MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRNDE VON PARANORMALEN UND RELIGISEN PHNOMENEN

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Artikel : DAS KEEL-UNIVERSUM
Erstellt am 24.07.2007 11:40:00 (3314 x gelesen)

Artikel von Greyhunter

"Ufologie ist ein anderer Name für Dämonologie"
[John Keel zum Autorenfreund Loren Coleman, in ‚Mothman and other curios encounters’]

Der in New York lebende Autor und Forscher John Keel gehört zu den ungewöhnlichsten Erscheinungen innerhalb der UFO-Szene..

Hört man seinen Namen, denkt man auch unweigerlich an den ‚Mottenmann’ – eine merkwürdige, geflügelte Kreatur die West Virginia unsicher gemacht hat und von ihm ‚verfolgt’ wurde.

Seine unorthodoxen Ansichten, seine "quergedachten" Spekulationen und seine Rechercheleistungen haben ihm schon seit den 60'er Jahren einen Sonderstatus verliehen. Seine Bücher sind heute schon oft nachgedruckte und neuverlegte Klassiker des Genres.

Die Keel-Vita

John A. [für Alva] Kiehl [Geburtsname] - der schon mal als "Indiana Jones des Paranormalen" bezeichnet wurde - kam am 25. März 1930 in Hornwell, New York, USA, zur Welt und wuchs in Perry auf.

Bereits im Alter von 12 Jahren begann seine Kariere als Schriftsteller, damals schrieb er einen Artikel für ein Magier-Magazin und erhielt dafür zwei Dollar.

1944 unterhielt er eine eigene Kolumne bei einer Lokalzeitung. Die Arbeiten von Charles Fort inspirierten den jungen Keel, ebenso wie die Geschichten von Richard S. Shaver, die in dem SF-Magazin "Amazing Stories" veröffentlicht wurden.

1946 zog Keel – gerade mal 16 Jahre alt - gen Greenwich Village und freundete sich dort mit Autoren, "Fortianern" [nach dem Autor Charles Fort] und diversen Künstlern an und hielt sich mit Beiträgen für ein Magazin über Wasser, dass sich der Dichtkunst verschrieben hatte.

1952 produzierte er ein Radioprogramm das millionenfach gehört wurde und den einprägsamen Titel "Things in The Sky" trug, und in dem es natürlich um UFOs ging.

Zwischen 1950 und 1960 war er als Screenwriter für Radio und Fernsehsendungen tätig und bereiste Asien, - vor allem Indien mit seinen Magiern hatte es ihm sehr angetan. Daraus ergab sich dann auch seine 1957 erschienene Autobiographie "Jadoo" – in der er auch auf seine Yeti-Suche im Himalaja eingeht.

Ein harter Einschnitt in die Jahre des kreativen Schaffens, war wohl die Zeit beim Militär, wo er sich unter anderem auch mit der psychologischen Kriegsführung beschäftigte.

1966 erschien ein weiteres – diesmal humorvoll angelegtes – Buch mit dem Titel "The Fickle Fingers of Fate". Ab dieser Zeit beschäftigte er sich nun im Schwerpunkt mit dem UFO-Phänomen und seinen Auswirkungen.

Besonders signifikant waren hier die Recherchen in Point Pleasant, West Virginia/ USA, in den Jahren 1966 & 67. Keel befragte nicht nur Zeugen, sondern wurde selbst Beobachter von UFO-Aktivität. Daneben machte den Ort auch noch eine geflügelte und "kreischende" Gestalt unsicher, die als "Mottenmann" (Mothman) bezeichnet wurde.

Zahlreiche "Kontaktler" – Personen denen UFOs und ‚Aliens’ begegnet waren - warnten vor einer nahenden Katastrophe – einige von ihnen wurden auch präziser und wiesen explizit auf den Zusammenbruch der Silver Bridge hin, die über den Ohio River führt, doch nichts geschah.

Am 15 Dezember 1967 war es dann soweit: Die Brücke brach ein und 46 Menschen fanden den Tod – viele von ihnen waren auch dem Mothman begegnet! War er ihr Todesbote? – spekulierte Keel und wies auf die irische Banshee aus der Mythenwelt hin, die den Tod von Menschen beweint oder bekreischt und ankpndigt. Über der Brücke wurde zum Zeitpunkt des Unglücks eine flatternde Gestalt gesehen ...

Die 70ger waren eine besonders fruchtbare Phase für Keel gewesen, er publizierte zahlreiche Bücher, untersuchte paranormale Vorfälle und schrieb Artikel für diverse Magazine, etwa ‚Fate’, ‚Playboy’, ‚Flying Saucer Review’ usw. Keel bereiste 40 Länder, lebte unter anderem in Deutschland, Ägypten, dem Irak und Frankreich und schrieb alles in allem 30 Bücher – nur die wenigsten behandeln jedoch grenzwissenschaftliche Themen.

Ein besonderes Fiasko in seinem Schaffen war der Verlust eines Manuskriptes. Keel recherchierte zum Thema der "USOs" [‚unidentified submerged objects’] – es ging dort um ufoartige Objekte die aus den Meeren und Ozeanen herausflogen und am Himmel verschwanden. Daran arbeitete er lange Zeit und bereiste mehrere Staaten. Sein saumseliger Verleger ließ das fertige Manuskript jedoch in einem Taxi liegen, natürlich ohne es vorher kopiert zu haben!

Heute schreibt er noch regelmäßig für das Fate-Magazin, über sein Privatleben ist jedoch nichts bekannt – hier hüllt sich der sonst so redegewandte Autor in tiefes Schweigen ...

