MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : STRICHMÄNNCHEN UND UFOs
Erstellt am 30.01.2007 23:19:36 (2782 x gelesen)

Leserbeitrag von "Seven Stones"

Was haben Strichmännchen und die Ufo-Forschung gemeinsam, wird sich der geneigte Leser fragen. Die Antwort ist einfach. Eigentlich gar nichts!

So werde ich hier lediglich versuchen durch geeignete (oder auch ungeeignete, wie mancher finden wird) Vergleiche ein Statement zur Vorgehensweise in der Ufo-Forschung und deren Sinnhaftigkeit zu entwickeln.

Szenario

Stellen wir uns also ein denkendes Strichmännchen vor, dass auf einem Blatt DIN-A4 „geboren“ wird und dort lebt zusammen mit anderen Strichmännchen. Jedes der Strichmännchen „lebt“ in einem quadratischen Raum, das aus Strichen besteht. Die Strichmännchen können sich von Quadrat zu Quadrat bewegen und selber Striche erzeugen. Die Strichmännchen können keine Striche durchqueren. Strichmännchen können sehen und sich verständigen.

Vor das Blatt – Papier tritt nun ein menschliches Wesen mit einer dünnen Metalplatte und stellt diese auf das Blattpapier, weil es beabsichtigt mit dieser Metalplatte eine kleine Kiste (Metalbox) zu bauen.

Vom Denken der Strichmännchen

Das Strichmännchen begibt sich an einem wundervollen DINA – 4 Morgen aus seinem Quadrat und sieht einen Strich der das ganze DIN-A4 Blatt (also seine Welt) durchzieht. Wichtig hierbei ist, dass das Strichmännchen die Metallplatte, als Strich wahrnimmt, da es selbst als zweidimensionales Wesen die dreidimensionale Metallplatte nicht wahrnehmen kann. Flugs stellt das Strichmännchen Nachforschungen an und vermutet, dass eines der anderen Strichmännchen einfach einen Strich produziert hat, um seine Kollegen zu ärgern.

Bei genauerer Untersuchung des Striches stellt das Strichmännchen fest, dass die Konsistenz des Striches völlig anders ist, als die der bekannten Striche auf der DINA4-Welt.

Es wird eine zeitlang vermutet, dass ein besonders eigenbrötlerisches Strichmännchen vom Rande der DINA4-Welt eine neue Methode zur Strichgestaltung entwickelt hat. Man einigt sich dieses Strichmännchen für längere Zeit zu observieren, jedoch ohne Ergebnis. Nach dem man ausschließen konnte, dass der neue Strich von der DINA4-Welt stammte, schloss man, dass es noch weitere DINA4-Welten geben müsse und diese dort lebenden Strichmännchen, da sie in der Strichtechnik weit voraus sind, es geschafft haben andere DINA4-Welten zu besuchen. Doch was wollen Sie uns mit diesem Strich sagen, was soll die verschlüsselte Botschaft bedeuten….?

Eine Frage der Perspektive

OK, ich höre an dieser Stelle besser auf. Klar ist, dass die Strichmännchen alle ihre Bestrebungen, den Sachverhalt zu ergründen auf ihrer eigenen Wahrnehmung und ihrem eigenen Verständnis der (DINA4) Welt aufbauen. Was sollten Sie auch sonst tun? Ihnen kommt nicht in den Sinn, dass das was sie sehen und wahrnehmen überhaupt nicht ist was es zu sein scheint. Geschweige denn von der Sinnhaftigkeit dessen was sie wahrnehmen. Eine dreidimensionale Metallbox kommt in der Welt und der Gedankenwelt der Strichmännchen nicht vor.

Ufo-Forschung ohne Ende?

Die Parallelen zur Ufo-Forschung sind unübersehbar. Man versucht mit dem menschlichen Verständnis der Welt Phänomene zu erklären, die einem unerklärlich sind. Man benutzt die menschliche Wissenschaft und Technik um unerklärliche Phänomene zu erklären. Man benutzt das dem menschlichen Dasein innewohnende Konstrukt von Ursache und Wirkung für Erklärungen zu Grunde zu legen. Aber trifft dies den Kern der Dinge oder kann es ihn überhaupt treffen. Ich meine Nein.
Das o.g. Gleichnis über die Strichmännchen bedeutet in seiner Konsequenz eigentlich folgendes:

