NAHTOD, OBE's und UFO's

Datum 07.10.2007 14:30:00 | Thema: Ufos, Wesen & Co

Über Nahtoderfahrungen wurde schon immer berichtet. Beispielsweise erzählte im 8. Jahrhundert der Mönch Bede die Geschichte eines Mannes der nachts starb..
Aber er erwachte am Morgen wieder zum Leben und erzählte, dass er seinen Körper verlassen hatte, mit allen Details, die wir als zu einem Nahtoderlebnis zugehörig erkennen.

Es ist tats√§chlich so, dass der moderne Begriff "NDE" (Near Death Experience = Nahtoderfahrung) erst seit Mitte der 1970er Jahre ins Bewusstsein der √Ėffentlichkeit drang. Gepr√§gt wurde er von Dr. Raymond Moody in seinem ersten Buch.

In der revidierten Ausgabe von 2005 mir dem Titel "The Light Beyond" interviewt er Dr. Michael Grosso, einen Philospophen, der seine Ausbildung an der Columbia University machte. Grosso deutet an, dass es in biologischen Begriffen keinen Punkt in der Erfahrung gibt, dass der Tod sich bei einer NDE n√§hert. Jedoch gibt es daf√ľr Gr√ľnde auf einer spirituellen evolution√§ren Ebene. Und er f√§hrt fort : "Ich glaube, es ist dieses Risiko der totalen Selbstzerst√∂rung durch unglaublich hochentwickelte Waffen, das dieses globale psychische Ph√§nomen antreibt, das jetzt stattfindet."

Er sieht spirituelle Erfahrungen als den gemeinsamen roten Faden, Ausdruck der "kollektiven Bewusstseinstransformation", angeheizt durch die Möglichkeit totaler nuklearer Vernichtung. Er weist darauf hin: "Es gibt einige interessante Beziehungen zwischen gewissen tiefen NDEs und prophetischen NDEs. Und es gibt Verbindungen zwischen manchen Fällen von UFO-Kontakten und jenen erstaunlichen Mustern kollektiver Erfahrungen von Erscheinungen, genannt Marienvisionen, bei denen die Jungfrau auf Mauern oder anderen Objekten in Ortschaften sichtbar wird."

Er f√ľgt auch hinzu, dass das Interesse an der Ufologie im Jahre 1947 begann, nur wenige Jahre nach der Detonation der ersten Atombombe. Falls Sie das Buch besitzen oder es m√∂glich ist, eine Kopie aufzutreiben, k√∂nnen sie das ganze Interview im Kapitel "The Near-Death Researchers" lesen.

UFO-Abductees berichten auch manchmal √ľber solche Visionen. Oftmals handelt es sich dabei um Visionen apokalyptischer Natur, die Informationen √ľber globale Katastrophen enthalten, ausgel√∂st durch bedeutende Ver√§nderungen auf der Erde. Interessanterweise erscheint es etwas unvereinbar, dass es bei NDES haupts√§chlich positive Erfahrungen gibt, w√§hrend es bei den Abductess das Gegenteil ist, besonders wenn sie √ľber ihre Angst w√§hrend der Entf√ľhrung und der medizinischen Untersuchungen erz√§hlen.

Sie k√∂nnen im Internet einen sehr interessanten Artikel √ľber NDEs finden, der von einem Kardiologen, der in den Niederlanden praktiziert, stammt, mit dem Titel : "About the Continuity of Our Consciousness." Ein Auszug aus den ersten Abs√§tzen:


"Bedeutet der Hirntod wirklich den Tod oder ist er nur der Beginn des Sterbeprozesses, der sich √ľber Stunden und Tage hinziehen kann, und was geschieht mit dem Bewusstsein w√§hrend dieser Periode? Sollten wir auch die M√∂glichkeit in Betracht ziehen, dass jemand, der w√§hrend eines Herzstillstands klinisch tot ist, Bewusstseinserfahrungen hat - und k√∂nnte es sogar immer noch ein Bewusstsein geben, nachdem jemand wirklich gestorben ist und sein K√∂rper kalt ist? In welcher Relation steht Bewusstsein zur Integrit√§t der Hirnfunktionen? Ist es m√∂glich, Einblicke in diese Zusamenh√§nge zu bekommen?

