DER BABY PARASIT - TEIL 1

Datum 14.02.2009 13:00:00 | Thema: Artikel

Der plötzliche Kindstod und die Aliens

Von Corinna

Oft wird das Wesen, dass sich des nachts zu einem ins Bett gesellt - oder sich auf einen setzt und einem die Luft und Lebenskraft abschneidet - kurz zuvor als verstorbener Verwandter erkannt..
Der Alb (Nachtmahr) - wie wir dieses Wesen bei uns nennen (im englischen heißt es "The Old Hag"- alte Hexe/Zaungeist ) - gilt/galt daher, besonders in anderen LĂ€ndern und Kulturen, als "Untoter“, als Schadensgeist, als einer, der aus dem Grabe wiederkehrt, z.B. um Rache zu nehmen. Aus diesem Grunde wurden z.B. GrĂ€ber geöffnet und Pflöcke in die Herzen dieser vermeintlichen toten/untoten "Vampire“ gerammt (Zu Albattacken s. auch Artikel ALPDRÜCKEN). Über 20% der Menschen haben gem. David Hufford, der seinem Buch ĂŒber den Albenangriff 12 Jahre seines Lebens widmete, mindestens einmal im Leben bewusst ein Alpdruckerlebnis. Das wĂŒrde - geht man von einer Erdenbevölkerung von ca 6,7 Milliarden aus, eine Zahl von 1,3 Milliarden Menschen bedeuten. Da Hufford weder Babys noch Kinder berĂŒcksichtigt hat, könnten es noch erheblich mehr sein.

Seine "große“ Zeit hatte er - der unsterbliche, bluttrinkende Vampir, - der zweifellos mit Hexen und Alben gleichzusetzen ist - im 18. Jahrhundert Europas, als Religionen in Frage gestellt wurden und wissenschaftliche Anreize versuchten, die Welt vom Aberglauben zu befreien. Das Ende der Hexenverfolgung machte aber insbesondere hier Platz fĂŒr ein erneutes Aufkeimen des uralten Vampirglaubens:

Ein genauer Vergleich der Hexenhinrichtungen mit der Exekution von Vampiren zeigt denselben modus operandi und denselben geistigen Hintergrund, beschrieb einer der international fĂŒhrenden Forscher der Kulturwissenschaften, Prof. Claude Lecouteux. Bereits im 15. Jahrhundert hatte man daher die die Herzen ihrer Opfer verspeisenden Hexen des Vampirismus verdĂ€chtigt.

Der Glaube an dĂ€monische MĂ€chte ist Menschheitsgeschichte und konnte niemals ausgerottet werden. Er wanderte nur Kultur- und Epoche-abhĂ€ngig stetig von einer Bezeichnung zur anderen. Fast trotzig verharrten die Menschen vor ein paar Hundert Jahren in alten Vorstellungen und die neuzeitliche Medizin konnte mit der ErklĂ€rung des Todes nicht ĂŒber gelebte Mythologie hinwegtĂ€uschen. Immerhin handelt es sich bei der Glaubensvorstellung des Vampir Wesen um eine der Ă€ltesten ĂŒberhaupt (hier seien nur ein paar Beispiele von vielen genannt - die AufzĂ€hlung ist unvollstĂ€ndig!) und es gibt kaum eine Kultur, keinen Stamm, keine Insel, die nicht von nĂ€chtlichen Blutsaugern zu berichten weiß.


VAMPIRE

Es gibt verschiedene Arten von Vampiren: sterbliche und unsterbliche Blutsaugende, sowie sterbliche oder unsterbliche Lebensenergiesaugende, wobei wieder zwischen absichtlichem und unabsichtlichem Vampirismus unterschieden werden mĂŒsse, sowie Psychische Energievampire ...so lautet die Beschreibung verschiedener Vampirautoren. Bei der Nennung diverser Vampirgestalten sollen solche Feinheiten hier keine BerĂŒcksichtigung finden:

Die Sumerer hielten Vampire - die sie u.a. als "Ekimmu“ bezeichneten - fĂŒr die AusprĂ€gung der dunklen, untoten, Unterwelt. Bluttrinkende Ekimmus, oder Utuukus, sind tot, aber zugleich unsterblich, stĂ€ndig auf ihrer dĂ€monischen Suche nach Opfern, welchen sie Blut oder Lebensenergie aussaugen und sie töten. Ekimmus waren auch bei Inuit StĂ€mmen und den Babyloniern bekannt. Das spĂ€tere irakische Pendant ist der dĂ€monische Ghoul, der sich nicht nur am Blut der Lebenden vergeht, sondern auch die sterblichen Überreste von Menschen sehr schĂ€tzt. In den Werken von H.P.Lovecraft haben Ghoule hundeĂ€hnliche GesichtszĂŒge, leben unterirdisch in der NĂ€he von Friedhöfen.

Prof. Devendra Varma beschrieb die indischen Vampire, die bereits auf ĂŒber 5000 Jahre alten Kunstobjekten dargestellt wurden: Vampirgötter mit ReißzĂ€hnen und großem Bluthunger und Vorfahren der ambivalenten Göttin Kali ("Die Schwarze“) hatten die Menschen in Todesfurcht versetzt. Bis heute werden hier - wie auch in zahlreichen anderen Kulturen ĂŒblich - brutale Blutopfer dargebracht, um die Gottheit milde zu stimmen.

Auch "Das alte Weib" (Old Hag - Alb oder Hexe) ist in Indien als Vampirwesen bekannt. Ein Hantu Saburo genannter Vampir, schickt Hunde aus, um Menschen fĂŒr ihn zu jagen. Der Hantu Dodong ernĂ€hrt sich nur von Tierblut, und der Hantu Parl saugt das Blut aus hilflos Verwundeten. Die indischen Veden kennen noch blutgierige Buhlgeister, die Gandharven, die Frauen im Schlafe heimsuchen. Ähnlich lĂŒsternd nach Blut und Fleisch agieren die verwandten Pisachas.

Der Vampirglaube war fester Bestandteil auch der alten tibetischen Religion, die ohnehin stark auf DĂ€monenkulte baute (baut). In ihrem Totenbuch sind sogar mehr als fĂŒnfzig bluttrinkende DĂ€monen aus dem Totenreich beschrieben.

Der Vampir der australischen Ureinwohner sprang aus BÀumen auf seine Opfer. Afrikanische und neuseelÀndische(!) Ureinwohner hatten es indessen u.a. mit dem Obayifo zu tun. Dieses alben- und hexenartige Wesen ernÀhrt sich von dem Blut oder der Lebensenergie der Schlafenden (vorzugsweise Kinder). Afrika kennt weitere Hexengestalten (z.B.Asasabonsam), die sich vampirartig am Menschen vergehen. Sie besitzen dem Volksglauben nach zum Teil eiserne ZÀhne. Verschiedene LÀnder Afrikas kennen die Inkubi unter verschiedenen Namen.

Die ur-lybische und spĂ€ter altgriechische kinderblutgierige Lamia ist eine der vielen europĂ€ischen Vampirgestalten. Die blutrĂŒnstigen Lamien (verwandt mit den Empusen, die auch als Hunde erscheinen - und mit Gello, einem Wesen, das Babys tötet) sind u.a. als Begleiter der kindergierigen OberdĂ€monin Lilith und als VorlĂ€ufer der Vampire bekannt. Wegen der teilweise Ă€ußeren Beschreibung der Lamien ist u.U. auch eine Verwandtschaft mit dem 'Vogel Greif‘ denkbar (s. Die Thunderbird EntfĂŒhrung“).

