MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : TERRA MYSTICA
Erstellt am 09.10.2012 17:00:00 (1868 x gelesen)

von Greyhunter
+ Update von Corinna


Als ich vor einigen Jahren begann mich mit dem Leben und Werk der Hildegard von Bingen zu beschäftigen...

...hatte ich nicht erwartet in ihrer Biographie Aspekte des modernen "Besucherphänomens“ zu entdecken.

Hildegard hatte zeitlebens "Visionen“ und "Schauungen“, die vom Inhalt her fast alle Elemente des "modernen“ UFO-Phänomens enthalten. Die Sichtung fremdartiger Flugobjekte, die Konfrontation mit exotischen Entitäten, die Reise zu einer "anderen Welt“, aber auch außerkörperliche Erfahrungen [AKE] und paranormale Elemente können wir in ihrem erstaunlichen Lebenslauf entdecken. Hildegards "Visionen“ unterscheiden sich ganz klar von denen anderer zeitgenössischer Mystiker. Es scheint, dass Hildegards "himmlische Verbindungen“ ausgeprägter waren, als bisher angenommen wurde. Begeben wir uns nun also in das "finstere Mittelalter“ und betrachten diese bisher wenig beachtete Facette ihres Lebens.

Wer war Hildegard von Bingen?

Hildegard [1098-1179] war eine der bedeutendsten Frauen des Mittelalters. Im Jahre 1098 wurde sie als Kind der adeligen Familie Hildebert auf Gut Bermersheim bei Alzey in Rheinhessen geboren und zeigte schon als junges Mädchen auffallende Begabungen. Die Äbtissin des nahe liegenden Klosters in Disibodenberg, Jutta von Spannheim, übernahm die religiöse Erziehung der Achtjährigen.

Im Jahre 1136, nach dem Tode ihrer Mentorin Jutta, wählten die Nonnen sie zur Oberin des Klosters. Es gelang Hildegard, gegen den Willen des Abtes von Disibodenberg, in Rupertsberg bei Bingen, ein unabhängiges Kloster zu gründen, dessen Bau sie persönlich leitete.

Hildegard wurde ihr ganzes Leben hindurch von Krankheiten geplagt. Sie berichtete, dass im Jahre 1141 diese Heimsuchungen abnahmen und sie stattdessen eine Reihe von „religiösen Visionen“ erlebte. Ihr Sekretär, Volmar, sowie die Nonne Richardis, halfen Hildegard dabei diese Geschichte in ihrem Buch "Scivias“ ["Wisse die Wege“] aufzuschreiben. Außerdem verfasste sie dreizehn weitere Schriften über verschiedene Gebiete wie Theologie, Medizin und Naturwissenschaften. Sie schrieb darüber hinaus dreihundert Briefe, Gedichte aus dem Leben der Heiligen, achtzig Vokalkompositionen und das musikalische Drama "Ordo virtutum“.

Als im Jahre 1147 Papst Eugen III auf einer Synode einige Auszüge aus dem „Scivias“ hörte, erkannte und bestätigte er Hildegard von Bingen als echte Seherin und Prophetin.

Erscheinungen

Hildegards Beschreibungen der von ihr beobachteten Phänomene sind so außergewöhnlich und so stark mit dem UFO-Phänomen verwoben, dass ich ihre Erlebnisschilderungen in Originalzitaten wiedergeben möchte. Betrachten wir nun einen Bericht über eine "himmlische Schauung“:

"Im Jahre 1141 der Menschwerdung des Sohnes Gottes, Jesu Christi, als ich zweiundvierzig Jahre und sieben Monate alt war, kam ein feuriges Licht mit Blitzesleuchten vom offenen Himmel hernieder. Es durchströmte mein Gehirn und durchglühte mit Herz und Brust gleich einer Flamme [...]. Darauf sah ich ein riesenhaftes Gebilde, rund und schattenhaft. Wie ein Ei spitzte es sich oben zu, wurde in der Mitte breiter und nach unter zu wieder schmäler.

Seine äußerste Schicht war lichtes Feuer. Darunter lagerte eine finstere Haut. In dem lichten Feuer schwebte ein rötlich funkelnder Feuerball, so groß, dass das ganze Gebilde von ihm sein Licht empfing. Drei Leuchten brannten der Reihe nach über ihm. Sie gaben ihm Halt durch ihre Glut, damit er nicht versinke.

