OH, MARIA - TEIL 1

Datum 10.12.2008 01:00:00 | Thema: Artikel

Der weiße Alien

von Reptomaniac

Eine der fĂŒr mich am faszinierendsten religiösen Gestalten ist Maria...
Das mag zum einen an meinem katholischen Hintergrund liegen - obwohl ich mich innerlich schon lÀngst von der Kirche abgewendet habe - und zum anderen an den Parallelen zwischen Sichtungen von Ufos und Wesen einerseits, und Marienerscheinungen andererseits..

Ob es jemals eine historische Maria, die Mutter Jesu gegeben hat - wir wissen es nicht, genauso wenig wie die tatsĂ€chliche Existenz eines Jesus Christus zweifelsfrei bewiesen ist. Manches spricht dafĂŒr, manches dagegen. Und trotz der ĂŒberwiegenden Meinung, diese Personen seien historisch, kann auch das Gegenteil nicht ausgeschlossen werden.

Hier soll also nicht von der möglicherweise realen, historischen Maria die Rede sein, sondern von jener Maria, wie sich sich im Laufe der Zeit in den religiösen Vorstellungen etabliert hat.

Obwohl von der Kirche offiziell eine Marienanbetung strikt abgelehnt wird - eine Anbetung steht nur Gott zu - ist es dennoch eine Tatsache, dass zumindest im Volksglauben Maria schon lĂ€ngst den Status einer Göttin hat. Wieviele Kirchen gibt es, die der Mutter Gottes geweiht sind, wieviele Feiertage zu ihren Ehren, wieviel RosenkrĂ€nze werden tagtĂ€glich gebetet, der ganze Monat Mai ist ihr gewidmet! Und es ist auch bezeichnend, dass der verstorbene Papst Johannes Paul II, sein Pontifikat unter dem Motto "Totus Tuus" (Ganz Dein) Maria widmete - und nicht etwa Gott oder Jesus. Der nĂ€mliche Pontifex bezeichnete Maria bei einem Besuch in Nicaragua auch ganz offen als Göttin: "Den Rufen von damals: ,Wir wollen Frieden!` will ich heute mit einem neuen Ausruf antworten: Maria, Göttin des Friedens, wir danken fĂŒr den Frieden und die Freiheit, die die LĂ€nder Zentralamerikas genießen".

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[Maria und Jesus]

Interessant und aufschlußreich sind auch alle die Ehrentitel, die Maria zu erkannt werden, angefangen von "Stella Maris" (Meerstern), allerseligste Jungfrau, glorreiche Herrin bis hin Königin der Engel und Königin des Universums.


Fast könnte man glauben, Maria habe im Himmel das Zepter in die Hand genommen und Gott aufŽs Altenteil geschickt. Von Jesus sieht und hört man ja sowieso fast nichts mehr, denn auch was die Zahl der öffentlichen Auftritte, sprich der himmlischen Erscheinungen, betrifft, so steht zumindestens in letzter Zeit, Maria ganz eindeutig unwidersprochen an der Spitze.


Das war natĂŒrlich nicht immer so. Aber im Verlauf der Jahrhunderte wurde Maria immer mĂ€chtiger - gerade auch wegen der von der katholischen Kirche aufgestellten Dogmen, die aus einer einfachen Frau aus dem nahen Osten allmĂ€hlich ein Wesen höherer Art machten. Insgesamt gibt es bis heute vier Mariendogmen.


Hier eine kurze ErklĂ€rung fĂŒr Nicht-Katholiken:


1. ImmerwÀhrende JungfrÀulichkeit - das besagt, dass Maria vor, wÀhrend und nach der Geburt Jesu Jungfrau war und blieb.

2. Gottesmutterschaft - Maria ist die Mutter Gottes.

3. Unbefleckte EmpfĂ€ngis - Maria wurde ohne den Makel der ErbsĂŒnde geboren. (Die ErbsĂŒnde ist eine kirchliche Erfindung und besagt, dass jeder Mensch grundsĂ€tzlich im Zustand der SĂŒnde, der Schuld geboren wird. Und um nicht in die Klauen des Satans zu geraten, ist es unbedingt erforderlich, das Baby taufen zu lassen, d.h. es zum Mitglied der Kirche zu machen, womit der Nachwuchs an Mitgliedern gesichert ist.)

