WER SIND DIE "GREYS" ?

Datum 12.09.2008 10:20:00 | Thema: Ufos, Wesen & Co

Und haben die Greys etwas mit Okkultismus zu tun?..
Wenn man sich die MĂŒhe gemacht hat, Whitley Striebers Aussagen zu verfolgen, dann weiß man, dass er - als einer der populĂ€rsten EntfĂŒhrungsopfer - selbst gar nicht unbedingt der Meinung ist, dass es sich bei den sogenannten Greys um Außerirdische handelt. Er hatte geĂ€ußert, dass er nicht wisse, ob es sie gĂ€be oder wer/was sie seien, hat sie auch schon als DĂ€monen bezeichnet.

Dabei hatte Strieber's Buch "Communion" - und auch dessen Umschlagsbild vom groĂŸĂ€ugigen Grey - mit dafĂŒr gesorgt, dass sich das klassische Image der Greys in die (bewusste und unbewusste) Vorstellung der Welt-Ufo-Gemeinde eingebrannt hat.

Sollte es sich bei diesen Greys nicht um Bewohner von entfernten Planeten handeln, um was handelt es sich dann? Könnte es sich um eine andere, intelligente, irdische Spezies handeln, die sich parallel zum Menschen hier entwickelt hat? Sind die Greys abgespalten- und fortentwickelte Delphine, Schildkröten, Wale, Insekten, Reptilien oder ĂŒberlebende Dinosaurier?

http://www.abduct.com/books/b03.php
(Grey auf dem Umschlag von Strieber's "Communion")

Handelt es sich bei ihnen vielleicht schlicht um militÀrische Roboter, oder Drohnen einer unterirdischen Macht? Oder um zeitreisende Besucher aus der Zukunft - vielleicht sogar weiterentwickelte Menschen? Könnte es sich bei den Greys um Dimensionsreisende handeln? Oder sind sie dÀmonische Trickster - von denen alle Religionen berichten?

Verschiedene Autoren und Forscher, wie z.B. auch Graham Hancock oder Ray Fowler, haben bemerkt, dass die Tranceartigen ZustĂ€nde und verĂ€nderten RealitĂ€ten der traditionellen Schamanen Erfahrungen, die Mythologie der Feen und die modernen Alien-EntfĂŒhrungsszenarios wohl Gemeinsamkeiten aufweisen.

Zwischen 1917 und 1919 lebte der Okkultist Aleister Crowley (1875 - 1947) am westlichen Central Park, NYC, USA, zusammen mit Roddie Minor, einer Freundin. WÀhrend eines Opium- und Haschisch Rausches hatte diese zahlreiche Visionen [was wohl an sich nichts ungewöhnliches ist...] und innerhalb dieses Drogentrips soll sie wohl auch Erfahrungen beschrieben haben, die nicht nur an die Visionen der Schamanen, sondern ebenfalls an UFO und Alienerlebnisse erinnern.

So will sie u.a. in eine Höhle gelangt sein, wo sie einen Adler und eine menschliche Schildkröte gesehen hat. Ferner beschrieb sie eine ‚Plattform‘ am Himmel (UFO?).

„Es ist alles in dem Ei“ soll sie gesagt haben. Und eiförmige Ufos spielten irgendwie immer eine Rolle. Vielleicht steht das Ei hier als eine Art reproduktives Symbol? (mein erstes Nah-Ufo besaß ĂŒbrigens auch Eiform, Anm. Corinna).

Auch wird den Greys nachgesagt, sie wĂŒrden Hybriden zĂŒchten, wozu sie - vermutlich weibliche - Eier- in welcher Form auch immer - benutzen dĂŒrften. Die 'Ei-Alien'/ 'Alien-Ei' Verbindung hat es ganz klar schon in den 70'er Jahren gegeben, als die Hybridentheorie noch nicht entwickelt war. Das EI verkörpert Herkunft und Anfang - und Crowley, der ohnehin annahm, dass es verschiedene Ebenen von RealitĂ€t gibt, nahm die diesbezĂŒglichen Visionen seiner Bekannten ernst.

Auch habe er Elemente frĂŒherer, magischer Praktiken in den Visionen seiner Freundin erkannt, so dass er diese Art der Beobachtung - genannt “die Amalantrah Arbeit” - fortsetzen wollte, in der Absicht, durch Minor verschiedene Intelligenzen herbeizurufen. Die Praktiken fĂŒhrten zu Kommunikationen mit Wesenheiten und symbolischem Austausch von Informationen.

Crowley fertigte das Portrait eines Wesens an, das erschienen sein soll, und das er “LAM” nannte, und das weitestgehend einem “Grey” glich. Zu dieser Zeit waren Greys als vermeintliche Außerirdische oder Raumschiffinsassen allerdings unbekannt. Crowley hielt LAM fĂŒr interdimensional. Er sagte, er habe ein magisches Tor fĂŒr dieses Wesen geöffnet.