Zuweilen hob sich der Feuerball empor, und viel Feuer sprühte ihm entgegen, so dass seine Flammen weiter hinausloderten. Zuweilen neigte er sich nach unten. Doch kam ihm von daher viel Kälte entgegen, und rasch zog er seine Flammen wieder zurück. Von der lichten Feuerzone, die rings das Gebilde umgab, ging ein Wind mit seinen Wirbeln aus. Auch auf der finsteren Haut die darunter lagerte, brach ein Wind und blies mit seinen Wirbeln da- und dorthin durch das Gebilde. In dieser Haut glühte ein solch schauerlich düsteres Feuer, dass ich es nicht anzuschauen vermochte. Es wütete so stark, dass die ganze Haut davon erschüttert war, denn es war voll von Getöse und Sturmbrausen [...].

Sie entsandten ihre Blitze, die dem Getöse zuvor kamen, denn das Feuer versprühte sogleich in sich die erste Regung des Getöses. Unter der finsteren Haut flutete der reinste Äther. Es hatte kein Haus unter sich, doch erblickte ich in ihm eine sehr große, weiß glänzende Feuerkugel. Deutlich sichtbar standen über ihr zwei Leuchten, die sie hielten, auf das sie die ihr vorgezeichnete Bahn nicht überschreite.

Und eine Menge kleiner Lichtkegel war durch den Äther verstreut. In sie entleerte sich zuweilen die Feuerkugel. Dabei verlor sie ihren hellen Schein. Doch alsbald kehrte sie unter den früher erwähnten rot funkelnden Feuerball zurück und entzündete an ihm aufs Neue ihre Flammen, um sie dann wieder unter die Kugel auszustrahlen. Auch vom Äther brach ein Wind aus und durchjagte das ganze Gebilde. [...] Dann entströmte ihm heftig rauschender Platzregen."

Die Beobachtung des riesigen, Lärm verursachenden Gebildes mit fester Oberfläche und "integrierter“ weiß glänzender "Feuerkugel“ in seinem inneren [diese mit zwei "Leuchten“ darüber], dass rund und schattenhaft war, über sich drei "Lichter“ aufwies, eiförmig nach oben zugespitzt, in der Mitte breiter und nach unten wieder schmäler werdend, hell strahlend und von einer "Feuerkugel“ umflogen wurde und offenbar "elektrische“ Entladungen [Blitze und Verwirbelungen] absonderte und Wind produzierte, ist meiner Meinung nach so eindeutig, das der Vorfall nicht weiter kommentiert werden muss. Diese Initialsichtung des beeindruckenden Flugkörpers machte Hildegard empfänglich für weitere mystische Erfahrungen, ein Umstand der auch heute von vielen UFO-Zeugen und „Entführten“ bezeugt wird!

Interessant ist übrigens noch Hildegards Vermerk auf den "Niederschlag“ ["Platzregen“] als "Sekundärphänomen“ der Erscheinung, die belegt das es eine "outdoor“ Erfahrung war und kein Traum oder eine "mystische Eingebung“ in ihrer Kemenate.

Begegnungen der „Dritten Art“

"Unheimliche Begegnungen der Dritten Art“, also die Konfrontation und der Kontakt mit fremdartigen Entitäten ist heute ein sehr vertrautes Phänomen. Die amerikanischen Forscher der Gruppe CUFOS“ [Center for UFO Studies] fanden rund 2500 Berichte, die sie in ihrem Fallkatalog "HUMCAT“ archiviert haben. Auch Hildegard von Bingen hatte Erlebnisse, die mit den Reporten unserer Tage konform gehen. So schreibt sie über einen Vorfall:

"Ich schaute – und sah etwas wie einen großen, eisenfarbigen Berg. Darauf thronte ein so Lichtherrlicher, dass seine Herrlichkeit meine Augen blendete. Von beiden Schultern des Herrschers ging, Flügeln von wunderbarer Breite und Länge gleich, ein matter Schein aus. Vor ihm, zu Füßen des Berges, stand ein Wesen, das über und über mit Augen bedeckt war – so dass ich wegen der Augen nicht einmal die menschlichen Umrisse erkennen konnte [sic!].

