HALLOWEEN: DAS TOR ZUR DUNKELHEIT - ĂŒberarbeitet 14. Okt 2011

Datum 14.10.2011 03:50:00 | Thema: Artikel

von Corinna

Alle Jahre wieder: FĂŒr alle Halloween-Betroffenen, die den Artikel noch nicht gelesen (oder wieder vergessen) haben!
Überarbeitet 14. Okt. 2011

Obwohl man ĂŒberall liest, dass das Wort HALLOWEEN von “All Hallow’s Eve” (Vorabend vom Allerheiligen) abstamme, behaupte ich, dass das eine Falschinformation ist... denn es ist genau umgekehrt.

Die Aussage, das Wort 'Halloween' begrĂŒnde sich auf 'Allerheiligen' deutet an, es handele sich um irgendein christlich anmutendes Fest. Dem ist nicht so. Eher das Gegenteil ist der Fall. Halloween mĂŒsste, unter BerĂŒcksichtigung chrislticher Ansichten, als Fest der Hölle und Teufelsanbetung bezeichnet werden. Der Ausdruck Halloween basiert NICHT auf 'Allerheiligen', vielmehr wurde 'Allerheiligen' nach Halloween (und dessen Bedeutungsherkunft) konstruiert, und dann den Zwangschristianisierten 'ĂŒbergestĂŒlpt', wobei verschwiegen wurde/wird, dass 'heilig' nach wie vor - wie seit Anbeginn - 'höllig' bedeutet. Dass sich die Halloween-Rituale nicht an die von der Kirche 'vorgeschobenen' sog. Heiligen, sondern an ganz andere Wesenheiten richten, ist ĂŒberdies unschwer zu erkennen. Bemerkungen, wie (so ich neulich aufschnappen musste), bei "Halloween handelt es sich um das Fest der Liebe", zeigen auf eindrucksvolle Weise, dass den Menschen (vorwiegend der westlichen Industriestaaten) so ziemlich alles, was sie einst ĂŒber die jĂ€hzornigen Götter wussten, abhanden gekommen ist.

Halloween leitet sich (wie auch Harlekin, s. Artikel PHANTOM CLOWNS ) von “Hellequin” (eventuell Wortform "Herlewinus" = Krieger des König Herla) ab, und das ist nichts anderes, als die Ur-Bezeichnung fĂŒr den Reiterzug der Toten und DĂ€monen, zuweilen der Elfen und der tanzenden Geister, auch unter den Namen "Das Wilde Heer", "Die Wilde Jagd", "Die Armee der LĂŒfte", "Der Höllische JĂ€ger" (und anderen, Ă€hnliche Bezeichnungen) bekannt (mehr dazu ganz unten).

'Hallow' (der Heilige) steht mit 'holy' (engl. fĂŒr heilig) in Zusammenhang, und holy (- von Holle, bzw. 'AnfĂŒhrerin des Wilden Heers' - auch hell - geht zurĂŒck auf halgian) bedeutet nichts anderes als (helle..) Hölle. Wie das Wort 'Heil' ebenfalls darauf zurĂŒckzufĂŒhren ist, lesen Sie im Artikel Verpfingst nochmal . Wie Menschen und Affen den gleichen Vorfahren haben, dĂŒrften Hallow und Halloween demnach auf dieselbe Bezeichnung zurĂŒckgehen. Halo (Heiligenschein) steht ebenfalls damit in Verbindung. Alles 'Heilige' ist in Wahrheit der Hölle entsprungen. Die Tatsache, dass es nirgendwo genauer erklĂ€rt wird, ist interessant. Entweder ist es Niemandem aufgefallen - oder es mutet zu ketzerisch an, sich mit der wahren Herkunft reliigöser BrĂ€uche zu beschĂ€ftigen. Vielleicht wĂŒrde die anstrengende Wahrheit auch einen zu großen Eingriff in das bequeme Fantasieleben darstellen, das wir leben. Gerade an der Ableitung zur Herkunft der Worte 'Heilig' ('holy') oder 'Halo' lĂ€sst sich der eindeutige Zusammenhang zwischen religiösen und 'ander'- bzw. 'unterweltlichen' PhĂ€nomenen nĂ€mlich sehr gut nachvollziehen. Nicht Paranormales ist = Religion, sondern Religion ist ganz klar = paranormal, wobei man das 'para' m.E. nach auch streichen könnte, denn diese Dinge sind wirklich sehr 'normal'.

