MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : STROHWODENWAHN - TEIL 4 -
Erstellt am 17.12.2013 00:20:00 (8329 x gelesen)

“Cowboys und Indianer“
Eine halbrunde Sache

...bitte erst Teil 1, 2 u. 3 lesen

von Corinna


Vor etwa fünf Jahren erwarb ich in den USA...

...das Buch "Eye of the Phoenix – Mysterious Visions and Secrets of the American Southwest" von Gary A. David, in welchem der Autor sich mit den Zeremonien, den Symbolen und der Kultur der Indianer des US Südwestens - speziell dem Stamm der Hopi - befasst, - wobei er aufzeigt, dass die indianische Kultur und Mythologie deutlich durch eine weltweit existierende Basis-Kultur geprägt war und ist.

Die teils verblüffenden Parallelen zwischen Hopi- und (ägyptischen) Freimaurer-Symbolen legen nahe, dass die Hopi bereits lange vor den Freimaurern mit dem Weltbild der Ägypter in Kontakt gekommen waren, - möglicherweise weil die Ägypter ein sehr reisefreudiges Volk waren.

[Ob indes das Vorhandensein ägyptischer und heidnischer Kultur bei Indianern nur auf z.B. direkte ägyptische Einflüsse zurückzuführen ist, sei dahingestellt, denn gewisse Traditionen scheinen vielmehr weltweit verbreitet zu sein, und es ist kaum anzunehmen, dass die alten Ägypter alle Völker der Erde besucht haben.]

Die - viel später - in der 'Neuen Welt' meist durch Freimaurertum verbreitete Symbolik und Lebensanschauung, und ihr weitreichender Einfluss, befinden sich somit absurderweise näher an der Kultur der amerikanischen Urbevölkerung, als man es wahrhaben will (und dies trifft übrigens ebenso auf alle anderen großen Kulturen und Religionen zu). Unterdrückung von Ureinwohnern, wie besonders in der christlichen Tradition üblich, kann so etwa im gleichen Kontext gesehen werden, wie das 'Überschreiben' des Heidentums mit der monotheistischen, christlichen Neuauflage des Glaubens.

[Hinweis: Ich möchte dazu raten, bitte erst Teil 1, 2 u. 3 lesen (sowie nach Möglichkeit auch die Texte: 'Verpfingst nochmal' und 'Die Füsse der Aliens - Teil 4'. Die Bedeutung meiner Recherchen wird, nach m.M., erst im Zusammenhang deutlich.]

SEELENSTÜCKE

Während die Supermacht USA ihre Riten und vorzeitlichen Religionen in Bankenwesen, Patriotismus, Todesstrafe, und Kampflust kleidet, haben die Indianer ihr Wissen in aller Bescheidenheit bewahrt. Vereinfacht würde ich es so beschreiben: Die Wächter über das Geld - die Banken und Milliardäre - verbreiten den alten Glauben in pervertiert-neuzeitlicher Form und nutzen ihn für sich. Die Beraubten, 'arm-Gebliebenen', leben ihn auf ihre alte, einfache Weise. Der neue Gott heißt Geld. Geld ist (wie z.B. in ' Die Füße der Aliens - Teil 4' beschrieben) ein Ersatzopfer. Prinzipiell ist das in Ordnung, wenn man gelitten und geschuftet hat, es zu bekommen.

Bedenklich ist es dann, wenn Banken, Staaten und Milliardäre sich am erschufteten Geld anderer bedienen: Und das ist, was in großem Stile passiert. Die Banken eignen sich an, was andere erarbeitet haben. 'Die Bank' verfügt damit über viele, erarbeitete 'Ersatzopfer' (Geld), und diejenigen, die dafür ackerten, besitzen diese zu gewissen Teilen nicht mehr. Nun ist es aber so, das das Grundprinzip der einfachsten, menschlichen Kultur, auf dem Handel mit genau diesen Opferanteilen (heute Geld) basiert (Erläuterungen s. 'Füße der Aliens Teil 4', sowie 'Baby-Lon-Don'). Derjenige, der (den Göttern) die meisten und besten Opfer anbieten kann, kann für sich die besten Handelsgüter 'rausschlagen.

Im Grunde bedeutet das, dass 'die Bank' sich mehr aneignet, als lediglich Geld: Sie verfügt über die Macht, nicht etwa nur wegen der 'Kaufkraft', sondern vielmehr wegen der Masse der zuvor von anderen erbrachten Arbeit. Das durchgestandene Leid von Vielen befindet sich zu einem großen Teil bei 'der Bank', die dafür kein Leid in gleichem Maße durchgestanden hat. Vielmehr vermehrt 'die Bank' das Geld durch manch zweifelhaften und leidlosen Trick, sodass 'der Bank' am Ende Unmengen von Geld zur Verfügung steht, für das niemals gelitten wurde – zumindest nicht von 'der Bank'. Dieses 'ungelittene', ohne Anstrengung hinzugewonnene Ersatzopfer (Geld) kann nicht einmal als eigenes Ersatzopfer bezeichnet werden, denn es ist in Wahrheit eine leere, 'entsakralisierte' Hülle (bereits am Ende des 15. Jahrhundert wurde z.B. Gewinn durch Zinsen im frühen, christlichen Bankenwesen als teuflischer Wucher angesehen, - Juden hingegen verlangten hohe Zinsen auf verliehenes Geld).

Wenn man einmal ganz kühn behaupten würde, dass wie in früheren Zeiten noch die Urform des Handels betrieben wird (Handel mit den Göttern), dann würde das bedeuten, dass 'die Bank' - oder wer auch immer die meisten Mittel besitzt - entscheiden würde, was den Göttern geopfert wird, und was man dafür zurück erbittet. Die Macht, die dem Geld anhaftet, ist in Wahrheit nicht eine Zahl als Beschreibung von Kaufkraft, oder ein Gegenwert in Gold, - sondern vielmehr eine erbrachtes Opfer und das im Gegenzug von religiöser Seite zur Verfügung gestellte Privileg. Ein Gott, der die, die viel zu geben haben, den Armen vorziehen würde, müsste zwangsläufig gierig und böse sein...

Umso mehr, wenn das betreffende ('ungelittene') Geld inhaltlich nicht einmal mehr ein vorheriges Leid mit sich bringt. Das durch 'Bankentricks' hinzugewonnene Geld ist daher analog als Betrugsversuch (gegen Gott) zu werten, es stört das alte Gleichgewicht des Handels und seiner Ur-Bedeutung. Die, die auf solchem Geld sitzen, während es sich unter ihnen immer weiter vermehrt, treiben – aus mythologisch bewertender Sicht - einen teuflischen Handel. Um das, dem 'ungelittenen' Geld fehlende, zuvor erbrachte Leid, auszugleichen, MUSS (dem 'Geldopfer') ein anderes Opferleid in Form von Seelenanteil mitgegeben werden ('dem Teufel die Seele verkaufen').

Ich vermute, dass das fehlende Seelenstück schließlich mit (bzw. von) ETWAS anderem 'aufgefüllt' wird. Diese Anschauung verdeutlicht, was Materialismus und ständig gefordertes Wirtschaftswachstum einer Gesellschaft antun: Die mächtigen Reichen - also die, die aufgrund des Geldbesitzes noch 'handlungs-bzw. handelsfähig' sind – handeln irgendwann seelenlos. Wer sich allzu sehr in die Fänge von Geld, Gier und Besitztum begibt, begibt sich auch automatisch in ein Gebiet der Seelenlosigkeit. Ich würde das als Automatismus bezeichnen. U.a. hierin liegen die Erschütterung der Strukturen und der Werteverfall der gesamten Gesellschaft, begründet (mehr dazu in 'Die Füsse der Aliens, Teil 4').

