MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : STROHWODENWAHN -TEIL 3 -
Erstellt am 28.11.2013 07:10:00 (2780 x gelesen)

“Sackgesichter“
Weitere Erkenntnisse zu Animal Mutilations

bitte erst Teil 1 u. 2 lesen

von Corinna


Er ist ein wahrer Schelm:

Der in Schweden (u. anderen Teilen Skandinaviens) beheimatete Tomte (auch: Nisse oder Julenisse, v. Niels, dän. für Nikolaus; Nikk = Teufel) ist ein klassischer Wichtel mit roter Mütze und immenser, körperlicher Stärke, sowie die dortige Version des Weihnachtsmannes. Gelegentlich heißt es, er könne auf übermenschliche Größe anwachsen, oder besitzt nur ein Auge. Tomte ist eine Art Puck (Puk, Poohka, s. http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=401 ).

Vorher lesen:
Strohwodenwahn Teil 1: http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1776
Strohwodenwahn Teil 2: http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1795

Tomte, Bigfoot und die Nachtzehrer

Ich habe u.a. in 'Nikolaus' ( www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1697 ) und Alb-ducted 2 ( www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=194 ) über den Tomte und seine Verwandtschaft aller bemützten Wichtel u. weihnachtlicher Riesenwichtel berichtet.

Wikipedia sagt: „Der Nisse [Tomte] ist ein alter Mann mit einem weißen Bart, etwa so groß wie ein 10-jähriges Kind und trägt eine rote Mütze. Nissen findet man traditionell in Häusern und Ställen. Der Nisse beschützt das Grundstück und kümmert sich insbesondere um die Haustiere. Wird er nicht gut behandelt, spielt er Streiche oder verlässt den Hof.“ (Zitat Ende). Dass Tomte sich beschützend 'um die Haustiere kümmert' ist eine ziemlich nette Ausdrucksweise für das, was er tatsächlich tut. Etwas genauer äußert man sich auf der englischen Wikipedia Seite, wo man ihm u.a. Viehmord nachsagt, wenn er nicht mit geeigneten Speiseopfern besänftigt wird. Sein favorisiertes Tier sei übrigens das Pferd. Abgesehen davon beißt der Tomte den Menschen gerne auch 'mal krank und tot. In britischer Mythologie wird ebenfalls von Zwergen berichtet, die Tiere ermüden, auslaugen und töten. Man sagt dieses Verhalten allerdings auch anderen Figuren nach: Feen, die - wie die Wilde Armee Wodan's- auf Pferden über den Himmel reiten, Aliens, Hexen, oder - wie in den USA und Russland verbreitet: dem Bigfoot.

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Bild: Tomte. Vielen Dank an 'Donnie Darko'!

[Anm.: Beim frühen Joker, der Harlekin oder Hofnarr, handelte es sich oft um Kleinwüchsige (auch: Hofzwerge). Der spanische Narr heißt 'tonto', der Holländissche Dummkopf und Tolpatsch ist 'dom' (dumm). Dumm..Dom..Tom..Tomte: Beim Zwergennamen 'Tomte' könnte es sich um eine alte Clownsbezeichnung handeln. Das schwedische 'Tom' bedeutet 'leer'.]

In dem 9-teiligen Bericht 'Bigfoot und Wesen: Phänomenale Flechtkunst' aus 2008 habe ich mich bereits eingehend mit den unheimlichen Stallbesuchen der Andersartigen beschäftigt (Teil 9 m. links zu den vorherigen 8 Teilen: http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1540 - enthält viele Fotos). Die US Autorin Lisa A. Shields z.B. schreibt die Mähnenverflechtungen ihrer Pferde dem Bigfoot zu, der sich vielfach in der Nähe ihres Hauses austoben soll.

Ich schrieb: „Weltweit hätten Bigfoot-Forscher das Phänomen des Verflechtens festgestellt, wo haarige Menschenartige (Bigfoot) die Mähnen von Pferden in Zöpfe geflochten haben sollen. Diese Zöpfe tauchen über Nacht auf, bestehen oft aus komplizierten und verschlungenen Flechtarten. Im Süden der USA sind sie unter dem Namen 'Witches braids' (Hexenzöpfe) oder Manebraiding (Mähnenflechten) bekannt. Sie wurden bei Pferden, Ponies und Lamas entdeckt und sind auch den indianischen Ureinwohnern bekannt. In Russland wurde das Phänomen ebenfalls dokumentiert (s. Dimitirs Bayanov's Buch 'In the footsteps of the Russian Snowman')“ und:

„Mich erinnert das an Alb und Bilwiz (Erntedämon/Wirbelwindgeist), die zur Gattung der Dämonen gehören: das Verwickeln, Verwirren und Verfilzen der menschlichen Haare ('Verbilbitzen') wurde auch auf die 'Zwerge' übertragen. Das verwickelte Haar heißt sonst auch Mahrenlocke (Nachtmahre= Nightmare), Alp-, Druden- oder Wichtelzopf. Auf krauses, verwirrtes Haar war ich bereits in einem meiner Artikel eingegangen, als Anspielung auf das 'krause' Haar der Hexen (Wikipedia: Später wurde er [der Alb] auch mit dem Teufel gleichgesetzt: Die Redewendung 'Der Teufel hat dich geritten' ist als Synonym für 'Dich hat der Nachtalb geritten' zu verstehen. Ähnlich wie Frau Holle, der man unterstellt, Gespinst und Haare zu zerzausen, sagte man auch dem Nachtalb nach, offene Haare bei Mensch und Tier zu verknoten. Daher nannte man den Nachtalb auch Alp-, Druden-,Wichtel- und Weichselzopf)“ (Zitat Ende). Vampristische Eingriffe und Haarzerzausen scheinen seit langer Zeit als zusammengehörig betrachtet zu werden.

[Hinweis: der Tomte wird auch als Nisse bezeichnet. Die von ihm verknoteten Haare weisen eine deutliche Verbindung zu der feucht-verklebten Haar-Verstrubbelung auf, die von Läuse-Nissen befallen ist. Der sogen. (mediz.) 'Wichtel-/Drudenzopf' soll durch Läuse-Nissen hervorgerufen werden (die Lausnisse stammt angebl. vom german. 'nhitö', als 'Nesso' bezeichnete es einen Wurm, der im Körper haust. Möglich ist daher eine Namensverwandtschaft zum hbr. 'nahas': Schlange, schlingen, verschlungen sein, sich winden: wie ein gedrehter Zopf, -> Serpentine)]

In den meisten Kulturkreisen scheint man das Haar-, bzw. Mähnenverwirrende, flechtende Phänomen zu kennen, oder besser gesagt: 'gekannt zu haben': Wir leben in einer Welt, deren Abläufe anscheinend von nichts anderem bestimmt sind, als von alten, teils verschmolzenen, Ritualen und Götterverehrungen, doch kaum einer weiß es (mehr). Dabei sind viele Altrituale in unserem Alltag zu finden.