Der eigentliche Ursprung des ur-europĂ€ischen Vampirglaubens ist kaum auszumachen, dĂŒrfte aber in Anbetracht der Tatsache, dass Vampirwesen (Nachtzehrer) weltweit eine Rolle spielen, auch weniger wichtig sein. In der Regel meint man, dass der westeuropĂ€ische Albglaube sich entweder parallel zum osteuropĂ€ischen Vampirglauben entwickelte (Lecouteux) - oder die Vampirsagen in Europa in den Alpsagen ihre Fortsetzung fanden. Man vermutet die Quelle des europĂ€ischen Vampirs in den BalkanlĂ€ndern.

Der Name des italienischen Vampirs, dem "Strega", ist als Striga (und Ă€hnliche Schreibweisen) historisch auch gebrĂ€uchlich fĂŒr Hexen. In allen eruopĂ€ischen LĂ€ndern gibt es diese Vampirwesen. Bei den Finnen besitzt der blutdĂŒrstende Vampir z.B. scharfe Krallen, mit denen er die Haut des Opfers aufreißt. Manche weiblichen Vampire ziehen des nachts fliegend und lĂ€rmend umher, wo eine Verbindung zum "Wilden Heer“ - einem vermeintlichen UfophĂ€nomen - ersichtlich wird (s. auch HIER, HIER, HIER oder HIER).

WĂ€hrend z.B. Japan sich in Vampirglauben ziemlich zurĂŒckhaltend prĂ€sentiert - lediglich ein kleinwĂŒchsiger, bluttrinkender "Kappa“ war wohl bekannt, der im Wasser lebt - berichtet China ĂŒber den "Chiang-Shi“, einen RĂŒckkehrer von den Toten (WiedergĂ€nger). Dieser flugfĂ€hige Vampirzombie - der sich auch in einen Wolf verwandeln kann - reißt seine Opfer in StĂŒcke und verspeist sie. Des weiteren werden ihm inkubiartige, sexuelle Attacken nachgesagt. Wie bei den meisten Vampiren, hieß es, Knoblauch wĂŒrde ihn fernhalten. In Asien fĂŒrchtete man ferner eine babygierige Vampirgöttin namens Penanggalan. Das manchmal als kopflos beschriebene, weibliche Wesen (oder alternativ der als körperlos beschrieben Kopf) lungert hungrig auf DĂ€chern von HĂ€usern, in denen sich Neugeborene aufhalten. Auch die Plazenta ist der problemlos durch WĂ€nde wandernden Kreatur ein willkommener Leckerbissen.

Die Angst, dass böse, ĂŒbersinnliche, Vampir-Wesen den Babys oder Kindern schaden, kennt man in praktisch allen Kulturen. Etwas nĂ€her darauf bin ich bereits in meinem Bericht ĂŒber den BOOGEYMAN eingegangen (wo auch eine Verbindung zum Bigfoot dargestellt ist). Einiges zu der Frage: "Warum gerade Kinder und Babys?“ - die ĂŒbrigens nicht ohne Grund die allzeit beliebtesten Menschenopfer darstellten - , findet sich u.a. auch HIER.

Auch einige magische Schutzpraktiken (Abwehrzauber), die daher besonders bei Babys und schwangeren Frauen angewendet werden, habe ich erlĂ€utert, s.DIE AUGEN DER ALIENS. Einen weiteren Artikel ĂŒber Vampire finden Sie hier: BIS AUFs BLUT


KINDEROPFER

Zitat aus meinem Bericht "MEHR KINDEROPFER IN DEUTSCHLAND“:

Und ĂŒberall auf Erden, soll hĂŒbsch geblutet werden...
Da der Blutdurst der sog. "Götter" (wodurch sich m.M. nach weltweit Opferritualhandlungen erklĂ€ren) eine mögliche Teil-ErklĂ€rung fĂŒr das gesamte Ufo/ Abduction u. TierverstĂŒmmelungsphĂ€nomen darstellt (..als ĂŒbersinnliche Götter angesehene Wesenheiten verlangen nach menschlichem Blut.), finde ich das "Kult Platz Buch" von Gisela Graichen sehr aufschlussreich, denn wer jetzt denkt, das Töten und Opfern von Menschen und Tieren war den unterentwickelten "Urwald-StĂ€mmen" vorenthalten, der irrt sehr! Auch in Deutschland gab es natĂŒrlich unzĂ€hlige Opfer (ĂŒberwiegend Kinder, spĂ€ter Tiere), - wie schließlich ĂŒberall auf Erden (und das trotz der völligen UnabhĂ€ngigkeit der jeweiligen Kulturen untereinander..interessant!) - Opfer, offenbar an die dĂ€monischen, blutgierigen Götter die nach Frischblut verlangten. Was - wenn nicht völlige Unterwerfung und Gottesfurcht - hat die Menschen dazu gebracht, ihre eigenen Kinder in blutrĂŒnstigen, rituellen Festlichkeiten zu metzeln?

Inwieweit die ĂŒbersinnlichen Wesen nach Blut [oder dem Todesmoment] gierten und gieren, oder es sich nur um ein TĂ€uschungsmanöver einer ĂŒbermĂ€chtigen Intelligenz handelt, um z.B. zu prĂŒfen, wozu der Mensch fĂ€hig ist im Angesicht hungriger Götterwesen, sei dahingestellt. Wie nicht anders erwartet, ranken sich um all die KultplĂ€tze nicht selten auch EntfĂŒhrungserzĂ€hlungen von Hexen und Normalos und Geschichten von Begegnungen mit Göttern, Teufeln, DĂ€monen - es ist das die Menschheit seit ewigen Zeiten begleitende PhĂ€nomen.[..] (Mehr Blutiges zum Buch und dem missgedeuteten "FrĂŒh-Kannibalismus"(1), s. auch HIER und HIER.)

<[..] Die Theorie des profanen Kannibalismus befriedigte den PrĂ€historiker Behm-Blancke nicht. Vor allem, da er bei Naturvölkern von kultischer Menschenfresserei "im Dienste einer göttlichen Verehrung" wusste: Ein mit magischen Vorstellungen verbundenenes Opferbrauchtum, angeblich oft ein "Fruchtbarkeitskult" (was hat Kinderfressen mit Fruchtbarkeitskult zu tun, bzw. wozu will ich fruchtbar sein, wenn ich die Kinder dann sowieso auffresse??, Anm. Corinna), der gerade bei kulturell hochentwickelten EingeborenenstĂ€mmen - u. weltweit - auftrat [..].>„
(Zitat Ende)

Göttern gelĂŒstet es besonders nach gesunden, vor frischer Lebenskraft strotzenden Opfern: nach Kindern. Wer sich eingehend mit der Geschichte von Menschenopferkulten beschĂ€ftigt hat, weiß um diesen Umstand. So wurde das auch von den "opfernden“ Priestern stets berĂŒcksichtigt. Anstelle des Kindermordens hat man sich spĂ€ter - mit zunehmend organisierten Gesellschaftsformen - auf das Opfern von zunĂ€chst z.B. Gefangenen, oder AussĂ€tzigen, sowie dann ĂŒberwiegend Nutztieren (Rinder, Pferde, Schweine, Schafe...) konzentriert.

Diese mussten aber die besten und gesĂŒndesten sein, damit sie den ĂŒblichen Kinderopfern ĂŒberhaupt annĂ€hernd gleichgestellt sein wĂŒrden. Sie mussten körperlich perfekt, verziert, geschmĂŒckt und herrlich hergerichtet sein. Das Opfern eines kranken, deformierten oder hĂ€sslichen Tieres kĂ€me einer GotteslĂ€sterung gleich.

