MYTHOLOGISCHE, ETYMOLOGISCHE UND SYNCHROMYSTISCHE HINTERGRÜNDE VON PARANORMALEN UND RELIGIÖSEN PHÄNOMENEN

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Artikel : SELTSAMES VON GESTERN
Erstellt am 05.12.2007 08:55:18 (1584 x gelesen)

Von Reptomaniac

Einen fast unerschöpfliche Quelle an Informationen über Begegnungen mit seltsamen Wesen, Besessenheitsphänomenen etc. bietet uns der deutsche Sagenschatz..

Einige der besonders interessanten Fälle sollen hier und in den nächsten Folgen vorgestellt werden..


Besessenheit in Stettin

Eine Magd namens Agnes verstarb im Jahre 1577 in Stettin, nachdem sie 21 Jahre lang besessen war.

Die Geschichte begann, als Agnes noch ein kleines Kind war. Damals wollte eine ältere Frau von ihrer Mutter Butter kaufen. Agnes Mutter konnte (oder wollte?) der Frau aber nichts verkaufen. Aus Wut darüber verfluchte die fremde Frau die kleine Tochter und wünschte ihr den Teufel in den Leib. Von da an begann Agnes Leidensweg und die Symptome ihrer Besessenheit wurden mit der Zeit immer schlimmer.

Ihr Körper wurde aufgeblasen, ein Auge ausgerissen, ihr Gesicht verunstaltet, in ihre Arme wurden Nadeln gestochen. Außerdem levitierte sie des öfteren und wurde durch die Luft auf höhere Gebäude getragen. Auch war sie imstande, sich in fremden Sprachen zu artikulieren und wusste anscheinend über zukünftige Ereignisse Bescheid. Laut ihren eigenen Angaben war sie von insgesamt fünf Dämonen besessen.

Interessant ist, dass Agnes gläubig war und bei ihren regelmäßigen Kirchenbesuchen stets von den dämonischen Heimsuchungen verschont blieb. Drei Jahre vor ihrem Tod ging sie in ein Kloster. Ab diesem Zeitpunkt hörten auch die Besessenheitsanfälle auf.


Seltsame Ereignisse aus den Jahren 1913 und 1914

An einem Tag Im Jahre 1913 hatte ein Nachtwächter in der Gegend von Memel gegen Mitternacht eine Begegnung mit einem kleinen Männchen. Dieses Wesen forderte ihn auf, die dreizehnte Stunde auszurufen, was der Nachtwächter ablehnte, da es eine solche nicht gäbe. In der nächsten Nacht hatte er das gleiche Erlebnis und wiederum forderte das Männchen dasselbe von ihm. In der dritten Nacht gab er endlich nach und rief die dreizehnte Stunde aus. In diesem Augenblick erschienen drei Särge vor ihm. Einer davon war mit Blut gefüllt.

Diese Geschichte wurde so interpretiert, dass es sich um eine Vorankündigung des Ersten Weltkriegs handelte, der im Jahre 1914 begann.

Ein Sonnenwunder ereignete sich am Johannisabend 1914 über dem Lindenbergerhof. Gegen Mitternacht wurde von Augenzeugen eine große, hellweiße Sonne, die sich wie ein Rad drehte, beobachtet. Auf einmal blieb das Phänomen still stehen und platzte auf. Aus dem Gebilde tropfte Blut und Feuer auf die Erde. Nach einiger Zeit löste sich alles wieder in Luft auf.

Anm.: Eigenartigerweise ereignete sich in Fatima am 13. Oktober 1917 - also auch während der Kriegsjahre! - das weltberühmte Sonnenwunder. Auch hier drehte sich die Sonne (oder was man dafür hielt) im Kreis. Man kann nur darüber spekulieren, ob es zwischen den beiden Ereignissen irgendeinen Zusammenhang gibt. Allerdings scheint es gewisse Hinweise zu geben, dass gerade in Zeiten von Not, Krieg, Elend.. sich seltsame Ereignisse zu häufen scheinen.

Das wäre aber durchaus verständlich, wenn - so wie ich annehme - die unbekannten dämonischen Wesenheiten von negativen Emotionen angezogen werden. Darüber hinaus wären Kriegszeiten mit ihrem hohen Blutzoll sowieso eine Verlockung für sie. Es bliebe die Frage, ob die Dämonen durch das Leid verstärkt angelockt werden oder ob sie es durch ihr vermehrtes Auftreten erst verursachen.


