DINNER FOR DEITY

Datum 19.05.2009 15:30:00 | Thema: Artikel

African Alien

Von Corinna

Angeblich aus entweder okkult-rituellen GrĂŒnden - oder aus reiner Organgier - soll es in Afrika (und zwar regelmĂ€ĂŸig) zu MenschenverstĂŒmmelungen kommen..
“Die menschliche Version von TierverstĂŒmmelungen” werden diese FĂ€lle genannt und verschiedene Ufo Forscher haben sich darĂŒber den Kopf zerbrochen, denn die FĂ€lle sollen zuweilen merkwĂŒrdige UmstĂ€nde aufweisen. Zweifellos handelt es sich in den meisten FĂ€llen (wobei ĂŒberwiegend Kinder oder Frauen betroffen sind) um von Menschen verĂŒbte Ritualmorde. Trotzdem fallen Parallelen zu sogenannten “TierverstĂŒmmelungen” auf, die eigentlich richtig “UnerklĂ€rte Tiertode” (UAD‘s, - unexplained animal deaths) heißen.

Einem tot aufgefundenen, elfjĂ€hrigen Jungen waren z.B. die Augen, die Zunge und einige andere Körperteile entfernt worden. Von rituellen Opfermorden (wie z.B. regelmĂ€ĂŸig aus Swasiland berichtet) heißt es, Fleisch- und Gewebeanteile, Finger und einige innere Organe wĂŒrden an eine Hexe ĂŒberreicht werden, die sie mit anderen Zutaten vermixe. Das Endresultat soll dann Lebenskraft und Unverwundbarkeit bescheren.

Ähnliche Motivation vermutet US Autor Christopher O’Brien hinter den allermeisten TierverstĂŒmmelungsfĂ€llen in den USA, wo er viele Jahre die im SĂŒdwesten aufgetretenen FĂ€lle untersucht hat. "Es GIBT sie, die unerklĂ€rlichen, unheimliche FĂ€lle", bestĂ€tigte er. Die meisten jedoch mĂŒsse man Menschen zuschreiben, sprich Opferritualhandlungen. Ob diese okkulten Rituale aus UnterwĂŒrfigkeit gegenĂŒber der “anderen” verstĂŒmmelnden Macht (Götter) ausgefĂŒhrt werden - ob sie zu Abwehrzwecken dieser Macht oder aus vampiristischen GrĂŒnden vollfĂŒhrt werden (Lebenskraftgewinnung, jenen Göttern gleichkommen), sei dahingestellt.

Ob Opferhandlungen anderweltliche Erscheinungen ĂŒberhaupt abwehren, oder sie sogar anlocken, sei ebenfalls dahingestellt. Annehmen muss man aber, dass - ganz genau wie zu Anbeginn der von Menschen praktizierten Opferrituale - die entnommenen Körperteile und das Blut fĂŒr magische Rituale benutzt werden.

Bei einem kenianischen VerstĂŒmmelungsfall eines Menschen attestierte der untersuchende Arzt des Kericho District Hospitals das Fehlen der Geschlechtsorgane, eines Nackenmuskels, des Kehlkopfes, der Speiseröhre und der Luftröhre. Alles sei prĂ€zise herausgeschnitten worden. Als Todesursache sei vor allem Blutverlust herausgestellt worden. Vertretern von BBC soll gesagt worden sein, dass die Angreifer das Blut ihrer Opfer in Flaschen wegtransportieren wĂŒrden, da Blut Lebenskraft enthalte und den “EmpfĂ€nger” stĂ€rker machen wĂŒrde.

Dieser Glaube ist offenbar weltweit vorhanden. Götter hatten stets betont, dass das BLUT der Opfer ihnen vorbehalten sei, wobei es sich um die Wurzel der global vorhandenen Vampirglauben handeln dĂŒrfte. Dass daraus der Umkehrschluss, durch Blut selbst göttliche KrĂ€fte zu erlangen, entstand, liegt auf der Hand.

Untersuchungen in Afrika sollen ergeben haben, dass das Benutzen von Körperteilen und Blut in magischen Praktiken ĂŒblich sei. Mehrere Hundert Menschen jĂ€hrlich sollen betroffen sein. Oft wĂŒrden die Opfer nicht nur ausgeweidet sondern auch enthauptet, wobei die Überreste nicht selten unweit des auf einem Altar dargebotenen Kopf aufgefunden wĂŒrden. Abgeschnittene Geschlechtsteile benutzt man ferner fĂŒr die Herstellung von magischer Sexualmedizin.

Bei den allermeisten FĂ€llen von MenschenverstĂŒmmelungen liegt das Motiv offenbar in einer Kombination aus Organklau und Hexenritual. Die Grundidee der rituellen Opfer basiert offenbar auf einem Nachahmungseffekt, das zu tun, was die Götter seit ewigen Zeiten taten und die Taten stellen damit die anhaltende Menschenopferkultur dar, die es seit Menschengedenken gab.

Ein auf einem RĂŒcksitz eines Autos in einer Reparaturwerkstatt in Akure, Ondo State Capital (Nigeria) aufgefundener, verstĂŒmmelter Mann, wies ebenfalls Verletzungen auf, die auf eine rituelle Opferung hinweisen. Sexualorgane, Augen und einige Organe waren entfernt worden. In einem anderen Fall waren einem Jungen die rechte Hand, Ohren und Genitalien abgehackt worden. Auch hier schloss die Polizei auf ein Hexenritual. Ein weiterer Fall, der deutlich auf Rituale schließen ließ, beschĂ€ftigte die Polizei in SĂŒdafrika. Dort haben eine Frau und ein mĂ€nnlicher Teenager einem neunjĂ€hrigen MĂ€dchen Zunge und Genitalien abgeschnitten, wĂ€hrend diese noch lebte (sie starb spĂ€ter an Blutverlust, was in den allermeisten FĂ€llen die Todesursache darstellen dĂŒrfte). Die Kraft eines Rituals wirkt nur bei lebenden Opfern. Es bringt nichts, Leichen aus einem Leichenschauhaus zu zerfleddern: Dort ist keine Lebensenergie zu holen.