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Die Ähnlichkeit des LAM mit den heutigen Greys ist frappierend, manche meinen jedoch, ihm fehlen die charakteristischen schwarzen Riesenaugen

Nach Crowley sollen verschiedene okkulte Gruppen seine Überzeugungen und Arbeit fortgefĂŒhrt haben, wobei sie auch den nicht-irdischen LAM kontaktiert haben wollen. Diese Gruppen sollen sich u.a. am O.T.O - "Ordo Templi Orientis" - einem magischen "Leitfaden" Crowleys, orientiert - und danach benannt - haben.

Angelehnt an Schamanistische Meditationspraktiken und Riten habe man mit dem als wichtig und heilig angesehenen LAM kommuniziert. Es wird ĂŒbrigens berichtet, dass Crowley versucht haben soll, das "interdimensionale" Tor wieder zu schließen aber es möglicherweise u.a. von dem Okkultisten und spĂ€teren Scientology BegrĂŒnder L. Ron Hubbard in 1946 aus Versehen durch Praktiken, die sie "die Babylon Arbeit" nannten (dabei handelte es sich insbesondere um sexuelle, magische Praktiken), wieder geöffnet worden sei.

Das von Crowley in voller Absicht geöffnete Tor, so meinen andere, habe sich nie wieder geschlossen und wurde seither immer durchlÀssiger...

Wenn man das Bild des stirnlastigen LAM anstarrt, sieht man eventuell irgendwann - nach einer Minute ? - das klassische Gesicht eines “Grey”. Überhaupt soll der LAM dem Grey auf dem Strieber Cover sehr Ă€hnlich sein. Irgendwie hat entweder Crowleys bzw. Minors Erfahrung sich im kollektiven Unbewusstsein festgesetzt - oder es handelt sich um eine typische real-interdimensionale Gestalt.

Bei LAM soll es sich allerdings nicht so sehr um ein bestimmtes Wesen sondern eher um einen Vertreter einer ganzen Spezies oder einer okkulten Energie handeln. Michael Bertiaux, einer der LAM Kontaktees, sah in LAM die AuprÀgung einer inneren, satanischen Wahrheit. Dazu muss man aber wissen, dass AnhÀnger von Okkultismus den Teufel weniger als das "Böse" sondern vielmehr als den gefallenen Lichtbringer - "Lucifer" - betrachten.

Auch John Keel hatte ĂŒbrigens mitunter das GefĂŒhl, dass die von ihm untersuchten paranormalen Ereignisse - wie z.B. die Mothman Sichtungen - sich möglicherweise auf irgendeine Art von magischer AktivitĂ€t zurĂŒckfĂŒhren lassen.

Die Tatsache, dass der Grey nun zu einer allgegenwĂ€rtigen Vorstellung von kultureller Bedeutung geworden ist, ist gewichtig. Die Greys finden sich nicht nur auf Buchcovern, sondern in der Werbung, als Spielzeug, und vor allem in der Überzeugung der menschlichen Gedanken.

Ozzy Osbourne - "Mr. Crowley":


Im Gegensatz zu so manchem okkulten „Magier“ denke ich nicht, dass alle modernen Grey-Sichtungen oder EindrĂŒcke sich auf Crowleys "Toröffnung" zurĂŒckfĂŒhren lassen. Crowley und die "Crowley-isten" dĂŒrften sich da etwas ĂŒberschĂ€tzt haben.. Das Bild des Grey ist m.E. nach viel Ă€lter!

Es zeigt sich aber, - und ich habe auf dieser Seite schon vielfach darauf hingewiesen - dass es zumindest Anhaltspunkte dafĂŒr gibt, dass Begegnungen mit Grey‘s oder Wesen nicht "wirklich" nachweislich und objektiv-physikalisch stattfinden, sondern auf der Ebene einer verĂ€nderten Bewusstseinswahrnehmung hervorgerufen werden und erlebt werden (und damit lediglich subjektiv-physikalisch stattfinden).

WAS letztendlich fĂŒr diese verĂ€nderte BewusstseinsverĂ€nderung verantwortlich ist - außer Drogen! - das ist eine andere Frage..

Von mir hier ĂŒbersetzte Textanteile geben nicht zwangslĂ€ufig meine Meinung wieder. Von illegalen Drogenexperimenten jeglicher Art sowie satanistischen, okkulten Praktiken distanziere ich mich und rate entschieden davon ab. Corinna


Info's:
Richelle Hawks, www.ufodigest.com
Daniel V. Boudillion, www.boudillion.com
Mehr zu LAM: http://dedroidify.blogspot.com/search/label/crowley
Anfallende Übersetzungen: Corinna, 02.12.2007

Alien-Erlebnisse physikalisch nie beweisbar!
Hokuspokus 2:
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Der Gestank der Aliens:
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