GÖTTERFUNKEN

Datum 09.08.2009 04:11:13 | Thema: Artikel

Okkultes Machtzentrum mitten in Deutschland?

Von Corinna

Es gibt vermutlich alte, religiöse Verbindungen zwischen der Symbolik des Stabes (Stockes), der Nadel und den weltweit aufgestellten Obelisken...
...welche u.a. ‘Nadel’ genannt werden, siehe z.B. den Obelisken DeNaald, der (ĂŒbrigens wie “Donald” klingend) wegen der Autoattacke auf die hollĂ€ndische Königsfamilie kĂŒrzlich in den Nachrichten auftauchte, oder CleopatraÂŽs Needles - Nadeln der Kleopatra - zwei Ă€gyptische Obelisken, die im 15. Jahrhundert vor dem Tempel des Sonnengottes errichtet wurden ( http://de.wikipedia.org/wiki/Nadeln_der_Kleopatra ). Letztlich sind auch KirchtĂŒrme nur Nadel- oder Stabförmige Pfeiler/Obelisken.

So handelt es sich bei Obelisken wohl nicht nur um bloße, in Stein nachgebaute Strahlen des Sonnengottes Ra - als Verbindungsweg zu den Göttern - , oder bloße Zeiger von Sonnenuhren, sondern um in der Fachliteratur beschriebene und ĂŒbergroß dargestellte Feenpfeile bzw. Nadeln, wie ĂŒbersinnliche Wesen sie benutzen fĂŒr (zu den folgenden Punkten siehe: unterer Abschnitt von DINNER FOR DEITY, 7. Update zu HAUSTIER VERSCHWUNDEN, SPLITTER und MARKIERUNGEN, sowie Abschnitt „Die Götteridee“ in BABY PARASIT -1):

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'In-fizierungen‘ (möglicherweise 'Love-Bite'- Infizierungen, vgl. auch Amor's Pfeil: „Amoretten sind kleine Liebesgötter, die meist als nackte, geflĂŒgelte Knaben dargestellt werden“), In-spirationen, oder Nadel-Attacken. Es mag sich um Zepter von göttlichen (mit Gott gleichzusetzenden) Herrschern handeln, - um die von einer Schlange umschlungenen Äskulap- (Asklepios) und Hermes-StĂ€be, - um den Jakobsstab als sichtbares Zeichen einer Pilgerschaft, - um das vielerorts zur Walpurgisnacht aufgestellte, religiöse Phallus-Symbol des 'Maibaums‘ (auch Narrenbaum), - um Weihnachtsmanns und Ruprechts Ruten, - um Einstichwaffen, die nach Alien- oder Vampirattacken Markierungen zurĂŒcklassen, - um riesige ZauberstĂ€be die uns die universelle Magie erschließen sollen,- und zu guter Letzt um Phallussymbole.

Der göttliche Samen reist ĂŒber den 'Sonnenstrahl', befruchtet die Erde und erschafft alles Leben (Wiki: "Die kultische Verehrung des Phallus ist in allen Teilen der Welt bezeugt. Aus Nordeuropa sind jungsteinzeitliche Felszeichnungen von Figuren mit erigiertem Glied erhalten, die eine kultische Bedeutung des Phallus nahelegen. Menhire werden ebenfalls als Phallussymbole eines Fruchtbarkeitskults gedeutet. In Ägypten hatte vor allem der Kult des Osiris phallische Symbolik.“) Um die Vereinigung der spirituellen, mĂ€nnlichen Gotteskraft (Phallus und Samen) und der materiellen, weiblichen Gotteskraft (mĂŒtterlich gewölbte Plazenta) darzustellen, befinden sich in NĂ€he der Obelisken hĂ€ufig Seen, Teiche, runde Bauten, Bögen (Beispiele: Obelisk von Luxor auf dem Place de la Concorde gegenĂŒber dem Arc de Triomphe, - das Washington Monument mit ‚Spiegelpool‘, - oder der rund-umbaute Obelisk auf dem Petersplatz).

RiesenrĂ€der werden in ihrer NĂ€he (oder in NĂ€he anderer Turm- und Wolkenkratzerbauten) aufgestellt. Kirchen ĂŒbrigens beinhalten in ihren Kirchengewölben und Turmbauten beides. Neuere Obelisken-Anlagen und dergleichen Bauten kann man ausnahmslos als von Freimaurern initiiert betrachten, wobei sie wohl vom (ahnungslosen) Volk bezahlt werden.


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Feenpfeil (Alb- bzw. Alienbiss) : In das LiebesgefĂŒhl gebissen (gestochen) werden, s. INTERVIEW mit EVE LORGEN, Autorin von „The Alien Love Bite“

Obelisken, die im Gegensatz zu den vom Himmel herabfahrenden "Götterstrahlen“ nach oben zeigend aufgerichtet sind, besagen (neben der phallisierten Aussage), dass wir "zurĂŒckstrahlen“ oder zurĂŒckstechen, und bedeuten Unterwerfung, ein wenig Nachahmung und vor allem "Anrufung“ eines PhĂ€nomens, das sich in allen Epochen und Kulturen (unterschiedlich gedeutet) ausdrĂŒckte. Diese spitzen SĂ€ulen stehen daher (Ă€hnlich wie viele Kirchen) wahrscheinlich auf speziellen KultplĂ€tzen oder bedeutsamen Knotenpunkten, welche, wenn man in das Altertum zurĂŒckschaut, immer auch mit Opferkulten zusammenhĂ€ngen.

Ein Obelisk (lat. 'obeliscus‘, v. griech. 'SpitzsĂ€ule, [Brat-] Spieß') ist ein freistehender, hoher, sich nach oben verjĂŒngender, rechteckiger Steinpfeiler (vgl. Pfeil), der eine pyramidenförmige Spitze hat (spitzer Stab). Ich sehe eine Verwandtschaft zu altertĂŒmlichen Stelen, s. auch http://de.wikipedia.org/wiki/Aksum .


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"Die Gurke“, Wolkenkratzer in London...
(by Arpingstone, https://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... nd.tower42.london.arp.jpg )
sieht aus wie ...

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Omphalos - Bienenwaben? (Bienenkorb u. Freimaurer Verbindung s. spÀter - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Omphallos.jpg)

..."Der Omphalos (griech.Nabel) war ein phallischer, vom Himmel gefallener und als Heiligtum verehrter Stein im Adyton des Apollon-Tempels in Delphi. Er war mit Wollgirlanden ĂŒberzogen und markierte den "Nabel der Welt“. UrsprĂŒnglich war er vermutlich ein Opferstein der vorhelladischen Göttin Gaia“ - vgl. 'Linga', dem Phallussymbol der Hindu-Gottheit Shiva ( http://de.wikipedia.org/wiki/Linga , Thanx @ Andri).

Wiki: “Der Obelisk stellte im alten Ägypten wie die Pyramide die steingewordenen Strahlen des Sonnengottes dar und ist die Verbindung zwischen der hiesigen und der Götterwelt [Leben und Tod]. Obelisken standen in der Regel paarweise vor Pyramiden oder Tempeln (SĂ€ulen). ZunĂ€chst wurden Obelisken vor dem Tempel des Sonnengottes Re in Heliopolis, dem alten On, aufgestellt. Im Alten Reich waren Obelisken zunĂ€chst schmucklos glatt, lediglich die pyramidenförmige Spitze war vergoldet bzw. mit Elektron ĂŒberzogen und spiegelte so den Glanz der Sonne und die Macht des Sonnengottes. Ihr Schattenumlauf war Anzeiger und Zeichen fĂŒr die tĂ€gliche Umfahrt des Re auf der Sonnenbarke von Osten nach Westen (nachts zurĂŒck durch die Unterwelt). Sein genau bestimmter Auf- und Untergang und der unbeeinflussbare Jahresablauf machten Re zum Sinnbild der Weltordnung, HĂŒter des Rechts und der zwischenmenschlichen Beziehungen.

Begleitet wird Re (Ra) von seiner Tochter Maat, der Göttin der guten Ordnung, der Gerechtigkeit und der Wahrheit. Re löste den Urgott Atum ab und galt als Vater des Pharao, der deshalb den Königstitel Sohn des Re trugen. Deshalb wurden die Obelisken als Symbole des Sonnengottes, der göttlichen Weltordnung und der Verbindung Re-Pharao so wichtig, so verbreitet und wurden auch immer grĂ¶ĂŸer ausgefĂŒhrt. Mit der Verschmelzung Res mit dem ursprĂŒnglichen Fruchtbarkeitsgott Amun aus Theben zum Reichsgott Amun-Re stieg die Bedeutung und Verbreitung des baulichen Zeichens noch weiter. Römische Kaiser brachten 13 Obelisken als SiegestrophĂ€en aus Ägypten nach Rom. Einige wurden im frĂŒhen Mittelalter wegen ihres ‚heidnischen‘ Ursprungs zerstört oder zerfielen.“


Bild: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Apollo_7_launch2.jpg
Apollo-Obelisken: Mithilfe von Raketen andere Welten "besamen“ ?