HOPI

Kehren wir zurück zu den Völkern Amerikas, die mit Sicherheit kein Problem mit 'zuviel' Geld haben: Vorfahren der heute überwiegend in Arizona und den 'Four Corners' lebenden Hopi (Anasazi) Indianer sind die Pueblos des nordamerikanischen Südwestens. Ob es Verbindungen zwischen den Hopi auf der einen, und den mesomerikanischen Völkern der Azteken, Maya - und späteren Tolteken - auf der anderen Seite gibt (außer nachgewiesenen Handelsverbindungen), also Parallelen in ihren Glaubensvorstellungen, oder sogar Verwandtschaften, ist sehr wahrscheinlich, aber noch nicht abschließend diskutiert. Es gibt deutliche Hinweise auf Einflüsse der aztekischen- in die Hopi- Kultur, und weitere Verschmelzungen betr. zyklischer Zeitauffassungen, Entstehungsgeschichten und Apokalyptischen Denkens aller genannten Kulturen untereinander.

Auch sprachliche Gemeinsamkeiten bestehen, insbesondere zwischen Hopi und Azteken. Ferner lassen sich rituelle Parallelen nachweisen. So haben z.B. Untersuchungen die These bekräftigt, dass es unter den Südwest-Indianern der USA Opferrituale und Kannibalismus, ähnlich den Riten der Maya und Azteken, gegeben hat. Der verbreitete Mythos vom einfachen, friedvollen Indianer des Südwestens kann nicht aufrechterhalten werden. Natürlich wurde gemetzelt, und geopfert, wie auch überall sonst auf der Erde.

Wenn auch manche Gemeinsamkeiten auf den untereinander betriebenen Handel zurückzuführen sind, so scheint es insgesamt doch auch als ziemlich wahrscheinlich, dass zwischen den Indianerkulturen verwandtschaftliche Verbindungen bestehen, wobei das Weitergeben (von Maya an Azteken) von Sprache, Glauben und sogar mehr... sich einen Weg von den Maya bis hin zu den Hopi gebahnt haben dürfte (z.B.: http://thelastpageblog.com/pages-writ ... o-the-american-southwest/ ). Nicht nur verehrten die Maya einen 'Votan' (= Wodan, s. auch 'Strohwodenwahn Teil 1'),- auch bei den Hopi existiert dieser 'Votan', genannt "Pahana, der ältere weiße Bruder", der Ihnen versprach, wiederzukehren. Er wird seine Rinder mitbringen, drehende Räder, gefüllt mit Stimmen und die Dämmerung der fünften Welt, sowie die Heilige Tafel etc. etc.

Manche vergleichen Pahana mit Jesus, was nicht verkehrt ist, denn Jesus ist nur eine andere Neuauflage des Stiergottes (Horus, Wodan etc). Die Ägypter sahen Osiris als 'fleischgewodernes' Sternenbild Orion an: Osiris, der Stiergott, Vater des Horus (Sirius). [Orion und Sirius, siehe z.B.: http://isiopolis.com/2012/07/21/isis- ... d-the-dog-days-of-summer/ u. http://www.aloha.net/~johnboy/Sirius.htg/sirius.htm ]

Traditionell werden Hopi-Angehörige mit dem Gesicht nach Osten beerdigt, die Richtung, aus der man die Rückkehr des Votan/Pahan erwartet (der übrigens enge verwandtschaftliche Beziehungen zu mesoamerikanischen Schlangengöttern zu pflegen scheint). Wodan, oder auch der gehörnte Stiergott, und die gefiederte Schlange Queatzalcoatl, sowie Kukulkan, scheinen sich in Awanyu zu vereinen, - dem Pueblo-Tewa Gott der gehörnten Schlange. Was den Hopi Votan/Pahana, den 'wahren, weißen, älteren Bruder' angeht: Wenn er zurückkehrt, wird er im selben Moment den gesamten Kontinent beherrschen. Einer seiner zwei Helfer wird das Zeichen der Swastika tragen, und das Zeichen der Sonne; der andere ein keltisches Kreuz mit roten Linien ( http://sun-nation.org/sun-hopi-people-of-peace.html ).

Die Swastika - irgendwann auch als 'Vier-Pferde- Streitwagen des Mithras' ('Schnitter') des alten Irans bezeichnet - , findet sich traditionell auch auf den Schamanentrommeln des indigenen Volkes (Fennoskandinavien) der Sami, dessen Donnergott 'Horagalles' (oder 'Thora Galles') wiederum eine Version des Horus (Thor) darstellen dürfte ( http://en.wikipedia.org/wiki/Swastika ). [Hinweis: 'Sami' bedeutet 'Mein Scha/Sa', - bzw. bedeutet 'Samen' = 'Männer des Sha', oder auch Schamanen - mehr dazu s. Text 'Verpfingst nochmal']. Auch bei den Sioux Indianern gibt es diesen gehörnten 'Donnergott': Haokah.

Bilder aus http://saamiblog.blogspot.de/ :
Sami Schamane ('Noaidi') mit Mithras (Clown-Zwergen-) Mütze:
http://www.flickr.com/photos/28772513@N07/6270042587
http://www.flickr.com/photos/28772513@N07/7330876424
(Die heutige, alt-traditionelle Tracht eines Sami Schamanen ist bunt und Clownsartig)
T-förmige, magische Schamanen Utensilien ('Hammer')der Sami:
http://www.flickr.com/photos/28772513@N07/6905232044
http://www.flickr.com/photos/28772513@N07/5343787161
http://www.flickr.com/photos/28772513 ... 567019444/in/photostream/
Religiöse Sami Figur mit Stiergehörn:
http://www.flickr.com/photos/28772513 ... 083635635/in/photostream/

Hopi Glaube ist teilweise verwirrend (z.B. http://www.boloji.com/index.cfm?md=Co ... =Articles&ArticleID=14151 ), aber grundsätzlich basieren wohl alle Religionen, alt und neu, auf der einen, ursprünglichen Verehrung derselben Wesen, alles andere drum-herum sind bunte, menschliche Fantasien. Wie auch immer, die Hopi (oder Maya) haben den Glauben in Bezug auf die bärtige, semitisch aussehende – aber auf den Schlangenkult weisende - Figur des Pahana (Votan) entwickelt, lange bevor es Christentum gab, und zwar analog zu den anderen vorchristlichen Glauben der anderen Kontinente ( http://www.viewzone.com/votanx.html ).

Welche Bedeutung auch immer dem Symbolismus der Hopi inneliegt, er wird sich auch schon in der Mythologie der Maya und Azteken ausgedrückt haben. Die Hopi werden u.a. wegen ihrer Prophezeiungen und alten Weisheit von manchen als 'gesondert' bzw. 'besonders' angesehen. Sie selbst dürften sich als auserkorenes Volk betrachten. Das ist nicht wirklich ungewöhnlich; es gibt wohl kaum ein Volk, das sich nicht als auserwählt und besonders betrachtet hat.

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Mesa Verde, Felsenbauten der Anasazi, Vorfahren der Hopitu – dieses deutlich von den Azteken abstammende Volk erreichte Arizona vor vielen Tausend Jahren
Foto: Corinna

Als ich mich mit dem eingangs erwähnten Buch (Eye of the Phoenix) und Teilen der Symbolik der Hopi beschäftigte, fiel mir etwas auf: G.A. David beschreibt die in Hopi- Bauten vorkommenden, auffälligen T-förmigen Tür- und Fensteröffnungen (Foto ansehen: http://www.theorionzone.com/t_shape.htm). Nach seiner Meinung stellen diese den 'sacred tree' dar (Weltenbaum oder 'Axis Mundi' / Weltenachse). Wikipedia: "Der Weltenbaum gehört zur Mythologie vieler Völker und ist ein altes Symbol der kosmischen Ordnung. Er steht als Weltachse (axis mundi) im Zentrum der Welt. Seine Wurzeln reichen tief in die Erde und seine Wipfel berühren oder tragen den Himmel. Somit verbindet er die drei Ebenen Himmel, Erde und Unterwelt.“ (Zitat Ende). Mir reicht diese Erklärung für die T-förmigen Öffnungen nicht, ich habe mich daher näher damit befasst:

In der Edda nennt man den Weltenbaum 'Yggdrasil', zusammengesetzt aus 'ygg' (schrecklicher Odin/Wotan, - was später wahrscheinlich zum Wort 'eklig', oder engl. 'ugly' wurde) und 'drasil' für Pferd. Odin hat sich selbst dem 'Yggdrasil' (Schrecklichen Pferd, bzw. Reiter) geopfert. Daher nannte man einen Baum, an dem man Jemanden aufhängte, 'Ross' ( = Pferd, von 'Horus'). Ob und inwiefern es sich dabei um die Ross-Kastanie handeln könne, konnte ich nicht ermitteln (einem alten, abergläubischen Rat zufolge soll z.B. ein mit einem 'T' beschriebenes Buchenblatt vor bösen Kräften schützen).

