MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : INDIANISCHE BEGEGNUNGEN
Erstellt am 25.06.2008 05:50:00 (2125 x gelesen)

Von Greyhunter

Die USA sind heute sicherlich das weltweit dominante „UFO-Land“. Das erklärt sich in der ausgezeichneten Infrastruktur in der solche Berichte schnellstens übermittelt werden können und in der Begeisterung der Amerikaner dem Thema gegenüber.

Das hängt jedoch aber auch mit der Sichtungshäufigkeit zusammen, die tatsächlich Überproportional ist. Wenn in der Gegenwart also zahllose Berichte gemeldet werden, müssten sich auch in der Vergangenheit entsprechende Kontakte eruieren lassen – und das scheint tatsächlich der Fall zu sein.

Im Folgenden sollen uns drei „Indianische Begegnungen“ beschäftigen – heute würden wir solche Erfahrungen in den Bereich der PCE’s [« Personal Contact Experiences »] einordnen, früher jedoch interpretierte man solche Erlebnisse zumeist religiös. Das Merkwürdige an diesen Fällen ist ihr starker „paranormaler“ Gehalt – also etwa Hinweise auf außerkörperliche Erfahrungen. Doch finden sich diese Elemente auch in den aktuellen Fällen und machen so die Parallelen umso erstaunlicher!

Initiation

Betrachten wir nun also zuerst einmal die Memoiren einer Tschigeunegon-Prophetin, die in ihrem Leben erstaunliches erlebt hatte: In einer Nacht hörte ich eine Stimme, die aus einer entfernten Hütte zu kommen schien und zu mir sagte: „Armes Kind, du tust mir leid! Steh auf und folge mir! Ich tat, wie mir geheißen wurde, und fand einen silberglänzenden Weg vor mir, der mich weit hinauf in die Höhe führte. Als ich eine Strecke weitergegangen war, sah ich das Bild der Kodschigabekwä oder der Ewigen Frau vor mir, und jemand sprach zu mir:

„Ich gebe dir meinen Namen, und du kannst ihn später einem anderen geben; auch verleihe ich dir ein langes Leben auf der Erde und die Kunst, das Leben anderer zu verlängern. Jetzt geh; man ruft dich weiter oben!“ Ich ging weiter und sah einen kugelrunden Mann vor mir, dessen Kopf mit Hörnern bewachsen war. „Fürchte dich nicht vor mir“, redete er mich an; „mein Name ist Manitu Wininis oder der kleine Menschengeist ... Geh weiter!“

Als ich dann wieder eine kleine Strecke hinter mir hatte, kam ich an die Öffnung des Himmels, vor der eine Gestalt stand, deren Kopf mit Sonnenstrahlen umgeben und deren Brust mit dem merkwürdigsten Schmuck behängt war. „Siehe mich an“, sagte sie zu mir, „mein Name ist Oschowoedschigick oder der hellblaue Himmel; ich bin der Schleier, der den Eingang zum Paradies verhüllt, und ich bin geneigt dich mit allerlei heiligen Gaben zu beschenken, wenn du die Prüfung bestehst, der du dich jetzt unterwerfen musst!“

Gleich darauf fielen Tausende von leuchtenden, nadelähnlichen Punkten auf mich, prallten aber wirkungslos an mir ab. Dies wiederholte sich nun mehrmals mit demselben Resultat. Danach drangen von allen Seiten scharfe, nagelartige Körper in mein Fleisch, aber ich verspürte nicht den geringsten Schmerz, und die Stacheln fielen zuletzt unschädlich zu meinen Füßen nieder. Darauf wurde ich von einem großen, in der Luft schwimmenden Fisch zu meinem Wigwam zurückgebracht.

Am anderen Morgen kam meine Mutter und brachte mir eine getrocknete Forelle; aber ich konnte weder ihren Anblick, noch den Geruch des Fisches ertragen. „Liebe Mutter“, sagte ich, „vergib mir, dass ich nichts zu mir nehme, den es ekelt mich vor jeder Speise“. Ich versuchte nun, einige dünne Bäume zu fällen, fiel dabei jedoch ohnmächtig in den Schnee, und es dauerte eine geraume Zeit, bis ich mich wieder so weit erholt hatte, dass ich mich zurück in meine Hütte schleppen konnte.