Das 'kin' in Harlekin - hellequin, hellekin - ist ĂŒbrigens zurĂŒckzufĂŒhren auf alt engl. kin 'abstĂ€mmig, angehörig", und kann mit: 'dem Harle/der Hölle' angehörig' ĂŒbersetzt werden, - wĂ€hrend das 'ween' in Halloween auf das altengl. 'wenan, ween' fĂŒr 'denken, glauben' zurĂŒckgeht (aus dem frĂŒhen indogermanischen Wort 'wen' fĂŒr 'wĂŒnschen'): Halloween = 'Gedenke den Heiligen' oder 'Glaube an die Heiligen', oder kurz: Glaube an die Hölle. Denn das mit den 'Heiligen' (Hölligen) allerhand gruselige Kreaturen gemeint sind, verdeutlicht die Art der Begehung des Festes ja nur zu gut. "Ein Harlekin ist - in der Tat - eigentlich ein 'Harlekind', bzw. Höllenkind" (aus dem Artikel 'Verpfingst Nochmal' www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1773 - beachten Sie auch die 'Phantom Clowns' Artikel ).

Diese meist Kapuzen tragenden und daher oft mit dem Tarnkappen-tragenden Gezwerge verglichenen, furchterregenden Reiter vom Heer der Toten und DĂ€monen (die auch als Armee des einĂ€ugigen Wodan - Voodoo/Wind - bezeichnet werden), die im Glauben der Völker noch bis in das 19. Jahrhundert bewahrt wurden, und sich ĂŒbrigens auch oft in StĂ€llen beim Vieh herumtrieben, wurden z.B. 150 v. Christus von Pausanias erwĂ€hnt: Die ganze Nacht hindurch habe man das Getrappel und Gewieher der Pferde sowie den Kampf des Nachtvolkes gehört. Wer sich zu nahe heran traute, musste damit rechnen, nicht wiederzukommen.

Auch als Italien im Jahre 590 von einer “schwarzen Seuche” (Pest) heimgesucht wurde, notierte ein Chronist, dass man bei Tag und Nacht die Kriegstrompeten und den SchlachtenlĂ€rm der fliegenden Armee gehört habe.

Weitere Beispiele beschreiben den eigentĂŒmlichen, oft lĂ€rmenden oder lieblich musizierenden, vorbeiziehenden Himmelszug, (s. Artikel DÄMONISCHE KLÄNGE):

1236 beobachtete man am Himmel ĂŒber Wales eine Schlacht: ”Um Mitternacht sah man die Geister und hörte ein Klirren, das von den Gefallenen hervorgerufen wurde. Das sind Werke des Teufels. Aber die Menschen waren davon ĂŒberzeugt, es handele sich um die Seelen von Getöteten, welche die Schlacht weiterfĂŒhrten.”

Unter den Wundern, die den Tod Caesars ankĂŒndigten, war auch ein “Waffenklirren in den dunklen Wolken, der Klang furchteinflĂ¶ĂŸender Posaunen und Hörnern am Himmel.” Vergil berichtete: “In ganz Germanien hörte man WaffenlĂ€rm aus dem Himmel, Geistererscheinungen von unnatĂŒrlicher BlĂ€sse zeigten sich bei Einbruch der Nacht.” Auch Lukan (39-65 n.Chr.) erwĂ€hnte den Klang von Krieg am Himmel und das LĂ€rmen eines Gefechts.

Der Mönch Radulfus Glaber berichtete um 1048 von einem Wunder, das sich zum Jahr 1000 zugetragen hatte: “An einem Sonntag, als sich der Abend herniedersenkte, begab sich in Tonnerre der gottesfĂŒrchtige Priester namens Frottier vor dem Abendessen an sein Fenster und erblickte aus der Richtung der Nordwinde eine unermessliche Anzahl von MĂ€nnern zu Pferde, die in einen Kampf zu ziehen schienen. Er betrachtete sie eine Weile und wollte dann seine Mitbewohner herbeirufen, als die Erscheinung sich auflöste. Bald darauf wurde er krank und starb im folgenden Jahr.“

Enge Verbindungen finden sich auch zu den mysteriösen TierverstĂŒmmelungen. In der NĂ€he von LĂŒneburg wohnte ein Mann, dessen Sohn ein StĂŒck Wild erlegte, welches auch von der Meute des Wilden JĂ€gers verfolgt worden war. Von da an musste der Mann bei jeder Jagd eine Kuh opfern, die dann vom Heer weggeschleppt wurde. Irgendwann hatte der Mann genug davon, und behielt die KĂŒhe bei sich. Das Heer aber witterte das Tier, das in irrsinnige Raserei geriet, zerstörte das Tor mit fĂŒrchterlichen Winden und enthob die Kuh. Der Wilde JĂ€ger war, so hieß es, Herr eines bestimmten Gebietes, in welchem ihm auch die Tiere gehörten. Diese Tiere seien sein Zeitvertreib (Grundlagen zum TierverstĂŒmmelungsphĂ€nomen s. Strohwodenwahn - sowie viele andere Berichte, bitte Suchfunktion auf der Artikelseite nutzen).