In Tansania wurden zwei MĂ€nner verhaftet, die die Haut eines neunjĂ€hrigen Jungen fĂŒr 18 US Dollar verkauft hatten. Menschliche Haut wĂŒrde von Hexen (insbesondere im sĂŒdlichen Tansania) benutzt werden, um einen Trunk herzustellen, der den EmpfĂ€nger reich machen soll. In 2003 soll es in drei EnthĂ€utungsfĂ€llen zu Verhaftungen gekommen sein.

Der afrikanische Arzt Dr. Labuschagne hat etwa 30 Ritualmorde mit verstĂŒmmelten Opfern untersucht und mit traditionellen Heilern gesprochen. Er weiß daher, dass viele getrocknete Menschenteile irgendwann zu Puder, Salben oder magischen HeilgetrĂ€nken verarbeitet werden. BrĂŒste und Genitalien wĂŒrden fĂŒr Fruchtbarkeitsmedizin genutzt werden, HĂ€nde wĂŒrde man in der NĂ€he von EingangstĂŒren zu GeschĂ€ften verstecken oder vergraben - sie sorgten dafĂŒr, dass viele Kunden erscheinen. Augen verleihen besonders scharfe, hellseherische Sehkraft, die Zunge verhilft zu ĂŒberzeugenden Ansprachen. Blut und andere KörperflĂŒssigkeiten bedeuten Lebenskraft.

WĂ€hrend der Kolonialzeit erzĂ€hlten die Afrikaner sich, dass viele der Arbeiter von ihren weißen Meistern eingefangen und aufgehĂ€ngt werden, um ihnen das Blut zu entnehmen. In Tanganyika hĂ€tte man z.B. die Kehle der kopfĂŒber AufgehĂ€ngten aufgeschnitten und das Blut in großen Eimern aufgefangen. Ähnliche Handlungen kennt man von FĂ€llen europĂ€ischer Hexenhinrichtungen - die Menschen dachten, ihr Blut wĂŒrde heilen. In Kampala, Uganda, soll die Polizei Afrikaner in Gruben gehalten haben, wo man ihnen das Blut aussaugte.

Die Geschichtsprofessorin und Autorin Luise White fĂŒhrte 130 Interviews durch und stellte Nachforschungen in Kenia, Uganda und Zambia an, benutzte Angeblichkeiten, GerĂŒchte und Mythen, um dahinter weiter zu graben und schlussendlich ein historisches Werk von vampiristischer Wahrheit zusammenzufĂŒgen, Aussagen ĂŒber den Vampir, den es nach Blut gelĂŒstet.

Blutleere, so die moderne UFO-Forschung, ist eines der klassischen Elemente in FĂ€llen von unheimlichen TierverstĂŒmmelungen. Die von Ufoforschern ĂŒberwiegend geĂ€ußerte Meinung, dass Tier-verstĂŒmmelnde Aliens aus dem All ihre Opfer einfach ohne Grund zurĂŒcklassen, ergibt keinen Sinn. Eine derartige Intelligenz von extrem hohen, technischem Fortschritt, wĂŒrde nichts dem Zufall ĂŒberlassen. Die wahrscheinliche und wohl mehr Sinn machende Antwort wĂŒrde wohl lauten, dass die Kadaver deshalb zurĂŒck gelassen werden, damit der Mensch entweder die VorgĂ€nge nachahmt - oder, damit er Aliens beschuldigt (was insbesondere aufgrund vielfach mit UAD's in Verbindung gebrachten Ufosichtungen ja die Folge ist), was wiederum nur Sinn macht, wenn es keine Aliens sind (falsche FĂ€hrte!).

Das "Auf-eine-falsche-FĂ€hrte-locken“ entspricht dem gauklerischen Trickster-Verhalten. Die ebenfalls in Verbindung mit UAD's immer wieder beobachteten schwarzen Helikopter (s. Artikel PHANTOM HELIKOPTER) passen perfekt ins Gauklerbild ("US Regierung jagt VerstĂŒmmeler in Ufos oder ist selbst beteiligt") und bestĂ€tigen meinen Eindruck, dass das Unbekannte PhĂ€nomen seine IdentitĂ€t verbirgt, indem es z.B. vortĂ€uscht, seine (UFO-) IdentitĂ€t verbergen zu wollen, immer wieder aufs Neue.


Wenn es aber keine ETs sind, die blutrĂŒnstig verstĂŒmmeln und damit das Vorbild fĂŒr (u.a. afrikanische) Witchcraft und Rituale liefern, wer ist es dann?


BlutdĂŒrstige Götter, Opferrituale, Vampirismus und VerstĂŒmmelungen hĂ€ngen m.E. nach klar zusammen. Offenbar verstĂŒmmeln beide, - das "Unbekannte PhĂ€nomen“ (aus Gier nach Blut oder Lebenskraft) ebenso wie Menschen (aus UnterwĂŒrfigkeit und Nachahmung).

Im dritten Buch Mose (altes Testament, "Levitikus“) werden Opfer an den Herrn (Lord) beschrieben, indem es in etwa heißt, das (Opfer-)Lamm soll dem Herrn geopfert werden ("Das eine Lamm sollst du am Morgen, das andere zur Zeit der AbenddĂ€mmerung darbringen"), es soll getötet werden, das Gewebe an den Nieren und ĂŒber der Leber soll abgetrennt, und das Blut soll um den Altar verspritzt werden. Als SĂŒndopfer werden außerdem Ziegenböcke, KĂ€lber, Rinder oder Widder verlangt. Es soll sich stets um fehlerlose Tiere handeln. Man ist geneigt, Gottes Anweisungen als DemĂŒtigungsforderung zu verstehen.

Vergleicht man die Jahrtausende alten Beschreibungen mit modernen Beschreibungen von TierverstĂŒmmelungen ("..Die Kuh lag auf der Seite und es fand sich nirgendwo ein Tropfen Blut. Das gesamte Hinterteil war ausgeweidet worden und verschiedene Organe sowie Gewebe waren mit PrĂ€zision entnommen worden...“ etc.), dann stellt man fest, dass die Verbindung zwischen einem göttlichen Befehl, Leben zu opfern, und den heutigen VerstĂŒmmelungen außer Frage steht.

