OH, MARIA - TEIL 3

Datum 10.12.2008 02:40:47 | Thema: Artikel

Liebe Frau 'Hölle'

von Reptomaniac

Im Jahre 1917 gab sich in der portugiesischen Kleinstadt Fatima (etwa 130 km nördlich von Lissabon gelegen) die allerseligste Jungfrau höchstpersönlich die Ehre, drei Hirtenkindern zu erscheinen...
Wollte man alle Marienerscheinungen beschreiben, könnte man ganze BĂŒcher fĂŒllen. Unter all den "himmlischen" Wesen ist sie - unsere Maria - wohl diejenige, die sich am eifrigsten oder vielleicht besser gesagt am penetrantesten zu zeigen pflegt.

In der FrĂŒhzeit des Christentums erschienen den GlĂ€ubigen noch Engel oder auch Jesus, aber inzwischen ist es fast nur noch ausschließlich die Maria, die uns ihre Botschaften verkĂŒndet; fast könnte man von einer Inflation der Marienerscheinungen sprechen. Es ist schon so eine Sache mit den Maria's - zeigen sie doch u.a. ein wesentliches Merkmal des dĂ€monischen PhĂ€nomens: immer ereignen sie sich knapp unterhalb der Grenze zur RealitĂ€t, gerade so, dass man sie nicht ignorieren kann, aber zu wenig, um sie zweifelsfrei beweisen zu können. Maria, bzw. das Wesen, dass sich als die Gottesmutter ausgibt, offenbart sich stets nur wenigen Einzelpersonen, anderen bleibt sie verborgen, so dass man im Grunde gar nicht mit Sicherheit feststellen kann, ob eine Marienerscheinung tatsĂ€chlich stattgefunden hat oder nur das Produkt der Einbildung oder gar eine Erfindung der jeweiligen Seher ist.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist auch, dass es sich bei den Personen, denen die Maria erscheint, fast immer um ausgesprochen fromme, wenn nicht sogar fanatisch religiöse Zeitgenossen von manchmal recht simplem GemĂŒt handelt. Pikant wird das Ganze außerdem noch, wenn man sich fragt, ob (vorausgesetzt, die Erscheinungen sind 'echt') es sich tatsĂ€chlich um die Maria handelt, denn eine reale Geschichtlichkeit von Jesus - und damit auch seiner Mutter - ist ĂŒberhaupt nicht erwiesen. (Meiner Ansicht nach spricht manches dafĂŒr, dass es sich um erfundene Figuren handelt.)

Man muß sich dabei auch immer wieder vergegenwĂ€rtigen, das sich unter der OberflĂ€che der christlichen Maria die alte Göttin, die unter vielen Namen wie Isis, Inanna, Astarte, Ishtar usw. usw. (die Lady der 1000 Namen) - verehrt wurde, verbirgt. Auf jeden Fall hat die Maria im Volksglauben - (noch) nicht jedoch in der offiziellen "amtlichen" Kirchenlehre - eindeutig den Status einer Göttin, denn fĂŒr das Volk wurden einfach nur die Namen ausgetauscht. Verehrte man frĂŒher beispielsweise die Freyja, hieß sie nach der Christianisierung eben Maria. Es gibt in der Volksfrömmigkeit kaum ein höheres Wesen, dass so viel und so inbrĂŒnstig angerufen wird. Mit ein Grund dafĂŒr mag sein, dass der christliche Gott so gut wie keine weiblichen ZĂŒge aufweist (die Dreieinigkeit ist ja auch nur eine reine MĂ€nnergesellschaft) und daher der Maria als Ausgleich, bzw. Gegengewicht ein so hoher Stellenwert zuerkannt wird.

In den ersten christlichen Jahrhunderten war Maria noch völlig untergeordnet. Ihre Erscheinungen beginnen wahrscheinlich erst im 5. Jahrhundert. Und allmĂ€hlich steigert sich der Marienkult. Immer mehr Feste werden zu ihren Ehren gefeiert (meist wurden die Marienfeste auf die Tage verlegt, an denen die Feierlichkeiten zu Ehren der Isis / Lilith stattfanden), immer neue Mariendogmen werden verkĂŒndet. Die ursprĂŒnglich einfache Frau aus dem Nahen Osten, die im neuen Testament nur selten und ohne besondere Verehrung und in der Apostelgeschichte nur ein einzigen Mal erwĂ€hnt wird, verwandelt sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einem gottĂ€hnlichen Wesen. Und, wie schon oben erwĂ€hnt, erscheint sie immer öfter. In letzter Zeit gibt es fast nur noch Marienvisionen, Gottvater und Jesus sind schon vollkommen in den Hintergrund gedrĂ€ngt, fast könnte man annehmen, die Maria schwingt inzwischen das Zepter in den himmlischen Gefilden.

