WASSER AUF DEM MOND

Datum 10.07.2008 23:47:36 | Thema: Sonstiges

In Proben, die von den Apollo-Astronauten von Mond zur Erde gebracht wurden, haben Wissenschaftler minimale Spuren von Wasser in kleinen Glask├╝gelchen nachgewiesen..
Die Forscher gehen davon aus, dass das Wasser aus der Tiefe des Mondes stammt und durch vulkanische Aktivit├Ąt an die Oberfl├Ąche gelangte. Daher wird auch vermutet, dass es noch weitere Wasservorkommen im Mondinneren und m├Âglicherweise auch an den Polen gibt.

Der Theorie nach soll unser Trabant bei einer Kollision der Urerde mit einem etwa marsgro├čen K├Ârper enstanden sein. Beide Himmelsk├Ârper schmolzen durch den Einschlag, ein Teil der Tr├╝mmer gelangte in eine Erdumlaufbahn und daraus entstand dann der Mond. Dabei sollte eigentlich s├Ąmtliches Wasser verdampft sein. Jetzt mu├č diese Theorie wohl teilweise umgeschrieben werden.

Die Mondproben werden schon seit den 1970er Jahren im Labor untersucht. Inzwischen ist ziemlich sicher, dass im Mondinneren Schwefel und ein bi├čchen Kohlenstoff, Chlor und Fluor vorkommt, nur einen Beweis f├╝r das Vorhandensein von Wasser wurde bisher noch nicht gefunden und man glaubte, der Mond sei trocken. Ein Team der Brown University, der Carnegie Institution for Science und der Case Western Reserve University hat nun eine der Proben einer Apollo-Mission mit einer neuen Methode analysiert, mit der winzige Spuren von Wasser in kleinen Glask├╝gelchen nachgewiesen wurden.

Diese Glasperlen entstanden bei Vulkanausbr├╝chen vor mehr als drei Milliarden Jahren. Nach Berechnungen enthielt das Mondgestein vor dem Ausbruch bis zu 750 ppm (parts per million) Wasser, was in etwa der Menge entspricht, die in altem Magma von der Erde nachgewiesen wurde. Eric Hauri vom Carnegie-Institut f├╝r Wissenschaft in Washington meinte dazu:

"In den vergangenen vier Jahrzehnten lag die Nachweisgrenze f├╝r Wasser in den Proben vom Mond bei bestenfalls 50 Teilchen pro Millionen. Wir haben einen Weg gefunden, auch noch Wasser in den Proben nachzuweisen, wenn nur 5 Teilchen pro Millionen Teilchen enthalten sind. Wir waren wirklich ├╝berrascht, als wir in den kleinen Glask├╝gelchen deutlich mehr als das fanden, n├Ąmlich bis zu 46 Teilchen pro Millionen Teilchen." Und weiter: "Das legt die sehr faszinierende Vermutung nahe, dass das Innere des Monds eben so viel Wasser enth├Ąlt wie die oberen Gesteinsschichten der Erde."

Die NASA will nun demn├Ąchst mit der Lunar-Reconaissance-Orbiter-Mission erforschen, ob sich m├Âglicherweise an den Mondpolen auch Spuren von Wasser angesammelt hat, wo es in kleinen, schattigen Kratern bis heute existieren k├Ânnte. Grundwasser gibt es auf dem Mond h├Âchstwahrscheinlich nicht, au├čer vielleicht in ziemlicher Tiefe.

Quellen:
wissenschaft.de
astronews.com
Reptomaniac



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