Inwieweit das Zausen und Flechten von menschlichen und tierischem Haar mit der alten religiösen Bedeutung des Haares zusammenhängt, ist mir nicht bekannt, ich halte eine Verbindung aber für naheliegend. So bemerkte ich z.B. in 'Verpfingst nochmal' - www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1773 - Zitat: „Bei der altägyptischen, bärtigen Gottheit 'Iah' (iah = Jah, Joh, Jaw, - vgl. Jarchibol) handelt es sich um einen Mondgott, der später im Menschenfresser-Gott Chons aufging […]. Chons trug eine Seitenlocke, was unten noch erläutert wird. Schließlich wurde Iah zu einem Gefolgsmann des obersten Himmelsgottes Bel (Bel = Ba'al = Wodan = Marduk usw.) […]. Das Tragen der Dreadlocks und ungestutzten Bärte einiger Rastafaris (Jah-maika) betont deren Verbundenheit mit Gott. Religiöses haarig- und bärtig-sein dürfte demnach seinen Ursprung in einem Nachahmungsverhalten haben: Wodan, Marduk, das 'Tier' (Tyr, Satyr, Satan), der Werwolf, der Wilde-Mann (Bigfoot),Santa Claus und auch Zwerge besitzen sehr viel Haare (und Bart). Wir finden das unterwürfige Nachahmungsverhalten u.a. bei Angehörigen des jüdischen Glaubens (Schläfenlocken). Während der zwölf Rauhnächte (Zeit, da die Dämonen besonders gehäuft erscheinen) soll man sich u.a. nicht die Haare schneiden, was schlimme Folgen haben könnte. Die Redensart "Beim Barte des Propheten" (gemeint ist Mohammed) betont die Wichtigkeit und Ehrlichkeit einer Aussage.“

Weitere Ausführungen zu Haarkulten finden sich in Reptomaniac's 'Des Teufels Haare': http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=791 . Man beachte in diesem Zusammenhang die altertümliche Annahme verschiedener Kulturen, dass Lebenskraft sich nicht nur im Blut, sondern auch in Haaren findet. Als Zeichen von Religiösität ließ man Haare verfilzen und verdrecken, verdrehte und verknotete sie.

Wenn es - um oben anzuknüpfen - bei harmlosen 'Mähnen-Verflechtungen' bleiben würde, wäre das hinnehmbar... Pferde aber, die nachts von Wesen (sei es Bigfoot, der 'Wilde Ochsner', das Gezwerge, o.ä.) aufgesucht werden, sind oft so verstört, verschwitzt, völlig erschöpft oder krank - gelegentlich auch panisch - als seien sie die ganze Nacht hindurch geritten worden.

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Bild: 'Der siebte, falsche Zwerg', von Corinna

Im 3. Teil meiner Flechtreihe erläuterte ich: „Ein weiterer Anhaltspunkt, der den großen, ungelenken Bigfoot ziemlich sicher mit dämonischen Wesenheiten in Verbindung bringt, findet sich im Verhalten des sogenannten Schrat‘s: Der Schrat (Schratt, Schrättele, Schräzel, Waldschrat) - ein koboldhaft dämonisches Wesen - der zunächst nur als Zwerg, später als Druckgeist durch die Mythologie geisterte, erscheint nachts und setzt sich auf die Menschen, drückt ihnen die Luft ab, saugt Blut, schädigt das Opfer. Die Bezeichnung Schrat fasst Wesen wie den Alb, den Bilwiz, den (Bi Ba-) Butz (auch Teufel), den Mahr, die Drud, Trud oder Hexe zusammen. So wie man dem Alb nachsagt, Menschenhaare zu verwirren und zu verknoten, ist auch der Schrat für sein Haar-Unwesen bekannt: Besonders im Stall ist er gefürchtet, wo er den Pferden die Schwänze verknüpft und die Mähnen verfilzt! Tiere können nach einer solchen Attacke erkranken, an Schwäche leiden, in Starre verfallen ('Schrattelsucht') oder sogar sterben“ (Zitat Ende), und...

„Wir sehen deutlich die Verbindung der vom 'Alb' verknoteten Menschen- und Tierhaare mit den vom Bigfoot verknoteten und veflochtenen Tierhaare. Beides sind lang bekannte Umstände. Beide, Alb und Bigfoot, werden – sofern sichtbar - als behaart beschrieben. Ein Unterschied ist allerdings in der berichteten Größe zu sehen: Der Bigfoot wird als groß, die Albenwesen eher als klein beschrieben. Da man jedoch davon ausgehen muss, dass es sich bei den betr. Wesen um Gestaltenwandler handelt, […] können Äußerlichkeiten vernachlässigt werden. In der Feenwelt nannte man eine Bigfootartige Figur (den 'Schwarzen Mann') auch 'Bogie', woraus sich u.a. die Bezeichnung Boogeyman (kinderfressender Blutsauger) ableiten lässt. Auch hier eine klare Verbindung zwischen Bigfoot und Albenwesen“ (Zitat Ende).

Bei Wikipedia heißt es – zum Nachtalb: „Auch das Schrätteli aus vielen Sagen des Schwarzwaldes ist wohl eine Abwandlung der/des Nachtmahr. Auch hier handelt es sich meist um eine [...] Hexe, die in die Schlafzimmer ihrer Opfer eindringt. Dort…plagt und drückt sie ihre Opfer bis zur völligen Erschöpfung. Dem Schrätteli wird außerdem nachgesagt, dass es oftmals das Vieh im Stall drückt, um sich dort Erleichterung zu verschaffen, wenn es keinen Menschen drücken kann [Anm.: Druckgeist, Lungenquetscher]“ (Zitat Ende). Eine andere Variante des Alben ist der 'Alber', den man in alpinen Gegenden außerdem als Korndämonen kennt. Mähnen/Haarewirren, vampiristische Eingriffe an Mensch u. Tier, und Eingriffe an Feldern hängen, wie man auch hier wieder sieht, zusammen. Beim erwähnten 'Drücken' handelt es sich wahrscheinlich um eine Art 'Saugen'. Dass der 'Vampir' Menschen und Tiere aussaugt, und beider Haare verwirrt, befand bereits der Journalist u. katholische Geschichtsprofessor Josef von Görres 1840:

„Der bluthreiche Vampyr bringt nämlich die Empfindung der Blutentleerung durch Saugen hervor[..]So wird also dem Gefühle des Angesogenwerdens, noch ein anderes mehr nervöser Art, zur Seite gehen; und wie dem Extravasate im Vampyr, der blaue Fleck an der gesogenen Stelle, als dem Orte der Einimpfung entspricht[..]< und: >Darum ist das Gefühl des Saugens zugleich auch mit allen Gefühlen begleitet, die das Alpdrücken zu bezeichnen pflegen; ein weißes Gespenst, ein schweigender Schatten, oder irgend eine Thiergestalt, die nicht von dem Erkrankten lassen will, würgt ihn unter vielen Schmerzen, ihm Hals und Magen zusammendrückend[..]“ In diesem Bericht wird übrigens auch beschrieben, wie der Vampir die Nutztiere aussaugt, oder die Pferde des nachts 'reitet' und diese anderntags ausgelaugt und verschwitzt im Stall zurücklässt“ (s. auch 'Der Baby Parasit 1': http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1470 ).