Es gibt zahlreiche Marienerscheinungen an den verschiedensten Orten der Welt. Manche wurden nie von der Kirche anerkannt, ungeachtet dessen strömen die GlĂ€ubigen doch in Scharen zu den inoffiziellen Wallfahrtsorten. Andere Erscheinungen wurden von der Kirche als authentisch bezeichnet, wobei "authentisch" bedeutet, dass die Offenbarungen der seligen Jungfrau nicht den Lehren der Kirche widersprechen dĂŒrfen, d.h. im Grunde bestimmen die Kleriker, was die himmlischen Wesen sagen dĂŒrfen und was nicht.

Einige der berĂŒhmtesten Marienerscheinungen sind die von La Salette im Jahre 1846, die von Lourdes im Jahre 1858 (beim 100jĂ€hrigen JubilĂ€um 1958 pilgerten ca. 5 Millionen Pilger in die französische Ortschaft - ein BombengeschĂ€ft fĂŒr die AndenkenverkĂ€ufer und das Hotelgewerbe) und die von Fatima im Jahre 1917. Auf letztere werde ich nun etwas ausfĂŒhrlicher eingehen.

Die Vorgeschichte der Marienvisionen von Fatima beginnt bereits im Jahre 1916. Die drei Seherkinder waren erstens LĂșcia dos Santos (28. MĂ€rz 1907 bis 19. Februar 2006). Der Name LĂșcia und seine Varianten, Lucy, Lucienne, Lucinde etc. leitet sich (ebenso wie Luzifer) vom lateinischen Wort 'lux' =Licht ab und bedeutet "die Leuchtende", "die GlĂ€nzende" oder "das Licht". Schon ein sehr bezeichnender Name fĂŒr eine Seherin, heißt er ĂŒbersetzt doch in etwa "die Leuchtende der Heiligen"; bei so einem Namen muß man ja fast zwangslĂ€ufig einen guten Draht nach "oben" haben. In Schweden wird das Luciafest am 13. Dezember begangen. Interessant ist, dass sich die Marienerscheinungen von Fatima auch jeweils an einem 13. ereigneten.

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Franciso Marto war der Cousin von LĂșcia. Er wurde am 11. Juni 1908 geboren und "gab schon am 4. April 1919 seine Seele dem Schöpfer zurĂŒck." In einem katholisch-frömmlerischen Text heißt es, dass er schwer erkrankte, aber er ertrug "sein Leiden in großer Geduld und Liebe zum Heiland." So ist es recht; möglichst viel erdulden und dann in jungen Jahren zum Opfer werden, denn so lieben es die "göttlichen" Wesen.

Die dritte im Bunde war Franciscos jĂŒngere Schwester Jacinta Marto (11. MĂ€rz 1910 bis 20. Februar 1920), sie ging also ebenfalls frĂŒh "in das ewige Herz Mariens ein." Außerdem war sie auch eine "kleine BĂŒĂŸerin", die ihrem auf dem Sterbebett liegenden Bruder sagte: "GrĂŒĂŸe unseren Herrn und Unsere Liebe Frau von mir und sage, dass ich alles erdulde, wenn sie es wĂŒnschen, um die SĂŒnder zu bekehren und dem unbefleckten Herzens Mariens SĂŒhne zu leisten." Schon erstaunliche Formulierungen fĂŒr ein 9jĂ€hriges MĂ€dchen einfacher Herkunft, das ebenso wie die beiden anderen Seherkinder des Lesens und Schreibens unkundig war. Wenn man böswillig wĂ€re, mĂŒsste man fast vermuten, dass solche SĂ€tze den Kindern im Nachhinein von Theologen in den Mund gelegt wurden.

Im FrĂŒhjahr 1916 hĂŒteten die drei Kinder Schafe, als plötzlich "ein starker Wind die BĂ€ume schĂŒttelte." Auf einmal war ein schöner JĂŒngling, "weißer als Schnee" und "durchsichtig, als wĂ€re er aus Kristall", der sich als der "Engel des Friedens" vorstellte, vor ihnen erschienen. Der Engel forderte die Kinder auf, gemeinsam dreimal mit ihm zu beten: "Mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich. Ich bitte Dich um Verzeihung fĂŒr jene, die nicht glauben, Dich nicht anbeten, nicht hoffen und Dich nicht lieben.“ Das Wesen ließ sich dann im Sommer des gleichen Jahres wieder blicken. Diesmal unterbrach er die Kinder beim Spielen:

"Was macht ihr? Betet! Betet viel! Die heiligsten Herzen Jesu und MariĂ€ wollen euch Barmherzigkeit erweisen. Bringt stĂ€ndig dem Allerhöchsten Gebete und Opfer dar! Bringt alles, was ihr könnt, Gott als Opfer dar, als Akt der Wiedergutmachung fĂŒr die SĂŒnden, durch die Er verletzt wird, als Bitte fĂŒr die Bekehrung der SĂŒnder. Gewinnt so den Frieden fĂŒr euer Vaterland. Ich bin sein Schutzengel, der Engel Portugals. Vor allem nehmt an und ertragt die Leiden, die der Herr euch schicken wird.“

Welch unsagbare Barmherzigkeit. Hauptsache, man leidet und bringt den DĂ€monen sich auch noch demĂŒtig zum Opfer dar. Schon allein diese Aufforderung des "Engels" zeigt doch eindeutig, dass dahinter keineswegs gute, wohlmeinende Wesen dahinterstecken, ganz im Gegenteil, denn aus welchem Grund wohl will "der Herr" Leiden schicken, das dann auch noch freudig ertragen werden soll. Das dritte mal tauchte der Engel im Herbst auf. Und wieder sprach er dreimal hintereinander ein Gebet, wobei er diesmal einen Kelch mit einer Hostie, aus der Blut (!) tropfte, in der Luft schweben ließ. Dann reichte er die Hostie Lucia und den Kelch den beiden jĂŒngeren Kindern, die "den Inhalt voller Erfurcht tranken" - und als Dank fĂŒr ihre Frömmigkeit im Alter von zehn, bzw. elf Jahren mit dem Opfertod "belohnt" wurden. LĂșcia wurde immerhin 98 Jahre alt, Hostien scheinen also nicht so gefĂ€hrlich zu sein.

Im folgenden Jahr erschien nun die Maria das erste Mal am 13. Mai 1917. Die Zahl 13 erscheint hier mit Sicherheit nicht rein zufĂ€llig, ist es doch sehr auffĂ€llig, dass sich die Marienvisionen in den folgenden Monaten ebenfalls immer an einem 13. ereigneten. Um die Mittagszeit sahen die Kinder, die wieder einmal ihre Schafe hĂŒteten, bei strahlendem Sonnenschein plötzlich einen Blitz aus heiterem Himmel. Kurze Zeit spĂ€ter folgte ein zweiter, und auf einmal stand vor ihnen bei einer Eiche eine ganz in weiß gekleidete Frau, noch "tausendfach heller und majestĂ€tischer" als der uns schon bekannte "Engel". Dann entwickelte sich ein Dialog zwischen der Erscheinung und LĂșcia: "FĂŒrchtet euch nicht! Ich tue euch nichts Böses!” "Woher kommen Sie?” "Ich bin vom Himmel." "Und was wollen Sie von mir?"

Die Frau forderte nun die Kinder auf, sich jeweils am 13. der nĂ€chsten sechs Monate an der gleichen Stelle zur selben Uhrzeit einzufinden, dann wĂŒrde sie sagen, wer sie sei und was sie wolle. Musste das Wesen erst ĂŒberlegen, welchen Namen es sich zulegen sollte? Immerhin bejahte es die Frage LĂșcias, ob sie und die anderen in den Himmel kommen wĂŒrden. Dann ließ die himmlische Frau schon mal die Katze aus dem Sack: "Wollt ihr euch Gott darbieten, um alle Leiden zu ertragen, die Er euch schicken wird, zur SĂŒhne fĂŒr die SĂŒnden, durch die Er beleidigt wird und als Bitte um die Bekehrung der SĂŒnder?”

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NatĂŒrlich stimmten die Kinder "freudig" zu. "Ihr werdet viel leiden mĂŒssen, aber die Gnade Gottes wird eure StĂ€rke sein!” Da geht einem doch das Herz auf bei so vieler GĂŒte. Zum Schluß forderte sie zum tĂ€glichen Beten des Rosenkranzes auf und entfernte sich (fast filmreif) gegen den Sonnenaufgang.

Wie angekĂŒndigt, erschien das Wesen wieder am 13. Juni, wieder mit einem Blitz. Diesmal waren außer den Kindern auch noch einige andere Einwohner zugegen, eifrig den Rosenkranz betend. Wiederum unterhielt sich LĂșcia mit der Erscheinung und erhielt (nach ihren eigenen Angaben) den Auftrag, lesen und schreiben zu lernen, sicher mit dem Hintergedanken, die seltsamen Offenbarungen der "Maria" einer breiten Öffentlichkeit zugĂ€nglich zu machen. Auf die Frage LĂșcias, ob sie mit in den Himmel genommen wĂŒrde, folgte die Antwort:

"Ja. Jacinta und Francisco werde ich bald holen. Du bleibst noch einige Zeit hier. Jesus möchte sich deiner bedienen, damit die Menschen mich erkennen und lieben. Er möchte auf Erden die Verehrung meines unbefleckten Herzens begrĂŒnden. Wer sie annimmt, dem verspreche ich das Heil, und diese Seelen werden von Gott geliebt wie die Blumen, die von mir hingestellt sind, um seinen Thron zu schmĂŒcken.” Dann öffnete das Wesen seine HĂ€nde und die Kinder sahen ein "himmlisches Licht", sowie ein von Dornen durchbohrtes Herz, das sie gleich folgerichtig als das unbefleckte Herz Mariens erkannten. Original-Ton LĂșcia: "Wir verstanden, dass dies das Unbefleckte Herz Mariens war, verletzt durch die SĂŒnden der Menschheit, das SĂŒhne wĂŒnscht.” - wahrlich eine theologische Meisterleistung fĂŒr Kinder dieses Alters.

Am 13. Juli ereignete sich die dritte Erscheinung und auch diesmal ging ein Blitz voraus. Wieder waren auch mehrere andere Rosenkranz-betende Einwohner außer den Seherkindern an Ort und Stelle. Diesmal lautete die Botschaft: "Betet weiterhin jeden Tag den Rosenkranz zu Ehren Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, um den Frieden fĂŒr die Welt und das Ende des Krieges (Anm.: gemeint ist der Erste Weltkrieg) zu erlangen, denn nur sie allein kann das erreichen!” Mußte die "Liebe Frau" ihre KrĂ€fte erstmal durch die stĂ€ndigen Gebete aufladen, um einschreiten zu können oder wollte sie lieber mit ihrer Hilfe noch etwas warten, bis der Krieg genĂŒgend Opfer fĂŒr die dĂ€monischen Wesen gefordert hatte?

"Opfert euch auf fĂŒr die SĂŒnder und sagt oft, besonders wenn ihr ein Opfer bringt: O Jesus, ich tue das aus Liebe zu Dir, fĂŒr die Bekehrung der SĂŒnder und zur SĂŒhne fĂŒr all die SĂŒnden gegen das Unbefleckte Herz Mariens!“, fuhr sie dann fort. Dann "gewĂ€hrte" sie den Kindern eine Vision der Hölle! LĂșcia schrieb darĂŒber:

"Wir sahen gleichsam ein Feuermeer und eingetaucht in dieses Feuer die Teufel und die Seelen, als wĂ€ren sie durchscheinend und schwarz oder bronzefarbig glĂŒhende Kohlen in menschlicher Gestalt. Sie trieben im Feuer dahin, emporgehoben von den Flammen, die aus ihnen selber zusammen mit Rauchwolken hervorbrachen. Sie fielen nach allen Richtungen hernieder, wie Funken bei gewaltigen BrĂ€nden, ohne Schwere und Gleichgewicht, unter Schmerzensgeheul und Verzweiflungsschreien, die einen vor Entsetzen erbeben und erstarren machten. Die Teufel hatten die schreckliche und grauenvolle Gestalt von scheußlichen, unbekannten Tieren, auch waren sie durchsichtig und schwarz."

Danach kĂŒndigte die Maria einen neuen Krieg unter dem Pontifikat Pius XI., Hungersnot, sowie Verfolgung der Kirche und des Heiligen Vaters an, falls man nicht das tue, was sie wolle, nĂ€mlich ihr Russland zu weihen. Die kleine, aber feine Unstimmigkeit, dass der Zweite Weltkrieg erst dann begann, als Pius XII. im Amt war, erklĂ€rte Lucia spĂ€ter, dass man als eigentlichen Kriegsbeginn die Besetzung Österreichs ansehen mĂŒsste. WĂ€re ja auch seltsam gewesen, wenn sich ein himmlisches Wesen bei den Fakten geirrt hĂ€tte, oder? Und zum GlĂŒck fĂŒr alle Prophezeiungen findet ja sowieso stĂ€ndig irgendwo auf der Welt ein Krieg statt; hĂ€tte es den Zweiten Weltkrieg nicht gegeben, dann hĂ€tte man halt einen anderen genommen, irgendeiner hĂ€tte mit Sicherheit auf die marianische AnkĂŒndigung gepasst. Außerdem kĂŒndigte die Erscheinung fĂŒr den Oktober ein Wunder an, durch das viele zum Glauben finden wĂŒrden.

Die oben geschilderte Höllenvision weist zudem auch eine interessante Parallele zum Ufo-PhĂ€nomen auf, denn ebenso wie dieses spiegelt es die jeweilige Vorstellung und Kenntnis (im Falle UFOs: technologisch-wissenschaftlicher-, im Falle Religion: theologischer Art) wieder, d.h. die Maria hat den Seherkindern genau das vorgefĂŒhrt, an was sie geglaubt hatten. Im ĂŒbrigen zeigt ja das stĂ€ndige marianische Geschwafel ĂŒber das Leid, das der Herr schicken wird und das "freudig" erduldet werden soll, eindeutig, warum es dem PhĂ€nomen geht: möglichst viele unterwĂŒrfige und extrem negative Emotion zu erzeugen, um sich dann davon zu nĂ€hren. Denn wozu braucht ein angeblich allmĂ€chtiges Wesen wie Gott die stĂ€ndige Buße und das Leid seiner Anbeter, um die VerhĂ€ltnisse auf Erden zu Ă€ndern?