Aus meiner Sicht besteht die einzige M√∂glichkeit, sich empirisch der L√∂sung der Theorien √ľber das Bewusstsein anzun√§hern, in der Erforschung der NDE. Wir erhalten die Gelegenheit, alle existierenden Theorien √ľber das Bewusstsein, die bis heute diskutiert wurden, zu verifizieren. Bewusstsein zeigt sowohl zeitliche als auch unverg√§ngliche Erfahrungen auf. Gibt es f√ľr das Bewusstsein einen Anfang und ein Ende? In diesem Beitrag m√∂chte ich einige mehr generelle Aspekte des Todes diskutieren, danach mehr Details unserer in Aussicht stehenden Studie √ľber NDEs von Menschen in den Niederlanden, die einen Herzstillstand -ver√∂ffentlicht im Lancet - √ľberlebt haben, beschreiben.

Ich m√∂chte auch √§hnliche Funde aus Studien dar√ľber aus den USA und aus dem Vereinigten K√∂nigreich kommentieren. Schlie√ülich werde ich die Auswirkungen f√ľr das Studium des Bewusstseins diskutieren, und wie es m√∂glich sein k√∂nnte, die Kontinuit√§t unseres Bewusstseins zu erkl√§ren. [Hier k√∂nnen Sie den Rest des Artikels lesen: http://iands.org/research/vanLommel/vanLommel.php ]

Unter dem folgenden Link k√∂nnen sie eine wissenschaftliche Abhandlung √ľber die Beziehungen zwischen NDEs, OOBEs (Out of Body Experience = Au√üerk√∂rperliche Erfahrung) und UFO-Erfahrungen (UFO Experiences, UFOEs) lesen. Der Titel lautet: " From Lucid Dreaming to Pure Consciousness: A Conceptual Framework for the OBE, UFO Abduction and NDE Experiences" und stammt von Jayne Gackenbach, Athabasca University und University of Alberta, Edmonton, Canada. Die Abhandlung ist ziemlich lang, etwa 25 Seiten auf dem Computer, aber sehr detailliert und wert, gelesen zu werden, falls sie daf√ľr Zeit haben: http://www.sawka.com/spiritwatch/fromlucid.htm

Vor etwa zehn Jahren las ich das Buch "The Omega Project" des bedeutenden Psychologen Dr. Kenneth Ring. Es handelt sich um eine Studie √ľber die √Ąhnlichkeiten zwischen NDEs und UFOs, und eine von Dr. Rings Schlu√üfolgerungen ist, dass dies der Beginn eines Ver√§nderung des menschlichen Bewussteins hinsichlich seiner Ausddehung ist, und endlich werden wir alle in der Lage sein, in zwei Welten zugleich zu leben, d.h. in der physischen und in der Welt der Imagination.

Dr. Kenneth Ring hat auch Artikel √ľber NDEs und UFO-Begegnungen geschrieben. Dieser heisst: "Near-Death and UFO Encounters as Shamanic Initiations Some Conceptual and Evolutionary Implications." Aber er enth√§lt anfangs eine Reihe von Vorbehalten: "Bevor ich mich auf den ersten dieser begrifflichen Ausfl√ľge begebe, habe ich noch einige Vorbehalte. Erstens, wenn ich bestimmte Verbindungen zwischen NDEs und UFOEs hervorhebe, behaupte ich nicht, dass folglich alle Variationen dieser beiden Ph√§nomen miteinander verschr√§nkt sind. UFOEs decken speziell ein au√üergew√∂hnliches Gebiet ab, daher wird ihm kein Modell in allem dem Namen nach gerecht. Ich werde hier jedoch einen besonderen und heute zunehmend wohlbekannten Typ von UFOEs behandeln - von welcher Art, werde ich kurz spezifizieren.

Zweitens, die Art des integrativen Modells, dass ich hier vorstellen werde, versucht diese Erfahrungen nur in Termini ihrer archetypischen Muster und funktionellen Signifikanz zu vereinen. Auf der ph√§nomenologischen Ebene sind NDEs und UFOEs nat√ľrlich ganz unterschiedlich, aber es liegt in ihrer tiefen Struktur, so wie sie sind, und weniger in ihren oberfl√§chlichen inhaltlichen Manifestationen, dass diese wichtigen Gemeinsamkeiten erkannt werden k√∂nnen." [Den ganzen Artikel k√∂nnen Sie hier lesen: http://www.near-death.com/experiences/articles011.html ]


..Teil 1 v. 01.10.2007:
Uebersetzung: Repto


NAHTOD, AUSSERK√ĖRPERLICHE ERFAHRUNGEN UND UFOS - TEIL 2.