Alle acht Jahre im Januar opferten die Bewohner der Gegend um Lejre (Roskilde) auf der dÀnischen Insel Seeland, den Göttern Hunde und HÀhne in rituellen Handlungen. Hellequin (das nach den Tieren Hund und Hahn möglicherweise auch 'Hennequin' geheissen hat) ist nach Ansicht von zB dem Forscher Philippe Walter ein umherfahrender Geist, dem vorwiegend auf Verlangen HÀhne und Hunde geopfert wurden.

Das Wilde Heer soll zuweilen auch geteilt haben, wobei sich der perverse Humor des “PhĂ€nomens“ deutlich gezeigt hat: Wenn man ihm (dem Heer) begegnete, sich von seinem Klappern und LĂ€rmen anziehen ließ und es voller Übermut zum Teilen aufforderte, kam es vor, dass man anderntags Leichenteile vor der HaustĂŒr vorfand, nicht selten den Arm oder das Bein eines Kindes.

Die Jahrtausende auftretenden Berichte vom Wilden Heer, das sich ĂŒbrigens zeitweise auch mit Frau Holle (auch die 'Weiße Frau' und daher u.a. verwandt mit der Todesbotin Banshee. Vgl. ferner sog. 'Mariensichtungen') an der Spitze dem Hexenwesen annĂ€herte (Verschmelzung mehrerer mythologisch-dĂ€monischer Elemente), sind so umfangreich, dass man hier mehrere BĂŒcher abschreiben mĂŒsste, um auch nur annĂ€hernd darzustellen, wie sehr es sich in den Volksglauben der (vornehmlich europĂ€ischen) Völker verfestigt hatte. Man weiss, dass eine Begegnung mit dem Heer immer die Gefahr mit sich brachte, entfĂŒhrt, verletzt oder gar getötet zu werden. Man weiß daher auch heute, dass Ufosichtungen (und paranormale Erlebnisse allgemein) gefĂ€hrlich sind. Alle Leser, die dieses nicht wussten, wissen es jetzt. Es finden sich daher zahlreiche und ausfĂŒhrliche Artikel auf dieser Seite, die sich insbesondere mit - wie ich sie bezeichne - 'Para-Krankheiten' befassen.

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(Halloween KĂŒrbis)
Photograph by Toby Ord on 31 Oct 2003, http://en.wikipedia.org/wiki/File:Jack-o%27-Lantern_2003-10-31.jpg

Obwohl einige Ufoforscher (sofern sie sich ĂŒberhaupt je mit diesem Thema befasst haben) es nicht bemerkt haben dĂŒrften: Hellequin, “Das Wilde Heer”, dĂŒrfte wohl die frĂŒhere Form des unheimlichen PhĂ€nomens, das wir heute als UFO PhĂ€nomen kennen, darstellen - und das meiner Ansicht nach eine gestaltenwandlerische AusprĂ€gung einer intelligenten und alles kontrollierenden Macht ist, die man wegen wenig zimperlicher und egoistischer Absichten als dĂ€monisch bezeichnen muss (sofern man dĂ€monisch als 'böse' ansehen möchte. Eigentlich bedeutet es nĂ€mlich 'genial' oder 'allmĂ€chtig').

Die mit der nĂ€chtlichen JĂ€gerschar meistens typisch einhergehenden KlĂ€nge und LĂ€rm (manchmal auch als Engelstrompeten und Engelsgesang beschrieben) sind, wie das völlige Abhandensein von UFO-FluggerĂ€uschen, wie Bigfoot Spuren, Hitze, KĂ€lte, Gestank der Aliens und Wesen, TaubheitsgefĂŒhl der Gliedmaßen, Markierungen, schlechter Geschmack auf der Zunge usw. die physikalischen aber nichts aussagenden (und daher eher irrefĂŒhrenden) Spuren und Zeichen des PhĂ€nomens, die in dem Moment bewusst hinterlassen werden, in dem das PhĂ€nomen sich willentlich in unserer RealitĂ€t manifestiert. In DER GESTANK DER ALIENS schrieb ich dazu:

Riechen, Schmecken, Hören, Sehen, FĂŒhlen...alle Sinne können von Ufo- und Alienbegegnungen angesprochen werden. Vor allem aber unsere Wahrnehmungen an sich, und inwieweit das wiederum zu einer Manipulation unserer Sinne fĂŒhrt, ist unbekannt. Man sollte den eigenen Augen, Ohren usw. nicht unbedingt trauen.