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Die vierte Marienerscheinung im August verspĂ€tete sich um einige Tage und fand erst am 19. statt. Der Grund dafĂŒr war, dass die Kinder vom 13. bis zum 15. im GefĂ€ngnis der Kreisstadt Ourem gefangen gehalten wurden. Die damalige (atheistische) Staatsmacht war allmĂ€hlich ĂŒber den zunehmenden Zulauf der Bevölkerung zum Ort der Visionen besorgt und man versuchte, die Kinder unter Androhung von Gewalt (angeblich drohte man ihnen, sie zu braten) dazu zu bringen, zuzugeben, dass alle Marienerscheinungen und Botschaften reine Erfindungen waren. SelbstverstĂ€ndlich blieben LĂșcia und ihre Freunde standhaft, waren aber sehr traurig, weil sie nicht am 13. August wieder am vereinbarten Ort sein konnten. Aber die Maria zeigte sich ihnen dann ja doch, am 19. August, diesmal auf einer anderen Schafweide.

Schon seltsam, dass sie anscheinend nicht in der Lage war, den Kindern zum vorher vereinbarten Zeitpunkt zu erscheinen. Und wiederum forderte sie dazu auf, tĂ€glich den Rosenkranz zu beten: "Betet, betet viel und bringt Opfer fĂŒr die SĂŒnder, denn viele Seelen kommen in die Hölle, weil sich niemand fĂŒr sie opfert und fĂŒr sie betet.” Nicht gerade sehr abwechslungsreich. Zudem ruderte sie etwas zurĂŒck, was das angekĂŒndigte Mirakel fĂŒr Oktober betraf: "HĂ€tte man euch nicht gefangengesetzt, wĂ€re das Wunder noch großartiger geworden!" Ja, hĂ€tte sie denn die Gefangennahme der Kinder nicht verhindern können?

Das fĂŒnfte Mal zeigte sich das Wesen am 13. September. An diesem Tag hatten sich schon geschĂ€tzte 25.000 Menschen am Ort der Erscheinung eingefunden, eifrig auf das Kommen Marias wartend, obwohl die Maria außer von den Kindern von niemandem gesehen oder gehört werden konnte. Wie ĂŒblich wĂŒnschte die Selige Jungfrau, dass der Rosenkranz tĂ€glich gebetet wĂŒrde. Außerdem gewĂ€hrte sie den Kindern gnĂ€digerweise, ihre BußgĂŒrtel (raue Stricke, die sie um ihren Leib geschlungen hatten) wĂ€hrend der Nacht abzulegen, zudem heilte sie mal so nebenbei einige Kranke, sowie einen Taubstummen. Was das Oktoberwunder anging, versprach sie (im Gegensatz zum Vormonat) doch wieder beeindruckendere VorgĂ€nge:

"Im Oktober wird auch Unser Herr kommen, Unsere Liebe Frau von den Schmerzen und vom Karmel und der heilige Josef mit dem Jesuskind, um die Welt zu segnen." Da sind wir doch etwas verwirrt. KĂŒndigt sie sich nun selber an oder handelt es sich bei der "Lieben Frau von den Schmerzen und vom Karmel" um eine andere Maria? Nebenbei bemerkt, es gab und gibt unter den Marien, die an verschiedenen Orten verehrt werden, schon so etwas wie eine Konkurrenz - manche GlĂ€ubigen setzen eher auf die Maria von Altötting, andere schwören auf die von Maria Eich und Papst Benedikt XV. bat vor seinem Tod, man möge fĂŒr ihn zur Madonna di Pompei beten.

Unter den zahlreichen Menschen, die sich am Ort der Marienerscheinungen eingefunden hatten, befand sich auch Dr. M. Nunes Formigao, ein Beobachter des Generalvikars von Lissabon. Er schilderte sein EindrĂŒcke: "WĂ€hrend der Fahrt nach Fatima war ich tief ergriffen. Mehr als einmal kamen mir die TrĂ€nen, als ich den Glauben, die Frömmigkeit der Tausenden sah. Straßen und Wege waren schwarz vor Menschen." Dr. Formigao erwĂ€hnte zudem ein Ereignis, das von den Pilgern wahrgenommen wurde, die Seherkinder schienen davon nichts bemerkt zu haben.