Obelisken (Beispiele/Wiki): Den ehemals grĂ¶ĂŸten Obelisken ließ die Pharaonin Hatschepsut herstellen und aufrichten. Er steht bis heute im Amun-Tempel in Karnak bei Luxor (einer von vieren) und ist 32m hoch. Seine Spitze war vergoldet. Große original Ă€gyptische Obelisken stehen heute außerdem in Rom (13) noch je einer in Heliopolis, Kairo, Istanbul, Paris, London, New York, Wimborne, Urbino, Florenz, Catania und Caesarea Maritima. Je ein kleiner befindet sich in Luxor und in Durham.

Der 16,55m hohe - entgegen der Aussage seiner Inschrift - ehemals ausdrĂŒcklich fĂŒr den Isis Tempel angefertigte Obelisk Agonalis erhebt sich ĂŒber Berninis Vierströmebrunnen in der Mitte der Piazza Navona. Auf der Piazza Montecitorio befindet sich der Obelisk Solare mit einer Höhe von 21,79m (ohne Basis und Kugel auf der Spitze). Er zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten Obelisken Roms. Er befindet sich vor dem italienischen Parlament und wurde im 6. vorchristlichen Jahrhundert unter Pharao Psammetich II., dem dritten König der 26. Dynastie (595–589 v. Chr.), in Heliopolis errichtet. Augustus brachte ihn zwischen 12 und 10 v. Chr. nach Rom und ließ ihn auf dem Marsfeld aufstellen.

Der Matteiano ist ein relativ unbekannter Obelisk, bzw. ein BruchstĂŒck von 2,68 Metern Höhe und befindet sich im Garten der Villa Celimontana. Es handelt sich um den Zwilling des Obelisken vor dem Pantheon. Er stammt also auch aus dem Tempel des Ra in Heliopolis und wurde dort durch Ramses II. zwischen 1304 und 1237 v. Chr. errichtet. Er wurde von den Römern nach Rom gebracht und vermutlich im Iseum Campense, dem Heiligtum der Isis, aufgestellt. Weitere Römische Obelisken: http://de.wikipedia.org/wiki/Obelisken_in_Rom .

Im Jahre 1775 errichtete Carl Friedrich einen Obelisk in Linkenheim. In dieser Zeit entstanden weitere Obelisken in der Region Karlsruhe, WĂŒrzburg und auch bei Wiesbaden (Anm: Friedrich war Mitglied einer englischen Freimaurerloge und Ehrenmitglied der Loge Carl zur Eintracht in Mannheim). 1823 wurde auf dem Braunschweiger Löwenwall ein Obelisk errichtet.

Der höchste Obelisk, das Washington Monument in Washington (D.C.) mit seinen 169,3 Metern Höhe, wurde 1884 fertiggestellt. Es war zu seiner Zeit (bis zur Fertigstellung des Eiffelturms 1889) das höchste Bauwerk der Erde und löste damit den Kölner Dom ab.


Wie Raketen oder ĂŒbergroße Spritzen zielen die Spitzen mancher Wolkenkratzer in den Himmel - viele mit aufgesetzten Pyramiden oder Antennen, manche in Nadelform, manche mit Sky-Beams ( s. auch http://secretsun.blogspot.com/2008/07 ... yramids-and-obelisks.html ). Diese in ihrer Bedeutung möglicherweise den Obelisken gleichkommende Bauweise lĂ€sst nicht selten gleich zwei Spitzen, - Teufelshörner - an den Wolken kratzen, wie z.B. am Sears Tower (jetzt Willis Tower) oder am At&T Building in Nashville ( gen. Batman Building)

Bild: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Att_building_nashville.jpg
Batman Building

Um das ansonsten durch goldene Pyramidenspitzen betonte SonnenglÀnzen der ObeliskenhÀupter - und auch das Verbreiten des fruchtbaren Götterfunken - besonders zu unterstreichen, trÀgt eine bestimmte Art von Obelisken an ihrer Spitze Lichter:

"Die Totenlaterne (franz. Lanterne des morts) ist ein im westlichen Frankreich verbreitetes Friedhofsmonument (auch in anderen europĂ€ischen LĂ€ndern sind Totenlaternen allerdings bekannt). Die heute erhaltenen Laternen sind in der Regel aus Stein ausgefĂŒhrte romanische Bauwerke, meist in Form eines hohlen, zylindrischen oder quadratischen Schaftes einer Stele, in deren Kopf mehrere Öffnungen eingelassen sind und die von einem spitzen Helm bekrönt wird. GrĂ¶ĂŸere Totenlaternen sind an der Basis mit einer kleinen TĂŒr ausgestattet, die zu einer Spindeltreppe fĂŒhrt, ĂŒber die man das Leuchtfeuer erreichen kann. In kleineren Totenlaternen gibt es manchmal nur eine Öffnung, in die man die Laterne einbringen und an einem rollengefĂŒhrten Seil hochziehen kann. Man findet Totenlaternen ĂŒberwiegend auf aktuellen oder ehemaligen BegrĂ€bnisstĂ€tten und großen Nekropolen, die seit alters her sakrale Orte gewesen sind.“ Die beleuchteten Spitzen unterstreichen aber auch den Opfercharakter, wie ich es in ICH GEH MIT MEINER LATERNE beschrieben habe.

Gem. des ArchĂ€ologen M. Lecointre waren diese "hohlen SĂ€ulen, oder LeuchttĂŒrme" besonders auf Friedhöfen errichtet worden, die an belebten Verkehrswegen oder in stark frequentierten Orten lagen. WĂ€hrend des 14. Jahrhunderts verloren sie ihren Charakter als "pierres levĂ©es" (Menhire) und wurden ersetzt durch kleine, belichtete Totenkapellen mit kleinen Lampen. Auf diese Weise verlor sich langsam die Ursprungsbedeutung; man vermutet jedoch keltische Ursprungs-Tradition, da einem in betreffenden Gegenden auch die aufgerichteten Menhire begegnen - hĂ€ufig Beispiele fĂŒr die Errichtung der Totenlaternen. ( TOTENLATERNEN, BILDER)

Heidnischer Glaube wurde - wie auch Entstehungsgeschichten - im Laufe der Geschichte aus uralten Religionen des Ostens, des nahen Ostens und Afrikas nord/westwĂ€rts transportiert, was sich mit der Ausbreitung der Runen (von semitischer Herkunft bis nach Nordeuropa) und auch der sprachlichen Entwicklung deckt. In diesen UrsprĂŒngen steckt ĂŒbrigens, wie von mir an anderer Stelle erklĂ€rt, wahrscheinlich die Grundlage der "Name-Game" und "Main-Game“ Elemente. Alle Religionen sind eins, - basieren auf den gleichen, alten Vorstellungen, wurden durch die gleichen Erlebnisse erweckt. Trotz aller möglichen Götternamen und Auslegungsvarianten gibt es im Prinzip nur einen einzigen unterwĂŒrfigen Verehrungskult.


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Herr der Fliegen. Vorsicht, kann stechen: der Teufel (Herr der Fliegen, Ba'al/Baal Zebul, Baal-Sebub/Beelzebub/Teufel), bzw. 'Baal' wird ĂŒblicherweise mit Blitzspeer(!) abgebildet. Der Name Baal lebt in Balthasar und Hannibal fort. Der Beelzebub ist der Besen der Hexe Hicksi, einer Figur aus Disney‘s Lustigen TaschenbĂŒchern. Er ist lebendig und eigenwillig und hilft ihr manches Mal in brenzligen Situationen.

Kommen wir nun zu den frĂŒhesten Verwandten der Phallussymbole: Den Megalithen. Gemeinhin glaubte man zunĂ€chst, die Bauwerke seien auf die Druiden der Kelten zurĂŒckzufĂŒhren. Die Steinsetzungen datieren jedoch in die Jungsteinzeit und wurden damit weit vor der Ethnogenese der Kelten erbaut.

„Als Megalith (von altgriechisch mĂ©gas "groß“ und lĂ­thos "Stein“) bezeichnet man einen großen, oft unbehauenen Steinblock, der als Baustein fĂŒr Grab- und Kultanlagen benutzt oder als Monolith aufgerichtet und in Steinsetzungen positioniert wurde. Diese Definition wĂŒrde allerdings zum Beispiel die Trilithen von Stonehenge ausschließen. Glyn Daniel folgend, bezeichnet man inzwischen nur neolithische Bauwerke aus großen Steinen als Megalithen, denn sonst wĂ€ren, wie Daniel treffend bemerkte, auch einige walisische SchweinestĂ€lle als megalithisch zu bezeichnen“ ( http://de.wikipedia.org/wiki/Megalith / u. http://de.wikipedia.org/wiki/Megalithkultur ). Einzelne Megalithen nennt man Menhire.