Bei den "Göttern", die sich Blut einverleibten und die den Menschen Opferungen befahlen, muss es sich um Vampire handeln (bzw. Wesen, die vom Menschen als Vampire bezeichnet werden) - ODER um Intelligenzen eines Systems, das als Vampire auftritt. Der Vampirglaube ist daher einer der Ă€ltesten mythologischen und ĂŒberhaupt weltweit vorhandenen Volksglauben. Wer Gott- bzw. Vampirgleich sein will, muss Blut trinken. NatĂŒrlich wĂŒrde ein wahrer Gott weder Lebenskraft noch Blut brauchen. Ein "wahrer“ Gott wĂŒrde sich daher kaum als Vampir ausgeben, oder?

Gibt ein blutrĂŒnstiges "Etwas“ sich also als Gott aus, und das seit Anbeginn, und verursachte so zahllose Opfer, sowie religiöse BrĂ€uche und Traditionen? Da sich alle Religionen ausnahmslos an Wesen wenden, von denen man nicht weiß, wer wirklich dahinter steckt - muss man sich ĂŒberlegen, ob es ĂŒberhaupt "wahre Götter" gibt?

Tarnung (oder Gestaltenwandeln) ist ein Teil der dĂ€monischen RealitĂ€t, das bedeutet AUCH, dass man stets davon ausgehen muss, dass dahinter etwas anderes, unbekanntes steht! Tod und Trickster gehen Hand in Hand, wenn der Tod auch manchmal nicht von ihm beabsichtigt ist. Des Tricksters BemĂŒhen aber, seine GelĂŒste zu befriedigen, ist der Grund fĂŒr die uns so unbestĂ€ndig erscheinende Welt. FĂŒr uns ist sein Verlangen schlecht, denn ohne sein stetiges "Verfolgen“ seiner Absichten wĂŒrden wir vielleicht fĂŒr immer leben...?

US PhÀnomeneautor John Keel schrieb 1975:
"Der weltweit ansteigende UFOglaube ist wie eine Krankheit und wenn wir sie nicht behandeln, wird sie zu einer Art Religion anwachsen, wo am Ende falsche Aliens uns wie einst die Götter beeinflussen werden.“ Damit drĂŒckte Keel auch aus, dass schon das, was wir fĂŒr Götter hielten, wohl keine waren. "Wesen", die sich in beliebiger Form und Götter-Gestalt zeigen, sind Trickster, und "alle Trickster sind DĂ€monen“ (George P. Hansen). Wer - zum Teufel - also sind sie, die Götter, die Wesen?

Inwieweit diese ĂŒbersinnlichen Wesen nach Blut gierten (und gieren), oder es sich nur um ein TĂ€uschungsmanöver einer ĂŒbermĂ€chtigen Intelligenz handelt, um z.B. zu prĂŒfen, wozu der Mensch fĂ€hig ist im Angesicht hungriger Götterwesen, sei dahingestellt. Eine andere Möglichkeit nĂ€mlich wĂ€re es, dass "Gott“ - die unbekannte Macht - den Menschen auf die Probe stellt, wenn er ein Opfer verlangt: "Wieviel ist dir dein Glaube, dein allmĂ€chtiger Gott wert? Wirst du ihm dein Kostbarstes opfern?“

Denkt man diese Möglichkeit weiter - und Gott hat fĂŒr diese Opfer keinerlei Verwendung -, dann scheint Gott noch grausamer. WĂŒrde er, wie ein echter Vampir, Opfer benötigen, könnte man ihm seine Gier noch verzeihen. Wenn er aber nur seinen grausamen Humor, seine raum- und zeitlose Langeweile befriedigt sehen will, dann wĂ€ren das wahrhaft boshafte Tricksteereigenschaften. Der gestaltenwandlerische Trickster amĂŒsiert sich ĂŒber jeden Glauben, ĂŒber jede Demutshandlung, die er verursachen kann:


Wenn alle Götter Trickster sind, dann ist menschliches Leben eher eine schlechte Ausgangsposition....


GOTT IST TOT?


Gott ist vielleicht tot, das macht aber nichts, denn im Totenreich, wo keine Zeit ist, wĂ€hrt alles unendlich und Tod ist dann nur eine andere Form von Leben. Bitte sehen Sie ihr Kind, oder ihre anderen Angehörigen an. Was mĂŒsste passieren, damit sie diese Menschen freiwillig opfern? Was wĂŒrde Sie veranlassen, sie einem Priester zu ĂŒbergeben und zuzusehen, wie dieser sie zerhackt, ausbluten lĂ€sst, köpft, zerteilt, isst, verbrennt...? WAS ??

Seit Anbeginn der Menschheit gab es (und gibt es teilweise noch heute) eine Macht, die Menschen veranlasste genau dieses zu tun. Haben Menschen denn bis vor ein paar Hundert Jahren ihre Kinder nicht geliebt? Und falls nicht, was denken Sie - wann begannen sie, ihre Kinder und Familien zu lieben und Emotionen zu entwickeln - sich vom wilden mordlĂŒsternen Unmenschen in zivilisierte, sozial-fĂ€hige "Liebewesen“ zu verwandeln?

Emotionen gehören zum vorhandenen hormonellen GerĂŒst des Menschen, egal ob es sich um einen modernen Wissenschaftler oder einen Eingeborenen des Amazonas-Gebietes handelt, der sich auf der Zivilisationsstufe eines Steinzeitmenschen befindet. Jedem Verhalten liegen Emotionen zugrunde. Die meisten Emotionen helfen dem Menschen beim Überleben und bereits kleine Kinder lernen, diese z.B. anhand von Mimik oder Tonfall zu deuten. Andere sorgen dafĂŒr, dass der Mensch sich fortpflanzt. Ohne Hormone und GefĂŒhle kann ein Mensch weder leben noch ĂŒberleben. Die Annahme, der Mensch hĂ€tte keine Liebe gekannt, ist falsch. Liebe ist eine Grundemotion jeder Gesellschaftsform, unerlĂ€sslich fĂŒr soziales Verhalten, und nur der Zusammenhalt der StĂ€mme verhalf dem Menschen zum Überleben. Was haben Menschen gefĂŒhlt, die zusahen, wie ihre Kinder zerhackt wurden?