"Plötzlich erschien am wolkenlosen Himmel eine leuchtende Kugel, die langsam, majestĂ€tisch aus dem Osten heranschwebte und ĂŒber der Steineiche niederging. Nach etwa 10 Minuten - die ĂŒbliche Dauer der Erscheinung - stieg sie wieder empor und verschwand im Licht der Sonne...Eine weiße Wolke umhĂŒllte die Steineiche und die drei Kinder. Zur gleichen Zeit fielen von Himmel eine Art weißer Blumen herab, die die Erde nicht erreichten, sondern in einer bestimmten Höhe verschwanden."

Am 13. Oktober fand die nĂ€chste Marienerscheinung statt und an diesem Tag ereignete sich auch das angekĂŒndigte Wunder, das spĂ€ter als das "Sonnenwunder" bekannt werden sollte. Diesmal hatten sich schon etwa 70.000 Pilger bei der Cova de Iria, dem Ort der Visionen, eingefunden, darunter auch die Eltern der Kinder, die sich nach anfĂ€nglicher Skepsis nun voll hinter ihre SprĂ¶ĂŸlinge gestellt hatten. PĂŒnktlich um die Mittagszeit ging das Marienspektakel wieder los. Wie gewohnt unterhielt sich LĂșcia mit dem 'Wesen', dass außer ihr und den anderen beiden Kindern fĂŒr alle anderen unsichtbar und unhörbar war.

13. Oktober 1917: WĂ€hrend des Sonnenwunders:

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Die Erscheinung stellte sich nun als "Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz" vor und sagte: "Ich will dir sagen, dass man hier eine Kapelle bauen soll zu meiner Ehre." Und wie ĂŒblich forderte sie wieder zum tĂ€glichen Beten des Rosenkranzes auf. Dann breitete sie ihre HĂ€nde aus und wies auf die Sonne. LĂșcia rief daraufhin den Pilgern zu: "Schaut zur Sonne!"

In diesem AugenblĂŒck hörte ein leichter Regen auf und die Wolken schoben sich auseinander. Ein Augenzeuge berichtete darĂŒber: "Die Sonne erschien im Zenit wie eine silberglĂ€nzende Scheibe. Sie begann mit rasender Geschwindigkeit wie ein Feuerrad sich um sich selbst zu drehen. Dabei leuchtete sie in allen Farben des Regenbogens und streute nach allen Seiten LichtflĂ€mmchen und Feuergarben aus." Das Ganze wiederholte sich dann noch ein zweites und ein drittes Mal, dabei wurden die Landschaft und die Menschen abwechselnd in Lichter der verschiedensten Farben getaucht. LĂșcias Vater beschrieb die darauf folgenden Ereignisse:

"Alle hatten die Augen zum Himmel erhoben, als die Sonne stillstand, und danach zu tanzen begann. Sie blieb stehen, um nochmals zu tanzen, bis sie sich ganz vom Himmel zu lösen und auf uns hernieder zu fallen schien wie ein riesiges Feuerrad. Es war ein schrecklicher Augenblick. Viele schrien: O weh, wir sterben alle! Unsere Liebe Frau, hilf uns! Es gab Leute, die laut ihre SĂŒnden bekannten. Schließlich blieb die Sonne auf ihrem gewohnten Platz stehen.“

Und der Zeuge Dr. Almeida Garret aus Coimbra schilderte: "Die Sonne kreiste mit gleicher Geschwindigkeit. Sie löste sich gleichzeitig vom Firmament und nĂ€herte sich blutrot der Erde. Es war, als wĂŒrde sie unter ihrer feurigen, ungeheuren Wucht alles zermalmen." NatĂŒrlich kann es sich bei dieser Erscheinung nicht um die reale Sonne gehandelt haben. Verfechter der E.T-Hypothese nehmen deshalb an, die Pilger hĂ€tten die Flugmanöver eines außerirdischen Raumschiffs gesehen und die Maria wĂ€re halt eine Extraterrestrierin. Vor solchen Hypothesen sollte man sich hĂŒten, denn es hatte lediglich eine ungewöhnliche Lichterscheinung stattgefunden, wenn sie sich denn tatsĂ€chlich so, wie beschrieben, ereignet hatte und nicht nur das Produkt einer Massenhallunization, die von dem "himmlischen" Wesen erzeugt wurde, war.

