MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : GÖTTERFUNKEN
Erstellt am 09.08.2009 02:11:13 (9233 x gelesen)

Okkultes Machtzentrum mitten in Deutschland?

Von Corinna

Es gibt vermutlich alte, religiöse Verbindungen zwischen der Symbolik des Stabes (Stockes), der Nadel und den weltweit aufgestellten Obelisken...

...welche u.a. ‘Nadel’ genannt werden, siehe z.B. den Obelisken DeNaald, der (übrigens wie “Donald” klingend) wegen der Autoattacke auf die holländische Königsfamilie kürzlich in den Nachrichten auftauchte, oder Cleopatra´s Needles - Nadeln der Kleopatra - zwei ägyptische Obelisken, die im 15. Jahrhundert vor dem Tempel des Sonnengottes errichtet wurden ( http://de.wikipedia.org/wiki/Nadeln_der_Kleopatra ). Letztlich sind auch Kirchtürme nur Nadel- oder Stabförmige Pfeiler/Obelisken.

So handelt es sich bei Obelisken wohl nicht nur um bloße, in Stein nachgebaute Strahlen des Sonnengottes Ra - als Verbindungsweg zu den Göttern - , oder bloße Zeiger von Sonnenuhren, sondern um in der Fachliteratur beschriebene und übergroß dargestellte Feenpfeile bzw. Nadeln, wie übersinnliche Wesen sie benutzen für (zu den folgenden Punkten siehe: unterer Abschnitt von DINNER FOR DEITY, 7. Update zu HAUSTIER VERSCHWUNDEN, SPLITTER und MARKIERUNGEN, sowie Abschnitt „Die Götteridee“ in BABY PARASIT -1):

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'In-fizierungen‘ (möglicherweise 'Love-Bite'- Infizierungen, vgl. auch Amor's Pfeil: „Amoretten sind kleine Liebesgötter, die meist als nackte, geflügelte Knaben dargestellt werden“), In-spirationen, oder Nadel-Attacken. Es mag sich um Zepter von göttlichen (mit Gott gleichzusetzenden) Herrschern handeln, - um die von einer Schlange umschlungenen Äskulap- (Asklepios) und Hermes-Stäbe, - um den Jakobsstab als sichtbares Zeichen einer Pilgerschaft, - um das vielerorts zur Walpurgisnacht aufgestellte, religiöse Phallus-Symbol des 'Maibaums‘ (auch Narrenbaum), - um Weihnachtsmanns und Ruprechts Ruten, - um Einstichwaffen, die nach Alien- oder Vampirattacken Markierungen zurücklassen, - um riesige Zauberstäbe die uns die universelle Magie erschließen sollen,- und zu guter Letzt um Phallussymbole.

Der göttliche Samen reist über den 'Sonnenstrahl', befruchtet die Erde und erschafft alles Leben (Wiki: "Die kultische Verehrung des Phallus ist in allen Teilen der Welt bezeugt. Aus Nordeuropa sind jungsteinzeitliche Felszeichnungen von Figuren mit erigiertem Glied erhalten, die eine kultische Bedeutung des Phallus nahelegen. Menhire werden ebenfalls als Phallussymbole eines Fruchtbarkeitskults gedeutet. In Ägypten hatte vor allem der Kult des Osiris phallische Symbolik.“) Um die Vereinigung der spirituellen, männlichen Gotteskraft (Phallus und Samen) und der materiellen, weiblichen Gotteskraft (mütterlich gewölbte Plazenta) darzustellen, befinden sich in Nähe der Obelisken häufig Seen, Teiche, runde Bauten, Bögen (Beispiele: Obelisk von Luxor auf dem Place de la Concorde gegenüber dem Arc de Triomphe, - das Washington Monument mit ‚Spiegelpool‘, - oder der rund-umbaute Obelisk auf dem Petersplatz).

Riesenräder werden in ihrer Nähe (oder in Nähe anderer Turm- und Wolkenkratzerbauten) aufgestellt. Kirchen übrigens beinhalten in ihren Kirchengewölben und Turmbauten beides. Neuere Obelisken-Anlagen und dergleichen Bauten kann man ausnahmslos als von Freimaurern initiiert betrachten, wobei sie wohl vom (ahnungslosen) Volk bezahlt werden.


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Feenpfeil (Alb- bzw. Alienbiss) : In das Liebesgefühl gebissen (gestochen) werden, s. INTERVIEW mit EVE LORGEN, Autorin von „The Alien Love Bite“

Obelisken, die im Gegensatz zu den vom Himmel herabfahrenden "Götterstrahlen“ nach oben zeigend aufgerichtet sind, besagen (neben der phallisierten Aussage), dass wir "zurückstrahlen“ oder zurückstechen, und bedeuten Unterwerfung, ein wenig Nachahmung und vor allem "Anrufung“ eines Phänomens, das sich in allen Epochen und Kulturen (unterschiedlich gedeutet) ausdrückte. Diese spitzen Säulen stehen daher (ähnlich wie viele Kirchen) wahrscheinlich auf speziellen Kultplätzen oder bedeutsamen Knotenpunkten, welche, wenn man in das Altertum zurückschaut, immer auch mit Opferkulten zusammenhängen.

Ein Obelisk (lat. 'obeliscus‘, v. griech. 'Spitzsäule, [Brat-] Spieß') ist ein freistehender, hoher, sich nach oben verjüngender, rechteckiger Steinpfeiler (vgl. Pfeil), der eine pyramidenförmige Spitze hat (spitzer Stab). Ich sehe eine Verwandtschaft zu altertümlichen Stelen, s. auch http://de.wikipedia.org/wiki/Aksum .


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"Die Gurke“, Wolkenkratzer in London...
(by Arpingstone, https://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... nd.tower42.london.arp.jpg )
sieht aus wie ...

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Omphalos - Bienenwaben? (Bienenkorb u. Freimaurer Verbindung s. später - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Omphallos.jpg)

..."Der Omphalos (griech.Nabel) war ein phallischer, vom Himmel gefallener und als Heiligtum verehrter Stein im Adyton des Apollon-Tempels in Delphi. Er war mit Wollgirlanden überzogen und markierte den "Nabel der Welt“. Ursprünglich war er vermutlich ein Opferstein der vorhelladischen Göttin Gaia“ - vgl. 'Linga', dem Phallussymbol der Hindu-Gottheit Shiva ( http://de.wikipedia.org/wiki/Linga , Thanx @ Andri).

Wiki: “Der Obelisk stellte im alten Ägypten wie die Pyramide die steingewordenen Strahlen des Sonnengottes dar und ist die Verbindung zwischen der hiesigen und der Götterwelt [Leben und Tod]. Obelisken standen in der Regel paarweise vor Pyramiden oder Tempeln (Säulen). Zunächst wurden Obelisken vor dem Tempel des Sonnengottes Re in Heliopolis, dem alten On, aufgestellt. Im Alten Reich waren Obelisken zunächst schmucklos glatt, lediglich die pyramidenförmige Spitze war vergoldet bzw. mit Elektron überzogen und spiegelte so den Glanz der Sonne und die Macht des Sonnengottes. Ihr Schattenumlauf war Anzeiger und Zeichen für die tägliche Umfahrt des Re auf der Sonnenbarke von Osten nach Westen (nachts zurück durch die Unterwelt). Sein genau bestimmter Auf- und Untergang und der unbeeinflussbare Jahresablauf machten Re zum Sinnbild der Weltordnung, Hüter des Rechts und der zwischenmenschlichen Beziehungen.

Begleitet wird Re (Ra) von seiner Tochter Maat, der Göttin der guten Ordnung, der Gerechtigkeit und der Wahrheit. Re löste den Urgott Atum ab und galt als Vater des Pharao, der deshalb den Königstitel Sohn des Re trugen. Deshalb wurden die Obelisken als Symbole des Sonnengottes, der göttlichen Weltordnung und der Verbindung Re-Pharao so wichtig, so verbreitet und wurden auch immer größer ausgeführt. Mit der Verschmelzung Res mit dem ursprünglichen Fruchtbarkeitsgott Amun aus Theben zum Reichsgott Amun-Re stieg die Bedeutung und Verbreitung des baulichen Zeichens noch weiter. Römische Kaiser brachten 13 Obelisken als Siegestrophäen aus Ägypten nach Rom. Einige wurden im frühen Mittelalter wegen ihres ‚heidnischen‘ Ursprungs zerstört oder zerfielen.“


Bild: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Apollo_7_launch2.jpg
Apollo-Obelisken: Mithilfe von Raketen andere Welten "besamen“ ?