Der Wechselbalg

Aus dem niedersächsischen Wulften stammt die folgende Geschichte.

Eine Frau war zusammen mit ihrem anderthalbjährigen Sohn auf den Weg nach Osterrode. Unterwegs sah sie eine Art Nebel vor sich. Aus diesem Nebel tauchte ein kleines Männchen auf, der kein Wort sprach, aber ihren Sohn von ihrem Rücken nahm und dafür einen Zwerg hinaufsetzte, und zwar ohne dass sie etwas davon bemerkte. Als sie weiterging, fiel ihr auf, dass die Last auf ihrem Rücken viel schwerer geworden war. Mehrmals sprach sie ihren vermeintlichen Sohn an, erhielt aber keine Antwort. Als sie sich umdrehte, bemerkte sie, dass ihr Kind mit einem Wechselbalg vertauscht war.

Sie zog nun das fremde Kind mehrere Jahre auf. Der Zwerg wuchs aber nicht und sprach auch niemals nur ein einziges Wort. Ein Nachbar riet ihr mittels eines Tricks das Wesen zum Sprechen zu verleiten, dann wäre der Bann gebrochen. Und zwar sollte sie das Wasser zum Brauen in zwei Eierschalen holen (Solche absurden Tätigkeiten werden oft als Gegenmaßnahme empfohlen.) Als der Zwerg die Frau mit den Eierschalen das Wasser transportieren sah, begann er endlich zu reden. Er hätte so etwas noch nie gesehen, obwohl er so alt wie der Thüringer Wald sei.

Am Jahrestag der Vertauschung machte sich die Frau mit dem Zwerg auf dem Rücken wieder auf den gleichen Weg nach Osterrode. An der gleichen Stelle wie damals erschien wieder ein kleines Wesen. Dieses fragte den Zwerg auf dem Rücken der Frau, ob er gesprochen hätte. Als dieser das bestätigte, wurde er gegen ihr eigenes Kind ausgetauscht.

Der Knabe erzählte, er wäre die ganze Zeit in einem Berg gefangen gehalten worden, sei aber gut behandelt worden. Als die Zwerge davon erfahren hatten, dass ihr Artgenosse sein Schweigen gebrochen hatte und die Kinder deshalb wieder ausgetauscht werden mussten, erklärten sie, dass dies für sie ein großes Unglück bedeute.


Noch ein vertauschtes Kind

Eine Sage aus dem Brandenburgischen erzählt, wie eine junge Frau aus Straußberg eines Nachts bemerkte, wie eine Hand aus dem Nichts auftauchte und ihr eigenes Kind gegen ein fremdes austauschte. Als sie sich das fremde Kind näher anschaute, erblickte sie ein Wesen mit einem breiten, dicken Kopf. Ihre Nachbarn rieten ihr, trotz ihres Widerwillens den Wechselbalg gut zu behandeln, da sich sonst die unterirdischen Wesen, die ihr Kind geraubt hatten, an diesem rächen würden.

Anm.: Es gibt ja zahlreiche Geschichten über Zwerge, Elfen und Feen, die menschliche Kinder rauben oder gegen ihren eigenen Nachwuchs austauschen, angeblich um ihr Blut aufzufrischen. Solche Erzählungen sind wohl auch die Vorlage für die Stories von den Außerirdischen, die mit Hybriden zwischen Menschen und ihrer Rasse experimentieren, ebenfalls, um ihre Art am Aussterben zu hindern. Es ist ja sowieso alles das mit äußerster Vorsicht zu genießen, was diese Wesen selbst über sich aussagen - und ob es wirklich die tatsächlichen Motive für diese Entführungen aus Vertauschungen sind, darf angezweifelt werden.

Im übrigen scheint es ja so, dass sich die Menschen vergangener Zeiten mit solchen Phänomenen einigermaßen arrangiert hatten und sie auch in ihren Alltag integrierten. Es gibt zahlreiche Berichte von Kontakten und Beziehungen zwischen Menschen und diesen Wesen.

Allerdings waren sie immer von komplizierten, teils oft völlig unlogischen und absurden Regeln geprägt, die genau eingehalten werden mussten, da sich die Anderen sonst stets auf besonders üble Art und Weise zu rächen pflegten.


Quelle: Heinz Rölleke - Das große deutsche Sagenbuch

to be continued...

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