4. Leibliche Aufnahme in den Himmel - Maria ist körperlich in den Himmel aufgestiegen- (Dieses Dogma wĂŒrde ĂŒbrigens erst 1950 verkĂŒndet.)


GegenwĂ€rtig gibt es Forderungen von Seiten besonders glĂŒhender, fanatischer Marienverehrer nach einem fĂŒnften Dogma. Maria soll als Miterlöserin bezeichnet werden und ihr soll der Titel "Frau aller Völker" zuerkannt werden, was sie wohl vollends zur Göttin machen wĂŒrde. NatĂŒrlich zieren sich die offiziellen Stellen noch wie die sprichwörtliche Jungfrau. aber wir können sicher sein, dass auch dieses Dogma eines Tages verkĂŒndet wird, denn schließlich hat die "Himmelskönigin" diese Forderung in höchsteigener Person bei einer ihrer Erscheinungen in Amsterdam ausgesprochen. Und wer wĂŒrde es schon wagen, einer Göttin zu widersprechen?

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[Göttin Isis mit Sohn Horus]

Das Wesen, das hinter Maria steckt, wenn man hinter die Maske schaut, ist nichts anderes als die heidnische Große Göttin, die unter verschiedensten Namen in ganz Europa und Kleinasien verehrt wurde. Im römischen Imperium der Zeitenwende konkurrierten neben der neuen christlichen Religion auch allerlei andere Kulte, so z.b. die Mithras-Religion und verschiedene, aus dem Orient stammende Mysterienkulte, darunter auch der der Ă€gyptischen Göttin Isis.

Diese Göttin erfreute sich unter der Bevölkerung großer Beliebtheit und kann eindeutig als die VorgĂ€ngerin der Maria angesehen werden, was schon allein die ikonographischen Darstellungen der Isis mit dem Horusknaben und der Maria mit den Jesuskind beweist.

Die Verehrung der Isis wurde durch die römischen Truppen auch bis in das heutige Deutschland getragen. Nach der Christianisierung wurden dann sĂ€mtliche Ehrentitel der Göttin auf die Mutter Jesu ĂŒbertragen und auf den Göttinen geweihten PlĂ€tzen wurden kurzerhand Kirchen errichtet.


Maria - ein Abklatsch?

Dem einfachen Volk waren die feinsinnigen Unterscheidungen zwischen der alten Göttin und der Maria (die ja nach christlichem VerstĂ€ndnis die Magd des Herrn, also keineswegs göttlich ist) herzlich egal. Vorher wurde sie Freyja, Isis (Ă€gyptisch), Ishtar (babylonisch), Inanna (sumerisch), Astarte, und was der Namen mehr sind, genannt, jetzt hieß sie halt Maria.

Die Bevölkerung konnte sich eigentlich nie richtig mit diesem grausamen, orientalischen Gott - ursprĂŒnglich ein Berg- oder Vulkangott - anfreunden, der keinerlei weibliche, sanfte ZĂŒge an sich hatte, Niemand anderen neben sich duldete (im Gegensatz zu den monotheisischen Religionen waren die Naturreligionen wesentlich demokratische und toleranter: bei Reisen in andere LĂ€nder, war es selbstverstĂ€ndlich, den dort ansĂ€ssigen Göttern die Ehre zu erweisen) und Ungehorsam mit mit ewiger sadistischer Folter in der Hölle bestrafte.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass die christliche Religion meist mit Feuer und Schwert verbreitet wurde. Denn es ist eine Religion der Angst (du sollst den Herrn fĂŒrchten!), des Leidens und der Lebensverneinung, alles NatĂŒrliche, besonders die SexualitĂ€t (und erst recht die weibliche VerfĂŒhrung) wurde als ein Werk des Teufels diffamiert und so darf man sich auch nicht wundern, dass die Frauen, die fĂŒr die christlichen Fanatiker das NatĂŒrliche (in ihren Augen Teuflische) verkörperten, schon bald als "GefĂ€ĂŸe des Teufels" zu Wesen minderwertiger Art erklĂ€rt wurden und die soziale Stellung, die sie frĂŒher hatten, einbĂŒĂŸten.