Der Mensch war weniger Ich-bezogen. Das Opfern, so heißt es in der Fachliteratur, war eine Handlung vor allem im Namen der gesamten Sitte und diente gerade dem Überleben der Gemeinschaft. Der Mensch sah sich selbst als ein Teil der Gemeinschaft. Nicht nur um des Gottes Willen wurde das Opfer dargebracht, sondern um die eigene Existenz durch die Natur der Gottheit zu erleben. Das Opfern als Bestandteil der Religion (wobei es die Option, nicht religiös zu sein, nicht gab) bezweckte die Festigung der Gemeinschaft und war Existenzabsicherung und Lebenssinn zugleich. Man findet bzw. fand dasselbe Verhalten ĂŒberall auf der Welt, so auch bei Ur-germanischen Völkern.

Durch Opferungen war Gutes zu erwarten. Der Handel mit den Göttern war zum einen Ausdruck der Demut und eigenen UnterwĂŒrfigkeit, galt zum anderen als Ehrerbietung. In dem Gehorsam verbirgt sich aber auch die Hoffnung auf eine Gegenleistung, sowie das Verlangen, in der Göttergemeinschaft anerkannt und aufgenommen zu werden, gottesgleich zu sein. Schließlich musste Gott alles das, was der Mensch war, auch selbst sein, sonst hĂ€tte er ihn nicht erschaffen können. Götter wurden als Personen angesehen und Personen (z.B. StammesanfĂŒhrung) konnten zu Göttern werden.

Der Hauptgrund aber, der Menschen seit Anbeginn dazu brachte, ihre Kinder und Verwandten zu zerstĂŒckeln, war die ANGST vor den ĂŒbermĂ€chtigen Göttern (und vor Toten), die sie austrinken und fressen wollten. In der Angst wurzelt das gesamte Opferbrauchtum. Der Glaube an ein Weiterleben der Seele - dort wo die Götter wohnen - mag die Opferbereitschaft dann unterstĂŒtzt haben.

Das Leben ist der Gang durch einen dunklen Tunnel voller Gefahren, an dessen Ende der Tod wartet. Die Möglichkeit, einen Opfertod zu wĂ€hlen, könnte also auch ein Ende des Leidens bedeutet haben und einen Platz an der Seite der Götter sichern: Gott ist tot, und das ewige Leben. Angst und Leid durch Opferung waren dabei ein natĂŒrlicher Bestandteil des Lebens und mussten nicht vermieden, sondern gelebt werden. Persönliches Streben nach GlĂŒck und alle Formen von Selbstverwirklichung gab es nicht.

Menschen- und Tieropfer, das gemeinsame Verzehren der getöteten und zerschnittenen Überreste, und feierliche Rituale waren die Verflechtung der menschlichen und der ĂŒbernatĂŒrlichen KrĂ€fte ("Das Blut des Opfers war der Kitt, der das Volk mit sich und der Gottheit zusammenband" Baetke). Der Mensch ging in Göttern auf, verströmte dankbar und demĂŒtig sein Leben in ihnen, und verschaffte sich damit die Blutsverwandtschaft mit den Göttern. Das Blut des Opfers diente hierbei als Mittel zur Verteilung der Heiligkeit. In den Ur-Religionen gab es kein Aufbegehren und keinen Zweifel. Das VerstĂ€ndnis des Lebens war nicht absurd. Es war Ehrfurcht vor den Göttern.

Ginge man davon aus, dass Götter damals wie heute existieren, dann mĂŒsste man damit rechnen, dass sie ihre AnsprĂŒche nicht verĂ€ndert haben. Nimmt man also an, dass Götter Menschenopfer verlangten, dann gibt es keinen vernĂŒnftigen Grund anzunehmen, dass sie sich nunmehr mit einem Kelch Wein oder ein paar Schokoriegeln zu Halloween zufrieden geben wĂŒrden.

Vielleicht sind die Dinge heutzutage viel absurder als damals und vielleicht haben wir die Trickster verhöhnt, wenn wir versuchen, sie mit Opfer-Keksen und Milch zu Nikolaus milde zu stimmen? Vielleicht ist unser VerstĂ€ndnis fĂŒr das Wunder des Lebens und des Todes verkĂŒmmert. Der moderne Mensch hat AnsprĂŒche und Rechte. Alles das, was Götter uns frĂŒher sicherten, verlangen wir heute von Arbeitgebern, Versicherungen und Politikern: Die Sinnfindung, die damals in den "Göttern“ lag, hat sich verschoben und wir erkennen diese Wesen in unserer Gesellschaft nicht mehr (an). Wenn Trickstergötter erscheinen, erklĂ€ren wir sie mit ZufĂ€llen oder ET-Theorien zurecht und verhalten uns damit wissenschaftlich. Das GefĂŒhl einer unsterblichen Seele haben wir verloren. Die Wissenschaft ersetzt nun die Wahrheit.

Wir fĂŒttern uns gesellschaftliche Attribute an, in dem Glauben, damit eine StabilitĂ€t und Garantie fĂŒr das Leben heranzuzĂŒchten. Dem Leben selbst - den Göttern - geben wir nichts - obwohl sie ihren Handel niemals unterbrochen haben. Sie liefern uns eine RealitĂ€t, und manipulieren uns ein Leben zurecht, und holen sich irgendwann diese (unsere) Lebenskraft ZURÜCK. Sinnfindung geschieht - wenn ĂŒberhaupt - nur noch in rational erdachten, alltĂ€glichen Gesellschafts-Rollenspielen. Es gibt allerdings Ausnahmen, und die finden ĂŒberall dort statt, wo die westliche Zivilisation keinen Einzug gehalten hat.