Im Vorwort zu einem anderen Artikel von Dr. Ring, zusammen mit C.J. Rosing verfasst, mit dem Titel: "UFO and Near-Death Experiences (NDE)" geben die Autoren zu erkennen: "Es gibt weitreichende und m√§chtige psychophysikalische Ver√§nderungen, die entweder einer UFOE oder einer NDE folgen...Beide beinhalten eine Zunahme von Energiefl√ľssen im K√∂rper, Bewusstseinserweiterung, Informationsflu√ü und psychischen F√§higkeiten."

Ring und Rosing weisen darauf hin, dass UFOEs und NDEs "funktionell √§quivalent" erscheinen und dass "psychophysikalische Ver√§nderungen, √ľber die im Zusammenhang mit UFOEs und NDEs berichtet wird, eine Art von "psychobiologischer Transformation", √§hnlich der Kundalini-Energie widerspiegeln.

"Die Aktivierung der Kundalini ist viel mehr wahrscheinlich...es wurde hinterher bei Kontrollen von empirisch Befragten berichtet, und, wie vorher, ist dies gleicherma√üen wahr f√ľr Menschen mit NDE oder UFOE. Diese Erfahrungen reflektieren eine zielgerichtete Intelligenz...sie sind Teil einer beschleunigten evolution√§ren Str√∂mung, welche die menschliche Rasse zu einem h√∂heren (okkulten) Bewusstsein und erh√∂hter Spiritualit√§t antreibt. Worauf wir wiederholt mit aller Macht gestossen sind, war die unbestreitbare totale √Ąhnlichkeit zwischen unseren zwei Erfahrungsgruppen UFOEs und NDEs... Wir sollten jetzt in Betracht ziehen, dass trotz des Unterschieds in der Natur dieser Erfahrungen sie vielleicht dennoch eine gemeinsame zu Grunde liegende Quelle haben - was auch immer diese Quelle sein mag."

Sie können den Artikel hier selbst lesen:
http://www.crossroad.to/Quotes/spirituality/aliens.html

Nat√ľrlich ist Dr. Ring nicht der Einzige, der NDEs erforscht, aber die meisten Forscher stimmen darin √ľberein, dass diese Erfahrungen viele gemeinsame Charakteristika zu haben scheinen. Manche, die eine Nahtoderfahrung durchgemacht haben, erz√§hlen, nur eines dieser Merkmale erlebt zu haben, andere wollen mehr erfahren haben.


Darunter sind:

- Schweben durch einen Tunnel auf ein Licht zu an seinem Ende.
- Mindestens die H√§lfte berichtet √ľber das Gef√ľhl, dass ihr Geist und ihr K√∂rper getrennt waren.
- Treffen mit engelhaften Wesen oder schon verstorbenen Mitgliedern ihrer Familie.
- Sicht auf den eigenen Körper aus grosser Höhe.
- Im Fall von Wiederbelebungsma√ünahmen sind sie oft in der Lage, nicht nur die Prozeduren und Instrumente zu beschreiben, welche die √Ąrzte gebrauchen, sondern auch die Gespr√§che zwischen √Ąrzten und Krankenschwestern zu beschreiben.
- Sie erleben etwas, was man Lebensr√ľckblick nennt und haben gelegentlich Visionen von der Zukunft.
- Die meisten kehren von so einem Erlebnis mit einem erh√∂hten spirituellen Bewusstsein zur√ľck.
- Sie berichten oft, dass sich als Resultat ihr persönliches Bild vom Leben, ihre Werte, ihr Glauben usw. vollkommen verändert haben.
- Und einige kehren mit besonderen psychischen F√§higkeiten zur√ľck...


Viele Studien zeigen auch, dass sowohl religiöse wie auch nicht-religiöse Menschen ziemlich ähnliche NDEs haben. Und am eindrucksvollsten ist: Menschen die eine NDE oder sogar eine OOBE durchgemacht haben, bleiben dabei, dass die Erinnerung daran nach Jahren noch genau so klar ist, wie an dem Tag, an dem es passierte.

Es ist durchaus m√∂glich, dass alle diese Arten von Erfahrungen Grenzerfahrungen sind. Die Grenze ist die Stufe des Bewusstsein, wo ein bestimmter Stimulus Sinneseindr√ľcke zu kreieren beginnt, die ansonsten nicht wahrnehmbar sind. Es ist auch von Wert anzumerken, dass viele dieser Begebenheiten als ein Fallen in das "Reich des Tricksters" angesehen werden k√∂nnen.