Den mit den Totenlaternen und Obelisken verwandten Steinsetzungen der Megalithkulturen aus der Jungsteinzeit (ab 4500 v. Chr. gebaut und bis 2300 v. Chr.) wurde hĂ€ufig heilende Wirkung, sowie Schutz vor dem Bösen der Nacht nachgesagt. Je nach Zeit und Gegend verbreiteten sich verschiedene Geschichten um Sinn und Zweck der Steine, alle aber beinhalteten irgendeine Verbindung zum Göttlichen oder zu mĂ€chtigen Wesenheiten. Lange vor der Christianisierung wurden Dolmen und Menhire insbesondere mit geheimnisvollen Feen und Elfen (daher auch die Bezeichnung 'Feensteine‚) in Verbindung gesetzt (Fernand Niel: "Auf den Spuren der Großen Steine‚).

Da man die Zeiten der Entstehung der Steinreihen VOR dem Zeitraum der Besiedelung durch Kelten ansetzt, könnte es sein, dass mit keltischer Deutung bereits eine Umdeutung oder Umbenennung bzw. Einbeziehung Ă€lterer, aber Ă€hnlicher Glauben, stattfand. Und auch wenn die alte Steinform sich wegen der fehlenden Spitze von spĂ€teren Obelisken unterschied, zeichnet die Kultur der aufgerichteten Steine bereits eine enge Beziehung zum Paranormalen, was letztlich Religion ist. Im Großen und Ganzen basiert der mitgebrachte Keltenglaube nur auf einem Ă€hnlichen Glauben, und so verhĂ€lt es sich mit allen (frĂŒheren oder spĂ€teren) Glauben. Zur Frage, WER denn die Megalithenkultur begonnen hat, komme ich spĂ€ter.


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Kipchak Stein 'BABA‘, Phallusverehrung Ukraine. Wer den Artikel NIKOLAUS gelesen hat, erkennt die Namensparallele zu Worten wie BABA, BABAY etc. (die den kinderfressenden Boogeyman bezeichnen) und zu Crowley's BABALON, zu BABYLON usw. Das russische Wort fĂŒr das Wilde Heer, bzw. die Percht lautet: BABA YAGA.

Die Fee (Schicksalsgöttin Fata, Fatum / englisch 'Schicksal‘ = 'fate' - verwandt mit ‚'Vater', 'Father', 'Pater', 'Heiliger Vater' - anderes Wort fĂŒr Gott oder Wodan, Godan) wurde also von Kelten eingefĂŒhrt und löste den Glauben an andere Wesenheiten ab, bzw. verschmolz mit ihm (Megalithen finden sich in der TĂŒrkei, in SĂŒdrussland, Georgien, Nordafrika, Madagaskar, Indien, Korea, PalĂ€stina, Syrien, Indonesien und Indochina, usw., ohne dass eine genetische Verbindung zwischen den Standorten besteht). Nach alten, keltisch-europĂ€ischen Vorstellungen genĂŒgte eine kleine Bewegung mit dem 'Zauberstab‘ der Fee, um im Angesicht Gottes einen riesigen Fels wie einen erigierten Penis aufzurichten, - und im Grunde sind wir alle von solchen steinernen Penissen umzingelt, kein Wunder also, dass schon so Manchem das Bewusstsein ĂŒber das Vorhandensein eines eigenen Penis‘ etwas zu Kopf gestiegen ist..

Wiki: "Der Bau mit Megalithen erfolgte in Europa kulturunabhĂ€ngig etwa zwischen 4.500 (Bretagne) u. etwa 800 v. Chr., als die letzten auf Sardinien verbaut wurden. Um die Megalithbauten ranken sich heute noch Geheimnisse. So weiß man nicht genau, welchem Zweck sie dienten und warum sie ĂŒberhaupt errichtet wurden. Über die Technik der Errichtung der Megalithbauten und den Transport der riesigen, schwergewichtigen Steine gibt es verschiedene Theorien. Mit der Christianisierung entstanden Legenden ĂŒber das Entstehen von Megalithen durch des Teufels Hand. Einige Steine tragen den Teufel im Namen (Devils Arrows, Devils Circles etc.)“.

Im Grunde war die neuerliche Teufels-Zuweisung nur eine Umbenennung des vorherigen Feen- bzw. Wesenursprungs. Es vermischten sich bei der Deutung der Steine der Antike also die im Göttlichen zu suchenden Aufsteller mit der eigenen göttlichen (evtl. Phallus-) Symbolik der aufgestellten Steine. Letztlich ist das ein fortwÀhrend wiederholtes Prinzip, das sich in der Verbindung aus religiöser Verehrung und Nachahmung wiederfindet.

Einzelne Menhire fanden sich vorwiegend an den Toren von Abteien, auf Friedhöfen und besonders am Rand von Fernstraßen und in der NĂ€he von Krankenasylen. Ob dieses aus GrĂŒnden ihrer heilenden Wirkung oder aus Opfer-/AnbetungsgrĂŒnden geschah (Götter milde stimmen) ist unbekannt. Man kann aber davon ausgehen, dass die auf ehemals keltischem Boden errichteten Totenlaternen die sehr alte Tradition der Menhire haben fortleben lassen. Der Versuch des Christentums, die Ur-Bedeutung der Menhire durch aufgesetzte Kreuze oder andere Symbole verschwinden zu lassen, ist fehlgeschlagen. Steine lassen sich nicht missionieren.

Auch in Deutschland gab es ĂŒbrigens einen Versuch einer solchen Umkehrung eines "Hinkelsteins“, nĂ€mlich das 3,5m hohe "Fraubillenkreuz“ auf dem Ferschweiler Plateau in der SĂŒdeifel, unweit der Teufelsschlucht, Das Kreuz, zu dem der einst 4,5m hohe Menhir umgearbeitet wurde, soll vom Missionar Willibrord (658–739) aus dem fast 5000 Jahre alten Stein eigenhĂ€ndig herausgemeißelt worden sein ( http://de.wikipedia.org/wiki/Fraubillenkreuz ). Dass vor dem fast wahnhaften Marienkult hier heidnischer Feenkult stattfand (wobei der DĂ€mon Maria lediglich die VorgĂ€nger Feen ersetzte: Schicksalsgöttin/Fee 'Fata‘ = griech. Moira = gĂ€l. Maria), geht schon aus dem Umstand hervor, dass das Kreuz im 16. und 17. Jahrhundert "Fraw Billen" oder "Sybillenkreuz" genannt wurde. GemĂ€ĂŸ der Überlieferung saß im Kreuz Frau "Sybille" und sponn.

So heißt es auf einer Internetseite: Die Sage von der Spinnerin (Schicksalsfee, spinnt den Lebensfaden oder schneidet ihn ab, s. auch die griech. Moiren: http://de.wikipedia.org/wiki/Moiren , die in der nordischen Mythologie Nornen genannt werden, Thanx @ Andri) sei fast immer mit Menhiren und Grenzsteinen verknĂŒpft. Sybillen waren heidnische Prophetinnen. Die germanische Göttin "Freyja" (Holle, Hilda, und Bertha), die dazu zu zĂ€hlen ist, war bei den Germanen eine HĂŒterin der Grenzen, so dass anzunehmen ist, dass der Monolith schon seit frĂŒhester Zeit ein Grenzmal darstellte.


Auf einer anderen Internetseite heißt es: "Auf der dem Weg abgewandten Seite fĂ€llt kurz ĂŒber dem Boden eine ovale Vertiefung auf. Hier ist an ein Vulva-Symbol zu denken, wie es auch auf anderen Menhiren zu finden ist. Diese Seite wĂ€re dann die alte, eigentliche Vorderseite des Kultsteins.“ Auffallend sei auch die noch erkennbare, ausgeprĂ€gt weibliche Form des unteren Teils des Menhirs. Die Seitenkanten im unteren Teil verlaufen nicht parallel, sondern V-förmig. Hier zeigt sich, dass Menhire möglicherweise manchmal beide Geschlechter symbolisch vereinten.