Woher kommt das Opfern ĂŒberhaupt? Von dem Glauben, Götter wĂŒrden Blut bzw. Lebenskraft der Menschen benötigen - wohl, weil sie sich selbige seit Anbeginn geholt haben (Vampirglaube). Mit der freiwilligen Opferbereitschaft versuchten Menschen wohl, diese blutrĂŒnstigen Götter milde zu stimmen, ihren Attacken zuvor zu kommen, indem sie ihnen gaben, was diese sich erfahrungsgemĂ€ĂŸ sowieso holten.

Der Mensch unterwarf sich und passte sein Verhalten an. Ob von Menschen geopfertes Leben ÜBERHAUPT jemals von irgendeiner Gottheit "angenommen“ worden ist, ist völlig unbekannt. Das PhĂ€nomen - als was man es auch bezeichnet - hat immer und ĂŒberall zu Ritualen, Religionen, Traditionen gefĂŒhrt. Es hat den kulturellen Verlauf der Menschheit maßgeblich beeinflusst.

Als ein bedeutsames Beispiel sei hier das SchĂ€chten genannt. Es war den Menschen nicht erlaubt, das Blut zu nutzen, denn dieses war ja den Göttern vorbehalten. Erst das vollstĂ€ndig ausgeblutete Fleisch (bezeichnenderweise werden auch die meisten TierverstĂŒmmelungsopfer blutleer aufgefunden) durfte verzehrt werden. Das Verspeisen des Fleisches des zuvor geopferten Lebens war ĂŒbrigens typisch und ist als ein herkömmlicher Bestandteil eines Opferrituals anzusehen. (Mit Kannibalismus hat das jedoch wenig zu tun, s. Anmerkung Behm-Blancke oben oder unsere diesbzgl. Berichte).

Es darf jedoch nicht unerwĂ€hnt bleiben, dass es nicht ausschließlich Blutopfer gab (gibt). Auch Wasser- und Feueropfer (s. z.B. BURNING MAN) waren typisch. Es ging also nicht immer nur um das Blut, sondern anzunehmenderweise (wenn auch schwer vorstellbar) auch um die Emotionen - vorrangig jedoch um die im Todesmoment freigesetzte Lebenskraft - oder die Lebenskraft ĂŒberhaupt. Da diese allerdings ĂŒberwiegend im Blut vermutet wurde, machten Blutopfer die grĂ¶ĂŸte Opfergruppe aus. Dass es sich bei den begehrten Blutbestandteilen ĂŒbrigens um Neurotransmitter, insbesondere das als GlĂŒcks-Hormon geltende "Serotonin“ handeln könnte, habe ich z.B.HIER, HIER und HIER beschrieben. Ferner habe ich dort diejenigen Krankheiten unbekannter Ursache angefĂŒhrt, die mit einem sehr hohen Mangel an diesem Hormon einhergehen, und an denen insbesondere Menschen zu leiden scheinen, die paranormale Erlebnisse hatten.

Wenn Götter also naturbedingt so angewiesen und scharf auf Menschen, insbesondere Kinder, sind, was veranlasst einen dann anzunehmen, sie hĂ€tten diese Nahrungsquelle je aufgegeben? Warum wundert man sich ĂŒber TierverstĂŒmmelungsfĂ€lle und Opferrituale praktizierende Vereinigungen? Warum geht man heute in westlichen Zivilisationen davon aus, dass der Mensch das obere Ende der Nahrungskette darstellt? Könnte es sich dabei um ein allen bisherigen menschlichen Glauben widersprechendes Wunschdenken handeln?


DER TÄTER

Wer- wie oben erlĂ€utert - außer den Göttern noch scharf auf Lebenskraft (Blut?) ist, sind eben diese Wesenheiten, die man als Alben (AlpdrĂŒcken), Hexen, Feen, Vampire oder Untoten kennt. Der Zusammenhang zwischen diesen Wesen kann gut nachvollzogen und u.a. auch sprachlich nachgewiesen werden. Der Alb (DĂ€mon, Wortherkunft ‚Elf') wird in anderen Kulturen u.a. als Old Hag (von Hagezusse/Zaungeist, Ursprungswort fĂŒr Hexe) bezeichnet. Er ist aber nicht nur dasjenige Wesen, das man vor allem anderswo als Hexe kennt (eine Hexe ist ĂŒbrigens IMMER ein DĂ€mon, und niemals ein Mensch, s. hierzu meine Hexenartikel), sondern auch ein Vampir, eine Fee, oder untoter Geist (Wiederkehrer, Zombie).

So beschreibt z.B. Lecouteux wie der Alb die Schlafenden drĂŒckt und sie zuweilen erstickt. Dasselbe Verhalten oblag dem Vampir zwischen dem Ende des 16. Jahrhunderts bis zum 18. Jahrhundert - denn das Blutsaugen des Vampirs verursacht ganz genau dasselbe GefĂŒhl. Alb- oder Vampirattacken hinterlassen krĂ€nkelnde Opfer, sie haben Atembeschwerden, Halsschmerzen oder fĂŒhlen sich fast zu schwach, einen normalen Alltag zu bewĂ€ltigen. Je nach Allgemeinzustand erholen sich die Opfer wieder. HĂ€ufig weisen sie nach dem Angriff kleine Wunden und Stellen oder kleine aber schmerzlose blaue Flecke am Oberkörper oder an den Oberarmen auf ( s. ZusammenhĂ€nge zu Abductees: GEBRANDMARKT) In einer anderen, eindeutigen Beschreibung liest man:

„[..]Der bluthreiche Vampyr bringt nĂ€mlich die Empfindung der Blutentleerung durch Saugen hervor[..]So wird also dem GefĂŒhle des Angesogenwerdens, noch ein anderes mehr nervöser Art, zur Seite gehen; und wie dem Extravasate im Vampyr, der blaue Fleck an der gesogenen Stelle, als dem Orte der Einimpfung entspricht[..] „ und:

„Darum ist das GefĂŒhl des Saugens zugleich auch mit allen GefĂŒhlen begleitet, die das AlpdrĂŒcken zu bezeichnen pflegen; ein weißes Gespenst , ein schweigender Schatten, oder irgend eine Thiergestalt, die nicht von dem Erkrankten lassen will, wĂŒrgt ihn unter vielen Schmerzen, ihm Hals und Magen zusammendrĂŒckend[..] [beides: der Journalist u. katholische Geschichtsprofessor Josef von Görres 1840]

(In diesem Bericht wird ĂŒbrigens auch beschrieben, wie der Vampir die Nutztiere aussaugt, oder die Pferde des nachts „reitet“ und diese anderntags ausgelaugt und verschwitzt im Stall zurĂŒcklĂ€sst. Ähnliche Erfahrungen mit ihren Pferden hat z.B. die Bigfoot Forscherin Lisa Shiel gemacht (s. unsere Bigfootberichte).

Beide Figuren - Alb und Vampir - sind im Laufe der Jahre miteinander "verschmolzen", bis selbst hier der Vampir den Alb irgendwann an Bekanntheitsgrad ĂŒbertraf. Kaum noch Jemand weiß mit den Begriffen Alb oder AlpdrĂŒcken etwas anzufangen, gemeinhin meint man sogar, AlpdrĂŒcken sei ein anderes Wort fĂŒr einen schlechten Traum (Alptraum) - den Vampir jedoch kennt jeder, nicht zuletzt natĂŒrlich wegen des Einflusses der modernen Vampirfilme. Diese Filme ĂŒbrigens haben auch dazu beigetragen, dass aus einem uralten Volksglauben eine Art modernes MĂ€rchen wurde. Die erlebten Begebenheiten - die immer Grundlage fĂŒr einen Volksglauben sind - sind völlig in den Hintergrund geraten.