Obelisken (Beispiele/Wiki): Den ehemals größten Obelisken ließ die Pharaonin Hatschepsut herstellen und aufrichten. Er steht bis heute im Amun-Tempel in Karnak bei Luxor (einer von vieren) und ist 32m hoch. Seine Spitze war vergoldet. Große original ägyptische Obelisken stehen heute außerdem in Rom (13) noch je einer in Heliopolis, Kairo, Istanbul, Paris, London, New York, Wimborne, Urbino, Florenz, Catania und Caesarea Maritima. Je ein kleiner befindet sich in Luxor und in Durham.

Der 16,55m hohe - entgegen der Aussage seiner Inschrift - ehemals ausdrücklich für den Isis Tempel angefertigte Obelisk Agonalis erhebt sich über Berninis Vierströmebrunnen in der Mitte der Piazza Navona. Auf der Piazza Montecitorio befindet sich der Obelisk Solare mit einer Höhe von 21,79m (ohne Basis und Kugel auf der Spitze). Er zählt zu den größten Obelisken Roms. Er befindet sich vor dem italienischen Parlament und wurde im 6. vorchristlichen Jahrhundert unter Pharao Psammetich II., dem dritten König der 26. Dynastie (595–589 v. Chr.), in Heliopolis errichtet. Augustus brachte ihn zwischen 12 und 10 v. Chr. nach Rom und ließ ihn auf dem Marsfeld aufstellen.

Der Matteiano ist ein relativ unbekannter Obelisk, bzw. ein Bruchstück von 2,68 Metern Höhe und befindet sich im Garten der Villa Celimontana. Es handelt sich um den Zwilling des Obelisken vor dem Pantheon. Er stammt also auch aus dem Tempel des Ra in Heliopolis und wurde dort durch Ramses II. zwischen 1304 und 1237 v. Chr. errichtet. Er wurde von den Römern nach Rom gebracht und vermutlich im Iseum Campense, dem Heiligtum der Isis, aufgestellt. Weitere Römische Obelisken: http://de.wikipedia.org/wiki/Obelisken_in_Rom .

Im Jahre 1775 errichtete Carl Friedrich einen Obelisk in Linkenheim. In dieser Zeit entstanden weitere Obelisken in der Region Karlsruhe, Würzburg und auch bei Wiesbaden (Anm: Friedrich war Mitglied einer englischen Freimaurerloge und Ehrenmitglied der Loge Carl zur Eintracht in Mannheim). 1823 wurde auf dem Braunschweiger Löwenwall ein Obelisk errichtet.

Der höchste Obelisk, das Washington Monument in Washington (D.C.) mit seinen 169,3 Metern Höhe, wurde 1884 fertiggestellt. Es war zu seiner Zeit (bis zur Fertigstellung des Eiffelturms 1889) das höchste Bauwerk der Erde und löste damit den Kölner Dom ab.


Wie Raketen oder übergroße Spritzen zielen die Spitzen mancher Wolkenkratzer in den Himmel - viele mit aufgesetzten Pyramiden oder Antennen, manche in Nadelform, manche mit Sky-Beams ( s. auch http://secretsun.blogspot.com/2008/07 ... yramids-and-obelisks.html ). Diese in ihrer Bedeutung möglicherweise den Obelisken gleichkommende Bauweise lässt nicht selten gleich zwei Spitzen, - Teufelshörner - an den Wolken kratzen, wie z.B. am Sears Tower (jetzt Willis Tower) oder am At&T Building in Nashville ( gen. Batman Building)

Bild: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Att_building_nashville.jpg
Batman Building

Um das ansonsten durch goldene Pyramidenspitzen betonte Sonnenglänzen der Obeliskenhäupter - und auch das Verbreiten des fruchtbaren Götterfunken - besonders zu unterstreichen, trägt eine bestimmte Art von Obelisken an ihrer Spitze Lichter:

"Die Totenlaterne (franz. Lanterne des morts) ist ein im westlichen Frankreich verbreitetes Friedhofsmonument (auch in anderen europäischen Ländern sind Totenlaternen allerdings bekannt). Die heute erhaltenen Laternen sind in der Regel aus Stein ausgeführte romanische Bauwerke, meist in Form eines hohlen, zylindrischen oder quadratischen Schaftes einer Stele, in deren Kopf mehrere Öffnungen eingelassen sind und die von einem spitzen Helm bekrönt wird. Größere Totenlaternen sind an der Basis mit einer kleinen Tür ausgestattet, die zu einer Spindeltreppe führt, über die man das Leuchtfeuer erreichen kann. In kleineren Totenlaternen gibt es manchmal nur eine Öffnung, in die man die Laterne einbringen und an einem rollengeführten Seil hochziehen kann. Man findet Totenlaternen überwiegend auf aktuellen oder ehemaligen Begräbnisstätten und großen Nekropolen, die seit alters her sakrale Orte gewesen sind.“ Die beleuchteten Spitzen unterstreichen aber auch den Opfercharakter, wie ich es in ICH GEH MIT MEINER LATERNE beschrieben habe.

Gem. des Archäologen M. Lecointre waren diese "hohlen Säulen, oder Leuchttürme" besonders auf Friedhöfen errichtet worden, die an belebten Verkehrswegen oder in stark frequentierten Orten lagen. Während des 14. Jahrhunderts verloren sie ihren Charakter als "pierres levées" (Menhire) und wurden ersetzt durch kleine, belichtete Totenkapellen mit kleinen Lampen. Auf diese Weise verlor sich langsam die Ursprungsbedeutung; man vermutet jedoch keltische Ursprungs-Tradition, da einem in betreffenden Gegenden auch die aufgerichteten Menhire begegnen - häufig Beispiele für die Errichtung der Totenlaternen. ( TOTENLATERNEN, BILDER)

Heidnischer Glaube wurde - wie auch Entstehungsgeschichten - im Laufe der Geschichte aus uralten Religionen des Ostens, des nahen Ostens und Afrikas nord/westwärts transportiert, was sich mit der Ausbreitung der Runen (von semitischer Herkunft bis nach Nordeuropa) und auch der sprachlichen Entwicklung deckt. In diesen Ursprüngen steckt übrigens, wie von mir an anderer Stelle erklärt, wahrscheinlich die Grundlage der "Name-Game" und "Main-Game“ Elemente. Alle Religionen sind eins, - basieren auf den gleichen, alten Vorstellungen, wurden durch die gleichen Erlebnisse erweckt. Trotz aller möglichen Götternamen und Auslegungsvarianten gibt es im Prinzip nur einen einzigen unterwürfigen Verehrungskult.


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Herr der Fliegen. Vorsicht, kann stechen: der Teufel (Herr der Fliegen, Ba'al/Baal Zebul, Baal-Sebub/Beelzebub/Teufel), bzw. 'Baal' wird üblicherweise mit Blitzspeer(!) abgebildet. Der Name Baal lebt in Balthasar und Hannibal fort. Der Beelzebub ist der Besen der Hexe Hicksi, einer Figur aus Disney‘s Lustigen Taschenbüchern. Er ist lebendig und eigenwillig und hilft ihr manches Mal in brenzligen Situationen.

Kommen wir nun zu den frühesten Verwandten der Phallussymbole: Den Megalithen. Gemeinhin glaubte man zunächst, die Bauwerke seien auf die Druiden der Kelten zurückzuführen. Die Steinsetzungen datieren jedoch in die Jungsteinzeit und wurden damit weit vor der Ethnogenese der Kelten erbaut.