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http://en.wikipedia.org/wiki/File:Met ... _Tower_Chicago_Detail.JPG, by Algonquin69 at the English language Wikipedia,

Um eine riesige Totenlaterne handelt es sich bei dem unweit des teufelsgehörnten Sear-(Willis)Towers gelegenen Metropolitan Tower (s. Foto), Chicago. Seine beleuchtete, bienenkorbartige und wie ein Heim fĂŒr geflĂŒgelte Gottheiten anmutende Pyramidenspitze ( s. HIER und HIER) flackerte ihr Götterfunken und Feuerspiel in den göttlichen Nachthimmel, wĂ€hrend PrĂ€sident Obama unten im Millenium Park gerade seine PrĂ€sidentenrede hielt (Anm.1: Die Bienenkorb-Form verrĂ€t freimaurerische Bedeutung, s. z.B. HIER. - Anm, 2: Vergleichen Sie den Vorfall an der Berliner SiegessĂ€ule/Obelisk von Juli 2008, einen Tag vor Obamas Besuch - HIER - mit dem Attentatsversuch am oben erwĂ€hnten, hollĂ€ndischen Obelisk 'deNaald‘ an Beltane - HIER ). Aber nicht nur in US Amerika breiten sich die riesigen okkult-religiösen Symbole - von der Bevölkerung weitestgehend unbeachtet - ĂŒber weite FlĂ€chen aus...

Betrachten wie uns deshalb das als „Neues Wahrzeichen der Metropole Ruhr“ geltende Observatorium Halde Hoheward:

"Die Halde Hoheward (Fotos: www.horizontastronomie.de/galerie.html ) ist eine Bergehalde im Ruhrgebiet und entstand aus SchĂŒttungen mehrerer Zechen. Zwischen den StĂ€dten Herten und Recklinghausen gelegen, bildet sie gemeinsam mit der Halde Hoppenbruch die grĂ¶ĂŸte Haldenlandschaft des Ruhrgebiets. Die höchste Stelle der Halde ist mit einer Höhe von 152,5 m ĂŒ. NN bereits erreicht, jedoch wird an der Westflanke bis voraussichtlich 2012 weiterhin Bergematerial aufgeschĂŒttet (Infos HIER und HIER). Die Halden Hoheward und Hoppenbruch sind Teil der Route der Industriekultur und des Landschaftsparks Hoheward.“ EigentĂŒmer und ProjekttrĂ€ger der Halden ist der Regionalverband Ruhr ( www.rvr-online.de/ ), der die FlĂ€chen von der Deutschen Steinkohle AG ĂŒbernommen hat, - Aufsichtsbehörde ist das Innenministerium DĂŒsseldorf. Mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Halde_Hoheward .

Bilder Halde Hoheward:
http://de.wikipedia.org/wiki/Halde_Hoheward

Bewohner von Ein- und MehrfamilienhĂ€usern einer Siedlung, die sich nach dem Krieg aus zunĂ€chst NotunterkĂŒnften und GartenhĂ€uschen in dieser Gegend entwickelt hatte, wurden im Zuge der Halde-Planungen umgesiedelt.

Auf dem nördlichen Gipfelplateau wurde 2008 das Horizontobservatorium errichtet. Das aus zwei Bögen mit einem Radius von ca. 45m, die sich wie die Großkreise Meridian und HimmelsĂ€quator ĂŒber den Platz spannen, bestehende Bauwerk wurde auf einer kreisrunden, ebenen FlĂ€che von 88m Durchmesser, aufgestellt, die sich in ein riesig 'ausgebreitetes‘ Dreieck schmiegt, und soll ausdrĂŒcklich(!) eine moderne Version prĂ€historischer Steinkreise und Bauwerke wie Stonehenge darstellen (ich gehe davon aus, dass man in solchen Steinkreisen zu den 'besonderen' Tagen Menschenopfer darbrachte). "Befindet sich der Beobachter genau in der abgesenkten Mitte des Bauwerks, breitet sich das Plateau der Halde in alle Richtungen wie ein kĂŒnstlicher Horizont aus“. Auf- und Untergang der Sonne zu wichtigen Tagen wie Sommersonnenwende, Wintersonnenwende oder Äquinoktium - sowie Mondwenden und die PrĂ€zessionsbewegung der Erdachse können beobachtet werden.

Idee und Konzeption dieses Bauwerks stammen vom (am 19. MĂ€rz 2003 gegrĂŒndeten) "Initiativkreis Horizontastronomie im Ruhrgebiet e.V.“ - kurz 'Initia Horae‘ (= lat. ‘Ursprung der Zeit‘; 'Horae' - nicht unĂ€hnlich dem Wort 'Horus‘ - werden die drei Halbschwestern der Moiren genannt) und ich frage mich, von wem oder was die ursprĂŒngliche In-spiration (Be-geist[er]ung) fĂŒr diese Konzeption wohl eigentlich stammt (www.horizontastronomie.de/ u. www.geoastro.de/horizon/HO_planung_2.pdf ).

Bei der Grundsteinlegung des Horizontobservatoriums am 12. Februar 2008 wurde eine moderne Version einer Himmelsscheibe (vergleichbar mit der Himmelsscheibe von Nebra), die den Grundriss des Bauwerks darstellt, eingemauert. Die am 4. Juli 1999 nahe Nebra, Sachsen-Anhalt, gefundene, ĂŒberwiegend bronzene Himmelscheibe von Nebra (Bronzezeit), die Applikationen aus Gold aufweist, welche offenbar astronomische PhĂ€nomene und Symbole religiöser Themenkreise darstellen, gilt als die weltweit Ă€lteste konkrete Himmelsdarstellung, Aufgrund der Beifunde ist zu vermuten, dass sie etwa um 1600 v. Chr. vergraben wurde, ihr Herstellungsdatum wird auf 2100 bis 1700 v. Chr. GeschĂ€tzt (mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Himmelsscheibe_von_Nebra ). Die Scheibe ist ca. 200 Jahre Ă€lter als die frĂŒhesten bis jetzt in Ägypten gefundenen Darstellungen des Kosmos. Ob die Scheibe zur Bestimmung der Sonnenwenden genutzt wurde, oder ob sie das Wissen ĂŒber diese Bestimmungsmöglichkeiten lediglich darstellt, ist ungewiss. Am 20. Juni 2007 wurde in der NĂ€he des Fundortes bei Nebra das multimediale Besucherzentrum Arche Nebra als Station der Tourismusroute "Himmelswege" eröffnet ( www.himmelsscheibe-erleben.de/ ).

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Nebra Sky disk, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nebra_Scheibe.jpg by Dbachmann

Der Fundort der Scheibe liegt in einer ringförmigen Wallanlage auf dem Gipfel des 252 Meter hohen Mittelbergs. Es handelt sich möglicherweise um eine Grabanlage, wobei der damals vermutlich unbewaldeten Berg schon in der Jungsteinzeit als Observatorium genutzt worden sein könnte. Etwa 20 Kilometer weiter befindet sich die ebenfalls runde, etwa auf das 5. Jahrtausend v. Chr. datierte Kreisgrabenanlage von Goseck, die astronomische Kenntnisse schon aus weit Àlterer Zeit als zur Entstehung der Himmelsscheibe von Nebra belegt.

Wichtigstes Element der Himmelscheibe dĂŒrfte die Sonnenbarke sein. Wiki sagt, es handele sich um eine Barke "wie man sie aus Ă€gyptischen oder minoischen Abbildungen her kennt“. Und: "Sie ist umgeben von kurzen Einkerbungen in der Bronzeplatte, vergleichbar der Darstellung von Rudern auf anderen bronzezeitlichen Schiffsdarstellungen aus Griechenland und Skandinavien. Diese ErgĂ€nzung hat vermutlich keine kalendarische Funktion, sondern könnte die allnĂ€chtliche Überfahrt der Sonne von West nach Ost darstellen." Man dĂŒrfe ferner davon ausgehen, dass die Scheibe fĂŒr kultische Zwecke verwendet wurde. Nach Ansicht von Miranda Aldhouse-Green gehört die Himmelsscheibe zu einem europaweiten, komplexen Glaubenssystem und könnte möglicherweise eine heilige Botschaft reprĂ€sentieren.

Die religiöse und damit paranormale Bedeutung einer Himmelsbarke liegt auf der Hand. Nicht nur lassen altertĂŒmliche "Schiffe am Himmel“ auf eine Verbindung zum UFO (Trickster) PhĂ€nomen schließen (vgl. 'Wildes Heer‘ und Himmelskutsche des Thor, Wodan, Odin, Thanx @ Andri), - auch galt die Himmelsbarke sowohl in der Ă€gyptischen Kultur, als auch im keltischen Anderswelt- und Feenglauben als GefĂ€hrt ins Totenreich (wir finden hier bereits enge Verbindungen zwischen nordischen und Ă€gyptischen Glauben). Das Jenseits galt als der Ort, an dem die Götter wohnen. Nördlich von Dublin z.B. befindet sich eines der religiösen Zentren dieser Kultur: New Grange ("Neues Gehöft“ - http://de.wikipedia.org/wiki/Newgrange).