Die Behauptung, es habe sich dabei um einen außerirdischen Flugkörper gehandelt, ist nur eine durch nichts gestĂŒtzte - aber sehr erwĂŒnschte - Interpretation der Ufo-GlĂ€ubigen. Die drei Seherkinder schienen von dem "Sonnenwunder" einige Zeit lang ĂŒberhaupt nichts mitbekommen zu haben, denn sie beobachteten wĂ€hrenddessen noch eine andere Erscheinung, von der wiederum die 70.000 Pilger nichts sahen. LĂșcia sagte ĂŒber dieses Ereignis:

"Nachdem Unsere Liebe Frau in der unendlichen Ferne des Firmaments verschwunden war, sahen wir dann zur Seite der Sonne den heiligen Josef mit dem Jesuskind und Unsere Liebe Frau in Weiß gekleidet mit einem blauen Mantel. Der heilige Josef mit dem Jesuskind schien die Welt mit einer Handbewegung in Kreuzesform zu segnen. Kurz darauf verschwand die Erscheinung.”

Von diesem Tag an entwickelte sich Fatima zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte des Katholizismus. Bald wurde eine Kapelle und spĂ€ter dann eine Basilika errichtet. An jedem 13. eines Monats strömen Tausende Pilger zu dem Marienheiligtum. Wie schon oben erwĂ€hnt, starben Francisco und Jacinta kurze Zeit spĂ€ter an den Folgen der "spanischen Grippe". Beide Kinder waren davon ĂŒberzeugt, sie mĂŒssten ihr Leiden als SĂŒhne auf sich nehmen. LĂșcia und Jacinta wollen auch noch nach dem 13. Oktober 1917 Visionen von Maria und Jesus gehabt haben.

WĂ€hrend der Marienerscheinungen wurde den Kindern auch das Geheimnis von Fatima, bestehend aus drei Teilen, offenbart. Die ersten beiden Teile wurden schon bald der Öffentlichkeit zugĂ€nglich, das dritte Geheimnis wurde erst in neuerer Zeit veröffentlicht. Bei dem ersten handelt es sich um die bereits weiter oben beschriebene Vision von der Hölle. Das zweite wurde nach Angaben LĂșcias den Kindern von Maria so mitgeteilt:

"Ihr habt die Hölle gesehen, wohin die Seelen der armen SĂŒnder kommen. Um sie zu retten, will Gott die Verehrung meines unbefleckten Herzens in der Welt begrĂŒnden. Wenn man tut, was ich euch sage, werden viele gerettet werden, und es wird Friede sein. Der Krieg wird ein Ende nehmen, - wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird unter dem Pontifikat Pius’ XI. ein weiterer, schlimmerer Krieg beginnen. Wenn ihr eine Nacht sehen werdet, erhellt von einem unbekannten Licht, dann wisset, dass dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt, dass er nun die Welt fĂŒr ihre Missetaten bestrafen wird, und zwar durch Krieg, Hungersnot, Verfolgung der Kirche und des Heiligen Vaters. Um das zu verhĂŒten, werde ich kommen, um die Weihe Russlands an mein unbeflecktes Herz und die SĂŒhnekommunion an den ersten Samstagen zu bitten.

Wenn man auf meine WĂŒnsche hört, wird Rußland sich bekehren, und es wird Friede sein; wenn nicht, dann wird es seine Irrlehren ĂŒber die Welt verbreiten, wird Kriege und Verfolgungen der Kirche heraufbeschwören, die Guten werden gemartert werden und der Heilige Vater wird viel zu leiden haben; verschiedene Nationen werden vernichtet werden; am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Rußland weihen, das sich bekehren wird, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden."




"O mein Jesus, verzeih uns unsere SĂŒnden! Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle!
FĂŒhre alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedĂŒrfen.
Amen."


Das dritte Geheimnis blieb, wie gesagt, lĂ€ngere Zeit unveröffentlicht. Folgendes gab LĂșcia an:

"Nach den zwei Teilen, die ich schon dargestellt habe, haben wir links von Unserer Lieben Frau etwas oberhalb einen Engel gesehen, der ein Feuerschwert in der linken Hand hielt; es sprĂŒhte Funken, und Flammen gingen von ihm aus, als sollten sie die Welt anzĂŒnden; doch die Flammen verlöschten, als sie mit dem Glanz in BerĂŒhrung kamen, den Unsere Liebe Frau von ihrer rechten Hand auf ihn ausströmte: den Engel, der mit der rechten Hand auf die Erde zeigte und mit lauter Stimme rief: 'Buße, Buße, Buße!' Und wir sahen in einem ungeheuren Licht, das Gott ist, etwas, das aussieht wie Personen in einem Spiegel, wenn sie davor vorĂŒbergehen, einen in Weiß gekleideten Bischof; wir hatten die Ahnung, dass es der Heilige Vater war".