„Als Megalith (von altgriechisch mégas "groß“ und líthos "Stein“) bezeichnet man einen großen, oft unbehauenen Steinblock, der als Baustein für Grab- und Kultanlagen benutzt oder als Monolith aufgerichtet und in Steinsetzungen positioniert wurde. Diese Definition würde allerdings zum Beispiel die Trilithen von Stonehenge ausschließen. Glyn Daniel folgend, bezeichnet man inzwischen nur neolithische Bauwerke aus großen Steinen als Megalithen, denn sonst wären, wie Daniel treffend bemerkte, auch einige walisische Schweineställe als megalithisch zu bezeichnen“ ( http://de.wikipedia.org/wiki/Megalith / u. http://de.wikipedia.org/wiki/Megalithkultur ). Einzelne Megalithen nennt man Menhire.

Den mit den Totenlaternen und Obelisken verwandten Steinsetzungen der Megalithkulturen aus der Jungsteinzeit (ab 4500 v. Chr. gebaut und bis 2300 v. Chr.) wurde häufig heilende Wirkung, sowie Schutz vor dem Bösen der Nacht nachgesagt. Je nach Zeit und Gegend verbreiteten sich verschiedene Geschichten um Sinn und Zweck der Steine, alle aber beinhalteten irgendeine Verbindung zum Göttlichen oder zu mächtigen Wesenheiten. Lange vor der Christianisierung wurden Dolmen und Menhire insbesondere mit geheimnisvollen Feen und Elfen (daher auch die Bezeichnung 'Feensteine‚) in Verbindung gesetzt (Fernand Niel: "Auf den Spuren der Großen Steine‚).

Da man die Zeiten der Entstehung der Steinreihen VOR dem Zeitraum der Besiedelung durch Kelten ansetzt, könnte es sein, dass mit keltischer Deutung bereits eine Umdeutung oder Umbenennung bzw. Einbeziehung älterer, aber ähnlicher Glauben, stattfand. Und auch wenn die alte Steinform sich wegen der fehlenden Spitze von späteren Obelisken unterschied, zeichnet die Kultur der aufgerichteten Steine bereits eine enge Beziehung zum Paranormalen, was letztlich Religion ist. Im Großen und Ganzen basiert der mitgebrachte Keltenglaube nur auf einem ähnlichen Glauben, und so verhält es sich mit allen (früheren oder späteren) Glauben. Zur Frage, WER denn die Megalithenkultur begonnen hat, komme ich später.


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Kipchak Stein 'BABA‘, Phallusverehrung Ukraine. Wer den Artikel NIKOLAUS gelesen hat, erkennt die Namensparallele zu Worten wie BABA, BABAY etc. (die den kinderfressenden Boogeyman bezeichnen) und zu Crowley's BABALON, zu BABYLON usw. Das russische Wort für das Wilde Heer, bzw. die Percht lautet: BABA YAGA.

Die Fee (Schicksalsgöttin Fata, Fatum / englisch 'Schicksal‘ = 'fate' - verwandt mit ‚'Vater', 'Father', 'Pater', 'Heiliger Vater' - anderes Wort für Gott oder Wodan, Godan) wurde also von Kelten eingeführt und löste den Glauben an andere Wesenheiten ab, bzw. verschmolz mit ihm (Megalithen finden sich in der Türkei, in Südrussland, Georgien, Nordafrika, Madagaskar, Indien, Korea, Palästina, Syrien, Indonesien und Indochina, usw., ohne dass eine genetische Verbindung zwischen den Standorten besteht). Nach alten, keltisch-europäischen Vorstellungen genügte eine kleine Bewegung mit dem 'Zauberstab‘ der Fee, um im Angesicht Gottes einen riesigen Fels wie einen erigierten Penis aufzurichten, - und im Grunde sind wir alle von solchen steinernen Penissen umzingelt, kein Wunder also, dass schon so Manchem das Bewusstsein über das Vorhandensein eines eigenen Penis‘ etwas zu Kopf gestiegen ist..

Wiki: "Der Bau mit Megalithen erfolgte in Europa kulturunabhängig etwa zwischen 4.500 (Bretagne) u. etwa 800 v. Chr., als die letzten auf Sardinien verbaut wurden. Um die Megalithbauten ranken sich heute noch Geheimnisse. So weiß man nicht genau, welchem Zweck sie dienten und warum sie überhaupt errichtet wurden. Über die Technik der Errichtung der Megalithbauten und den Transport der riesigen, schwergewichtigen Steine gibt es verschiedene Theorien. Mit der Christianisierung entstanden Legenden über das Entstehen von Megalithen durch des Teufels Hand. Einige Steine tragen den Teufel im Namen (Devils Arrows, Devils Circles etc.)“.

Im Grunde war die neuerliche Teufels-Zuweisung nur eine Umbenennung des vorherigen Feen- bzw. Wesenursprungs. Es vermischten sich bei der Deutung der Steine der Antike also die im Göttlichen zu suchenden Aufsteller mit der eigenen göttlichen (evtl. Phallus-) Symbolik der aufgestellten Steine. Letztlich ist das ein fortwährend wiederholtes Prinzip, das sich in der Verbindung aus religiöser Verehrung und Nachahmung wiederfindet.

Einzelne Menhire fanden sich vorwiegend an den Toren von Abteien, auf Friedhöfen und besonders am Rand von Fernstraßen und in der Nähe von Krankenasylen. Ob dieses aus Gründen ihrer heilenden Wirkung oder aus Opfer-/Anbetungsgründen geschah (Götter milde stimmen) ist unbekannt. Man kann aber davon ausgehen, dass die auf ehemals keltischem Boden errichteten Totenlaternen die sehr alte Tradition der Menhire haben fortleben lassen. Der Versuch des Christentums, die Ur-Bedeutung der Menhire durch aufgesetzte Kreuze oder andere Symbole verschwinden zu lassen, ist fehlgeschlagen. Steine lassen sich nicht missionieren.

Auch in Deutschland gab es übrigens einen Versuch einer solchen Umkehrung eines "Hinkelsteins“, nämlich das 3,5m hohe "Fraubillenkreuz“ auf dem Ferschweiler Plateau in der Südeifel, unweit der Teufelsschlucht, Das Kreuz, zu dem der einst 4,5m hohe Menhir umgearbeitet wurde, soll vom Missionar Willibrord (658–739) aus dem fast 5000 Jahre alten Stein eigenhändig herausgemeißelt worden sein ( http://de.wikipedia.org/wiki/Fraubillenkreuz ). Dass vor dem fast wahnhaften Marienkult hier heidnischer Feenkult stattfand (wobei der Dämon Maria lediglich die Vorgänger Feen ersetzte: Schicksalsgöttin/Fee 'Fata‘ = griech. Moira = gäl. Maria), geht schon aus dem Umstand hervor, dass das Kreuz im 16. und 17. Jahrhundert "Fraw Billen" oder "Sybillenkreuz" genannt wurde. Gemäß der Überlieferung saß im Kreuz Frau "Sybille" und sponn.

So heißt es auf einer Internetseite: Die Sage von der Spinnerin (Schicksalsfee, spinnt den Lebensfaden oder schneidet ihn ab, s. auch die griech. Moiren: http://de.wikipedia.org/wiki/Moiren , die in der nordischen Mythologie Nornen genannt werden, Thanx @ Andri) sei fast immer mit Menhiren und Grenzsteinen verknüpft. Sybillen waren heidnische Prophetinnen. Die germanische Göttin "Freyja" (Holle, Hilda, und Bertha), die dazu zu zählen ist, war bei den Germanen eine Hüterin der Grenzen, so dass anzunehmen ist, dass der Monolith schon seit frühester Zeit ein Grenzmal darstellte.


Auf einer anderen Internetseite heißt es: "Auf der dem Weg abgewandten Seite fällt kurz über dem Boden eine ovale Vertiefung auf. Hier ist an ein Vulva-Symbol zu denken, wie es auch auf anderen Menhiren zu finden ist. Diese Seite wäre dann die alte, eigentliche Vorderseite des Kultsteins.“ Auffallend sei auch die noch erkennbare, ausgeprägt weibliche Form des unteren Teils des Menhirs. Die Seitenkanten im unteren Teil verlaufen nicht parallel, sondern V-förmig. Hier zeigt sich, dass Menhire möglicherweise manchmal beide Geschlechter symbolisch vereinten.