[Auch Thor findet sein Ende beim Kampf mit der Midgardschlange: Die Schlange greift Thor an und verpestet durch ihre Ausdünstungen das Meer und die Luft. Thor erschlägt sie mit seinem Hammer, wankt aber neun Schritte zurück, um in den Giftströmen, die das Untier ausspeit, zu ertrinken.]

David erklärte in "Eye of he Phoenix", dass der 'sacred tree' derjenige Baum ist, den mancher Schamane, oder dessen Geist, erklimmen muss, um geopfert und dann wiedergeboren zu werden (s. dazu nähere Erläuterungen in 'Die Füße der Aliens Teil 4', und Strohwodenwahn Serie). Die 'Axis Mundi' ist Bestandteil der jüdischen Thora/hebr. Tora (auch 'Tawrat') , was Taurus/Taur (Thor) bedeutet.

Bild: Kabbalistischer Lebensbaum s.: http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... _Life_%28Sephiroth%29.svg
(Zum Thema Weltenbaum/Weltenachse s. auch Text 'Götterfunken')

[Der Hammer des nordischen Thor's übrigens, stellt - kopfüber – quasi das Symbol des 'T' (Taurus) mit dem gewölbten T-Oberstrich dar (und ähnelt überdies den Zeptern auf ägyptischen Petroglyphen). Dass Thor 'nur' der Donnergott sei (Thor = thursday = Donnerstag/Donar?) ist wohl ein Irrtum. Er mag zwar am Himmel wettern, - sein Name jedoch bedeutet T-Horus, T-Horse, 'Horse mit Tau' = Taurus = Stier; ebenso Toro = Stier. Der Donnerstag ist in erster Linie der Stiergott/Taurus-Tag (wie bereits in vorhergegangenen Texten erläutert...). Erst in zweiter Linie ist 'Donnerstag' ein Tag des Donners: Thor, der wegen seines 'Hammers' auch als Axtgott bezeichnet wurde, - http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... stningar_Lilla_Flyhov.jpg -, deutet eine Verbindung zu den 'Götteräxten' an. Axt bedeutet 'perc' (durchschlagen, auch 'dunkel' - s. auch perkons 'Donner' oder z.B. percussions) und neben allen anderen von mir zuvor dargestellten Herleitungen des Wortes 'Percht' (= Pferd) haben wir in Thor eine weitere ....Stier = Pferd Komponente.]

Bild: Schango(Chango, Xango, Sango), Donnergott der afrik. Yoruba, mit Doppelaxt auf dem Kopf. Wird auch in Mittel- und Südamerika verehrt, s. http://www.artvalue.com/auctionresult ... oruba-nigeria-1451459.htm

Mit seinem Hammer schlug Thor die Midgard-Schlange, verendete dann, wie oben erwähnt, an deren Gift. 'Midgard' beschreibt die Mitte des 'Garten Eden', wo gem. Altem Testament die Weltenachse entspringt, und wo Adam und Eva von der Schlange verführt wurden. Die Schlange (geflügelte Schlange/Drachen) taucht in den meisten alten Kulturen auf und ist eines der deutlichen Bindeglieder zwischen nordischen, orientalischen, asiatischen und mesoamerikanischen Kulturen.

"T-HORSUS“, der Weltenstier: "Ihm (Thor) brachten sie nicht etwa Haustiere, auch nicht Viehherden, ebenso wenig Wein oder Feldfrüchte dar, sondern sie opferten immer Menschenblut; denn sie hielten es unter allen Opfern für das wertvollste. - Dudo von Saint-Quentin, De moribus et actis primorum Normanniae ducum 1, 2". (Zitat Wikipedia)

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TAU

Das vereinfachte T (Tau), das wahrscheinlich aus Assyrien/Babylon stammt, und dessen Oberstrich im Original eine leichte, sichelartige Wölbung darstellt, stellt das Gehörn eines Taurus dar. Die Hopi haben ihre Fenster-und Türöffnungen in Verehrung einer gehörnten Gottheit gebaut. Taurus, Horus, Thor, Horse: das deutsche Wort für Horse (Pferd) war Ross. Der Tau-Rus/ Tau-Ross ist ein Ross mit dem 'Tau' (Gehörn) auf dem Kopf. Elche wurden ebenfalls als eine Art Pferd angesehen. Der slawische Mondgott (zuweilen auch Sonnengott) übrigens ist 'Hors' (auch Chors).

Im Indogermanischen bedeutet Stewo(s) /Tawro = Taurus (wobei Stewos und Taur in der deutschen Sprache zu 'Stier' verschmolzen / - im babylonischen bedeutet übrigens Saturn = 'Stur'). Der Hopi-Sonnengott 'Tawa' (taw = hebräisch/aramäisch für 'Tau') ist der Stier (das kann man nirgendwo nachlesen, aber das ergibt sich wohl von selbst), – wie auch Horus, der ägyptische Sonnengott, der gemeinhin als Falke dargestellt wird, als großer Himmelsstier bezeichnet wird. Sein Vater Osiris ist ebenfalls ein Taurus. Die ägyptische Göttin Hathor ist eine Kuh (Ha-Thor, = Ha-Taurus, = Ha-Taw).

[Die T's mit sichelförmigem Oberstrich sahen anfangs mitunter aus wie runde Y's, zu sehen z.B. in den Felszeichnungen am deutschen Steinkammergrab/Opfergrab Züschen, einer vorgeschichtlichen Megalithanlage in Nordhessen: ( http://de.wikipedia.org/wiki/Steinkammergrab_von_Z%C3%BCschen ). Dort bestattete man, ähnlich wie in Ägypten, Menschen zusammen mit Rindern. "Ein wiederkehrendes Zeichen ist eine Linie mit einem aufgesetzten geöffneten Halbbogen, die als Rinderdarstellungen gedeutet wird". (wiki)

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Taurus-Felszeichnungen bei Züschen
by Athinaios at en.wikipedia
http://upload.wikimedia.org/wikipedia ... 67/Z%C3%BCschen_tomb2.JPG

Das 'T', das u.a. angeblich während dem Freimaurer-Initiationsritus mit den Füßen angedeutet wird, dürfte übrigens letztlich Vorbild für das Christenkreuz gewesen sein. "Tatsächlich," (s. "Masonic & Occult Symbols Illustrated" von C. Burns) "ist das 'Tau-Kreuz' u.a. ein antikes Phallus Symbol" ...und "ein Symbol des babylonisch-sumerischen, erlegten und auferstandenen Gottes Tammuz (Dumuzi, = milchgebender Sohn Gottes)" → Korngott.]

