MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : DIE AUGEN DER ALIENS
Erstellt am 21.07.2007 12:10:00 (2967 x gelesen)

Eine kleine Betrachtung von Corinna

Als Fortsetzung unserer Berichte über die Füsse der Aliens, möchte ich mich nun dem Phänomen der Alien Augen zuwenden:

Riesig werden sie meist beschrieben. Schwarz. Unmenschlich. Und sie starren durch einen hindurch. Nur mit der Kraft der Blicke ihrer unnatürlich großen Augen sollen Aliens u.U. in der Lage sein, ihre Opfer in hilflose Paralyse oder Bewusstlosigkeit zu versetzen, um sich dann dem eigentlichen Zweck ihres Erscheinens zuzuwenden: Der Entführung, oder dem Eingriff am Opfer. In der Regel rufen die großen Augen von nächtlichen Besuchern Angst hervor. Sie sind fremdartig, machtvoll, und mit dem Bösen verhaftet.

Der in diesem Zusammenhang wohl am häufigsten genannte und bekannteste Augen-Zwerg ist der Grey. Sein Riesenauge ist vermeintlicher Sender einer unbekannten Hypnose-Macht und Empfänger für all unsere Gedanken.

Der Mothman, das bekannteste, moderne, geflügelte Monsterwesen, das 1966 bis 1977 in Point Pleasant, Virginia, USA, sein Unwesen trieb, - und das gem. John Keel wahrscheinlich dem riesigen, hinduistischen und buddhistischen, mysteriösen gottesgleichen Raubvogel-Mensch-Misch-Wesen “Garuda” entspricht - besaß rot glühende Augen. Immer wieder werden bei paranormalen Begegnungen die Augen der Wesen erwähnt, die durchdringend oder hypnotisierend, allwissend oder gefährlich auf die Zeugen starrten, so wie ein Tier, das seine Beute fixiert, bevor es angreift.


Der Böse Blick

Die Angst vor dem “Bösen Blick” ist genaugenommen der uralte, prähistorische und aus Schriften der Babylonier und Sumerer überlieferte traditionelle Glaube, dass man von einer Person, die böse Hexenkräfte besitzt, einem Geist oder bösen Gott (Dämon) durch bloßes “Anschauen” verhext/verflucht/ oder getötet werden könnte.

Dieser “Aberglaube” - oder sollte man besser sagen "Volksglaube" - besteht weltweit. Im europäischen Mittelalter schrieb man diesen Blick - wem sonst - vor allem den Frauen zu, insbesondere den Hexen. Aber auch Verstorbene sollten nicht mehr “Starren” und daher schloss man ihnen sofort die Augen. Der Glaube an böse Kräft in den Dahingeschiedenen ist verwandt mit dem Vampirglauben - dem Mythos um die Wiedergänger, die sich als Untote (Nachzehrer) weiterhin unter die Lebenden mischen, um sich an deren Lebenkraft in Form ihres Blutes zu laben. Auch den zur Hinrichtung Geführten verband man die Augen, damit sie keinen bösen Blick auf die Zuschauer werfen konnten.

Besonders lebendig ist der Glaube an den bösen Blick in südamerikanischen Kulturen, oder auch der islamischen Religion. Bereits die empfindlichen Neugeborenen werden durch Amulette und Gebete vor schlechtem „Augenzauber“ geschützt. Den bösen Blick „fängt“ man sich von Jinns (Djinns) oder Dämonen ein, von Hexen oder neidischen, bösen Menschen, ...und letzteren sind die eigenen Fähgkeiten angeblich nicht immer bekannt. Frauen sind zum einen besonders gefährdet (während der Brautzeit oder Schwangerschaft z.B.)- zum anderen aber auch besonders häufig mit der Fähigkeit des bösen Blickes „ausgestattet“.

[Anmerkung: 'Djinn' - oder Jinn - (wie auch 'Dämon') bedeutet 'Genie' oder 'genialer Schöpfer' und es dürfte eine Verbindung zum Wort 'Genesis' (Schöpfung) bestehen.]

Der böse Blick verursacht nach dem Volksglauben Schaden, Krankheit und Tod, denn seit Menschengedenken wird dem Blick eine besondere Kraft zugesprochen. So wurde das Auge nicht alleine als Wunder oder Meisterstück des Schöpfers sondern häufig als ein unheilvolles Organ angesehen. Es herrschte/herrscht allgemein die Anschauung, dass von manchen Augen ein (teuflischer) Zauber ausgeht, der auf andere Augen einwirkt und eine solche Macht hat, dass der davon Betroffene sich ihm nicht entziehen kann, ihm unterliegt, und als Folge von Unglück heimgesucht wird, krank wird oder stirbt.

