DER "BRUGADA -TOD"

Datum 05.01.2009 07:40:00 | Thema: Ufos, Wesen & Co

Manche Menschen gehen gesund zu Bett, dann hört man sie vielleicht nachts noch weinen und stöhnen, am anderen Morgen sind sie tot..
Dieses scheint immer wieder zu passieren. √Ąrzte finden keine Todesursache f√ľr das merkw√ľrdige Sterben, aber manche Menschen sprechen von D√§monen und t√∂dlichen Tr√§umen. 1960 wurde der mysteri√∂se Tod elf philippinischer Seeleute von Dr. Gonzalo Aponte (US Naval Hospital in Gram) untersucht. Bei den Autopsien konnte nichts ungew√∂hnliches gefunden werden, vor allem keine klare Todesursache der M√§nner.

Aponte aber bemerkte, dass pl√∂tzliche Nacht-Tode in der philippinischen Bev√∂lkerung Teil des Volksglauben waren, und immer wieder berichtet wurden. Den folkloristischen Erz√§hlungen zufolge w√ľrden die Schlafenden von einem Nacht-D√§mon attackiert, der ihre Brust zusammenquetscht und sie w√ľrgt und erstickt. Zeugenberichten zufolge w√ľrden die Opfer gurgeln, nach Luft ringen, st√∂hnen, Schaum vor dem Mund entwickeln und r√∂cheln.

Im Englischen spricht man von ‚ÄúThe Night Hag‚ÄĚ oder ‚ÄúThe Old Hag‚ÄĚ (Hag = Hagezussa = Hexe) und √§hnlichen Erscheinungen. Diese schrecklichen Gestalten werden in der Dunkelheit nur schwach erkannt, w√§hrend sie ihr Opfer niederpressen und ihnen die Luft abdr√ľcken. Die Angriffe der Old Hag sollen meistens - verglichen mit asiatischen Todbringenden Nachtd√§monen - relativ harmlos sein..

In Japan kennt man diese Todesart als "Pok-kuri" - die Philippinen nennen sie "Bangungot" oder "Batibat" (klingt nach Batman ); in Vietnam und auf Laos hei√üt sie "Tsob-Tsuang". Der thail√§ndische "Widow Ghost" (Witwengeist) oder "Phi Am" ist auf die Seelen von jungen M√§nnern aus. Mancherorts sch√ľtzten sich die M√§nner, indem sie nachts Lippenstift tragen und so vort√§uschen, eine Frau zu sein.

Obwohl Aponte medizinische Aufzeichnungen √ľber die philippinischen Nachtd√§monen bis 1917 zur√ľckverfolgen konnte, fiel es ihm schwer, den Berichten Glauben zu schenken. Aber √§hnliche Vorf√§lle wurden von Fl√ľchtlingen aus S√ľd-Ost-Asien berichtet und 1981 wurden 38 Opfer unter den Hmong in der USA bekannt. Der Ausdruck "Alptraum Todes Syndrom‚Äú wurde sp√§ter in "Pl√∂tzlicher Unerkl√§rter N√§chtlicher Tod‚Äú und "Pl√∂tzliches Unerkl√§rtes Todes Syndrom‚Äú (Sudden Unxplained Death Syndrome - SUDS) ge√§ndert.

Bei dieser Todesursache, so hie√ü es dann, handelt es sich um einen Herzstillstand. Warum aber sollte ein Herz, mit dem alles in Ordnung war, stillstehen? Der Durchbruch kam 1986, als der US-Spanier Dr. Pedro Brugada (erinnert an GARUDA, nach dem Keel seinen Mothman benennen wollte) √ľber eine ungew√∂hnliche EKG Aufzeichnung stolperte. Das haiflossenf√∂rmige Muster geh√∂rte zu einem Patienten, der an unregelm√§√üigem Herzschlag litt. Genau so ein ungew√∂hnliches Kurvenmuster soll bei zwei weiteren Patienten um die 40 Jahre festgestellt worden sein, die an einem sp√§teren, pl√∂tzlichen Kollaps verstorben waren.

Brugada sammelte die Daten von solchen F√§llen und in 1992 war er sich sicher: Die Haiflossenkurve der EKGs (Elektrokardiogramme) - inzwischen Brugada-Zeichen genannt - stehen f√ľr eine Unregelm√§√üigkeit des Herzen.. Unregelm√§√üiger Herzschlag k√∂nnte zu Herzflimmern f√ľhren und der Blutkreislauf w√ľrde dann stocken, wenn man nicht sofort mit Elektroschocks behandeln w√ľrde. Der durch diese Unregelm√§√üigkeit hervorgerufene Tod bei einem Menschen mit strukturell normalen Herzen wird als "Brugada Syndrom‚Äú bezeichnet.