Dass nun dieser Alben--Vampir (Trickster!), dessen Wrirken weitestgehend dem des heutigen Aliens gleicht, dem Grunde nach auch eine Fee ist, verwundert kaum. Mehrere Ufoforscher (wie z.B. Johannes Fiebag oder Patrick Harpur) haben im Laufe ihrer Arbeit bereits die Parallelen zwischen den Erlebnissen mit der Anderwelt der Feen und den modernen Aliens beschrieben. Man kann das in ihren Werken ausfĂŒhrlich nachvollziehen. [s. zum Thema auch „Alien Begegnung 1910„ nach "The Fairy-Faith in Celtic Countries", Dr. Walter Yeeling Evans-Wentz (1880-1957)] Besonders deutlich wird der Zusammenhang zwischen den Gestalten ĂŒbrigens in Lecouteux‘ „Eine Welt im Abseits“ - ich kann das Werk nur jedem empfehlen.


"Wie den heutigen Aliens, sagte man den Feen verschiedene Methoden nach, wie sie Babys entfĂŒhren. In einer Geschichte aus DĂ€nemark kidnappte ein Troll eine schwangere Frau und ließ an ihrer Stelle eine DoppelgĂ€ngerin zurĂŒck. Als eines Tages ein Schmied an seinem Ofen arbeitete, sah er den Troll, der eine Frau die Straße herabtrieb. Mit einem glĂŒhenden Eisen gelang es ihm, den Troll fortzujagen. Er brachte die Frau in sein Haus, wo sie Zwillinge gebar. Der Schmied suchte daraufhin das Haus des Ehemannes auf, um diesen zu informieren, wo er Ehemann und Ehefrau zusammen im Bett vorfand. Der Schmied wusste sofort, dass es sich bei dieser Frau um ein "Double" handelt und tötete sie mit einer Axt.

Diese Geschichte erzÀhlt sicher keine wahre Begebenheit, spiegelt aber als eine unter Tausenden deutlich den damaligen Glauben an Wesenheiten und ihre Motive wider. Ein Volksglaube, so der französische Historiker und Professor Lecouteux, baut immer auf Erfahrungen, nicht auf Aberglaube.

Auf den Orkney Inseln nannte man das Volk der Feen "Trows" - kleine, hĂ€ssliche, schelmisch böse Kreaturen, von denen man annahm, sie wĂŒrden in den altertĂŒmlichen ErdwĂ€llen der Insel leben, wo es gerĂ€umig und hell aussehen wĂŒrde. Trows wĂŒrden Wert auf gutes Essen legen. In der ĂŒbrigen Zeit wĂŒrden sie Menschen austricksen ("Trickster") und ihnen die Babys rauben.

Man dachte, dass die eigenen Babys der Trows schwach wĂ€ren und krĂ€nkeln, daher wĂŒrden die Trows sie austauschen wollen ("Changeling"). Die Menschen schĂŒtzten daher besonders ihre schwangeren Frauen und die Neugeborenen. Offenbar fand hier eine Umwandlung jenes Urglaubens der Menschheit, "Wesen" (Götter?) wĂŒrden die Lebenskraft (Blut) von Kindern begehren, statt (weswegen in wohl ausnahmslos jeder Kultur Menschenopfer, insbesondere Kinderopfer, dargebracht wurden).

Wenn Trows Erwachsene oder Tiere entfĂŒhrten, wĂŒrden sie exakte! (manchmal auch leblose) Kopien in den Betten oder StĂ€llen zurĂŒcklassen (oder einfach Leichen?) Die Kopien nannte man "Stocks" (eventuell von Stamm/Abstammung?). Vielerorts dachte man aber, dass Kinder besonders gefĂ€hrdet waren. Insbesondere, wenn sie noch nicht getauft waren. So platzierte man offene Scheren um das Kind herum, oder hĂ€ngte dem Kind ein aus Eschenholz gefertigtes Kreuz um, sobald man das Kind einmal alleine lassen musste.

In Irland stopfte man eine Mixtur aus Haferbrei und kochenden Fingerhut-Pflanzen in die MĂŒnder der vermeintlichen Changeling-Kinder. Gelegentlich setzte man sie auf glĂŒhende schaufeln. Auf diese Weise, dachte man, wĂŒrde man sie loswerden. Wenn Eltern glaubten, ihr Kind sei ausgetauscht worden, quĂ€lten sie es, bis die Feen sich veranlasst fĂŒhlten, das echte Kind zurĂŒckzubringen. Im 16. Jahrhundert befĂŒrchtete man, dass manche Menschen den Feen helfen wĂŒrden, Kinder zu stehlen. [Dieses könnte ein Resultat - oder ein parallel bestehender Glaube - der Hexenverfolgung sein, da auch Hexen beschuldigt worden waren, sie wĂŒrden den DĂ€monen Babys - oder das Blut/Lebenskraft der Babys - zuspielen]. Also wurde Hebammen der Schwur abgenommen, keine magischen Formeln oder Rituale bei Geburten zu verwenden.

Der Glaube, das Kind sei vertauscht worden, stellte natĂŒrlich eine beliebte ErklĂ€rungsmöglichkeit dar, wenn das Kind deformiert oder behindert war, oder einfach starb. So war vielleicht die Vorstellung, Babys wĂŒrden einfach "genommen" werden in den Hintergrund gerĂŒckt und ĂŒberlagert worden, von der nĂŒtzlicheren Vorstellung, man bekĂ€me fĂŒr das gestohlene Kind einen Anderwelt-Ersatz. Der Ursprungsglaube, Wesen wĂŒrden Kinder bzw. dessen Lebenskraft (Seelenanteile?) holen, durchlief im Laufe der Geschichte immer wieder Abwandlungen.“
(Zitat aus "KEEL, DOPPELGÄNGER und FOLKLORE")

In einem anderen Bericht heißt es:

"Viele der nachts auftauchenden und herumirrenden Lichter, die heute mitunter als UFOs - und wegen ihrer unkonventionellen Bewegungen nicht selten als außerirdisch - gemeldet werden, wĂ€ren in vergangenen Tagen wohl als Fairy-Lights (Feenlichter - Lichter einer anderen Welt), und in noch lĂ€nger zurĂŒckliegenden Zeiten als Götter oder Engel angesehen worden. Sind Feenlichter und die sogen. neuzeitlichen UFOs, Balls of Light oder sogar sogen. Orbs identisch? Oder von gleicher Herkunft? Handelt es sich bei den Feen, die nicht selten Babys raubten, oder diese "angeblich“ mit einem Changeling vertauschten, um Aliens? - um diejenigen Boogeys, die nachts Kinder aus den Betten rauben, um sie zu verspeisen?

Bei den Schottischen Feen z.B. handelt es sich um eine Rasse dubioser Natur. Sie leben in den grĂŒnen HĂŒgeln und tanzen beim Mondenschein im Kreis. In den Kreisen soll man nicht schlafen. Vieh, das sie stehlen oder töten, wird ausgeschabt zurĂŒckgelassen (TierverstĂŒmmelungen, Vampire).



Wie oben kurz angedeutet, zeigt mancher Alb (Vampir) sich nicht nur in Gestalt eines Verstorbenen, sondern zuweilen auch als Tier. Oft wird dann eine Katze gefĂŒhlt (gesehen) - wie man es auch von Hexengeschichten kennt - , manchmal auch ein Hund [s. auch den oben beschriebenen Vampir, der Hunde nach seinen Opfern ausschickt (Hellhound? Werwolf?)]