Vor diesem Wesen stand ein anderes, im Kindesalter, mit mattfarbenem Gewand und weißen Schuhen. Über seinem Haupt ergoss sich von dem, der auf dem Berg saß, solchen Lichtes Fülle, das ich des Mägdleins Antlitz nicht zu schauen vermochte. Auch gingen von dem, der auf dem Berg saß, viele lebendige Funken aus, die, die Gestalten mit sanftem Glühen lieblich umflogen. Der Berg selbst hatte sehr viele kleine Fenster, in denen Menschenhäupter, teils bleich, teils weiß erschienen [sic!]."

Das hell strahlende Objekt, das Hildegard als "Berg mit Fenstern“ umschrieb, aus dem bleiche + weiße Gesichter blickten und die Abordnung der Wesen vor diesem, wurde von ihr freilich im zeitlichen Kontext religiös gedeutet. Eigentlich machen wir heute nichts anderes, wenn wir in UFOs [i.e.S. versteht sich!] "Außerirdische“ mit ihren Raumschiffen erblicken – auch das ist lediglich unsere "Exegese“, die soziokulturell vorgegeben ist. In der letzten Konsequenz wissen wir es heute auch nicht besser, als Hildegard zu ihrer Zeit.

Das zitierte Erlebnis war jedoch nicht das einzige Hildegards mit „Fremdentitäten“. In ihren Werken und der Sekundärliteratur über sie, fand ich vier weitere Schilderungen, die "alienartig“ daherkommen und eine CE3-Erfahrung darstellen können:

[1] "Alsdann sah ich ein strahlendes Licht und darin eine saphirblaue Gestalt eines Menschen, die durch und durch im sanften Rot einer flutenden Lohe funkelte. Das helle Licht durchflutete die funkelnde Lohe ganz und gar, wie auch die funkelnde Lohe das helle Licht. Beide durchfluteten wiederum die Menschengestalt durch und durch [...]."

[2] "Mitten in diesem Rade erblickte ich auf der [...] Linie [...] die Gestalt. Ihr Gesicht leuchtete wie die Sonne, ihre Kleider glänzten wie Purpur; um den Hals geschlungen trug sie ein goldenes Band, mit köstlichen Edelsteinen geschmückt. Sie hatte Schuhe an, die Blitzesleuchten ausstrahlten. [...] Vor dem Antlitz der Gestalt erschien eine Tafel, die wie Kristall leuchtete. [...] Die Gestalt schaute auf die erwähnte Tafel und alsbald geriet die Linie, auf der sie saß in Bewegung [sic!]."

[3] "In der Mitte der nördlichen Region sah ich eine [...] Gestalt, aufrecht stand sie da – eine wunderbare Erscheinung: Oben an ihres Hauptes Stelle erglänzte sie sich in solcher Herrlichkeit, dass dieser Glanz meinen Blick blendete. [...] Der [...] Körper aber war ganz und gar bedeckt von den Schuppen eines Fisches [sic!].“

[4] "Danach sah ich einen Turm in hell leuchtendem Glanze. [...] Auf seinen Stufen sah ich von unten bis oben eine Schar von Menschen stehen, feurigen Antlitzes, in weißen Kleidern und schwarzen Schuhen [sic!]. Einige unter ihnen hatten zwar das gleiche Aussehen wie die übrigen, übertrafen sie aber an Größe und Glanz“.

Die hier von Hildegard beschriebenen "Kreaturen“ kommen einem merkwürdig bekannt vor, wenn man sich etwas mit dem UFO-Phänomen auskennt. Die hell strahlenden Gestalten kennen wir aus allen Überlieferungen auf der Welt, in Indien kennt man sie zum Beispiel als "Devas“. Sie tauchen bei UFO-Begegnungen genauso auf wie bei Menschen mit Todesnaherlebnissen [TNE | NDE] und Außerkörperlichen Erfahrungen [AKE + OOBE]. Daneben fungierten sie auch als "Kulturbringer“: Der ägyptische Gott und Heroe "Thot“ etwa, wies ebensolche strahlenden Eigenschaften auf wie die "Elohim“ der Bibel. Auch beim Phänomen der Marienerscheinungen spielen sie eine dominante Rolle.