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http://en.wikipedia.org/wiki/File:Met ... _Tower_Chicago_Detail.JPG, by Algonquin69 at the English language Wikipedia,

Um eine riesige Totenlaterne handelt es sich bei dem unweit des teufelsgehörnten Sear-(Willis)Towers gelegenen Metropolitan Tower (s. Foto), Chicago. Seine beleuchtete, bienenkorbartige und wie ein Heim für geflügelte Gottheiten anmutende Pyramidenspitze ( s. HIER und HIER) flackerte ihr Götterfunken und Feuerspiel in den göttlichen Nachthimmel, während Präsident Obama unten im Millenium Park gerade seine Präsidentenrede hielt (Anm.1: Die Bienenkorb-Form verrät freimaurerische Bedeutung, s. z.B. HIER. - Anm, 2: Vergleichen Sie den Vorfall an der Berliner Siegessäule/Obelisk von Juli 2008, einen Tag vor Obamas Besuch - HIER - mit dem Attentatsversuch am oben erwähnten, holländischen Obelisk 'deNaald‘ an Beltane - HIER ). Aber nicht nur in US Amerika breiten sich die riesigen okkult-religiösen Symbole - von der Bevölkerung weitestgehend unbeachtet - über weite Flächen aus...

Betrachten wie uns deshalb das als „Neues Wahrzeichen der Metropole Ruhr“ geltende Observatorium Halde Hoheward:

"Die Halde Hoheward (Fotos: www.horizontastronomie.de/galerie.html ) ist eine Bergehalde im Ruhrgebiet und entstand aus Schüttungen mehrerer Zechen. Zwischen den Städten Herten und Recklinghausen gelegen, bildet sie gemeinsam mit der Halde Hoppenbruch die größte Haldenlandschaft des Ruhrgebiets. Die höchste Stelle der Halde ist mit einer Höhe von 152,5 m ü. NN bereits erreicht, jedoch wird an der Westflanke bis voraussichtlich 2012 weiterhin Bergematerial aufgeschüttet (Infos HIER und HIER). Die Halden Hoheward und Hoppenbruch sind Teil der Route der Industriekultur und des Landschaftsparks Hoheward.“ Eigentümer und Projektträger der Halden ist der Regionalverband Ruhr ( www.rvr-online.de/ ), der die Flächen von der Deutschen Steinkohle AG übernommen hat, - Aufsichtsbehörde ist das Innenministerium Düsseldorf. Mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Halde_Hoheward .

Bilder Halde Hoheward:
http://de.wikipedia.org/wiki/Halde_Hoheward

Bewohner von Ein- und Mehrfamilienhäusern einer Siedlung, die sich nach dem Krieg aus zunächst Notunterkünften und Gartenhäuschen in dieser Gegend entwickelt hatte, wurden im Zuge der Halde-Planungen umgesiedelt.

Auf dem nördlichen Gipfelplateau wurde 2008 das Horizontobservatorium errichtet. Das aus zwei Bögen mit einem Radius von ca. 45m, die sich wie die Großkreise Meridian und Himmelsäquator über den Platz spannen, bestehende Bauwerk wurde auf einer kreisrunden, ebenen Fläche von 88m Durchmesser, aufgestellt, die sich in ein riesig 'ausgebreitetes‘ Dreieck schmiegt, und soll ausdrücklich(!) eine moderne Version prähistorischer Steinkreise und Bauwerke wie Stonehenge darstellen (ich gehe davon aus, dass man in solchen Steinkreisen zu den 'besonderen' Tagen Menschenopfer darbrachte). "Befindet sich der Beobachter genau in der abgesenkten Mitte des Bauwerks, breitet sich das Plateau der Halde in alle Richtungen wie ein künstlicher Horizont aus“. Auf- und Untergang der Sonne zu wichtigen Tagen wie Sommersonnenwende, Wintersonnenwende oder Äquinoktium - sowie Mondwenden und die Präzessionsbewegung der Erdachse können beobachtet werden.

Idee und Konzeption dieses Bauwerks stammen vom (am 19. März 2003 gegründeten) "Initiativkreis Horizontastronomie im Ruhrgebiet e.V.“ - kurz 'Initia Horae‘ (= lat. ‘Ursprung der Zeit‘; 'Horae' - nicht unähnlich dem Wort 'Horus‘ - werden die drei Halbschwestern der Moiren genannt) und ich frage mich, von wem oder was die ursprüngliche In-spiration (Be-geist[er]ung) für diese Konzeption wohl eigentlich stammt (www.horizontastronomie.de/ u. www.geoastro.de/horizon/HO_planung_2.pdf ).

Bei der Grundsteinlegung des Horizontobservatoriums am 12. Februar 2008 wurde eine moderne Version einer Himmelsscheibe (vergleichbar mit der Himmelsscheibe von Nebra), die den Grundriss des Bauwerks darstellt, eingemauert. Die am 4. Juli 1999 nahe Nebra, Sachsen-Anhalt, gefundene, überwiegend bronzene Himmelscheibe von Nebra (Bronzezeit), die Applikationen aus Gold aufweist, welche offenbar astronomische Phänomene und Symbole religiöser Themenkreise darstellen, gilt als die weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung, Aufgrund der Beifunde ist zu vermuten, dass sie etwa um 1600 v. Chr. vergraben wurde, ihr Herstellungsdatum wird auf 2100 bis 1700 v. Chr. Geschätzt (mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Himmelsscheibe_von_Nebra ). Die Scheibe ist ca. 200 Jahre älter als die frühesten bis jetzt in Ägypten gefundenen Darstellungen des Kosmos. Ob die Scheibe zur Bestimmung der Sonnenwenden genutzt wurde, oder ob sie das Wissen über diese Bestimmungsmöglichkeiten lediglich darstellt, ist ungewiss. Am 20. Juni 2007 wurde in der Nähe des Fundortes bei Nebra das multimediale Besucherzentrum Arche Nebra als Station der Tourismusroute "Himmelswege" eröffnet ( www.himmelsscheibe-erleben.de/ ).

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Nebra Sky disk, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nebra_Scheibe.jpg by Dbachmann

Der Fundort der Scheibe liegt in einer ringförmigen Wallanlage auf dem Gipfel des 252 Meter hohen Mittelbergs. Es handelt sich möglicherweise um eine Grabanlage, wobei der damals vermutlich unbewaldeten Berg schon in der Jungsteinzeit als Observatorium genutzt worden sein könnte. Etwa 20 Kilometer weiter befindet sich die ebenfalls runde, etwa auf das 5. Jahrtausend v. Chr. datierte Kreisgrabenanlage von Goseck, die astronomische Kenntnisse schon aus weit älterer Zeit als zur Entstehung der Himmelsscheibe von Nebra belegt.

Wichtigstes Element der Himmelscheibe dürfte die Sonnenbarke sein. Wiki sagt, es handele sich um eine Barke "wie man sie aus ägyptischen oder minoischen Abbildungen her kennt“. Und: "Sie ist umgeben von kurzen Einkerbungen in der Bronzeplatte, vergleichbar der Darstellung von Rudern auf anderen bronzezeitlichen Schiffsdarstellungen aus Griechenland und Skandinavien. Diese Ergänzung hat vermutlich keine kalendarische Funktion, sondern könnte die allnächtliche Überfahrt der Sonne von West nach Ost darstellen." Man dürfe ferner davon ausgehen, dass die Scheibe für kultische Zwecke verwendet wurde. Nach Ansicht von Miranda Aldhouse-Green gehört die Himmelsscheibe zu einem europaweiten, komplexen Glaubenssystem und könnte möglicherweise eine heilige Botschaft repräsentieren.

Die religiöse und damit paranormale Bedeutung einer Himmelsbarke liegt auf der Hand. Nicht nur lassen altertümliche "Schiffe am Himmel“ auf eine Verbindung zum UFO (Trickster) Phänomen schließen (vgl. 'Wildes Heer‘ und Himmelskutsche des Thor, Wodan, Odin, Thanx @ Andri), - auch galt die Himmelsbarke sowohl in der ägyptischen Kultur, als auch im keltischen Anderswelt- und Feenglauben als Gefährt ins Totenreich (wir finden hier bereits enge Verbindungen zwischen nordischen und ägyptischen Glauben). Das Jenseits galt als der Ort, an dem die Götter wohnen. Nördlich von Dublin z.B. befindet sich eines der religiösen Zentren dieser Kultur: New Grange ("Neues Gehöft“ - http://de.wikipedia.org/wiki/Newgrange).