Durch die Geschichte hindurch wissen wir von jenen, die an Magie, Mystizismus, Schamanismus und ähnliches glauben. "Anderwelten" wurden immer während eine veränderten Bewusstseinszustands oder auf der seelischen Ebene betreten. Und viele dieser Regionen waren von Entitäten, die von höheren Wesen bis zu Dämonen und monströsen Nachtmahren reichten, bevölkert.

Bedeutende UFO-Forscher scheinen auch zu der Idee zu tendieren, dass Aliens Besucher aus anderen Bereichen sind. In seinem Buch "Passport to Magonia" nennt Jacques Valle√© dies ein Multiversum, das die "Informationstheorie" vielleicht uns zu begreifen hilft. Und der verstorbene John Mack unternahm seine Forschungen an Abductees, weil er glaubte, dass die meisten dieser Leute, die √ľber solche Erfahrungen berichteten, v√∂llig gesund waren, und die wissenschaftliche Meinung hinsichtlich der Realit√§t m√∂glicherweise unvollst√§ndig ist.

Etwa w√§hrend der letzten Dekade haben einige Neurologen und Physiker - besonders Quantenphysiker - ernsthaft damit begonnen, der Idee nachzugehen, dass das Bewusstsein nicht notwendigerweise in unserem K√∂rper beheimatet ist, sondern dass es f√§hig ist in bestimmten Situationen, so wie NDEs und UFO-Begegnungen, ihn zu verlassen. Es k√∂nnte sein, dass aus der Sicht des Bewusstseins beide Arten von Erfahrungen nur die zwei Seiten ein und derselben M√ľnze sind. Und, falls das m√∂glich ist, wie wird es gemacht?

Materie, so wie wir sie kennen, scheint solide zu sein. Aber je mehr die Wissenschaft die Materie untersucht, desto klarer wird es, dass diese Substanz nicht solide ist, tatsächlich besteht sie aus interagierenden Energiefeldern .

Es könnte sogar sein, dass auf der Grundebene Bewusstsein, Materie und Raum aus demselben Stoff bestehen, und dass sie im menschlichen Körper nur verschieden gestaltet sind. Sollte dies der Fall sein, scheint das Bewusstsein die meiste Zeit im Körper zu bleiben, aber unter gewissen Umständen kann es sich von ihm trennen. Die Wissenschaft erzählt uns auch, dass die Gesetze der Physik und jene der Mathematik unabhängig von der Beziehung zur Raumzeit sind.


..Teil 2 v. 04.10.2007:
Uebersetzung: Repto


NAHTOD, AUSSERK√ĖRPERLICHE ERFAHRUNGEN UND UFOS - TEIL 3.

Auch Dr. Peter Fenwick und seine Frau haben die NDE eingehend studiert und schließen, dass das Gehirn und der Geist bisweilen separat funktionieren können.

David Fontana, Fellow der British Psychological Society, ehemaliger Präsident und jetziger Vizepräsident der Society for Psychical Research wirft in seinem Buch "Is There An Afterlife?" einen ziemlich umfangreichen Blick auf alle Aspekte des Paranormalen.

√úber die Forschungen Dr. Fenwicks schreibend, bemerkt er, dass in ca. zwanzig britischen Krankenh√§usern Studien √ľber den Nahtod, √ľber den von Patienten berichtet wird, durchgef√ľhrt werden. Die 'The Horizon Research Foundation' des Hauptkrankenhauses von Southhampton f√ľhrt diese Studie in Zusammenarbeit mir Dr. Fenwick durch.

Bis heute wurde herausgefunden, dass von 1000 Personen zehn Prozent von einer NDE berichtet haben. In diesen F√§llen schien das Bewusstsein sich au√üerhalb des K√∂rpers befunden zu haben. Manche befanden sich nicht t√§ts√§chlich im Stadium des klinischen Todes, vierzehn Prozent hatten w√§hrend des Ereignisses auch keine Medikamente eingenommen. Fontana f√ľgt hinzu:

"Die Halluzinationen von Patienten, die aufgrund von Drogen das Bewusstsein verlieren, werden als chaotisch und desorganisiert beschrieben, wohingehend NDEs klar und zusammenh√§ngend sind. Fenwick und Fenwick zeigen auf, dass dieser Zustand in das regelm√§√üige Training von Piloten eingeht, um H√∂henkrankheit zu vermeiden und einige Zeit geh√∂rte es auch zur Ausbildung von Medizinstudenten, obwohl keiner dieser betreffenden Zust√§nde als NDE bezeichnet wurde. H√∂henkrankheit f√ľhrt, so wie Drogen, das Gehirn zu Orientierungslosigkeit und Verwirrung. Fenwick und Fenwick bejahen, dass eine Zunahme von Kohlendioxid (Hyperkarbie) im Blut von Patienten zu traumartigen Erfahrungen, die √§hnlich wie NDEs erscheinen, f√ľhren kann, aber weisen darauf hin, dass keine Rettungseinheit jemals Hyperkasrbie bei Patienten, f√ľr deren Leben sie verantwortlich ist, zulassen w√ľrde.

Zusätzlich verursacht Hyperkarbie konvulsive Muskelbewegungen, in manchen Fällen so stark, dass der Patient seine traumähnlichen Erlebnisse nachzuspielen scheint. Es wurden jedoch keine solchen Konvulsionen im Fall von Patienten berichtet, die eine NDE durchgemacht haben."


Eine Erkl√§rung f√ľr NDE ist, dass sie aufgrund der Aussch√ľttung von Endorphinen durch das Gehirn geschieht. Aber auch solche Leute, wie Athleten setzten w√§hrend ihrer dauernden k√∂rperlichen Aktivit√§t Endorphine frei, um das Schmerzgef√ľhl auszuschalten. Das f√ľhrt bei ihnen aber nicht zu einer NDE. Das gleiche gilt f√ľr jene, die epileptische Anf√§lle durchleiden.

Eine andere Erkl√§rung der Wissenschaftler ist, dass die Stimulation eines bestimmten Hirnareals durch elektrischen Strom NDE-artige Gef√ľhle induzieren kann. Aber diese Erfahrungen neigen dazu, fragmentarisch und desorganisiert zu sein, w√§hrend eine NDE nicht von solcher Art ist. Und jene, die von einer wirklichen NDE berichten, sind nicht solche, die auf so eine Art stimuliert wurden.

Weitere Erklärung sind der Gebrauch von Psychodelika und die Theorie des sterbenden Gehirns. Soweit es die Drogen angeht, können sie lebhafte Halluzinationen auslösen, aber sie haben nicht die luziden Charakteristika einer NDE. Beispielsweise wurde wiederholt behauptet, Ketamine könnten den Zustand einer NDE replizieren, aber wie Fontana feststellt: "...Drogen reproduzieren weder NDEs noch andere mentale Zustände. Sie mögen die Bedingungen, unter denen jene Zustände auftreten können, erleichtern, aber das ist nicht das gleiche wie sie "reproduzieren."

Er f√§hrt fort"....Wir wissen noch nicht, ob die Erfahrungen von jenen, die Ketamine eingenommen haben, real oder eingebildet sind. Falls ja, produzieren sie manchmal eine Information √ľber die Umgebung, die nicht wahrgenommen werden k√∂nnte, falls der Geist im K√∂rper geblieben w√§re? Falls nicht, scheinen sie nur aufgrund von Einbildung zu geschehen und sind folglich f√ľr NDEs ohne Bedeutung. Wenn sie es tun, dann w√§re die Analogie zur NDE eine echte, es best√ľnde auch die M√∂glichkeit, dass Ketamine jene Hirnprozesse hemmen, die normalerweise den Geist am Verlassen des K√∂rpers hindern.

Es wurde festgestellt, dass Ketamine einen gen√ľgenden Input f√ľr jene unter ihren Einfluss erlauben k√∂nnen, so dass es ihnen erlaubt ist, eine normale Kenntnis davon zu erhalten, was um sie herum vorgeht, sogar wenn sie scheinbar bewusstlos sind. Aber es gibt Anhaltspunkte, dass die sowohl bei NDE als auch OBE (au√üerk√∂rperliche Erfahrungen, die nicht mir einem unmittelbaren Todesrisiko zusammenh√§ngen) gewonnene genaue Information manchmal durch physikalische Realit√§tem erworben wird, die von dem Individuum zu weit entfernt sind, dass sie durch seine oder ihre normale Sinneswahrnehung erreicht werden k√∂nnte.


..Teil 3 v. 06.10.2007:
Uebersetzung: Repto


NAHTOD, AUSSERK√ĖRPERLICHE ERFAHRUNGEN UND UFOS - TEIL 4.