Der krankmachende Mähnenverwirrer (Bigfoot, Tomte, oder sonstwer) ist ein Dämon, der seinem Opfer Lebenskraft raubt, weshalb die betroffenen Pferde morgens krank vorgefunden werden. Da man nicht davon ausgehen, kann, dass das Verstümmelungsphänomen grundsätzlich eine andere Absicht verfolgt, als das tierschädigende Schrattel-Stall-Phänomen, muss man zunächst bei beiden denselben Verursacher annehmen (Gleiches vermute ich im Fall der verschwundenen Haustiere, s. entsprechende Berichte). Dass die 'Fee' (Windwesen), die eigentlich all den Druck- und Zaus-Wesenheiten zugrunde liegt, auch hier und da als 'Bigfoot' auftaucht, ist normal [Anm: „In den Überlieferungen der Feenwelt nannte man ihn ‚Bogie'“, s. Artikel 'Alb-ducted 2': http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=194 ]. Eine Fee ist kein liebliches Flügelwesen, wie jüngste Missdeutungen uns und unseren Kindern weismachen wollen. Es handelt sich bei einer Fee, der klassischen Darstellung nach, um ein (vermeintl. oftmals stark behaart auftretendes) stets dämonisches Wesen, wie ich hier zahllose Male erklärt habe (→ Der Wilde Mann). Die Bigfoot-Fee wird in manchen US Gegenden als Tierverstümmeler angesehen, was die klare Parallele zum 'Ur'-Verstümmeler bekräftigt (z.B.: www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... s/article.php?storyid=752 ).

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Bild eines Nissen /Tomte mit Vogelfüßen(1700 - 1800)

Ganze Scharen von Forschern wandern tagelang durch Wälder, schleppen Campingzubehör, Fotoausrüstungen, Chemikalien und Nachtsichtgeräte umher, auf der Suche nach dem Yeti, Bigfoot, Sasquatch,- der unbekannten Spezies, dem Hominiden, dem Menschenaffen. Igor Burtsev ( http://hominology.narod.ru/eng.htm , Buch: http://de.scribd.com/doc/101072809/Ne ... -Research-by-Igor-Burtsev ) ist wohl einer von ihnen. In Fällen, die er untersuchte, behaupteten Pferdebesitzer u.a., die Mähnen ihrer Tiere seien vom 'Wilden Mann' verknotet worden. Bei diesem, da ist Burtsev sich sicher, handelt es sich um den (russischen) Bigfoot. Ein anderes Beispiel ist der US Amerikaner Robert Morgan, der 1957 einen Bigfoot gesehen haben will und seit 1969 zum Fulltime Bigfootforscher mutierte. Auch er schreibt mysteriöse Mähnenverflechtungen bei Pferden dem Bigfoot zu (einer Betroffenen riet er, dem Bigfoot als Geschenk eine Feder in der Mähne zurückzulassen).

Die meisten Bigfootforscher vernachlässigen die folkloristische Seite des Mähnenflechtens, soweit sie sich überhaupt bewusst sind, dass es – je nach Zeit und Kultur – verschiedensten Wesenheiten zugeschrieben wurde. Sie sehen einen Riesenaffen und sind fortan gebannt davon, diesen zu 'beweisen'. Die Anzahl der US Bigfootbücher, geschrieben von waldfesten Bigfoot-Autoren, dürfte mittlerweile an die Zahl der Ufobücher heranreichen. Das eigentliche Problem an der Erforschung aller sogen. 'Paranormaler Phänomene' sind wahrscheinlich nicht so sehr die Phänomene selbst, sondern die Untersucher.

Der Bigfoot ist eine der vielen Tricksterversionen, wie auch der og. Tomte. Dem Tomte wird u.a. nachgesagt, er würde Bauern das Stroh stehlen, oder die Felder mit Sicheln beschneiden und Spuren der Zerstörung hinterlassen (wie z.B. der in 'Strohwodenwahn Teil 1' erwähnte 'Bilwisschnitter', der zuweilen als Zwerg erscheint und Korn schneidet, woraufhin es u.a. abgebrannt erscheint). Barb Campbell, kanadische UAD Forscherin (unexplained animal death = unerklärte Tiertode), berichtete jüngst von einem Fall aus einem Juli in den 60'er Jahren, der einem ihr persönlich bekannten Zeugen widerfahren war: In Kispiox, BC, beobachtete der Farmer – der damals ein Kind war – ein großes, aufrecht gehendes, behaartes Wesen auf dem Feld, das mit je einem Bündel Stroh unter den Armen Richtung Wald marschierte (Darstellung: Bigfoot stiehlt Stroh http://cpte-barbcampbell.blogspot.ca/ ... -with-hay-under-each.html ).

Zum Vergleich:
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Tomte stiehlt Stroh
(Gudmund Stenersen, fotografiert von Wikipedia-Nutzer Hom san http://en.wikipedia.org/wiki/File:Tomtestealinghay.jpg Lizenz: CC-BY-SA 3.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en )

Interessante Verflechtungen finden sich zuweilen innerhalb von Kornkreisen, sodass grundsätzlich wieder die Verbindung Kornkreise/Übergriffe auf Tiere (s. auch 'Strohwodenwahn Teil 1') hergestellt werden kann.

Ähzebär

Der in heimatlichen, österreichischen, englischen und östlichen Gefilden vorwiegend zu karnevalistischen Zwecken auftauchende 'Strohbär' (Ähzebär, Erbsenbär, Roggenbär, s. u.a.: http://de.wikipedia.org/wiki/Strohb%C3%A4r ) geht wohl teilweise auf den Wilden Mann (→ Wodan / der in anderen Gefilden auch als Bigfoot auftritt) zurück. Es gibt auch Fellversionen.

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Bild: Der 'Ähzebär' als Anführer des Kölner Geisterzuges
Zur graphischen Darstellung zur Verfügung gestellt von Erich Hermans
http://www.geisterzug.de/ (...für weitere Info's rechts auf "Informationen zu Bild und Maler" klicken)

Bei allen Strohbäraktionen handelt es sich um verehrende Ersatz-Ernteopferrituale, fälschlicherweise oft mit Tanzbär-Traditionen erklärt. Letztlich sind Strohbär-Feierlichkeiten nichts anderes als das Überbleibsel der alten Angst vor einem Feld- und Hof-, bzw. Haustier-attackierenden Korndämonen, UND ein Ritual, das auf die Bedeutung der letzten Garbe zurückgeht ('die letzte Garbe für Wodan', s. Text 'Strohwodenwahn Teil 1'). Daher wird der Bärbutz (bzw. sein 'Fell') am Ende seiner Bettel- und Tanztour in einem Feuerritual verbrannt. Man kannte dieses Wuschelwesen außer als Korndämon auch als Kinderschreck: Man warnte Kinder in die Felder zu laufen, dann würde sie der 'Kornbär' holen (analog Kornwolf, Grauelwolf, Wilk, Barwolf usw., vgl. Rotkäppchen, oder Werwölfe, des weiteren s. Korndämonenaufzählung in 'Strohwodenwahn Teil 1'). Ich plane übrigens einen Extra Bericht zum Thema 'Strohbären'.