Wenn Fotos oder Filmaufnahmen von unerklärlichen Phänomenen z.B. fliegenden unbekannten Fugobjekten gemacht werden und diese als unerklärbar oder als Wetterballon identifiziert werden, bedeutet das im o.g. Sinne eigentlich nur, dass wir einmal den Strich eindeutig als Strich identifiziert haben und das andere mal eindeutig nicht als Strich identifiziert haben. Dass das fliegende Objekt aber wahrhaftig eine mehrdimensionaler zeit- und dimensionsreisender Kugelfisch aus der n-ten Dimension des Vereins für gemorphte Induktionsspulen (etwas besseres fiel mir nicht ein, soll aber der Metalbox entsprechen) ist, erkennen wir gar nicht, weil dies in unserer Welt und Gedankenwelt nicht vorkommt.

Es gibt in der Ufo-Forschung mittlerweile Tendenzen das Fass wesentlich weiter aufzumachen (Albträume etc.) und das Phänomen von mehreren Seiten zu untersuchen. Diese Herangehensweise ist sicherlich positiv zu bewerten, da sie mehr Möglichkeiten eröffnet völlig quer zu denken. Aber können wir quer genug denken? Ich meine Nein! Es ist auszuschließen, dass die Menschheit auf der Grundlage ihrer eigenen Wesenheit in der Lage sein wird, Phänomene zu erforschen oder zu verstehen, die sich ihrer Natur entziehen.

Was sollte ein Strichmännchen auch mit einer Metallbox anfangen, wo es sein Quadrat doch genauso gut tut?

Natürlich ist das Beispiel mit dem Aufeinantreffen von Wesen unterschiedlicher Dimensionlität bekannt. Sie wird aber m.E. des Öfteren bemüht, da sie es möglich macht, das eigentliche Problem nämlich das der „Erkenntnis“ verständlich zu erläutern. Der Sinn des Beitrages „Strichmännchen“ war eigentlich, deutlich zu machen, dass Wesenheiten mit einem völlig anderen Background als wir Menschen nicht von Menschen in der Weise als das erkannt werden können, was sie tatsächlich sind. Und es ist uns schon gar nicht möglich ihre Handlungsweisen zu erklären, weil uns dafür „nur“ menschliche Rationalitäten zur Verfügung stehen und wir dafür die unserer Spezies mitgegebene Dimensionalität benutzen. Diese ist jedoch nicht auf diese Wesenheiten anwendbar.

In diesem Zusammenhang ist es also durchaus möglich, dass diese Wesenheiten sich in ihrem Sinne schon lange zu erkennen gegeben haben, wir sie jedoch lediglich in völlig unterschiedlichen Ausprägungen (Ufos, Kornkreise, Fabelwesen etc.) wahrnehmen, die aber überhaupt nichts mit der tatsächlichen Identität zu tun haben. Der Artikel soll aussagen, dass diese fundamentale Unterschiedlichkeit ein unlösbares Erkenntnis- und damit Kommunikationsproblem bedingt.

Interpretationen innerhalb der Ufo-Forschung, wie „auf dem Photo ist eindeutig (nach wissenschaftlicher Überprüfung) ein unbekanntes Flugobjekt zu identifizieren“ oder „die Wesen sind uns weit voraus und hoch technisiert und beabsichtigen ….“ gehen völlig am tatsächlichen Problem vorbei, da das, was wir Menschen nach unseren wissenschaftlichen (menschlichen) Erkenntnissen als Ufo identifizieren, in dem wahrgenommenen Sinne gar keines ist (es könnte sogar sein, dass das was wir als z.B. Wetterballon identifizieren und auch nach unserer wissenschaftlichen Erkenntnis ein Wetterballon ist, tatsächlich gar keiner ist) und Rückschlüsse auf das Bestreben dieser von uns wahrgenommenen Phänomene immer menschliche Rationalitäten beinhaltet (Ursuche und Wirkung), die gar nicht auf diese Phänomene zutreffen.

Die Konsequenz von allem ist: Sich mit diesen ganzen Phänomenen zu beschäftigten ist zwar interessant und lässt in unserem menschlichen Hirn alle möglichen Überlegungen wachsen, man muss jedoch davon ausgehen, dass eine Erkenntnis von alle dem nicht möglich ist, da wir Menschen nicht in der Lage sind dies zu erkennen.

Schönen Dank an "Seven Stones" !

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