Sich mit der Theorie des sterbenden Gehirns befassend, teilt uns Fontana mit: "Die Theorie des sterbenden Gehirns kann jedoch aus verschiedenen Gr√ľnden falsch sein. Erstens, wenn das Gehirn stirbt, sollte man erwarten, dass die Erlebnisse, die es generiert, zunehmend chaotischer werden. Das ist jedoch nicht der Fall. Tats√§chlich kommt das Individuum in vielen F√§llen aus dem Tunnel, nimmt vollst√§ndige Bilder wahr und erfreut sich an Visionen vom Paradies und verstorbenen Verwandten und Freunden, und die Erlebnisse werden immer mehr zusammenh√§ngend.

Zweitens, wenn das Gehirn stirbt, sollte man erwarten, dass jede Person in hohem Maße persönliche chaotische Erlebnisse haben muss. Aber wie wir gesehen haben, ist dies bei einer NDE nicht der Fall.

Drittens, viele berichten nichts √ľber den Tunneleffekt w√§hrend einer NDE, aber haben komplette Bildeindr√ľcke, unmittelbar nachdem sie scheinbar ihren K√∂rper verlassen haben.

Viertens, einige erz√§hlen vom Tunneleffekt bei der R√ľckkehr in ihrem K√∂rper und nicht nur vom Austritt aus ihm. Wir k√∂nnen nicht glauben, dass das sterbende Gehirn, das seine F√§higkeit, periphere Bilder zu kreieren, verloren hat, diese aus unerkl√§rlichen Gr√ľnden wiedergewinnt, wenn der Sterbeprozess weitergeht und der Tunnel hinter sich gelassen wurde, und sie dann nochmal bei der R√ľckkehr in der K√∂rper verliert.

F√ľnftens, wenn die NDE durch das sterbende Gehirn produziert wird. ist es seltsam, dass dieses sterbende Gehirn auf einmal auf wundersame Art entdeckt, dass die NDE beendet ist. Das setzt voraus, dass sich einmal abgestorbenen Hirnzellen regenerieren k√∂nnen."

Auf der entgegengesetzten Seite der Argumentation haben wir die wohlbekannte Psychologin Dr. Susam Blackmore. Sie glaubt, die "Symptome" von NDEs sind nichts anderes als das Resultat von Sauerstoffmangel im sterbenden Gehirn.

Falls das Bewusstsein au√üerhalb des K√∂rpers existieren kann, muss dies unsere Sicht der Realit√§t ver√§ndern. Es gibt eine Theorie, dass der Geist der Materie vorausgeht, bekannt als Panpsychismus, in der nach metaphysischer Tradition das Bewusstsein (oder der G√∂ttliche Geist) zuerst da war und dann f√ľr die Erschaffung der Materie verantwortlich war. Sogar einige Wissenschaftler haben diese Idee vorgeschlagen, darunter der Mathematiker und Astrophysiker Sir James Jeans (Goldmedaille der Royal Astronomical Society. K√∂nigliche Medaille, Pr√§sident der British Association und Fellow der Royal Society).

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Jeans ein Pionier auf dem Gebiet stellarer Strukturen und dem Ursprung des Sonnensystems. Er leistete auch Beitr√§ge zur Entwicklung der Quantentheorie. Um nochmal David Fontana zu zitieren, sagte Jeans im Jahre 1932 folgendes: "Es gibt heute ein hohes Ma√ü an √úbereinstimmung...dass sich der Strom des Wissens auf eine nicht-mechanische Realit√§t zu bewegt, das Universums beginnt mehr wie ein gro√üer Gedanke, als wie eine gro√üe Maschine auszusehen. Der Geist erscheint nicht l√§nger als ein zuf√§lliger Eindringling in das Reich der Materie, wir fangen an zu ahnen. dass wir ihn eher als den Sch√∂pfer und Regent des Reiches der Materie begr√ľ√üen sollten..."

Damit beinhalten beide - NDE und OOBE (Nahtod- wie Ausserkoerperliche Erfahrung) - die Folgerung, dass das Gehirn entweder der Schöpfer des Geistes ist oder dass dieser separat existieren kann. Und falls es sich um reale Erfahrungen handelt, zeigt es, dass man dem Tod nicht nahe sein muss, um sie zu erfahren!