Es handelt sich dabei um ein gewaltiges Hügel-/Ganggrab, das auf irisch 'Brú na Bóinne' - ursprünglich 'Wohnstatt der (Göttin) Bóinn' - heißt. Der heilige Hügel von New Grange galt als einer der Eingänge zur Anderswelt, wurde aber erbaut, lange bevor die Kelten sich dort niederließen. Er wurde auf einer Wasserquelle errichtet, die ebenfalls Ort des Übergangs darstellt und in Inneren befindet sich ein primitiv in Stein geritztes Schiff, eine Himmelsbarke, wie man sie ebenfalls in Skandinavien oder Ägypten vorfindet. Parallelen zu anderen Verbindungen zwischen diesen Kulturen - wie bei den Obelisken und den vor-keltischen Steinmonumenten - drängen sich auf.

An dieser Stelle muss noch Charon erwähnt werden (verwandt mit Cherie = Schatz sowie Charity = Wohltätigkeit/Spenden/Gnadenbrot, usw.), der griechische, grimmige weiße Fährmann, der die Toten für einen Obolus (= Opfer-Münze, basiert auf demselben Wortstamm wie 'Obelisk‘ - mehr dazu später) über den Totenfluss setzte, damit sie ins Reich des Totengottes Hades (ital. 'ade‘) gelangen konnten (welcher selbst zuweilen ein Rossgespann benutzte - vgl. Reiterzug der Dämonen, 'Wildes Heer‚). Die erforderliche Münze wurde den Toten während der Begräbnisriten unter die Zunge gelegt. Charon wurde zum Unterweltler umgedeutet, befindet sich in guter Gesellschaft mit der 'Weißen Frau‘ (Weiß = Alb) - z.B. der Fee Banshee, oder Maria etc. - und den 'Todesengeln (Michael, Anubis, Mahaf, Walküren usw.).

Schon im altbabylonischen Gilgamesch-Epos taucht übrigens ein namentlich nicht bekannter Fährmann auf, der den Helden über das Meer des Todes zu einer Insel übersetzt. Fähre stammt von 'far-eja‘ ='über-setzen‘, als Kausativum zu ‘fahren‘. Das Wort 'fahren‘ (faran, farjan, ferja, ferien...) könnte grundsätzlich auf der Todesvorstellung des 'Hinüber Gehen‘s‘ und 'Hinüber Bringen‘s‘ basieren (zumal auch das dazugehörige 'Ferien' - Ruhetag - einen Bezug zu Heiligen Handlungen aufweist - vgl. Holiday), was viele para-bedeutsame Assoziationen wecken würde (s. 'Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache'). Was, nebenbei bemerkt, den etymologischen Zusammenhang zwischen den Worten Fee, Fate (Schicksal, Dämon), Fatal (tödlich), Vater, Pater, Wodan, Godan und Gott angeht (bald mehr dazu), ist es interessant, dass auch das Wort 'Ponton‘ (kahnähnliches Wasserfahrzeug) von lat. ponto (flache Fähre) abstammt. Pontifex, der Heilige Vater (Papst, Pope, übersetzt: der Opferdiener) wäre demnach - wenn man in dieser Richtung weiterdenkt - als Vertreter des unbekannten Phänomens ein Überbringer der Seelen ins Reich der Toten (in Teamarbeit mit seiner lieben Maria).

Es gibt noch einen weiteren Fährmann, die sumerische und babylonische Gottheit Nibiru (Thanx @ Andri), von deren Name sich "Nebra“ ableiten dürfte. Es handelt sich um eine Bezeichnung für eine offenbar mehr oder weniger allen Geistwesen anhaftende neblige Erscheinung (Nebel, bzw. nebla, neb-ela, nebal, vom indogerman. 'nebh‘ für 'Wolke', - lat. nebula, - griechisch nebele, - auch altnordisch 'nifl‘ wie in Niflheim und Nibelungen). Nibiru, auch als Heimat der Annunaki erwähnt (vgl. Nephilim und Niflheim, Nebelwelt der Seelen) taucht immer wieder in Verbindung mit oberster, göttlicher Macht auf. Nibiru steht (wie z.B. Petrus) als Posten und Seelengeleiter am Wendepunkt, am Übergang zwischen Himmel und Erde, weil alle "oben und unten ihn befragen wenn sie den Durchgang nicht finden. Nibiru ist Marduks Stern, den die Götter am Himmel sichtbar werden ließen.“

In jener alt-babylonischen Überlieferung heißt es weiter: "..der die Mitte des Meeres ohne Ruhe überschreitet, sein Name sei Nibiru, denn er nimmt die Mitte davon ein.“ Nibiru, der Überschreiter des Wasser, der Fährmann. Vermutlich IHN meint die Barke auf der Scheibe von Nebra. Die auf der Scheibe dargestellten Gestirne ermöglichten die ortsabhängige Bestimmung von sog. Nibiru-Punkten (Wendetage verschiedener Himmelskörper), an denen Opferriten und Zeremonien abzuhalten waren. Anm.: Hier ließe sich die Frage stellen, ob dem über das Wasser wandelnden Jesus nicht auch Fährmann-typische Symbolik anhängt, zumal frühchristliche Vorstellungen ohnehin auf altägyptischem Glauben zu beruhen scheinen. Dazu gehören u.a. die anhand von Isis mit Horus dargestellte Maria mit Jesus, die Vorstellungen des Fegefeuers - angelehnt an die (reinigenden) Aufgaben, die verstorbene Ägypter bestehen müssen, - die zehn Gebote, die bereits in den Prüfungsfragen der 42 ägyptischen Unterweltwächter auf dem Weg in das ewige Leben (Himmel) enthalten waren, - sowie der Glaube an das ewige Leben/Wiedergeboren-werden selbst.

Die moderne, am Hoheward Observatorium eingelassene Himmelsscheibe (s. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Neue_Himmelsscheibe.jpg ), die nach außen als astronomisches "Instrument“ dargestellt wird, hat m.E. nach Bezug zu Reisen in das Totenreich und zu den sich dort vermuteten Göttern und Geistern, denn sie ist offenbar angelehnt an die Darstellung des Nebel- und Seelengottes Nibiru und alle ihm zugedachten Bedeutungen. Sie mag so modern sein, wie sie will: Sie steht für okkulte Anbetung derjenigen Wesen, die sich den Menschen seit Anbeginn als 'göttlich‘ präsentierten, und in deren Hand jedes menschliche Schicksal liegt.

Kommen wir nun zum 8,5m hohen Edelstahl-Obelisken der Anlage, der als "Horizontalsonnenuhr“ bezeichnet wird (s. Foto oben): Er befindet sich auf dem 3000m² großen, südlichen Plateau der Anlage und dient in einer 62m durchmessenden kreisrunden Fläche als Zeiger. Die Oberfläche, welche das (dem Sonnengott geweihte) Solarium des römischen Kaisers Augustus zum Vorbild hat, ist aus hellem Pflaster und von schwarzen Bahnen durchzogen. Die sehr präzise Ausführung ermöglicht dem Besucher eine genaue Ablesung der Uhrzeit (Wahre Ortszeit) und des Datums. Wohl um lange Erhaltung zu gewährleisten, wurde poröses Pflaster verwendet, durch welches das Wasser absickern kann. Obelisk (Phallus) und Bögen (Himmels- bzw. Plazenta Gewölbe) erfüllen nun das komplette - ganz oben beschriebene - Bild.