AFRICAN BOOGEYMAN

In Ghana und Togo hĂ€lt man die Hexenmeister und Hexen fĂŒr Besessene. Genau wie den Hexen im europĂ€ischen Hexenglauben sagt man ihnen nĂ€chtliche Treffen mit DĂ€monen nach. Verantwortlich soll "Adze", ein Vampirgeist, sein. Dieser sieht aus wie eine 'Feuerfliege' (GlĂŒhwĂŒrmchen) und trinkt besonders gerne das Blut der Kinder. Das Opfer fĂŒhlt den Schmerz, ist aber nicht in der Lage, den Verursacher auszumachen, was auch bei westlichen Vampirattacken nicht untypisch ist, wie wir noch sehen werden.

Das Ergebnis einer Attacke ist nicht selten der Tod des Opfers. Im Afrikanischen Vampirglaube steckt der osteuropÀische Vampirglaube ebenso wie der westeuropÀische Hexen- , Inkubi- und Albglaube. Um ein solches Wesen handelt es sich zweifellos auch bei dem Boogieman (s. Artikel BOOGEYMAN), den man ebenfalls weltweit unter verschiedenen Namen kennt.

Ein ganz typischer afrikanischer Boogieman (oder AlbdrĂŒcker) ĂŒbrigens besteht im Glaube der in SĂŒdafrika und Namibia lebenden Völkerfamilie der Khoi Khoi (die man - was heute als beleidigend und rassistisch gilt - als "Hottentotten“ bezeichnete). Nachts, so glauben sie, geht der Nightwalker um, ein Wesen, dass sich rĂŒckwĂ€rts an HĂŒtten und ihre Bewohner anpirscht, damit seine Fußspuren vom "Ziel“ wegfĂŒhren (tricksen). Die Opfer fallen in einen tiefen Schlaf und der Angreifer kann sodann unbehelligt seinen Interessen frönen. Insbesondere an kleinen Kindern sind diese Wesen interessiert und oft sind die Kinder nach solchen unliebsamen Besuchen erkrankt. Weibliche Nightwalker vergewaltigen MĂ€nner (Succubus) - mĂ€nnliche die Frauen (Incubus). Erst beim Erwachen stellen die Opfer meist eine grĂ€ssliche SchwĂ€che fest.

Wenn man einen Adze fĂ€ngt, wird er menschliche Formen annehmen und zum Zombie, einem lebenden Toten. Hier verbindet sich Geister- mit Vampirglaube: Es gibt kaum eine Kultur, die als Ursache der unbekannten Wesenheiten nicht Wiederkehrer (Geister) vermutete. Der Vampir selbst stellt im osteuropĂ€ischen Raum einen "lebenden“ Toten dar.

Im SĂŒden von Ghana und an der ElfenbeinkĂŒste kennt man den hexenartigen Asasabonsam, der sich von BĂ€umen auf seine Opfer stĂŒrzt. Er sieht weitestgehend aus wie ein Mensch, besitzt aber scharfe, Raubtierartige EisenzĂ€hne. Ferner bekommt man es in Afrika mit dem Obayifo zu tun (der ebenfalls dem hiesigen "Alb“ gleichkommt, und der in Afrika noch unter weiteren Namen bekannt ist, wie z.B. Asiman‚). Dieses alben- und hexenartige Wesen erscheint als glĂŒhender Ball, vernichtet Kornfelder, fliegt des nachts herum und ernĂ€hrt sich von dem Blut oder der Lebensenergie der Schlafenden (vorzugsweise Kinder).

Der Impundulu soll der GefĂ€hrte der Hexen sein und wird von ihnen benutzt, Opfer anzugreifen. Er wird innerhalb der Hexenfamilie weitervererbt, so wie das Hexensein selbst, und vermag sich IncubusmĂ€ĂŸig in mĂ€nnliche Gestalt zu verwandeln, um Frauen abzuernten Wenn nichts dazwischenkommt, presst er die Opfer und saugt das Blut, oft so lange, bis dieses sterben [in der Version der nigerianischen (köperlosen) Hexen wird das Herz ausgesaugt]. Wenn man die Attacke ĂŒberlebt, entwickeln sich Krankheiten, wie z.B. KrebsgeschwĂŒre. Den afrikanischen Vampirwesen sagt man außer dem Blutdurst auch einen unstillbaren Durst auf Muttermilch nach (deutscher Vergleich: Nachtzehrer).

Der Glaube, dass die Toten zurĂŒckkommen und die Familie des Verstorbenen nachts hypnotisieren und terrorisieren (z.B. indem sie einen Nagel durch deren Köpfe rammen), fĂŒhrte weltweit zu sog. Witwenopferungen. Gelegentlich sah (sieht) man davon ab, die Witwe zu töten und versucht, den Verstorbenen mit z.B. einem Finger der Ehefrau als Grabbeigabe zufriedenzustellen. Die Parallele zwischen den Göttern, denen man opferte und den Toten und Zombies, denen man opferte, ist deutlich:

Es gibt keinen eindeutigen Hinweis darauf, dass die blutrĂŒnstigen Götter sich von den blutrĂŒnstigen Kreaturen der Nacht unterscheiden. Der Ursprung von Religionen und Traditionen sowie Götterverehrungen liegt zweifellos im DĂ€monischen.



UNSICHTBARE ANGREIFER

“Es kann sein, dass es noch andere Vampire gibt, als nur Vampir-FledermĂ€use. Ich habe mich ĂŒber die traditionellen Vampirgeschichten gewundert, warum gelĂŒstet ihnen nach Blut? Es gibt viele Berichte von unerklĂ€rlichen Attacken auf Menschen, oder Tiere. In Kenia, so sagt man, sind es manchmal Paviane, die fĂŒr verstĂŒmmelte Tiere verantwortlich sind. Wie die London Daily Mail am 18. Mai 1925 berichtete, war es zu einer alarmierenden Epidemie von Schaf- und Rindermorden gekommen. Die Wunden an den aufgefundenen Tieren waren lange, gerade und tiefe Schnitte, als wĂŒrden sie von Messern stammen. UnfĂ€hig die Verantwortlichen auszumachen, schob man die Schuld schließlich auf Paviane, die die Wunden mit ihren Krallen verursacht haben sollen.