Tarnkappe

Kommen wir noch einmal zum Tomte: Auch in Schweden kennt man natürlich das Rätsel der unerklärlich verstümmelt aufgefundenen Tiere: In einem Bericht von 1992 hieß es z.B., seit mindestens 1989 sei es zu etwa 200 mysteriösen überwiegend Pferde- (und einigen Rinder-)Verstümmelungen in West-Schweden gekommen. In der TV Sendung 'Svar direkt' – v. 25. Februar 1992 – sei darüber ausführlich berichtet worden (Quelle: www.ufoera.com). Fast alle Tiere waren auf die gleiche Weise verletzt worden (tiefe, lange Schnitte im Genitalbereich). Die in vielen Fällen vorhandene Wachhunde hätten nicht reagiert. Überdies berichteten einige Farmer, dass auch die Pferde selbst (in deren Körpern keinerlei Drogen gefunden wurden) sich offenbar nicht gewehrt hatten, und einige Attacken seien sogar unbemerkt passiert, während die Farmer selbst sich in der Nähe aufgehalten hatten. Betroffene sagten, da müssen unsichtbare 'Phantome' am Werk gewesen sein. Schließlich ging die Polizei davon aus, dass es sich wohl um satanische Rituale einer oder mehrere Personen gehandelt haben musste, wobei u.a. Pferdeblut getrunken wurde, um besondere Kräfte zu erlangen. Ob hier ein „Tomte“ am Werk war, oder es sich um Nachahmungsrituale gehandelt hat, ist ungewiss (s. dazu Erläuterungen in 'Strohwodenwahn Teil 2').

Die Annahme, Geist- oder Dämonenwesen können sich unsichtbar machen, findet sich nicht nur in Kornkreis- oder Tierverstümmelungsfällen, sondern ist in der gesamten Kultur paranormaler und religiöser Phänomene zugegen. Bei manchen Kreaturen führte dies dazu, dass man ihnen eine Tarnkappe andichtete (wobei ich nicht ausschließen kann, dass jene Wesen sich auch mit entsprechender Kappe präsentierten). Zwerge, Kobolde, Pucks, sind berühmte Tarnmützenträger, sowie Joker und Clowns (später: Narrenkappe), oder alles andere, was schlumpfig- und schlafmützenartig daherkommt [s. auch 'Gugel', eine Narrenkappe/-kapuze: http://de.wikipedia.org/wiki/Gugel_%28Kleidung%29 ].

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Gugel im Wappen von Güglingen

Aber auch hinter anderen Kopfbedeckungen verbirgt sich manchmal eine Tarnfunktion, wie z.B. bei 'Pan Tau's' Melone. Eine weitere in der mythologischen und ufologischen Welt sehr verbreitete Tarnkappenart ist die Kapuze, die den Zipfelmützen allerdings ähnelt. In 'Die Füße der Aliens 1-3' beschrieb ich: „Schon aus diesen wenigem Beispielen lassen sich einige Gemeinsamkeiten der Erscheinungsformen der 'Aliens' erkennen: Sie werden meistens als ziemlich klein geschildert, sie tragen Kleidung, die ihre Körperformen verhüllen, auf dem Kopf haben sie meistens Helme, Hüte, Mützen, Kappen, Tarnkappen, die die Fähigkeit zum 'Shapeshiften' symbolisieren“ , und 2006 schrieb ich in '..und nebenbei entführt':

„Nur am Rande: Kleinigkeiten, die allerdings immer wieder erwähnt werden - und daher zu den 'typischen Abductee-Beobachtungen' gerechnet werden können, sind die Kopfbedeckungen der Aliens. Wir kennen sie als Kapuzen, Kappen, Hüte, oder Helme. Auch zu früheren Zeiten spielten Kopfbedeckungen bei kleinen Wesen eine Rolle. Zwerge, Kobolde, Gnome, sie trugen Hüte, Zylinder, Zipfelmützen, - manche auch Kappen - „Tarnkappen“ - unter denen sie sich, bei Bedarf, unsichtbar machen konnten. Welche Bedeutung misst man in der UFO Forschung den von Betroffenen immer wieder beschriebenen Kopfbedeckungen zu?“

Alte Zwerge

Zwergenmützen ähneln den Narrenkappen von Clowns, Jokern, - ähneln Hexenhüten und teilweise Kapuzen. War Mithra(s) einer der Urväter des Gezwerges und des Harlekins, oder nur eine weitere Ausprägung dieses dunkel-humorigen Phänomens?

Ich sehe eine deutliche Verbindung zwischen dem tierschändenden Phänomen (z.B. Gezwerge, Bigfoot, Feen) und dem antiken Mithra(s) (Sonnengott) Mysterien-Kult des indisch-persischen und wohl semitischen Raumes, der später von weiteren Kulturen (z.B. Rom u. Babylon) adaptiert wurde. Man fand religiöse Verehrungspätze in England, Rumänien, Deutschland, Ungarn, Bulgarien, Schweiz. Türkei, Armenien, Syrien, Israel, Nordafrika... [Anm.: Der Vatikan ist auf einem Opferplatz des Mithrakultes erbaut worden und die päpstliche Mütze heißt 'Mitre'.]

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Mithras, umgeben von weiteren Mützenzwergen, tötet den Stier, während der Skorpion diesem die Genitalien abzwackt
( http://en.wikipedia.org/wiki/File:Kun ... eumMithrabulSacrifice.jpg by CristianChirita)

Wesentliches Element des antiken Mithras Kults (oder: Mitra Kult) ist das Schlachten des Stieres (1.'Tauroctony'; - Parallelen zum ägyptischen Apis-Kult → Osiris! - 2. alt-germ. 'miton' = 'Der Schnitter'; und 'mitosis' = Teilung *). Überlieferungen zufolge hat Mithras ('Sol Invictus') einen Stier gejagt, diesen dann bis zu Erschöpfung geritten und schließlich in eine Höhle geschleppt, - ihn dort (mit Hilfe von seinen Begleitern, Hund, Rabe, Schlange und Skorpion) der Erneuerung der Welt und all ihrer Elemente geopfert, wofür das gesamte Blut und des Stieres und der Samen benötigt wurden. Der Skorpion 'nagte' die Genitalien des Stieres ab. Der Kult ist viel diskutiert, da nur relativ wenig darüber bekannt ist. So wird z.B.häufig die Meinung vertreten, dass das Christentum in weiten Bereichen auf ihm basiere (Jesus = Nachfolger von Mithras, es gibt sehr viele Paralellen, z.B.: http://de.wikipedia.org/wiki/Mithraismus_und_Christentum u. http://www.truthbeknown.com/mithra.htm . Anscheinend hat die römische Kirche das Erbe des Mithras Kultes übernommen, seine wahren Inhalte dann spätestens ab dem 4. Jahrhundert nach Chr. aus dem Bewußtsein der Gläubigen verbannt).