Das schuppenbewehrte Wesen, das sich Hildegard zeigte, wird heute bei rund 10% der CE3-Berichte erwähnt, wie der amerikanische UFO-Forscher John Carpenter nachrecherchiert hat. Interessant sind an dieser Stelle auch die Spekulationen des Anthropologen Prof. Arthur David Horn, der nachweist, das die sumerischen "Urgötter“, die "Anunaki“, höchst wahrscheinlich auch zur gleichen reptilienartigen Spezies zählten. Nichts Neues also unter dem Himmel!

Reise in die Welt der "Anderen“

Der amerikanische Folklorist und UFO-Forscher T. Bullard hat in einer Auswertung von 270 UFO-Entführungsfällen, 54 Fälle entdeckt, in denen Menschen von Fremdentitäten in eine "exotische“, nichtirdische Welt geführt worden sein sollen. Der wohl bekannteste Bericht dürfte von der Amerikanerin Betty Luca stammen, deren Erlebnisse vom Forscher und Autor Raymond Fowler untersucht worden sind. Luca hatte umfangreiche „Stippvisiten“ in die Anderswelt absolviert und stranges zu berichten gewusst.

Das Paradoxe ist nun, das Menschen mit Todesnaherlebnissen und außerkörperlichen Erfahrungen sich in durchaus vergleichbaren, wenn nicht sogar den gleichen Welten, wiederfanden. Ein Umstand der die Frage berechtigt, ob es sich bei den Erfahrungen nicht um ein und dasselbe verursachende Phänomen handelt, das sich nur in zwei verschiedenen Facetten manifestiert?! Vor allem weil auch bei UFO-Begegnungen die "ausgesuchten“ Probanden über „Ausleibigkeitserfahrungen“ reportieren können.

Wie auch immer, auch Hildegard von Bingen beschreibt uns einen solchen Vorfall, wobei nicht wirklich ergründbar ist, ob sich das erlebte im physischen Zustand zutrug oder im Rahmen einer eher metaphysischen "Seelenreise“:

"[...] ich schaute eine gewaltige Stadt: Sie war im Viereck angelegt und von einem besonderen Glanz [...] Auch war sie mit Hügeln und sonstigen Gestaltungen geschmückt. Inmitten der östlichen Gegend erblickte ich einen gewaltigen herausragenden Berg [...] von dessen Gipfel ein Spiegel aufleuchtete, und zwar mit solcher Helligkeit und Lauterkeit, dass er der Sonne Glanz zu überstrahlen schien. [...] Nach Süden hin erschienen nun im Glanze eine Wolke, oben leuchtendweiß und unten ganz schwarz. Auf ihr erglänzte eine große Schar von Engeln, von denen einige wie [...] Sterne strahlten."

Ein interessanter Abschluss des Berichtes: "Engel“ die auf einer schwarz | weißen "Wolke“ herumfliegen | transportiert werden und vor sich hin strahlen – wo mag Hildegard nur gewesen sein?

"Paraphysikalische“ Erfahrungen

Menschen die mit dem Besucherphänomen in Kontakt gerieten, schilderten immer wieder paranormale Elemente vor | während | nach der Begegnung. Auf greyhunter.org (jetzt http://ufo-alarm.blog.de ) finden sich zahlreiche Beispiele in den "digitalisierten“ Artikeln dafür. Auch Hildegard hatte entsprechende Erfahrungen gemacht, bzw. verfügte über "übersinnliche“ Fähigkeiten, wie viele Menschen, die heute etwa von "Aliens | UFOs“ heimgesucht werden.

Chronisten jener Zeit bemerkten, dass Hildegard über präkognitive Fähigkeiten verfügte und den Werdegang vieler Menschen richtig voraussagte. Daneben betätigte sie sich auch als Heilerin. Einmal, so berichtet uns der mittelalterliche Chronist Mönch Gottfried, hatte die Klostermagd Bertha eine Geschwulst an Brust und Hals, weswegen sie große Schmerzen litt.

Schließlich konnte sie nicht mehr schlucken und somit weder essen noch trinken. Man brachte sie zu Hildegard, die aus Mitleid wegen ihres langen, treuen Dienstes, die kranke Stelle mit dem Zeichen des Kreuzes versah. Kurz darauf war die Magd geheilt. Ganz offenbar hat die rheinische Äbtissin also die Gabe des "geistigen Heilens“ besessen.