Nicht unerwähnt bleiben darf die den Stadtteilpark Hochlarmark mit der Halde Hoheward verbindende, 1,5 Millionen Euro teure, vielleicht in Wahrheit in Anlehnung an die Nibelungen ('Nebra') und Siegfrieds Drachenkampf entstandene Drachenbrücke (Träger zu 90%: NRW). Offiziell soll die Brücke wohl das vom Observatorium mögliche Beobachten der Mondknoten und 'Drachenpunkte‘ (kosmischer Drachen) am Firmament symbolisieren. Der zurückgewandte Kopf der sich in Form eines Drachenskelettes präsentierenden Brücke, deren Rippen als Halter für das Geländer dienen, schaut auf seine Besucher hinunter, was im Dunkeln ein leichtes Gefühl von Argwohn verursachen könnte. Die "Himmelsstiegen“ schließlich sind Teil des wachsenden Systems von Wegen und Aufgängen. Im unteren Bereich ist eine rund sechs Kilometer lange Balkonpromenade entstanden, welche die gesamte Halde umspannt und auf der sich elf Aussichtsbalkone befinden. Vom Salentinplatz aus überwindet man über eine Stiegenkonstruktion mit 529 Stufen die 100m zum Observatorium. Über das Anlegen eines "Himmels-Sees“ läuft derzeit eine Machbarkeitsstudie (Seen und Obelisken kommen - wie anfangs erwähnt - gerne gemeinsam daher).

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http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... stiege_halde_hoheward.jpg, by Bierschwamm at the German language Wikipedia

Sowohl zur Einweihungs- (8. Nov. 2008) als auch zur Eröffnungsfeier (Wintersonnenwende 20. Dez. 2008) wurde auf der Halde mit Fackeln, Lichtern und Feuershows gefeiert. Die Germanen feierten um die Wintersonnenwende das Julfest, in zahlreichen alten Kulturen wurden vergleichbare Opferfeste und Sonnenkultriten begangen. Man begeht noch heute vielerorts das Luciafest, was eindeutig mit der Wintersonnenwende in Verbindung steht. Die Wiccaner und selbsternannten 'Hexen‘ z.B. nutzen diese mystische Zeit für ihre Rituale. Willkürlich und passend zum verbreiteten Dämonenglauben, erklärte das Christentum, dass zu dieser Zeit Christi‘ Geburtstag zu feiern sei. In Wahrheit wird in diesen dunklen Tagen weltweit nur eines begangen: Ein Opferfest für die gestaltenwandlerischen und alles in ihrer Hand tragenden Tricksterdämonen aus der 'Anderswelt' bzw. dem Jenseits. Mehr zum Thema Julfest s. LUCIFER'S BRUT - Auszüge:

"Im Mittelalter wurden am Luciatag die Kinder beschert, was bereits einem umgewandelten Opfer entsprach. Der 24.Dezember wurde erst ab dem 16. Jahrhundert als Gabentag gefeiert, und hält in seiner missverstandenen und völlig verdrehten Bedeutung bis heute die Massen hypnotisch in seinem Bann. Der Weihnachtsbaum, der zur Wintersonnenwende üblicherweise mit kleinen Geschenken und (Ersatz-) Opfergaben behängt wurde, sowie die Geschenke auf dem weihnachtlichen Gabentisch zur Perchtnacht (heute z.B. 24./25. Dezember oder 6. Januar) waren einst den Dämonen vorbehalten (Überbleibsel: Julklapp), für sie musste auch der Tisch reichhaltig mit Speisen gedeckt werden. Weihnachtsgeschenke sind also lediglich stellvertretende Opfer an die Dämonen. Nach altgermanischem Brauch wurde während der Zeit der ‚Wilden Jagd‘ vor den Haustüren Futter für Odins Pferd abgestellt.

Und damit sind wir auch schon bei der Wahrheit über Lucia angekommen. Die 'echte‘ Lucia nämlich war die erste Frau Adams, die Lilith, die Lady der 1000 Namen (Isis, Ishtara, Demeter, Diane, Inanna, Astarte usw.) aus der teuflischen Unterwelt. Lucia ist eigentlich eine andere Erscheinungsform des Heiligen Nikolaus (s. Artikel NIKOLAUS), sie ist Maria, der Weihnachtsmann, der Vampir, der Succubus, der Alb, die Hexe, Mothman, Diana, geflügelter Engel, der Boogeyman und alles, was sie will, denn sie ist ein Trickster, der z.Zt. nur als entweder göttlich, teuflisch oder beides verstanden werden kann, da er alles kann.

Lucia ist der Lichtbringer, Luzifer und Frau Holle (Holde Frau, Hell, Hölle) und sie erschien inmitten all der Dämonen in der dunkelsten, gefährlichsten Nacht (der in Schweden so genannten 'Lusse Langnacht‚) der Rauhnächte (Perchtnächte) in denen übernatürliche Wesen aktiv waren und Menschen Opfer darbrachten, wenn der Wilde Jäger - die furchterregende, böse Maske hinter den Toten und Dämonen - auf Beutefang durch die Lüfte zog. Lucia ist zweifellos mit dem UFO Phänomen verwandt.

[..]So fertigte man im Mittelalter z.B. 'Julbrot' ('Elfenopfer‘) an, welches rund, dick und lang, wie ein 5-jähriges Kind aussehen musste (vgl. Oblaten). Es wurde an unbekannte Bedürftige verteilt und klingt nach einer Sitte, die sich aus dem Versuch entwickelte, das Phänomen der nach Opfern lechzenden Wesen mit falschen Menschenopfern auszutricksen (s. auch ALIENS und PFANNKUCHEN. Man maß diesem Brot übernatürliche Kräfte bei: Während der Julzeit wurde es für Geister angerichtet.“ (Zitat Ende)

Der Opferbedeutung angemessen bat man die Besucher der Halde Festivitäten (und deren Kinder) Laternen mitzubringen. Wie in ICH GEH MIT MEINER LATERNE beschrieben, handelt es sich auch beim ‘Laterne laufen‘ um ein umgewandeltes Opferrituale/Fürbitte. So vieles, was selbstverständlich unseren Alltag bestimmt, begründet sich auf ritueller Tricksterverehrung und Opferkult, so dass man es kaum erkennen oder umgehen kann.


Megalithenanlagen, Dolmen etc. - von Wissenschaftlern oft kritisch unterteilt - sind einander alle ähnlich und deuten insgesamt auf eine religiöse 'Steinkultur‘. Von wo kam sie und über welchen Weg verbreiteten sie sich? Da kein "schneisenartiger“ Weg der Verbreitung erkennbar ist, - Anlagen vielmehr auffällig Sammelplatz-artig verstreut scheinen -, hält Fachautor Fernand Niel z.B. die These, die Steinkultur wurde von ägyptischen Seefahrern verbreitet, für sehr gut möglich. Ägypten ist das einzige Land, von wo aus Schiffe nach Asien und Europa zugleich segeln konnten, und das somit in der Lage gewesen wäre, mit allen Gebieten der Welt, in denen man Dolmen oder Megalithenanlagen findet, unmittelbar in Verbindung zu treten.

Was vielen nicht bekannt ist: Die Ägypter waren ein Volk von Seefahrern, nutzten mit ihrer ausgezeichneten Flotte die Seewege für den Handel. So fand man z.B. Eingravierungen, die Segel- und Ruderschiffe zeigen und aus der Zeit von 2400 v. Chr. stammten (Barken-Idee?). Ferner verfügten die Ägypter, die schon früh riesige Gesteinsblöcke bearbeiteten, durchaus die Fähigkeit, anderen Völkern die Kunst der Megalithbauten zu lehren. Da an solchen Steinen typisch ägyptisch-religiöse Symbolik gefunden wurde, sind durchaus ägyptische Einflüsse zu verzeichnen und es könnte der gesamte Steinkult auf dieses Volk zurückgehen. Unbeantwortet bliebe allerdings die Frage, warum die Ägypter selbst nie derartige Monumente in ihrer Heimat errichtet haben.

Interessant ist die Theorie des seefahrenden, Megalith-verbreitenden, ägyptischen Volkes aber auch noch aus anderer Sicht: Nicht nur bestehen offensichtliche Parallelen zur keltischen Kultur, - es finden sich auch Gemeinsamkeiten mit indianisch-religiöser Symbolik, d.h. es liegen Verbindungen zwischen indianischer und freimaurerischer Symbolik vor, wobei letztere u.a. aus dem Ägyptischen schöpft. Waren die Ägypter in Amerika? Haben sie dort möglicherweise alte Kulturen beeinflusst, nicht nur was Stein- oder Pfahlbauten angeht, sondern auch was Pyramiden betrifft? So, oder so ähnlich, nimmt Gary David in 'The Eye of the Phoenix‘ an, könnte es gewesen sein. Schon Thor Heyerdahl schaffte es zu zeigen, dass das alte Ägypten zu Atlantik-Überquerungen westwärts fähig gewesen wäre. Aber - konnten sie auch zurücksegeln? ( vgl. http://www.ondamaris.de/?p=339 ).