Auszug aus dem Artikel VOLLMOND:

"Es gibt mancherlei Arten, durch die sich ein Mensch in einen Werwolf verwandeln kann. Eine davon ist, wie schon oben beschrieben, durch Abstammung von einer Urahne, der man Hexerei vorwarf und die mit satanischen MĂ€chten einen Bund geschlossen, sich mit (Tier-) DĂ€monen eingelassen haben und deren teuflische Brut in die Welt gesetzt haben soll. Es wurde auch die Auffassung vertreten, dass ein Mensch, der von einem Werwolf gebissen wurde, unweigerlich selbst zu einem Werwolf wird. Hier erkennen wir Parallelen und Überschneidungen zum Vampirismus, genauso wie bei dem Blutdurst, der ja in beiden FĂ€llen eine zentrale Rolle spielt. D.h. wir können den Werwolf auch unter jene uns wohlbekannten blutrĂŒnstigen Wesenheiten rechnen.

Auszug aus dem Artikel HÖLLENHUND:

"In der englischen Geschichte paranormaler Begegnungen ist immer wieder von Schwarzen Hunden die Rede. Man sagte diesen Biestern u.a. nach, sie wĂŒrden tragische Ereignisse ankĂŒndigen, und daher könnte man sie wohl zur Mythologie rechnen, denn auch aus der Feenwelt kennt man solche Sichtungen, denen man VorankĂŒndigungen zurechnete. Was immer diese Hunde auch waren und sind: Sie bedeuten auf alle FĂ€lle nichts „Gutes“, so heißt es in dem Bericht. Das gemeinsame Auftreten mit einem Lichtball - der im allgemeinen auf UFO Ereignisse hinweisen dĂŒrfte - ist sehr interessant, zeigt es doch erneut, dass rund ums UFO PhĂ€nomen immer wieder unglaubliche Kreaturen auftauchen, und dass sehr wahrscheinlich ein Zusammenhang besteht. ÂŽ


Die unheimlichen Hunde - davon kann man ausgehen - hĂ€ngen mit dem VampirphĂ€nomen, oder besser gesagt einem dahinterstehenden DĂ€monenphĂ€nomen, zusammen. Einen weiteren, sehr interessanten Bericht von Wladislaw Raab zum Thema Höllenhunde finden Sie ĂŒbrigens hier: AUF DEN HUND GEKOMMEN.

Alle diese - oben nĂ€her bezeichneten - Gestalten gleichen Ursprungs kommen meist in der Nacht und machen sich an schlafende Menschen, und besonders gerne an Kinder heran. Sie nĂ€hren sich von unserer Lebensenergie und da treffen wir auf die erste Parallele zum Alien-EntfĂŒhrungs-PhĂ€nomen: Die völlige körperliche Erschöpfung nach nĂ€chtlichen Übergriffen. Es soll sogar vorkommen, dass Opfer die Attacken nicht ĂŒberleben. Besonders gefĂ€hrdet sollen sie dann sein, wenn sie wĂ€hrend des Angriffs nicht aufwachen, oder aber ohnehin bereits alt, widerstandsschwach oder krank sind. Ein kaum ausgeprĂ€gtes Immunsystem und wenig WiderstandskrĂ€fte besitzen natĂŒrlich Babys. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass die allermeisten plötzlichen Kindstode bei Babys eintreten, die etwa um drei Monate herum alt sind.

Es gibt weitere Parallelen zwischen DĂ€monenattacken und Abductions, wie z.B. die Summtöne (oder andere GerĂ€uschsensationen), die Lichterscheinungen, Missing Time Erlebnisse, Wahrnehmungsstörungen und "EntrĂŒcktsein" (Oz Faktor), Paralysen, Sichtungen von strangen Wesenheiten oder Tieren, Wesen in Roben, Hautmerkmale oder kleine Verletzungen, spĂ€tere chronische Erkrankungen in Verbindung mit immer schwieriger werdenden LebensumstĂ€nden usw. - und alle beschriebenen Wesen tauchen irgendwie - wie aus dem Nichts - einfach auf.

Zu frĂŒheren Zeiten dachte man, die Wesen wĂŒrden durch jede noch so kleine Öffnung in die HĂ€user eindringen. SpĂ€ter - wĂ€hrend der Zeit der Hexenverfolgung - berĂŒcksichtigte man, dass die DĂ€monen auf irgendeine Weise nichtphysikalisch waren.

Heute sind viele UfoanhĂ€nger geneigt zu glauben, dass es die fortgeschrittene, außerirdische Technik ist, die es den Aliens erlaubt, durch die WĂ€nde zu gleiten und in unseren Schlafzimmern aufzutauchen, wo sie dann ihre "EntfĂŒhrungen“ zum Zwecke eines Hybridenzuchtprogramms starten. Wozu diese meist nackten oder in UmhĂ€nge gekleideten Wesen dann ĂŒberhaupt in Raumschiffen angeflogen kommen, und sich mittels ihrer unglaublichen Technik nicht von ihrem Heimatplaneten direkt in unsere Betten beamen, sei dahingestellt. Vielleicht funktioniert diese Technik ja nur ĂŒber eine bestimmte Entfernung, oder nur Mittwochs, oder ......


"SIDS" - DER LAUTLOSE TOD

SIDS, das "SUDDEN INFANT DEATH SYNDROME“ (plötzliches Kindessterben), mag andere Ursachen haben, als ausgerechnet Vampirattacken. Manches spricht allerdings dafĂŒr, dass es GENAU solche Attacken sind.

Im Mai 1955 - es war das erste Wochenende, das die Familie Perry in ihrem neuen Haus in Birmingham, England, verbrachte - wurden sie jĂ€h vom GerĂ€usch einer zuschlagenden TĂŒr geweckt. Fred Perry war erstaunt, er wusste, dass er alle TĂŒren sicher verschlossen hatte. Er stand auf, um der Sache nachzugehen. Von der KĂŒche aus hörte er ein GerĂ€usch, das klang, als wĂŒrde ein Tier herumklettern - oder kratzen - oder als wĂŒrde irgendwo ein Hund um ich herumstreunen. Nach diesem angsteinflĂ¶ĂŸenden Zwischenfall blieb das Haus ruhig und Fred Perry ging wieder ins Bett.

Mit der Zeit wurden die unheimlichen, nĂ€chtlichen StörgerĂ€usche zur Gewohnheit, die Hundepfoten folgten den Perrys durchs Haus; gegen Mitternacht flogen TĂŒren auf und fielen wieder zu; flĂŒsternde Stimmen hauchten Wortfetzen aus dem Nichts; Frau Perry fĂŒhlte sogar einmal eiskalte Finger an ihrem RĂŒcken herabgleiten. Das Ehepaar hatte lĂ€ngst begriffe, dass es keine normale Ursache fĂŒr die bizarren Geisterhaftigkeiten gab, lag nachts hĂ€ufig wach und erlebte, wie ihr Traumhaus sich nach und nach in einen Alptraum verwandelte. Etwas Böses lag in der Luft, doch sie wollten sich dem nicht beugen, so beteten und hofften sie, dass ihre zwei Söhne und das Baby nichts von all dem mitbekommen wĂŒrden. Selbstsicher und ĂŒberzeugt, dass nur Angst eine Einladung fĂŒr die Geister sein wĂŒrde, harrten sie der Dinge.

An einem heißen Junimorgen fanden sie das bisher völlig gesunde Baby tot in seinem Bettchen, es war offenbar in der Nacht erstickt. (Tote Menschen sehen "anders" aus. Wenn alles Leben aus ihnen gewichen ist, kann man den geliebten Menschen zuweilen kaum noch erkennen. Dieser Umstand könnte in anderen Epochen zu der Überzeugung gefĂŒhrt haben, dass der Mensch - das Kind - ausgetauscht worden war. Ähnlich könnte es sich bei VerĂ€nderungen an der betreffenden Person verhalten haben: Die Person war vielleicht schwach, krank, oder verhielt sich unĂŒblich, als sei sie besessen, nicht mehr "sie selbst").