[* Erläuterung zu 'miton, mite, mith' (s. vorherigen Abschnitt) = Teilung: Der Name 'Mithras' (der Zerteiler/Schnitter) ist zweifellos verwandt mit dem Begriff 'Mitte' (-> Sonne). Die Mitte markiert den Punkt, an dem entlang man üblicherweise etwas 'zerteilt' in z.B. zwei Hälften. Mitternacht und Mittag zerteilen den Tag in Hälfen; die 'Mitte' von Etwas markiert also auch immer die Idee des Zerteilens. Wenn Mithras den Stier zerteilt, betont er die Mitte zwischen Leben und Tod. Der 'Schnitter' ist Kronos, Gott der Zeit (= Saturn/Satan).]

Häufig wird das Schlachten des Stieres mit der astrologischen Konstellation in Zusammenhang gesehen (Taurus = Horus) - mit dem Ende des Zeitalters des Stieres an seinem Übergang in das Zeitalter des Widders. Beweise dafür, dass die sehr verbreitet auftretende Obsession mit Stieren auf astrologischen Elementen beruht, gibt es nicht. Religiös-mythologische Themen sind derart verflochten und verwirrend, dass man ohnehin oft nur spekulieren kann, leider! Als 'Mitra' z.B. findet man Mithra(s) in den über 3500 Jahre alten, indischen Veden. In Persien hieß er später auch 'Mihr' und 'Mehr'.

Prägnant an der Figur des Mithras ist seine joker-schlumpfige, blutrote Mütze, genannt: 'phrygian cap', s. http://de.wikipedia.org/wiki/Phrygische_M%C3%BCtze , http://www.nikolaus-von-myra.de/darstellung/phry_muetze.html , die aus dem Hodensack des Stieres besteht (der Hodensack wurde vom Skorpion abgetrennt). Ich werde weiter unten auf das außerordentlich bedeutsame Sack-Element zurückkommen. „Phryger ist die griechische Bezeichnung eines indoeuropäischen Volkes, das spätestens im 8. Jahrhundert v. Chr. in Anatolien ein großes Reich errichtet hatte. Seine Hauptstadt war Gordion am Sangarios (dem heutigen Sakarya), etwa 80 km westlich vom heutigen Ankara...“

Die Phryger verehrten in einem blutigen Mysterienkult Kybele & Attis (Kybele = Kubileya = Kubus...auch: Cybil und Sibylle), ein Glaube, der mit Ritualen um Genitalien und Entmannung behaftet ist. ZItat Wikipedia: „Der Mythos dreht sich offenbar um den Geschlechterdualismus. Der Mythos erklärt die Entstehung der Welt durch ein Zusammenwirken des männlichen und des weiblichen Elements des Universums: Der himmlische Attis muss die Mutter Erde Kybele mit seinem Blut befruchten, damit die Welt entstehen kann“ und weiter: „In den Darstellungen des Kybele- und Attiskultes nimmt das Taurobolium breiten Raum ein, die Bedeutung dieses Ritus ist aber unklar […] Beispiel: Ein Stier wird auf einer Art Gitter über einer Grube geschlachtet. Der Täufling befindet sich in der Grube unter dem Gitter und wird mit dem Blut des sterbenden Stieres berieselt.“ Kybele stimmt überdies weitestgehend mit der indischen Kali überein.

Reptomaniac beschrieb in seinem Text 'To fall to Pie®ces': "Der Astarte-Kult war im ganzen orientalischen Raum verbreitet und fand auch Einzug in das römische Imperium. Die Göttin wurde hier u.a auch unter den Namen Kybele verehrt. Sie war die Herrin einer Schar dämonischer Begleiter, den sog. Korybanten. Am 24. März wurde das orgiastische Fest Sanguis (Blut) begangen. Der Name stammt von dem Opferblut der Tiere, das auf den Altären vergossen wurde. Die Kybele-Priester fügten sich mit Geißeln aus geflochtenen Peitschenschnüren, die mit spitzen Knochenstückchen versetzt waren, Wunden zu, bis das Blut in Strömen floß. Die anderen Teilnehmer brachten sich selbst Stich- und Schnittwunden bei, so war der ständige Nachschub an Blut für die Göttin gesichert. Man drehte sich im Drogenrausch bei aufpeitschender Musik ständig im Tanz, bis man von der Göttin ergriffen wurde.

Hier finden wir einige Anklänge zum Voodoo, wo die Gläubigen ebenfalls in der Ekstase von der Gottheit in Besitz genommen (geritten) werden. Jetzt, im Augenblick der höchsten Ekstase, opferten einige der Kybele ihre Männlichkeit und kastrierten sich selbst. Das wurde niemals mit einem Messer, sondern stets mit einem scharfkantigen Stein, z.B. aus Obsidian durchgeführt...Dann zogen sie als Eunuchen-Priester, Galloi genannt, in weiblicher Kleidung und mit Schmuck behängt durch die Lande, um den Kult weiter zu verbreiten. Kybele war ein dämonisches Wesen, dass Besitz vom Geist der Menschen ergriff, sie ihn Raserei und Wahnsinn versetzte und in fremde Wesen verwandelte. Der römische Dichter Catull schildert in einem Gedicht, wie sich ein junger Mann in der Ekstase selbst kastriert und das nach seinem Erwachen aus dem Drogenrausch bitter bereut. Kybele lässt aber nicht zu, dass er ihrer Herrschaft entfliehen will...

In Europa wurden noch bis ins zwanzigste Jahrhundert aus 'künstlerischen Gründen' Knaben verschnitten und noch im Jahre 1920 sangen Kastraten in der sixtinischen Kapelle (die vor Papst Sixtus IV, der außerdem noch ein Bordell erbaute, errichtet wurde) zur Ehre Gottes. Man mag es kaum glauben, aber es gibt tatsächlich Eunuchen-Fetisch-Seiten, auf denen sich Extrem-Masochisten ihre Phantasien von ihrer Kastration in allen Details ausmalen“ (Zitat Ende). Noch Fragen zu Beschneidungen?

Bereits im 1. Teil von Strohwodenwahn habe ich Kybele erwähnt: „Der römische Gott Saturnus kam zu großer Macht, nachdem er seinen Vater, Caelus, mit einer Sichel/Sense kastriert hatte (vgl. Kybelekult. Kybele/Kubileya = Kubus/Kaaba = Saturn-/Satanskult). Man muss im Zusammenhang mit mythologischen 'Entmannungen' den rituellen Vorgang der Beschneidung nennen, der ohnehin ein Ersatzopfer darstellt, aber auch ein religiöses Unterwerfen. Caelus ist wahrscheinlich u.a. mit dem 'göttlichen' Jupiter gleichzusetzen, oder mit dem höchsten Himmelsgott. Der Gott des Korns (Sa, Scha, Satan, Wodan usw.) - oder auch der eine Sense tragende Korndämon - betätigte sich also als entmannender Verstümmeler: Kein Wunder, würde ich fast sagen, dass es bei den Tierverstümmelungen in den meisten Fällen zum Abtrennen der Geschlechtsorgane kommt... Diesen Zusammenhang finde ich (egal, ob es sich nun um weibliche oder männliche Tiere handelt) ebenfalls zu auffallend, als dass man ihn als unbedeutend abtun könnte.“

Wer denkt sich WAS bei Wappenbildern?