Es handelt sich dabei um ein gewaltiges HĂŒgel-/Ganggrab, das auf irisch 'BrĂș na BĂłinne' - ursprĂŒnglich 'Wohnstatt der (Göttin) BĂłinn' - heißt. Der heilige HĂŒgel von New Grange galt als einer der EingĂ€nge zur Anderswelt, wurde aber erbaut, lange bevor die Kelten sich dort niederließen. Er wurde auf einer Wasserquelle errichtet, die ebenfalls Ort des Übergangs darstellt und in Inneren befindet sich ein primitiv in Stein geritztes Schiff, eine Himmelsbarke, wie man sie ebenfalls in Skandinavien oder Ägypten vorfindet. Parallelen zu anderen Verbindungen zwischen diesen Kulturen - wie bei den Obelisken und den vor-keltischen Steinmonumenten - drĂ€ngen sich auf.

An dieser Stelle muss noch Charon erwĂ€hnt werden (verwandt mit Cherie = Schatz sowie Charity = WohltĂ€tigkeit/Spenden/Gnadenbrot, usw.), der griechische, grimmige weiße FĂ€hrmann, der die Toten fĂŒr einen Obolus (= Opfer-MĂŒnze, basiert auf demselben Wortstamm wie 'Obelisk‘ - mehr dazu spĂ€ter) ĂŒber den Totenfluss setzte, damit sie ins Reich des Totengottes Hades (ital. 'ade‘) gelangen konnten (welcher selbst zuweilen ein Rossgespann benutzte - vgl. Reiterzug der DĂ€monen, 'Wildes Heer‚). Die erforderliche MĂŒnze wurde den Toten wĂ€hrend der BegrĂ€bnisriten unter die Zunge gelegt. Charon wurde zum Unterweltler umgedeutet, befindet sich in guter Gesellschaft mit der 'Weißen Frau‘ (Weiß = Alb) - z.B. der Fee Banshee, oder Maria etc. - und den 'Todesengeln (Michael, Anubis, Mahaf, WalkĂŒren usw.).

Schon im altbabylonischen Gilgamesch-Epos taucht ĂŒbrigens ein namentlich nicht bekannter FĂ€hrmann auf, der den Helden ĂŒber das Meer des Todes zu einer Insel ĂŒbersetzt. FĂ€hre stammt von 'far-eja‘ ='ĂŒber-setzen‘, als Kausativum zu ‘fahren‘. Das Wort 'fahren‘ (faran, farjan, ferja, ferien...) könnte grundsĂ€tzlich auf der Todesvorstellung des 'HinĂŒber Gehen‘s‘ und 'HinĂŒber Bringen‘s‘ basieren (zumal auch das dazugehörige 'Ferien' - Ruhetag - einen Bezug zu Heiligen Handlungen aufweist - vgl. Holiday), was viele para-bedeutsame Assoziationen wecken wĂŒrde (s. 'Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache'). Was, nebenbei bemerkt, den etymologischen Zusammenhang zwischen den Worten Fee, Fate (Schicksal, DĂ€mon), Fatal (tödlich), Vater, Pater, Wodan, Godan und Gott angeht (bald mehr dazu), ist es interessant, dass auch das Wort 'Ponton‘ (kahnĂ€hnliches Wasserfahrzeug) von lat. ponto (flache FĂ€hre) abstammt. Pontifex, der Heilige Vater (Papst, Pope, ĂŒbersetzt: der Opferdiener) wĂ€re demnach - wenn man in dieser Richtung weiterdenkt - als Vertreter des unbekannten PhĂ€nomens ein Überbringer der Seelen ins Reich der Toten (in Teamarbeit mit seiner lieben Maria).

Es gibt noch einen weiteren FĂ€hrmann, die sumerische und babylonische Gottheit Nibiru (Thanx @ Andri), von deren Name sich "Nebra“ ableiten dĂŒrfte. Es handelt sich um eine Bezeichnung fĂŒr eine offenbar mehr oder weniger allen Geistwesen anhaftende neblige Erscheinung (Nebel, bzw. nebla, neb-ela, nebal, vom indogerman. 'nebh‘ fĂŒr 'Wolke', - lat. nebula, - griechisch nebele, - auch altnordisch 'nifl‘ wie in Niflheim und Nibelungen). Nibiru, auch als Heimat der Annunaki erwĂ€hnt (vgl. Nephilim und Niflheim, Nebelwelt der Seelen) taucht immer wieder in Verbindung mit oberster, göttlicher Macht auf. Nibiru steht (wie z.B. Petrus) als Posten und Seelengeleiter am Wendepunkt, am Übergang zwischen Himmel und Erde, weil alle "oben und unten ihn befragen wenn sie den Durchgang nicht finden. Nibiru ist Marduks Stern, den die Götter am Himmel sichtbar werden ließen.“

In jener alt-babylonischen Überlieferung heißt es weiter: "..der die Mitte des Meeres ohne Ruhe ĂŒberschreitet, sein Name sei Nibiru, denn er nimmt die Mitte davon ein.“ Nibiru, der Überschreiter des Wasser, der FĂ€hrmann. Vermutlich IHN meint die Barke auf der Scheibe von Nebra. Die auf der Scheibe dargestellten Gestirne ermöglichten die ortsabhĂ€ngige Bestimmung von sog. Nibiru-Punkten (Wendetage verschiedener Himmelskörper), an denen Opferriten und Zeremonien abzuhalten waren. Anm.: Hier ließe sich die Frage stellen, ob dem ĂŒber das Wasser wandelnden Jesus nicht auch FĂ€hrmann-typische Symbolik anhĂ€ngt, zumal frĂŒhchristliche Vorstellungen ohnehin auf altĂ€gyptischem Glauben zu beruhen scheinen. Dazu gehören u.a. die anhand von Isis mit Horus dargestellte Maria mit Jesus, die Vorstellungen des Fegefeuers - angelehnt an die (reinigenden) Aufgaben, die verstorbene Ägypter bestehen mĂŒssen, - die zehn Gebote, die bereits in den PrĂŒfungsfragen der 42 Ă€gyptischen UnterweltwĂ€chter auf dem Weg in das ewige Leben (Himmel) enthalten waren, - sowie der Glaube an das ewige Leben/Wiedergeboren-werden selbst.

Die moderne, am Hoheward Observatorium eingelassene Himmelsscheibe (s. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Neue_Himmelsscheibe.jpg ), die nach außen als astronomisches "Instrument“ dargestellt wird, hat m.E. nach Bezug zu Reisen in das Totenreich und zu den sich dort vermuteten Göttern und Geistern, denn sie ist offenbar angelehnt an die Darstellung des Nebel- und Seelengottes Nibiru und alle ihm zugedachten Bedeutungen. Sie mag so modern sein, wie sie will: Sie steht fĂŒr okkulte Anbetung derjenigen Wesen, die sich den Menschen seit Anbeginn als 'göttlich‘ prĂ€sentierten, und in deren Hand jedes menschliche Schicksal liegt.

Kommen wir nun zum 8,5m hohen Edelstahl-Obelisken der Anlage, der als "Horizontalsonnenuhr“ bezeichnet wird (s. Foto oben): Er befindet sich auf dem 3000mÂČ großen, sĂŒdlichen Plateau der Anlage und dient in einer 62m durchmessenden kreisrunden FlĂ€che als Zeiger. Die OberflĂ€che, welche das (dem Sonnengott geweihte) Solarium des römischen Kaisers Augustus zum Vorbild hat, ist aus hellem Pflaster und von schwarzen Bahnen durchzogen. Die sehr prĂ€zise AusfĂŒhrung ermöglicht dem Besucher eine genaue Ablesung der Uhrzeit (Wahre Ortszeit) und des Datums. Wohl um lange Erhaltung zu gewĂ€hrleisten, wurde poröses Pflaster verwendet, durch welches das Wasser absickern kann. Obelisk (Phallus) und Bögen (Himmels- bzw. Plazenta Gewölbe) erfĂŒllen nun das komplette - ganz oben beschriebene - Bild.

Nicht unerwĂ€hnt bleiben darf die den Stadtteilpark Hochlarmark mit der Halde Hoheward verbindende, 1,5 Millionen Euro teure, vielleicht in Wahrheit in Anlehnung an die Nibelungen ('Nebra') und Siegfrieds Drachenkampf entstandene DrachenbrĂŒcke (TrĂ€ger zu 90%: NRW). Offiziell soll die BrĂŒcke wohl das vom Observatorium mögliche Beobachten der Mondknoten und 'Drachenpunkte‘ (kosmischer Drachen) am Firmament symbolisieren. Der zurĂŒckgewandte Kopf der sich in Form eines Drachenskelettes prĂ€sentierenden BrĂŒcke, deren Rippen als Halter fĂŒr das GelĂ€nder dienen, schaut auf seine Besucher hinunter, was im Dunkeln ein leichtes GefĂŒhl von Argwohn verursachen könnte. Die "Himmelsstiegen“ schließlich sind Teil des wachsenden Systems von Wegen und AufgĂ€ngen. Im unteren Bereich ist eine rund sechs Kilometer lange Balkonpromenade entstanden, welche die gesamte Halde umspannt und auf der sich elf Aussichtsbalkone befinden. Vom Salentinplatz aus ĂŒberwindet man ĂŒber eine Stiegenkonstruktion mit 529 Stufen die 100m zum Observatorium. Über das Anlegen eines "Himmels-Sees“ lĂ€uft derzeit eine Machbarkeitsstudie (Seen und Obelisken kommen - wie anfangs erwĂ€hnt - gerne gemeinsam daher).