WINNE-TAU

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Eine Hopi richtet das Haar eines unverheirateten Mädchens, 1900
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Hop ... air_of_unmarried_girl.jpg

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Hopi Jungfrauen in typischer Flechtfrisur
United States Library of Congress's Prints and Photographs division under the digital ID cph.3b40260, by Edward S. Curtis: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Hopi_mealing_trough.jpg

Selbst die besondere Flechtart, in der Hopi-Jungfrauen traditionell ihre Haare tragen (ebenso die Jungfrauen des Pueblo Stammes der Tewa, = taw = Stiervolk), sieht aus wie ein Paar Hörner, und erinnert stark an die gebogenen Hörner der ägyptischen Göttin 'Bat' (eine Hathor-Version): http://www.egyptianmyths.net/bat.htm . Gary A. David sagte mir, er halte das für falsch. Die Zöpfe der Hopi würden 'Butterfly whorls' (Schmetterlingswirbel) heißen. Mag sein, dass sie JETZT so heißen... nachdem Teile der alten Religionen vergessen sind. In Wahrheit, das werde ich u.a. im Folgenden aufzeigen, dienen sie der Stiergottverehrung:

Der babylonische (Taurus-)Gott 'Marduk' (auch Baal, der gleichzusetzen ist mit Horus, Wodan, Thor, Odin usw.), wird üblicherweise abgebildet mit seiner gehörnten Schlange (Drachen) 'Mushussu' oder Musrussu (russu = Ross = Tau-Ross, zu sehen auf dem berühmten Ishtar Tor). Marduk tötete die Göttin Tiamat, und bog dann deren Zöpfe zu einer Art Himmelsrad, was nicht nur an die Zopffrisur der Hopi sondern auch an das uralte, wahrscheinlich ägyptische Symbol der Ouroboros erinnert: Die kreisförmige Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt. Auch die Midgard-Schlange bog sich zu solch einem Welten-Kreis:

Die lebendige Schlange, die sich selbst frisst, steht für den Kreislauf allen Seins: Leben, Tod und Wiedergeburt. Diese Symbolik spiegelt sich im Opferkult, sowie besonders im Schamanismus wider, denn man muss diesseits erst 'sterben', bevor man mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet wiederkommen kann. Möglicherweise handelt es sich bei dem Drachentier Musrussu um den ersten verehrten 'Taurus'...?

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Tiamat mit Hörnern und Beinen auf einem babylonischen Rollsiegel
by Ben Pirard at nl.wikipedia, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tiamat.JPG

Tiamat - in nordischer Mythologie - wird zur Midgard Schlange. Tiamat, die als Seeschlange berücksichtigt wird, scheint in Verbindung zu stehen mit 'Tiara' (mehr dazu s.u.), der auf der phrygischen Clowns-Mithras-Kappe basierenden Form der Herrscher-Krone, die u.a. in Assyrien und im 'IndusTal' mit Stierhörnern verziert wurde. Mithras war ein Stiertöter (genauere Ausführungen zur phrygische Kappe und Mithras s. 'Strohwodenwahn Teil 3'). Der Tia-Kult scheint sich ebenfalls in der Prä-Inka Kultur auszuprägen, z.B. im Namen 'Tia-huanaco' (oder auch im mexikanischen 'Teo-tiuhacan': Dem gefiederten Schlangengott Quatzalcoatl gewidmet). Die enge Verbindungung von Schlange und Stier zeigt sich z.B. auch in nordischen Sprachen. Der Begriff 'Tia' ist mit dem schwedischen Stier 'tjur' (auch tewa, tau, - nahe an schwed. 'Tier' = 'djur') verwandt .

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Bat, ägyptische Göttin
by 83d40m, http://en.wikipedia.org/wiki/File:Bat_atop_Narmer_Palette.jpg

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Dämon an der Tür des Kölner Doms Foto: Corinna

GEKRÖNT und GEHÖRNT

Hier (s.u.) sehen wir Cernunnos, den 'Gehörnten Gott' der Kelten (Cern = keltisch für Horn ; Cernunnos vielleicht Hirschgeweihgott, der auch mit gehörnter Schlange abgebildet war) - auch Karnonos, Cernenus, Cornutus, Karnuntinus und Kornunus genannt: Es bestehen offensichtliche Parallelen zu Kronos (Saturn), und Korn (alt: hiruz /herutaz = Horus). Corn/Korn (vgl. Ähre) bedeutet auch Horn, da Corn u.a. von Corona abstammt (= gebogener Kranz / Ring → Gehörn). [Natürlich erinnert 'Cern' an CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) - die Europäische Organisation für Kernforschung bei Meyrin im Kanton Genf in der Schweiz, mit ihrem 'kranzförmigen' Teilchenbeschleuniger. In der Schweiz sind noch viele keltische Rituale lebendig. Man dürfte Cernunnos dort gut kennen. Für einen Zufall halte ich den namen 'CERN' keinesfalls. http://blog.astrogeography.com/?p=824&lang=de ].

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Cernunnos
http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... r_des_Nautes_Cernunos.jpg

Es gibt zwei Arten von Kronen:
[1] Zum einen die den Kopf umrundende Gehörn-(Geweih)Krone:

...(vgl. Cernunos, Cern, /Corn /Corona, Sonnenkranz, später Strahlenkranz, Aurora, Kronos, Saturn, Kranz, Horn, Horus, Stier, Stewo, Tawa, auch z.B. coronar: Herzkranzgefäß, s. auch 'Torus' http://de.wikipedia.org/wiki/Torus ). Diese Stefanos (=Stier) Krone wurde üblicherweise insbesondere in weiblichen Zopfschmuck eingearbeitet, umso wahrscheinlicher scheint mir, dass auch der Hopi-Jungfrauen Kopfschmuck dazugehört. Letztlich – wie in 'Strohwodenwahn 1' erklärt - ist eine Jungfrau ein potentielles Menschenopfer, und jedes Ernteopfer wurde ebenfalls mit Kränzen geschmückt (traditionelles Überbleibsel z.B. sogen. 'Kranzkühe', übewiegnd noch in altkeltischen Ritualen der Schweiz anzutreffen, vgl. Pfingstochse).

Der Kranz spiegelt sich ferner wieder in den Saturnsringen: Wie in 'Strohwodenwahn 3' beschrieben ist das Sacrum der 'Sac' (Sack) aber es ist auch 'sa-crum', die Krümmung des Sa. Eine Gehörn-Krone ist daher auch ein Sacrum und deutet auf die Heiligkeit des ausgehöhlten Opfers.

Bild, s. Sacrum (Kreuzbein) mit umrundenden Gehörn-Beckengürtel: http://de.wikipedia.org/wiki/Becken_%28Anatomie%29 und
http://en.wikipedia.org/wiki/File:Blausen_0723_Pelvis.png / Bild re: Corinna
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Hinweis: Stefan (gr.) = Stiergehörn (auch wenn in der Etymologie lediglich als 'Kranz' beschrieben). Wie oben erläutert: "Im Indogermanischen bedeutet Stewo(s) /Tawro = Taurus -wobei Stewos und Taur in der deutschen Sprache zu 'Stier' verschmolzen". Die Göttinnen Hera und Juno wurde stets mit einer Stephane als Zeichen ihrer Hoheit dargestellt. "Das Tragen von Kränzen bei kultischen Handlungen ist seit frühester Zeit belegt, aber auch Opfertiere und Kultgerät, sogar Tempel wurden mit Kränzen geschmückt" (Wiki). Wen man verspottete, bekam übirgens eine Dornenkrone.

Daher stammt übrigens auch der (juristische) Begriff 'Kranzgeld' ( http://de.wikipedia.org/wiki/Kranzgeld ), das als Entschädigung für die entjungfernte Verlobte fällig wurde, wenn der Mann das Eheversprechen nicht einhielt. Die Verlobte wurde zur Strohjungfer, war also genaugenommen nun nicht mehr gut genug, - nicht mehr opferfähig in Feldritualen (was offiziell nirgendwo so steht). Sie musste daher, bei einer später zustande kommenden Vermählung, nach altem Brauch einen Strohkranz tragen (= Merkmal, dass sie bereits 'geopfert' wurde und ihr Opferwert damit 'vertrocknet' war, bzw. eine Art symbolische Rück-Jungferung).

Der auf uralten Traditionen beruhende 'Kranzgeld-Paragraph' hat entgegen allem(!), was man darüber finden kann, in Wahrheit weniger etwas mit Moral (Ausgleichssumme für die entjungfernte Frau) zu tun, als viel mehr mit alten, religiösen Opferriten. Der 'symbolische' Verlust für die Frau entstand nicht etwa dadurch, dass sie für einen vermeintlich nächsten Gatten breits 'befleckt' war, und dieser 'arme' Mann fortan mit dem Gefühl leben musste, nicht der Einzige gewesen zu sein, - sondern dadurch, dass sie als Gottesopfer für den Taurusgott nicht mehr rein genug war. Diese tiefen Hintergründe dürften nicht eimal denen bekannt gewesen sein, die den Paragraphen irgendwann im 19. Jahrhundert in unsere Gesetzbücher schrieben.