Ein bekannter merkwĂŒrdiger Fall begann in der Nacht des 2. Februar 1903. Der in Wyrley, Staffordshire, England, lebende Kaufmann George Edalji wurde in mysteriösen Briefen beschuldigt, an den in dieser Nacht erstmals auftretenden und bis zum August anhaltenden VerstĂŒmmelungen von Pferden, KĂŒhen und Schafen schuldig zu sein. Er wurde verhaftet und die Polizei durchsuchte sein Haus. Dort fand man angeblich Beweismaterial, wie z.B. Pferdehaare an seinem Mantel. Ferner sollen seine Fußspuren auf einer betreffenden Weide gefunden worden sein. Edalji wurde zu sieben Jahren GefĂ€ngnis verurteilt.

Doch unsere Existenz muss - so wie Beweise es sind - ein Phantom sein: Die Anschuldigungen gegen Edalji waren, wie sich spĂ€ter herausstellte, nicht wahr. Weder hatten sich Pferdehaare auf seinem Mantel befunden, noch wĂ€re es möglich gewesen, in dem von Scharen von Menschen niedergetrampelten Feld, seine Fußspuren auszumachen.

Edalji konnte er vollstĂ€ndig rehabilitiert werden. Der wahre TĂ€ter blieb - wie die britische Regierung verkĂŒndete - unbekannt. Und das unheimliche Schlachten ging weiter. Am 22. August 1907 wurde bei Wyrley ein getötetes Pferd aufgefunden. Man sagte zunĂ€chst, das Blut des Pferdes sei an den Hörnern einer Kuh entdeckt worden. Dann fand man zwei gleichartige verstĂŒmmelte Pferde auf einer anderen Wiese, und die verdĂ€chtigte Kuh war entlastet.

Am 8. September beschuldigte man den Schlachter Morgan einer PferdeverstĂŒmmelung. Er konnte aber ein schlĂŒssiges Alibi vorweisen, so dass die VerstĂŒmmelung - genau wie alle einen weiteren Monat lang folgenden Pferdeattacken - unaufgeklĂ€rt blieb.

Es gab aber auch FÀlle, die man Menschen zuordnen konnte: 1867 wurde in Boston ein portugiesischer Seemann zu lebenslanger Aufbewahrung verdonnert, weil er gefasst worden war, als er zwei Crewmitgliedern das Blut ausgesaugt hatte. Wie die Ottawa Free Press am 17. September 1910 berichtete, war in der NÀhe von Galazanna, Portugal, in einem Feld der blutlose Körper eines Kindes entdeckt worden. Das Kind war zuletzt in Begleitung eines Mannes namens Salvarrey gesehen worden. Er wurde verhaftet und als Vampir entlarvt.

GemĂ€ĂŸ der New York Sun vom 14. April 1931 hatte der deutsche DĂŒsseldorfer Peter KĂŒrten sich wĂ€hrend seines Strafprozesses selbst als Vampir bezeichnet, nachdem er in 1929 neun Personen ermordet hatte. Zweifellos ahmen Menschen - noch immer - (freiwillig oder unfreiwillig) das Verhalten der blutrĂŒnstigen Götter nach (Copycat).

Ich besitze eine Sammlung von Berichten von Kindern, an denen ĂŒber Nacht merkwĂŒrdige Wunden auftraten. WĂ€ren z.B. Rattenbisse wirklich eine geeignete ErklĂ€rung dafĂŒr? ÜbersĂ€t von Rattenbissen an Fingern und Zehen war z.B. Martha Senior (68) aus Batley, als man sie fand (Yorkshire Evening Argus, 13. MĂ€rz 1924). Daran konnte sie aber nicht gestorben sein, die Bisse waren nach dem Tode entstanden. Die Leiche musste schon eine Weile herumgelegen haben. Die Nachbarin, Elizabeth Lake, gab aber an, Mrs. Senior bei lebendigem Zustand entdeckt zu haben. Sie habe auf dem Boden gelegen und gesagt, sie wĂŒrde sterben. Mrs. Senior musste demnach attackiert worden sein, bevor und wĂ€hrend sie starb..

Immer wieder berichteten Personen von merkwĂŒrdigen Einstichen oder Bisswunden und Schwellungen, die man nicht auf Insektenstiche zurĂŒckfĂŒhren konnte. Wie in Cedar Falls, Iowa, Bay Shore, Illinois oder Trenton, New Jersey berichtet, sind Kinder an Bissen unbekannter Ursache verstorben. Auch Doppelpunkt-förmige Biss- oder Einstichwunden waren hĂ€ufig beobachtet worden. [Ähnliche Wunden wurden in der modernen Abductee-Forschung ebenfalls als „Vampirbisse“ bezeichnet, wobei man sie aber den ETs zuordnete. Interessant ist auch der Ausdruck "Plagegeister", Danke @Andrium, Anm. Corinna]

Ich weiß nicht, ob ich einen ungewöhnlichen 'Hang‘ zu Grausamkeiten und Blutdurst habe, oder ob dieser nicht allen Historikern zu eigen ist, oder ob er nicht sogar im Menschen veranlagt ist, aber ich sehne mich nach Vampirismus, bzw. danach, ihn zu erkennen. So wie in den FĂ€llen einer Frau aus Chicago, die zwei kleine unerklĂ€rliche Markierungen an ihrem Arm entdeckte, und dem des MĂ€dchens Marian Brindle, die zwei Ă€hnliche Punktartige Wunden an sich fand nachdem sie das GefĂŒhl hatte, gestochen worden zu sein.