Als ich wieder alleine war, kam eine runde Gestalt mit äußerst kleinen Händen und Füßen vom Himmel in meine Hütte geflogen und sprach zu mir: „Ich gebe dir die Kraft, in die Zukunft zu sehen, damit du deinem Stamm nützlich sein kannst!“ Darauf verschwand sie wieder in der Luft. Ich war also eine Prophetin oder Medizinfrau geworden! [Quelle: Frederik Hetmann, Die Büffel kommen wieder und die Erde wird neu, Märchen und Mythen der Nordamerikanischen Indianer, Diederichs Verlag.]

Bei diesem Bericht haben wir es mit einer fast schon „klassischen“ PCE-Begegnung zu tun. Die Frau hört eine Stimme, trat aus ihrem Wigwam und sah einen „silberglänzenden“ Weg, der nach oben führt. Dieser „Weg“ erinnert verdächtig an die bei UFOs häufig beobachteten „Solid Light“ – das sind von den Objekten ausgehende Lichter, die in der Länge begrenzbar sind und regelrecht „Ein- und Ausgefahren“ werden können. Glaubt man den zahlreichen Zeugenaussagen, so lassen sich sowohl Menschen als auch Gegenstände in diesem „Licht“ transportieren.

Auf ihrer „Reise“ trifft sie nun zuerst auf eine Frauengestalt, die wohl eine beruhigende Wirkung haben soll. Wenig später begegnet sie einem „echten“ Alien – einer kugelrunden [scheinbar auch kleinen] Gestalt mit Hörnern, wie sie in ähnlicher Ausführung in vielen CE3-Berichten auftauchen.

Doch der eigentliche „Höhepunkt“ dieser Begegnung ist die Konfrontation mit einem hellstrahlenden Wesen, das scheinbar einige Eingriffe an ihr vornimmt bzw. vornehmen lässt. Anfänglich sind es „Tausende von leuchtenden, nadelähnlichen Punkten“, die an ihr abprallen und wenig später verspürt die Frau, dass „nagelartige Körper in ihr Fleisch“ dringen, eine Situation, die von UFO-Abductions bekannt ist. Nachdem sie ihr überirdisches „Abenteuer“ beendet hat, wird sie von einem „in der Luft schwimmenden Fisch“, was stark nach einem „Flugobjekt“ klingt, wieder zurückgebracht.

Abductees unserer Tage klagen oft über negative gesundheitliche Nachwirkungen ihrer Erlebnisse. Der Hinweis, dass die junge Frau nach ihrer Rückkehr geschwächt war und keine Nahrung aufnehmen konnte, passt gut in diesen Kontext. Als sie dann wieder alleine ist, erhält sie abermals unheimlichen Besuch. Ein merkwürdiges Wesen teilt ihr mit, dass sie nun über mediale Fähigkeiten verfügt!

Es wurde schon relativ häufig darüber philosophiert, was den wohl der eigentliche Sinn und Zweck von UFO-Entführungen sein könnte. Neben vielen recht phantastischen Spekulationen, tritt jedoch oftmals ein „Sekundärphänomen“ bei den Zeugen auf, das recht gravierend ist und auch in der indianischen Überlieferung Anklang findet: Es ist die Hinwendung der „Opfer“ zu medialen und musischen Interessen, die oftmals mit einer rigorosen Umstellung des Lebenswandels einhergeht. Die amerikanische Untersucherin Dr. Iris Maack [nicht zu verwechseln mit Dr. John Mack] erklärt:

Das Verblüffende ist, dass sehr viele der Entführten nach ihrer Begegnung festgestellt haben, dass sie für Übersinnliches empfänglich waren. Dabei geht es nicht um eine zufällige Handvoll Leute, sondern um eine bedeutsame Gruppe. Irgend etwas bei der Entführung hat die Fähigkeit ihres Gehirns erweitert. Ich spreche von verifizierten Fällen, von Personen, die ich genauestens untersucht habe. PSI-Bewusstsein ist eine Realität, und PSI-Bewusstsein kommt bei Entführten sehr oft vor“. [Quelle: Gansberg & Gansberg, Die UFO-Beweise, Blanvalet Verlag.]