Die Augen sind nicht nur der “Spiegel der Seele“ sondern auch Sitz einer übersinnlichen Macht, die sich im schlimmsten Falle eben verheerend auswirken kann. Für alle die, die sich Krankheit und Tod nicht anders erklären konnten, galt es, sich vor bösen Blicken zu schützen. Dieses geschah und geschieht durch z.B. Rituale, Symbole, Knoblauch, Gebete oder das Umhertragen von Gebetstexten, oder - wie besonders im Orient - durch das Tragen von „Abwehrzauber“ in Form von Schmuck, insbesondere eines türkisen, in Gold gefassten, Auges, genannt „Auge der Fatima“. Irreeführung oder Ablenkung des Bösen Blickes gelten ebenfalls als Schutzmaßnahmen, sowie kleine Vermeidungsrituale (dreimal auf Holz klopfen etc).

Wegen der weltweiten Verbreitung des Glaubens an den ‚Bösen Blick‘ ist die Methodik zur Abwehr desselbigen natürlich vielfältig und wird in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich praktiziert. Und auch wenn der Blick andere Bezeichnungen erhalten hat - wenn verschiedene Verursacher bezichtigt werden - der Ursprungsgedanke ist derselbe.

Außer dem Menschen sind nach den Vorstellungen alter Traditionen auch die Weidetiere (Pferde und Kühe) sowie das Getreide in besonderem Maße der Gefahr des „Bösen Blickes“ ausgesetzt. Es muss also auch dort zu besonders viel Unheil durch böse Geister und Dämonen gekommen sein, welches es mit Ritualen und Symbolen zu verhindern galt.

Außer der besonderen Macht, die man extrem großen (allsehenden) Augen zuspricht, sind wir alle Opfer des Kindchenschemas der Natur. Große Augen der kleinen, hilflosen Wesen, wecken unbewusst unseren Beschützerinstinkt. Dieses mag auf den ersten Blick wie ein Widerspruch zu der Angst vor Glotzaugen aussehen, könnte den großäugigen Alienwesen aber dazu verhelfen, kurzfristig unser Vertrauen zu erschleichen. Und umgekehrt: immerhin - neben dem Hautkontakt - ist der Blick unserer eigenen Mutter unsere erste wahre Kommunikation und das Erkennen der Augen ist auf einen menschlichen Urinstinkt zurückzuführen. Umso größer natürlich die Angst, das bereits mit diesem ersten, so lebensnotwendigen Blicken, etwas nicht stimmen könnte.

Entsprechen die Erzählungen von den großen Augen der Aliens - oder anderen Kreaturen - im Prinzip nur unseren Erwartungen, die als uralte Angst des Menschen in seiner Geschichte verankert ist? Sehen wir Aliens deshalb so häufig mit so großen Augen, weil wir diese - angesichts ihrer Mächte - erwarten? Machtvoll = mächtige Blicke = große Augen?

Wie auch schon in Verbindung mit den verunstalteten Füßen der Aliens und Feen erwähnt - kann ich mir vorstellen, dass wir Menschen oft das sehen, was wir erwarten. Zwischen dem „Phänomen“ (Alien-, UFO-, Wesen-, Geister-Phänomen) und uns scheint eine Art „Wechselwirkung“ zu bestehen.

Das "Phänomen" des bösen Blickes entspricht den Vorstellungen und Erwartungen der Menschen an machtvolle Wesen. „Wesen“ stellen sich womöglich deshalb mit unvergesslichen leuchtenden, glühenden, oder Riesenaugen vor, weil der Mensch ihren Blicken seit jeher magische Kräfte zuschrieb und von einer übersinnlichen, unheilbringenden Macht eben derartige Augen erwartet.

Diese uralten Erfahrungen und Erwartungen des Menschen sind- so denke ich - gespeichert im kollektiven Bewusstsein des Menschen, was nach Jung die Psyche der Realität genannt wird. Durch das Benutzen dieses uralten Denkens und das simple Anwenden unserer eigenen Vorstellungen gelingt es den Wesen, diesen Glauben aufrecht zu erhalten.

Corinna
28.5.07

Weiteres zur Anatomie der Aliens unter:

Die Augen der Aliens - Teil 2
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=646

Die Füße der Aliens 1-3
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=385
u.Teil 4
http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1786

Zehenbeißer:
www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=607

erstmals 30.Mai 07, neuontop 21.Juli 07

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