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Ufos, Wesen & Co : HEXENKULT IN CORNWALL
Erstellt am 13.08.2008 21:37:52 (1567 x gelesen)

Am Rande einer alten keltische Heilquelle im englischen Cornwall wurden Kadaver von Tieren und angebrütete Eier entdeckt, die in Opfergruben vergraben waren..

Laut Angaben der Archäologen wurde der Kult bis in die fünfziger Jahre betrieben.

Frau Jacqui Wood, eine Archäologin, zog im Jahr 1983 in die 'Saveock Mill', eine alte Mühle aus dem 17. Jahrhundert - mit einem großen Grundstück plus einem kleinen Bach mit Namen Tinny Break - ein. Eines Tages entdeckte sie am Ufer des Flüsschen am Ende des Gartens Pfostenlöcher aus der Jungsteinzeit. Die Archäologin machte aus ihrer Fundstelle eine Lehrgrabung und gräbt seitdem das Gelände zusammen mit Schülern und Studenten um.

Dabei kamen erstaunliche Dinge zum Vorschein, darunter eine alte heilige Quelle, ein kupferner Brennofen aus der Bronzezeit, Reste von Bekleidung, Fingernägel - und Opfergruben, die auf einen Hexenkult hindeuteten. Mehr als 35 Löcher mit den Ausmaßen von 40 mal 35 Zentimetern und einer Tiefe von 17 Zentimetern wurden gefunden. Die Gruben waren mit der Haut eines Schwanes, die Federn nach innen, ausgelegt.

In den Löchern lagen Elstern und Eier mit Küken, die kurz vor dem Ausschlüpfen waren. Bis zu 55 Eier in allen Größen, vom Zwerghuhn bis zur Ente, befanden sich in den Gruben, dazwischen lagen Vogelkrallen und Kieselsteine, die aus einem etwa 25 Kilometer entfernten See stammten. Frau Wood sagte dazu: "Mir fällt einfach keine andere Erklärung für diese Anordnung ein als ein heidnisches Ritual".

Besonders die Schwäne scheinen auf einen bizarren Kult hinzuweisen, denn sei 1482 gehörten alle Höckerschwäne auf öffentlichen Gewässern der englischen Krone, den Untertanen war es strengstens verboten, so einen Vogel zu erlegen. Wenn der Schwan dann auch noch für ein Ritual verwendet wurde, folgte der Tod für den Verursacher auf dem Scheiterhaufen unmittelbar.

Man kann nur spekulieren, um was für einen seltsamen Kult es sich gehandelt haben könnte, dessen Anhänger dieses Risiko eingingen, um ihre Rituale durchzuführen.

In einem Opferloch entdeckte die Archäologin eine schwarze Katze, bald darauf einen Hundekadaver. Die Katze lag gehäutet zusammengerollt in der Grube, die mit dem Fell ausgelegt war. Auch bei dem Hund war das Fell abezogen und die Grube damit ausgestattet worden.

Frau Woods berichtete auf mehreren Konferenzen von ihren Entdeckungen, aber keinem ihre Kollegen war bisher etwas Ähnliches unter die Augen gekommen, weder ein Kult, in dem Schwäne eine Rolle spielte, noch einer mit angebrüteten Eiern, oder einer mit Hunden und Katzen. Auch Volkskundler waren in diesem Fall überfragt. Woods meinte etwas scherzhaft: "Wahrscheinlich ist der Kult so geheim, dass er immer noch in meinem Garten praktiziert wird, und ich bekomme es nur nicht mit."

Das Lachen verging ihr allerdings, nachdem ihr das Labor die C-14 Datierungen für die Vögel, die Katze und den Hund, zugesandt hatte. Die toten Vögel stammten um das Jahr 1640, die Katze von 1740 (sechs Jahre zuvor wurde in England durch den "Witchcraft Act" Hexerei quasi legal), aber der Hund stammte frühestens aus den 1950er Jahren, möglicherweise wurde er auch später in die Grube gelegt.

Bei Gesprächen im Red Lion Pub im Nachbarort berichteten alte Einwohner, dass "hinter den Bahngleisen" die Hexen auf einem eigenen Grundstück lebten. Bis in die sechsziger Jahre gab es durch eine Brücke über die Gleise eine Verbindung zum Garten von Saveock Mill.

Neben den Gruben mit den Schwanenhäuten wurde ein Quellbecken entdeckt, das mit Stoffstreifen ausgefüllt war. Dabei wurden 125 verschiedene Arten von Textilien, darunter auch drei Mischungen aus Wolle und Seide, was sich nur sehr reiche Leute leisten konnten, gefunden. Auch wurden Teile von Schuhen gefunden, Schnallen und Nadeln, viele aus Messing, ebenso Kirschkerne, Zweige von Heidekraut. menschliche Haare, Fingernägel und die Reste eines alten Kessels.

"Ich habe viele Experten und Kollegen auf der ganzen Welt gefragt, aber niemand kennt vergleichbare Funde oder Parallelen aus der Volkskunde", meinte die Archäologin. Frau Jacqui Wood bittet darum, unter der E-Mail-Adresse jacqui@archaeologyonline.org. mit ihr in Verbindung zu treten, wenn jemand Näheres über diesen Kult wissen sollte.

Reptomaniac

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Oben: Madame Coratzky am "Land's End" in Cornwall, 1976, auf ihrer ersten hexenkundlerischen Untersuchungsreise - Bild: Corinna

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