Der Volksmund sagte: "Eine Jungfrau ohne Kräntzlin ist wie eine Kuh ohne Schelle", s. auch: 'Die heilige Jungfrau war ein Cowgirl': http://rette-sich-wer-kann.com/patria ... ein-cowgirl/#.UnqDWFN1gbA .Die heilige Jungfrau = eine heilige Kuh, - beide erfüllen die Merkmale des besten Opfers.

[2] Zum anderen die Schlumpf/Zwergen- bzw. Clownsmützenartige Kegelkrone 'Tiara' (→ ägyptische- oder Mithras Krone):

Auch diese weist eindeutig auf den Stier: Wie in 'Strohwodenwahn 3' erläutert, ist das Schlachten des Stieres ('Tauroctony'; - Parallelen zum ägyptischen Apis-Kult → Osiris!) wesentliches Merkmal des Mithras Kultes: "Überlieferungen zufolge hat Mithras ('Sol Invictus') einen Stier gejagt, diesen dann bis zu Erschöpfung geritten und schließlich in eine Höhle geschleppt, - ihn dort geopfert, wofür das gesamte Blut und des Stieres und der Samen benötigt wurden. Prägnant an der Figur des Mithras ist seine joker-schlumpfige, blutrote Mütze, genannt: 'phrygian cap', die aus dem Hodensack des Stieres besteht."

Die Tiara ('blutige Stiersack-Mütze') wurde von manchen Völkern mit Hörnern verziert. Im Laufe der Geschichte hat die Tiara sich immer mehr einer flacheren Kranzkrone angeglichen, sodass nun jeder 'Royal' unbehelligt mit einem Stiersack auf dem Kopf herumlaufen kann, ohne auszusehen wie der Papst zu seinen heftigsten Tiara- Zeiten. In der Normalbevölkerung wurde die Tiara einfach durch Hüte nachgeahmt (mehr zur 'phrygian cap' s. 'Strohwodenwahn 3').

Krone 1 betont das Haupt der 'Gottheit' (bzw. des menschlichen Kronenträgers), während Krone 2 sich auf dessen Schöpferkraft (Fortpflanzungsorgane/Fruchtbarkeit) konzentriert. Die Verbindung zwischen Haupt und dem vom Sacrum umschlossenden Bereich (alles zu 'Sacrum' und 'Sakral' in 'Strohwodenwahn 3') ist durch den sogen. Duralschlauch der Rückenmarkshäute gegeben: Er vereint die Hirnhäute am Hinterhauptbein mit dem Steiß- bzw. Kreuzbein. Die Bedeutung ist klar:

Die Flüssigkeiten (Hirn und Rückenmark) wirken als Informationsträger durch das gesamte Zentralnervensystem und beeinflussen all unser körperliches und seelisches Sein. Die in Opferriten häufig angewandten Sexpraktiken (insbesondere in Verbindung mit jungfräulichen Kindern, dessen 'Kranz' es zu knacken gilt, um den Moment der Opfervollendung zu erreichen) vereinen nach Ansicht der Ausführenden die religiöse Macht über Körper (Schöpfertum) und Geist (Hirn). Der 'Gekrönte' ist der Herrscher über Leben und Tod.

Oft wurde in Mesoamerika im Zusammenhang des Schädels und des Sacrums von den 'zwei sculls' (Zwei Schädel) gesprochen, denn das Kreuzbein (Sacrum) - als Kopf der Wirbelsäulen-'Schlange' - ist von stierschädelartiger Form. In indianisch-schamanischer wie auch in Maya-Tradition scheint das Sacrum ferner als Portal in die andere Welt und Wiedergeburt angesehen worden zu sein. Man fertigte Gegenstände an, die der Form des Sacrum entsprechen, bzw. wurde das Sacrum aus Opfern als Fetisch getragen ( http://research.famsi.org/aztlan/uploads/papers/stross-sacrum.pdf ).

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Sacrum, ohne 'Gehörn'

Es ist kein Hirngespinst, anzunehmen, dass bestimmte okkulte Gruppen sich seit der Antike regelmäßig zu solchen (Sexual-) Ritualen treffen. Auch nehme ich an, dass nach wie vor ein Art 'Tempelprostitution' i.V. mit insbes. Kindern betrieben wird - zum einen als Nachstellung der göttlichen, 'heiligen Hochzeit', zum anderen um das vollkommene Oper zu schaffen. Es ist wohl die einfache, alte Wahrheit. Auch bei jenen, die Stiere (Pferde u.a.) den Stiergöttern opfern (Gott dem Gott opfern) und damit die echten Mutilations imitieren, muß es sich um eine überlebende, religiöse Anführerschaft handeln. Sie imitieren die echten Mutilations einer noch höher gestellten Macht.

Nervenprobleme im Bereich der Wirbelsäule, insbesondere des Sacrums (holybone, Kreuzbein) bezeichne ich als 'Heilige Schmerzen'. Ihre Ursachen dürften besonders häufig im Seelischen zu finden sein. 'Sacrumprobleme' führen wegen der Nervenbahnen u.a. häufig zu Gehproblemen und weisen, wie in 'Die Füsse der Aliens Teil 4' http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1786 beschrieben, grundsätzlich auf eine 'lose Bodenhaftigkeit' und die verstärkte Verbindung zum Jenseits hin:

Zitat "Der körperlich Eingeschränkte und am Bewegungsapparat Gehandicappte schleppt sich schließlich auf Krücken von A nach B. Das ‘Vorankommen’ auf den eigenen Füßen - in der diesseitigen Welt - wird zu einer außerordentlichen Anstrengung oder gar zu einer Unmöglichkeit. Für die Dauer der Verletzung/Einschränkung muss der Betreffende quasi ‘auf dem Fleck verharren’. Am Ende steht - der symbolischen Bedeutung nach - die Unbeweglichkeit im Diesseits. Die Unfähigkeit zur Fortbewegung - der Stillstand - ermöglicht erst die geistigen Reisen in unendliche Gefilde und deuten eine Verbindung zu dem Gott der Zeit, Kronos (= Shabatthai / Saturn/ Satan), an. Bei der Ablösung vom hiesigen Raum/Zeit Gefüge und der 'Körperlichkeit' wird die uns sonst auferlegte Zeit-Barriere überwunden. Die echten ‘Losgelösten’ erleben diesen Zustand daher während einer Art körperlichen Paralyse.“ (Zitat Ende)

Bereits in 'Baby-lon-don' fragte ich "Wann und warum sollen denn die öffentlichen Opferungen aufgehört haben, die es seit Anbeginn gibt? Oder eben anders gefragt: Haben sie überhaupt jemals aufgehört?" Zumal sie ja gut zu funktionieren scheinen... Behauptungen in diese Richtung sind weniger Verschwörungstheorien, als m.M. nach vielmehr Hinweise auf wahre Tabus.

Tawa, der Hopi Sonnengott (Stiergott), wird stets im Zentrum und 'von allem umrundet' dargestellt: Das Gehörn umrundet den Stierkopf, wie des Widdergeweih den Widderkopf (Amun), wie die Planeten die Sonne, wie Elektronen den Atomkern, wie das Sacrum die Fortpflanzungsorgane, wie die Fliegen und Motten das Licht...

Der Saturn (wiederkehrender/sich drehender 'Sa/Sha') wird wegen seiner 'Gehörn'-Ringe ('Krone', 'Kranz') auch Kronos (Herr der Zeit, vgl. chronologisch, u. Turnus) genannt. Der Stierplanet Saturn (Taurus = Tau = Gehörn = Horn = Corn) ist deshalb gleichzusetzen mit dem Teufel/Satan (Hörner; Horn = Corn = Kronos). Das bedeutet u.a., dass alle Religionen SA(tans)verehrender Natur sind.

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Menschliche Darstellung der ägyptischen Kuhgöttin Hathor mit Stiergehörn, das die Sonnenscheibe umrundet
by Hajor, http://en.wikipedia.org/wiki/File:Egypt.Hathor.jpg

Wer sich übrigens schon einmal mit symbolträchtigen Firmenlogo's beschäftigt hat, weiß, dass das 'Widmen' der Firma an z.B. das 'allsehende Horusauge' oder andere Götter offenbar sehr gewinnträchtig ist.