Himmlische Beute

Die nächste Überlieferung ist vergleichsweise schwer zu deuten – offensichtlich aber wurden wohl vor langen Zeit zwei „drohnenartige“, flugfähige Objekte von den Angehörigen eines Stammes geborgen, die ihren Fund für „Lebewesen“ hielten:

Als eines Nachts eine Jagdgesellschaft in den Bergen zeltete, bemerkten die Teilnehmer zwei Lichter, wie große Sterne, die sich auf dem Grat eines entfernten Gebirgskammes entlang bewegten. Sie waren neugierig und beobachteten dies bis das Licht auf der anderen Bergseite verschwand. In der nächsten und übernächsten Nacht sahen sie wieder auf dem Bergkamm sich bewegende Lichter.

Nachdem sie sich über die Erscheinung ausgesprochen hatten, beschlossen sie, am Morgen aufzubrechen und zu versuchen, die Ursache dafür herauszufinden. Am nächsten Morgen machten sie sich auf den Weg und liefen, bis sie den Bergrücken erreichten. Nach einigem Suchen fanden sie zwei fremdartige Geschöpfe, so groß [der Sprecher beschrieb einen Kreis mit ausgestreckten Armen]. Ihre runden Körper waren mit einem feinen „Fell“ oder mit „Daunen“ bedeckt, aus denen kleine Köpfe herausragten, wie die von Schildkröten. Als eine Briese über diese Federn blies, sprühten Funkenschauer hervor.

Die Jäger brachten die seltsamen Wesen mit in ihr Lager. Sie wollten sie bei ihrer Rückkehr mit nach Hause in ihre Siedlung nehmen. Sie hielten sie dort einige Tage und beobachteten, dass sie jede Nacht hell und leuchtend wie die Sterne wurden, obwohl sie am Tag nur wie Bälle aus unscheinbar grauem Fell aussahen, außer wenn der Wind wehte und die Funken sprühen ließ.

Sie verhielten sich sehr ruhig, so dass niemand glaubte, sie würden zu fliehen versuchen. Doch eines Nachts erhoben sie sich plötzlich vom Grund wie Feuerbälle und schwebten schon bald höher als die Baumwipfel. Höher und höher flogen sie hinauf, während die erstaunten Jäger sie beobachteten, bis sie nur noch zwei leuchtende Punkte am dunklen Himmel sahen. [Quelle: Karl Knorts, Indianer Märchen, Weltbild Verlag.]

Kosmische Reise

Der nächste „Kontakt-Fall“ der uns hier beschäftigen soll, stammt von dem indianischen Medizinmann Schwarzer Hirsch. Er stammt aus einer Familie, die zu den Trägern der kultischen Tradition der Ogalalla-Sioux gehört. Er erlebte die Ausrottung seines Volkes mit und schildert diesen barbarischen Akt in ergreifender Weise dem Wissenschaftler John Neihardt. Doch neben dem berichteten Völkermord an den Indianern, weiß er noch von eigenen mysteriösen Begegnungen zu berichten.

Schon im alter von vier Jahren hörte er Stimmen, die ihn damals sehr erschreckt hatten und uns heute an eine telepathische Kommunikation erinnern. Ein Jahr darauf hatte er das, was man wohl eine „Begegnung der Dritten Art“ bezeichnen konnte:

“Dann schaute ich zu den Wolken und zwei Männer kamen von dort, mit dem Kopf voran, wie Pfeile herab geglitten, und als sie nahten, sangen sie einen heiligen Sang, und Donner tönte wie der Ton der Trommel. [...] Ich saß da und starrte auf die Männer ... [...] Doch als sie mir ganz nahe waren, steuerten sie dort hinüber, wo die Sonne untergeht ... Dann verschwanden sie“.