Und wir sahen verschiedene andere Bischöfe, Priester, OrdensmĂ€nner und Ordensfrauen die einen steilen Berg hinaufsteigen, auf dessen Gipfel sich ein großes Kreuz befand aus rohen StĂ€mmen wie aus Korkeiche mit Rinde. Bevor er dort ankam, ging der Heilige Vater durch eine große Stadt, die halb zerstört war und halb zitternd mit wankendem Schritt, von Schmerz und Sorge gedrĂŒckt, betete er fĂŒr die Seelen der Leichen, denen er auf seinem Weg begegnete. Am Berg angekommen, kniete er zu FĂŒĂŸen des großen Kreuzes nieder. Da wurde er von einer Gruppe von Soldaten getötet, die mit Feuerwaffen und Pfeilen auf ihn schossen. Genauso starben nach und nach die Bischöfe, Priester, Ordensleute und verschiedene weltliche Personen, MĂ€nner und Frauen unterschiedlicher Klassen und Positionen. Unter den beiden Armen des Kreuzes waren zwei Engel, ein jeder hatte eine Gießkanne aus Kristall in der Hand. Darin sammelten sie das Blut der MĂ€rtyrer auf und trĂ€nkten damit die Seelen, die sich Gott nĂ€herten."


Der verstorbene Papst Johannes Paul II. interpretierte diesen Teil des Geheimnisses von Fatima als die AnkĂŒndigung des Anschlags, das am 13. (!) Mai 1981 von dem tĂŒrkischen AttentĂ€ter Ali Agca auf ihn verĂŒbt wurde und das er nur knapp ĂŒberlebte, dank der Hilfe Mariens, die die Kugel abgelenkt hatte, so wie er glaubte. Bekanntlich war Johannes Paul II. ein glĂŒhender Marienverehrer. Folgerichtig unternahm er dann auch nach seiner Genesung eine Wallfahrt nach Fatima und weihte der Madonna die Kugel, die aus seinem Bauch entfernt und inzwischen vergoldet worden war. Das Geschoß wurde in eine Krone eingearbeitet, die heute noch das Haupt der Madonnenstatue ziert.

Was soll man nun von all diesen Ereignissen halten? Nach fast einhundert Jahren ist es nicht gerade leicht, Wahrheit und kirchliche bzw. volksfrömmige Hinzudichtung zu trennen. Die Interpretation der Vorkommnisse als ein ET-Ereignis macht wenig bis gar keinen Sinn. Denn es ist völlig absurd zu glauben, ein intelligentes Wesen von einem anderen Planeten wĂŒrde solche Botschaften wie die angebliche Maria von sich geben oder verlangen, ihm zu Ehren eine Kapelle zu bauen oder ihm Russland zu weihen.

Bleibt also nur noch die religiöse Variante. Meiner Meinung nach handelte es sich bei Fatima um eindeutig dĂ€monische Ereignisse. Es ist doch recht auffĂ€llig, wie das Wesen, das sich selber als "Liebe Frau" bezeichnet, stĂ€ndig davon spricht, Leiden zu ertragen, zu bĂŒĂŸen und den Kindern mit Höllenvisionen Angst macht, wie die vorgebliche Maria andauernd Gehorsam fordert und auf die ErfĂŒllung ihrer WĂŒnsche drĂ€ngt. Wozu denn brauchen die himmlischen MĂ€chte das Leid der Kinder, dass der Herr ihnen schicken will? Damit die SĂŒnder bekehrt werden? Wie kann man so etwas ernsthaft glauben? Nein, es handelte sich keineswegs um gĂŒtige göttliche Wesen, sondern das Ganze diente nur einem einzigen Zweck: Angst und Leiden als eine Nahrungsquelle fĂŒr die dĂ€monischen Wesen zu erzeugen und zahlreiche Menschen dazu zu bringen, sich dem Diktat der Religion zu unterwerfen, auf dass der Nachschub an willigen OpferlĂ€mmern nicht versiegt.

Und geholfen hat die Aufopferung der beiden Kinder Francisco und Jacinta, sowie die zahlreichen Pilgerfahrten nach Fatima und der Bau der Kapelle ja auch nichts, denn der Zweite Weltkrieg kam dennoch mit seinem 20 Millionen Toten, bzw. Menschenopfern. Aber mit der Wahrheit hÀlt es das 'himmlische' PhÀnomen, wie wir wissen, eben nicht gerade genau, - und wer's dennoch glaubt, wird 'selig'...


Reptomaniac, 10.12.2008


Wer noch ein wenig mehr "Erleuchtung" benötigt, um in Weihnachtsstimmung zu kommen, dem seien folgende Artikel ans selige Herz gelegt:
OH, MARIA - TEIL 1
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=638
OH, MARIA - TEIL 2
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1446
DIE GÖTTLICHE WEIBLICHKEIT
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1610
JUNGFRAU MARIA
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1599
TO FALL TO PIEÂźCES
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1619
ENGEL ODER UFONAUT
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=337
NIKOLAUS
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1697

Quellen:
Johannes und Peter Fiebag - Zeichen am Himmel
Karlheinz Deschner - Abermals krÀhte der Hahn
wikipedia.de
kathpedia.com



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