Der Schreiber des Artikels sagt in einer sehr pers√∂nlichen Anmerkung, dass er schon zwei OOBEs hatte. Bei keiner Gelegenheit war er dem Tod nahe, in einen ernsthaften Unfall verwickelt oder sonstwie krank oder in Gefahr. Die beiden ereigneten sich vor vielen Jahren, mindestens f√ľnf Jahrzehnte fr√ľher, und erinnert sich genau an sie, so als ob es gestern geschehen w√§re.

Also, was ist die wahre Natur der Realität?

Unter dem Link www.simulation-argument.com/ wird Nick Bostrom mit der √úberschrift "Are You Living in a Computer Simulation? The Simulation Argument." zitiert. Folgendes wurde geschrieben:

"Philosophische Fakultät der Universität Oxford.

Diese Webseite stellt wissenschaftliche Untersuchungen √ľber die Idee vor, dass wir gegenw√§rtig in einer Computersimulation leben, die auf einem von einer fortgeschrittenen Zivilisation erbauten Computer l√§uft. Filme wie ¬īDie Matrix¬ī und Erz√§hlungen wie ¬īPermutation City¬ī von Greg Egan haben die Vorstellung untersucht, dass wir m√∂glicherweise in einer virtuellen Realit√§t leben. Aber welche Hinweise gibt es f√ľr und wider jene Hypothese? Und worin bestehen ihre Folgerungen?

Der Originalbeitrag 'Are You Living in Computer Simulation?', der hier vorgestellt wird, pr√§sentiert ein schlagendes Argument, das uns zeigt, dass wir die Simulations-Hypothese in der Tat ernst nehmen sollten und wir √ľberraschenden Vorhersagen √ľber die Zukunft der menschlichen Spezies ausgeliefert sind, falls wir sie ablehnen."

Danach folgen Links etc. um die Argumente zu unterst√ľtzen. Die Seite endete mit einer Liste vonHintergrund-Literatur. Die Seite von Nick Bostrom ist hier zu finden: ww.nickbostrom.com

Im November 2004 schlug eine anderer Wissenschaftler, der Königliche Astronom Professor Martin Rees ebenfalls vor, dass wir vielleicht in einer Computer-Simulation leben.

Siehe dazu: www.timesonline.co.uk/article/0,,2087-1358588,00.html

Betonend, dass es immer noch nur eine Theorie ist, sagt er: "Über einen Zeitraum von wenigen Jahrzehnten haben sich die Computer von der Fähigkeit der Simulation sehr einfacher Muster bis hin zur Simulation virtueller Welten mit einer Menge an Details weiterentwickelt. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, können wir uns Computer vorstellen, welche imstande sind Welten zu simulieren, vielleicht auch so eine komplizierte wie die, in der wir zu leben glauben. Das wirft die philosophische Frage auf: Könnten wir uns selber in so einer Simulation befinden und könnte das, von dem wir glauben, dass dies das Universum ist, nicht eher eine Art von Gewölbe im Himmel sein, als etwas Reales. In gewissem Sinn könnten wir selbst Schöpfungen innerhalb dieser Simulation sein ."

Rees f√ľgt hinzu, dass nun auch andere prominente Kosmologen und Physiker √ľber diese Idee sprechen. Einer davon weist darauf hin, dass das Universum so fein abgestimmt ist, dass es f√ľr lebende Organismen sicher ist. Und eine solche Feinabstimmung kann als ein Hinweis auf einen intelligenten Designer gesehen werden.

Die letzten Worte √ľber das Bewusstsein sollen Fontana geh√∂ren, welcher meint: "Wir sind auf dem besten Weg, die Natur der Beziehung zwischen Geist und Materie festzulegen, entweder auf der Makroebene des Universums oder auf der Mikroebene des Individuums, und die Hypothese, dass die Materie dem Bewusstsein √ľbergeordnet ist, wird in zunehmenden Ma√üe innerhalb der Wissenschaft selbst angegriffen. Die Folgerungen daraus f√ľr das √úberleben des Bewusstseins nach dem Tod des physischen K√∂rpers k√∂nnen unschwer erkannt werden."