Das, was passiert, scheint außerhalb unserer ĂŒblichen Erlebniswelt vonstatten zu gehen und scheint physikalisch erlebbar und von seinem Ursprung her gleichzeitig un-physikalisch zu sein. Fast so, als soll eine physikalische Anwesenheit mittels geeigneter, alle Sinne ansprechende Mittel, vorgetĂ€uscht werden?

Der mĂŒhselige Versuch, gemessene Strahlenbelastungen, Geschwindigkeiten, Temperaturen und vermutete Antriebsarten zu kategorisieren hat ebenso wenig zu einem Resultat erkennbarer UFO Muster gefĂŒhrt wie das Einteilen in verschiedene Lichter- und Blitzarten, Beamstrahlen und Flashlights. Weder die Feststellung mannigfaltiger UFO GerĂ€usche noch ihr Aussehen haben irgendeinen Hinweis auf die Herkunft und Natur des PhĂ€nomens ergeben. Und ebenso verhĂ€lt es sich mit all den unterschiedlichen von Zeugen beschriebenen GerĂŒchen.

Obwohl das menschliche Gehirn anhand der Sinnesreize und der Wahrnehmungen eine grobe Identifizierung der auf den Körper wirkenden UmstĂ€nde zulĂ€sst, stiften die ĂŒbersinnlichen Ufos und Wesen nur ein Wirrwarr und Chaos durch vermeintlich physikalische Spuren, die genau genommen ĂŒberhaupt keinen Sinn ergeben und keine Schlussfolgerung zulassen, - im Gegenteil:

Je mehr man meint entdeckt zu haben, umso verwirrender und sinnloser wird das ganze PhĂ€nomen. Es wird deutlich, dass wir uns nicht ausschließlich auf die verstandesmĂ€ĂŸige Auswertung der von menschlichen (begrenzten) Sinnen wahrgenommenen Dinge verlassen können.

Der Ufoforscher, Astrophysiker und Informatiker Jacques Vallee hĂ€lt es fĂŒr wahrscheinlich, dass physikalische Spuren absichtlich als angebliche BestĂ€tigung (Tricks) fĂŒr physikalische Objekte erzeugt und hinterlassen werden und sagte u.a. bereits 1978 in einem Interview mit Jerome Clark:

"Ja, physikalische Beweise gibt es. Aber physikalische Beweise in dem Sinne, dass wir daraus Schlussfolgerungen auf irgendjemandens Antrieb entdecken werden, sind wohl nicht zu erwarten."


Wie u.a. beim Burning Man Festival ARTIKEL HIER finden wir beim Halloween Fest das “umgewandelte Opfer an die dĂ€monischen Wesen, in der Hoffnung auf Milde”, nĂ€mlich in Form von SĂŒssigkeiten. Die Kinder, die als Geister und Hexen verkleidet mit einem Streich drohen, stellen bei diesem Spektakel die DĂ€monen dar, die - wenn man ihnen nichts gibt - nicht milde gestimmt sind, sondern ihre bösen Scherze treiben werden. Halloween ist damit die Darstelllung - das Nachspielen - der Gottesfurcht und der aus Furcht erbrachten Blutopfer, wobei Götter und DĂ€monen sowieso dasselbe sind.

Dass die WAHREN DĂ€monen sich in der Tat nicht von Leckerlies milde stimmen lassen und vielmehr Appetit auf die Kinder selbst haben, wird vor den Kindern verheimlicht, da die Eltern selbst keine Ahnung haben. In unser technisch fortschrittlich ausgerichteten Welt gibt es mehr Dummheit, als es den Anschein hat. Die Teilnahme an Festen und Opferritualen - wie Halloween - ist Ausdruck von tiefer Gottesfurcht und Bettelei, man möge vor Gottes Zorn doch bitte verschont bleiben. Man kann m.E. nach schlecht ĂŒber die Praktiken islamischer LĂ€nder und deren frĂŒh-islamische Erziehungsanipulation meckern, wenn man die eigenen Kinder anhĂ€lt, an Satanischen Riten teilzunehmen (und das genau ist Halloween). Wer an Halloween Haus, Vorgarten, sich selbst und die KInder gruselig herausputzt, begeht unterwĂŒrfige, tiefreligiöse DĂ€monenverehrung und verherrlicht und feiert Mensch-und Tieropfertraditionen. Das sollte Ihnen klar sein, wenn Sie - spĂ€ter am Abend - die angegrabschten M&M's ihrer KInder zĂ€hlen. Halloween ist KEIN spaßiges Kinderfest, sondern ein religiöses Unterwerfen unter eine tödliche Macht.