Als Schwarzer Hirsch neun Jahre alt war, ereignete sich ein Vorfall, der uns auch aus dem Bereich der UFO-Entführungen als „Missing Time“ nicht unbekannt ist:

“ ... da war ein Mann, genannt Mann-Hüfte, der mich gut mochte und mich einlud, mit ihm in seinem Tipi zu essen. Als ich aß, kam eine Stimme, die sagte: ‚Es ist Zeit; nun rufen sie dich’. Die Stimme war laut und deutlich, dass ich ihr glaubte, und ich dachte, ich sollte gerade hingehen, wo sie mich haben wollten. So stand ich auf und ging hinaus. Als ich aus dem Tipi trat, begannen mich beide Schenkel zu schmerzen. Dann war mir, als erwache ich aus einem Traum, und da war keine Stimme mehr. So ging ich in das Tipi zurück, aber ich wollte nicht mehr essen. Mann-Hüfte blickte mich merkwürdig an und fragte mich, was den geschehen sei. Ich sagte, dass meine Beine schmerzten.

Am nächsten Morgen rückte das Lager wieder weiter, und ich ritt mit einigen Knaben zusammen. Wir hielten an, um aus einem Bach zu trinken. Doch als ich vom Pferd stieg, gaben meine Beine unter mir nach, und ich konnte nicht gehen. So halfen mir die Jungen und setzten mich auf mein Pferd. Als wir an diesem Abend das Lager aufschlugen, war ich krank. [...] Meine beiden Beine und beide Arme waren arg geschwollen, und mein Gesicht war gedunsen“.

Menschen mit PCE-Erfahrungen beschreiben heute vergleichbare Effekte wie der Seher Schwarzer Hirsch. Auch sie verspüren den Zwang sich an einen bestimmten Ort zu begeben, wo sie mit fremdartigen Wesen zusammentreffen. Draußen, vor dem Tipi, musste etwas geschehen sein, den seine Schenkel begannen zu schmerzen und er hatte den Eindruck aus einem Traum zu erwachen. Daneben verließ ihn sein Appetit und er musste einen „entrückten“ Eindruck gemacht haben, da er von seinem Freund merkwürdig gemustert wurde. Auch die negativen gesundheitlichen Auswirkungen [Kraftlosigkeit / Erschöpfung] kennen wir bereits vom ersten Bericht der indianischen Seherin und heutigen CE4-Szenarien. Doch das alles war offensichtlich lediglich der „opener“ für weitere Erfahrungen, die nun eine durch und durch paranormale Komponente enthalten:

„Als wir wiederum lagerten, befand ich mich in unserem Tipi und Mutter und Vater saßen neben mir. Ich konnte durch die Öffnung des Zeltes hinaussehen. Plötzlich kamen zwei Männer aus den Wolken, Kopf voran, schräg wie Pfeile herab geglitten, und ich wusste, es waren dieselben, die ich früher gesehen hatte. Jeder trug einen langen Speer, an dessen Spitze ein zackiger Blitz zuckte. Sie stiegen diesmal vollständig auf den Boden nieder, standen in einiger Entfernung, blickten mich an und sagten: ‚Eile! Komm! Deine Großväter rufen dich!’

Dann wandten sie sich ab und fuhren schräg aufwärts, wie von einem Bogen geschnellt. Als ich mich erhob, um ihnen zu folgen, schmerzten mich meine Beine nicht mehr, und ich fühlte mich sehr leicht. Ich trat aus dem Tipi und von dort, wo die Männer mit den flammenden Speeren hingegangen, nahte sehr rasch eine kleine Wolke. Sie kam und ließ sich herab, dann nahm sie mich in sich auf und kehrte zurück, von wo sie gekommen, mit großer Geschwindigkeit. Und als ich hinabblickte, konnte ich dort meine Mutter und meinen Vater sehen, es tat mir leid, dass ich sie verließ.

Und dann war nichts mehr als die Luft und die Eile der kleinen Wolke, die mich trug, und jene beiden Männer, die noch immer höher strebten, bis dort weiße Wolken wie Berge in einer weiten blauen Ebene übereinander geschichtet standen, in denen Donnerwesen wohnten, die hinliefen und aufleuchteten. Dann aber war plötzlich nichts mehr als eine einzige Welt von Wolken, und wir drei waren dort allein in einer großen, weiten Steppe mit Hügeln und Bergen, die uns entgegenstarren; und es war sehr still; aber da war ein Geflüster.