Auch die von mir bereits erwähnten außerkörperlichen Erfahrungen waren ihr nicht fremd, über die schreibt sie: „Und meine Seele steigt [...] in dieser Schau empor bis in die Höhe des Firmamentes [...] Ich sehe aber diese Dinge nicht mit den äußeren Augen und höre sie nicht mit den äußeren Ohren, auch nehme ich sie nicht mit den Gedanken meines Herzens wahr, noch durch irgendwelche Vermittlung meiner fünf Sinne. Ich sehe sie vielmehr einzig in meiner Seele“. In einem ihrer Briefe erklärte Hildegard, dass sie sich in der Schau wie eine "kleine Feder“ emporgehoben fühle und Erkenntnisse fast nach Art eines "unkörperlichen Wesens“ [sic!] empfange!

Neben all diesen Elementen | Facetten | Erlebnissen, ist noch interessant das Hildegard auch von einem "Spukphänomen“ zu berichten weiß. Die Erscheinung die sie wahrnahm ballte sich wie ein dichter Rauch zu einer menschlichen Gestalt zusammen. Menschliche Glieder besaß sie jedoch nicht, nur große schwarze Augen [sic!] glotzten aus ihr heraus, was eine interessante Parallele zu den "Grey-Augenwesen“ darstellt und zum Entführungsphänomen überhaupt. Das von Hildegard beobachtete Wesen ging nicht vorwärts, nicht rückwärts, bewegte sich weder nach rechts noch nach links, es verharrte vielmehr völlig unbeweglich in der Finsternis um später spurlos zu entschwinden.

Resümee

Hildegard von Bingen, die vor über 900 Jahren das Licht der Welt erblickte, war nicht nur eine geniale und hochintelligente Frau, deren Werken wir noch heute Achtung zollen, sondern wohl auch mit hoher Wahrscheinlichkeit vom "Besucherphänomen“ betroffen. Sie beobachtete exotische Flugvehikel, fremdartige Wesen, erhielt Einblick in eine andere "Existenzebene“ und erlebte die breite Facette paranormaler Erscheinungen. Angefangen bei außerkörperlichen Erfahrungen bis hin zu Spukerscheinungen.

Hildegards Visionen belegen den uralten Hintergrunds des Besucherphänomens, mit all seinen spukigen Sekundäreffekten. Sollten Menschen mit UFO-Erlebnissen eine Schutzheilige benötigen, so wäre Hildegard von Bingen wohl die richtige Patronin!

Mit freundlicher Genehmigung von Wladislaw Raab
http://ufo-alarm.blog.de
Update v. Corinna s. unterhalb der Quellennachweise


Verwendete Literatur:
Hildegard von Bingen | Scivias – Wisse die Wege | Pattloch Verlag.
Rosel Termolen | Hildegard von Bingen Biographie | Pattloch Verlag.
Ingrid Riedel | Hildegard von Bingen | Kreuz Verlag.
Thomas Schäfer | Visionen | Droemer Knaur Verlag.
Otto Betz | Hildegard von Bingen | Kössel Verlag.
Autorenteam | Alien Discussions | 2001 Verlag.
Raymond Fowler | Der Fall Andreasson | Reichel Verlag.
W. Raab | Unheimliche Begegnungen | CTT Verlag.
Prof. A. D. Horn | Götter gaben uns die Gene | Silberschnur Verlag

NEU!
Anmerkungen Corinna:


Wäre Frau von Bingen, die im Sommer 1098 geboren wurde, um die 300-400 Jahre später geboren worden, hätten die Chancen nicht schlecht gestanden, dass sie als Kräuterhexe auf dem Scheiterhaufen verendet wäre.

Nicht nur das Hantieren und Ausprobieren ihrerseits mit Kräutern an sich lässt einen so denken: Auch ihr im Grunde an die Vier-Elemente-Lehre und Astrologie angelehntes Welt- und Heilsbild basiert deutlich auf vorchristlichen Erkenntnissen, wo die Elemente u.a. gem. der griechischen Naturphilosophie verschiedenen Gottheiten - später Geistwesen - zugeordnet waren. (Heute stellt diese Lehre u.a. die Grundlagen der Elementemagie von Witchcraft dar.) Aus christlicher Sicht müsste es sich bei H.v.B.'s Methodik eindeutig um Ketzerei gehandelt haben.