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http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... stiege_halde_hoheward.jpg, by Bierschwamm at the German language Wikipedia

Sowohl zur Einweihungs- (8. Nov. 2008) als auch zur Eröffnungsfeier (Wintersonnenwende 20. Dez. 2008) wurde auf der Halde mit Fackeln, Lichtern und Feuershows gefeiert. Die Germanen feierten um die Wintersonnenwende das Julfest, in zahlreichen alten Kulturen wurden vergleichbare Opferfeste und Sonnenkultriten begangen. Man begeht noch heute vielerorts das Luciafest, was eindeutig mit der Wintersonnenwende in Verbindung steht. Die Wiccaner und selbsternannten 'Hexen‘ z.B. nutzen diese mystische Zeit fĂŒr ihre Rituale. WillkĂŒrlich und passend zum verbreiteten DĂ€monenglauben, erklĂ€rte das Christentum, dass zu dieser Zeit Christi‘ Geburtstag zu feiern sei. In Wahrheit wird in diesen dunklen Tagen weltweit nur eines begangen: Ein Opferfest fĂŒr die gestaltenwandlerischen und alles in ihrer Hand tragenden TricksterdĂ€monen aus der 'Anderswelt' bzw. dem Jenseits. Mehr zum Thema Julfest s. LUCIFER'S BRUT - AuszĂŒge:

"Im Mittelalter wurden am Luciatag die Kinder beschert, was bereits einem umgewandelten Opfer entsprach. Der 24.Dezember wurde erst ab dem 16. Jahrhundert als Gabentag gefeiert, und hĂ€lt in seiner missverstandenen und völlig verdrehten Bedeutung bis heute die Massen hypnotisch in seinem Bann. Der Weihnachtsbaum, der zur Wintersonnenwende ĂŒblicherweise mit kleinen Geschenken und (Ersatz-) Opfergaben behĂ€ngt wurde, sowie die Geschenke auf dem weihnachtlichen Gabentisch zur Perchtnacht (heute z.B. 24./25. Dezember oder 6. Januar) waren einst den DĂ€monen vorbehalten (Überbleibsel: Julklapp), fĂŒr sie musste auch der Tisch reichhaltig mit Speisen gedeckt werden. Weihnachtsgeschenke sind also lediglich stellvertretende Opfer an die DĂ€monen. Nach altgermanischem Brauch wurde wĂ€hrend der Zeit der ‚Wilden Jagd‘ vor den HaustĂŒren Futter fĂŒr Odins Pferd abgestellt.

Und damit sind wir auch schon bei der Wahrheit ĂŒber Lucia angekommen. Die 'echte‘ Lucia nĂ€mlich war die erste Frau Adams, die Lilith, die Lady der 1000 Namen (Isis, Ishtara, Demeter, Diane, Inanna, Astarte usw.) aus der teuflischen Unterwelt. Lucia ist eigentlich eine andere Erscheinungsform des Heiligen Nikolaus (s. Artikel NIKOLAUS), sie ist Maria, der Weihnachtsmann, der Vampir, der Succubus, der Alb, die Hexe, Mothman, Diana, geflĂŒgelter Engel, der Boogeyman und alles, was sie will, denn sie ist ein Trickster, der z.Zt. nur als entweder göttlich, teuflisch oder beides verstanden werden kann, da er alles kann.

Lucia ist der Lichtbringer, Luzifer und Frau Holle (Holde Frau, Hell, Hölle) und sie erschien inmitten all der DĂ€monen in der dunkelsten, gefĂ€hrlichsten Nacht (der in Schweden so genannten 'Lusse Langnacht‚) der RauhnĂ€chte (PerchtnĂ€chte) in denen ĂŒbernatĂŒrliche Wesen aktiv waren und Menschen Opfer darbrachten, wenn der Wilde JĂ€ger - die furchterregende, böse Maske hinter den Toten und DĂ€monen - auf Beutefang durch die LĂŒfte zog. Lucia ist zweifellos mit dem UFO PhĂ€nomen verwandt.

[..]So fertigte man im Mittelalter z.B. 'Julbrot' ('Elfenopfer‘) an, welches rund, dick und lang, wie ein 5-jĂ€hriges Kind aussehen musste (vgl. Oblaten). Es wurde an unbekannte BedĂŒrftige verteilt und klingt nach einer Sitte, die sich aus dem Versuch entwickelte, das PhĂ€nomen der nach Opfern lechzenden Wesen mit falschen Menschenopfern auszutricksen (s. auch ALIENS und PFANNKUCHEN. Man maß diesem Brot ĂŒbernatĂŒrliche KrĂ€fte bei: WĂ€hrend der Julzeit wurde es fĂŒr Geister angerichtet.“ (Zitat Ende)

Der Opferbedeutung angemessen bat man die Besucher der Halde FestivitĂ€ten (und deren Kinder) Laternen mitzubringen. Wie in ICH GEH MIT MEINER LATERNE beschrieben, handelt es sich auch beim ‘Laterne laufen‘ um ein umgewandeltes Opferrituale/FĂŒrbitte. So vieles, was selbstverstĂ€ndlich unseren Alltag bestimmt, begrĂŒndet sich auf ritueller Tricksterverehrung und Opferkult, so dass man es kaum erkennen oder umgehen kann.


Megalithenanlagen, Dolmen etc. - von Wissenschaftlern oft kritisch unterteilt - sind einander alle Ă€hnlich und deuten insgesamt auf eine religiöse 'Steinkultur‘. Von wo kam sie und ĂŒber welchen Weg verbreiteten sie sich? Da kein "schneisenartiger“ Weg der Verbreitung erkennbar ist, - Anlagen vielmehr auffĂ€llig Sammelplatz-artig verstreut scheinen -, hĂ€lt Fachautor Fernand Niel z.B. die These, die Steinkultur wurde von Ă€gyptischen Seefahrern verbreitet, fĂŒr sehr gut möglich. Ägypten ist das einzige Land, von wo aus Schiffe nach Asien und Europa zugleich segeln konnten, und das somit in der Lage gewesen wĂ€re, mit allen Gebieten der Welt, in denen man Dolmen oder Megalithenanlagen findet, unmittelbar in Verbindung zu treten.

Was vielen nicht bekannt ist: Die Ägypter waren ein Volk von Seefahrern, nutzten mit ihrer ausgezeichneten Flotte die Seewege fĂŒr den Handel. So fand man z.B. Eingravierungen, die Segel- und Ruderschiffe zeigen und aus der Zeit von 2400 v. Chr. stammten (Barken-Idee?). Ferner verfĂŒgten die Ägypter, die schon frĂŒh riesige Gesteinsblöcke bearbeiteten, durchaus die FĂ€higkeit, anderen Völkern die Kunst der Megalithbauten zu lehren. Da an solchen Steinen typisch Ă€gyptisch-religiöse Symbolik gefunden wurde, sind durchaus Ă€gyptische EinflĂŒsse zu verzeichnen und es könnte der gesamte Steinkult auf dieses Volk zurĂŒckgehen. Unbeantwortet bliebe allerdings die Frage, warum die Ägypter selbst nie derartige Monumente in ihrer Heimat errichtet haben.

Interessant ist die Theorie des seefahrenden, Megalith-verbreitenden, Ă€gyptischen Volkes aber auch noch aus anderer Sicht: Nicht nur bestehen offensichtliche Parallelen zur keltischen Kultur, - es finden sich auch Gemeinsamkeiten mit indianisch-religiöser Symbolik, d.h. es liegen Verbindungen zwischen indianischer und freimaurerischer Symbolik vor, wobei letztere u.a. aus dem Ägyptischen schöpft. Waren die Ägypter in Amerika? Haben sie dort möglicherweise alte Kulturen beeinflusst, nicht nur was Stein- oder Pfahlbauten angeht, sondern auch was Pyramiden betrifft? So, oder so Ă€hnlich, nimmt Gary David in 'The Eye of the Phoenix‘ an, könnte es gewesen sein. Schon Thor Heyerdahl schaffte es zu zeigen, dass das alte Ägypten zu Atlantik-Überquerungen westwĂ€rts fĂ€hig gewesen wĂ€re. Aber - konnten sie auch zurĂŒcksegeln? ( vgl. http://www.ondamaris.de/?p=339 ).