Die Perrys waren am Boden zerstört. Der Arzt fand keinerlei Spuren von Gewalteinwirkung an dem Kind und konnte keine gesicherte Todesursache feststellen. "Plötzlichen Kindstod" nennt man dieses vermeintlich grundlose Sterben von SÀuglingen.

Kurze Zeit nach der Beerdigung ĂŒberraschte einer der beiden kleinen Söhne der Perrys seine Eltern mit der Frage, ob das Baby mit dem Hund mitgegangen sei. Ein kalter Schauer ĂŒberkam das Ehepaar. Niemals hatte ein Hund ihr Haus betreten - jedenfalls kein echter...Auf Fred Perrys Frage, wann der Junge den Hund gesehen habe, antwortete dieser, dass er ihn an jedem Tag gesehen hatte, und auch manchmal nachts, denn mit seinen kleinen Pfoten habe der Hund lustige GerĂ€usche auf dem Boden hinterlassen. In der Nacht, in der das Baby gestorben war, so berichtete der Junge, habe er den Hund zum letzten Mal gesehen: Er hatte auf dem Gesicht des Babys gesessen.

Brad Steiger, aus dessen Buch "Shadow World“ ich diesen Bericht habe, hat mehr als 50 Jahre seines Wirkens dem Erforschen der mysteriösen und paranormalen PhĂ€nomene, sowie Ufos gewidmet. Die Geschichte der Familie Perry, die sich wie ein Spukroman anhört, berichtet von einem ĂŒbersinnlichen, bösen PhĂ€nomen, das sich an eine Familie schmiegt, mit ihr spielt, und am Ende in Gestalt eines Hundes dem Baby vampirgleich die Lebenskraft aussaugt. Das Babys war frisch, gesund und rein, und es passte genau in das Beuteschema derjenigen Wesen, die unsere Vorfahren meinten, wenn sie von Hexen, Alben oder Vampiren sprachen. Das Kind aber war noch zu schwach die Attacke zu ĂŒberstehen.


In den PHANTOM CLOWNS Artikeln (Teil 1 HIER, Teil 2 HIER und Teil 3 HIER) habe ich mich u.a. mit dem dĂ€monisch-bösen Hintergrund und den historischen UrspĂŒngen der Clowns-Symbolik befasst, den Verbindungen zur "UFO Thematik“ - sowie dem befremdlichen Umstand, dass praktisch ĂŒberall dort, wo auf der Welt Kinder leiden, oder sterben, eine Hilfsorganisation zur Stelle ist, die dem Leid ein rotnasiges Clownssymbol (das eigentlich ein dĂ€monischer Trickster ist) entgegensetzt. Zum Zeitpunkt des unerklĂ€rlichen Sterbens des Perry Babys, gab es den "Red Nose Day“ (eine wohltĂ€tige Unterorganisation von "Comic Relief“) noch nicht. Inzwischen lĂ€sst es sich der Clown natĂŒrlich nicht mehr nehmen, unter dem verniedlichenden Namen SIDS & KIDS auch den SIDS Babys seine blutrose Nase aufzudrĂŒcken: www.sidsandkids.org/index.html


SIDS-Tode haben seit Jahrzehnten viele Ärzte und Forscher zu vielen Vermutungen veranlasst. Bisher kennt man die wirkliche Ursache fĂŒr das eigentlich unverstĂ€ndliche Babysterben aber nicht. Es scheint, als hĂ€tten die Babys einfach vergessen zu atmen. Bei Babys, die diesen unerklĂ€rlichen, plötzlichen Tod gestorben waren, fand man 2006 bei Autopsien allerdings eine Serotonin AnomalitĂ€t: Es wurden eine stark verĂ€nderte Konzentration dieses Neurotransmitters sowie gestörte Stoffwechselwege im Gehirn festgestellt, was unter anderem den Blutdruck und die Atemfunktion beeintrĂ€chtigen kann.

Da der Serotoninspiegel bei gesunden Kindern ĂŒblicherweise nicht bestimmt werden kann, ist es unbekannt, ob der Mangel bereits vor dem Tode bestand. Aber im Fall der Kinder, die am plötzlichen Kindstod starben, waren natĂŒrliche Reflexe durch die VerĂ€nderungen im Serotoninsystem gestört. (Fragt sich bloß, wodurch diese Störungen entstanden?) Einige wissenschaftliche Untersuchungen konzentrieren sich nun auf diese Entdeckung, - man hofft, damit einer Ursache fĂŒr SIDS nĂ€herzukommen oder irgendwann ein Serotonin-Warnsystem entwickeln zu können.

Meinen Recherchen und Vermutungen zufolge, ist der Stoff Serotonin EIN - wenn nicht DAS - "Objekt der Begierde“ der ĂŒbersinnlichen Wesenheiten. Das wĂŒrde erklĂ€ren, warum so viele Abductees gerade an Krankheiten leiden, die durch Serotoninmangel gekennzeichnet sind (und dessen Ursache stets unbekannt ist), - und das wĂŒrde auch erklĂ€ren, warum gerade der Pegel dieses Stoffes bei den SIDS Babys - nach Eintritt des Todes - gestört ist. NĂ€heres zu meiner Idee ist - wie oben bereits erwĂ€hnt - HIER, HIER und HIER nachzulesen. Es gibt meines Wissens Niemanden sonst, der sich je Gedanken gemacht oder bemĂŒht hat, bzgl. chronischer Erkrankungen (insbesondere der von mir angefĂŒhrten und alle durch Serotoninmangel gekennzeichneten) von "Alien/DĂ€monen-Opfern“ etwas nĂ€her zu recherchieren. Und das, obwohl es doch so viele „Wissenschaftsfanatiker“ unter den Ufologen gibt

Bei allen den von mir angefĂŒhrten Krankheiten handelt es sich um Störungen der Körpergrundsystems und Immusystems und/oder des Gehirnstoffwechsels. Alle die genannten Krankheiten treten entweder bereits in der Kinder- oder Jugendzeit auf oder brechen zumeist recht plötzlich aus. Alle werden in Verbindung mit familiĂ€rer HĂ€ufung, Traumata, insbes. Serotoninmangel und Schlafparalysen/ Schlafproblemen genannt.

(Serotonin wird neben der Stimmungskontrolle auch mit wichtigen Funktionen wie der Regulierung von Schlaf, der Schmerzwahrnehmung, der Körpertemperatur, dem Blutdruck und hormonellen AktivitĂ€ten, in Zusammenhang gesehen.). Die Ursachen der gen. Krankheiten sind unbekannt, die Symptome meistens ĂŒberwiegend gleich oder Ă€hnlich. Eine Heilung ist nicht oder nur schwer möglich.

Dass man die Entstehung von Krankheiten seit allen Zeiten mit dĂ€monischen Eingriffen in Verbindung brachte ist nichts neues. Es wurden neben den am Opfer persönlich auftretenden Krankheiten sogar ganze Epidemien mit dem UFO - oder DĂ€monenphĂ€nomen in Verbindung gebracht. Über eine dieser Seuchen - die Schwarze Pest - hatte Greyhunter bereits berichtet. Viele der heute aufgeklĂ€rten Menschen meinen natĂŒrlich, dass der (damalige) Eindruck, Wesen wĂŒrden Krankheiten auslösen, lediglich auf Unwissenheit in Bezug auf medizinische ZusammenhĂ€nge zurĂŒckzufĂŒhren sei. Das erklĂ€rt allerdings nicht die gehĂ€uft vorkommenden Ufosichtungen oder sonstigen paranormalen Erlebnisse der von z.B. Narkolepsie, Fibromyalgie, Schizophrenie, Insomnie, ADHS, CFS usw. - betroffenen Menschen, die jetzt gerade leben.