Wenn sie nicht geisteskrank oder anderweitig neurologich erkrankt war ...

["Hildegards sehr bildliche Beschreibungen ihrer körperlichen Zustände und ihrer Visionen interpretiert der Neurologe Oliver Sacks als Symptome einer schweren Migräne, speziell aufgrund der von ihr geschilderten Lichterscheinungen (Auren). - Sacks und andere moderne Naturwissenschaftler gehen davon aus, dass Hildegard an einem Skotom litt, das diese halluzinatorischen Lichtphänomene hervorrief", Wiki]

... und wenn die Überlieferungen stimmen, dann war H.v.B. gem. der obigen Schilderung tief in die religiös-paranormale Welt der Phänomene verstrickt, die nicht nur mich umtreiben. "Es" muss bereits in ihrer frühesten Kindheit begonnen haben, Zitat Wikipedia:

„[…] und meine Eltern weihten mich Gott unter Seufzern, und in meinem dritten Lebensjahr sah ich ein so großes Licht, daß meine Seele erzitterte […]“

Dass es zum damaligen Zeitpunkt kaum eine andere Möglichkeit gab, als solche Erlebnisse religiös zu deuten, versteht sich von selbst, zumal H.v.B. streng religiös erzogen wurde. Genaugenommen SIND solche Erlebnisse - eingeschlossen aller modern gedeuteten Ufoerlebnisse - religiös, nur bedeutet 'religiös' wohl etwas anderes, als man gemeinhin so denkt. Der Abt Bernhard von Clairvaux schrieb ihr, man freue sich mit ihr über die Gnade Gottes, die in ihr sei.

Es hat sich aber wohl weniger um eine Gnade, als um eine krankmachende Manipulation gehandelt; jene, der auch all die heutigen jenseitsblickenden, ufosichtigen Zeugen unterliegen. Der eigene, meist nicht allzu gute Gesundheitszustand von H.v.B. lässt dieses zumindest vermuten. Schon als Kind berichtete H.v.B. von ihren Visionen. Da sie jedoch häufig krank war (so soll sie als Kind durch Sehbehinderung eingeschränkt gewesen sein), sagte man später von ihr, dass sie von - wohl krankmachenden - Dämonen heimgesucht wurde. In der von ihm verfassten Biografie beschreibt Theoderich von Echternach, dass H.v.B. unter ständigen Schmerzen litt, und zeitweise kaum laufen konnte. Ferner heisst es dort ,,Doch was dem äußeren Menschen an Kräften fehlte, das wuchs dem inneren zu an Wissen und Stärke durch den Geist[...]." (Zitiert in: Fischer, Hildegard von Bingen, S. 21f.).

Ob H.v.B. typische Incubus-Besuche erleben musste, ist nicht bekannt. Es ist aber gut möglich. Immerhin hat dieses den Menschen nächtlich attackierende Wesen (Incubus=Hexe=Alb=Vampir) sie interessiert, obwohl es zu ihrer Zeit nach kirchlicher Vorstellung eher einem Traumwesen entsprach. In "Vampirglaube und magia posthuma im Diskurs der Habsburgermonarchie" (herausgegeben von Christoph Augustynowicz, Ursula Reber) heißt es dazu auf S. 204: "Der Glaube an teuflische Liebhaber, das 'Incubus-Dogma', wie es der Hexenforscher Kittredge genannt hat, wurde um 1100 zu einem weithin akzeptierten Glaubensinhalt; z.B. hatte auch Hildegard von Bingen auf die erotischen Züge des Albtraums aufmerksam gemacht." (s.'Causae et Curae'). Ich frage mich, woher sie das wusste? War es damals üblich, Kirchenschwestern von erotischen Dämonenträumen zu berichten?

Über den (seit Menschengedenken bekannten) krankmachenden Einfluss von allen paranormalen/religiösen Erlebnissen - insbesondere den schwächenden Langzeit-Effekt - habe ich auf meiner Seite vielfach berichtet ('Para-Krank'), zuletzt im Artikel "Die Füsse der Aliens 4 - Handicapped".