Wie die London Daily Mail am 20. April 1920 berichtete, war es zu einer nicht unerheblichen Anzahl von FĂ€llen gekommen, in denen Personen aus lĂ€ndlichen Gebieten von etwas gebissen worden waren, was offenbar Gift durch seine ZĂ€hne versprĂŒht hatte. Die Bisswunden waren unter den starken Schwellungen kaum sichtbar. Die Urheber der Bisse konnten nicht entdeckt werden. In 1897 starb ein Franzose, der plötzlich, wĂ€hrend er Kohle in seinen Ofen lud, einen Biss oder Stich empfand. Zeugen berichteten, sie hĂ€tten gigantische Wespen in die Ofenrohre fliegen sehen.

Lord Canarvon und vierzehn weitere Personen starben, nachdem sie die Grabkammer des Tut Ench Amun geöffnet hatten. Er war von 'etwas‘ gestochen worden und soll einer Blutvergiftung mit anschließender Lungenembolie erlegen sein. Neben den Berichten von unbekannten aber wohl durch Stiche mordende Insekten, gibt es die anderen Vampire, jene, die Menschen richtige, blutende Wunden zufĂŒgen:

Eine ganze Reihe von Personen waren am 7. Mai 1909 in New York City angegriffen worden. Man nahm an, jemand hĂ€tte die Menschen mit einer Hutnadel verletzt, denn man verhaftete eine Frau, die eine solche Nadel besaß und die falsche Personenangaben machte. Vielleicht war sie schuldig, vielleicht aufgrund ihrer SchĂ€bigkeit auch nur eine geeignete VerdĂ€chtige. UnerklĂ€rbare Attacken fĂŒhren meistens zu nicht nachvollziehbaren Verhaftungen von Nichtschuldigen, da die Attacken dann erklĂ€rbar werden.

Mrs. Wesley Graff saß in ihrer Ticketbox am Lyric Theater, New York, als sie am 4. Dezember 1913 fĂŒhlte, wie etwas an ihrer Hand kratzte. Es tat weh. Sie wurde ohnmĂ€chtig und fiel vom Stuhl. Man beschuldigte spĂ€ter einen jungen Mann, der sich in ihrer NĂ€he aufgehalten hatte. Man fand sogar eine Nadel auf dem Boden, was die Theorie, der Mann habe die Frau mit einer in Drogen getrĂ€nkten Nadel attackiert, erhĂ€rtete, obwohl die Wunden an Mrs. Wesleys Hand nicht von einer Nadel zu stammen schienen. Auch fand man keinerlei Gift an der Nadel. Dass man eine Nadel gefunden hatte, die die Möglichkeit zu einer rational nachvollziehbaren ErklĂ€rung ĂŒberhaupt erst bot, ist ein interessanter, merkwĂŒrdiger Umstand [..beabsichtigte (inszenierte), physikalische Spuren, um Verwirrung zu stiften und auf falsche FĂ€hrten zu lenken? Anm. Corinna]

Eine weitere Begebenheit beschĂ€ftigte die GemĂŒter der Stadt: Man sagte, eine Gang von MenschenhĂ€ndlern wĂŒrde mit Giften versuchen, junge Frauen willenlos und handlungsunfĂ€hig zu machen, um sie zu entfĂŒhren. Solcherlei Gifte waren aber zu der Zeit nicht sehr verbreitet, wie Wissenschaftler in Zeitungsberichten erklĂ€rten. Irgendetwas aber verletzte Frauen und fĂŒhrte zu OhnmachtsanfĂ€llen. Am 6. Dezember 1913 hieß es im Brooklyn Eagle, dass innerhalb von zwei Wochen schon Dutzende von solchen Berichten gemeldet worden waren.

Bereits ein Jahr zuvor, 1912, war es zu eigentĂŒmlichen VorfĂ€llen gekommen. Die in West Ferry, Dundee, Schottland, alleinlebende Miss Jean Milne (67) wurde tot aufgefunden (London Times, 5. Nov.). Die Frau war anzunehmenderweise mit einem SchĂŒrhaken erschlagen worden, den man ebenfalls vorfand. Obwohl ihr Kopf getroffen worden sein musste, war der Knochen unverletzt. Die Todesursache konnte nicht festgestellt werden. Man fand allerdings auch , dass ihr Körper ĂŒberall durchlöchert war, so, als sei man mit einer Gabel auf sie losgegangen.

Am 2. Februar 1913 fand man nahe den Londoner U-Bahn Gleisen und unweit der Kensington High-street Station den enthaupteten Körper einer Frau, sowie den Kopf. Das Opfer, Miss Maud Frances Davies, das gerade eine Weltreise hinter sich gehabt hatte, musste ĂŒberfahren worden sein. Man dachte an Selbstmord (London Times, 6. Feb.1913). Über dem Herzen fand man mehr als ein Dutzend kleine, punktförmige Wunden, die die darunter liegenden Muskeln durchlöchert hatten. Eine dieser zweifellos durch ein scharfes Instrument beigebrachten Wunden war auch durch die Herzschlagader gelaufen. Man fand, dass die Wunden ein paar Stunden vor dem Selbstmord beigebracht worden waren.

Zehn Monate spĂ€ter wurde in der Ethan Street, in London, eine getötete Frau in ihrem Zimmer entdeckt. Ihr Gesicht war mit BlutergĂŒssen ĂŒbersĂ€t. An ihren Beinen prĂ€sentierten sich 38 kleinere Wunden, die nie erklĂ€rt werden konnten. Man verhaftete ihren LebensgefĂ€hrten, ließ ihn aber wieder frei, da sich seine Unschuld herausgestellt hatte.
(Man könnte noch fortfahren, mit den Berichten von Charles H. Fort, aus „Wild Talents„ - zusammenfassende Übersetzungen: Corinna.)


NICHT ZU VERGESSEN...