Eine wirklich skeptische Ansich √ľber NDEs k√∂nnen Sie in diesem Artikel von Keith Augustine lesen: www.infidels.org/library/modern/k...tine/HNDEs.html

Halluzinatorische Nah-Tod-Erfahrungen:

Er ist extrem lang und die ersten S√§tze lauten: "Sogar wenn wir die √ľberw√§ltigende Evidenze f√ľr die Abh√§ngigkeit des Bewusstseins vom Gehirn vernachl√§ssigen, so bleibt dennoch ein starker Hinweis von den NDEs selbst, dass sie kein Blick auf ein Leben danach sind."
Sie können die Seite von Keith Augustine hier besuchen: www.infidels.org/library/modern/keith_augustine/

In einem Teil der obigen Artikel wird die Vorstellung abgelehnt, dass Blinde wirklich eine NDE haben k√∂nnen, wo sie deutlich sehen k√∂nnen. Um zu den Worten von David Fontana zur√ľckzukommen: "Professor Ken Ring erw√§hnte fr√ľher in seinen Arbeiten √ľber NDEs, dass Blindgeborene OOBEs ebenfalls blind erleben. Die Anwendung der gleichen Methode erlaubte ihm, eine Gruppe von Blindgeborenen zu identifizieren, die √ľber Erfahrungen mit OOBEs berichteten. Er fand eine Gruppe von zehn Personen (vier von Geburt an blind, zwei erblindeten sp√§ter, vier hatten schwere Sehst√∂rungen). Neun aus dieser Gruppe behaupteten, √ľber ein anscheinend normales Sehverm√∂gen w√§hrend des Erlebnisses zu verf√ľgen, und die Berichte √ľber ihre gesehenen Erfahrungen waren in wichtigen Punkten denen in der NDE-Gruppe √§hnlich.

Falls die Berichte von Rings zwei Erhebungen zuverlässig sind, dann können wir davon ausgehen, dass - zumindest unter dem Begriff der Sinneswahrnehung - diese Aspekte des Bewusstseins, die den Körper während NDEs und OOBEs verlassen, im Wesentlichen ein- und dasselbe sind."

NDEs werden von der medizinischen Zunft immer mehr akzeptiert. Von Anw√§lten bis Psychologen werden UFO-Abduction-Erlebnisse mehr und mehr als sehr real f√ľr jene, die daran glauben, dass sie ihnen widerfahren sind, anerkannt.

Ende Juli 2006 gab es sogar einen Bericht aus China, welcher besagte, dass chinesische Psychiater die Erlebnisse von jenen, die eine NDE durchgemacht hatten, schon rund 30 Jahre fr√ľher w√§hrend des schweren Erdbebens in Tangshan, das √ľber 240.000 Menschen das Leben kostete, benutzten. Die Psychiater sagen, dass die Kenntnis √ľber solche Erlebnisse hilfreich f√ľr jene ist, die ein Trauma erleidet haben, so wie eine Naturkatastrophe oder einen Unfall. Und es zeigt ihnen, wie sie ihre Energie bewahren k√∂nnen, anstatt in Panik zu verfallen. Sie k√∂nnen den ganzen Artikel hier lesen: http://english.eastday.com/eastday/engli...1ai2203406.html

Eine letzte Anmerkung:

Viele arch√§ologische Orte, an denen sich antike Graeber befinden, besitzen sehr enge Eing√§nge. W√§ren Sie innerhalb so einer Grabstaette und w√ľrden Sie nach au√üen schauen, w√ľrden sie einen Tunnel mit einem Licht an seinem Ende sehen. Die Arch√§ologen erz√§hlen uns gern, dass die Richtung eines solchen Lichts etwas mit der Sommer- oder Wintersonnwende oder irgendeinem astrologischen Ereignis zu tun hat. In der gleichen Weise berichtet man, wenn ein "Fund" zu verzeichnen ist, der nicht klassifiziert werden kann, dass dieser irgendetwas mit einem Ritual zu tun hat, √ľblicherweise mit einem religi√∂sen.. Es ist wahrscheinlich leichter, irgendetwas zu behaupten, anstatt zuzugeben, etwas nicht zu wissen.

Aber wie w√§r¬īs mit dieser Idee. Vielleicht, aber nur vielleicht, versuchten die antiken Erbauer der Grabst√§tten zu zeigen, dass sie auch √ľber NDEs Bescheid wussten, und dass dies ein Teil des Sterbeprozesses war.

Bedauerlicherweise werden alle diese Erfahrungen immer noch als ohne Beziehung zueinander kategorisiert. Die Zeit ist gekommen, um NDEs, OOBEs, UFOs, Geister, Kryptiden usw. als alle auf irgendeine Art miteinander verbunden anzusehen. Dann, vielleicht, werden wir verstehen, was hinter ihnen steckt.


Quelle: http://kithraskrystalkave.org.uk/index.html

.Teil 4 v. 07.10.2007:
Uebersetzung: Repto



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