Darauf während wir gingen, sahen wir dort vor uns aufgetürmt eine Wolke, die sich in ein Tipi verwandelte, durch dessen Eingang blickend ich sechs alte Männer in einer Reihe sitzen sah. Die zwei Männer mit den Speeren standen nun neben mir, an jeder Seite einer ... Und der älteste von den Großvätern sprach in freundlichem Ton: ‚Komm herein und fürchte dich nicht’. Nun ging ich hinein und stellte mich vor die Sechs, und sie sahen älter aus als Menschen je sein können – wie Berge alt, wie Sterne ...

Der Älteste redete ... ‚sie haben dich hier hergerufen, um dich zu unterrichten’. Seine Stimme klang sehr freundlich, aber ich bebte vor Furcht an allen Gliedern, denn ich wusste, dass dies keine alten Männer waren, sondern die Mächte der Welt. [...] Betrachte sie dort, wo die Sonne hinab geht, die Donnerwesen! Sehen und haben sollst du von ihnen meine Kraft; und sie werden dich zu der hohen und einsamen Mitte der Erde bringen, damit du das siehst. Selbst an den Ort, wo die Sonne ständig scheint, werden sie dich hinbringen, damit du verstehst’. [...]

Sowie er dies sagte, erhob er sich. Er war gewaltig groß, ging hinaus und eilte in die Richtung, wo die Sonne untergeht ... Und jetzt [nach einer mystischen Odyssee, die durch Bildersprache geprägt war, die Elemente der indianische Überlieferung enthielt] führten mich die zwei Männer Kopf voran, wie fliegende Pfeile, aufwärts – die beiden, welche mich zur Erde gebracht hatten. Dann sah ich vor mir den Regenbogen flammen, über dem Tipi der sechs Großväter, errichtet aus Wolken und mit Wolken gedeckt und geschnürt mit Gurten aus Blitzen ...

Als ich durch das Regenbogentor hindurch schritt, drang aus dem ganzen All her frohes Begrüßen, und ich sah die sechs Großväter in einer Reihe sitzen ... Darauf sagte der älteste von ihnen allen: ‚Großsohn, das ganze All hast du erblickt. Jetzt sollst du mit Kraft begabt an den Ort zurückkehren, von dem du gekommen. Jetzt begann das Tipi, aus Gewölk geschaffen, mit Wolken gedeckt unter einem Winde vor- und rückwärts zu schwanken, und der flammende Regenbogen war trübe. [...]

Ich war nun ganz allein auf einer weiten Ebene, und meine Füße schritten auf der Erde – allein ... In weiter Ferne vor mir konnte ich das Dorf meines Volkes sehen, und ich holte kräftig aus, denn Heimweh hatte mich ergriffen. Dann erblickte ich mein eigenes Tipi und in seinem Innern sah ich meine Mutter und meinen Vater sich über einen kranken Knaben beugen, der ich selber war. Sowie ich in das Tipi eintrat sagte jemand: ‚Der Junge kommt wieder zu sich’.“

Wir müssen uns die beschriebene Situation tatsächlich vor Augen halten, denn sie enthält eine nicht zu unterschätzende Brisanz. Der kranke Seher wird von seinem Tipi aus, zweier Wesen ansichtig, die ihn auf eine Begegnung mit seinen Ahnen vorbereiten. Diese „Unterredung“ scheint in einer völlig anderen Realitätsebene stattgefunden zu haben, denn seine Eltern bekamen hiervon nichts mit. Er tritt aus seinem Körper aus – ein Umstand den er scheinbar selber nicht sofort realisiert hat, da er hierauf nicht weiter eingeht, statt dessen aber anmerkt keine Schmerzen mehr zu haben und sich „leicht“ zu fühlen. Ein Aspekt, der bei Todesnaherlebnissen Standart ist!

