritte Jahrtausend
Josef Dvorak - Satanismus
*Die Thule-Gesellschaft wurde 1910 von Felix Niedner gegründet - er identifizierte das germanische Volk mit der arischen Rasse

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