DIE GÖTTERIDEE

Aus alten Überlieferungen stammen die einer Strix [Hexe, Strega, Lamia] im 16. Jahrhundert gegenĂŒber dem in viele Hexenprozesse involvierten Hexenforscher Gianfrancesco Pico gemachten Angaben, bzgl. ihrer nĂ€chtlichen AktivitĂ€ten. Demzufolge wĂŒrden sie (die Hexen) die HĂ€user der Opfer durch von DĂ€monen geebnete Wege betreten, das Baby greifen und ihm mit Nadeln unter die FingernĂ€gel stechen, dann das Blut aussaugen. (Erinnert mich irgendwie an die von mir beschriebene Fingernagel-AnomalitĂ€t bei Betroffenen s.HIER) Das Baby wĂŒrde die ganze Zeit ĂŒber schlafen. Erst spĂ€ter wĂŒrde es erwachen und schreien, meistens darauf erkranken. Manche Babys aber können diese Prozedur nicht ertragen und sterben sofort.

Altromanischen Vorstellungen zufolge sind Hexen verkleidete DĂ€monen. Das Böse wĂŒrde sich entweder einfach den Anschein eines Frauenkörpers geben (menschliche DĂ€monen) oder in einen bestehenden Körper einfahren (dĂ€monische Menschen: Besessenheit). Hier wird bereits in den von Silvestro Mazzolini sehr frĂŒhzeitig geĂ€ußerten Vermutungen deutlich, dass man bei den HexenfĂ€llen durchaus ein Trickster PhĂ€nomen berĂŒcksichtigt hatte - was wiederum Verbindungen zum Harlekin/Clown aufzeigt -, und dass die Verbindung zwischen Verschleierung/Verkleidung und Magie bekannt war. Die modernste Bezeichnung fĂŒr eine solche Verschleierung steckt im Wort "shapeshifting“ (gestaltenwandeln/ formverĂ€ndern). Ein PhĂ€nomen ĂŒbrigens, das insbesondere in der UFOthematik fĂŒr Beachtung und Diskussionen sorgt.

Im Prinzip beschrieb die alte Vorstellung der Maskierung nur den Umstand, dass nichtphysikalische MĂ€chte sich durch irgendeine Art physikalisch zu prĂ€sentieren vermochten. Die allerbekanntesten Begriffe, die je verwendet wurden fĂŒr diese Wesenheiten (Vampire, Hexen, DĂ€monen) aller Art waren wohl Satan, Teufel, oder auch Gott. Alle dem Menschen schadenden und/oder ihn manipulierenden MĂ€chte sind schlicht und einfach unter diesen Begriffen zusammengefasst, wenngleich es sich auch bei diesen nur um Namen handelt.

Eine dieser immer wieder auftauchenden Trickster ist die kinderhungrige Vampirgöttin Lilith. Sie zieht umher mit ihren Freundinnen, den vampirischen Lamien, oder wird zuweilen als Eule dargestellt (VogelfĂŒĂŸe). Da vermutlich auch die von französischen Freimaurern gestiftete Freiheitsstatue eine dieser unter Lilith zusammengefassten Göttinnen darstellt, gelangt man berechtigterweise zu der Frage, welche Gottheit hier denn eigentlich verehrt wird? Ist es seit Anbeginn der Zeit immer die gleiche gewesen? Die, die der Mensch so fĂŒrchtete, dass er seine Kinder bestialisch fĂŒr sie zerhackte? Die, die einzig einem göttlichen PhĂ€nomen entspricht, dem alle anderen religiösen BrĂ€uche untergeordnet sind? Ach ja...und wo, zum Teufel, sind eigentlich all die vermissten Kinder? (s. Bericht HIER)

Sind diese Wesen - wie man Vampiren und Zombies nachsagt - wirklich unsterblich? Diese Annahme könnte von der alten Vorstellung herrĂŒhren, dass es sich bei ihnen in der Überzahl um bereits verstorbene Menschen handelte. Es soll - so dachte man - zwar neben den verstorbenen Mensch-Vampiren auch andere Formen von unsterblichen Vampiren geben - nĂ€mlich solche, die niemals zuvor Mensch gewesen sind. Dennoch - was auch in Wahrheit hinter diesem PhĂ€nomen steckt:

Die Gier dieser Wesen nach Nahrung und die Mutmaßung, dass sie sich ernĂ€hren mĂŒssen, könnte veranlassen, an ihre Sterblichkeit zu glauben - und zwar auch dann, wenn man ihnen keinen Pflock durchs Herz rammt o.Ă€. Vielleicht nĂ€mlich könnten sie verhungern?

Sie wĂŒrden also sterben, wenn auch wir vergangen sind. Solange wir jedoch leben, leben sie auch. Sie sind damit ein von unserer Existenz unabtrennbarer Teil und gehören zum philosophischen Geheimnis des Lebens und Sterbens.

Diejenigen, die sich so sehnlichst ein Alien- oder Ufoerlebnis wĂŒnschen, sollten vorsichtig sein, was sie sich (und vor allem ihren Kindern) wĂŒnschen. Eines meiner Erlebnisse (der Alb) hat mich beinahe umgebracht. Ein ĂŒbersinnliches, insbesondere UFObezogenes, Erlebnis, ist m.M. nach nie eine einmalige Sache. Wer in das PhĂ€nomen involviert ist, wem es anhaftet, befindet sich m.E, nach in stetiger Gefahr und kommt dem um uns herum schwappenden Tod - möglicherweise dem Ursprungsort des PhĂ€nomens ? - mitunter sehr nahe.

Ich wĂŒrde mich nicht um die durch solche Erlebnisse verursachten, chronischen Erkrankungen (oder auch die SIDS) kĂŒmmern, wenn ich nicht von der GefĂ€hrlichkeit des PhĂ€nomens ĂŒberzeugt wĂ€re. Aber warum beurteilen wir unbekannte Gefahren eigentlich anders, als bekannte, denn wĂ€hrend man sich vor Wesenheiten fĂŒrchtet, liegt die viel eher berechenbare Gefahr zu sterben bereits in uns veranlagt. Sie wĂ€hrt solange, bis wir endlich tot sind. Und dann wird - hoffe ich zumindest - den Wesen der Zugang zu unseren Seelen versperrt sein.

Wer sind diese Wesen..sind sie wirklich göttlich, haben sie uns erschaffen? Sich selbst auch? Warum haben sie sich dann ihr Defizit an Blut, oder Emotionen mit erschaffen und nicht gleich von vornherein fĂŒr eine bessere Verteilung gesorgt? Oder sind sie, genau wie wir, unwissend in Bezug auf ihre eigene Herkunft und den Sinn ihres Daseins. Ist da noch ein mĂ€chtigerer „Mann“ im Hintergrund? Falls ja, dann könnte er die Hoffnung sein, die religiöse Idee auf ein immerwĂ€hrendes Leben nach dem Tod. Denn körperlich sind wir dafĂŒr ja nicht angelegt.

Wer sich das alles letzten Endes ausgedacht hat, warum es uns ĂŒber ÜBERHAUPT- und noch dazu in sterblicher Form - geben soll, weiß man nicht. Die WESEN jedoch haben sich das sicherlich nicht ausgedacht, mĂŒssen sie doch befĂŒrchten, wenn wir einst d'raufgehen, mit d'raufzugehen. Trotz aller ihnen zuteil werdenden Verehrung und Unterwerfung: Sie können nicht die wahren, obersten Gottheiten sein - sofern es solche denn ĂŒberhaupt gibt.