Der ganze christliche Frauenhass entlud sich dann ja auch spĂ€ter bei den Hexenverfolgungen. Aber nicht nur die real existierenden Frauen, sondern auch die Maria, wurde ihrer ursprĂŒnglichen NatĂŒrlichkeit beraubt, aus einem Wesen voller Lebensfreude und sexueller Kraft, der Großen Mutter, machte man eine immerwĂ€hrende demĂŒtige Jungfrau, eine vollkommen asexuelle unterwĂŒrfige Magd des Herrn, einen weiblichen Eunuchen. Dennoch war Maria immer wieder Objekt mĂ€nnlicher Phantasie und nicht wenige Mönche gingen in der Einsamkeit ihrer Zellen jener TĂ€tigkeit nach, die Aleister Crowley "der Venus opfern" nannte, nur dass diesmal der Maria geopfert wurde.


Schwarz/ Weiß

Neben der "offiziellen" weißen Madonna gibt es aber auch die schwarze Madonna. BerĂŒhmtestes Beispiel ist wohl die Schwarze Madonna von Tschenstochau, die der frĂŒhere Papst Johannes Paul II. besonders verehrte. Diese schwarzen Marien haben aber einen geheimnisvollen, dunklen Hintergrund, wenn nicht sogar einen dĂ€monischen Ursprung. Bekannt ist, dass das Volk mit den schwarzen Madonnen Eigenschaften assoziierte, die der reinen weißen und keuschen Maria fehlten.

Die schwarze Madonna war ein Wesen, allmÀchtig, voller sexueller Energie - die schwarze Maria von Chartres in Frankreich wurde "Königin der Unterwelt" genannt und bis ins 17. Jahrhundert ihr zu Ehren ein orgiastisches Narrenfest gefeiert. Im Mittelalter waren einige Katholiken der Auffassung, dass nicht Gott, sondern Maria die Welt erschaffen hÀtte. "Alle folgten Marias Befehlen, sogar Gott".

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[Astarte? Lilith?]


Woher kommt aber nun diese Schwarze Madonna ursprĂŒnglich?

Die Spur fĂŒhrt in der Orient. Dort wurde in den LĂ€ndern der Region eine Göttin mit ziemlich ambivalentem Charakter unter verschiedensten Namen verehrt. Dieses Wesen, dass man Ishtar, Astarte, Inanna, Ashera usw, nannte, war eigentlich von freundlicher Art, hatte daneben aber noch eine unheimliche Seite. Die Göttin war mit der Venus verbunden und als Abendstern Göttin der Liebe, aber als Morgenstern Göttin des Kriegs und der Zerstörung.


In Bildern und Statuen wurde sie sehr oft mit schwarzer Hautfarbe dargestellt und - mit VogelfĂŒssen (!), ganz genau so wie die Urmutter der Alben, Lilith! (Bitte unsere Suchfinktion zum Thema "Lilith" beutzen).



Artikel ĂŒber Lilith - den wahren Elfenkönig:
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=363
Wir haben in unseren Artikeln ja auch schon mehrfach auf die eigenartige Rolle, die FĂŒsse im Zusammenhang mit Aliens spielen, hingewiesen. Siehe dazu:
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=385
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=391
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=452
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=607


Blut, Blut, Blut

Und - wen wundert es? - spielt bei einigen (nicht bei allen!) dieser orientalischen Göttinen auch immer wieder Blut eine Rolle, sei es nun, dass zu ihren Ehren massenhaft Tiere dahingeschlachtet wurden (werden), sei es, dass fanatische GlĂ€ubige sich zu Ehren ihrer Göttin in religiöser Ekstase und unter Drogeneinfluß geißelten, selbst verstĂŒmmelten und kastrierten, wobei sicherlich fĂŒr die meisten am nĂ€chsten Morgen, wenn der Rausch verflogen war, der große Katzenjammer kam und sie wĂŒnschten, es wieder rĂŒckgĂ€ngig machen zu können.

Aber auch die Göttin selbst war dem Genuß von menschlichem Blut nicht abgeneigt. Die Ă€gyptische Sekhmet oder Hathor (Götter können ja bekanntermaßen ihre Erscheingunsform nach Belieben wechseln) beispielsweise metzelte in ihrem Blutrausch gleich fast die gesamte Bevölkerung dahin und trank das Blut hektoliterweise, bis sie endlich von ihrem Kollegen gestoppt wurde, wohl weniger, weil die um das menschliche Wohl besonders besorgt waren, eher deshalb,weil man die Kuh, die man melkt, nicht schlachtet - aber manche tun es eben doch..