Die phrygische Mütze – die 'Urmütze' aller Zwerge und Clowns? – war von Anfang an mit einem blutigen Genital-Makel behaftet (besteht ja, wie erwähnt, selbst aus Stierhodensack). Sie findet sich (als Jacobinermütze) auf zahlreichen Flaggen (s. http://en.wikipedia.org/wiki/Phrygian_cap) – wie z.B. auf dem Argentinischen Wappen. Diese Art der Verehrung von Tier- und Genitalverstümmelungen lädt doch geradezu zur praktischen Umsetzung ein, oder?

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Rinder-Sack-Wappen Argentinien
Land der vielen Rinderverstümmelungen


Nicht unerwähnt bleiben soll der griechischer Gott der Fruchtbarkeit, Beschützer von Vieh, Schafen, Ziegen, Bienen, Fischen, Früchten und männlichen Genitalien: Priapos, Sohn des Dionysos und der Aphrodite. Er war ausgestattet mit einem gewaltigen Phallus:

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Geiler Zwerg/Joker mit Mütze http://en.wikipedia.org/wiki/Priapus
Passend dazu: Syrische u. ägyptische Götter; Clownsmütze und Phallus; sieht nach Opferorgie aus:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... of_Qadesh_upper-frame.jpg , fotographer 'Rama'

Weitere Bilder phrygischer Mützen und ihrer Träger:

Phryger in einem phrygischen Anzug aus der hellenistischen Epoche (3.-1. Jh. v. Chr.), Fundort Zypern: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phrygian.jpg
Phrygischer Helm: http://de.wikipedia.org/wiki/Phrygischer_Helm
Königin von Benin: http://www.abenteuer-archaeologie.de/ ... v_bildergalerie&_z=798890
Annunaki, sie hatten lange Köpfe, war es wegen der Schlumpf-Mützen?: http://www.crystalinks.com/anunnakifigurine.jpg , http://www.ufo-contact.com/ancient-su ... -alien-dna-hybrid-species
Osiris mit aufgerichteter Zwergen/Jokermütze: http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... eghaus-osiris-ffm-002.jpg
Quetzalcoatl: https://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... lcoatl_magliabechiano.jpg
Sumer. Gott Enki: http://de.wikipedia.org/wiki/Enki
Ishtar: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Ish ... Louvre_AO17000-detail.jpg
Heilige drei Könige: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Magi_%281%29.jpg
Derwische: http://de.wikipedia.org/w/index.php?t ... etimestamp=20050521091725
Phrygische Mütze auf französischer Münze: http://www.moneymuseum.com/moneymuseu ... &gid=16&cid=91&pi=2&ps=10
Phrygische Apolllo/Mitra Statue, 2. Bild: http://www.cais-soas.com/News/2003/June2003/09-06.htm

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Hathor-Tempel oder Tempel der Nefertari
https://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... l_%28Abu_Simbel%29_02.jpg by Olaf Tausch

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Tin Man aus 'Wizard of Oz', - wird mit Stroh poliert

Ägyptischer Pharao Menkaura: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Menkaura.jpg
Horus Falke mit 'Zwergenkrone': http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Egypt.Edfu.Temple.01.jpg
Horus in 'aufgerichteter' Joker-Mütze: http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... e-CloseUpOfNarmer-ROM.png by Keith Schengili-Roberts
Baal in Jokermütze: http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... Ugarit_Louvre_AO17330.jpg ,
http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... zations_1320301_nevit.jpg
Das USA 'Department of the Army' trägt Joker-Sack-Mütze: http://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Department_of_the_Army
Babylonischer Schlumpf-Enlil (Windgott): http://en.wikipedia.org/wiki/Enlil

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Gott Attis (Jokerkobold?)
http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... _syrinx_Louvre_CA1575.jpg © Marie-Lan Nguyen
['Attis' u.Kybele, s. auch Bericht :'Macht was er will']

Das war nur eine kleine Auswahl....

Mithras jedenfalls scheint – zusammen mit den ebenfalls kasperbemützten anderen Göttern anderer Kulturen (Ägypten etc.) - als EIN Vorreiter für die nordische Mythologie der Trolle und Kobolde gedient haben, sowie für die Harlekins (inwieweit Pygmäen oder Kleinwüchsige eine Rolle spielten, ist ungewiss). Wahrscheinlich war das verspielt-sexistische bis hämische Treiben dieser Art vampirischer Götter bekannt, weswegen man immer darauf achtete, sie nicht extra zu erzürnen, denn dann konnten sie wahrhaft grausam werden.

Zur phrygischen Mütze sagt Wikipdia: „..sie besaß einen längeren runden Zipfel, der nach vorn geschlagen wurde beziehungsweise in Richtung Stirn fiel. Die phrygische Mütze war [..] ein blutroter, gegerbter Stier-Hodensack samt der umliegenden Fellpartie. Nach der mythischen Vorstellung der Griechen sollte ein solches Kleidungsstück die besonderen Fähigkeiten des Tieres auf seinen Träger übertragen. Diese Zipfelmütze ist heute durch Gartenzwerge, den Weihnachtsmann – beide in roter Farbe – und Trickfiguren wie die Schlümpfe oder die Mainzelmännchen bekannt.“ (Zitat Ende)

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Böse Tierverstümmeler..?
Fotografiert von Wikipedia Nutzer Pere prlpz:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... _festa_major_de_Sants.jpg

War Mithras (→ Baal, Marduk, Saturnus, Shamash, Apollo..) ein neuer (alter) Osiris / Horus? Alles EINS? ..und alle...Tiertöter? Besonders die starken, in obigen links aufgezeigten Parallelen zwischen Mithras und Jesus unterstreichen diese Idee, da es sich – wie u.a. in vorangegangenen Texten erwähnt – bei Jesus um eine Art Horus-Nachfolger handeln dürfte. Wenn dem so ist, ist Jesus eine (in Licht und Liebe gehüllte) junge Form des Saturn, Wodan, und Korn-und Viehtöters. Natürlich gibt es – wenn man sehr genau hinsieht – zwischen den einzelnen Religionen keinerlei Unterschied im Hinblick auf die Götter (den Gott), abgesehen von den Bezeichnungen und den Auswirkungen der verschiedenen Deutungen. Das Christentum hat seinen Ursprung in vorhergegangenen Religionen und letztlich meinten und meinen alle dasselbe, mächtige Phänomen (http://www.american-buddha.com/lit.mithraismverma.htm ).