Ich persönlich halte mich von allen Praktiken, die irgendetwas mit ‘umgewandelten’ DĂ€monenopfern zu tun haben (und davon gibt es mehr als man so spontan annehmen wĂŒrde), möglichst fern und wĂŒrde das - sollte man mich fragen - auch allen anderen empfehlen, besonders wenn es um die Kinder geht - denn sie sind das beliebteste und wehrloseste Opfer der intelligenten Anderwelt der DĂ€monen - und Opfer der Erwachsenen. Wie und warum ’jenseitige’ Trickster-Wesenheiten Kinder begehren, oder gar entfĂŒhren und Schlimmeres, habe ich bereits in einigen Artikeln angesprochen.

Halloween, das Totenfest, - das ursprĂŒnglich u.a. als Samhain (keltisch-irischer Name fĂŒr das Sommerende / Opfer-Schlachtfest) den Beginn der dunklen Jahreszeit kennzeichnen sollte und heute ein hoher Feiertag der Wicca- und Witchcrafttradition ist -, ruft zur Obacht auf: Zu bestimmten Zeiten (und der Tag zu Halloween gehört dazu) soll der Schleier zwischen der dieseitigen und der Anderwelt besonders durchlĂ€ssig sein. Aus Furcht metzelte man angeblich zwei Drittel aller Erstgeborenen dahin, opferte außerdem den Großteil des Weizens und der Milch. Wem diese von UnterwĂŒrfigkeit gezeichnete BlutrĂŒnstigkeitt noch nicht reichte, der zerschmetterte den eigenen Kopf auf Steinen.

[Zur Bedeutung des Namens 'Sa-mhain' - auch Samuin oder Samain ['savinʌ] - bitte z.B. die Artikel Verpfingst nochmal und Strohwodenwahn lesen].

Im Zwielicht und Dunst dieses Nebels zwischen den Welten sollen die dĂ€monischen Wesen, die mit dem kalten Nordwestwind des Winters fliegen, besonders zahlreich erscheinen. Die Ordnung zerfließt im Chaos dieser Nacht, die traditionell weder zum Alten, noch zum Neuen Jahr gehört. Die FeenhĂŒgel gelten zu dieser Zeit als OFFEN - das HinĂŒbergleiten fĂŒr die Wesen und WiedergĂ€nger (Verstorbene, Vampire oder Zombies) gilt als besonders einfach und die Ernte die bis jetzt nicht eingeholt wurde, gehörte den Andersweltlichen, z.B. den Puca (= Puck, Goblins, s. DER KLEINE PUCK).

WEIL die bluthungrigen DĂ€monen in so großer Zahl auftauchten, wurden zu Halloween zahlreiche, brutale Opferrituale durchgefĂŒhrt, um die Wesen möglichst milde zu stimmen und sie zu sĂ€ttigen, - so dass man gut und unbehelligt durch den Winter kam. Doch wer diese Sicherheit verlangte, musste eben erst grosszĂŒgig geben (opfern).

Heute sind die Menschen- und Tieropfer - zum Thema Menschenopfer und Blut bitte unsere Suchfunktion nutzen! - duch Nahrungsopfer oder symbolische Opfer ersetzt oder gÀnzlich abgeschafft. Dazu ein Zitat aus meinem Artikel "Burning Man":

Die hierzulande weniger, sonst aber traditionellen Kekse und Milch auf der Fensterbank fĂŒr den Nikolaus, sind auch so ein Überbleibsel. Lange Zeit meinte man, die "Wesen" wĂŒrden sich mit Speisenopfern begnĂŒgen. Kekse fĂŒr DĂ€monen oder Feen sind eine klare Umgestaltung von Opferritualen. Dass mit dem Nikolaus und seinem kinderfressenden Knecht Ruprecht, dĂ€monologisch gesehen, auch allerhand los ist, können Sie in BOOGEYMAN - oder der ĂŒberarbeiteten Version NIKOLAUS nachlesen. Die unseren unschuldigen Kindern aufgezwungenen NIkolaus-Gestalten kennt man - nebenbei bemerkt - u.a. als den bĂ€rtigen, einĂ€ugigen Wut-und Windgott Wodan.