Brugada Tode weichen von anderen Herztoden ab, da man sie mit Perioden von langsamen Herzschlag in Verbindung bringt . Die Tode treten nachts ein, wenn das Opfer sich in friedlichem Ruhezustand befindet. Betroffene sind typischerweise um die 40 Jahre, aktiv, produktiv, ohne große Krankengeschichte. [Wie viele der Verstorbenen bereits VOR dem Einschlafen Fußgetrappel, Summtöne, Ufos, Geister oder Kratzgeräusche wahrgenommen haben, wurde von Brugada ja nicht mehr untersucht, Anm. Corinna]

Im S√ľdosten Asiens und Japan kommt der Brugada Tod alarmierend oft vor: In Thailand stellt er (genannt "Lai Tai") nach Autounf√§llen die zweith√§ufigste Todesursache bei M√§nnern unter 40 dar. In Europa √ľbrigens sind M√§nner und Frauen gleicherma√üen betroffen. Genetische Untersuchungen sollen eine Mutation im Gen SCN5a zutage gebracht haben, die den Transport von Kalium-Ionen (Sodium?) in den Herzzellen beeintr√§chtigt. Der sonst regelm√§√üige Herzschlag wird dadurch gest√∂rt. Das mutierte Gen ist eine der Brugada-Charakteristiken [ganz so klar ist es allerdings nicht, wie Wikipedia sagt, Anm. Corinna].

Menschen, die Gefahr laufen, den plötzlichen nächtlichen Herztod zu sterben, kann mithilfe eines Elektroimplantats geholfen werden. Des weiteren kann mit Medikamenten behandelt werden. Man hofft, dass es irgendwann eine geeignete Gen -Therapie geben wird.

Tausende von √§lteren Japanern besuchen Buddhistische Tempel, die als "Pokkuri-dera" or "Temples of Sudden Death" bekannt sind. Dort beten sie f√ľr pl√∂tzliche und unerwartete Tode, ohne vorher lange an Krankheiten gelitten zu haben. Heute wird ein pl√∂tzlicher Herztod eher als ein Segen angesehen...


‚Äú1989 beschrieben Kardiologen aus Padua sechs Patienten im Alter zwischen 14 und 35 Jahren, die im Zeitraum von 1977 bis 1988 einen unerkl√§rten Herzstillstand durch Kammerflimmern erlitten hatten und erfolgreich wiederbelebt worden waren. Alle sechs Patienten waren vermeintlich herzgesund. Namensgeber des Syndroms waren die seinerzeit in Belgien t√§tigen Br√ľder Pedro und Josep Brugada, die 1992 acht Patienten beschrieben, welche ebenfalls nach einem Herzstillstand erfolgreich wiederbelebt worden waren. Sie alle zeigten im EKG eine besondere Form des Rechtsschenkelblocks, wiesen aber ansonsten keinerlei Zeichen einer organischen Herzkrankheit auf. Die Ursache des Syndroms war seinerzeit noch unklar.‚Äú (Wikipedia)

"Das Brugada Syndrom soll wegen verschiedener Symptome gelegentlich mit Epilepsie verwechselt werden. Es kann Menschen jeden Alters, ebenso Babies, betreffen." (www.sadsuk.org.uk/Brugada_microsite/AguidetoBrugadaPVT.html).


Ich bin kein Herzspezialist, aber ich hatte Alpdr√ľcken, begleitet von verschiedenen, paranormalen Vorg√§ngen. Wer nach einem solchen Erlebnis am anderen Morgen wieder aufsteht, hat - wie ich - gro√ües Gl√ľck gehabt. Mein nach einer Alpattacke geschriebenes EKG war v√∂llig in Ordnung. Im √ľbrigen erkl√§ren Herzkrankheiten nicht die Schritte oder Klopfger√§usche im Haus, die l√§hmenden Summt√∂ne, die zur√ľckgebliebenen, unerkl√§rlichen K√∂rper-Markierungen oder Ufosichtungen inkl. Oz-Faktor, die mit derartigen Attacken einhergehen. Jeder, ausnahmslos jeder, der ein solche Attacke erlebt hat, wird Ihnen sagen, dass die paranormalen Eindr√ľcke und das erlebte Wesen keine Einbildung waren und nicht auf einem Herzfehler beruhten. Die "Fortean Times" (die die obige Meldung ver√∂ffentlichte) weicht anscheinend geh√∂rig ab, von dem Wissen, das Charles Fort einst "heilig" war...

Corinna, 12.09.2008

www.forteantimes.com/strangeda ... tmare_death_syndrome.html
“Folktales abound of deadly visions that visit us in our sleep. David Hambling reports on the real-life medical phenomenon“
Anfallende √úbersetzungdn: Corinna
s.auch:
"The Terror That Comes In The NIght" Hufford
http://query.nytimes.com/gst/fullpage ... alth&spon=&pagewanted=all
http://de.wikipedia.org/wiki/Brugada-Syndrom
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1594
..und alles was wir zum Thema Alben und Vampire haben, wie zB BABY PARASIT, DINNER FOR DEITY, BIS AUFs BLUT usw.



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