Unmöglich, sagten Experten. Die Winde seien viel zu stark für einfache Boote. Aber in der Mumie des Pharao Ramses (und weiteren Mumien) fand man Tabak, der vom amerikanischen Kontinent stammen soll. Der ostwärts schippernde Verkehr mag also stattgefunden haben (wenngleich das nicht bedeutet, dass immer alle zurückkehrten), wie auch schon der Chemnitzer Biologe Dominique Görlitz mit seinen nach steinzeitlichen Höhlenbildern angefertigten 'Abora' Papyrusbooten I-III zu beweisen versuchte (die Schiffe lies er nach traditioneller Bauweise von bolivianischen Aymara- Indianern bauen, deren Schiffe denen der alten Ägypter ähneln). Seines Erachtens nach wurde die Route über den Atlantik bereits vor über 10.000 Jahren in beide Richtungen zurückgelegt. Das 3. Schiff war in der Lage, den schwierigen Bedingungen im nordatlantischen Golfstrom über 2400 Meilen zu segeln. Nach mehreren schweren Stürmen und 650 Seemeilen vor den Azoren entschied sich der Expeditionsleiter dafür, die Fahrt vorzeitig zu beenden. Trotzdem wurde grundsätzlich aufgezeigt, dass eine Atlantiküberquerung auch von frühgeschichtlichen Kulturen möglich war.

Doch zurück zu den Megalithen und ihrer Verbreitung in Europa: Während einer Dokumentation über Schottland schnappte ich neulich auf, dass es Hinweise darauf gibt, dass Kopten (ursprüngliche Bezeichnung für Ägypter) ihre 'Obele‘ nach Schottland und Irland zu den keltischen Völkern gebracht hätten. Obele? Sofern ich mich nicht verhört habe, handelte es sich dabei um Gebetsgesänge. Sprache, Formeln und Beschwörungen haben religiöse Opferriten seit jeher begleitet. Anrufungen der Götter im Himmel sind Bittstellungen, die traditionellerweise das Darbieten eines Opfers erforderten. Da auch Obolus (s. Charon) 'Opfergabe‘ bedeutet, muss der Bezeichnung 'Obelisk‘ ebenfalls Opfercharakter unterstellt werden. Das Ursprungswort (obele, obel o.ä.) dürfte schlicht Opfer bedeuten (die Bedeutung von Obelisk wird mit (Brat)Spieß angegeben - der Spieß ist eine spitze Tötungswaffe, oder mag zum Aufspießen von Opfern gedient haben, Thanks @ Andri).

Aus Obolus (Opfermünze) -Elementen hat sich übrigens die spätere Tradition entwickelt, Münzen in Brunnen zu werfen, und sich etwas zu wünschen (= Anrufungsritual mittels eines Ersatzopfers). Es ist im übrigen sicher KEIN Zufall, dass das englische Wort für 'Gebühr‘ (Beitrag, Preis) 'fee‘ lautet. Geld, das stellvertretend für einen gewissen Wert steht (und früher durch das Material selbst einen Eigenwert darstellte, Silber- oder Goldmünzen) ist eine Ersatzopfergabe, - etwas, das ich gebe, um etwas dafür zu erhalten. Wie bereits in anderen Artikeln angedeutet, scheint das gesamte menschliche Kulturgefüge auf Opferverhalten aufgebaut zu sein - was ja auch Sinn macht, schließlich sind Opfer nichts anderes, als verängstigte Versuche, bei den Göttern Lebensverbesserung oder verlängertes Leben 'herauszuschlagen‘. Die Bestimmung irdischen Lebens ist es, zu sterben. Durch Gaben (das Leben anderer oder irgendwelcher vermeintlich nützlicher Gegenstände) versucht der Mensch, seinen persönlichen Leidensweg erträglicher zu gestalten, hofft aber in Wahrheit, dem Tode zu entrinnen. Dieses spiegelt sich anschaulich und in letzter Konsequenz in der religiösen Vorstellung auf ein Weiterleben im Jenseits wieder - und hier sei insbesondere Ägypten genannt.

Als weiteres bekanntes - oben kurz erwähntes - und eindeutig namensverwandtes Ersatzopfer ist hier ferner die Oblate anzuführen: "Oblaten - dünne Teigplättchen - werden in der Liturgie der westlichen christlichen Kirchen als Hostie (lat. hostia = 'Opfertier, Schlachtopfer') verwendet, woher sie auch ihren Namen haben (lat. oblatus = 'geopfert, dargebracht' bzw. oblata = 'Opfergabe')."

Am Rande sei noch ein Beispiel für einen Name-Game-bezogenen "Opfenamen“ unserer modernen Kultur erwähnt. Relevant ist hier im Zusammenhang mit Obelisken und der Halde Hoheward die Automarke OPEL: "Die Hohe Ward ist Teil eines sandigen Geländerücken [..], der sich als Münsterländer Kiessandzug durch weite Bereiche der Westfälischen Bucht erstreckt. Dieser Geländerücken entstand aus einer Rinne, die zunächst durch unter Gletschereis abfließendes Wasser gebildet wurde [..] Geologisch handelt es sich um ein sogenanntes Os“ (Wiki). Bei 'Os‘ denke ich automatisch an das wundersame "Andersland“ Oz und den Phänomene-relevanten, sog. "Oz-Faktor.“


Bild: Das OPEL Logo: http://de.wikipedia.org/wiki/Opel
"Oz“: Das 'Z‘ entspringt der ehemaligen Darstellung eines Zeppelins (Himmelsschiff)

Im Hinblick auf Obele/Obel (=Opfer) muss erwähnt werden, dass 'Opel‘ zunächst von 'Oppelia‘ abzustammen scheint. "Die Opolanen waren ein westslawischer Volksstamm und gleichzeitig einer der fünf in Schlesien im 9.Jahrhundert ansässigen Stämme“, die offenbar Kelten und Germanen zu ihren Nachbarn zählen konnten: "Die Opolanen besiedelten die Ufer des mittleren Oderlaufs in Oberschlesien. Eine der bekanntesten Siedlungen der Opolanen war auf der Pascheke-Insel in der heutigen Stadt Oppeln, die 1968 bei Ausgrabungen entdeckt wurde. Oppeln (polnisch Opole, tschechisch Opolí, oberschlesich Uopole, slawisch Opule), ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Oppeln im Südwesten Polens . Aus den lateinischen Versionen Oppelia, Oppolia und Opulia im Mittelalter entstanden die eingedeutschten Bezeichnungen Opel, Oppel und Oppeln. Nach einer Legende bildeten sich Opolonia, Opolkia - und schließlich Opole aus der vom Ritter Apollonius gegründeten Siedlung 'Apollonia‘.“

An dieser Stelle zum Gott Apollo: Bei Anbruch des Winters flog Apollon in einem von Schwänen gezogenen Wagen in das Land der Hyperboreer, das Land jenseits des Nordwinds (s. Barke, Wildes Heer, Ufos...). Dass Obel/Opel und Apollo(n) etwas miteinander zu tun haben, scheint klar, - ungeklärt scheint hingegen, welche Art von kulturell-religiösem Austausch diesbezüglich zwischen Ägypten und Griechenland stattgefunden hat.