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Skizze: Corinna

Die Darstellung des den Kopf umrundenden Gehörns z.B. wird in ähnlicher Weise auch von Toyota benutzt (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Toyota , s. auch http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Toyota_Group_Pavilion.jpg - wahrscheinlich der erfolgreichste Autobauer der Welt ). 'Toyota' - vormals Toyoda - soll soviel heißen wie "erntereiches Feld". Ich sehe da eine Beziehung zum Stiergott/Stieropfer, ohne die man eine ertragreiche Ernte nicht erwarten konnte, weswegen diese Wortschöpfung sicher an diesen Gott angelehnt war . Diejenigen, die solche Logos einsetzen und mit ihrer Hilfe reich werden wollen, müssen gem. der oben beschriebenen 'Opfer-Wechselwirkung' Opfer bringen, für ihren Reichtum - im Zweifel die eigene Seele.

Mir fällt u.a. der riesige US Spielzeug-Konzern Toys"R"us (im Original mit einem seitenverkehrten 'R') ein. Der Name, der offiziell "Spielzeuge sind wir" bedeutet, könnte auch so verstanden werden, dass seine Symbolik selbst ein 'Spiel' ist... immerhin, 'Tau', was offenbar auch 'Toy' ist (etymologisch ist das engl. 'toy' – Spielzeug - nicht belegt), offenbart uns in seinem doppeldeutigen 'Buchstabenspiel' möglicherweise den religiösen Hintergrund des Namens:
ToysRus – ToyRuss – TauRuss – Taurus.

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by Andreas Praefcke , http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... _R_Us_Ravensburg_2005.jpg

Der Begründer der Firma, Milliardär Charles Lazarus (Lazarus = 'Gott hat geholfen'), ist wohl einer der reichsten Männer der USA ( Foto s. http://www.dailymail.co.uk/femail/art ... 100m-considered-poor.html – sieht aus wie ein Bruder von 'WTC-Larry Silverstein'....). Seine verstorbene Ex Ehefrau war die berühmte, österreichisch-amerikanische Sextherapeutin (genannt 'Sex Queen') Helen Kaplan. Miteigentümer von ToysRus ist mittlerweile u.a. der Ex US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney ( http://de.wikipedia.org/wiki/Bain_Capital ).Wo das Geld liegt, da findet sich auch Symbolik, und möglicherweise auch die Opfer.

TAU = TAW = TAO = TAI = TOY

TAU(rus) hat die Welt überrollt. 'Tào' (Dao) heißt wörtlich aus dem Chinesischen übersetzt "Weg, Straße, Pfad“. Das chinesische Schriftzeichen für Dào/Tao setzt sich allerdings aus dem Zeichen 首 (chin. shǒu), das Kopf bedeutet, und einem so genannten Radikal oder Determinativ 辶 (< 辵, chin. chuò gehen) zusammen. In den Begriffen der klassischen daoistischen Literatur erscheint das Dào als unergründlicher, weiter und ewig reiner Geist, als Mutter des Kosmos. Auch ist es das alles Durchdringende, das Umfassende und das Ziel der Existenz; selbst Nichtsein, aber auch der Ursprung des Daseins (Wiki). Dao = Tao - soll gem. Wiki nicht mit 'Tau' verwechselt werden, ich behaupte aber, genau DAHER stammt es: Man kann das z.B. erahnen, wenn man sich beliebige Bilder von Tao-Tempeln ansieht. In der Regel besitzen diese Dächer, die an den Ecken wie ein Gehörn nach oben gebogen sind (bitte Beispiele mit 'Tao temple' o.ä. ergoogeln).

Auch TAI (chinesisch für 'groß' – Symbol: 'T') dürfte auf TAU (T) zurückgehen, auf Details zur entsprechenden ostasiatischen Entwicklung werde ich hier wegen des kaum zu bewältigenden Themenumfangs nicht eingehen...

Nicht nur Tao, Tai und Toy: auch 'Taw' dürfte auf Taurus beruhen (bzw. Taw heißt im Phönizischen sogar 'Tau'!): Die Kaaba (Kubus: Verbindung zu Saturn und dessen kubusförmigen Sturmes am Nordpol: http://www.focus.de/wissen/weltraum/t ... ck-im-all_aid_461996.html ) wird von den Pilgern im Rahmen des Mekka-Wallfahrtaufenthaltes siebenmal gegen den Uhrzeigersinn umrundet! Diese Umrundung heißt 'Tawaf' (das Gehörn 'tau/taw' umrundet das Haupt).

Auch hier findet sich eine Verbindung zu 'Jungfrauen' (maiden), Wiki: "Noch in der islamischen Frühzeit gab es den Brauch, Frauen, die verheiratet werden sollten, und Sklavinnen, die verkauft werden sollten, unverschleiert in vollem Schmuck den Tawāf vollziehen zu lassen, um so potentiellen Brautwerbern bzw. Käufern die Möglichkeit zu geben, die betreffenden Frauen zu betrachten." (Zitat Ende).

Zu 'taw' bzw. altarab. 'dawar' heißt es in "E.J. Brill's First Encyclopaedia of Islam 1913-1936", dass das Ritual der Umrundung eine große Rolle im antiken Arabien (sowie bei Persern, Römern, Buddhisten und Indern) spielte. Imru Al-Qais, arabischer Poet des 6. Jahrhundert, vergleicht in den 'Mu-allaqat-Gedichten', in lange Roben gekleidete Jungfrauen beim 'Umrunden der Kaaba' mit wilden Kühen. In der Sure 2 des Koran, genannt "Die Kuh", heißt es: "Richte dein Antlitz beim Gebet in Richtung der Heiligen Moschee in Mekka! Und wo immer ihr Gläubigen seid, da wendet euch mit dem Gesicht in dieser Richtung!" (Die Kuh, II, 144 , 149, 150). Diese Sure, genannt "Die Kuh" (arab. Baqara, evtl. Ba-sha-ra) bezieht sich mit diesem Namen auf das von Gott geforderte Opfer in Form einer Kuh.

Das 'Umrunden' im Ritual stellt deutlich den vom Gehörn umrundeten Stierkopf nach, sowie die vom Sacrum umrundeten Fortpflanzungsorgane. Das 'Brechen' des Kranzes (die Heirat und Entjungferung) wäre das vollzogene Opfer (wie in unserem alten Kranzgeldparagraphen). Sooo fremd, wie gerne behauptet, ist der Islam unserer Kultur nicht...

MESSIAS

Damit zurück zu den Hopi: Die Bedeutung der Jungfrauen (maiden) spielt eine große Rolle im Farmervolk der american Pueblo Indianer. Der Hopi Gott der Unterwelt und des Todes heißt Masau'u, - oder Masaw - was dem Wort Messias (bzw.: masah / Meschiah, 'mein Sha') entsprechen dürfte (auch das natürlich offiziell nicht bekannt). Er ist z.B. vergleichbar mit dem Grim Reaper (Sensemann), und einem Skelettmann (s. http://www.native-languages.org/skeleton-man.htm ).