Bilder: Horus und Baal mit aufgestellter Zwergenmütze (Jokermütze):
s. http://upload.wikimedia.org/wikipedia ... Ugarit_Louvre_AO17330.jpg und
http://upload.wikimedia.org/wikipedia ... e-CloseUpOfNarmer-ROM.png
Mithras stiehlt Bullen usw.:
http://www.american-buddha.com/lit.mithraismverma.htm

Ein paar Links zum Mithras-Kult:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mithraismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Phrygische_M%C3%BCtze
http://www.viewzone.com/mithras.html
http://anthrowiki.at/Mithras-Einweihung
http://armageddonconspiracy.co.uk/The ... eception%281753794%29.htm

Von Saci zum Sack

Kommen wir nun zum brasilianischen 'Saci'. Dieses auch 'Saci Pererê ' genannte, koboldartige, stinkende und oft böse Wesen der brasilianischen (und vielleicht auch anderer...s. Nachtrag ganz unten) Mythologie hüpft einbeinig herum und trägt eine rote, phrygische Zwergentarnkappe, unter der es nach Belieben (meist in einem Staubwirbel) verschwinden kann. Saci ist von ganz schwarzer Hautfarbe, raucht Pfeife,und erschreckt u.a.Tiere. Saci ist besessen davon, Knoten zu entwirren. ( http://en.wikipedia.org/wiki/Saci_%28Brazilian_folklore%29 ). Es handelt sich beim Saci wohl um eine Mischform des südamerikanischen, u.a.kinderentführenden Gnom's 'Jasi Jatere' (Yaci Yatere; Yaci = Mond, http://en.wikipedia.org/wiki/Jasy_Jatere ) und des europäischen 'Sacra Peragere' (der schon in Grimms Mythologie Erwähnung fand und dort als verwandt mit den haarflechtenden Drud, Mar und Veit bezeichnet wurde!). Dass 'Saci' und 'Sacri/Sacra' zusammengehören, werde ich unten erläutern...(übrigens wird im Hinduismus der Gott Indra mit 'Saci Padra' angerufen, wo Saci = Kraft bedeutet).

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Saci Pererê
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Saci_Perere_por_Marconi.jpg
by Jean Marconi, Brasil

Weil der Saci bei Sklaven und Landarbeitern als Kinderschreck galt, ist seine Erscheinung irgendwann zu der eines dunkelhäutigen Sklavenjungen mutiert. 'Saci Pererê' bedeutet 'Vater Sack', oder 'Sack-Vater/Sack-Fee' was Sinn macht, denn der kleine brasilianische Zwerg trägt die oben erwähnte, blutrot gefärbte Mütze aus Stierhodensack und stellt so eine Sack-Mann Version z.B. des Weihnachtsmannes, Knecht Ruprechts, Boogeyman's, 'Bi-Ba-Butzemannes' oder des Tomtes dar (usw.). Zitat Wiki: "Als nationales Gegenstück zum amerikanischen Halloween gibt es in Brasilien seit 2005 am 31. Oktober den Dia do Saci, den Tag des Saci". (ZItat Ende). Nach der einbeinigen Behinderung des Saci wurde das brasilianische Sozialnetzwerk zur Behindertenförderung 'SACI' benannt [vgl. 'Die Füße der Aliens - Teil 4 (Die Magie der Bein-Behinderung): http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1786 ].

Sackgesichter

Der brasilianische Saci mit der rot-blutigen Stierhodensackmütze auf seinem Kopf schließlich führt uns zu einem interessanten Umstand: Nicht nur bedeutet eine den Göttern dargebotene leere, ausgeweidete 'aufblasbare' Tier-Haut-Hülle einen Usrprung für das Wort Phallus (-> daher 'Ball', mglw. auch 'Baal'), nein!, zugleich sind dieser Tiersack UND der Tierhodensack - der dann als Zwergen/Jokermütze getragen wird - auch die Grundlage für alle weiteren Ableitungen des Wortes 'Sack':

Wie in Strohwodenwahn 2 erläutert, wurden sämtliche Organe und Knochen eines Tieropfers aus der Hauthülle entfernt und diese dann mit anderen Opfergaben aufgefüllt, oder man ließ Teile der Innereien und gebrochene Knochen in der Hauthülle (dem Sack - 'sacc' oder 'sa-cc' - bedeutet wahrscheinlich soviel wie dem Sa/Sha gewidmet, oder hinterlassen) zurück. Deshalb heißt Knochen auf lateinisch 'sacrum' (Sac-rum): Knochen wurden grundsätzlich benannt nach dem leeren (Haut-) Sack in dem man sie vorfindet. Das Kreuzbein ist der 'Sitz' der Zeugungsorgane und gilt daher als besonders selig und heilig.

[Anm.: Sacrum = Knochen (Kreuzbein, engl. Holybone), zum Kreuzbein gehörig; 'rum' ist mglw. die dem 'sac' später zugefügte, lateinische Endung (ehemals für plural), wobei das 'r' in nachfolgende Wortschöpfungen transportiert wurde (vergleichende Grammatik, Franz Bopp, 1835).]

Zwar besagt die offizielle Definition von SAKRAL (lat. sacer: Heilig;) es basiere auf 'sacrum' (Knochen) und bedeutet 'heilig, heiliges Ritual, heilige Dinge' (lat. sacrāre ‘einer Gottheit weihen', unsterblich machen), da man diese Knochen (sacrum) des Kreuzbeins in heiligen Ritualen opferte. Damit wird allerdings nur gesagt, dass der Opferknochen als sacrum bezeichnet wurde, weil er im 'sacrifice' benutzt wurde. Dabei ist es eigentlich andersherum: die leere Körperhülle war der sac (Sack, lat. saccus), nach dem der Opferknochen benannt wurde. Dass die Bezeichnung SAK_RAL aber auf dem ausgeweideten Opfer-Tier-Sack (SAC) beruht, habe ich bisher nirgendwo gelesen, - vielmehr wird der Tiersack (Hülle) in Verbindung mit 'sakral' überhaupt nicht erwähnt -, es dürfte sich daher um eine weitere, etymologische Neuentdeckung auf dieser Seite handeln. Sakral, das GROSSE Wort allen Heiligens (Sakral, Sakrament, Sakrileg, Sakristei., Sakrosankt - dem ggü heißt dtsch. 'heilig' = 'höllig'), bedeutet Tieropfersack!
So steht also alles Sakrale / Heilige mit dem Verstümmelungsphänomen - dem ausgehöhlten Tieropfersack - in Verbindung.

Gesellschaftlich unterscheidet man zwischen dem Weltlichen/Profanen, und dem Sakralen (religiös ausgerichtetes Leben). Worttechnisch gesehen wird damit jedweder Heiligkeit (Religiösität) auf Erden das Beibringen eines (ausgehöhlten) Opfers unterstellt. Es gibt daher nichts Heiliges ohne Opfern (Töten). Beides gehört untrennbar zusammen. Woher diese Annahme, derartige Tieropfer würden eine Erneuerung herbeiführen, stammt, liegt m.E. nach auf der Hand: Es muss sich um ein sehr altes Phänomen handeln, denn offenbar hat es die religiöse Ausrichtung aller Kulturen beeinflusst. Interessant ist der Umstand, dass man, um die Heiligkeit der Zeugungsorgane und ihres Sitzes (Kreuzbein, sacrum) zu huldigen, diese erst töten muss. Der ursprünglichste Grundglaube besagt, dass erst aus dem getöteten Leben etwas Neues (Leben, Seele, und Welt) entstehen kann.