Bevor die christliche Kirche anfing, das Volk mit ihrer Fantasiereligion zu bedrohen, galten die Geschenke auf dem (weihnachtlichen) Gabentisch zur "Perchtnacht" (25. Dezember oder 6. Januar) den unberechenbaren DĂ€monen. FĂŒr sie (dĂ€monische Götter) musste auch der Tisch reichhaltig mit Speisen gedeckt werden, beim Essen durften sie nicht beobachtet werden [Percht= Mahr, Alb oder das "Mahl der Feen", zieht auch als Wildes Heer und WiedergĂ€nger mit großem LĂ€rm umher]. Nur wenn es der Percht(a) mit ihrem Gefolge gut erging, konnte man mit einem friedlichen Jahr und guter Ernte rechnen.


Percht bedeutet ĂŒbrigens "Pferd", was Sie hier nachlesen können.

Es gibt keine wirklichen Beweise, dass das keltische Jahr Ende Oktober begann, - man kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass das Fest bei den Kelten nicht auf einen fixierten Tag fiel. Im schottischen Hexentum zB wird 'Samhain' am 11. November gefeiert, was nicht zufÀllig mit dem "11.11" (11.11 Uhr) Beginn der 'nÀrrischen' Karnevalszeit zusammenfÀllt (der NARR, s. Artikel PHANTOM CLOWNS und folgende).

Die sich im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende verĂ€nderten und aufgespalteten UrsprĂŒnge der eigentlichen Bedeutungen von Festtagen können Sie u.a. im Artikel: DÄMONISCHE FESTE nachvollziehen. Wahrscheinlich wurde das eigentliche Halloween Fest (das Fest der Verehrung und Unterwerfung gegenĂŒber dem dĂ€monischen Hellequin - der Hölle entsprungenen - PhĂ€nomen) von der Kirche absichtlich in christliche Feste integriert, daher eventuell auch die stĂ€ndige und beharrliche Falschdarstellung der Namensherkunft!

So ließe sich auch erklĂ€ren, warum Halloween hier erst in den letzten Jahren - von den USA zu uns 'zurĂŒckgeweht' - wieder an Bedeutung zugenommen hat, und warum so viele uninformierte und unkritische BĂŒrger glauben, es handele sich um eine Festlichkeit der USA... UrsprĂŒnglich kommt das Fest - das ein Erwachsenenfest und nie ein Kinderfest war! (Kinder tauchten an Halloween ĂŒblicherweise - wenn ĂŒberhaupt - nur als geschlachtete und zerhackte Opfer auf) - wie erwĂ€hnt, natĂŒrlich aus Europa, insbesondere Großbritannien, und wurde erst durch irische Siedler nach Nord Amerika gebracht. Dabei ist zu beachten, dass das Fest - wohl unter anderen Namen - natĂŒrlich viel frĂŒher nach Europa mitgebracht wurde. Menschen haben durch die gesamte Geschichte zwar stets ihr Hab und Gut, ihre Heimat, zurĂŒckgelassen, ihre Götter nahmen sie natĂŒrlich immer mit!

HALLOWEEN

..ist ein Fest der Nachahmung, vor allem aber des Unterwerfens und der Verehrung der gefĂŒrchteten, zornigen, dĂ€monischen Allmacht, und kann somit in der Tat als Satanistisches Ritual betrachtet werden, - wobei dahingestellt sei, ob es dem Ursprung nach ĂŒberhaupt einen Unterschied zwischen Satans/DĂ€monen- und Götterverehrung gibt. Ich bezweifle das ohnehin und die Überlieferungen, sowie Mythologie und Etymologie sind da bisweilen sehr deutlich.

Wer seine in GeisterkostĂŒme gehĂŒllten Kinder an Halloween zum Betteln in die Nachbarschaft entlĂ€sst, begeht eine 'Teufelsanbetung' und verurteilt seine Kinder dasselbe zu tun. Wer sich irgendwo auf die Knie wirft und Gottheiten anbetet - ganz gleich welcher Religion - tut das ĂŒbrigens auch. Der Welt ist eben nicht zu helfen...