Aber, wie schon gesagt, nicht alle Göttinen (eigentlich war es ja nur eine unter verschiedenen Namen!) waren so grausam, manche waren ganz passabel und gutmĂŒtig.

Der Maria wurde in ihren beiden Erscheinungsformen - als weiße und als schwarze Madonna - die Eigenschaften jener Göttinen ĂŒbertragen, mit dem großen Unterschied natĂŒrlich, dass sie von der Kirche ihrer Göttlichkeit beraubt wurde. Und, wie bereits schon erwĂ€hnt, war sie in der Hauptsache Nachfolgerin der Isis, was daran lag, dass die Isis-Religion zu den beliebtesten Kulten der damaligen Zeit zĂ€hlte.

Wir dĂŒrfen aber dabei nicht vergessen, dass in Europa selbstverstĂ€ndlich auch schon lange vor dem römischen Einfluß, Göttinnen in allen Variationen verehrt wurden und sich die von den römischen Soldaten mitgebrachten Kulte, die sie selbst aus dem Orient ĂŒbernommen hatten, mit den einheimischen religiösen Vorstellungen mischten. Die neue christliche Marienverehrung sattelte dann einfach darauf auf.

Manches deutet ĂŒbrigens darauf hin, dass diese ganzen antiken Göttinnen großen Teils von etwas angenehmerer Art als ihre mĂ€nnlichen Kollegen waren, obwohl, wie wir ja wissen, eine Unterscheidung bei diesen Wesen in "gute" oder "böse" ziemlich spekulativ ist, aber wer weiß das schon, ob weibliche Alben sanfter mit uns umgehen als mĂ€nnliche, vielleicht denken sie auch nur ökonomischer und schonen uns deshalb, um lĂ€nger etwas von uns haben zu können? (Weibliche Schlauheit)...

WĂ€hrend in vergangenen Zeiten den GlĂ€ubigen (siehe Altes Testament) immer Engel als Boten Gottes erschienen und nach der Zeitenwende auch öfter Jesus, ist das in den heutigen Tagen vollkommen anders geworden. Es ist fast auschließlich Maria, die sich die Ehre gibt, uns erscheint, und dessen Abbild KrokodilstrĂ€nen vergiesst bzw. ein Wesen, das behauptet Maria zu sein.

Manche dieser Erscheinungen sind von der Kirche anerkannt, andere wiederum nicht. Aber dennoch gibt es in allen FĂ€llen Gemeinsamkeiten und vor allem eine auffĂ€llige Parallele zu Ufo/Alien-Nahbegegnungen, was manchen Autoren zu der Vermutung Anlaß gibt, bei den Erscheinungen handele es sich um Manifestationen außerirdischer Wesen - eine These, die ich - wenn ĂŒberrascht es? - allerdings als ziemlich unwahrscheinlich betrachte...


Wunder-voll

Als erstes fĂ€llt auf, dass nur ein begrenzter Teil von Personen das Geschehen (Marienerscheinung) wahrnimmt (Göttliche Selektion?). Aber, wie bei allen Dingen, gibt es auch hier Ausnahmen von der Regel: So z.B das berĂŒhmte "Sonnenwunder" von Fatima am 13. Oktober 1917, als eine sehr große Menschenmenge Zeuge wurde, wie die Sonne anscheinend einige seltsame Kapriolen auffĂŒhrte. Genauer gesagt wurde ein Objekt beobachtet, das fĂŒr die Sonne gehalten wurde.

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An diesem Tag fand die sechste Marienerscheinung statt und es regnete. Auf einmal hörte der Regen auf, die Wolken teilten sich und ein silbernes strahlendes Objekt (das man fĂŒr die Sonne hielt), erschien am Himmel. Dieses Objekt drehte sich und sandte dabei grĂŒne, rote, gelbe, violette und blaue Strahlen aus und tauchte dabei die Landschaft in ein unwirkliches Licht.

Das Objekt hielt nach etwa drei Minuten einen Augenblick inne und begann dann seine Rotation von neuem, das Ganze wiederholte sich dann noch einmal. Zum krönenden Abschluß nĂ€hert sich die "Sonne" in Zickzackbewegungen dem Erdboden, was viele der religiösen Fanatiker schon an das Ende der Welt denken ließ. Aber zum Ende wird natĂŒrlich alles wieder gut und die Sonne ist wieder da, wo sie hingehört. Jedenfalls ist die Anzahl der Bekehrungen an diesem Tag ziemlich gestiegen.