Die Keel-Theorie

Keel hat sich bereits 1967 von der extraterrestrischen UFO-Hypothese verabschiedet und sieht des Rätsels Lösung in den Theorien der neuen Physik für das Raumzeitkontinuum. Er vermutet, dass eine fremdartige Intelligenz Materie und Energie manipulieren kann und uns in verschiedenen "Masken" gegenübertritt.

Das was gesehen wird hängt stark vom Zeugen, seinem soziokulturellen Hintergrund und seinen eigenen Vorstellungen ab. Folglich "reflektiert" das Phänomen die Erwartungshaltung der Menschen. Dabei ist das, was gesehen wird, zwar augenscheinlich materieller Natur, existiert aber nicht wirklich in dieser Form und ist am ehesten mit einer "quasimateriellen Projektion" zu vergleichen, die "verblasst" sobald sie ihren Zweck erfüllt hat.

Somit basieren also alle paranormalen Erscheinungen auf einer Quelle, die er "das Phänomen" nennt. UFOs, Bigfoots, "Kryptide", Poltergeister und alle anderen möglichen und unmöglichen Kreaturen sind also ihre Manifestationen. Dabei unterstellt Kel der Intelligenz keinesfalls "Sinn" und "Plan". Er spricht stattdessen von "Theater" und "kosmischen Kobolden", die unsere Gedanken lesen und telepathische Botschaften verbreiten können und ein merkwürdiges Spiel mit uns Menschen spielen.

Die von ihm angenommenen "paranormalen" Wesen – er bezeichnet sie auch als ‚Ultraterrestrier’ – existieren in einer Welt jenseits der uns bekannten Raumzeit. Wenn sie sich in unsere Welt "kalibrieren", nehmen sie erst hier eine physische Gestalt an. Keel beschreibt unsere Welt somit als eine Art von "Cyberspace", wobei nicht klar ist, ob diese Ultraterrestrier unsere Welt "programmiert" bzw. erschaffen haben oder nicht. Seine These lässt sich zwar nicht beweisen, beschreibt aber viele "Verhaltensmuster" der beobachteten Entitäten und der Parallelen zwischen den diversen Paraphänomenen.

Keel war der erste der erkannte, dass es Regionen gibt, in denen sich paranormale Phänomene häufen - er nannte diese "Fensterorte". Signifikant war auch seine Feststellung, dass ein einzelnes Phänomen selten "alleine" bleibt und sich etwa zu UFOs auch rasch Poltergeister, strange Kreaturen usw. gesellen – was auch ausschlaggebend war für seine Theorie.

Keel wurde von vielen seiner Kollegen nicht verstanden. Jerome Clark zum Beispiel meinte, er sei nichts so sehr wie ein "Dämonologe" – was letztlich beweist das Clark nicht versteht was Keel wirklich meint. Denn auch die Gestalten, die von den Menschen in der Vergangenheit als "Dämon" wahrgenommen wurden, sind lediglich "surreal", nichts weiter als eine "verstofflichte" menschliche Vorstellung die von einer unbekannten Intelligenz "umgesetzt" und "belebt" wurde!

Anderen Forschern und Autoren gefiel die "Vermischung" der – scheinbar – unabhängigen Phänomene nicht. Ihnen war zum Beispiel nicht klar, weshalb Keel Parallelen zwischen UFOs und etwa dem Mottenmann sieht – wobei diese jedoch vergessen das beide Erscheinungen am selben Ort, zur selben Zeit in gehäufter Zahl aufgetreten sind und miteinander wieder verschwanden.

Die "Keel-Konstanten"

Keel hat in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Untersuchungen und Recherchen durchgeführt. Dabei ergaben sich einige kuriose Erkenntnisse, die im wesentlichen auf Daten der 60'er und 70'er Jahre basieren:

Frauen, die gerade ihre Regel hatten, waren in besonders hohem Maß an UFO-Begegnungen und Kontakten zu "Entitäten" beteiligt. "Monster", UFOs und ‚Erscheinungen’ haben/ hatten eine Vorliebe für Schrottplätze und Müllhalden – zumindest werden/ wurden sie dort besonders gerne und oft gesehen. UFOs werden zumeist an einem Mittwoch beobachtet, hier vor allem ab 22-00 Uhr. Tatsächlich entfielen 20% aller gemeldeten Sichtungen auf diesen einen Wochentag.

Auch andere Forscher – wie etwa Dr. David Saunders – kamen zum gleichen Ergebnis. Daneben stellte man auch fest, dass Zeugen die in ihrem Auto von UFOs oder "Monstern’"verfolgt wurden, überdurchschnittlich oft Lehrer waren – meist an Schulen für lernbehinderte oder hochbegabte Kinder. Einen weiteren "Effekt" bezeichnete Keel als "name game" – viele Beobachter unnatürlicher Erscheinungen trugen den Namen Reeve/ Reeves.

Die Keel-Bibliographie

Jadoo [1957] UFOs: Operation Trojan Horse [1970] Strange Creatures From Time and Space [1970] Our Haunted Planet [1971] The Flying Saucer Subculture [1973] The Mothman Prophecies [1975] The Eighth Tower [1975] Disneyland of the Gods [1988] The Complete Guide to Mysterious Beings – die überarbeitete Version von ‘Strange Creatures from Time and Space’ [1994]

Erstveröffentlichung auf DIESER Seite 02.12.2006 - neu on top 25.03.2007 u. 24.7.2007

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