Griech. Oppelia/Ophelia jedenfalls bedeutet 'die Hilfe‘ oder 'die Nutzbringende‘; auch hier ein Wort der Fürbitte. Manche meinen, dass der Name "Ophelia“ in Shakespeares 'Hamlet‘ in Wahrheit mit 'Oh Phallus‘ zu übersetzen sei . Das französische "Ophidien“ bedeutet indes 'Schlange‘, was zumindest von der Form her zum Phallus/Obelisk/Stab passt. Und damit nicht genug: Die Ähnlichkeiten der genannten Obele-Abwandlungen zum Namen Orpheus springen einem ins Auge: Orpheus, dem Erfinder der Musik und des Tanzes und berühmtesten Sänger der griechischen Mythologie, der aus Liebe in die Unterwelt des Hades hinabstieg: Mit seinem Gesang (vgl. Anbetungsgesang Obele, s.o.) betörte er sogar Tiere, Pflanzen, Steine und schließlich Götter der Unterwelt. Der Sage nach hat Orpheus auch am Argonautenzug teilgenommen (Argonaut - Astronaut - Apollo). Und Orpheus und Apollon kannten sich: Von Apollon (s. auch oben: Der Omphalos des Apollon Tempels), dem Gott der Musik, bekam er eine Leier geschenkt, die Apollon von seinem Halbbruder Hermes erhalten hatte. Nach Orpheus wurden Orphik und Orphismus benannt ( http://de.wikipedia.org/wiki/Orphiker ).

Ein Blick auf den einleitenden Satz dieses Textes, "Es gibt vermutlich alte, religiöse Verbindungen zwischen der Symbolik des Stabes (Stockes), der Nadel und den weltweit aufgestellten Obelisken...” erklärt nun den eigentlichen Name-Game Witz an der Opel-Opfer Verbindung: Adam (!) Opel gründete 1862 seine eigene Nähmaschinen-Manufaktur (Nadeln!) und legte damit den Grundstein für die Firma Opel, - und so sehr Orpheus sich dem Singen widmete, begnügte Opel sich zunächst mit der Herstellung von Maschinen, insbesondere für 'Singer‘ (erst drei Jahre nach seinem Tod begann Familie Opel 1898 mit der Automobilproduktion).

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Werbung der Adam Opel AG vom 1901
http://commons.wikimedia.org/wiki/Fil ... l-naehmaschienen-1901.jpg, Autor: Denis Apel (Stardado) über: http://www.stardado.de, copyright expired

Eine letzte Frage drängt sich noch zum biblischen Abel, dem Bruder Kains, auf: Der zweite Sohn Adams und Evas, wurde aus Neid von Kain erschlagen, da Gott das Opfer des Hirten Abel den geopferten Feldfrüchten Kains vorzog. So wurde Abel selbst zum Prototypen des Opfers (Obel..). Dass sein Name, wie behauptet wird, vom hebräischen Hevel = "Atem, Hauch“ abstammt, wage ich inzwischen zu bezweifeln.


An Megaltihbauten angelehnte - an das Götter- bzw. Totenreich gerichtete - Obelisken bedeuten Opfer (bzw. - wie durch die Silbe 'isk‘ zum Ausdruck gebracht: 'zum Opfer gehörig', also etwa Opferplatz). Beim Hohewarder auf Bürgerkosten angelegten Okkultmonument findet sich moderne Ausprägung vom Sonnen-, Phallus- und Totenkult alter Opferkulturen, bzw. Ägyptens, wobei die religiös-sprachlichen Elemente (Name-Game/Main-Game) wesentlich sind. Was befand sich hier früher, wurde ein neuer Tempel - wie ehemals üblich - auf einen alten Ort von religiöser Bedeutung gebaut? In wessen Interesse? Oder spiegelt das Observatorium lediglich einen verspielt teuren aber wirkungslosen freimaurerischen Einfluss in Bau- und Landschaftspolitik wieder? Sind womöglich die Initiatoren Marionettenartig in-spiriert von höherer Quelle und wussten gar nicht, was sie bauen... ?

Hoffen wir, dass der Hafen, den des Menschen Barke nach seinem unablässigen Opfern, Preisen und Anrufen und seinem "von Hoffnung genarrten, in den Tod tanzenden, Lebenstanz“ ansteuert (Schopenhauer), ihn zumindest nicht auf dem Trockenen sitzen lässt: Kyrie Eleison, Herr erbarme dich (s. Anhang).

Corinna, 03.08.2009


Anhang


Noch ein 'Wort‘ zur Frage, wen das Christentum anruft. Kýrie eléiso (griech.: Herr, erbarme Dich) war in vorchristlicher Zeit ein gebräuchlicher Huldigungsruf für Götter und Herrscher. Die Juden der griechischsprachigen Diaspora hatten den Kyrios-Titel auf den Gott Israels bezogen (als Übersetzung für 'adonai', vergleiche JHWH), und im frühen Christentum wurde der zur zentralen Hoheitsbezeichnung Jesu. Was sich in verschiedenen Namen, wie z.B. Champs-Élysées, Élysée Palace, Elysian Park oder Campos Eliseos, sowie Beethovens 9. Symphonie (s.u.) verewigt hat, - "Eleison“ - stammt vom griechischen Elision (lat. Elysium) ab und verweist im Prinzip auf das Land der Feen: Elysium, einer Sektion der griechischen Unterwelt. Der Wortursprung hängt wahrscheinlich mit Zeus, dem Gott der Blitze zusammen (enelysion) und wen der göttliche Blitz / Lichtstrahl traf, der war gesegnet. Im ägyptischen 'Ialu‘ findet sich möglicherweise eine Verbindung zu Schilf und der Hinweis auf ein paradiesisches Land, in dem es dem Verstorbene an nichts mangelt, wo einem ständig der Nektar des Vergessens eingeflößt wird und man sich nach dem Sterben oder Entrückt-werden sein ewiges Leben mit Gesellschaftsspielen vertreibt. Elysium, Walhalla, die Anderswelt, das Jenseits...: Kyrie Eleison bedeutet: Herr der Toten und Geister.

Freude, schöner GÖTTERFUNKEN
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligthum!
Deine Zauber binden wieder
Was die Mode streng getheilt;
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.
Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein;
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!
Ja, wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund!
Freude trinken alle Wesen
An den Brüsten der Natur;
Alle Guten, alle Bösen
Folgen ihrer Rosenspur.
Küsse gab sie uns und Reben,
Einen Freund, geprüft im Tod;
Wollust ward dem Wurm gegeben,
Und der Cherub steht vor Gott.
Froh, wie seine Sonnen fliegen
Durch des Himmels prächt'gen Plan,
Laufet, Brüder, eure Bahn,
Freudig, wie ein Held zum Siegen.
Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Brüder, überm Sternenzelt
Muß ein lieber Vater wohnen.
Ihr stürzt nieder, Millionen?
Ahnest du den Schöpfer, Welt?
Such' ihn überm Sternenzelt!
Über Sternen muß er wohnen.
Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Brüder, überm Sternenzelt
Muß ein lieber Vater wohnen.
Seid umschlungen,
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Freude, schöner Götterfunken
Tochter aus Elysium,
Freude, schöner Götterfunken, Götterfunken.

Der Freimaurer und Begründer der Paneuropa-Bewegung Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi schlug schon 1955 Beethovens Vertonung als neue Europäische Hymne vor


Quellen und weitere interessante Links:

‚Auf den Spuren der Großen Steine‘, Fernand Niel
‚Eye of the Phoenix‘, Gary David
‚Im Zauberkreis der Feen‘, Marita Lück
www.rvr-online.de/landschaft/E ... mscherlandschaftspark.php
http://www.amazing-gazette.de/html/agypter.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fe_der_Megalithkultur
http://de.wikipedia.org/wiki/Nordische_Megalitharchitektur
http://de.wikipedia.org/wiki/Britische_Megalithik
http://de.wikipedia.org/wiki/Pilgerstab
http://commons.wikimedia.org/wiki/Halde_Hoheward
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Obelisks?uselang=de
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Obelisken
http://de.wikipedia.org/wiki/Obelisken_in_Rom
http://de.wikipedia.org/wiki/Koptische_Kirche
http://de.wikipedia.org/wiki/Orientalische_Christen_in_Europa
http://en.wikipedia.org/wiki/Greek_my ... n_popular_culture#Elysium
http://de.wikipedia.org/wiki/Apollon
Denkmal für ermordete Juden, bestehend aus modernen Stelen / Betonquader:
http://de.wikipedia.org/wiki/Denkmal_ ... _ermordeten_Juden_Europas und
http://commons.wikimedia.org/wiki/Den ... _Juden_Europas?uselang=de )
Ägypter in irischer Vorzeit
http://www.ancient-origins.net/opinio ... -egyptians-ireland-005187
u.a. Wiki- und Internetseiten

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