Eine zweite Begebenheit, die von den Verfechtern der extraterrestrischen Hypothese gern angefĂŒhrt wird, ist die Tilma von Guadeloupe.


Die Geschichte kurz erzĂ€hlt: Im Dezember 1531 war der zum Christentum ĂŒbergetretene Indio Juan Diego auf dem Weg zur Kirche, als ihm eine ĂŒbernatĂŒrlich aussehende Frau, die sich als Maria ausgab, erschien. Diese Frau forderte Juan auf, den Bischof dahingehend zu bewegen, ihr zur Ehren eine Kapelle zu errichten. Der Bischof war etwas skeptisch und verlangte nach einem Beweis.

Bei einem erneuten Treffen Juans mit diesem Wesen, wurde ihm gesagt, er solle an einen bestimmtem Platz Blumen pflĂŒcken (das Seltsame war, daß es Winter war und eigentlich keine Blumen wuchsen- aber natĂŒrlich fand Juan an der angegebenen Stelle welche.), sie in seinen Umhang, der Tilma, packen und sie dann vor dem Bischof prĂ€sentieren. Der gute Junge kam denn auch prompt den WĂŒnschen der Seligen Jungfrau nach, marschierte in dem Amtssitz des Bischofs und öffnete dann vor versammelter Mannschaft seine Tilma und ließ die darin aufbewahrten Blumen auf den Boden fallen.

Und wÀre das allein schon nicht Wunder genug, im selben Augenblick erschien auf dem Umhang ein Abbild der Madonna. Unnötig zu sagen, dass mit dem Bau der Marienkapelle gleich begonnen wurde und die Tilma mit dem Bildnis darin einen Ehrenplatz erhielt. Bis auf den heutigen Tag soll das Bild in unverÀndert gutem Zustand erhalten sein und Untersuchungen haben ergeben, dass es sich um kein konventionelles GemÀlde handelt, es waren keine Farben vorhanden, sondern eher um eine Art Fotografie.

Bei extremer VergrĂ¶ĂŸerung sollen sogar Spiegelungen von mehreren Personen im Auge der Madonna sichtbar sein. so als ob sie just in dem Augenblick, als der Umhang sich öffnete, fotografiert worden wĂ€re. Extraterrestrische Technologie, ein göttliches Wunder oder ein Spiel mit der RealitĂ€t unserer dĂ€monischen "Freunde"? Die Interpretation ĂŒberlasse ich den Lesern.


Wer betet Satan an?

Man muss davon ausgehen, dass Aliens, bzw. - wie ich denke - die dĂ€monischen Wesen, die sich dafĂŒr ausgeben, sich gezielt einzelne Menschen herausgreifen können, ohne dass deren Umgebung davon etwas mitbekommt. Ein kleiner Unterschied zwischen Alienerfahrungen und Marienerscheinungen ist, dass im Gegensatz zu Aliens, die auch solche Menschen "beglĂŒcken", die mit der ganzen Thematik noch nie etwas am Hut hatten, Maria vorzugsweise nur solchen Zeitgenossen erscheint, die etxrem religiös und von ziemlich schlichten GemĂŒt sind - oder, dieses Erlebnis ganz einfach dementsprechend deuten.

Es ist nĂ€mlich schwierig zu sagen, ob die Marienerscheinungen auch tatsĂ€chlich stattfinden oder sich nur in den Köpfen der Seher und Seherinnen abspielen, denn die Umgebung sieht und hört nichts von den VorgĂ€ngen, die Leute sehen nur die AuserwĂ€hlten, wie sie in einer Art VerzĂŒckung angeblich mit dem ĂŒbernatĂŒrlichen Wesen Zwiesprache halten und dessen Botschaften empfangen. Das kann stimmen, aber auch nicht. Daher liegt die Zahl solcher Begegnungen völlig im Dunkeln.