Interessant am Namen 'Masaw' ist übrigens, dass das englische Wort für Säge 'saw' ist, und weitestgehend der Sense des Kornschnitters entsprechen dürfte. Auch das gebogene 'Tau' dürfte der Sensenform entsprechen. Bei den Hopi heißt es: "Er, mit seinem Pflanzstab und seinem Sack voll Saat, brachte dem Volk bei, wie man Getreide anbaut". In 'Strohwodenwahn 1' schrieb ich:

Zitat "Des weiteren gibt es zahllose Getreide- u. Korngötter/innen, wie, um nur ein paar zu nennen, die griechische, gelegentlich pferdeköpfige u. dreifaltige Göttin ‘Demeter’ (Kore: Jungfrau Demetrie: Mutter, Persephone: Altes Weib); - die ‘Gerstenmutter‘; - Daeira (‘weiblicher Gott‘); Dumuz o. Tammuz, die römische Fruchtbarkeitsgöttin Ceres; die dreifaltige, keltische Fruchtbarkeits- u. Getreidegöttin bzw. Hexe Ceridwen; die frühitalischen Seia (Säerin) und Messia (gem. Wiki = ‘Mäherin‘ ); usw.. .Huch? Messia = Mäherin? Da muss man genauer hinschauen:

Messia/Messias (von Maschiach oder Meschiah; vgl. die Abhandlungen zu ‘Scha’ im Artikel 'Verpfingst nochmal' ) kennt man gemeinhin als Christus, - terminologisch ‘der Gesalbte’, von hebr. ‘masah’ (‘eine ölige Flüssigkeit verteilen‘). Da es sich aber nicht um reine Abstammungsbedeutung, sondern wie betont wird, um eine (überlieferte) Begrifflichkeit handelt, wird Messia - von ‘masah’ - vermutlich nicht auf ‘Ölen/Salben’ beruhen, sondern auf dem in ‘Verpfingst noch mal’ diskutierten ‘Scha‘ (Scha, Sha, Sa; ‘ma-sah’ mag soviel bedeuten wie ‘der Scha in mir‘), der u.a. als Schnitter bekannt gewesen sein mag (Tiere oder Babies zerschneiden, sowie Korn abschneiden). Dass der ‘Wütende Scha’ (vgl. ’Schawuot = Verbindung zu Pfingsten) nämlich dem Wodan gleichzusetzen ist, habe ich in o.g. Pfingst-Artikel erläutert, und dass Wodan wiederum zumeist als Kornteufel angesehen wird, wird weiter unten noch erläutert werden.

[Anmerkung: Bevor die Messia (Mäherin) etwas zum Mähen hat, muss erst etwas wachsen: “Säen” (auch saien, saen, saet, -lat. satus, got. saian, altengl. sawan, usw.) sowie der Sa-men (Sa-at) scheinen doch sehr an all die hier und in ’Verpfingst nochmal’ genannten Scha /Satan-Verbindungen zu erinnern. Wir sind eben alle Kinder des Korns, gewachsen aus dem ’Sa-men allen Seins]

[..] Der Messias wird auch Mahdi genannt (mahd = das gemähte Gras). Wir erkennen nun, dass ‘Mädchen’ (Maid, Maiden, Magd, usw.) ebenfalls mit diesem ganzen Mischmasch von ‘Gemähtem’ (Mahd) in Verbindung steht [..].Ich muss [..] eine grundsätzliche (entweder sprachliche oder name-game-artige) Verknüpfung mit Menschenopfern annehmen. Die heute noch gewählten, geschmückten und opferbereit zurechtgemachten Roggen-, Weizen-, Rapsblüten-, Heide-, und sonstigen Prinzessinnen aus allen möglichen Regionen zeugen davon.

Natürlich ist es egal, zu was die holde ‘Jungfrau’ hier gekürt wird, denn eine jegliche Schönheitskönigin, Karnevalsprinzessin, Maikönigin oder sonstige ‘Miss’ dürfte im Grunde nichts anderes als zum einen die Nachahmung einer (Fruchtbarkeits-) Göttin, - und zum anderen eine Tradition der Vorbereitung des ’perfekten’ Opfers (vgl. Pfingstochse) verkörpern, d.h. es findet, wie üblich eine Verknüpfung zwischen Verehrung (Nachahmung) und Angst (Opferung) statt. Mir ist bisher noch kein nennenswerter Brauch eingefallen, der nicht auf einem alten Opferkult basiert.“ (Zitat Ende)

Hinweis: Maid / Maiden (= Jungfrau) ist natürlich eine Abwandlung des Namens Maria (die Jungfau), s. auch Textanhang zu "Terra Mystica" ( http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1792 ). Es dürfte klar sein, dass der Kopfschmuck der Hopi Jungfrauen (maiden) zu Ehren des Kornteufels getragen wurde/wird (sozusagen als Anwartschaft auf Opferung bzw. Entjungferung) und diejenige, die ihn trägt, ist - 'symbolisch' - das herausgeputzte 'Jungfrauenopfer' als Kornopfer. Gleichzeitig kann man erkennen, dass der Hopi Sonnengott (Tawa = Stier = Horus/Taurus) und Kornteufel (Masa'u, der in der nordischen Religion u.a. Wodan = Horus = Stier ist) eins sind...Gott = Teufel/Satan.

[Weiterer Hinweis zu 'Maiden' (Jungfrau). Die Bezeichnung 'Maidan' für 'Platz' (z.B. sowohl der 'Majdan Nesaleschnosti' in Kiev, der 'Maidān at-Taḥrīr ' in Kairo, oder der 'Meidān-e Emām' im Iran, - auch im Türkischen u. Arabischen ist Maidan/Meydan = Platz) deutet an, dass solche, bzw.überhaupt irgendwelche öffentlichen Flächen ('Plätze') einst genutzt wurden, um gemeinschaftliche Opferrituale zu vollziehen, und Jungfrauen waren, bzw. sind eben ein ausgesprochen gut geeignetes Opfer und damit offenbar Grund genug, die Fläche eines 'Platzes' als Jungfrau zu bezeichnen. Ferner lässt sich an der Sprachentwicklung die Ausbreitung der Urpraktiken erkennen. Bei uns gipfelt der Jungrauenkult im Monatsnamen 'Mai', der mit dem Beltane-Opferfest eingeleitet wird und dessen Opfercharakter durch den auf einem öffentlichen Platz aufgestellten Maibaum gekennzeichnet ist. Man findet 'Mai' als Wortbestandteil für 'Platz/Ebene' auch in Asien (z.B. 'muy dahn', Indien) und Afrika, ein Zeichen dafür, dass die Opferplätze immer BESONDERE Plätze innerhalb der Dörfer waren (oder auch abgeflachte Pyramidenspitzen etwa). Maidan/Meydan etc. (für Platz/Ebene) bedeutet übersetzt: Jungfrauenopfer.]

Höchstwahrsheinlich stammt der Name der Massai (afrikanisches Volk) ebenfalls von Masau'u/Masaw//Messia/Ma-sha, usw. ab. Der Masau'u entspricht dem Kornteufel (wie erläutert). Wiki führt an: Zitat "Engai, der Gott der Massai, der auf dem Gipfel des Ol Doinyo Lengai in Tansania thront, hat ihnen, nach dem Glauben der Massai, alle Rinder dieser Erde überlassen, woraus folgt, dass alle anderen Rinderbesitzer Viehdiebe sein müssen. Daraus leiten die Massai auch das Recht ab, anderen Völkern ihre Rinder gewaltsam abnehmen zu können." (Zitat Ende). Engai dürfte dem Gott Enkidu ('Marduk', der babylonische (Taurus-)Gott, auch Baal, Horus, Wodan, Thor, Odin usw.) entsprechen. In verschiedenen Bereichen Afrikas, wie u.a. auch in Owo, wird/wurde Gehörngöttern gehuldigt und zur Erntezeit geopfert.

Indianer- und andere alte Kulturen verehrten und verehren Stiergötter – so wie es heute ähnlich u.a. noch die Banken' tun (es ist kein Zufall, dass an der Wallstreet eine riesige Stierstatue steht. Viele Stiere der Mythologie deuten u.a. eine Verbindung zu gehörnten Schlangenwesen an, - was wiederum die Theorien von David Icke bekräftigen könnte). Während allerdings z.B. Hopi-, heidnische-, und andere Völker mit ihren Opfern an die Stiergötter ihr bescheidenes Überleben zu sichern versuchten, benutzt die okkulte 'Schattenregierung' große, vertuschte Opfer, um ihrer ekelhaften Geld- und Machtgier gerecht zu werden.