Wer sein Haus gutgemeint mit Monstern und Hexen schmĂŒckt, huldigt diesen (ihrer Natur nach uns sehr erfolgreich nach dem Leben trachtenden) Intelligenzen, und da ich davon ausgehe, dass dĂ€monische Rituale sich auch auf Manipulation begrĂŒnden (wie vielfach in Artikeln erwĂ€hnt, fordern diese Wesen absolute Bewunderung und Unterwerfung) halte ich derartige Feiern fĂŒr geeignet, den Hunger der dĂ€monischen MĂ€chte, welche IMMER grossen Wert auf Anerkennung, und Beachtung legen, zu stillen. Man könnte sich das verkneifen. Man IST dem PhĂ€nomen (das ohnehin noch nie Jemanden vor dem Tode bewahrt hat) sowieso mit Haut und Haar ausgeliefert, alleine dadurch, dass man lebt. DarĂŒber hinaus gehende Huldigungen mĂŒssten eigentlich nicht sein. Ich hege sogar den Verdacht, dass ein Abweichen von den ĂŒblichen Praktiken, das Interesse der Gestalten weckt, was lebensverlĂ€ngernd sein könnte.

Im ĂŒbrigen ist Götter- /DĂ€monenverehrung jeder Art eigentlich nur ein Ausleben manipulativ antrainierter Verhaltensmuster, auf denen sich eigentlich die gesamte menschliche Kultur begrĂŒndet, die allerdings gar nichts bewirken, sondern nur den Beweis fĂŒr geglĂŒckte Manipulation darstellen.

Es ist es wahrscheinlich unerheblich, ob man sich der DĂ€monenverehrung bewusst ist, oder nicht (so wie ca. 45.000 Burning Man Teilnehmer garantiert keine Ahnung haben, was sie da eigentlich tun) - es scheint in beiden FĂ€llen ausreichend zu wirken: An jeglicher DĂ€monenhuldigung ÜBERHAUPT teilzunehmen, bedeutet einen Sieg fĂŒr die manipulativen Intelligenzen, fĂŒr die wir ohnehin nur ein amĂŒsanter Zeitvertreib sind. Sich endlos wiederholende Riten sind natĂŒrlich langweilig, weswegen wohl mmer neue Impulse (z.B. Aliens) in die Welt gestreut werden. Um auf die obige Behauptung, ein Abweichen vom Üblichen könnte sich lebensverlĂ€ngernd auswirken, zurĂŒckzukommen: Ein völliger, bewusster Bruch mit manipulativen Impulsen - das konsequente 'Nichtglauben' von allem, was den Anschein besitzt, geglaubt werden zu können - mĂŒsste die Götter aus ihrer ewiglich-bequemen Langeweile reißen können. Es bedarf nur ein wenig VerstĂ€ndnis fĂŒr den göttlichen Humor, und weniger VerstĂ€ndnis fĂŒr die menschliche Dummheit. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Nachtrag:

Halloween ist ĂŒbrigens auch verwandt mit dem Erntedankfest (was spĂ€ter als Thanksgiving in die USA einzog). Dieses Opferfest, das in der einen oder anderen Form in allen europĂ€ischen LĂ€ndern gefeiert wurde und wird, war in Sachsen z.B. dem Gott Wotan gewidmet (spĂ€ter zwangs-Ă€nderte die Kirche den EmpfĂ€nger der Opfergaben in den Erzengel Michael um).

In Rom z.B. war es ĂŒblich der Göttin Pomona zu opfern. Sie war die römische Göttin des Obstsegens und die Frau des Gottes Vertumnus; die Legende machte sie auch zur Geliebten des Picus, des Vaters des Gottes Faunus. Ihr Name leitet sich von dem lateinischen Wort 'pomum' ("Baumfrucht“, "Obstfrucht“) ab.

"Das römische Erntedankfest trug den Namen der Göttin Pomona und wurde im Herbst gefeiert. Die Römer fĂŒhrten dieses Fest sogar in Irland und Großbritannien ein, wo es zusammen mit dem keltischen Fest Samhain gefeiert wurde und spĂ€ter von den Christen um 835 zu Halloween gemacht wurde." (wikipedia). Einerlei, was man feiert: Es handelt sich bei fast allen Festen um Überbleibsel und Umwandlungen von ehemaligen Opferritualen, und es wurden nicht nur Speisen geopfert, da seien Sie gewiß! Die Götter haben von Beginn an etwas anderes, BLUTIGES und FRISCH GETÖTETES gefordert (bzw. den Menschen glauben gemacht, sie wĂŒrden dieses fordern) und somit die Basis der Götterfurcht - den Vampirglauben - initiiert. Was sie dann letztlich mit geopfertem Leben und Blut anstellen sei dahingestellt. Es geht wahrscheinlich lediglich darum, unterwĂŒrfig, fĂŒrchtend und folgsam zu sein, bis in den Tod...