Dann wird er mittels einer ufoartig anmutenden „Wolke“ in höhere Sphären geführt. Er trifft dort die „sechs Ältesten“, die auf ihn einen menschlichen und sehr alten Eindruck machen [die Entführte Betty Andreasson aus den USA, beschrieb dem UFO-Forscher Raymond Fowler übrigens einen ähnlichen „Ältestenrat“ in der „Alienwelt“]. In dieser „Überwelt“ wird er mit einer Fülle von Bildern und Visionen konfrontiert und trifft anschließend, begleitet von den „fliegenden Aliens“ die „Heimreise“ in seinen feststofflichen Körper an. Das ganze Szenario erinnert an eine Initiationsreise, die durchaus auch diese Wirkung auf den Seher hatte, wie wir von ihm erfahren können:

“Es schien mir, jeder müsste davon wissen, doch wagte ich nicht, davon zu erzählen, da ich ahnte, dass niemand mir glauben würde, so klein wie ich war, den ich zählte erst neun Jahre. Auch konnte ich, als ich dort lag und über mein Gesicht [seine Vision]nachdachte, alles wieder sehen und mit einem Teil von mir dessen Sinn empfinden als eine seltsame Kraft, die in meinem Leib glühte; doch wenn der Teil von mir, welcher spricht, für diesen Sinn nach Worten sucht, dann war es wie Nebel, der sich mir entzog.

Ich bin nun gewiss, dass ich damals zu jung war, um das alles zu verstehen, was ich bloß fühlte. Jedoch erinnerte ich mich sehr wohl und recht deutlich an die geschauten Bilder und die Worte, welche mit ihnen zusammen heraufkamen, denn nichts, was ich je mit meinen Augen sah, war so hell und so klar wie das, was mein Gesicht mir gezeigt hat; und keine Worte, die ich jemals mit meinen Ohren gehört, waren gleich den Worten, die ich vernommen. Ich brauchte mich auf diese Dinge nicht zu besinnen; sie haben sich während all dieser Jahre ständig selbst in Erinnerung gebracht.“

Das denkwürdige Erlebnis war nicht etwa der Höhepunkt oder gar der Abschluss der Erscheinungen. Denn es war scheinbar so, dass sich für Schwarzer Hirsch das Tor zu einer anderen Welt geöffnet hatte, er wurde nun immer wieder mit paranormalen Phänomenen konfrontiert. Mit der Zeit entwickelten sich präkognitive Fähigkeiten und er sagte viele Ereignisse für sein Volk voraus. Daneben betätigte er sich auch als Heiler und er beobachtete ein „merkwürdiges, vielfarbiges Licht mit Strahlen, die bis in den Himmel reichen“. Über einen weiteren Zwischenfall [eine Außerkörperliche Erfahrung], der sich während eines Europa-Aufenthaltes ereignete, berichtet er uns:

“Als wir so dasaßen, blickte ich zur Decke auf und sie schien sich zu bewegen. Das Haus drehte sich oben und streckte sich während des Drehens in die Höhe. Ich sah, wie wir alle mit dem ganzen Haus sehr schnell in die Höhe stiegen, und es sich während des Steigens rundum drehte. Dann kam eine Wolke auf uns herab, während wir aufstiegen, und plötzlich stand ich in dieser Wolke.

Die anderen Leute und das Haus fielen unter mir zurück und von mir weg. Dann war ich allein auf dieser Wolke, und sie bewegte sehr geschwind. Ich hielt mich an ihr fest, den ich fürchtete, hinabzustürzen. Weit unten sah ich Häuser und Städte, grünes Land und Ströme, und alles sah ganz flach aus. Danach war ich über dem großen Wasser. Jetzt fürchtete ich mich nicht mehr, den nun wusste ich, dass ich heimwärts ging. Es war dunkel, dann wurde es wieder licht, und dann konnte ich eine große Stadt unter mir sehen. [...]

Die Wolken und ich trieben stetig und in großer Eile weiter. Ich sah Städte und Ströme. [...] Da fing ich an, das Land zu erkennen. [...] Als ich nun gerade über Pine Ridge war und die Wolke stehen blieb, schaute ich hinab und konnte nicht begreifen, was ich sah, den es schien mir, nahezu alle Leute der verschiedenen Stämme meines Volkes seien dort in einem großen Lager versammelt. Ich sah das Tipi meines Vaters und meiner Mutter; sie waren im Freien, meine Mutter kochte. Ich wollte hinab springen um bei ihnen zu sein, doch ich fürchtete, zu Tode zu stürzen. Wie ich so hinabschaute, blickte meine Mutter herauf, und ich war ganz gewiss, dass sie mich sah.