Unmöglich, sagten Experten. Die Winde seien viel zu stark fĂŒr einfache Boote. Aber in der Mumie des Pharao Ramses (und weiteren Mumien) fand man Tabak, der vom amerikanischen Kontinent stammen soll. Der ostwĂ€rts schippernde Verkehr mag also stattgefunden haben (wenngleich das nicht bedeutet, dass immer alle zurĂŒckkehrten), wie auch schon der Chemnitzer Biologe Dominique Görlitz mit seinen nach steinzeitlichen Höhlenbildern angefertigten 'Abora' Papyrusbooten I-III zu beweisen versuchte (die Schiffe lies er nach traditioneller Bauweise von bolivianischen Aymara- Indianern bauen, deren Schiffe denen der alten Ägypter Ă€hneln). Seines Erachtens nach wurde die Route ĂŒber den Atlantik bereits vor ĂŒber 10.000 Jahren in beide Richtungen zurĂŒckgelegt. Das 3. Schiff war in der Lage, den schwierigen Bedingungen im nordatlantischen Golfstrom ĂŒber 2400 Meilen zu segeln. Nach mehreren schweren StĂŒrmen und 650 Seemeilen vor den Azoren entschied sich der Expeditionsleiter dafĂŒr, die Fahrt vorzeitig zu beenden. Trotzdem wurde grundsĂ€tzlich aufgezeigt, dass eine AtlantikĂŒberquerung auch von frĂŒhgeschichtlichen Kulturen möglich war.

Doch zurĂŒck zu den Megalithen und ihrer Verbreitung in Europa: WĂ€hrend einer Dokumentation ĂŒber Schottland schnappte ich neulich auf, dass es Hinweise darauf gibt, dass Kopten (ursprĂŒngliche Bezeichnung fĂŒr Ägypter) ihre 'Obele‘ nach Schottland und Irland zu den keltischen Völkern gebracht hĂ€tten. Obele? Sofern ich mich nicht verhört habe, handelte es sich dabei um GebetsgesĂ€nge. Sprache, Formeln und Beschwörungen haben religiöse Opferriten seit jeher begleitet. Anrufungen der Götter im Himmel sind Bittstellungen, die traditionellerweise das Darbieten eines Opfers erforderten. Da auch Obolus (s. Charon) 'Opfergabe‘ bedeutet, muss der Bezeichnung 'Obelisk‘ ebenfalls Opfercharakter unterstellt werden. Das Ursprungswort (obele, obel o.Ă€.) dĂŒrfte schlicht Opfer bedeuten (die Bedeutung von Obelisk wird mit (Brat)Spieß angegeben - der Spieß ist eine spitze Tötungswaffe, oder mag zum Aufspießen von Opfern gedient haben, Thanks @ Andri).

Aus Obolus (OpfermĂŒnze) -Elementen hat sich ĂŒbrigens die spĂ€tere Tradition entwickelt, MĂŒnzen in Brunnen zu werfen, und sich etwas zu wĂŒnschen (= Anrufungsritual mittels eines Ersatzopfers). Es ist im ĂŒbrigen sicher KEIN Zufall, dass das englische Wort fĂŒr 'GebĂŒhr‘ (Beitrag, Preis) 'fee‘ lautet. Geld, das stellvertretend fĂŒr einen gewissen Wert steht (und frĂŒher durch das Material selbst einen Eigenwert darstellte, Silber- oder GoldmĂŒnzen) ist eine Ersatzopfergabe, - etwas, das ich gebe, um etwas dafĂŒr zu erhalten. Wie bereits in anderen Artikeln angedeutet, scheint das gesamte menschliche KulturgefĂŒge auf Opferverhalten aufgebaut zu sein - was ja auch Sinn macht, schließlich sind Opfer nichts anderes, als verĂ€ngstigte Versuche, bei den Göttern Lebensverbesserung oder verlĂ€ngertes Leben 'herauszuschlagen‘. Die Bestimmung irdischen Lebens ist es, zu sterben. Durch Gaben (das Leben anderer oder irgendwelcher vermeintlich nĂŒtzlicher GegenstĂ€nde) versucht der Mensch, seinen persönlichen Leidensweg ertrĂ€glicher zu gestalten, hofft aber in Wahrheit, dem Tode zu entrinnen. Dieses spiegelt sich anschaulich und in letzter Konsequenz in der religiösen Vorstellung auf ein Weiterleben im Jenseits wieder - und hier sei insbesondere Ägypten genannt.

Als weiteres bekanntes - oben kurz erwĂ€hntes - und eindeutig namensverwandtes Ersatzopfer ist hier ferner die Oblate anzufĂŒhren: "Oblaten - dĂŒnne TeigplĂ€ttchen - werden in der Liturgie der westlichen christlichen Kirchen als Hostie (lat. hostia = 'Opfertier, Schlachtopfer') verwendet, woher sie auch ihren Namen haben (lat. oblatus = 'geopfert, dargebracht' bzw. oblata = 'Opfergabe')."

Am Rande sei noch ein Beispiel fĂŒr einen Name-Game-bezogenen "Opfenamen“ unserer modernen Kultur erwĂ€hnt. Relevant ist hier im Zusammenhang mit Obelisken und der Halde Hoheward die Automarke OPEL: "Die Hohe Ward ist Teil eines sandigen GelĂ€nderĂŒcken [..], der sich als MĂŒnsterlĂ€nder Kiessandzug durch weite Bereiche der WestfĂ€lischen Bucht erstreckt. Dieser GelĂ€nderĂŒcken entstand aus einer Rinne, die zunĂ€chst durch unter Gletschereis abfließendes Wasser gebildet wurde [..] Geologisch handelt es sich um ein sogenanntes Os“ (Wiki). Bei 'Os‘ denke ich automatisch an das wundersame "Andersland“ Oz und den PhĂ€nomene-relevanten, sog. "Oz-Faktor.“


Bild: Das OPEL Logo: http://de.wikipedia.org/wiki/Opel
"Oz“: Das 'Z‘ entspringt der ehemaligen Darstellung eines Zeppelins (Himmelsschiff)

Im Hinblick auf Obele/Obel (=Opfer) muss erwĂ€hnt werden, dass 'Opel‘ zunĂ€chst von 'Oppelia‘ abzustammen scheint. "Die Opolanen waren ein westslawischer Volksstamm und gleichzeitig einer der fĂŒnf in Schlesien im 9.Jahrhundert ansĂ€ssigen StĂ€mme“, die offenbar Kelten und Germanen zu ihren Nachbarn zĂ€hlen konnten: "Die Opolanen besiedelten die Ufer des mittleren Oderlaufs in Oberschlesien. Eine der bekanntesten Siedlungen der Opolanen war auf der Pascheke-Insel in der heutigen Stadt Oppeln, die 1968 bei Ausgrabungen entdeckt wurde. Oppeln (polnisch Opole, tschechisch OpolĂ­, oberschlesich Uopole, slawisch Opule), ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Oppeln im SĂŒdwesten Polens . Aus den lateinischen Versionen Oppelia, Oppolia und Opulia im Mittelalter entstanden die eingedeutschten Bezeichnungen Opel, Oppel und Oppeln. Nach einer Legende bildeten sich Opolonia, Opolkia - und schließlich Opole aus der vom Ritter Apollonius gegrĂŒndeten Siedlung 'Apollonia‘.“

An dieser Stelle zum Gott Apollo: Bei Anbruch des Winters flog Apollon in einem von SchwĂ€nen gezogenen Wagen in das Land der Hyperboreer, das Land jenseits des Nordwinds (s. Barke, Wildes Heer, Ufos...). Dass Obel/Opel und Apollo(n) etwas miteinander zu tun haben, scheint klar, - ungeklĂ€rt scheint hingegen, welche Art von kulturell-religiösem Austausch diesbezĂŒglich zwischen Ägypten und Griechenland stattgefunden hat.