Eine andere Form der Vampirverehrung findet sich im (symbolischen) Trinken von Jesus' Blut. Geschickt verpackt die christliche Kirche hier ihre DĂ€monenanbetung, wenn man der blutrĂŒnstigen Intelligenz durch Nachahmung huldigt. So muss der arme Jesus bis in alle Ewigkeit - oder zumindest bis zum Ende der chrsitlichen Traditionen - als Dauer-Ersatzopfer herhalten (Wein/Blut-trinkende GlĂ€ubige schlĂŒrfen symbolisch das Blut ihres Opfers Jesus). Wie bei echten Opfergaben (Mensch und Tier) wird anschließend noch sein Leib verspeist. Lecker! (Ersatz-Leib-Opfern ist ĂŒbrigens durchaus ĂŒblich: Eines der vielen Beispiele ist der 'Laib' Brot, welcher aus dem Versuch geboren wurde, den Leib eines gewickelten Kindes nachzuahmen. Vielleicht versuchte man so, den Göttern das 'Betrugs'-Brot besonders schmackhaft zu machen).

Kannibalismus geschah sowieso nicht aus Hunger, sondern stellte wohl einen praktischen Nutzen der körperlichen Überreste von Blutopfern dar. Warum man sich im Christentum als Vampir gebĂ€rden muss, sei dahingestellt. Meine AusfĂŒhrung stellt nur eine Anregung dar... mögen Christen mich bitte richtigstellen...

Auch lesen: Lucifers Brut

Zum Halloween KĂŒrbis, gen. 'Jack O'Lantern' lesen Sie: ICH GEH MIT MEINER LATERNE

Mehr zum "Wilden Heer" (Percht) findet sich im Artikel Ikarus, sowie in den oben erwÀhnten Berichten 'Verpfingst nochmal', 'Strowodenwahn', sowie anderen...

Die rauhe Nacht von Halloween kann ebenfalls mit dem zur Walpurgisnacht bestehenden Volksglauben verglichen werden, es ist das Pendant. Das 'Wilde Volk', das 'Wilde Heer' (die Armee aus reitenden Leichen und DĂ€monen - angefĂŒhrt z.B. von Frau Holle - bei denen es sich offenbar um ein formenwandlerisches 'UFO PhĂ€nomen' handelt) ist wohl gleichzusetzen mit den durch die LĂŒfte rauschenden Hexen (= Satan, Feen, Engel usw.) die sich auf dem Weg zum Hexensabbat befinden. NĂ€here Beschreibungen zum "Wilden Heer" finden sich im Artikel Papperlapapp und Paparadies .

[Halloween fĂ€llt nicht in die sog, 'Zwölf', kann aber mit dem Umtreiben dieser NĂ€chte verglichen werden. Die Bezeichnung 'Rauhnacht' ĂŒbrigens geht wohl auf das mittelhochdeutsche Wort rĂ»ch (haarig) zurĂŒck und erinnert an den u.a. in Verpfingst nochmal beschriebenen, religiösen Haarkult zu Ehren der sich gern 'haarig' prĂ€sentierenden Wesenheiten. Wiki sagt zu den RauhnĂ€chten: "Die NĂ€chte stehen in enger Verbindung mit Ritualen rund um das Nutzvieh, aber auch Verwandlungen in Mischwesen zwischen Tieren und Menschen oder haarige mythische Wesen"].

In der Vergangenheit habe ich vielfach ĂŒber den 'uralten' Katzenveit berichte (verwandt mit dem 'WIlden Mann'/Bigfoot und RĂŒbezahl), und das mit ihm in Verbindung stehende PhĂ€nomen der verschwindenden Haustiere (insbesondere Katzen). Auch hier dĂŒrfte eine deutliche Verbindung zum Wilden Heer bestehen, welches u.a. mit Wodans Armee gleichzusetzen ist. 'Wodan/Wotan', auch Wuot (Basis: Wodu/Voodoo), ist verwandt mit 'Veit' (Fee-it, sinngemĂ€ĂŸ: geisterhaftes Windwesen).

Quellen:
Prof. Claude Lecouteux
Diverse andere BĂŒcher
Diverse Internetseiten
Eigene Artikel
Corinna, 31.10.2007

ĂŒberarbeitet 30. Oktober 2010 u.
14. Oktober 2011




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