Vermutlich erwuchs Hildegards Interesse für das naturkundliche Heilen aus ihrer eigenen Kränklichkeit. Das Wunder des 'Heilen von Kranken' während des 'Selbst-Krankseins' (s. auch Zitat von v. Echternachist) ist eine nachweisliche Erkenntnis ....so alt wie die Idee vom Heilen selbst, und diese Idee war fester Bestandteil des weltweiten Schamanismus.

Auf http://www.redemptoristen.com/index.p ... &programm=124&predigt=177 / Copyright 2009 Felix Schlösser - heisst es, Zitat: "Hildegard von Bingen spricht von einer infirmitas salubris, von einer Heil bringenden Krankheit, an der Menschen innerlich gesunden können. Sie sagt, es gäbe Menschen, die körperlich gesund sind, aber in ihrem Innern krank, und es gäbe Menschen, die leiblich krank sind, innerlich hingegen gesund."

Auch diese Aussage der H.v.B lässt erahnen, dass ihr der Umstand, dass geistige Erkenntnis parallel zur Abnahme körperlicher Gesundheit anwachsen kann, bekannt war. Die grundsätzliche Idee, H.v.B. habe sowohl ihre Krankheiten als auch all ihr Wissen als Folge fortbestehender paranormaler Belästigung entwickelt, lässt sich also gut nachvollziehen. Man könnte sogar annehmen, dass ihr genau dieser Umstand bekannt war. Das ist außergewöhnlich. Die meisten 'jenseitssichtigen' Phänomene-Opfer haben keine Ahnung, woher sie ihre Krankheiten haben. Und auch die Wenigsten wissen um die vermutlich hellsichtigen oder heilenden Kräfte, die ihnen während ihrer Erlebnisse anwuchsen.

Über die eigenen Krankheiten der H.v.B. ist nicht allzuviel bekannt. Es könnte sich aber anhand der einzelnene Beschreibungen (allgemein kränklich, Sehprobleme, Geh- und Bewegungsprobleme) um eine Autoimmun- /System-Erkrankung, um Rheuma, oder um eine Form der Fibromyalgie gehandelt haben. Zum Thema Fibromyalgie (eine der wahrscheinlich häufigsten Para-Erkrankungen) werde ich mich beizeiten gesondert äußern (stellenweise habe ich das bereits getan).

Als Papst Benedikt am Sonntag, d. 7. Oktober 2012, - während eines Festaktes -, Hildegard von Bingen zur zweiten deutschen Kirchenlehrerin (neben Albertus Magnus - †1280 - aus Lauingen) ernannte, war es ihm sicher nicht bekannt, dass die Person H.v.B. nach allen Regeln der offiziell (nach außen vermittelten) Kirchenkunst eigentlich eine Abtrünnige war. Oder... es war ihm gerade recht... handelt es sich bei der von der katholischen Kirche hochverehrten Gottesmutter Maria ( von Moira = Schicksalsfee) doch in Wahrheit um eine Mora (von mara = mare = Alb, Dämon, Hexe, Vampir bzw. Mare, Maire = das Pferd, - so genannt wegen der Vorstellung, dass all diese Nachtquälgeister auf Pferden durch die Luft und das Fenster der Opfers reiten - vgl. Wildes Heer, Percht. Mare ist außerdem eine Abwandlung von Moira=Maria) :)

Hinweise auf den konkreten Zusammenhang dieser Ausdrücke findet man außer bei mir (erstmals 2008 'Ein christliches Kuckucksei' u. 2010 'Ikarus') auch auf www.historicum.net, wo es u.a. heißt, Zitat: "Die Ähnlichkeit der Wörter und die Metapher vom 'durch den Geist geritten werden' suggeriert eine Beziehung zu wirklichen Mähren, also Pferden oder Stuten, und aus der Nachtmähre wurde ein Nachtmahr. Eine weitergehende Vorstellung verbindet dieses Geistreiten mit dem Reiten der Hexe auf wirklichen Pferden, die dann erschöpft zurückblieben." (Christa Tuczay). Es handelt sich insgesamt um einen interessanten Artikel, der viele Parallelen zu vielen meiner Artikel aufweist: www.historicum.net/themen/hexe ... tikel/6973/ca/b7da10acb9/ - v. Mai 2010 [s. auch Tuczay, Christa: Alb und Albtraum. Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/6973/ ]