Die Tatsache, dass es sich bei den marianischen Botschaften meist um Ă€ußerst banale und einfĂ€ltige Aussagen handelt, lĂ€ĂŸt doch einige Zweifel am göttlichen Ursprung zu. AuffĂ€llig ist auch immer wieder ein unverhohlener Machtanspruch dieses Wesens. Maria fordert in ihren Botschaften immer wieder zur Buße auf, zur Unterwerfung unter die kirchlichen Gebote und droht bei Zuwiderhandlung mit schrecklichen Strafen fĂŒr die Menschheit. Ist die Religion eines der stĂ€rksten Manipulationswerkzeuge der dĂ€monischen Wesen, auch unter dem modernen Namen "Aliens" bekannt? ..... Ist "unser" Gott am Ende doch der Teufel?...

Denn genau das ist die Masche der DÀmonen (daimon = Genius, Allmacht, Schicksalsbestimmer, -> also auch Moira/Maria), extreme Emotionen wie AngstŽ, Furcht und Unterwerfung zu erzeugen, um sich davon zu ernÀhren und ihre eigene Existenz zu sichern. Ist es verwunderlich, dass manche protestantische Gruppierungen die Marienerscheinungen als das Werk Satans betrachten? Jedenfalls ist es schwer zu sagen, was wirklich dahintersteckt, pure Einbildung religiös vernagelter Zeitgenossen, der Versuch einer (dÀmonischen?) Macht, neue AnhÀnger zu gewinnen oder tatsÀchlich eine Erscheinung der Maria - wer sie auch ist...!

Ich nehme auch an, dass es zwischen den Marienerscheinungen und den "Weißen Frauen" ZusammenhĂ€nge gibt, jenen Feen, die auch heute noch Einzug in die Schlafzimmer der Aductees (Alien-EntfĂŒhrten) halten, denn auch dafĂŒr finden sich viele Anhaltspunkte.


Reptomaniac, 28.05.2007

Weiter: Oh Maria - Teil 2

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Quellen:
Erich von DĂ€niken - Erscheinungen
Prisma Verlag, GĂŒtersloh - Glaube kann Berge versetzen
Gerhard J. Bellinger - Der große ReligionsfĂŒhrer
Rudolf Jockel - Die großen Mythen der Menschheit, Götter und DĂ€monen
Vera Zingsem - Göttinnen großer Kulturen
sowie unsere bisherige Arbeit..
Info's und Bilder zum Kult der "jungfrÀulichen Göttin" (englisch)
www.librarising.com/astrology/misc/virgo.html

Anhang

Religion als Tarnung?


Das ein Zusammenhang zwischen UFOs einerseits und religiösen Erscheinungen andererseits bestehen könnte, darauf wies bereits der vor einigen Jahren verstorbene UFO-Forscher und Autor Johannes Fiebag hin. Er konnte in diversen BĂŒchern [etwa ‚Himmelszeichen’] nachweisen, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen 'Marienerscheinungen’ und UFO-Begegnungen bestand [etwa Fatima 1917].

Er vermutete, dass auf diese Art die menschliche Gesellschaft manipuliert und beeinflusst wird. Signifikant ist auch, dass etwa im Jahr 1954 nicht nur die Zahl der CE3 Berichte anstieg, sondern auch ein Höchststand an 'Marienerscheinungen’ erreicht wurde.

Indirekte 'SchĂŒtzenhilfe’ erhĂ€lt Fiebag nun posthum von den Abductionforschern David Jacobs [in 'The Threat'] und Budd Hopkins [in 'Sight Unseen']. Beide Forscher wiesen unabhĂ€ngig darauf hin, dass bei vielen EntfĂŒhrungen 'verdeckte Erinnerungen’ bei den Abductees 'implantiert’ wurden, in denen ‚'esus’ und 'Maria’ und diverse andere Figuren aus dem Neuen und Alten Testament eine Rolle spielen.

Bedenklich ist auch, dass einzelne Abduction-Szenarien durch vermeintlich verstorbene Angehörige oder Bekannte 'eingelĂ€utet’ wurden – eine kĂŒnstlich hervorgerufene 'Illusion’ der Fremden ['Screen Memories’] also (die demzufolge bestens ĂŒber das Absterben der Betreffenden informiert sein mĂŒssten, Anm.Corinna).

Wenn man sich nun vorstellt, dass bis heute rund 50.000 Marienerscheinungen registriert wurden [Gisela Ermel in 'RÀtselhafte Tilma von Guadeloupe'] hinter denen die UFO-Intelligenz stecken könnte, kann man sich ungefÀhr vorstellen wie massiv verbreitet und gut getarnt das Abduction-PhÀnomen in Wahrheit ist.

Quelle: Wladislaw Raab



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