Zu diesen dürften u.a. in der Öffentlichkeit mit viel Trauer wahrgenommene Opfer von Amokläufen zählen, von Kinderpornoringen verschleppte und gequälte Kinder (Jungfrauen!), und auch eine hohe Anzahl der verstümmmelten Tiere. All diese vertuscht-öffentlichen oder geheimen Opfer-Rituale spielen sich ab im Dunstkreis einer Art Wechselwirkung zwischen angewandter Magie, religiösem Wahn, und dämonisch-göttlicher Manipulation. In 'Baby-lon-don' schrieb ich:

Zitat "Ich vermute: Alle Macht liegt da, wo das Geld ist - in Verbindung mit der Macht derjenigen, die die 'richtigen' Rituale kennen. Es sieht so aus, als würde es eine antik-religiöse Verbindung geben, die nicht nur das meiste Geld, sondern auch den höchsten politischen Einfluss hat. Manche mögen eine Art 'Schattenregierung' vermuten, andere sehen darin die Illuminati. Bei David Icke sind die mächtigen Entscheider - soweit es die 'menschliche' Komponente angeht - die Banken. Ich würde mich lieber nicht festlegen... " (Zitat Ende). Und in manch schwacher Sekunde spukt mir außerdem die römisch-katholische Kirche im Kopf herum....

Die auf bis zu 1 Mio J. alt geschätzten, aufgefundenen Knochen der Pekingmenschen breits zeigten Spuren von gewaltsamer Opferung, bzw. Totenritualen. Deutliche HInweise für religiöses Verhalten und Bestattungsrituale fanden sich u.a. in europäischen Grabungsstätten. Es besteht kein Zweifel: Religion und Opferkultur ist – zusammen mit der Sprache und all ihrer Symbolik - die Grundlage der menschlichen Kultur. Da dies den Menschen vom Tier unterscheidet, ist das Opfern wohl weniger ein tierisches, oder barbarisches Überbleibsel, als vielmehr ein meist religiös-rituell angewandtes Mittel von Intellekt.

Ohne diese dem Opfer inneliegende, stetige Bestätigung des Kreislaufs von Leben und Tod kann eine denkende Kultur nicht aufrechterhalten werden, ohne Sündenböcke funktioniert keine(!) Gemeinschaft, - ich bin daher sicher, dass natürlich nach wie vor den "Göttern" geopfert wird. Das "Einmal-Opfer" Jesus scheint fast wie ein perfide eingesetztes Instrument, um von dieser Wahrheit abzulenken, und um die Masse/Meute vom Opferschauplatz fernzuhalten, sodass der Opferertrag nunmehr nur denen zugute kommt, die sich die Bevölkerung untertan - und allen Reichtum zu eigen machen wollen.

Zum Schluss möchte ich noch die wohl unlösbare Rätselhaftigkeit des Umstandes erwähnen, dass jahrzehntelange Kornkreis- oder Tierverstümmelungsforschung ohne die von mir in Strohwodenwahn 1-4 erwähnten Grundlagen je zurechtkam :)


Corinna, 17. Dez. 2013

(Fortsetzung folgt. Links folgen. Rechtschreib-Check folgt.)

Prähistorisches Çatalhöyük (Türkei) offenbart Stierkult:
http://www.ancient-origins.net/ancien ... comb-city-atalh-y-k-00840
S. auch hier: http://www.gateofturkey.com/sections.aspx?subid=422&id=7&lan=de, 2. Bild unter 'Baukunst'

Frühe europäische Stierkulte: Knossos Stierkult, und kretischer Stier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kretischer_Stier , http://de.wikipedia.org/wiki/Stier_%28Mythologie%29 , http://de.wikipedia.org/wiki/Knossos, http://de.wikipedia.org/wiki/Stiersprung etc.

Nachtrag, 25. Dez. 2013

Erläuterung 'Kinnbacke':

Hinsichtlich des 'spirituellen Zerstückeltwerdens' von Schamanen schrieb ich in 'Strohwodenwahn Teil 3' v. 28. April 2013:
"Bitte lesen Sie unbedingt meine Ausführungen hierzu in 'Die Füße der Aliens Teil 4, Handicapped und Schamanismus': http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1786 , wo es zum schamanistischen Initiationsritual u.a.heißt: 'Dabei ist das körperliche Leid in seiner Bedeutung außerdem angelehnt an die Zerstückelung und Wiederherstellung (sowie Neuordnung der Knochen, Erneuerung der Augen usw.) von 'mutilierten' Tieren! Über das Zerfleddern des Lebendigen entsteht etwas Neues', und: 'Die Gebrechen, welche andersweltliche Kräfte symbolisieren - und z.B. von Schamanen während ihrer Rituale nachgeahmt werden, beinhalten - wie oben angedeutet - einen Hinweis auf die Verursacher des ‘echten’ Tierverstümmelungsphänomen. Schamanen erleiden während ihrer Initiationsprozesse das Verstümmeln des eigenen Körpers. Während sie sich für eine Weile zurückgezogen haben, erleben sie (unter Drogeneinfluss oder während sonstiger Trance), wie ihr Körper auseinandergenommen, gebrochen, neu geordnet, und schließlich wieder zusammengesetzt wird (dabei wird z.B. ein Auge, Zunge und eine 'Kinnbacke' herausgerissen: vgl. Tierverstümmelungen!), bevor sie - mit entsprechenden Kräften ausgerüstet - als fertige Schamanen zurückkehren. Es geht ihnen in ihren Visionen ähnlich wie denjenigen Tieren, die - wenn sie nicht verschwinden - verstümmelt und oft ausgeweidet und mit gebrochenen Knochen zurückgelassen werden'. Auch diese deutlichen Parallelen zwischen Tierverstümmelungen und Schamanismus wurden – soweit mir bekannt ist – bisher nie erwähnt .“ (Zitat Ende)

Die – in der Regel – zu den typischen Merkmalen einer "klassischen Tierverstümmelung“ zählende, entfernte Kinnbacke des Tieres (bzw. das den Kiefer bedeckende Fleisch), wurde irgendwann auch in den Texten der Bibel verarbeitet. Simson (Samson) erschlug 1000 Philister mit den Kinnbacken eines Esels (AT), und offenbar erschlug Kain seinen Bruder Abel auch mit einem tierischen (beilförmigen) Unterkieferknochen.

Wikipedia: "Kain, der Ackerbauer, war neidisch auf seinen Bruder Abel, den Hirten, weil Gott dessen Opfer vorzog. In der Folge kamen ihm böse Gedanken, er hörte nicht auf die Ermahnungen Gottes und erschlug schließlich seinen Bruder. Damit wurde er laut Bibel und Koran zum ersten Mörder. Kain wurde für seine Tat von Gott verstoßen, jedoch als Zeichen für den weiteren Schutz durch Gott mit dem so genannten Kainsmal versehen“.(Zitat Ende).

"Eine Reihe von Belegen zeugt davon, dass Tiere mit Haken oder Ringen durch die Backen oder Unterkiefer gefangen bzw. wie mit einem Nasenring geführt werden konnten“ (bibelwissenschaft.de).

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Foto: Thx to B. Campbell

Die Kinnbacken gehören neben u.a. Vorderkeule und Magen zu den Teilen eines Opfertiers, die den Priestern zustanden (Aufzeichnungen hierüber variieren allerdings). Was macht Kinnbacken so wichtig?

Der beweglich Kierferknochen (Kauknochen, 'mandibula') ist nicht nur für das Zerkauen/Zermalmen der lebensnotwendigen Nahrung unentbehrlich, auch für das Sprechen (bzw. Ausstoßen von tierischen Lauten) ist er - in Verbindung mit dem Zungenbein - vonnöten. Das Zungenbein ('Os hyoideum'), das früher zu den Halswirbeln gerechnet wurde, besteht aus einem Mittelstück, und zwei Paar seitlichen Fortsätzen: den Hörnern, die als 'Cornu Majus' und 'Cornu Minus' bezeichnet werden (Corn = Horn, s. im Text oben). Das gesamte Zungenbein weist eine große Ähnlichkeit mit einem Gehörn und auch dem Gesamtbecken/Sacrum auf, s. Bild auf Wikipedia hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zungenbein

„Die Totenstarre (Rigor mortis) der Skelettmuskulatur, eines der sicheren Todeszeichen, beginnt an der Kaumuskulatur“ (Wikipedia).

Corinna

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