Griech. Oppelia/Ophelia jedenfalls bedeutet 'die Hilfe‘ oder 'die Nutzbringende‘; auch hier ein Wort der FĂŒrbitte. Manche meinen, dass der Name "Ophelia“ in Shakespeares 'Hamlet‘ in Wahrheit mit 'Oh Phallus‘ zu ĂŒbersetzen sei . Das französische "Ophidien“ bedeutet indes 'Schlange‘, was zumindest von der Form her zum Phallus/Obelisk/Stab passt. Und damit nicht genug: Die Ähnlichkeiten der genannten Obele-Abwandlungen zum Namen Orpheus springen einem ins Auge: Orpheus, dem Erfinder der Musik und des Tanzes und berĂŒhmtesten SĂ€nger der griechischen Mythologie, der aus Liebe in die Unterwelt des Hades hinabstieg: Mit seinem Gesang (vgl. Anbetungsgesang Obele, s.o.) betörte er sogar Tiere, Pflanzen, Steine und schließlich Götter der Unterwelt. Der Sage nach hat Orpheus auch am Argonautenzug teilgenommen (Argonaut - Astronaut - Apollo). Und Orpheus und Apollon kannten sich: Von Apollon (s. auch oben: Der Omphalos des Apollon Tempels), dem Gott der Musik, bekam er eine Leier geschenkt, die Apollon von seinem Halbbruder Hermes erhalten hatte. Nach Orpheus wurden Orphik und Orphismus benannt ( http://de.wikipedia.org/wiki/Orphiker ).

Ein Blick auf den einleitenden Satz dieses Textes, "Es gibt vermutlich alte, religiöse Verbindungen zwischen der Symbolik des Stabes (Stockes), der Nadel und den weltweit aufgestellten Obelisken...” erklĂ€rt nun den eigentlichen Name-Game Witz an der Opel-Opfer Verbindung: Adam (!) Opel grĂŒndete 1862 seine eigene NĂ€hmaschinen-Manufaktur (Nadeln!) und legte damit den Grundstein fĂŒr die Firma Opel, - und so sehr Orpheus sich dem Singen widmete, begnĂŒgte Opel sich zunĂ€chst mit der Herstellung von Maschinen, insbesondere fĂŒr 'Singer‘ (erst drei Jahre nach seinem Tod begann Familie Opel 1898 mit der Automobilproduktion).

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Werbung der Adam Opel AG vom 1901
http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... l-naehmaschienen-1901.jpg, Autor: Denis Apel (Stardado) ĂŒber: http://www.stardado.de, copyright expired

Eine letzte Frage drĂ€ngt sich noch zum biblischen Abel, dem Bruder Kains, auf: Der zweite Sohn Adams und Evas, wurde aus Neid von Kain erschlagen, da Gott das Opfer des Hirten Abel den geopferten FeldfrĂŒchten Kains vorzog. So wurde Abel selbst zum Prototypen des Opfers (Obel..). Dass sein Name, wie behauptet wird, vom hebrĂ€ischen Hevel = "Atem, Hauch“ abstammt, wage ich inzwischen zu bezweifeln.


An Megaltihbauten angelehnte - an das Götter- bzw. Totenreich gerichtete - Obelisken bedeuten Opfer (bzw. - wie durch die Silbe 'isk‘ zum Ausdruck gebracht: 'zum Opfer gehörig', also etwa Opferplatz). Beim Hohewarder auf BĂŒrgerkosten angelegten Okkultmonument findet sich moderne AusprĂ€gung vom Sonnen-, Phallus- und Totenkult alter Opferkulturen, bzw. Ägyptens, wobei die religiös-sprachlichen Elemente (Name-Game/Main-Game) wesentlich sind. Was befand sich hier frĂŒher, wurde ein neuer Tempel - wie ehemals ĂŒblich - auf einen alten Ort von religiöser Bedeutung gebaut? In wessen Interesse? Oder spiegelt das Observatorium lediglich einen verspielt teuren aber wirkungslosen freimaurerischen Einfluss in Bau- und Landschaftspolitik wieder? Sind womöglich die Initiatoren Marionettenartig in-spiriert von höherer Quelle und wussten gar nicht, was sie bauen... ?

Hoffen wir, dass der Hafen, den des Menschen Barke nach seinem unablĂ€ssigen Opfern, Preisen und Anrufen und seinem "von Hoffnung genarrten, in den Tod tanzenden, Lebenstanz“ ansteuert (Schopenhauer), ihn zumindest nicht auf dem Trockenen sitzen lĂ€sst: Kyrie Eleison, Herr erbarme dich (s. Anhang).

Corinna, 03.08.2009


Anhang


Noch ein 'Wort‘ zur Frage, wen das Christentum anruft. KĂœrie elĂ©iso (griech.: Herr, erbarme Dich) war in vorchristlicher Zeit ein gebrĂ€uchlicher Huldigungsruf fĂŒr Götter und Herrscher. Die Juden der griechischsprachigen Diaspora hatten den Kyrios-Titel auf den Gott Israels bezogen (als Übersetzung fĂŒr 'adonai', vergleiche JHWH), und im frĂŒhen Christentum wurde der zur zentralen Hoheitsbezeichnung Jesu. Was sich in verschiedenen Namen, wie z.B. Champs-ÉlysĂ©es, ÉlysĂ©e Palace, Elysian Park oder Campos Eliseos, sowie Beethovens 9. Symphonie (s.u.) verewigt hat, - "Eleison“ - stammt vom griechischen Elision (lat. Elysium) ab und verweist im Prinzip auf das Land der Feen: Elysium, einer Sektion der griechischen Unterwelt. Der Wortursprung hĂ€ngt wahrscheinlich mit Zeus, dem Gott der Blitze zusammen (enelysion) und wen der göttliche Blitz / Lichtstrahl traf, der war gesegnet. Im Ă€gyptischen 'Ialu‘ findet sich möglicherweise eine Verbindung zu Schilf und der Hinweis auf ein paradiesisches Land, in dem es dem Verstorbene an nichts mangelt, wo einem stĂ€ndig der Nektar des Vergessens eingeflĂ¶ĂŸt wird und man sich nach dem Sterben oder EntrĂŒckt-werden sein ewiges Leben mit Gesellschaftsspielen vertreibt. Elysium, Walhalla, die Anderswelt, das Jenseits...: Kyrie Eleison bedeutet: Herr der Toten und Geister.

Freude, schöner GÖTTERFUNKEN
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligthum!
Deine Zauber binden wieder
Was die Mode streng getheilt;
Alle Menschen werden BrĂŒder,
Wo dein sanfter FlĂŒgel weilt.
Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein;
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!
Ja, wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund!
Freude trinken alle Wesen
An den BrĂŒsten der Natur;
Alle Guten, alle Bösen
Folgen ihrer Rosenspur.
KĂŒsse gab sie uns und Reben,
Einen Freund, geprĂŒft im Tod;
Wollust ward dem Wurm gegeben,
Und der Cherub steht vor Gott.
Froh, wie seine Sonnen fliegen
Durch des Himmels prÀcht'gen Plan,
Laufet, BrĂŒder, eure Bahn,
Freudig, wie ein Held zum Siegen.
Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuß der ganzen Welt!
BrĂŒder, ĂŒberm Sternenzelt
Muß ein lieber Vater wohnen.
Ihr stĂŒrzt nieder, Millionen?
Ahnest du den Schöpfer, Welt?
Such' ihn ĂŒberm Sternenzelt!
Über Sternen muß er wohnen.
Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuß der ganzen Welt!
BrĂŒder, ĂŒberm Sternenzelt
Muß ein lieber Vater wohnen.
Seid umschlungen,
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Freude, schöner Götterfunken
Tochter aus Elysium,
Freude, schöner Götterfunken, Götterfunken.

Der Freimaurer und BegrĂŒnder der Paneuropa-Bewegung Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi schlug schon 1955 Beethovens Vertonung als neue EuropĂ€ische Hymne vor


Quellen und weitere interessante Links:

‚Auf den Spuren der Großen Steine‘, Fernand Niel
‚Eye of the Phoenix‘, Gary David
‚Im Zauberkreis der Feen‘, Marita LĂŒck
www.rvr-online.de/landschaft/E ... mscherlandschaftspark.php
http://www.amazing-gazette.de/html/agypter.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fe_der_Megalithkultur
http://de.wikipedia.org/wiki/Nordische_Megalitharchitektur
http://de.wikipedia.org/wiki/Britische_Megalithik
http://de.wikipedia.org/wiki/Pilgerstab
http://commons.wikimedia.org/wiki/Halde_Hoheward
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Obelisks?uselang=de
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Obelisken
http://de.wikipedia.org/wiki/Obelisken_in_Rom
http://de.wikipedia.org/wiki/Koptische_Kirche
http://de.wikipedia.org/wiki/Orientalische_Christen_in_Europa
http://en.wikipedia.org/wiki/Greek_my ... n_popular_culture#Elysium
http://de.wikipedia.org/wiki/Apollon
Denkmal fĂŒr ermordete Juden, bestehend aus modernen Stelen / Betonquader:
http://de.wikipedia.org/wiki/Denkmal_ ... _ermordeten_Juden_Europas und
http://commons.wikimedia.org/wiki/Den ... _Juden_Europas?uselang=de )
Ägypter in irischer Vorzeit
http://www.ancient-origins.net/opinio ... -egyptians-ireland-005187
u.a. Wiki- und Internetseiten





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