Doch eben jetzt begann die Wolke sich zurück zu bewegen, sehr schnell. [...] Bald flogen die Wolke und ich über die sehr große Stadt. [...] Ich berührte den Boden, und da vernahm ich des Mädchens Stimme und hierauf andere Stimmen erschreckter Leute“. Später erzählte man Schwarzer Hirsch, was sich zugetragen hatte:

“Ich sein beim Frühstück gesessen; da, sagten sie, habe ich in die Höhe geblickt und gelächelt und sei dann wie tot von meinem Stuhl gefallen. Drei Tage habe ich leblos dagelegen, nur ein einziges Mal hätte ich ganz wenig geatmet. Oft konnten sie mein Herz überhaupt nicht fühlen. Sie waren überzeugt, dass ich wirklich bald tot sein werde ... Meine Mutter berichtete mir später, sie habe in einer Nacht geträumt, ich sei auf einer Wolke zurückgekehrt, habe aber nicht bleiben können ...

Meiner Mutter Tipi stand gerade dort, wo ich es gesehen, als ich von der Wolke nieder schaute, und auch andere Leute hatten ihre Wohnstatt genau dort, wo ich sie erblickt hatte“.

Nur wenig später hatte er ein durchaus vergleichbares Erlebnis, dass jedoch nun ganz eindeutig die Züge eines TNE trägt. Er glitt abermals aus seinem Körper und kam in eine Zone, in der „die Luft klar und schön von einem alles beglänzenden, lebendigen Licht“ war. Er fand sich auf einem grünen Hügel wieder um den die verschiedensten Tiere zu sehen waren. Dort wurde ihm gesagt, dass es noch nicht die Zeit sei, seinen Vater zu besuchen. Woraufhin er sich in seinem Körper wieder fand.

Auch an dieser Schilderung entdeckt jeder vertrautes, der zumindest ein Buch von Dr. Raymond Moody gelesen hat, der bereits mehrfach über Todesnaherlebnisse publiziert hatte. Die „paradiesische“ Umgebung, das helle Licht und die „Botschaft“, dass es für einen Verbleib in dieser „Zone“ noch nicht die rechte Zeit sein. Doch das Szenario wiederholte sich nochmals und Schwarzer Hirsch wurde eines der Lichtwesen ansichtig, die sowohl bei TNE’s, Marienerscheinungen als auch PCE’s heutiger Tage eine Rolle zu spielen scheinen:

„An den Baum gelehnt stand ein großer Mann, der die Arme weit von sich geöffnet hielt. Ich blickte ihn scharf an, konnte aber nicht erkennen, welchem Volke er angehörte. Er war kein Uaschitschun [„Bleichgesicht“] und er war kein Indianer. Sein langes Haar hing offen herab, und auf der linken Kopfseite trug er eine Adlerfeder. Sein Leib war stark und wohlgestaltet, und er war rot bemalt. Ich strengte mein Gedächtnis an, ihn zu erkennen, doch brachte ich nicht heraus wer er sei. Er bot einen sehr edlen Anblick. Während ich ihn unverwandt ansah begann sich sein Körper zu verändern, er wurde sehr schön und leuchtete in allen Farben des Lichtes, und Licht war rings um ihn her. [...] Dann erlosch er, so wie Licht im Winde auslischt.“ [Quelle: Schwarzer Hirsch, Ich rufe mein Volk, Weltbild Verlag]. Soweit die Erlebnisse von Schwarzer Hirsch.

Resümee

Wie wir anhand der aufgeführten Berichte sehen konnten, lässt sich das „Besucherphänomen“ auch in der Vergangenheit des amerikanischen Kontinents nachweisen – mit den gleichen paranormalen Facetten die wir auch heute gemeldet bekommen. Damit ist einerseits belegt, dass die Erfahrungen nicht vom kulturellen Hintergrund der Zeugen abhängig sind und, dass die Präsenz des Phänomens schon sehr lange währt. Auch das „Einsatzgebiet“ scheint global ausgerichtet zu sein – keine selektiv abgesteckten Claims also. Doch bringt uns dieses Wissen leider noch immer nicht der wahren Herkunft der „Anderen“ näher!

Wladislaw Raab

Erstmals hier 11.01.07

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