Maria, die Mahre, die Moira. Und H.v.B. war - wie ich - wohl eines ihrer liebegewonnenen 'Kinder'....

http://www.st-hildegard.com/

Corinna, 9. Oktober 2012


s. auch Artikel Die Füsse der Aliens - 4 - "Handicapped und Schamanismus"

Offtopic und doch interessant:
Variationen des Namens MOIRA:

Anglicized form of MÁIRE
VARIANTS: Máire, Maura, Moyra (Irish), Moyra (Scottish)
DIMINUTIVES: Mairenn, Máirín, Maureen (Irish)
OTHER LANGUAGES: Mariam, Maryam (Arabic), Maria, Miren, Maia (Basque), Mary, Miriam (Biblical), Maria, Mariam (Biblical Greek), Miriam (Biblical Hebrew), Maria (Biblical Latin), Mari (Breton), Mariya (Bulgarian), Maria (Catalan), Maria (Corsican), Marija, Mirjam, Mirjana, Maja, Mara, Mare, Marica, Maša, Mojca (Croatian), Marie, Madlenka, Marika (Czech), Maiken, Majken (Danish), Maria, Marja, Mirjam, Maaike, Manon, Marianne, Marieke, Marijke, Marijse, Marike, Marita, Marjan, Meike, Mia, Mieke, Miep, Mies, Ria (Dutch), Maria, Marie, Mary, Maura, Miriam, Myra, Mae, Maleah, Mamie, Maralyn, Maree, Mariah, Marian, Marianne, Mariel, Marilyn, Marilynn, Marinda, Marion, Marlyn, Marylyn, Maureen, Maurene, Maurine, May, Mayme, Merilyn, Merrilyn, Mia, Mo, Molly, Mora, Moreen, Mya, Reenie (English), Maarja, Mari, Mirjam, Maarika, Marika (Estonian), Maaria, Maria, Marja, Marjaana, Marjo, Mirjam, Mirjami, Jaana, Maarika, Maija, Mari, Marianne, Marika, Marita, Maritta, Marjatta, Marjukka, Marjut, Miia, Mirja (Finnish), Marie, Myriam, Manon, Marianne, Marielle, Mariette, Marion, Marise (French), Maria, Maike, Mareike (Frisian), María (Galician), Mariam (Georgian), Maria, Marie, Miriam, Mirjam, Maike, Maja, Mareike, Marianne, Mariele, Marita, Meike, Mia, Mitzi, Ria (German), Maria, Marika (Greek), Malia, Mele (Hawaiian), Miriam (Hebrew), Mariamne (History), Mária, Mara, Mari, Marica, Marika, Mariska (Hungarian), Maria, Mæja (Icelandic), Maryam (Iranian), Maria, Marianna, Mariella, Marietta, Mimi (Italian), Marija (Latvian), Marija (Lithuanian), Marija (Macedonian), Moirrey, Voirrey (Manx), Mere (Maori), Malle, Molle (Medieval English), Maiken (Norwegian), Maria, Maja, Marika, Maryla, Marzena (Polish), Maria, Mariana, Mariazinha (Portuguese), Maria (Romanian), Mariya, Marya, Manya, Maryana, Masha (Russian), Mari, Maria, Marie, Maja, Marianne, Mia (Scandinavian), Marija, Mirjam, Mirjana, Maja (Serbian), Mária, Marika (Slovak), Marija, Mirjam, Mirjana, Maja, Marica, Maša, Mojca (Slovene), María, Marita (Spanish), Maritza (Spanish (Latin American)), Majken, My (Swedish), Meryem (Turkish), Mariya (Ukrainian), Mair, Mari, Mairwen (Welsh), Mirele (Yiddish)
Quelle: behindthename.com

Alle aufgeführten Namen sind Formen der Urform 'Maire', = Mare, Mähre, Mare = dämönisches Pferd, s. Erklärung oben:
"Maria ( von Moira = Schicksalsfee) doch in Wahrheit um eine Mora (von mara = mare = Alb, Dämon, Hexe, Vampir bzw. Mare, Maire = das Pferd, - so genannt wegen der Vorstellung, dass all diese Nachtquälgeister auf Pferden durch die Luft und das Fenster der Opfers reiten - vgl. Wildes Heer, Percht)"

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