Wenn man sich demutsvoll ein Sakki (Saq) überstreifte (Bußgewand,oft aus Tierhaut), dann präsentiert man sich bewusst als Opfer unter der leeren Tieropfer-Hülle (daher der Spruch 'in Sack und Asche gehen'). Der Sack, engl. 'sac', latein 'saccus', gr. 'sakkos', hebr/phön/bably 'saq' (saqqa: spalten, aufreißen / saqqu: der Spaltende), bildet die Namensgrundlage für das Bußgewand (sakki), was schließlich zur Bezeichnung des 'Sakko' führte :) Jedem ehemals anlassbedingten Tragen eines Sakkos lag also ein religiöser Opfergedanke inne.

Das engl. 'sacrifice' ('Opfer'; lat. Sacrificium, ) setzt sich zusammen aus sacrum und recifere (= Erneuerung, vgl. 'recover'). Sacrifice bedeutet 'Heiliger Ritus zwecks Erneuerung',oder wörtlich Tieropfersack-Erneuerung: Das Ausweiden des Opfers (Tier?) ist das heiligste aller Handlungen und führt, nachdem das Tier zerlegt und getötet ist, zu einer Erneuerung von Leben. Aus diesem offenbar uralten Opferritual entstand einst der Schamanismus, während dessen Initiationen die Schamanen das Ritual (symbolisch oder außerkörperlich, d.h. den Seelen-/ oder Astralkörper betreffend) am eigenen Leib erleben, bevor sie 'erneuert' und mit besonderen Fähigkeiten ausgerüstet, zurückkehren.

Bitte lesen Sie unbedingt meine Ausführungen hierzu in 'Die Füße der Aliens Teil 4, Handicapped und Schamanismus': http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1786 , wo es zum schamanistischen Initiationsritual u.a.heißt: "Dabei ist das körperliche Leid in seiner Bedeutung außerdem angelehnt an die Zerstückelung und Wiederherstellung (sowie Neuordnung der Knochen, Erneuerung der Augen usw.) von 'mutilierten' Tieren! Über das Zerfleddern des Lebendigen entsteht etwas Neues“, und: "Die Gebrechen, welche andersweltliche Kräfte symbolisieren - und z.B. von Schamanen während ihrer Rituale nachgeahmt werden, beinhalten - wie oben angedeutet - einen Hinweis auf die Verursacher des ‘echten’ Tierverstümmelungsphänomen. Schamanen erleiden während ihrer Initiationsprozesse das Verstümmeln des eigenen Körpers. Während sie sich für eine Weile zurückgezogen haben, erleben sie (unter Drogeneinfluss oder während sonstiger Trance), wie ihr Körper auseinandergenommen, gebrochen, neu geordnet, und schließlich wieder zusammengesetzt wird (dabei wird z.B. ein Auge, Zunge und eine 'Kinnbacke' herausgerissen: vgl. Tierverstümmelungen!), bevor sie - mit entsprechenden Kräften ausgerüstet - als fertige Schamanen zurückkehren. Es geht ihnen in ihren Visionen ähnlich wie denjenigen Tieren, die - wenn sie nicht verschwinden - verstümmelt und oft ausgeweidet und mit gebrochenen Knochen zurückgelassen werden“ (Zitate Ende). Auch diese deutlichen Parallelen zwischen Tierverstümmelungen und Schamanismus wurden – soweit mir bekannt ist – bisher nie erwähnt (Nachtrag: Ich habe Autor C. O' Brien Anfang Nov '13 über obigen Zusamenhang berichtet, er findet das äußerst interessant...bin 'mal gespannt, wie er damit umgeht...).

Da – wie in 'Füße der Aliens, Teil 4', erklärt - das (symbolische) körperliche Zerfleddern der Schamanen ihnen zu ihrer geistigen Heilkunst verhilft (und ich weiß, dass dieses funktioniert), gehe ich davon aus, dass dem seltenen, 'echten' Tierverstümmelungsfall eine fundamentale Bedeutung zur Lebensenergie - und dem Kreislauf des Lebens - inneliegt. Diese rätselhaften Fällen haben nichts zu tun mit E.T.'s oder BSE (das diesbezügiche Forschen ist nichts als Zeitverschwendung). Vielmehr scheinen sie aus dem dunklen Bereich zu kommen, dessen Erkundung uns für alle Zeiten verschlossen bleibt.

In dem Wort SAC dürfte sich die Grundform des Sa/Sha/Scha wiederfinden (s. alles dazu in 'Verpfingst nochmal: http://www.ufos-co.de/news_artikel/ht ... /article.php?storyid=1773 ). 'Sa'_turn, auch Gott der Zeit 'Kronos', scheint sich viel Mühe zu geben, uns immer wieder mit der Vergänglichkeit in unserem Raum-Zeit-Gefüge zu konfrontieren. Es gibt keinen Tod ohne Leben, und vielleicht kein Leben ohne vorherigen Tod... so als wären die Seelen der Gestorbene die Saat, die aufgehen muss, um neues Leben hervorzubringen. Möglicherweise sind Opfer so notwendig wie natürlich...

Dieser Glaube jedenfalls war die Grundlage für unsere Kultur und ist heute so lebendig wie damals. In denjenigen Bereichen der zivilisierten Moderne, wo man meint, ein 'entsakralisiertes' (entsacktes) Leben zu führen (oder man könnte auch sagen, dort, wo das "Sakko" den Glauben ersetzt), wird man das dunkle Unbekannte nur noch mehr anziehen.

P.S. Das Wort 'Massaker / massakrieren / massacre' - Bedeutung: 'heilig zerlegt und ausgeweidet werden' (später: metzeln, metzgern) - geht natürlich ebenfalls auf Sac (Tierhautsack: Mas-sack-er) zurück - entgegen aller offiziellen etymologischen Einträge habe ich dieses (wie auch die anderen etymologischen Ableitungen, s.o.) - erstmalig oben belegt.

Corinna, 28.April 2013


Nachtrag "Saci"

Beim 'Monopod', griechisch für 'Einbeinig' (auch sciapod, skiapod = 'shadow feet') handelt es sich um eine mythologische Kreatur, der in der Körpermitte nur ein großes Bein entspringt. Wie vor hunderten von Jahren im "Naturalis Historia" berichtet, sollen Reisende sie in Indien beobachtet haben. Es scheint sich um alte Verwandte des Saci zu handeln, so wie auch der einbeinige, chinesische Stier-verwandte 'Kui'.

Ferner kommen in mehreren Kulturen einbeinige Götter vor, wie z.B. der ägyptische 'Min', der Hindu Gott 'Ekapada' (auch 'einfüßige Ziege') oder der Maya Sturmgott 'Huracan' (= hurricane / Horu-cane / Horus...). Letzterer besitzt anstelle eines zweiten Beines allerdings eine Schlange. Deutlich einbeinige Götter könnten die Weltenachse repräsentieren, und damit wohl die Verbindung zwischen der menschlichen- und der nichtmenschlichen Schöpfung. Übrigens wurde auch Odin (Wotan/Wodan/Wuotan, s. auch Schawuot) nicht nur als einäugig, sondern beizeiten auch als einbeinig dargestellt.

Mehr: http://www.academia.edu/2561503/The_W ... Beings_and_theire_Meaning
und Strohwodenwahn Teil 4, Abschnitt 'Axis Mundi'

Corinna, 5. Mai 2015

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