...die Frau aus Kiel, die im November 1901 der Polizei erzĂ€hlte, dass sie, wĂ€hrend sie eine Straße entlang lief, unerklĂ€rliche Wunden erlitt. Sie hatte keine ErklĂ€rung und fĂŒhlte keinen Schmerz. Dann berichteten weitere Personen, MĂ€nner und Frauen, sie hĂ€tten merkwĂŒrdige Attacken erlitten und seien verletzt worden. Etwa 80 Personen waren auf offener Straße angefallen worden - von einem unsichtbaren und daher 'unfassbaren‘ Angreifer. Alle Kieler Zeugen wiesen blutige Wunden auf. So berichtete die ‚London Daily Mail‘ am 7. Dez 1901: "Das außergewöhnliche an diesen FĂ€llen war, dass irgendein sehr scharfes Instrument benutzt worden sein musste und den Menschen fĂŒr einige Minuten nicht klar war, dass sie verletzt wurden.“


BLUTEN

Der Laibon (der spirituelle AnfĂŒhrer der Massai) spricht KĂŒhen die grĂ¶ĂŸte Wichtigkeit unter den Tieren zu: "Die Kuh und der Massai kamen einst vom selben Ort. Sie waren immer zusammen.“ Der Stamm der Massai glaubt, dass Himmel und Erde am Anbeginn EINS waren. Der Massai hatte zunĂ€chst keine KĂŒhe. Enkai, der Gott, ließ die KĂŒhe vom Himmel herab, und nur die Massai bekamen welche, denn nur sie zerschnitten nicht die Seile, an denen die KĂŒhe hingen.

Die Massai seien demnach der einzige Stamm auf Erden gewesen, der die Verbindung zu Gott aufrecht erhielt - durch die Kuh. Die Kuh steht in direkter Verbindung zu Gott, und somit auch der Massai selbst. Das Opfern von Nutztieren macht als Ersatz fĂŒr ein Menschenopfer somit Sinn - das verströmen in Gottheiten kann ĂŒber die Lebensenergie eines Tieres gewonnen werden (s. auch "RINDERWAHN").

Das alte Testament, Levitikus 17,3f, fordert praktisch als Ersatz fĂŒr Menschenopfer das Opfern von Tieren und es heißt, dass alles rituelle Schlachten opferbarer Tiere als (Brand- oder) Schlacht-Opfer fĂŒr Gott (in diesem Fall "Jahwe“) stattzufinden hat: "Gegen jede Person, die Blut isst, werde ich mein Angesicht richten und sie aus der Mitte ihres Volkes ausrotten. Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, SĂŒhnung fĂŒr eure Seelen zu erwirken. Denn das Blut ist es, das SĂŒhnung tut durch die Seele in sich“. Wer nicht fĂŒr Jahwe schlachtet, sei zu strafen.

Durch solche und in diesbezĂŒglicher Aussage Ă€hnlich gelagerte, religiöse Überlieferungen (anderer Religionen) - und nicht anders - erklĂ€rt sich die bis heute noch so verbreitet praktizierte Opferhandlung des SchĂ€chtens, was in den ganzen politischen Diskussionen um diese Thematik vergessen wird. Man wĂ€gt zwar das Recht auf GlaubenausĂŒbung gegenĂŒber dem Tierschutz ab, aber welcher Politiker versteht schon wirklich etwas von göttlichen Wesen, die das Ausbluten ihrer Opfer forderten??

Das Tieropfer als solches hat die Urreligion des Heidentums mit anderen Religionen - wie frĂŒhes Judentum und Islam, gemein: "Im Islam ĂŒberlebte das Tieropfer in seiner ursprĂŒnglichen Form. Das Opfer vieler tausender LĂ€mmer, Ziegen oder anderer Tiere ist eine der abschließenden Handlungen der Haddsch (Pilgerfahrt), die gleichzeitg von Moslems aus der gesamten Welt durchgefĂŒhrt wird." (M. Strmiska, Herdfeuer 17, Eldaring).

Das Opfern stellt nach muslimischen Glauben (gem. der "Sunna") eine Verbindlichkeit dar. Geopfert wird meist ein mĂ€nnliches Schaf, möglich sind aber auch andere Nutztiere. Die Opferhandlung wird nach einem festgesetzten Ritus vollzogen, wobei dem fehlerfreien Opfertier zum Ausbluten in die Halsschlagader geschnitten wird. Die Opferbereitschaft der Muslime soll Ausdruck der unbedingten Hingabe, des bedingungslosen Gehorsams des Menschen gegenĂŒber Gott sein.

Interessant ist, dass es in Sure22,37 heißt: "Weder ihr Fleisch noch ihr Blut erreicht Gott, aber Ihn erreicht eure Frömmigkeit". Das Opfer selbst stirbt offenbar nicht fĂŒr die SĂŒnde des Opfernden - Gott lĂ€sst sich nicht durch das Opfer gnĂ€dig stimmen - sondern durch die Handlung an sich...die Opferbereitschaft. Auf multikuti.de heißt es dazu, dass der Gedanke, ein anderer könne stellvertretend fĂŒr den Menschen die Strafe ĂŒbernehmen und dadurch Versöhnung erwirken, im Koran (Sure 6,164) und in der islamischen Überlieferung abgelehnt werde.

Braucht der mĂ€chtige Gott die Opfer - oder testet er lediglich die UnterwĂŒrfigkeit des Menschen? Und was wĂŒrden diese beiden Möglichkeiten grundsĂ€tzlich fĂŒr die vom Menschen seit allen Zeiten praktizierten Opferrituale bedeuten?

Auf
SchÀchten und Blut werde ich gelegentlich noch nÀher eingehen...

Corinna, 07.09.2008



Quellen:
„Wild Talents“ - Charles Hoy Fort
www.timesonline.co.uk
www.wunderkabinett.co.uk
www.vampgirl.com
www.historyofmagick.com
www.ucpress.edu/books/pages/8354.php
www.mbeach.karoo.net/bible3.htm
www.eaglespiritministry.com/teaching/seg/hots.htm
www.time.com
www.maasaieducation.org
www.multikulti1.de
www.cathol.lu/Oktavpredigt-vom-9-Mai-Wo-ist-das.html
www.ucpress.edu/books/pages/8354.php
www.wikipedia.de
„Das Heiligkeitsgesetz Leviticus 17-26: UrsprĂŒngliche Gestalt, Tradition und Theologie“ - Klaus GrĂŒnwaldt
DER BABY PARASIT - TEIL 1
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1470
DER BOOGEYMAN
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..und alles, was wir ĂŒber Vampire und Blut veröffentlicht haben...



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