[Es gibt Forscher, die alle Wesen und Erlebnisse, eingeschlossen Ufoberichte, als psychologisch/gehirnphysiologisch verursachte ZustĂ€nde ansehen. Alles beruhe auf Einbildung, einer Missfunktion unseres Geistes oder allenfalls im Kopf ablaufenden, chemischen Prozessen. Einer, der davon ĂŒberzeugt ist, ist der US Autor Stan Gooch. Sein Buch habe ich noch nicht durch, daher vertage ich die Besprechung seine Ideen auf ein anderes mal.]


Das "PhĂ€nomen“ halte ich nicht fĂŒr ein dummerweise zufĂ€llig "ĂŒber uns gekommenes“ und vermeidbares UnglĂŒck. Vielmehr halte ich UFOs und Wesenheiten fĂŒr naturgegeben und daher normal und sehe in ihnen nicht die außerirdischen Raumfahrer, die uns in galaktische Politikkongresse einladen wollen, sondern ein einem zutiefst philosophischen Gebiet entstammendes PhĂ€nomen, was wahrscheinlich sogar weniger mit den Wesen und vielmehr mit uns selbst, unserem Leben und dem Tod zusammenhĂ€ngt, als es zunĂ€chst scheint. Denn - letzten Endes - ist das Leben vor allem eines: der sichere Weg ins Jenseits.

Corinna, 11.04.2008
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Info's, Quellen, Inspirationen

“Die Geschichte der Vampire” Claude Lecouteux (Artemis & Winkler)
“Mythologie u. Glaubenswelt des Mittelalters” Claude Lecouteux (J.H.Röll )
“Menschenopfer” Miranda Althouse Green (Magnus)
“Von denen Vampiren” div. Autoren (Suhrkamp)
“Vampires” ‘Konstantinos’ (Llewellyn Worldwide)
“The Terror that comes in the night” David J. Hufford (University of PA Press)
“Shadow World” Brad Steiger (Anomalist Books)
“Demon Lovers” Walter Stephens (University of Chicago Press)
“The Origins of Psychic Phenomena” Stan Gooch (Inner Traditions)
Artikel AlpdrĂŒcken - Auszug:
"Man hoert den Maren kommen, da ist ein Klicken am Schloss, ein Getrappel auf dem Boden, und ein GerĂ€usch als ob jemand herumgeschleppt wird. Manchmal wird ein "ssh ssh" oder Ă€hnliche Laute vernommen. Die Ähnlichkeiten der von Zeugen berichteten Erfahrungen von GerĂ€uschen sind bemerkenswert, sogar in der schwedischen Tradition wird von GerĂ€uschen berichtet die von TĂŒr oder Fenster kommen. [...] Die Verbindung zwischen dem Alben und der Out-of-Body-Erfahrung ist noch nicht ganz klar, aber es scheint wichtig zu sein und haeufig berichtet zu werden. "
Artikel Hexensex
Artikel Boogeyman
Artikel Bis aufs Blut
Artikel Ufokrank
Artikel Hokuspokus
Berichte Menschenopfer/ Kinderopfer
www.sidsandkids.org/index.html
www.monstropedia.org
www.nightworld.net/thecrypt/world.html
www.historyofmagick.com
www.focus.de
www.sfn.org/index.cfm?pagename ... riefings_sIDSAndSerotonin
www.scienceblog.com/cms/seroto ... -abnormalities-11901.html

Beispiele fĂŒr den kinderfressenden Boogeyman in anderen Kulturen:

In Aserbaidschan nennt man ihn „Khokhan“ und er hilft Eltern dabei, die Kinder gefĂŒgig zu machen. Brasiliens und Portugals Eltern ziehen den gleichen Nutzen aus dem Drohen mit einem Wesen genannt „Hohem do Saco“: der Bag-Man. Er trĂ€gt wie der Weihnachtsmann einen Sack auf dem RĂŒcken, in den er ungezogene Kinder einsammelt. Es wird auch das Eating Beast „Bicho PapĂŁo“ genannt, ein Kinderfressendes Monster. „Torbalan“ schreckt die Kinder in Bulgarien, auch er sammelt sie in einem Sack ein. Als „Talasam“ lauert er in WandschrĂ€nken. Der tschechische Boogeyman „Bubak“ klaut Kinder und Erwachsene und schleppt sie- ebenfalls - in einem Sack fort, wĂ€hrend die dĂ€nischen Kind sich vor dem „Bussemand“ („Butzemann“) fĂŒrchten, der sie nachts unter das Bett zerrt. Finnlands Boogey, der „MörkĂ¶â€œ erscheint in angsteinflĂ¶ĂŸender, dunkler, geisterhafter Kreatur. Ägyptens Kinder werden davor gewarnt an KanĂ€len zu spielen, denn dort lauert El Nadaha ( "The caller", "The siren") - und in Frankreich sorgt der „Croque mitaine“ fĂŒr das gute Benehmen der Kinder, wĂ€hrend sein schwarzgekleideter Kollege, „Pere Fouettard“ darauf lauert, sie in SĂ€cken wegzuschleppen. Baboulas versteckt sich unter den Betten der griechischen Kinder und Mumus ist sein ungarischer Vetter. Kindersammelnde Sackmonster in Indien nennt man „Bori“ oder „Baba“ oder „Chownki Daar“, im SĂŒden Indiens ist der Name „Buchadu“ gelĂ€ufiger.

In der persischen Kultur nennt man den Boogey „Lulu“, dieser frisst Kinder auf. Das italienische Äquivalent zum Boogey ist der Schwarze Mann: „L‘uome Nero“. Groß und ganz in schwarz gekleidet - und mit Kopfbedeckung - entfĂŒhrt er nachts ungehorsame Kinder. Das Wort „nero“ wird im italienischen auch in rassistischem Sinne verwendet und ersetzt das eigentliche Wort fĂŒr „schwarz“ durch „Negro“.

Japan, Mexiko, Norwegen, Holland, die Philippinen, Polen: Alle haben einen Namen fĂŒr den Kerl, der sich im Schrank versteckt, und unartige Kinder straft. In französisch-sprachigen kanadischen Regionen nimmt er die ungehorsamen Kinder gleich mit in seine Höhle. Das Gleiche ist vom rumĂ€nischen „Bau-Bau“ und vom russischen „Babay“ zu erwarten. In Serbien und Kroatien droht man den Kindern mit der weiblichen AusfĂŒhrung, der „Babaroga“ oder „Baba“, sie hat einen „gesunden Appetit“ und isst gerne mal ein Kind. El Cuco und El Ogro, die kleinen, haarigen Monsterspanier, greifen auch gerne zu und lassen es sich „schmecken“.

In Schweden wartet der „Svarta Mannen“ (Schwarze Mann) unter dem Bett, - in der Schweiz nennt man ihn u.a. „Böögg“. Der tĂŒrkische „Dunganga“ packt die bösen Kinder in seinen Korb und trĂ€gt sie weg, um sie zu fressen. In Vietnam Ă€ngstigt man die Kinder mit dem „Ong Ba Bi“ (Mr. Three Bags). Auch er hat offenbar Taschen zum Abtransport der Kinder dabei! Weltweit offenbar schlafen Kinder (mehr oder weniger ruhig), in dem Bewusstsein, dass ein schwarzes Monsterwesen sie nachts eventuell bestrafen könnte. Alles nur MĂ€rchen? Eine weltweite Phantasie, die sich nur rein zufĂ€llig Ă€hnelt? Ein globales Erziehungsmuster? Falls ja, wer hat das empfohlen?



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